Braucht man einen 3D-Drucker?

Benutzer89563 

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Gehört ein Lötkolben und ein Multimeter in einen Haushalt? Ich meine ja. Zumindest für mich persönlich. 99.9% der Haushalte werden das nicht haben.

Es kommt immer drauf an, ob man für sowas überhaupt eine Verwendung hat. Die Geräte werden immer besser und günstiger, so daß sich immer mehr von denen, die damit was anfangen könnten, auch tatsächlich einen zulegen. Und dadurch sinkt der Preis weiter...

Daher denke ich, daß in Zukunft immer mehr Menschen einen 3D-Drucker zu Hause haben werden, aber eben nur die, die damit auch was anfangen können.
 
G

Benutzer

Gast
wenn man die Baupläne dazu hat, die man sich auch erstmal besorgen muss, ähnlich dem nachbestellten Bauteil.
Oder man ist selbst bewandert, zum einen im Messen (so kleine Spielzeugteile mit einer ausreichenden Genauigkeit ausmessen macht man nicht mal eben mit dem Schulgeodreieck), zum andern in 3D-CAD.

mal ehrlich. ich kenne ausreichend Ingenieure, deren Skills dazu nicht ausreichen und außerhalb dieser doch noch relativ überschaubaren Gruppe siehts dann echt düster aus.
Also so extrem komplexe und aufwändige Spielzeuge hatte ich als Kind nicht, dass man dafür gleich einen extrem genauen Bauplan benötigt hätte um eine Teil nach zubauen, weder meine Nichte noch meine Neffen haben da besonderes aufwändige Dinge.

Von jetzt auf gleich wird eine Bedienung eines 3D Druckers sicher nicht vonstatten gehen, jedoch werden die Programme dafür auch immer einfacher im Homebereich, sodass auch Laien mittlerweile passabel genug ihre Dinge drucken können.
Wenn man sich natürlich als Laie einen 3D Drucker mit Programm holt, der eher für Small Business gedacht war, ist man selbst schuld wenn man nicht klar kommt.
Man kann sich ja auch mal den Dobot oder den Makerarm anschauen, die können neben dem 3D Druck auch noch andere Tätigkeiten erfüllen und die Programmiersprachen wurden visualisiert, damit eben auch Laien damit arbeiten können.
Einfache 3D Modelle bekommt man mit entsprechend dafür vereinfachten Programmen auch gut hin, ein hochkomplexes Teil wird im Privatbereich wohl sowieso sehr selten einer drucken, auch wenn er es kann.

Aber ich sollte die Fresse halten. schließlich ist meine Firma in diesem feld auch unterwegs und solange es Menschen gibt, die 300€ für ein Gerät ausgeben um 10 Teile im Jahr zu drucken , die keine 5 € kosten, können wir ja glücklich sein.
Wie gesagt die Druckerhersteller sind sicherlich auch froh darüber, dass deutlich mehr Drucker verkauft werden, als es für die Menge an gedrucktem eigentlich nötig wäre.
3D Drucker sind momentan ab ~200€ zu bekommen, das ist jetzt meines Erachtens noch kein Preis wo man sich unbedingt Gedanken darüber machen muss ob es sich von der Druckmenge dann rechnet, denn durch die Verwendung hat man Spaß, man lernt dazu, etc. alles Dinge die man vielleicht auch beachten sollte neben dem Gegenstand der aus dem 3D Drucker dann raus kommt.
 

Benutzer54399 

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Also ich bin ja ein Nerd und ich hätte sicherlich gerne einen 3D-Drucker, aber ohne spezielle Hobbys glaube ich nicht, dass man das wirklich braucht. Da druckt man vielleicht ein paar Figuren, mal einen Ständer für seine Uhr oder sowas. Aber für den Haushalt? Da würde mir gerade rein gar nichts einfallen.
 

Benutzer133456  (49)

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Angefangen hat das mit den 3D Druckern und CNCs ja auf amerikanischen Flugzeugtraegern. Die hatten solche Vorrichtungen an Bord, um selbst Ersatzteile herstellen zu koennen. Ich koennte mir auch vorstellen, dass grosse Segelyachten von sowas profitieren koennten, oder natuerlich Raumschiffe und Marsstationen.

Naja, vielleicht haben ja in Zukunft mehr und mehr Leute solche Dinge...
:rolleyes:
 

Benutzer152150 

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Angefangen hat das mit den 3D Druckern und CNCs ja auf amerikanischen Flugzeugtraegern. Die hatten solche Vorrichtungen an Bord, um selbst Ersatzteile herstellen zu koennen. Ich koennte mir auch vorstellen, dass grosse Segelyachten von sowas profitieren koennten, oder natuerlich Raumschiffe und Marsstationen.

Naja, vielleicht haben ja in Zukunft mehr und mehr Leute solche Dinge...
:rolleyes:
CNC-Fräsmaschinen kann ich noch verstehen....3D-Drucker nicht. Ersatzteile sollten schon einigen Belastungen standhalten.
Was ich bis jetzt da an Beispielen gesehen habe, haut mich nicht vom Hocker.
Ob das nun die im 3D-Drucker entstandene "Pistole" (eher wohl Selbstmord-Abschussvorrichtung), die in der hälfte der Schussversuche dem Benutzer um die Ohren fliegt und ansonsten mit viel Glück drei Schüsse übersteht oder solche Formbauteile, die weniger aushalten als PlayDoh-Knete.
Solang ich kleines Mädel die Teile mit meinen niedlichen Händen zerbrechen kann...sind die Dinger nur Spielzeuge für Nerds. Nette Spielzeuge, aber weiterhin nur Spielzeuge (die überdies nicht mal funktionsfähiges Sexspielzeug hinbekommen!:whistle:).
Es gibt sicher dafür nette Anwendungen, so wie in dem Fall, wo mir unser Lieferant ein MockUp meiner auf-den-Leib-designten Ballistikplatten vorführen konnte und gleich noch Anpassungen vornehmen kann, aber wenn ich dann dran denke, daß für den Preis eines solchen hochprofessionellen Gerätes gleich eine ganze Horde von Künstlern mit Ton oder ähnlichem das selbe Ergebnis hätten liefern können...dann kann ich da nur den Kopf schütteln.
 

Benutzer89563 

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Bei der Stabilität muß man meistens Abstriche machen, das ist richtig. Aber sooo zerbrechlich sind die Sachen auch wieder nicht. Zumal man durch die Formgebung da auch noch gut gegensteuern kann.

Es ist klar, daß die Waffenteile aus gedrucktem Kunstoff einem um die Ohren fliegen werden, aber ich vermute jetzt mal, das passiert ebenso bei aus dem Vollen gefrästen Kunstoffteilen. Zumindest habe ich nicht mitbekommen, daß man solche Tests mal mit aus Metall gesinterten Teilen gemacht hat. (Aber auch die werden nicht an die Stabilität von geschmiedetem Stahl ran kommen)

Jedenfalls, von den Teilen, die ein Kollege so in Plastik druckt, muß ich schon sagen, daß das ganze gar nicht so instabil ist. Das hängt wie gesagt auch vom Designer ab, wenn der Sollbruchstellen einbaut, ...

Und in den allermeisten Fällen kommt es gar nicht so sehr auf absolute Stabilität an, sondern allein auf die Form.


Zu dem Kostenfaktor:
Das hochprofessionelle Gerät mag zwar genausoviel kosten wie die Künstlerhorde, aber nächste Woche will die Horde das gleiche Geld nochmal, das Gerät aber nur Strom und Material.


Ach ja, und ich habe im Netz einen Shop gesehen, die einem 3D-Druck sogar z.B. Echtgold anbieten. Da wird das Teil zunächst normal gedruckt, ein Abdruck davon erstellt, und dann mit geschmolzenem Gold ausgegossen...
 

Benutzer135918 

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Ein Kumpel hat so ein Ding . Der arbeitet aber auch als Spieleautor Und Druckt damit Spielesteine aus die er sich ausgedacht hat damit die Verlage etwas in der Hand haben . Für Modellbau finde ich es daher nicht unpraktisch aber zu teuer dazu brauchst du dafür weitere Handwerkliche Fähigkeiten usw. es gibt da bei uns im Saarland z.b 3 Firmen die Auftragsdrucke machen mit abschleifen nachlakieren zu relativen Spottpreisen einfach weil die menge den Preis drückt.

Ich habe dort mal ein Ersatzteil für meine Schreibtisch anfertigen lassen weil es das vom Hersteller nicht gibt . Hat mich 11 € gekostet Für einen Seezielen Winkel !
 

Benutzer152150 

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(Aber auch die werden nicht an die Stabilität von geschmiedetem Stahl ran kommen)
Schusswaffenteile werden nicht aus geschmiedetem Stahl hergestellt. Meist aus Walzstählen, Formblechteilen oder aus den vollen gefräst oder erodiert. Selbst sintermetall-Läufe würden nicht funktionieren...nicht mal bei den ganz kleinen .22er-Mumpeln.
Das hochprofessionelle Gerät mag zwar genausoviel kosten wie die Künstlerhorde, aber nächste Woche will die Horde das gleiche Geld nochmal, das Gerät aber nur Strom und Material
Ich habs mal so überschlagsmäßig gerechnet. Für den Preis eines solcher 3D-Drucker kann man zwei gute Künstler die nächsten 15 Jahre beschäftigen.
Ich bezweifle allerdings das ein 3D-Drucker so lange genutzt wird. Und selbst wenn, ist der weder so flexibel noch lernfähig wie ein Mensch.
 
1 Woche(n) später

Benutzer157607  (44)

Verbringt hier viel Zeit
Ach kommt schon, das dauert doch noch ewig bis sich das durchsetzt. Also um deine Frage zu beantworten: Definitiv NEIN! :smile: Aber wer weiß, ich 10 Jahren schaut die Welt vielleicht schon anders aus. Ich finde, man kann mit 3D Druckern ganz schön lustige Sachen ausdrucken, aber für den Alltagsgebrauch sind diese Dinger einfach noch zu wenig ausgereift. Aber das kommt sicher noch, find die Erfindung auf jeden Fall klasse. :smile:
 
1 Monat(e) später

Benutzer162813 

Sorgt für Gesprächsstoff
CNC-Fräsmaschinen kann ich noch verstehen....3D-Drucker nicht. Ersatzteile sollten schon einigen Belastungen standhalten.
Was ich bis jetzt da an Beispielen gesehen habe, haut mich nicht vom Hocker.
Ob das nun die im 3D-Drucker entstandene "Pistole" (eher wohl Selbstmord-Abschussvorrichtung), die in der hälfte der Schussversuche dem Benutzer um die Ohren fliegt und ansonsten mit viel Glück drei Schüsse übersteht oder solche Formbauteile, die weniger aushalten als PlayDoh-Knete.
Solang ich kleines Mädel die Teile mit meinen niedlichen Händen zerbrechen kann...sind die Dinger nur Spielzeuge für Nerds. Nette Spielzeuge, aber weiterhin nur Spielzeuge (die überdies nicht mal funktionsfähiges Sexspielzeug hinbekommen!:whistle:).
Es gibt sicher dafür nette Anwendungen, so wie in dem Fall, wo mir unser Lieferant ein MockUp meiner auf-den-Leib-designten Ballistikplatten vorführen konnte und gleich noch Anpassungen vornehmen kann, aber wenn ich dann dran denke, daß für den Preis eines solchen hochprofessionellen Gerätes gleich eine ganze Horde von Künstlern mit Ton oder ähnlichem das selbe Ergebnis hätten liefern können...dann kann ich da nur den Kopf schütteln.
So weit ich weiß soll das mit der Pistole ganz gut funktionieren.
[doublepost=1489605675,1489605251][/doublepost]
Off-Topic:
Kleiner Funfact; Die 3D-Drucker Pistole basiert auf der Liberator. Einer einschüssigen Pistole die an Spione und das Volk verteilt wurde. Sie war dafür da das die Kämpfer einen Feind mit einer besseren Waffe (z.B. einer MP-40) ausschalten und die waffe aufnehmen. Sie war übrigens nur auf eine Entfernung von bis zu 12m (halbwegs) ,,treffsicher".
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer162813 

Sorgt für Gesprächsstoff
So weit ich weiß soll das mit der Pistole ganz gut funktionieren.
[doublepost=1489605675,1489605251][/doublepost]
Off-Topic:
Kleiner Funfact; Die 3D-Drucker Pistole basiert auf der Liberator. Einer einschüssigen Pistole die an Spione und das Volk verteilt wurde. Sie war dafür da das die Kämpfer einen Feind mit einer besseren Waffe (z.B. einer MP-40) ausschalten und die waffe aufnehmen. Sie war übrigens nur auf eine Entfernung von bis zu 12m (halbwegs) ,,treffsicher".
Sorry bin etwas vom Thema abgekommen. So ein 3D-Drucker mag zwar ein nettes Gimmick sein, ist aber nicht wirklich überlebensnotwendig.
 

Benutzer162813 

Sorgt für Gesprächsstoff
Meine einfache Antwort auf die Titel-Frage: Nein.
Kleine Ergänzung: Noch nicht.

Die Geräte für den Hausgebrauch finde ich nicht sehr überzeugend bisher. Für die Industrie gibt es interessante und vor allem sehr lohnenswerte Anwendungen, aber privat kann ich damit noch nicht das machen was ich gerne würde und vor allem nicht zu den Konditionen die mir vorschweben. Da ich aus der Uni die Theorie dahinter und teilweise durch meinen Beruf auch die Praxis (sowohl von großen Geräten, als auch von diesen "Spielzeugen" für Zuhause und von DIY-3D-Druckern) kenne, habe ich gewisse Ansprüche daran entwickelt und gleichzeitig schon ein paar Ernüchterungen erlebt.
[doublepost=1489606753,1489606421][/doublepost]

Ich rate davon ab es zu probieren. Ohne es selbst probiert zu haben zwar, aber manches glaube ich meinen Professoren einfach. Wer sowas basteln will findet sicherere Wege. :rolleyes:
Probieren würde ich es jetzt auch nicht unbedingt, aber der Typ hat es wenigstens geschaft das Teil zu bauen ohne das es ihm um die Ohren fliegt.
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Gehört ein Lötkolben und ein Multimeter in einen Haushalt? Ich meine ja. Zumindest für mich persönlich. 99.9% der Haushalte werden das nicht haben.

Es kommt immer drauf an, ob man für sowas überhaupt eine Verwendung hat. Die Geräte werden immer besser und günstiger, so daß sich immer mehr von denen, die damit was anfangen könnten, auch tatsächlich einen zulegen. Und dadurch sinkt der Preis weiter...

Daher denke ich, daß in Zukunft immer mehr Menschen einen 3D-Drucker zu Hause haben werden, aber eben nur die, die damit auch was anfangen können.
Sollte ich mir Gedanken machen wenn ich Lötkolben und Multimeter hab?
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
So weit ich weiß soll das mit der Pistole ganz gut funktionieren.
[doublepost=1489605675,1489605251][/doublepost]
Off-Topic:
Kleiner Funfact; Die 3D-Drucker Pistole basiert auf der Liberator. Einer einschüssigen Pistole die an Spione und das Volk verteilt wurde. Sie war dafür da das die Kämpfer einen Feind mit einer besseren Waffe (z.B. einer MP-40) ausschalten und die waffe aufnehmen. Sie war übrigens nur auf eine Entfernung von bis zu 12m (halbwegs) ,,treffsicher".
Off-Topic:
In beiden Fällen nicht wirklich zutreffend.
Im ersten Fall, der 3D-Liberator, funktioniert die.
Wenn Du dir in 50% der Fälle die Hand wegsprengen möchtest und in den anderen 50% ein Scheunentor auf drei Schritt Entfernung mit Wattebäuschchen bewerfen möchtest.
Die 3D-Drucker-Waffe benutzt das Kaliber .380 ACP. Davon mal ab, das Du solche Munition immer noch kaufen musst, ist es ein chronisch schwachbrüstiges Kaliber.
In dafür vorgesehenen, professionellen Waffen gerade eben noch halbwegs sinnvoll als Verteidigungswaffe nutzbar, ist die Kugel dennoch mit ihrem Gebrausgasdruck bis 1,5kBar deutlich stärker als moderne Formkunststoffe zuverlässig vertragen können. Das in Verbindung mit Bauteilen, die nicht den geringen Toleranzen von professionell gefertigten Waffen entsprechen und einem glatten Lauf und Du schusterst ein Rezept für eine Katastrophe.
Was auch die vielen Versuche mit denen gezeigt haben.

Zu der WK2-Liberator...die eigentlich FP-45 Liberator heisst.
Diese war eine superbillige Massenfertigungswaffe, deren eigentlicher Sinn und Zweck ein ganz anderer war.
Diese Waffe war ein klassisches Werkzeug psychologischer Kriegsführung der Geheimdienste der Kriegszeit.
Zuerst hat man ihre Existenz und Planung verschleiert, indem man sie FP-45 (für Flare Projector-Leuchtpistole) nannte, ging dann sicher, daß die Gegenseite Wind von einer massenproduzierten Waffe bekam, die hinter den feindlichen Linien abgeworfen werden sollte und deren Planung und Existenz so gut es geht geheim gehalten werden sollte.
Somit mussten die Deutschen davon ausgehen, das jeder Bauer, jedes Kind in den besetzten Gebieten potentiell im Besitz einer solchen "Geheim"-Waffe ist....und daher mehr Kräfte der Deutschen für die Kontrolle der besetzten Gebiete (hauptsächlich Frankreich) eingesetzt werden und weniger tatsächlich an der Front sind.
Es wurden damals 1 Millionen dieser Püsteriche gebaut, die mit viel Glück jemanden auf 8 meter Distanz (normale Einsatzreichweite lag aber deutlich unter 4 meter) treffen konnten...aber ohne große Wirkung in anbetracht des kurzen, glatten Laufes.
Klingt erst mal nach fies vielen Waffen in Widerstandskämpferhänden.
Aber realistisch wurden nicht mal tausend davon im WK2 in den besetzten Gebieten.
Praktisch die gesamte Menge wurde nach Kriegsende wieder eingestampft.
Denn der Wert als psychologisches Kriegsführungselement war damals ungemein größer, als die 2,irgendwas Millionen Dollar Produktionskosten.....und die Luftverlastung der Waffe in diesen Mengen hätte den tatsächlichen kriegerischen Nutzen der Waffe ad absurdum geführt.
Auch wurd sie nicht von Spionen genutzt.
Die hatten noch ganz andere Waffen...
Wenn man sich schon unbedingt Waffen in 3D-Druckern herstellen möchte....sollte man mit denen Kugeln für Schleudern produzieren. Ist gesünder fürs eigene Leben.
 

Benutzer162813 

Sorgt für Gesprächsstoff
Off-Topic:
In beiden Fällen nicht wirklich zutreffend.
Im ersten Fall, der 3D-Liberator, funktioniert die.
Wenn Du dir in 50% der Fälle die Hand wegsprengen möchtest und in den anderen 50% ein Scheunentor auf drei Schritt Entfernung mit Wattebäuschchen bewerfen möchtest.
Die 3D-Drucker-Waffe benutzt das Kaliber .380 ACP. Davon mal ab, das Du solche Munition immer noch kaufen musst, ist es ein chronisch schwachbrüstiges Kaliber.
In dafür vorgesehenen, professionellen Waffen gerade eben noch halbwegs sinnvoll als Verteidigungswaffe nutzbar, ist die Kugel dennoch mit ihrem Gebrausgasdruck bis 1,5kBar deutlich stärker als moderne Formkunststoffe zuverlässig vertragen können. Das in Verbindung mit Bauteilen, die nicht den geringen Toleranzen von professionell gefertigten Waffen entsprechen und einem glatten Lauf und Du schusterst ein Rezept für eine Katastrophe.
Was auch die vielen Versuche mit denen gezeigt haben.

Zu der WK2-Liberator...die eigentlich FP-45 Liberator heisst.
Diese war eine superbillige Massenfertigungswaffe, deren eigentlicher Sinn und Zweck ein ganz anderer war.
Diese Waffe war ein klassisches Werkzeug psychologischer Kriegsführung der Geheimdienste der Kriegszeit.
Zuerst hat man ihre Existenz und Planung verschleiert, indem man sie FP-45 (für Flare Projector-Leuchtpistole) nannte, ging dann sicher, daß die Gegenseite Wind von einer massenproduzierten Waffe bekam, die hinter den feindlichen Linien abgeworfen werden sollte und deren Planung und Existenz so gut es geht geheim gehalten werden sollte.
Somit mussten die Deutschen davon ausgehen, das jeder Bauer, jedes Kind in den besetzten Gebieten potentiell im Besitz einer solchen "Geheim"-Waffe ist....und daher mehr Kräfte der Deutschen für die Kontrolle der besetzten Gebiete (hauptsächlich Frankreich) eingesetzt werden und weniger tatsächlich an der Front sind.
Es wurden damals 1 Millionen dieser Püsteriche gebaut, die mit viel Glück jemanden auf 8 meter Distanz (normale Einsatzreichweite lag aber deutlich unter 4 meter) treffen konnten...aber ohne große Wirkung in anbetracht des kurzen, glatten Laufes.
Klingt erst mal nach fies vielen Waffen in Widerstandskämpferhänden.
Aber realistisch wurden nicht mal tausend davon im WK2 in den besetzten Gebieten.
Praktisch die gesamte Menge wurde nach Kriegsende wieder eingestampft.
Denn der Wert als psychologisches Kriegsführungselement war damals ungemein größer, als die 2,irgendwas Millionen Dollar Produktionskosten.....und die Luftverlastung der Waffe in diesen Mengen hätte den tatsächlichen kriegerischen Nutzen der Waffe ad absurdum geführt.
Auch wurd sie nicht von Spionen genutzt.
Die hatten noch ganz andere Waffen...
Wenn man sich schon unbedingt Waffen in 3D-Druckern herstellen möchte....sollte man mit denen Kugeln für Schleudern produzieren. Ist gesünder fürs eigene Leben.
Off-Topic:
In beiden Fällen nicht wirklich zutreffend.
Im ersten Fall, der 3D-Liberator, funktioniert die.
Wenn Du dir in 50% der Fälle die Hand wegsprengen möchtest und in den anderen 50% ein Scheunentor auf drei Schritt Entfernung mit Wattebäuschchen bewerfen möchtest.
Die 3D-Drucker-Waffe benutzt das Kaliber .380 ACP. Davon mal ab, das Du solche Munition immer noch kaufen musst, ist es ein chronisch schwachbrüstiges Kaliber.
In dafür vorgesehenen, professionellen Waffen gerade eben noch halbwegs sinnvoll als Verteidigungswaffe nutzbar, ist die Kugel dennoch mit ihrem Gebrausgasdruck bis 1,5kBar deutlich stärker als moderne Formkunststoffe zuverlässig vertragen können. Das in Verbindung mit Bauteilen, die nicht den geringen Toleranzen von professionell gefertigten Waffen entsprechen und einem glatten Lauf und Du schusterst ein Rezept für eine Katastrophe.
Was auch die vielen Versuche mit denen gezeigt haben.

Zu der WK2-Liberator...die eigentlich FP-45 Liberator heisst.
Diese war eine superbillige Massenfertigungswaffe, deren eigentlicher Sinn und Zweck ein ganz anderer war.
Diese Waffe war ein klassisches Werkzeug psychologischer Kriegsführung der Geheimdienste der Kriegszeit.
Zuerst hat man ihre Existenz und Planung verschleiert, indem man sie FP-45 (für Flare Projector-Leuchtpistole) nannte, ging dann sicher, daß die Gegenseite Wind von einer massenproduzierten Waffe bekam, die hinter den feindlichen Linien abgeworfen werden sollte und deren Planung und Existenz so gut es geht geheim gehalten werden sollte.
Somit mussten die Deutschen davon ausgehen, das jeder Bauer, jedes Kind in den besetzten Gebieten potentiell im Besitz einer solchen "Geheim"-Waffe ist....und daher mehr Kräfte der Deutschen für die Kontrolle der besetzten Gebiete (hauptsächlich Frankreich) eingesetzt werden und weniger tatsächlich an der Front sind.
Es wurden damals 1 Millionen dieser Püsteriche gebaut, die mit viel Glück jemanden auf 8 meter Distanz (normale Einsatzreichweite lag aber deutlich unter 4 meter) treffen konnten...aber ohne große Wirkung in anbetracht des kurzen, glatten Laufes.
Klingt erst mal nach fies vielen Waffen in Widerstandskämpferhänden.
Aber realistisch wurden nicht mal tausend davon im WK2 in den besetzten Gebieten.
Praktisch die gesamte Menge wurde nach Kriegsende wieder eingestampft.
Denn der Wert als psychologisches Kriegsführungselement war damals ungemein größer, als die 2,irgendwas Millionen Dollar Produktionskosten.....und die Luftverlastung der Waffe in diesen Mengen hätte den tatsächlichen kriegerischen Nutzen der Waffe ad absurdum geführt.
Auch wurd sie nicht von Spionen genutzt.
Die hatten noch ganz andere Waffen...
Wenn man sich schon unbedingt Waffen in 3D-Druckern herstellen möchte....sollte man mit denen Kugeln für Schleudern produzieren. Ist gesünder fürs eigene Leben.
Off-Topic:
1. Ich hab die Maßeinheit falsch aus dem Englischen ,,übersetzt".
2. Die Waffe die du meinst ist glaube ich nicht die ich meine. Die Pistole die ich meine verschießt nämlich .22lr. Die Präzision ist jetzt ein anderes Thema, aber auf ein paar Meter kann man damit immerhin noch was treffe.
 

Benutzer164526 

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Ich warte lieber noch auf den General-Purpose-Haushaltssklavenroboter ... :grin:
 

Benutzer107106 

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Ein Freund von mir bastelt in seiner Freizeit Lampen und Uhren, zum Beispiel aus alten Flaschen. Die Aufhängungen druckt er individuell am 3-D-Drucker. Wer also solch ein Hobby hat, kann da sicher etwas mit anfangen. Aber sonst? Ich wüsste gar nicht, was ich damit tun sollte.
 

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Ich würde mir ein lebensgrosses 3D-Klitmodell fürs Büro drucken...:smile:
 
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