Corona 9

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Benutzer64981  (33)

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Doofe Frage: Die 90% Impfquote bezieht sich auf die Menschen, die sich impfen lassen könnten - ergo ü12 und nicht auf alle 80 Mio, richtig? Mit den 16% impfunwillig sind wir dann sowieso nur bei 84% höchstens, die geimpft werden können. :cautious:
 

Benutzer22359  (37)

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Doofe Frage: Die 90% Impfquote bezieht sich auf die Menschen, die sich impfen lassen könnten - ergo ü12 und nicht auf alle 80 Mio, richtig? Mit den 16% impfunwillig sind wir dann sowieso nur bei 84% höchstens, die geimpft werden können. :cautious:
Ja und nein. Allgmeien werden die Impfquoten und die Ziele jeweils für Altersgruoppen angegeben. Beispielsweise ist bei den Briten (hier in irland auch, wenn man nicht den Gesundheitsdienst vor ein paar Wochen gehackt hätte und die die Lösegeldsumme nicht verweigert hätten) gibt es immer schön die Übersicht (Covid vaccine: How many people in the UK have been vaccinated so far? , https://coronavirus.data.gov.uk/details/vaccinations?areaType=nation&areaName=England). Das ist in Deutschland auf Grund der Hausarztimpfungen und des dezentralen Gesundheitssystems schwieriger. In die Modellrechnungen geht dann jeweils ein, was man über die zeit pro Altersklasse an Impfung erwartet (Beispielsweise hier bei den Briten wo man auf Grund der Modellrechnugnen nun aufgemacht hat in Tabelle 3: https://assets.publishing.service.g...file/993427/S1289_Imperial_Roadmap_Step_4.pdf). Wenn die Impfquote angegeben werden bezieht man sich normalerweise auf alle leute, also inklusive Kiddis. Man nimmt eben quasi an, dass die Älteren generationen über 60 quasi zu 99% geimpft werden und der Rest eben nach und nach sich motivieren lässt (so dass man noch 80%+ bei U40 hinbekommt). Rein praktisch ist dem Virus ziemlich egal wie alt jemand ist und ob derjenige eine Impfung haben darf oder nicht. Ja, Kidner sind wahrscheinlich weniger anfällig, aber dennoch muss man sich als Verteiler hinzurechnen. Was jeweils in der Presse angekündigt ist hängt von vielem ab, da muss man genau lesen.

Ziel für Deutschland ist derzeit (Corona-Pandemie: Wie viele Menschen müssen geimpft werden?) laut RKI: 90% für 60+ und 85% für 12-59.
 

Benutzer72433 

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Zudem verhängte die griechische Regierung für Risikogebiete, die eine hohe Inzidenz und viele Krankenhauseinweisungen vorweist, ein Bedienverbot für Ungrimpfte in Lokalen. Geimpfte und Genesene müssten von ungeimpften Gästen getrennt werden. Sogar ein Supermarkt-Verbot ab September sei für Personen ohne Impfschutz im Gespräch.
Noch härter als ungeimpfte Personen trifft es aber positiv getestete Urlauber. Ein Rückflug ist nicht erlaubt, doch auch die Quarantänehotels sind voll ausgebucht. Ein italienischer Tourist berichtete dem Portal Heise verzweifelt, dass er nicht nach Hause könne, aber auch in kein herkömmliches Hotel einchecken darf. Das Krankenhaus wies ihn ebenfalls ab, weil er nicht krank genug sei. Laut dem griechischen Portal „Proto Thema“ schlafen viele infizierte Touristen deshalb am Strand – obwohl auch das gegen die Quarantäneauflagen verstößt
so macht der urlaub bestimmt spaß.
 

Benutzer184468  (49)

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Erschreckend eigentlich, dass es solcher Maßnahmen bedarf. Vermutlich wird aber selbst das die Leute nicht zur Vernunft bringen ... im Gegenteil, am Ende werden sie wieder randalierend durch die Straßen ziehen und was von ihren (Menschen)Rechten faseln.

Blöd nur, wenn dabei vergessen wird, dass Gesunde eben auch Rechte haben, die "vielleicht" sogar etwas sinnvoller und wichtiger sind, als die Argumente gegen 1-2 kleine Einstiche bei der Impfung.
 
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Benutzer102346 

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Ich muss gestehen ich finde die Schadenfreude dabei echt gut :grin:
Das ist genau der Scheiß, weswegen das so lange dauert, also kann ich da echt kein Mitleid empfinden, wer während einer Pandemie verreist und dann Probleme wegen der Quarantäne kriegt... tjoa Pech.
 

Benutzer44981 

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Das ist aber IMMER so. Je nach Region wartet man grundsätzlich monatelang auf nötige Unterstützung. Klar ist es übel, wenn dazu noch "Corona-Problem-Kinder/Jugendliche" kommen. Das Argument "Aber wir können das System doch nicht belasten, es operiert schließlich im Grenzbereich." finde ich blöd, denn a) (ich wiederhole mich) der Bedarf kann auch ganz ohne Corona nicht zuverlässig bedient werden und b) sollten die Kapazitäten (im stationären wie teilstationären und ambulanten Bereich) vielleicht mal angepasst und eine vernünftige Versorgungslage hergestellt werden. Das ist eh meine Hoffnung bei der ganzen Geschichte: So viel Aufmerksamkeit habe ich noch nie mitbekommen, vielleicht erhöht das ja den Druck und es bessert sich langfristig was.
Jein.
Natürlich gab es auch schon vor Corona einen Mangel an Therapeuten und die Situation war alles andere, als ideal. Und es wäre natürlich absolut wünschenswert, wenn die Pandemie mehr Aufmerksamkeit für das Problem schafft und so mittel- und langfristig etwas an der Situation verbessert.

Aber jetzt gibt es eben durch die ganze Corona-Situation und insbesondere auch durch die Corona-Maßnahmen, die Einsamkeit erzwingen, Zukunftsperspektiven ins Wanken bringen, berufliche und unternehmerische Existenzen zerstören, insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten zur sozialen Entwicklung nehmen, usw. noch mehr Menschen mit psychischen Problemen, so dass die Chance auf zeitnahe Behandlung noch weiter sinkt - ohne dass sich kruzfristig zusätzliche Therapeuten aus dem Hut zaubern lassen.
Und gerade bei jungen Menschen, für die das Corona-Virus selbst nur eine sehr überschaubare Gefahr darstellt, kommt man dann eben auch schnell in den Bereich, in die Kollateralschäden der Schutzmaßnahmen größer sind, als ihr Nutzen in Form von Schutz vor einem Virus, das nur eine sehr geringe Gefahr für schwere Krankheitsverläufe und bleibende Schäden darstellt.
Und wenn in den stärker durch das Virus gefährdeten Bevölkerungsschichten längst Jeder die Chance hatte, sich impfen zu lassen, ist eben auch das Fremdschutz-Argument hinfällig.
 

Benutzer184468  (49)

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Aber jetzt gibt es eben durch die ganze Corona-Situation und insbesondere auch durch die Corona-Maßnahmen, die Einsamkeit erzwingen, Zukunftsperspektiven ins Wanken bringen, berufliche und unternehmerische Existenzen zerstören, insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten zur sozialen Entwicklung nehmen, usw. noch mehr Menschen mit psychischen Problemen, so dass die Chance auf zeitnahe Behandlung noch weiter sinkt - ohne dass sich kruzfristig zusätzliche Therapeuten aus dem Hut zaubern lassen.
Und gerade bei jungen Menschen, für die das Corona-Virus selbst nur eine sehr überschaubare Gefahr darstellt, kommt man dann eben auch schnell in den Bereich, in die Kollateralschäden der Schutzmaßnahmen größer sind, als ihr Nutzen in Form von Schutz vor einem Virus, das nur eine sehr geringe Gefahr für schwere Krankheitsverläufe und bleibende Schäden darstellt.
Und wenn in den stärker durch das Virus gefährdeten Bevölkerungsschichten längst Jeder die Chance hatte, sich impfen zu lassen, ist eben auch das Fremdschutz-Argument hinfällig.
Der Mensch wird sich anpassen müssen. Die von dir aufgezählten Probleme entstehen, weil der Mensch Zeit braucht, die neue Lebensweise zu akzeptieren und sich daran zu gewöhnen. Das verursacht gerade am Anfang -wo wir uns derzeit noch befinden- natürlich die ein oder anderen Probleme ... weil wir es bisher nur anders kennen.

Hier wird jedoch generell ein Umdenken stattfinden müssen. Die Herausforderungen für verschiedene Alters- und Berufsgruppen werden sich ändern. Im Bereich der sozialen Kontakte wird es Einschränkungen geben, das Lernen für Schule und Beruf wird auf angepassten Wegen erfolgen, viele Berufe wird es in Zukunft nur noch eingeschränkt geben können (Tourismusbranche, Gastronomie, u.Ä.), dafür werden andere entstehen (z.B. im Gesundheits- und Online-Bereich).

Auf Sicht wird mit Sicherheit auch so gut wie jeder Zugang zu Impfmöglichkeiten haben. Da gerade aktuell jedoch noch sehr viele Menschen geimpft werden müssen, geht auch das natürlich nicht von heute auf morgen. Zu bedenken ist auch, dass selbst der Impfschutz weiterhin nur ein Baustein von vielen im Schutz gegen das Virus sein wird. Mutationen des Virus werden dazu führen, dass auch weiterhin hohe Vorsicht in vielen Bereichen nötig sein wird.

Ein Leben wie vor der Pandemie wird so schnell nicht zurückkehren, darauf sollten sich alle einstellen. Man wird in einigen Bereichen sicherlich Kompromisse finden können, aber z.B. Großveranstaltungen (z.B. Festivals, vollbesetzte Fußballstadien, u.Ä.), wie wir sie bisher kannten, wird es in uneingeschränkter Form so in naher Zukunft nicht mehr geben können.

Und auch wenn das jetzt alles auf den ersten Blick sehr düster klingen mag, nach meiner Erfahrung ist der Mensch anpassungsfähiger als man zunächst denken mag. Nur das dauert eben seine Zeit ... beim einen viel, beim anderen weniger ... aber am Ende werden es alle sein müssen ... freiwillig oder mit etwas Hilfe. Das Virus wird unsere mittelfristige Zukunft in jedem Fall neben anderen großen Herausforderungen (z.B. das Klima) entscheidend prägen.

Es sollte aber klar sein: Je mehr Leute jetzt an einem Strang ziehen, desto einfacher wird es für alle. Zu Beginn würde da schon mal ein Abklingen der derzeitigen "Streitkultur" helfen.



Edit 08:56 Uhr:
Ich rechne mit einigen Klicks, die das "anders sehen". Da ich natürlich auch kein Hellseher bin, wird die Zeit zeigen, ob es so kommt ... oder eben nicht ... oder auch ganz anders :zwinker:
 
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Benutzer36171 

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Das seh ich allerdings auch anders. So sehr mutiert Corona nicht, dass wir uns auf jahrelangen Alarmzustand vorbereiten müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann eine Mutation ansteckender, aber harmloser ist, ist groß (ggf. sogar schon bei Delta der Fall). Die Impfungen werden vermutlich teilweise auch gegen künftige Mutationen helfen. So bekommt man das Risiko pro Person im Krankenhaus zu landen, enorm gedrückt, wodurch eine viel höhere Fallzahl tolerierbar ist. Und irgendwann ist diese Fallzahl so hoch, dass man tatsächlich die Strategie "Durchseuchung" fahren kann. Wünschenswerterweise dann, wenn auch Kinder geimpft werden können.

Rein rechtlich wird es auch schwierig große Einschränkungen umzusetzen, wenn sowohl das individuelle Risiko minimiert werden kann (Impfung) als auch das Risiko einer Überlastung der Intensivstationen sehr klein ist.
 

Benutzer72433 

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Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann eine Mutation ansteckender, aber harmloser ist, ist groß (ggf. sogar schon bei Delta der Fall).
dazu sagt der letzte stand der dinge noch immer:
Increased severity (hospitalisation risk) when compared to Alpha.Iterated analysis continues to suggest an increased risk of hospitalisation compared to contemporaneous Alpha cases.
für diesen virus gibts halt auch keinerlei anlass, irgendwie ungefährlicher zu werden. den gäbe es nur, wenn er sich aufgrund seiner gefährlichkeit nicht mehr gut verbreiten könnte. siehe tollwut: kann sich toll verbreiten, obwohl, sobald ausgebrochen, zu 100% tödlich - keine änderung notwendig. solange dieser virus weitergegeben werden kann bevor es symptome gibt hat er genau null selektionsdruck in der hinsicht.
 

Benutzer77547 

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Der Mensch wird sich anpassen müssen. Die von dir aufgezählten Probleme entstehen, weil der Mensch Zeit braucht, die neue Lebensweise zu akzeptieren und sich daran zu gewöhnen. Das verursacht gerade am Anfang -wo wir uns derzeit noch befinden- natürlich die ein oder anderen Probleme ... weil wir es bisher nur anders kennen.

Hier wird jedoch generell ein Umdenken stattfinden müssen. Die Herausforderungen für verschiedene Alters- und Berufsgruppen werden sich ändern. Im Bereich der sozialen Kontakte wird es Einschränkungen geben, das Lernen für Schule und Beruf wird auf angepassten Wegen erfolgen, viele Berufe wird es in Zukunft nur noch eingeschränkt geben können (Tourismusbranche, Gastronomie, u.Ä.), dafür werden andere entstehen (z.B. im Gesundheits- und Online-Bereich).

Auf Sicht wird mit Sicherheit auch so gut wie jeder Zugang zu Impfmöglichkeiten haben. Da gerade aktuell jedoch noch sehr viele Menschen geimpft werden müssen, geht auch das natürlich nicht von heute auf morgen. Zu bedenken ist auch, dass selbst der Impfschutz weiterhin nur ein Baustein von vielen im Schutz gegen das Virus sein wird. Mutationen des Virus werden dazu führen, dass auch weiterhin hohe Vorsicht in vielen Bereichen nötig sein wird.

Ein Leben wie vor der Pandemie wird so schnell nicht zurückkehren, darauf sollten sich alle einstellen. Man wird in einigen Bereichen sicherlich Kompromisse finden können, aber z.B. Großveranstaltungen (z.B. Festivals, vollbesetzte Fußballstadien, u.Ä.), wie wir sie bisher kannten, wird es in uneingeschränkter Form so in naher Zukunft nicht mehr geben können.

Und auch wenn das jetzt alles auf den ersten Blick sehr düster klingen mag, nach meiner Erfahrung ist der Mensch anpassungsfähiger als man zunächst denken mag. Nur das dauert eben seine Zeit ... beim einen viel, beim anderen weniger ... aber am Ende werden es alle sein müssen ... freiwillig oder mit etwas Hilfe. Das Virus wird unsere mittelfristige Zukunft in jedem Fall neben anderen großen Herausforderungen (z.B. das Klima) entscheidend prägen.

Es sollte aber klar sein: Je mehr Leute jetzt an einem Strang ziehen, desto einfacher wird es für alle. Zu Beginn würde da schon mal ein Abklingen der derzeitigen "Streitkultur" helfen.



Edit 08:56 Uhr:
Ich rechne mit einigen Klicks, die das "anders sehen". Da ich natürlich auch kein Hellseher bin, wird die Zeit zeigen, ob es so kommt ... oder eben nicht ... oder auch ganz anders :zwinker:
Mir ist nicht klar, welchen Zeitraum Du meinst. Oder habe ich das überlesen?

Natürlich wird das Virus auch weiterhin unser Leben beeinflussen. Es verschwindet ja nicht. Aber das "Leben" wird weiter gehen... und zwar nicht nur virtuell, sondern face to face.

Letztlich wird es wohl darauf rauslaufen, dass alle in Kontakt mit dem Virus kommen. Hoffentlich möglichst viele davon in geimpftem Zustand. Alles andere ist doch unrealistisch.

Jetzt kommts halt darauf an, noch etwas "abzubremsen" bis mehr Menschen (inkl. Jugendliche etc.) geimpft und damit besser vor schweren Verläufen geschützt sind. Leider ist für meinen Geschmack gerade etwas wenig "Bremse"... zumindest im UK.

Ich wüsste nicht, was denn eine sinnvolle und realistische Alternative zu einer "abgebremsten" längerfristigen Durchseuchung bei hoher Impfquote wäre.
 

Benutzer36171 

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für diesen virus gibts halt auch keinerlei anlass, irgendwie ungefährlicher zu werden. den gäbe es nur, wenn er sich aufgrund seiner gefährlichkeit nicht mehr gut verbreiten könnte. siehe tollwut: kann sich toll verbreiten, obwohl, sobald ausgebrochen, zu 100% tödlich - keine änderung notwendig. solange dieser virus weitergegeben werden kann bevor es symptome gibt hat er genau null selektionsdruck in der hinsicht.
Ein Virus, das weniger Symptome macht, kann sich viel leichter unbemerkt (und damit insgesamt leichter) verbreiten. Das ist natürlich nicht der einzige Faktor, der die Verbreitung beeinflusst (Inkubationszeit, Viruslast z. B. beim Ausatmen, ...) aber einer ist es schon. Das Virus hat ja keinen Willen, es verbreitet sich einfach, und eine Variante, die sich schneller verbreitet, wird die andere auf Dauer verdrängen. Die Chance, dass es einmal eine Variante mit geringeren Symptomen sein wird, halte ich - wohlgemerkt als Laie - für gar nicht mal so klein.
 

Benutzer184468  (49)

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Mir ist nicht klar, welchen Zeitraum Du meinst. Oder habe ich das überlesen?

...
Bei der Angabe habe ich tatsächlich darüber nachgedacht, sie mit aufzunehmen ... habe es dann aber gelassen, weil mir der Beitrag schon negativ genug erschien :zwinker:

Aber wenn du schon fragst: Ich tippe auf einen Zeitraum von mind. 5 Jahren bis hin zu einer ganzen Generation. Es kann natürlich sein, dass die Medizin irgendwann ein "wahres Wunder" vollbringt und das Virus dann plötzlich mit einem Schlag irrelevant wird.

Wir können im Moment also nur abwarten, wie lange die Achterbahnfahrt der Maßnahmen noch andauert ...
 

Benutzer72433 

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Das Virus hat ja keinen Willen, es verbreitet sich einfach, und eine Variante, die sich schneller verbreitet, wird die andere auf Dauer verdrängen.
richtig. und solange es sich effizient verbreiteten kann, kann es in aller ruhe gefährlicher werden. solange es die fähigkeit beibehält andere anzustecken bevor es auch nur symptome gibt kann es auch mehr oder weniger tödlich werden ohne dass es deshalb in der verbreitung eingeschränkt wird.

Die Chance, dass es einmal eine Variante mit geringeren Symptomen sein wird, halte ich - wohlgemerkt als Laie - für gar nicht mal so klein.
kann sein, kann auch sein dass nicht - aber aktuell möchte ich mir ungerne eine variante vorstellen die so ansteckend ist dass sie delta verdrängt, selbst wenn sie am ende geringere symptome zeigt: in der großen masse der noch ansteckbaren menschen wäre das eine katastrophe auf einer katastrophe auf einer... und so.

fakt ist halt aktuell, delta ist ansteckender, höhere virenlast, länger eine relevante virenlast, stärkere symptome, mehr krankenhauseinweisungen - und kann sich, offensichtlich, ziemlich gut durchsetzen.
 

Benutzer77547 

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Bei der Angabe habe ich tatsächlich darüber nachgedacht, sie mit aufzunehmen ... habe es dann aber gelassen, weil mir der Beitrag schon negativ genug erschien :zwinker:

Aber wenn du schon fragst: Ich tippe auf einen Zeitraum von mind. 5 Jahren bis hin zu einer ganzen Generation. Es kann natürlich sein, dass die Medizin irgendwann ein "wahres Wunder" vollbringt und das Virus dann plötzlich mit einem Schlag irrelevant wird.

Wir können im Moment also nur abwarten, wie lange die Achterbahnfahrt der Maßnahmen noch andauert ...
Glaube ich nicht, dass das so lange dauert. Sowas gab es nämlich in der Geschichte der Menschheit die letzten 300.000 Jhre noch nie, dass man so lange das gesellschaftliche Leben von einem Virus, bzw. einer Krankheit bestimmen lässt. Warum sollte das also jetzt der Fall sein?

Du schreibst immer nur davon, dass wir unsere Lebensweise an das Virus anpassen. Üblicherweise lief es aber in der Geschichte des Homo Sapiens anders: Nicht unsere Lensweise hat sich primär angepasst, sondern unsere Körper (Immunsystem) - jedenfalls so weit, dass kein Virus eine wirkliche Menschheitsbedrohung darstellt. Seit "Kurzem" (menschheitsgeschichtlich betrachtet) haben wir auch glücklicherweise Möglichkeiten, bei den körperlichen Adaptationprozessen nachzuhelfen und damit die Mortalität im Zuge des "Zusammenlebens" von Menschen und Viren, zu reduzieren, nämlich durch Impfungen.
 
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Benutzer77547 

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Ich muss gestehen ich finde die Schadenfreude dabei echt gut :grin:
Das ist genau der Scheiß, weswegen das so lange dauert
Naja, natürlich ist das ein Scheiß, aber wieso sollte die Pandemie ohne diesen Scheiß kürzer dauern? Sie kostet höchsten "nur" weniger Opfer, was natürlich gut ist. Aber einen Einfluss auf die "Länge" sehe ich nicht. Sogar eher im Gegenteil: Je schneller eine Durchseuchung der ungeimpften Bevölkerung, desto weniger "lang" die Pandemie (dafür aber mehr Schwerkranke, Tote etc.)Bzw. was meinst Du hier mit "länger" bzw. "kürzer"? Verstehe ich nicht.
 

Benutzer177597 

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Glaube ich nicht, dass das so lange dauert. Sowas gab es nämlich in der Geschichte der Menschheit die letzten 300.000 Jhre noch nie, dass man so lange das gesellschaftliche Leben von einem Virus, bzw. einer Krankheit bestimmen lässt.

Gibt es auch jetzt nicht. Hier an der Südküste ist seit Anfang Juli ein gewohntes Sommerbild zu beobachten. Es reisen erstaunlich viele "Zentralspanier" an (das ist eigentlich recht ungewöhnlich für diese Zeit), deutsche und skandinavische Touristen werden von Woche zu Woche mehr, und geimpfte Briten müssen seit Montag nach der Rückreise nicht mehr in Quarantäne - seither haben sich die Buchungen, wenn man Meldungen der Fluglinien Glauben schenkt, vervierfacht.

Gestern - nur zu zweit unterwegs - wollten wir spontan etwas essen gehen. In den guten Restaurants: Um und nach 22 Uhr keine Chance auf einen Tisch (Ohne Reservierung). Von befreundeten und bekannten Gastronomen höre ich, dass die Umsätze aktuell an 2019 rankommen. Also, eigentlich alles beim Alten.

edit: Ja, klar. Clubs & Co. haben die "Arschkarte" und dürfen nur bis 2 Uhr öffnen. Und auch die traditionellen Strandparties der Jugendlichen werden mit Strandsperren ab 23/0:00 Uhr unterbunden. Das ist der Unterschied zu "früher".
 
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Benutzer44981 

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Ich hoffe doch sehr, dass sich deine Prognosen nicht bewahrheiten und uns allen eine Zukunft in einer solchen wahrgewordenen Dystopie erspart bleibt, oder dass es zumindest andere Staaten gibt, in denen wieder ein normales Leben möglich ist, so dass ich dort hin auswandern kann.
Ansonsten wäre es noch besser, elendig und qualvoll an Corona (oder sonst irgendwas) zu verrecken, als unter solchen Umständen weiter existieren zu müssen.
 
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