Bruder ist süchtig

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Hallo! Und zwar Wende ich mich heute an euch, weil ich gerade keinen anderen Rat mehr weiß. Es geht um meinen Bruder. Er ist 21 Jahre alt und stark Marihuana abhängig. Damit meine ich, dass er ca. 5-10x am Tag einen raucht. Hab ich so Beobachtet, wo wir beide Urlaub hatten.
Wenn er arbeitet(6-20Uhr) habe ich schon mitbekommen, dass er sogar vor der Arbeit einen Kübelt....
Meine Eltern wissen davon und sind mit ihrem Latein am Ende. Gab viele Diskussionen und auch Zimmer wurde durchsucht und das was sie fanden, wurde ins Klo heruntergespült.
Es hat alles erst angefangen durch seine Arbeit. Er arbeitet viel und auch schon in seiner Ausbildung hat er meistens von 6-20 Uhr gearbeitet. Er hat mir vor ein paar Monaten anvertraut, dass er seine Grenze erreicht hat und nicht mehr kann. Man kann vom Burn Out sprechen. Er hat auch schon Bewerbungen rausgeschickt, dass er von diesem Betrieb rauskommt.
Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Tipps geben, wie ich am besten mit ihm umgehen soll... Ob eine Suchtberatung da von Nutzen wäre..


Vielen dank !!!
 

Benutzer150532  (39)

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Vom Marihuana kann man höchstens psychisch abhängig werden..und auch diese psychische Abhängigkeit ist sehr leicht wieder in den Griff zu kriegen. Als süchtig würde ich ihn also schon mal nicht bezeichnen :zwinker: Solange er seinen Job macht und funktioniert, und keine Veranlagung zu Psychosen usw bei ihm vorhanden ist, ist nicht wirklich was schlimmes dabei.

Schau dir das hier mal an..könnte dich (und deine Eltern) möglicherweise interessieren:

 

Benutzer147572 

Verbringt hier viel Zeit
L Lane Ich würde das nicht verharmlosen. Habe es oft erlebt, wie damit eine Drogenkarriere begann. Und psychische Abhängigkeit ist auch nicht zu unterschätzen.

@sunshinelive Die erste Frage ist, ob er davon weg will und sich helfen lassen will. Das ist entscheidend, denn wenn er nicht will, seit ihr machtlos, er ist volljährig. Ansonsten sind Selbsthilfegruppen prima, es gibt auch welche für Angehörige von Drogenabhängigen. Damit würde ich beginnen.
 

Benutzer150532  (39)

Benutzer gesperrt
L Lane Ich würde das nicht verharmlosen. Habe es oft erlebt, wie damit eine Drogenkarriere begann. Und psychische Abhängigkeit ist auch nicht zu unterschätzen.

Wie gesagt, wer eine Veranlagung zu Psychosen usw hat, sollte die Finger davon lassen.

Dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei, ist Quatsch. Dann könnte man auch behaupten Alkohol wäre eine Einstiegsdroge. Es gibt Statistiken dazu :zwinker:
 

Benutzer147572 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Wieviele alkoholsüchtige Menschen gibt es ? Was bedeuten Statistiken ? Ich kann deine Meinung überhaupt nicht teilen, dazu habe ich wohl zuviel erlebt und gesehen.
 

Benutzer107971 

Sorgt für Gesprächsstoff
Bitte durchsucht nicht mehr sein Zimmer, das ist ein extremer Eingriff in seine Privatsphäre. Wenn er das Kiffen aufhören möchte, soll er einen Termin bei der Örtlichen Drogenberatungsstelle machen.
In erster Linie muss man sich fragen warum jemand zu Drogen greift. Du redest von Burn out. Vielleicht sollte dein Bruder dort ansetzen.
Denn ich behaupte mal, ich habe jahrelang in dieser Szene recherchiert, kein Dauerkiffer kifft nur aus Spaß so viel. .. Immer erst die Ursache beleuchten. Sonst wird am falschen Ende gedoktert. ..
Gruß
 

Benutzer150532  (39)

Benutzer gesperrt
Off-Topic:
Wieviele alkoholsüchtige Menschen gibt es ? Was bedeuten Statistiken ? Ich kann deine Meinung überhaupt nicht teilen, dazu habe ich wohl zuviel erlebt und gesehen.

Off-Topic:
Du musst meine Meinung auch nicht teilen. Zu behaupten Cannabis wäre eine Einstiegsdroge, stimmt so einfach nicht. Man könnte wie gesagt das gleiche vom Alkohol behaupten. Es ist halt weiterhin das Totschlagargument wenn es um die Legalisierung von Cannabis geht.

Vielleicht interessiert dich das: http://de.wikipedia.org/wiki/Einstiegsdroge
 

Benutzer107971 

Sorgt für Gesprächsstoff
Übrigens ist nicht Canabis die einstiegs Droge. Zigaretten sind es.
Außerdem gibt es nur so viele Kiffer die auf andere Dinge umsteigen, weil sie durch die illigalisierung dazu genötigt werden, in Hinterhöfen bei schmierigen Typen das Gras zu kaufen.
Wankelmütige Geister, kaufen dann was anderes, wenn das Gras heute nicht zu kriegen ist.
 
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