Chancen bei Frauen mit einem hohen Bildungsstand?

Benutzer158226  (26)

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Ich lese in letzter Zeit Studien über die Partnerwahl der Frauen. Mehrere, voneinander unabhängige Studien sind übereinstimmend zum Ergebnis gekommen, dass für Frauen der Bildungsstand besonders wichtig ist. Frauen favorisieren Männer mit einem ebenbürtigen oder höheren Bildungsstand, während dieselbe Präferenz für Männer kaum eine Rolle spielt.

Zitat: „ElitePartner befragte in einer aktuellen Studie 4.147 Alleinlebende nach den Gründen für ihren Singlestatus. Die studierten Frauen bezeichneten sich im Vergleich zu Nicht-Akademikerinnen als besonders wählerisch: 45,1 Prozent nannten sehr hohe Ansprüche, die bei der Partnerwahl greifen und keine Kompromisse zulassen, als Top-Grund dafür, ohne Partner zu leben. Professor Hans-Peter Blossfeld, der an der Universität Bamberg Familienforschung betreibt, sieht die Gründe für diese Meinung in den tradierten Rollenbildern: Lieber bleiben gebildete Frauen alleine, als eine Beziehung mit einem Partner einzugehen, der ein niedrigeres Bildungsniveau, ein geringeres Einkommen und einen niedrigeren Status vorzuweisen hat als sie selbst.“ (Link wurde entfernt)

Ich besuchte zehn Jahre eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, eine Lernbehindertenschule, bevor ich die 2-Jährige Berufsfachschule abschloss. Während meiner Förderschulzeit hatte ich überhaupt gar keinen Kontakt zu Regelschülern. Auch wenn sich das Zitat auf Frauen mit akademischem Bildungsstand bezieht, lässt sich das Ergebnis auch auf andere Frauen übertragen. So gut wie alle Frauen haben eine höhere schulische Herkunft als ich. Auch Frauen, die z.B. eine Realschule besucht hatten.

Meine Frage: Kennt ihr Männer, die trotz einem niedrigen Bildungsstand eine Partnerin haben, die einen höheren Abschluss besitzt?
 
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Benutzer136760 

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Meine Frage: Kennt ihr Männer, die trotz einem niedrigen Bildungsstand eine Partnerin haben, die einen höheren Abschluss besitzt?
Ja, und sicher nicht nur einen.

Hänge dich nicht so an Statistiken auf, das bringt dich nicht weiter.
Was bei der Partnerwahl zählt, ist die selbe Wellenlänge. Und die hängt nicht an deinem Schulabschluss. (Mal ganz davon ab, dass du eine bessere Rechtschreibung an den Tag legst als so mancher Akademiker.)
 

Benutzer158264 

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Ein gewisser Intellekt ist schon wichtig, der Bildungsstand hingegen nicht so. Mit nem guten Abi hat mich noch niemand beeindrucken können. Das schafft man heutzutage auch, wenn man nicht zu den hellsten Kerzen auf der Torte zählt. ^^
 

Benutzer156818 

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Ich würde so Umfragen und Statistiken nicht so ernst nehmen.. Klar, wenn ich gefragt werde sagt doch jede Frau, dass sie es gern hat wenn der Mann sehr intelligent ist und einen hohen Bildungsstand hat. Wer würde das denn nicht wollen?
Aber das sagt doch gar nichts über die Realittät aus. Wenn man dann einen Mann kennenlernt der einfach der Wahnsinn ist und der eben einen niedrigeren Bildungsstand hat, dann glaube ich interessiert keine Frau mehr ihre Antwort zu irgendeiner Online Umfrage :grin:
 

Benutzer11466 

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Mal ganz davon ab, dass du eine bessere Rechtschreibung an den Tag legst als so mancher Akademiker.
Stimmt - allerdings müßte es heißen (und, ja: Ich nutze bewußt die alte Rechtschreibung):
Kennt ihr Männer, die trotz eines niedrigen Bildungsstands eine Partnerin haben, die einen höheren Abschluss besitzt?


Zur Frage: @Alex05y - mach Dir keinen Kopp! Ich habe im Laufe meines Lebens viele strunzdumme Akademiker kennengelernt - welche Schule oder Uni die Leute besucht haben, sagt rein gar nichts aus. Wichtig ist, daß man sich für Dinge, mit denen sich die Partnerin oder der Partner beschäftigt, ein wenig interessiert und bereit ist, sich Wissen anzueignen. Dabei gibt es immer Grenzen - wenn man sich für das Liebesleben der Süßlupinen rein gar nicht begeistern kann, muß die bessere Hälfte das auch akzeptieren.

Wichtig ist erstmal, daß es zwischenmenschlich und im Bett klappt. Wenn die bessere Hälfte gebildeter ist als man selbst, ist das ja auch eine gute Gelegenheit, noch was zu lernen.

Ich würde mich z.B. tierisch freuen, wenn ich noch mal 'nen Partner hätte, der gut Französisch (die Sprache, jetzt!) kann - das habe ich seit der Schule fast völlig verlernt.

Ansonsten: Auch die gebildetste Frau ist im Zweifelsfalle dankbar für 'nen Mann, der 'nen Autoreifen wechseln kann - da habe ich in Bekanntschaft und Verwandtschaft einige - hochgebildete - Exemplare, die dafür zu blöd sind...
 

Benutzer136760 

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Stimmt - allerdings müßte es heißen (und, ja: Ich nutze bewußt die alte Rechtschreibung):
Kennt ihr Männer, die trotz eines niedrigen Bildungsstands eine Partnerin haben, die einen höheren Abschluss besitzt?
:whoot: willst du mich heiraten? :tongue:
 

Benutzer50955 

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Ich vermute mal, dass das schon ein Akademikerproblem ist, das der Threadersteller eher selten erleben wird, da seine Wege die der (selbsternannten) Elite nur selten kreuzen werden.

Beim Dating ist mir schon sehr oft aufgefallen, dass gerade studierte Frauen extrem auf Beruf, Verdienst, Lebensstandard etc. schauen und sowas direkt am Anfang geklärt werden soll. Die berühmten inneren Werte kommen oft erst danach. Hier gab es auch schon viele Threads, in denen Akademikerinnen in spe darauf Wert gelegt haben, dass ein Partner definitiv "auf Augenhöhe" sein muss.

Klar: Nieman wird vermutlich jemandem ins Gesicht sagen, dass man ihn für zu dumm oder arm hält. Ob das nicht doch der Grund dafür ist, dass es "leider nicht passt", ist ein anderes Thema.
 
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Ich habe nicht studiert, verfüge jedoch über einen gesunden Menschenverstand, ein gutes Allgemeinwissen und ich bin intelligent.Alle meine Freundinnen in den letzten zehn Jahren hatten studiert, und ich hatte nie den Eindruck, dass die ein Problem damit hatten, dass ich keine akademische Ausbildung genossen habe.Ich hatte auch nie Komplexe, was sicherlich auch damit zusammenhängt , dass ich nie das Gefühl hatte geistig unterlegen zu sein.
Allerdings hab ich auch immer gut verdient, keine Ahnung ob es anders aussehen gesehen hätte, wenn ich arbeitslos gewesen wäre...:rolleyes:
Bildung hat mehr etwas mit Wissen zu tun, weniger mit Intelligenz oder gar Lebenserfahrung....deswegen würde ich mir an deiner Stelle keinen Kopf machen...entscheidend ist deine Persönlichkeit und deine Aura!
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Stimmt - allerdings müßte es heißen (und, ja: Ich nutze bewußt die alte Rechtschreibung):
Kennt ihr Männer, die trotz eines niedrigen Bildungsstands eine Partnerin haben, die einen höheren Abschluss besitzt?


Zur Frage: @Alex05y - mach Dir keinen Kopp! Ich habe im Laufe meines Lebens viele strunzdumme Akademiker kennengelernt - welche Schule oder Uni die Leute besucht haben, sagt rein gar nichts aus. Wichtig ist, daß man sich für Dinge, mit denen sich die Partnerin oder der Partner beschäftigt, ein wenig interessiert und bereit ist, sich Wissen anzueignen. Dabei gibt es immer Grenzen - wenn man sich für das Liebesleben der Süßlupinen rein gar nicht begeistern kann, muß die bessere Hälfte das auch akzeptieren.

Wichtig ist erstmal, daß es zwischenmenschlich und im Bett klappt. Wenn die bessere Hälfte gebildeter ist als man selbst, ist das ja auch eine gute Gelegenheit, noch was zu lernen.

Ich würde mich z.B. tierisch freuen, wenn ich noch mal 'nen Partner hätte, der gut Französisch (die Sprache, jetzt!) kann - das habe ich seit der Schule fast völlig verlernt.

Ansonsten: Auch die gebildetste Frau ist im Zweifelsfalle dankbar für 'nen Mann, der 'nen Autoreifen wechseln kann - da habe ich in Bekanntschaft und Verwandtschaft einige - hochgebildete - Exemplare, die dafür zu blöd sind...



Das mit den Sprachen ist auch so eine Sache....für mich gehört das auch zur Bildung...ich beherrsche vier Sprachen fließend....das können die wenigsten Professoren von sich sagen:tongue:
 

Benutzer91095 

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Ich kenne Paare, wo der Mann einen niedrigeren Bildungsstand als seine Partnerin hat, allerdings sind das alles Paare, denen man das weder ansieht noch anmerkt, wenn man mit ihnen redet.
 

Benutzer11466 

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Beruf, Verdienst, Lebensstandard etc. schauen
Das sind aber alles Dinge, die nichts mit Bildung zu tun haben - da geht's schlicht um ein gemachtes Nest. Daran sollen auch Frauen ohne Hochschulabschluß durchaus interessiert sein...
Hier gab es auch schon viele Threads, in denen Akademikerinnen in spe darauf Wert gelegt haben, dass ein Partner definitiv "auf Augenhöhe" sein muss.
Auch das ist durchaus verständlich - aber ich muß mich wiederholen: Es kommt doch auf den Einzelfall an. Selbstverständlich gibt es Leute (oder deren Eltern), die schon in der Kennenlernphase sagen: Ich bin Akademiker, der/die andere nicht - den/die will ich nicht, der ist nicht standesgemäß! Umgekehrt gibt es auch Leute, denen nicht nur die Bildung fehlt, sondern jegliches Interesse an Dingen die über Ficken, Fressen, Fernsehen hinausgehen.

Wer sich einen auf den formalen Abschluß schrubbt, ist selbst arg beschränkt - um mich noch mal zu wiederholen: Ich habe schon sehr doofe, sehr langweilige Leute mit Hochschulabschluß kennengelernt.

In einer Partnerschaft denkt man idealerweise auf derselben Wellenlänge - die hat aber nichts mit irgendwelchen Scheinen in der Schublade zu tun.
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Das mit den Sprachen ist auch so eine Sache....für mich gehört das auch zur Bildung...ich beherrsche vier Sprachen fließend....das können die wenigsten Professoren von sich sagen
OK - dann mache ich jetzt Dir einen Heiratsantrag... :bussi:
 
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Die einzige Zunft bei der ich nach wie vor den Eindruck habe, dass sie sich als Elite der Gesellschaft begreift sind die Ärtzte/innen....da hab ich manchmal wirklich den Eindruck, dass die das im Rahmen ihrer Ausbildung auch so vermittelt bekommen.Kann man nicht pauschalisieren, ist schon klar, hab auch ein Freund der Arzt ist...trotzdem habe ich bei gerade bei den Hochschulabgängern diesen Eindruck..
 

Benutzer50955 

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Das sind aber alles Dinge, die nichts mit Bildung zu tun haben - da geht's schlicht um ein gemachtes Nest. Daran sollen auch Frauen ohne Hochschulabschluß durchaus interessiert sein...

Um das "gemachte Nest" geht es erfolgreichen Akademikerinnen eigentlich ja gerade nicht, da sie selber eines haben. Ich glaube, dass ds da eher um eine Geisteshaltung geht. Die Medien betonen ja gebetsmühlenartig, dass gerade Frauen in Zukunft alle Türen offen stehen. In dieser Gemengelage scheint sich so manche Akademikerin zu denken "Also unter Wert verkaufe ich mich am Partnermarkt aber nicht...ich bin schließlich toll, studiert, erfolgreich blablub. Da kann ich auch was fordern".
 
S

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Gast
Das sind aber alles Dinge, die nichts mit Bildung zu tun haben - da geht's schlicht um ein gemachtes Nest. Daran sollen auch Frauen ohne Hochschulabschluß durchaus interessiert sein...

Auch das ist durchaus verständlich - aber ich muß mich wiederholen: Es kommt doch auf den Einzelfall an. Selbstverständlich gibt es Leute (oder deren Eltern), die schon in der Kennenlernphase sagen: Ich bin Akademiker, der/die andere nicht - den/die will ich nicht, der ist nicht standesgemäß! Umgekehrt gibt es auch Leute, denen nicht nur die Bildung fehlt, sondern jegliches Interesse an Dingen die über Ficken, Fressen, Fernsehen hinausgehen.

Wer sich einen auf den formalen Abschluß schrubbt, ist selbst arg beschränkt - um mich noch mal zu wiederholen: Ich habe schon sehr doofe, sehr langweilige Leute mit Hochschulabschluß kennengelernt.

In einer Partnerschaft denkt man idealerweise auf derselben Wellenlänge - die hat aber nichts mit irgendwelchen Scheinen in der Schublade zu tun.
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OK - dann mache ich jetzt Dir einen Heiratsantrag... :bussi:
Haha, davon mal abgesehen, dass ich herero bin, würdest du es wohl nicht lange mit mir aushalten:tongue::grin:
 

Benutzer150539 

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Meine Frage: Kennt ihr Männer, die trotz einem niedrigen Bildungsstand eine Partnerin haben, die einen höheren Abschluss besitzt?
Ja kenn ich: Meinen Freund, meinen Ex, die Partner meiner Mitstudentinnen, gute Freunde... Von Bankberater über Koch über Journalist über Personenschützer über Kleinkinderzieher alles dabei. Manche haben später noch ihren Abschluss nachgeholt und an ner Fachhochschule studiert.

Ohne einen gewissen Intellekt funktioniert es bei mir nicht. Aber das hat nichts mit Schulbildung zu tun - auch wenn ich manchmal gewisse Themen vermisse (Kunst, Musik etc.), die auf gewissen Schulstufen vorausgesetzt werden. Doch auch das lässt sich ausserhalb aneignen.
 

Benutzer150539 

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Und nein, das gemachte Nest ist mir egal - und meinem Partner eigendlich auch. Mein Nest ist im Moment n kümmerlicher Ast auf nem knorrigen Baum :tongue: Aber irgendwann wird sich das hoffentlich ändern :tongue:
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
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Ich denke, letztlich geht es da den meisten Frauen weniger um den quantitativen Bildungsgrad, als viel mehr darum, in Gesprächen und im Alltag auf einem ähnlichen Niveau zu liegen.
Und mal ab von irgendwelchen Studien gilt das doch für Männer genauso?!
Man will sich doch auch mit seiner besseren Hälfte unterhalten können, ohne das denkt, man redet mit einer totalen Hohlbratze oder das man sich selber wie eine vorkommt. Alles andere finde ich zumindest sehr befremdlich.
Ein gewisser Intellekt ist schon wichtig, der Bildungsstand hingegen nicht so. Mit nem guten Abi hat mich noch niemand beeindrucken können. Das schafft man heutzutage auch, wenn man nicht zu den hellsten Kerzen auf der Torte zählt. ^^
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Schon zu meiner Abizeit haben erstaunlich dumme Leute ein gutes Abi gemacht :tentakel:



Um das "gemachte Nest" geht es erfolgreichen Akademikerinnen eigentlich ja gerade nicht, da sie selber eines haben. Ich glaube, dass ds da eher um eine Geisteshaltung geht. Die Medien betonen ja gebetsmühlenartig, dass gerade Frauen in Zukunft alle Türen offen stehen. In dieser Gemengelage scheint sich so manche Akademikerin zu denken "Also unter Wert verkaufe ich mich am Partnermarkt aber nicht...ich bin schließlich toll, studiert, erfolgreich blablub. Da kann ich auch was fordern".
Ist es nicht oft das größere Problem, dass Männer mit einem höheren Bildungsstand oder beruflichen "Status" der Frau nicht so gut klarkommen? Ist zumindest so mein Eindruck.
Starke Karrierefrauen und "Macherinnen" haben es doch privat oft relativ schwer und kämpfen zudem mit jeder Menge fieser Klischees.
 

Benutzer11466 

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Die einzige Zunft bei der ich nach wie vor den Eindruck habe, dass sie sich als Elite der Gesellschaft begreift sind die Ärtzte/innen
Teilweise ja durchaus mit Recht. Die müssen irgendwie einen guten Abi-Schnitt hinbekommen, das Studium ist auch nicht ganz ohne - aber wenn sie es geschafft haben, gibt es unter denen eben viele, die ganz gut verdienen.

Im Idealfall retten sie zudem tatsächlich Menschenleben.

Daß das manchen zu Kopf steigt und sie sich für Halbgötter in Weiß halten, bleibt nicht aus.

Auch das ist aber nicht bei allen Ärzten so - habe im Bekanntenkreis einen, der in dieser Hinsicht völlig uneitel ist. Anstrengend ist er trotzdem, weil er stundenlang über irgendwelche Geldanlagen dozieren kann...:sleep:
 
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