Corona 7

Daylight  

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Habt ihr schon mal gesehen, wie die Politiker ihre Masken abnehmen, bevor sie ans Rednerpult gehen? Schön außen anfassen und dran rumfummeln. Yay!
 

oOmuffinOo  

Sehr bekannt hier
Ich kapiere die Zahlen unserer Stadt halt null. Vor Weihnachten ein sprunghafter Anstieg auf 250, jetzt sind wir wieder U100. Bei uns zumindest haben die Feiertage wohl für eine Verbesserung gesorgt...
Könnte eventuell auch ein Übertragungsfehler sein? Gibt wohl mehrere Kommunen und Kreisen mit der Datenbank Äskulab...also zumindest hier in Bayern, aber das werden ja sicherlich auch andere BLs nutzen.

Die Labore melden derzeit positive Befunde digital über DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz, seit Januar 2021 Pflicht) in die Meldesoftware Äskulab, die von vielen Gesundheitsämtern genutzt wird. Seit dem Wechsel auf DEMIS kommen unterdurchschnittlich wenige Befunde über die neue Schnittstelle bei den Gesundheitsämtern an. Die Daten, die von DEMIS in Äskulab gehen, werden verifiziert und als Fall-Meldungen an das LGL weitergeleitet. Hier ist jedoch durch den Wechsel auf DEMIS eine Schnittstellenproblematik entstanden und die durch DEMIS übermittelten Daten können zurzeit nicht an das LGL weiter gemeldet werden, ohne dass sie durch die Softwarefirma Unisoft (Äskulab) in einem separaten Arbeitsschritt bearbeitet werden. Eine neue Äskulab-Version ist für Ende dieser Woche anvisiert. Ein Teil der Befunde wird aktuell durch die Labore noch mittels Faxen übermittelt, die händisch in Äskulab eingegeben werden. Diese Eingabe ist im Gesundheitsamt [...] tagesaktuell.
 

casanis  

Planet-Liebe Berühmtheit
Natürlich würde so eine konzentrierte Aktion, die fast die gesamte Wirtschaft lahm legt, für ganz viele Bürger eine wundervolle Perspektive bieten - nämlich die auf Arbeitslosigkeit oder Verlust des unternehmerischen Lebenswerks und den direkten Weg in Richtung Hartz 4 statt nennenswerter Erfolgschancen bei der folgenden Jobsuche.
Und damit willst du die Bürger dazu motivieren, die Maßnahme mitzutragen?

Sollte das kommen, hilft wohl nur noch die Flucht in einen Staat, der es nicht drauf anlegt, seine Wirtschaft nachhaltig zu zerstören.
Ach was. Wir könnten uns so einen 3-4 wöchigen Komplett-Dornröschenschlaf m.E. schon leisten. Natürlich muss der Scholz dafür in die Kasse greifen. Ist ja logisch. Aber so ziemlich alles ist m.E. inzwischen besser als diese Rumgemurkse, was wir jetzt haben und bei dem einzelne Branchen, die eh schon die ganze Zeit die "Deppen" waren, in einer Art Dauerlockdown verharren werden.
 

ProxySurfer  

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Ach was. Wir könnten uns so einen 3-4 wöchigen Komplett-Dornröschenschlaf m.E. schon leisten.
Im letzten Lockdown im März/April wurden bei uns fast alle Busverbindungen eingestellt, weil ja niemand mehr in die Schule/auf Arbeit musste. Würde man das jetzt wieder machen, stellt sich z.B. die Frage: Wie kommen die Leute, die kein Auto haben, in die Impfzentren? Teilweise 50 km mit dem Taxi kann sich kaum jemand leisten. :ratlos:
 

sanspoil  

Verbringt hier viel Zeit
Die meisten Grippetoten sterben auch nicht an Grippe sondern an einer bakteriellen Sekundärinfektion in Folge der Grippe. Verstehe auch nicht so richtig was da jetzt die Botschaft sein soll in dem Artikel. Fachlich bestimmt korrekt, aber für den Laien wohl eher missverständlich.
Das Problem ist, dass diesen ganzen an oder mit Hohlschwätzern dass damals niemand gesagt hat. Und sich jetzt nicht mal mehr die Medien trauen zu sagen an Corona verstorben.
 

banane0815  

Planet-Liebe Berühmtheit
Ach was. Wir könnten uns so einen 3-4 wöchigen Komplett-Dornröschenschlaf m.E. schon leisten. Natürlich muss der Scholz dafür in die Kasse greifen. Ist ja logisch. Aber so ziemlich alles ist m.E. inzwischen besser als diese Rumgemurkse, was wir jetzt haben und bei dem einzelne Branchen, die eh schon die ganze Zeit die "Deppen" waren, in einer Art Dauerlockdown verharren werden.
Hm... und glaubst du, dass man nach so einem Komplett-Dornröschenschlaf all die Produktionsanlagen einfach so wieder hochfrahren kann, als wäre nichts gewesen?

Ich kann dir nur erzählen, was bei meinem Arbeitgeber mit empfindlichen Anlagen im Labor passiert, wenn ein mal im Jahr der Betrieb für Wartungsarbeiten an der Haustechnik für eine Woche eingestellt wird und viele Anlagen dazu runtergefahren werden müssen.
Jedes Mal lassen sich einige Anlagen nicht wieder ohne Probleme hochfahren, da Stillstand das pure Gift für unsere für Dauerbetrieb ausgelegten, teilweise bereits in die Jahre gekommenen Anlagen ist. Für einige Anlagen müssen erst Servicetechniker anrücken (die nach dem Ende einer solchen Zwangspause dann drölfzig Einsätze gleichzeitig erledigen müssten) und so vergeht mindestens eine weitere Woche, bis es wieder einigermaßen läuft und weitere 2-4 Wochen, bis auch die letzte Anlage wieder läuft.

Bei 4 Wochen Zwangspause für alle nicht lebensnotwendigen Betriebe (mit einer erlaubten Notbesatzung, die z.B. regelmäßig Betriebsstoffe auffüllen und die Haustechnik in Betrieb halten darf, sowie erlauber wöchentlicher Lieferung eines notwendigen Betriebsstoff, den wir nicht länger bevorraten können) würde ich bei meinem Arbeitgeber locker mit weiteren 4-12 Wochen rechnen, bis es wieder einigermaßen rund läuft, da die danach definitiv an vielen Stellen nötigen Servicetechniker ja auch von vielen anderen Betrieben nach der Zwangspause genau so dringend benötigt werden und sich trotzdem nicht aufteilen können.
Trotzdem müssten die ganze Zeit über große Teile der Haustechnik laufen, was enorme laufende Kosten verursacht, denen keinerlei Einnahmen gegenüberstehen. Und dann kämen noch die Kosten für die Service-Einsätze dazu (mit horrenden Stundensätzen, Reisekosten und Ersatzteilpreisen). Am Ende würden die Verluste durch die vierwöchige Zwangspause die Summe der Jahres-Bruttogehälter aller Mitarbeiter deutlich übersteigen.
Ohne Notbesatzung und wöchentliche Betriebsstoff-Lieferung wäre eine Wiederinbetriebnahme sogar komplett unmöglich.
Das mag ein Extrembeispiel sein. Aber auch in vielen anderen Wirtschaftszweigen würde so eine vierwöchige Zwangspause gewaltige Probleme und Verluste verursachen.

Oder denke mal an den Betrieb von Hochöfen. Die werden kontinuierlich 24/7/365 betrieben und lassen sich nicht mal kurz runterfahren und anschließend wieder in Betrieb nehmen. Dämpfen (vorrübergehende Stillsetzung) oder gar Ausblasen und späteres Anblasen sind sehr (zeit-)aufwändig und teuer.
Ähnlich sieht es auch in Teilen der Chemieindustrie aus.

Wir bräuchten also neben dem Betrieb lebensnotwendiger Dinge auch noch unzählige Ausnahmen für Betriebe, die sich nicht kurzfristig schließen und wieder hochfahren lassen, sowie Notbesetzungen in vielen weiteren Betrieben, was die Wirkung der Zwangspause auf das Infektionsgeschehen schon wieder deutlich reduzieren dürfte.
 

Crüx  

Verbringt hier viel Zeit
Vor allem hätte das nicht nur Auswirkungen auf D, sondern weltweit bei den internationalen Lieferketten.
Ich finde die Diskussion zum aktuellen Zeitpunkt auch völlig verfehlt, die Impfkampagne läuft gerade richtig an und mit etwas Glück ist in 2 Monaten Frühlingswetter.
Sowas sollte der letzte Notnagel sein wenn gar nichts mehr hilft.
 

oOmuffinOo  

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Off-Topic:

Eben, ich rede den ganzen Tag mit Maske. Das geht durchaus.
Geht schon, ich finde das aber immer wahnsinnig anstrengend. Ich bekomme immer nen richtig trockenen Hals bis hin zur Heiserkeit, wenn ich länger und viel mit Maske sprechen muss.
Meine Bewunderung an alle, die keine Probleme bekommen, wenn sie lange mit Maske sprechen :smile:
 

Velvet   (36)

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Warum nehmen die die überhaupt ab? Mit OP-Maske kann man eig. auch ganz vernünftig reden und die haben ja eh ein Mikrofon.
Vielleicht wegen der Mimik, spielt einfach auch eine Rolle, gerade bei wichtigen Themen.

Und wer weiß, ob mit Maske nicht den Medien Manipulation der Tonspur oder so was unterstellt würde :upsidedown: ...
(Ja, ist bestimmt Quatsch. Obwohl... man weiß ja nie :zwinker:.)
 

Ali Mente  

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Vermelden wir doch mal was Positives: Die Zahl der COVID-Intensivpatienten ist jetzt seit ca. einer Woche am Sinken. Langsam, aber das scheint tatsächlich ein Trend zu sein. Insofern scheint der Vorweihnachtslockdown etwas bewirkt zu haben.
Die freien Kapazitäten steigen leider nicht sondern sinken/stagnieren, aber auch dort hat sich das Negativwachstum abgebremst oder ist vll. sogar zum erliegen gekommen.

In den nächsten Tagen werden wir dann sehen, wie sich Weihnachten auswirkt.
 
Zuletzt bearbeitet:

casanis  

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Hm... und glaubst du, dass man nach so einem Komplett-Dornröschenschlaf all die Produktionsanlagen einfach so wieder hochfrahren kann, als wäre nichts gewesen?

Ich kann dir nur erzählen, was bei meinem Arbeitgeber mit empfindlichen Anlagen im Labor passiert, wenn ein mal im Jahr der Betrieb für Wartungsarbeiten an der Haustechnik für eine Woche eingestellt wird und viele Anlagen dazu runtergefahren werden müssen.
Jedes Mal lassen sich einige Anlagen nicht wieder ohne Probleme hochfahren, da Stillstand das pure Gift für unsere für Dauerbetrieb ausgelegten, teilweise bereits in die Jahre gekommenen Anlagen ist. Für einige Anlagen müssen erst Servicetechniker anrücken (die nach dem Ende einer solchen Zwangspause dann drölfzig Einsätze gleichzeitig erledigen müssten) und so vergeht mindestens eine weitere Woche, bis es wieder einigermaßen läuft und weitere 2-4 Wochen, bis auch die letzte Anlage wieder läuft.

Bei 4 Wochen Zwangspause für alle nicht lebensnotwendigen Betriebe (mit einer erlaubten Notbesatzung, die z.B. regelmäßig Betriebsstoffe auffüllen und die Haustechnik in Betrieb halten darf, sowie erlauber wöchentlicher Lieferung eines notwendigen Betriebsstoff, den wir nicht länger bevorraten können) würde ich bei meinem Arbeitgeber locker mit weiteren 4-12 Wochen rechnen, bis es wieder einigermaßen rund läuft, da die danach definitiv an vielen Stellen nötigen Servicetechniker ja auch von vielen anderen Betrieben nach der Zwangspause genau so dringend benötigt werden und sich trotzdem nicht aufteilen können.
Trotzdem müssten die ganze Zeit über große Teile der Haustechnik laufen, was enorme laufende Kosten verursacht, denen keinerlei Einnahmen gegenüberstehen. Und dann kämen noch die Kosten für die Service-Einsätze dazu (mit horrenden Stundensätzen, Reisekosten und Ersatzteilpreisen). Am Ende würden die Verluste durch die vierwöchige Zwangspause die Summe der Jahres-Bruttogehälter aller Mitarbeiter deutlich übersteigen.
Ohne Notbesatzung und wöchentliche Betriebsstoff-Lieferung wäre eine Wiederinbetriebnahme sogar komplett unmöglich.
Das mag ein Extrembeispiel sein. Aber auch in vielen anderen Wirtschaftszweigen würde so eine vierwöchige Zwangspause gewaltige Probleme und Verluste verursachen.

Oder denke mal an den Betrieb von Hochöfen. Die werden kontinuierlich 24/7/365 betrieben und lassen sich nicht mal kurz runterfahren und anschließend wieder in Betrieb nehmen. Dämpfen (vorrübergehende Stillsetzung) oder gar Ausblasen und späteres Anblasen sind sehr (zeit-)aufwändig und teuer.
Ähnlich sieht es auch in Teilen der Chemieindustrie aus.

Wir bräuchten also neben dem Betrieb lebensnotwendiger Dinge auch noch unzählige Ausnahmen für Betriebe, die sich nicht kurzfristig schließen und wieder hochfahren lassen, sowie Notbesetzungen in vielen weiteren Betrieben, was die Wirkung der Zwangspause auf das Infektionsgeschehen schon wieder deutlich reduzieren dürfte.

Ja logisch muss es Ausnahmen geben. Ist mir schon klar. Trotzdem wäre es m.E. eine sinnvolle Maßnahme, weil ja die derzeitigen Maßnahmen ganz offensichtlich nicht ausreichend sind und für diese neue UK-Mutation wohl schon mal gar nicht. Aber warten wir es einfach mal ab. Vielleicht habe ich ja Unrecht.
Meine Sorge ist einzig, dass wir WIEDER zu lange warten, das Notwendige zu tun und dann alles einfach nur noch viel schwieriger wird.
 

casanis  

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Vor allem hätte das nicht nur Auswirkungen auf D, sondern weltweit bei den internationalen Lieferketten.
Ich finde die Diskussion zum aktuellen Zeitpunkt auch völlig verfehlt, die Impfkampagne läuft gerade richtig an und mit etwas Glück ist in 2 Monaten Frühlingswetter.
Sowas sollte der letzte Notnagel sein wenn gar nichts mehr hilft.
Du vergisst halt die UK-Mutation in Deiner "Rechnung". Mir scheint das leider wirklich ein "Game Changer" in die falsche Richtung zu sein. Wir können doch nicht warten bis wir auch Inzidenzen von 1500 haben wie in Teilen Londons?

Auch DAS weiß man doch jetzt schon seit Monaten, dass ein Lockdown um so kürzer und wirksamer ist, je FRÜHER er umgesetzt wird. Wir machen doch jetzt gerade wieder denselben Fehler wie schon im Herbst (natürlich bei veränderter Lage). Wir stecken sozusagen den Kopf in den Sand, tun so als würde die UK-Mutation quasi an uns irgendwie vorbei ziehen, aus unerfindlichen Gründen dann doch nicht soooo schlimm werden wie im UK oder was auch immer. Und wir glauben offenbar, dass wir uns mit einer bisserl längeren Schulschließungen, FFP2-Maskenpflicht in den Öffis und Geschäften und solchen Witzregelungen wie den 15km schon durchmorgeln können. Das wird m.E. WIEDER nicht funktionieren.

Aber jetzt lasse ich auch mal wieder das Geunke und die Rumkassandriererei....wir werden ja sehen, wie es laufen wird.:zwinker:
 
Zuletzt bearbeitet:

Ali Mente  

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Vielleicht wegen der Mimik, spielt einfach auch eine Rolle, gerade bei wichtigen Themen.
Naja, Reden im Bundestag an sich spielen aber - sicher im Unsinne des Erfinders des Parlaments - leider keine Rolle, außer bei den sehr seltenen "Gewissensentscheidungen" wo tatsächlich mal im Plenum debattiert und frei entschieden wird.

Da kann man also auch die Maske anbehalten und mal eine Weile auf Mimik verzichten, weil es eh nicht darum geht irgendwen zu überzeugen, da das Ergebnis der Abstimmung schon feststeht und die eigentliche Diskussion in den Ausschüssen stattfindet.
 

casanis  

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist jetzt halt eine Wette auf die Impfgeschwindigkeit. Wenn ich mir die bisher anschaue, allerdings vermutlich eine mit hohen Quoten.
Genau das meine ich doch: Jetzt dem Virus nochmal WIRKLICH "Saures" geben und die Zahlen so schnell wie möglich so weit wie möglich runterdrücken und dann etwas Luft haben in die hoffentlich immer schneller umgesetzte Impfkampagne hinein.
 

Crüx  

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Die Folge wird eher sein: Mehr private Treffen -> noch höhere Zahlen.
Du glaubst doch nicht ernsthaft dass jeder brav mit der Kernfamilie daheim sitzt?
 
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