Corona 8

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Benutzer22359  (37)

Sehr bekannt hier
Also ich kenne mittlerweile Personen aus Prio-Gruppe 2, die einen Impftermin haben, die Älteren bekommen den Astra-Impfstoff ja nicht und die jüngeren wollen ihn nicht...
Naja, ich kenne nun zwei Leute mit A/O. Eine Person hat einen Tag wie er beschrieb Männergrippe gehabt (also einmal Fieber hoch, hat einen Tag flach gelegen, seitdem alles super). Die andere hat es heute Bekommen, also mal sehen was da als nebenwirkungen kommen, man weiss was passieren kann, man hat halt Erkältungsmittel für 2 Tage daheim. Aber ernsthaft: lieber einen Tag flach liegen, als Pech zu haben für eine Woche ins Krankenhaus zu müssen. Die Panikmache um A/O ist eben absolut nicht nachzuvollziehen (also nur, wenn man berücksichtigt das einige Medien dank Brexit derzeit eine Anti-UK-Kampagne fahren). Der Schutz vor schweren Erkrankungen (also Krankenhauseinlieferung) ist zwischen Pfizer/Astrazeneca nicht wirklich gross. Der Unterschied mit dem weitergeben falls man doch erkrankt auch nicht. Der Fokus auf die unterschiede spielt für die meisten in der Realität kaum eine Rolle (für die Ü80 eventuell schon, wenn man vor Impfnebenwirkungen Angst haben muss, aber dort wird A/O ja derzeit nicht vergeben). Von dem her, rational ist die Ablehnung von A/O und das verlangen nach Pfizer nicht. Man versagt halt derzeit die Leute vernünftig aufzuklären.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Naja, ich kenne nun zwei Leute mit A/O. Eine Person hat einen Tag wie er beschrieb Männergrippe gehabt (also einmal Fieber hoch, hat einen Tag flach gelegen, seitdem alles super). Die andere hat es heute Bekommen, also mal sehen was da als nebenwirkungen kommen, man weiss was passieren kann, man hat halt Erkältungsmittel für 2 Tage daheim. Aber ernsthaft: lieber einen Tag flach liegen, als Pech zu haben für eine Woche ins Krankenhaus zu müssen. Die Panikmache um A/O ist eben absolut nicht nachzuvollziehen (also nur, wenn man berücksichtigt das einige Medien dank Brexit derzeit eine Anti-UK-Kampagne fahren). Der Schutz vor schweren Erkrankungen (also Krankenhauseinlieferung) ist zwischen Pfizer/Astrazeneca nicht wirklich gross. Der Unterschied mit dem weitergeben falls man doch erkrankt auch nicht. Der Fokus auf die unterschiede spielt für die meisten in der Realität kaum eine Rolle (für die Ü80 eventuell schon, wenn man vor Impfnebenwirkungen Angst haben muss, aber dort wird A/O ja derzeit nicht vergeben). Von dem her, rational ist die Ablehnung von A/O und das verlangen nach Pfizer nicht. Man versagt halt derzeit die Leute vernünftig aufzuklären.

Ich finde es absolut rational, lieber Pfizer als Astra zu wollen, weil die Studienergebnisse für ersteren nunmal besser sind. Trotzdem ist Astra auch ein guter Impfstoff und damit sehr viel besser als gar nichts. Und aktuell hat man ja nicht die Wahl zwischen den beiden, sondern eben ggf. die Wahl zwischen "Astra oder ungeimpft" - da kann ich die Ablehnung dann auch nicht nachvollziehen.
 

Benutzer161456 

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Naja, ich kenne nun zwei Leute mit A/O. Eine Person hat einen Tag wie er beschrieb Männergrippe gehabt (also einmal Fieber hoch, hat einen Tag flach gelegen, seitdem alles super). Die andere hat es heute Bekommen, also mal sehen was da als nebenwirkungen kommen, man weiss was passieren kann, man hat halt Erkältungsmittel für 2 Tage daheim. Aber ernsthaft: lieber einen Tag flach liegen, als Pech zu haben für eine Woche ins Krankenhaus zu müssen. Die Panikmache um A/O ist eben absolut nicht nachzuvollziehen (also nur, wenn man berücksichtigt das einige Medien dank Brexit derzeit eine Anti-UK-Kampagne fahren). Der Schutz vor schweren Erkrankungen (also Krankenhauseinlieferung) ist zwischen Pfizer/Astrazeneca nicht wirklich gross. Der Unterschied mit dem weitergeben falls man doch erkrankt auch nicht. Der Fokus auf die unterschiede spielt für die meisten in der Realität kaum eine Rolle (für die Ü80 eventuell schon, wenn man vor Impfnebenwirkungen Angst haben muss, aber dort wird A/O ja derzeit nicht vergeben). Von dem her, rational ist die Ablehnung von A/O und das verlangen nach Pfizer nicht. Man versagt halt derzeit die Leute vernünftig aufzuklären.
Ich glaube diese Leute habe eher Angst vor eventuellen Langzeitfolgen einer misslungenen Impfung, nicht vor den direkten Impfnebenwirkungen an sich.
Es kursieren die Geschichten aus Schweden mit den korksten Impfungen.
Ausserden kursieren Gerüchte über mögliche Auslöser für MS oder andere Autoimmunkrankheiten.
Ist halt ein sensibles Thema für einige.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
das thema mit dem immunsystem nochmal in ausführlichkeit, Edelweiss Edelweiss :
Ob man sich mit dem Coronavirus infiziert oder nicht, hängt nicht davon ab, ob man ein funktionierendes oder ein geschwächtes Immunsystem hat, sondern davon, ob man Virus-Aerosole einatmet oder nicht. Wer Virus-Aerosole einatmet, ist infiziert und dadurch auch potentiell ansteckend. Das verhindert auch ein funktionierendes Immunsystem nicht.
Die Studienergebnisse zeigen im Gegenteil, wie Sars-CoV-2 einen Mechanismus des Immunsystems nutzt, der eigentlich zur Abwehr gedacht ist und diesen in sein Gegenteil verkehrt. Was eigentlich als "Verteidigungsmechanismus" funktioniert, ermöglicht dem Virus SARS-CoV-2 wohl, immer mehr Zellen des Körpers zu entern und sich dort zu vermehren. "In diesem Stadium ist nicht mehr das Virus der Bösewicht, sondern das Immunsystem selbst", erklärt Immunologe Watzl. Deshalb werden in dieser Phase der Erkrankung auch immununterdrückende Medikamente zur Behandlung gegeben.
also, nee, nen gutes immunsystem ist im kontext von corona halt echt kein irgendwie wesentlicher punkt. spricht natürlich ganz unabhängig von corona nichts dagegen, ein solches zu haben, spielt aber keine rolle bezüglich der pandemie.
 

Benutzer146280 

Verbringt hier viel Zeit
Das glaube ich erst, wenn es passiert.

Spahn wollte ja auch diese Woche mit ner groß angelegten Testoffensive starten.
upps...natürlich auch ein Rohrkrepierer
Das Problem ist, dass Tests ohne eine sinnvolle Strategie sinnlos sind. Also musste die gute Frau Merkel dem Penäler Spqhn erst mal erklären was eine Strategie ist und ausbremsen. :smile:
 

Benutzer22359  (37)

Sehr bekannt hier
lauterbach (bei dem ich es übrigens sehr, sehr schätze, dass er beispielsweise twittert!) hat grade noch nen statement zu dem az-impfstoff abgegeben:
Das ist die hier:
c) Alle geimpfte (Scotland Universities und Public Health Scotland). Pfizer und Astrazeneca, ab vier Wochen nach erster Dosis geschaut wie sehr die Krankenhauseinweisungen reduziert werden. Pfizer 85%, Astrazeneca 94% weniger Krankenhauseinweisungen. Für beide Ü80 81% weniger. Die Zahlen für die Impfstoffe können auf Grund verschiedener Impfstrategien (Astrazeneca wird hauptsächlich an ältere Vergeben und bisher nur wenig verabreicht, also etwas was in Deutschland derzeit nicht erlaubt ist) derzeit nicht verglichen werden.

Das glaube ich erst, wenn es passiert.
Könntest recht behalten, es gibt wieder Gerüchte, dass Astrazeneca weiterhin Produktionsprobleme hat und die Hälfte der Q2 Lieferungen auf Q3 verschiebt (EU official expects AstraZeneca to miss supply target).
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn das alles so stimmt, müsste man halt NOCH striktere Lockdowns durchführen, dann würde man die 3. Welle schon stoppen können und zwar trotz britischer Mutation. Ob man das WILL steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber "können" kann man das schon.
Nun ja... ob man so einen harten Lockdown tatsächlich wirksam gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen kann, halte ich für äußerst fraglich - insbesondere, solange man sich noch im Handlungsrahmen bewegen will, der einem freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat zusteht.

Und selbst wenn man das schaffen sollte, stellt sich die frage, wie groß die Verluste in anderen Bereichen sind, die man für das Stoppen dieser dritten Welle in Kauf nehmen müsste. Da sehe ich nun wirklich keine Verhältnissmäßigkeit mehr.

Hier wird trotzdem über die Gastro-Öffnung diskutiert. Zwar m.E. ziemlich schräg, aber ich habe wirklich so langsam den Eindruck, dass hier in Ö die Leute irgendwie "durch" sind. Ich treffe fast nur noch Leute (alle keine Coronaleugner!), denen es inzwischen zunehmend egal ist, ob da eine 3. Welle anrollt. Es macht sich nach meiner Wahrnehmung schlicht "Wurschtigkeit" breit und ein gewisser Fatalismus.
Nicht nur in Österreich. In Deutschland sieht das ganz ähnlich aus.
In meinem Umfeld gibt es nur noch ganz wenige Menschen, die nicht sagen, wie sehr sie der Lockdown ankotzt, wie sehr sie sich nach Lockerungen sehnen, usw. Viele sagen auch, dass sie diesen Lockdown nicht mehr lange aushalten - sei es, wegen der Einsamkeit, der Mehrfachbelastung als Eltern, dem Lagerkoller zu Hause, oder sonst was. Dagegen scheint sich kaum jemand nennenswert vor dem Virus und seinen direkten Folgen zu fühchten. - Auch nicht diejenigen, für die eine Infektion altersbedingt mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit gefährlich sein kann.
Und ehrlich gesagt wundert mich nur, dass die Menschen so lange durchgehalten haben und erst jetzt in diesem Maße "Lockdown-müde" sind.

Ich denke, die Politik hat es einfach verkackt, indem sie nur auf das Mittel des Dauer-Lockdown gesetzt hat, obwohl doch eigentlich klar war, dass so etwas nur für einen sehr überschaubaren Zeitraum funktioniert.

Naja, ich kenne nun zwei Leute mit A/O. Eine Person hat einen Tag wie er beschrieb Männergrippe gehabt (also einmal Fieber hoch, hat einen Tag flach gelegen, seitdem alles super). Die andere hat es heute Bekommen, also mal sehen was da als nebenwirkungen kommen, man weiss was passieren kann, man hat halt Erkältungsmittel für 2 Tage daheim. Aber ernsthaft: lieber einen Tag flach liegen, als Pech zu haben für eine Woche ins Krankenhaus zu müssen. Die Panikmache um A/O ist eben absolut nicht nachzuvollziehen (also nur, wenn man berücksichtigt das einige Medien dank Brexit derzeit eine Anti-UK-Kampagne fahren). Der Schutz vor schweren Erkrankungen (also Krankenhauseinlieferung) ist zwischen Pfizer/Astrazeneca nicht wirklich gross. Der Unterschied mit dem weitergeben falls man doch erkrankt auch nicht. Der Fokus auf die unterschiede spielt für die meisten in der Realität kaum eine Rolle (für die Ü80 eventuell schon, wenn man vor Impfnebenwirkungen Angst haben muss, aber dort wird A/O ja derzeit nicht vergeben). Von dem her, rational ist die Ablehnung von A/O und das verlangen nach Pfizer nicht. Man versagt halt derzeit die Leute vernünftig aufzuklären.
Wenn sich eins durch die deutsche Corona-Zeit zieht, wie ein roter Faden, dann ist es eine absolut beschissene Kommunikation.
Von daher wundert es mich überhaupt nicht, dass jetzt ein absolut nützlicher und sinnvoller Impfstoff schlechtgeredet wird, wodurch der Fortschritt der Impfungen noch schleppender verläuft.

das thema mit dem immunsystem nochmal in ausführlichkeit, Edelweiss Edelweiss :


also, nee, nen gutes immunsystem ist im kontext von corona halt echt kein irgendwie wesentlicher punkt. spricht natürlich ganz unabhängig von corona nichts dagegen, ein solches zu haben, spielt aber keine rolle bezüglich der pandemie.
Aha. "Wer Virus-Aerosole einatmet, ist infiziert und dadurch auch potentiell ansteckend."
Und wie erklärt man sich dann, dass sich nicht mal alle Menschen anstecken, die mit einem Infizierten in einem Haushalt leben? Und wie passt das damit zusammen, dass schon sehr lange davon gesprochen wird, dass es auch stark darauf ankommt, welchr Virenlast man ausgesetzt wird?
Letztendlich würde diese Aussage ja bedeuten, dass es reicht, ein einziges Virus einzuatmen, um sich mit 100%iger Sicherheit zu infizieren. Und das würde nun wirklich Allem widersprechen, was in den letzten Monaten über das Virus berichtet wurde.
 

Benutzer36720 

Verbringt hier viel Zeit
Hier gibt's auch keinen Impfstoff und mir hat gestern eine 86jährige Kundin erzählt, dass sie sich seit Wochen erfolglos bemüht einen Termin zu bekommen.

:frown:
Und ganz ehrlich: Vor diesem Hintergrund halte ich es für falsch alle Grundschullehrer, auch die gesunde 28 Jährige, pauschal höher zu priorisieren.
 

Benutzer146280 

Verbringt hier viel Zeit
Und ganz ehrlich: Vor diesem Hintergrund halte ich es für falsch alle Grundschullehrer, auch die gesunde 28 Jährige, pauschal höher zu priorisieren.
Naja, die Lehrer kommen wohl in Gruppe 2 (70-80 Jahre die nicht im Heim leben/Normale Ärzte/etc.) dauert also noch
 

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
Ich will es nochmal wiederholen.

Auch vier Wochen nach Entdeckung der Coronamutanten (17 Fälle) in einer Freiburger Kiga ist der Stadtkreis Freiburg bei einer Inzidenz 26, nicht mal der betroffene Stadteil fällt negativ auf.

Warum zum Teufel ist der Mutant bei uns nur so zahm?
Kann mir das einer erklären?
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer36720 

Verbringt hier viel Zeit
Bei uns im Landkreis werden ständig Todesfälle aus Dezember/Januar nachgemeldet, kaum aktuelle Fälle.
Da frag ich mich wie das sein kann.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich fänds ja mal sinnvoll, auch innerhalb einzelner Gruppen nach Alter/Vorerkrankungen zu priorisieren. Also der übergewichtige Grundschullehrer oder Zahnarzt Ü60 hat für mich irgendwie eine andere Ausgangslage als ein fitter 28-jähriger Zahnarzt oder Grundschullehrer.
 

Benutzer22359  (37)

Sehr bekannt hier
Ich will es nochmal wiederholen.

Auch vier Wochen nach Entdeckung der Coronamutanten (17 Fälle) in einer Freiburger Kiga ist der Stadtkreis Freiburg bei einer Inzidenz 26, nicht mal der betroffene Stadteil fällt negativ auf.

Waeum zum Teufel ist der Mutant bei und nur so zahm?
Kann mir das einer erklären?
Naja, wenn man die Fälle schnell eingrenzen kann (Beispielsweise weil die Familie weiss das sie sich isolieren muss, weil sie eben Besuch aus England bekommen hat), dann bleibt es eben auf kleinem Raum beschränkt. Nur weil sich da nun 22% anstatt 10% der Kontaktpersonen infizieren heisst es nicht, wenn man es schnell eingrenzen kann, das ganze nicht unter Kontrolle bleiben kann. Das Problem ist, wenn es ausserhalb der Blase frei herumläuft, dann ist der Virus eben um einiges erfolgreicher andere Anzustecken und übernimmt schnell die Kontrolle gegenüber dem Wildtyp. Und es dauert eben auch etwas bis der Virus (egal welchen Typs) sich ausbreitet. Nur mal Zahlenannahme: Wenn sich beim alten bei Zehn infizierten eine Woche später 9 neue infizieren, sind es bei der Mutation eventuell 13. Aber eben halt auch nur, wenn Kontakte existieren, wären aus 17 in vier Wochen knapp 50 geworden. Die muss man dann auch erst mal finden.

Bei uns im Landkreis werden ständig Todesfälle aus Dezember/Januar nachgemeldet, kaum aktuelle Fälle.
Da frag ich mich wie das sein kann.
Ist international fast überall so. Tote registrieren dauert eben seine Zeit (teilweise bis zu 3 Monaten bis es in den offiziellen zahlen drin ist). Ist offenbar recht kompliziert wie das abläuft, also wie Meldungen über die Behörden gehen. Wenn dann noch Obduktion und sowas dazwischen kommt dauert es eben.
 

Benutzer146280 

Verbringt hier viel Zeit
Ich fänds ja mal sinnvoll, auch innerhalb einzelner Gruppen nach Alter/Vorerkrankungen zu priorisieren. Also der übergewichtige Grundschullehrer oder Zahnarzt Ü60 hat für mich irgendwie eine andere Ausgangslage als ein fitter 28-jähriger Zahnarzt oder Grundschullehrer.
Irgendwann wird es logistisch zu aufwändig.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Irgendwann wird es logistisch zu aufwändig.

Naja, so ne grobe Einteilung in Ü50 oder Ü60 einerseits und allen drunter andererseits wäre jetzt nicht sooo aufwändig. Gerade in der Gruppe Ü60 ist halt kaum jemand vorerkrankungsfrei. Ich kenne einige ältere Ärzte, die sich echt Sorgen machen, und das kann ich mir in anderen Berufsgruppen mit vielen Kontakten auch vorstellen.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die Panikmache um A/O ist eben absolut nicht nachzuvollziehen (also nur, wenn man berücksichtigt das einige Medien dank Brexit derzeit eine Anti-UK-Kampagne fahren). Der Schutz vor schweren Erkrankungen (also Krankenhauseinlieferung) ist zwischen Pfizer/Astrazeneca nicht wirklich gross.
Ich glaube nicht, dass das irgendwas mit dem Brexit zu tun hat.
Hier in der Universitätsklinik Innsbruck wurde die Abneigung des Krankenpersonals gegen die Impfung mit AstraZeneca nicht mit dem Brexit, sondern mit der südafrikansichen Mutation begründet, die ja bekanntlich gerade hier in Tirol unterwegs ist. Kann natürlich sein, dass Pfizer/Biontech dagegen auch nicht super wirkt. Aber bei AstraZeneca weiß man es halt schon relativ gut, dass es da Probleme gibt. Und da macht es schlichtweg nicht wirklich Sinn gerade das KH-Personal hier damit zu impfen.

Ein weiteres Problem gerade bei Impfungen im Gesundheitswesen scheinen die Nebenwirkungen zu sein. Die sind zwar eigentlich nicht schlimm, scheinen aber dazu zu führen, dass sich viele KH-Beschäftigte nach einer Imfpung aber erstmal 1-2 Tage krank melden. Das können sich Krankenhäuser nicht wirklich leisten. Wobei man das natürlich auch dadurch auffangen könnte, dass man da halt etwas langsamer impft....sozusagen Stückchen für Stückchen, damit nicht so viele auf einmal sich krank melden müssen.

Ach ja, gerade im österr. Standard gelesen: AstraZeneca kann wahrscheinlich auch im 2. Quartal seine Lieferzusagen an die EU nicht einhalten und muss evtl. die Lieferungen halbieren. Das ist halt schon auch ein elender Saftladen. Ich würde mir da ehrlich gesagt auch für die Zukunft andere Partner suchen. Sobald es andere, gleich wirksame Impfstoffe gibt, würde ich AstraZeneca einfach nicht mehr berücksichtigen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer146280 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube nicht, dass das irgendwas mit dem Brexit zu tun hat.
Hier in der Universitätsklinik Innsbruck wurde die Abneigung des Krankenpersonals gegen die Impfung mit AstraZeneca nicht mit dem Brexit, sondern mit der südafrikansichen Mutation begründet, die ja bekanntlich gerade hier in Tirol unterwegs ist. Kann natürlich sein, dass Pfizer/Biontech dagegen auch nicht super wirkt. Aber bei AstraZeneca weiß man es halt schon relativ gut, dass es da Probleme gibt. Und da macht es schlichtweg nicht wirklich Sinn gerade das KH-Personal hier damit zu impfen.

Ein weiteres Problem gerade bei Impfungen im Gesundheitswesen scheinen die Nebenwirkungen zu sein. Die sind zwar eigentlich nicht schlimm, scheinen aber dazu zu führen, dass sich viele KH-Beschäftigte nach einer Imfpung aber erstmal 1-2 Tage krank melden. Das können sich Krankenhäuser nicht wirklich leisten. Wobei man das natürlich auch dadurch auffangen könnte, dass man da halt etwas langsamer impft....sozusagen Stückchen für Stückchen, damit nicht so viele auf einmal sich krank melden müssen.

Ach ja, gerade im österr. Standard gelesen: AstraZeneca kann wahrscheinlich auch im 2. Quartal seine Lieferzusagen an die EU nicht einhalten und muss evtl. die Lieferungen halbieren. Das ist halt schon auch ein elender Saftladen. Ich würde mir da ehrlich gesagt auch für die Zukunft andere Partner suchen. Sobald es andere, gleich wirksame Impfstoffe gibt, würde ich AstraZeneca einfach nicht mehr berücksichtigen.
Wenn es keine guten Gründe gibt, vielleicht von allen EU Forschungs örderprogrammen und Ausschreibungen ausschließen wegen nicht vertrauenswürdig.
 

Benutzer22359  (37)

Sehr bekannt hier
Ich glaube nicht, dass das irgendwas mit dem Brexit zu tun hat.
Off-Topic:
Das war auch eher mit der Medienkampagne gemeint, nicht mit den Praktischen Berücksichtigungen die es im einzelfall geben kann.

RKI hat einen Plan veröffentlicht wie sie sich vorstellen wie man das Öffnen managen kann (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...wnloads/Stufenplan.pdf?__blob=publicationFile), basieren auf einer Zielvorgabe:
Das übergeordnete Ziel der ControlCOVID-Strategie ist es, die Zahl der schweren Erkrankungen, Langzeitfolgen, und Todesfälle durch COVID-19 zu minimieren und eine Überlastung des Gesundheitssystems nachhaltig zu vermeiden.
Dem Weg wie man es erreichen will:
  • der weiteren Reduktion von Neuinfektionen in Deutschland,
  • der Unterbrechung der diffusen Zirkulation von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung („community
    transmission“),
  • der Vermeidung eines Wiederanstiegs der Fallzahlen, indem die grundlegenden
    Verhaltensregeln (AHA+L) sowie eine Selbstisolierung bei Krankheitssymptomen von der
    Bevölkerung weiter praktiziert werden,
  • der effektiven Testung und Kontaktpersonennachverfolgung; hierfür muss die Zahl der
    Neuinfektionen niedrig sein, damit der Öffentliche Gesundheitsdienst neu auftretende Fälle nachverfolgen, Quarantäne- sowie Isolation anordnen, sowie ggf. Ausbruchsuntersuchungen durchführen kann,
  • eines umfassenden Einsatzes der Impfprävention,
  • des Schutzes besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen, u.a. durch Hygienemaßnahmen in
    Alters- und Pflegeheimen sowie medizinischen Einrichtungen
Und einem Vierstufenplan der gelten solle basierend auf Inzidenz, Intensivbettenbelegung und Nachverfolgbarkeit von Kontakten (beginnt ab unter 50 Inzidenz, 12% Intensivbettenbelegung und 60% Nachverfolgbarkeit. Durch eine Inzidenz von Krankenhausfällen bei Ü60 bringt man wohl indirekt eine Mindesttestanforderung rein. Mal sehen was die Politik daraus macht. Enthält übrigens auch eine Einschätzung inwieweit eine Massnahme auswirkungen im sozialen, psychologischen und ökonomischen Bereich hat (Bars/Clubs und Hotels werden dabei als niedrig bewertet). Wird also sicher für Diskussionen sorgen.
 

Benutzer39498 

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Ich finde es absolut rational, lieber Pfizer als Astra zu wollen, weil die Studienergebnisse für ersteren nunmal besser sind.
Ich finde es faszinierend, wie viele Menschen sich plötzlich für „Studienergebnisse“ von Impfstoffen interessieren und auch der Meinung sind, diese zu verstehen, einordnen zu können und als Entscheidungsgrundlage zu nutzen (nicht auf dich bezogen!). Das interessiert erstens bei den meisten anderen Impfungen die breite Masse überhaupt nicht und zweitens ist das auch richtig so. Ich sehe es sehr kritisch wie so getan wird als könne der Maik von Nebenan auf Basis eines Berichts über die Studie X zu Impfstoff Y entscheiden ob er sich impfen lassen will oder nicht. Das ist problematische Wissenschaftskommunikation, um es mal vorsichtig auszudruecken.
Letztendlich wird der Maik die Studie nicht selber lesen, aber wie man ja auch hier im Forum sieht stürzt sich inzwischen jeder bildungsnahe Bürger auf Zahlen, Daten, Studien,... egal ob derjenige jemals gelernt hat, mit wissenschaftlichen Studien umzugehen oder nicht, und egal wie viel Vorbildung derjenige überhaupt in Naturwissenschaften hat (sehr, sehr Viele: gar keine.)
 
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