Corona 10

Benutzer102346 

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Hatte nicht auch ein anderer ungeimpfter Bayernspieler sich den Mist jetzt eingefangen?

Man wünscht ja niemandem was Schlechtes, aber ist denen schon bewusst, dass LongCovid für ihre Karriere nicht förderlich sein dürfte?
Gerade sowas wie Belastung, Herzgeschichten und so?
 

Benutzer160853 

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Bei unseren Politikern meint man das Virus totquatschen zu können.

Die Logik, dass "Hand vor dem Auge" nicht unsichtbar macht, haben schon Drittklässler verstanden.
Das Schlimme ist, dass dieses Nichthandeln jeden Tag Tod, Leid und Schmerz bringt.
Jeder Hans Pampel weiß, dass Kontaktreduktion das Virus eindämmt, warum brauch ich dafür noch immer wissenschaftliche Expertise?
 

Benutzer102346 

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Weil das in letzter Instanz bedeutet, n Haufen Dinge schließen zu müssen.
Und Eltern, die auf ihre Schratzen aufpassen müssen, die können nicht zur Arbeit und dann werden die Arbeitgeber ganz dolle fuchsig und werden böse auf die Politik.
Und die, die keine Kinder haben, können dann nicht mehr vom Arbeitgeber an die Arbeit gezwungen werden sondern müssen dann doch tatsächlich das Homeoffice ermöglicht bekommen. Welch ein Kontrollverlust der Arbeitgeber...
Ganz ehrlich, wenn diese Pandemie eins gezeigt hat, dann: vieles geht in dieser Gesellschaft nur noch durch Zwang. Ob das die Homeofficepflicht für Arbeitgeber ist oder die Impfpflicht für die Querstänker.
Das, was generell wohl selbstverständlich sein sollte, durch den Egoismus Einzelner so zerstört zu sehen, ist echt übel...
 

Benutzer22359  (37)

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Wieder mal Mitte der Woche, also schauen wir nach DACHI. Was soll man sagen, es geht steil nach oben. Die Achse musste ich mal wieder deutlichst anpassen, denn in Österreich meint man Rekorde zu feiern. In der zweiten Kohorte steckt Irland, dort steigt es etwas langsamer. Die Schweiz sortiert sich in der dritten Kohorte ein, ist nicht unbedingt langsamer, aber eben später angefangen. Bei den Budnesländern befindet sich Sachsen bei Österreich, in Kohorte 2 zu Irland gesellt sich Thüringen, Brandenburg und Bayern und der Rest gesellt sich um oder unter die Schweiz.

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Wenn man sich die Bundesländer genauer anschaut sieht man den Zacken bei Sachsen, weil die einen tag es nicht geschafft haben die Daten abzuschicken und dann nachmelden mussten. Dort gab es natürlich wiedermal den grössten Anstieg. Bayern ist etwas abgeflacht und drum hat Thüringen dort auch wieder überholt. Ansonsten zeiht es langsam nach Norden, denn vor allem Sachsen-Anhalt und Brandenburg haben hohe Zunahmen. Bei den unteren Zahlen ist es vor allem Saarland das letzte Woche besonders stark zugenommen hat. Löblich hervorheben muss man wohl Berlin, da man dort nur geringe Zuwächse hatte.
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Wenn man sich die Änderungen zur Vorwoche anschaut erkennt man eine leichte Stabilisierung, die aber wohl eher auf Testgrenzen zurückzuführen sind. Auch täuscht der sächsische Nichtmelder etwas in der Darstellung (da ichd as folgende extrem mal nicht mit Achsenskalierung ins Bild geholt habe). Schauen wir also mal wie es weiter geht. Wenn es Normal läuft sind wir morgen über 75.000 und die Woche drauf bei 90.000 in der Spitze. Wenn dann immer noch nichts passiert gibts zwei tage nach Nikolaus die 100.000, spätestens dann wird wohl die (dann neue Regierung) umkippen. Aber nun gut, ist ja noch zwei Wochen hin, die zahlen für nächste Woche werden gerade gemacht (weil infiziert), und dann schauen wir mal was man in der Kommenden Woche macht. Wohlgemerkt, wir haben noch einen Monat bis Weihnachten, also etwas mehr als vier Wochen. Bei derzeit so 13-15k Anstieg pro Woche ist man da dann bei etwa 140.000. Und wäre ja nicht so, dass die Weihnachtszeit nicht Haupt-Treff-Zeit wäre. Kann also heiter werden.

infections_states_dod_weeklycomp.png
 

Benutzer160853 

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Weil das in letzter Instanz bedeutet, n Haufen Dinge schließen zu müssen.
Und Eltern, die auf ihre Schratzen aufpassen müssen, die können nicht zur Arbeit und dann werden die Arbeitgeber ganz dolle fuchsig und werden böse auf die Politik.
Und die, die keine Kinder haben, können dann nicht mehr vom Arbeitgeber an die Arbeit gezwungen werden sondern müssen dann doch tatsächlich das Homeoffice ermöglicht bekommen. Welch ein Kontrollverlust der Arbeitgeber...
Ganz ehrlich, wenn diese Pandemie eins gezeigt hat, dann: vieles geht in dieser Gesellschaft nur noch durch Zwang. Ob das die Homeofficepflicht für Arbeitgeber ist oder die Impfpflicht für die Querstänker.
Das, was generell wohl selbstverständlich sein sollte, durch den Egoismus Einzelner so zerstört zu sehen, ist echt übel...

Manchmal hab ich fast den Eindruck, dass die Leute sich doch eingerichtet haben. "Ich lass mich nicht impfen/testen", mein "Kind wird eingeschränkt, wenn es eine Maske tragen" muss....
Ich hab nun auch die Aufgabe im Intranet unternehmerische Entscheidungen darzustellen und es gibt eben auch diesen Teil der Geschichte: Der defacto Lockdown meines Arbeitgebers in Sachsen und Thüringen zahlt am Ende auch bei den Übernahmeaussichten von Auszubildenden ein und verhagelt massiv das Geschäft, weil wir dort nur noch den Verlust einhegen können.
Mir fehlt jedes Verständnis, dass diese Vollidiotie am Ende zum Jobrisiko für vollends unbeteiligte werden kann.

Manche hier würden sich auch gut in einer Diktatur, wie Nordkorea ,wohlfühlen 🙈
Wenn Diktaturen wüssten, dass sie nur ein gutes Gesundheitssystem bräuchten, das vor Tod und Leid schützt, wäre die Welt ein besserer Ort.



Das Verabschieden von Gesetzen ist Aufgabe der Legislative. Vielleicht sollte man den Koalitionären eine Art Jobbeschreibung auf die Plätze legen. Mir wäre es neu, dass Juristen für die Gesetze verantwortlich sind, sie wenden diese doch eher an.
 

Benutzer102346 

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Manche hier würden sich auch gut in einer Diktatur, wie Nordkorea ,wohlfühlen 🙈
Jaja, Diktatur, bla.
Man muss aber tatsächlich sagen, dass die Pandemiebekämpfung in einer Diktatur wie China tatsächlich ganz gut funktioniert hat.
Und das hat sicher auch den Grund, dass Regeln aufgestellt und dann auch durchgesetzt werden. Bei uns wird ja beides nicht gemacht. Regeln werden - wenn überhaupt - viel zu spät aufgestellt, dann auch nur halbherzig - wenn überhaupt - kontrolliert und es kann gut sein, dass manche sinnvolle Regeln zur Eindämmung der Pandemie gar nicht durchgeführt werden, weil sie halt bei den Wählern unpopulär sind.
Diesen "Nachteil" hat eine Diktatur nicht, da wird nicht lange gefackelt und auf Befindlichkeiten von Querstänkern Rücksicht genommen, da wird gehandelt.
Natürlich müssen wir nicht darüber diskutieren, dass es gar nicht geht, die Wohnungen von Leuten zuzuschweißen, dass das asozial ist, weiß ich auch.
Aber wenn hierzulande die FRAIHAIT!!!!!! so ausgelegt wird, dass trotz Quarantäne die Leute noch einkaufen gehen oder anderweitig unterwegs sind, dann kann das auch nicht richtig sein.
Der Lesch hatte Anfang des Jahres schon sehr richtig gelegen, als er die Wahlen als großes Problem identifiziert hat, da ist nämlich jede Partei im Wahlkampf gewesen und härtere Maßnahmen waren nicht opportun / will man dem politischen Gegner aufhalsen, also hat man seit Sommer quasi genau gar nix gemacht.
Und das fällt uns jetzt tonnenschwer auf die Füße.
 

Benutzer102346 

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Der defacto Lockdown meines Arbeitgebers in Sachsen und Thüringen zahlt am Ende auch bei den Übernahmeaussichten von Auszubildenden ein und verhagelt massiv das Geschäft, weil wir dort nur noch den Verlust einhegen können.
Mir fehlt jedes Verständnis, dass diese Vollidiotie am Ende zum Jobrisiko für vollends unbeteiligte werden kann.
Off-Topic:
Habt ihr keine Möglichkeiten die Azubis aus irgendwelchen Rücklagen zu bezahlen?
Ich meine ehrlich, eine Firma, die es sich nicht leisten kann, ein paar Azubis ein paar Wochen/Monate Däumchen drehen zu lassen, der kann es doch auch sonst schon nicht sooo rosig gehen, oder?
 

Benutzer12216 

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Habt ihr keine Möglichkeiten die Azubis aus irgendwelchen Rücklagen zu bezahlen?
Ich meine ehrlich, eine Firma, die es sich nicht leisten kann, ein paar Azubis ein paar Wochen/Monate Däumchen drehen zu lassen, der kann es doch auch sonst schon nicht sooo rosig gehen, oder?

Sorry lies mal richtig. Es geht um die Übernahme nach der Ausbildung und da sieht es nach 1 1/2 Jahren immer wieder lockdown und andere Maßnahmen für viele Firmen wirklich nicht mehr rosig aus.
 

Benutzer58558 

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Ganz ehrlich, wenn diese Pandemie eins gezeigt hat, dann: vieles geht in dieser Gesellschaft nur noch durch Zwang.
Off-Topic:
Ich empfehle die Lektüre von Rutger Bregmans "Im Grunde gut". Ich vertrete die These, dass die Einstellung von X "Wenn Y Z machen soll, dann muss ich Y Druck machen!" die Einstellung von Y "Wenn X will, dass ich Z mache, dann muss X mir Druck machen!!" bedingt ... und es gerade eben nicht umgekehrt läuft. Behandle Erwachsene wie zu bevormundende Kinder, dann werden sie zu unmündigen Kindern.
 
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Benutzer102346 

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Ja, hast du Recht, das hab ich überlesen.
Aber es bleibt dabei: hätte man von Anfang an richtig draufgehauen statt diesem monatelangen Wischi-Waschi, was wir wahrscheinlich auch jetzt wieder vor uns haben, dann stünden die Firmen deutlich besser da.
Mit einer absoluten Verweigerungshaltung "nein, will das absolut nicht" und irgendwann muss mans doch machen, nur müssen dann die Maßnahmen deutlich länger durchgesetzt werden, um auf den gleichen Effekt zu kommen...
Man könnte meinen, dass da jetzt langsam mal ein Lerneffekt einsetzt, in Richtung "lieber kurz, aber heftig", aber nein...
2 Wochen zu werden eine Firma nicht in den Ruin treiben, monatelanges Hin und Her vielleicht schon.
 
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Benutzer102346 

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Ich empfehle die Lektüre von Rutger Bregmans "Im Grunde gut". Ich vertrete die These, dass die Einstellung von X "Wenn Y Z machen soll, dann muss ich Y Druck machen!" die Einstellung von Y "Wenn X will, dass ich Z machen soll, dann muss X mir Druck machen!!" bedingt ... und es nicht umgekehrt läuft. Behandle Erwachsene wie zu bevormundende Kinder, dann werden sie zu unmündigen Kindern.
Off-Topic:
Ich weiß, was du sagen willst, aber wir sehen ja gerade, dass dieses Prinzip von Eigenverantwortung nicht funktioniert.
Lass den Leuten die Wahl, die Impfung zu machen und ein so großer Teil der Bevölkerung macht nicht mit, ja, sabotiert das Ganze sogar noch, dass der gesamte Effekt für die Gesamtbevölkerung verpufft.
Die Rufe nach einer Impfpflicht kommen ja nur daher, weil man weiß, man braucht deutlich mehr Geimpfte und die Leute sperren sich dagegen mit Händen und Füßen.
Ja, manche gehen sogar so weit und verüben Brandanschläge auf Impfzentren und schicken Morddrohungen an Ärzte, die Impfungen durchführen.
Sorry, aber da ist für mich der "gute Weg", durch Reden und Überzeugung Akzeptanz zu bekommen, inzwischen zu Ende gegangen, die Zeit haben wir jetzt nicht mehr, auf die Befindlichkeiten der Querstänker Rücksicht zu nehmen, jetzt geht es nur noch mit Zwang.
Ich habe nach fast 2 Jahren Pandemie auch keinen Bock mehr und keine Lust, 2022 auch wieder zu Hause zu verbringen, während die Querdullis draußen rumturnen und aufm Marktplatz "ein bisschen Sars muss sein"-singend Polonaise tanzen.
 

Benutzer12216 

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2 Wochen im weihnachtsgeschäft können schon existenzbedrohend sein, besonders wenn es schon das zweite Weihnachten hintereinander ist
 

Benutzer102346 

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Sprich: offenhalten um jeden Preis, auch, wenn damit 1. mehr Leute sterben werden und 2. der dann nötige Lockdown am Jahresanfang deutlich länger dauern muss, um die Zahlen auf ein vergleichbares Maß runterzukriegen?
Die gleiche Diskussion hatten wir letztes Jahr und ich kann mir echt nicht vorstellen, dass da so wenig draus gelernt wurde.
Wir hatten ein monatelanges Wischi-Waschi, das kann man sich doch nicht ernsthaft wieder wünschen?!
 

Benutzer58558 

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Ich weiß, was du sagen willst, aber wir sehen ja gerade, dass dieses Prinzip von Eigenverantwortung nicht funktioniert.
Off-Topic:
Weil in Deutschland in Wirklichkeit fast noch nie auf echte Eigenverantwortung gesetzt wurde. Wir leben in einem Land, das seit Anbeginn seiner Existenz durch Überregulierung geprägt wurde. Zuerst aus Angst vor den Nazis (was strenggenommen paradox ist) ... und mit den Jahren wurde es bequem. Echte Eigenverantwortung? Wir wissen in diesem Land gar nicht, wie das wirklich geht. Wir sind den "autoritären Charakter" nie losgeworden.
 
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Benutzer12216 

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Nein. Das wichtigste wäre immer noch Schutz der vulnerablen Gruppen. 80-90% der schweren Erkrankungen betreffen im noch ältere und vorerkrankte. Hotspots sind wie schon letztes Jahr alten- und Pflegeheime
 

Benutzer30735 

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Nein. Das wichtigste wäre immer noch Schutz der vulnerablen Gruppen. 80-90% der schweren Erkrankungen betreffen im noch ältere und vorerkrankte. Hotspots sind wie schon letztes Jahr alten- und Pflegeheime
🥱🥱🥱
Komisch, dass dann die Intensivstationen in Regionen mit niedriger Impfrate volllaufen... und das sind nicht nur "ältere" (weiß nicht genau, was du darunter verstehst?)
 

Benutzer12216 

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🥱🥱🥱
Komisch, dass dann die Intensivstationen in Regionen mit niedriger Impfrate volllaufen... und das sind nicht nur "ältere" (weiß nicht genau, was du darunter verstehst?)

Ältere zählt ab ü60. Ich hab an dich ja auch kein Problem mit ner impfpflicht , auf alle Fälle sollte es sie in den Berufsgruppen geben die viel mit den vulnerablen Gruppen zu tun habe.

Und die Regionen mit hohen Werten haben ja nicht nur eine „niedrige“ impfquote , sondern sind auch noch Grenzregionen, mit viel Pendelverkehr in Länder mit einer noch viel höheren insidenz
 
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