brauche tipps

Benutzer96022  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
hallo

ich befinde mich seid 9 monaten in einer umschulung, die noch 13 moante läuft.

bekomme geld von der arge und 350 euro fahrgeld vom arbeitsamt.

das fahrgeld geht komplett drauf für sprit. und von der arge das geld zahle ich telefon strom und schulden. habe dan nur noch 40 eruro zum leben. bin am überlegen ob ich die umschulung abbrechen soll. und arbeiten gehen soll, um meine schulden in höhe von rund 1000 euro zahlen zu können. wenn ich die umschulung abbreche dan muss ich 35% ans arbeitsamt zurückzahlen. und momentan habe ich keine kohle weill ich dringend etwas abzahlen musste. und jetzt weiss ich nicht wie ich zur umschulung kommen soll. muss täglich 70 km fahren 35 hin und 35 zurück.

was würdet ihr machen?

gruß
 
C

Benutzer

Gast
Abwägen.

Was bringt dir die Umschulung? Bist du ohne diese besser da?

Natürlich kann man es nie sagen, ob und überhaupt man einen Beruf kriegt, aber ich würde deine Berufschancen abwägen, ohne und mit Umschulung usw und dann dadurch entscheiden.
 
G

Benutzer

Gast
Gibt es vielleicht günstigere Fahrtkosten? Monatsabo für die Öffis, Mitfahrgelegenheit, Fahrgemeinschaft o.ä.?
 

Benutzer91926 

Benutzer gesperrt
ich befinde mich seid 9 monaten in einer umschulung, die noch 13 moante läuft.
Umschulung abbrechen würd ich konkret erstmal nicht... zumindest nicht ohne Alternative.
Wie sehen deine Berufsaussichten nach der Umschulung aus? Ohne Fest- oder mindestens Zeitanstellung kommst du auf Dauer nicht weiter- wenn die Umschulung dir in dem Berreich hilft, solltest du sie durchziehen.

bekomme geld von der arge und 350 euro fahrgeld vom arbeitsamt.
Hmm... 350€ Fahrtgeld- ich würd auf Bus/Bahn umsteigen und dann mit Monatskarte. Das ist zwar unbequemer, aber du solltest dann mit maximal 200€ für Fahrtkosten hinkommen. Den Rest des Geldes kannst du dann für Telefon/ Miete usw verwenden.
Bei den Fahrtkosten lässt sich auf jeden Fall erstmal was einsparen.

und von der arge das geld zahle ich telefon strom und schulden.
1.0000€ sind jetzt nicht so viel... wenn du erstmal wieder eine regelmäßige Arbeit hast, kriegste die relativ schnell weg. Für den Anfang würd ich vielleicht mal eine Umschuldung in Erwägung ziehen, dann mit niedrigeren Raten. Ich weiß nicht, wieviel du jetzt zahlst, aber bis zu 50€ im Monat sollte sich da was machen lassen- dann hast du zwar eine längere Laufzeit, aber nen bisschen mehr Luft.

was würdet ihr machen?
Für 2x35Km den Bus nehmen (Monatskarte) und die Schulden umlagern, wenns sonst nicht klappt.

ThirdKing
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Hättest du denn einen Job in Aussicht, wenn du die Umschulung abbrichst?
 

Benutzer95166 

Sorgt für Gesprächsstoff
Also ich würde auf alle Fälle Monatsfahrkarte für Bus nehmen. Was dann über bleibt kommt mit dem Arge-Geld für die festen Ausgaben weg. Von dem Rest würde ich erstmal die Schulden in Raten abbezahlen und meinen Lebensstandart für die Zeit einschränken, in denen ich die Schulden noch hätte. Man muss nicht ständig neue Klamotten kaufen, und wenn gibts die auch billig beim Arbeitslosenverband. Ansonsten gibts die billig auch bei KIK oder Takko bei den Angeboten. Andere Neuanschaffungen sind tabu, Ausnahme sind eben Bücher, Schreibzeug ect. was man für die Umschulung braucht. und auch beim Essen auf Angebote achten und Preise vergleichen. Am besten Auto für die Zeit auch abmelden. Spart Steuern und Versicherung
 

Benutzer89158 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich schließe mich den Vorrednern an. Auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und noch einen Schritt weiter gehen: Auto verkaufen. Vom Erlös die Schulden abzahlen, zusätzlich Versicherung und Kfz-Steuer sparen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also meiner Erfahrung nach sind öffentliche Verkehrsmittel nicht zwangsläufig günstiger als selbst zu fahren. Das hängt stark davon ab, wo man wohnt und wie eben die Preise sind.
Ich wohne etwas außerhalb der Stadt und um einfach nur ins Stadtzentrum zu kommen, müsste ich für den Bus einfach 3,50 Euro zahlen. Wären hin und zurück also 7 Euro und so viel Benzin verfahre ich mit meinem eigenen Auto niemals.

Auto verkaufen, so weit würde ich nicht gleiche gehen, da man heutzutage auf dem Arbeitsmarkt zu 90% drauf angewiesen ist. Und ich geh mal davon aus, dass der TS keine Luxuskarre fährt. Falls doch könnte man natürlich evtl. auch eine günstigere Variante umsteigen.
 

Benutzer26398 

Beiträge füllen Bücher
hallo

ich befinde mich seid 9 monaten in einer umschulung, die noch 13 moante läuft.

bekomme geld von der arge und 350 euro fahrgeld vom arbeitsamt.

das fahrgeld geht komplett drauf für sprit. und von der arge das geld zahle ich telefon strom und schulden. habe dan nur noch 40 eruro zum leben. bin am überlegen ob ich die umschulung abbrechen soll. und arbeiten gehen soll, um meine schulden in höhe von rund 1000 euro zahlen zu können. wenn ich die umschulung abbreche dan muss ich 35% ans arbeitsamt zurückzahlen. und momentan habe ich keine kohle weill ich dringend etwas abzahlen musste. und jetzt weiss ich nicht wie ich zur umschulung kommen soll. muss täglich 70 km fahren 35 hin und 35 zurück.

was würdet ihr machen?

gruß
1. Das Fahrtgeld ist dafür gedacht das es für den Arbeitsweg benutzt wird - sprich Benzin/Diesel... - du hast offenbar das Geld zweckentfremdet für akutelle Schulden - sorry aber selbst schuld...:schuettel::ratlos:

2. Fakt ist das dir trotzdem was übrig bleibt - auch wenns nur 40,- Euro sind; v.a. muss man bedenken das du Altschulden mit dem Geld bezahlst das wohl eigentlich "nur" für den aktuellen Lebensunterhalt gedacht ist.

3. Du bist 39 - eigentlich in einem Alter in dem man wissen sollte was wichtig ist im Leben! Du hast jetzt die Chance eine Umschulung zu bekommen und willst sie wegen "nur" 1000,- Euro (!!!) Schulden abbrechen... v.a. schreibst du das du dann ja gleichzeitig neue Schulden hast - nämlich Geld das du an die Arge zurückzahlen musst.

4. Falls du abbrichst: Hättest du denn einen alternativen Job? Hört sich jedenfalls so an als wäre es eben nur ein "Job" mit dem man sicher auch nicht viel Geld bekommt...:ratlos:

Sorry aber nachvollziehen kann ich deine Denkweise überhaupt nicht. Natürlich ist es sch... das du Geldprobleme hast - aber durch einen ungelernten, unsicheren "Job" wirst du diese auch eher nur kurzfristig lösen können...

Mein Vorschlag: Kannst du dir nicht noch etwas nebenher dazuverdienen - neben der Umschulung? z.B. 400,- Euro Job. Das dürfte doch gut möglich sein... von der Zeit her - wie es "rechtlich" ausschaut weiß ich nicht, aber ich denke doch das es möglich ist...
 
S

Benutzer

Gast
Würde ich auch sagen...

Samstags im Supermarkt Getränkekisten einräumen - oder in einer Gartenbaufirma, - da werden auch immer wieder Jungs fürs Grobe gesucht... etc...

Wenn du Arge-technisch alles ausgereizt hast was da an Zuschüssen zu bekommen ist und du überschuldet bist, dann bleibt nur die andere Richtung: Mehr Geld ranschaffen oder das Auto abschaffen und Bus fahren...

Die Umschulung abzubrechen bringt dich wieder an deinen Ausgangspunkt zurück: Du hast die Schulden immer noch und Arbeit bekommst du auch keine gute. Inzwischen ist ja schon trotz Ausbildung jeder zweite Arbeitsvertrag ein Befristeter - wie soll das dann erst ohne deine abgeschlosse Umschulung laufen? Und in deinem ersten Job (sonst wäre es ja keine Umschulung) hast du ja augenscheinlich auch keine freien Stellen gefunden, - oder?

Also musst du da wohl durch - und vermutlich noch am Wochenende die Kasse aufbessern durch Aushilfsjobs...

Kein Grund in Selbstmitleid zu versinken: Das haben schon sehr, sehr viele während ihrer Ausbildung machen müssen... - das geht schon...

Grüße vom Seeker
 

Benutzer89158 

Sorgt für Gesprächsstoff
Also meiner Erfahrung nach sind öffentliche Verkehrsmittel nicht zwangsläufig günstiger als selbst zu fahren. Das hängt stark davon ab, wo man wohnt und wie eben die Preise sind.
Ich wohne etwas außerhalb der Stadt und um einfach nur ins Stadtzentrum zu kommen, müsste ich für den Bus einfach 3,50 Euro zahlen. Wären hin und zurück also 7 Euro und so viel Benzin verfahre ich mit meinem eigenen Auto niemals.

Diese Rechnung ist mit Verlaub gesagt Unsinn. Er sollte sich eine Monatskarte kaufen, da er täglich immer die gleiche Strecke fährt. Die ist immer preiswerter als das Auto.

Der Verkauf das Autos würde mit einem Schlag sein Schuldenproblem lösen und die Steur-Versicherungs-Ersparnis ist auch nicht zu verachten.

Wenn er später für einen Job eins braucht, kann er sich jederzeit wieder eins kaufen.

Dann verdient er auch das Geld, was er dafür braucht.
 

Benutzer26398 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
an alle "Städter" die meinen man kann auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen - sorry aber die Realität auf dem "platten Land" schaut oftmals anders aus - es ist deswegen auch mühsam darüber zu diskutieren da dies ja nur ein "sekundäres" Problem des Threadstarters ist... v.a. "Nahverkehr" über "35km einfach" ist denk ich ziemlich unrealistisch das es da überhaupt nur halbwegs passende Verbindungen gibt...
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Diese Rechnung ist mit Verlaub gesagt Unsinn. Er sollte sich eine Monatskarte kaufen, da er täglich immer die gleiche Strecke fährt. Die ist immer preiswerter als das Auto.

Ich denke nicht, dass du das so pauschal beantworten kannst. Das hängt ganz von der Entfernung und eben den Preisen ab. Selbst wenn ich mit einer Monatskarte täglich umgerechnet nicht 7 Euro zahle, sondern nur 5 heißt das noch lange nicht, dass es günstiger ist als wenn ich selbst fahre.
Dazu kommt, dass ich mindestens doppelt so lange unterwegs bin und das hilft ja auch nicht weiter.

Sicher kann es der TS mal durchdenken bzw. sich erkundigen, aber öffentliche Verkehrsmittel sind nicht für jeden erreichbar bzw. nicht für jeden günstiger.
 

Benutzer96022  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
hallo

habe nicht mit soviel antworten gerechnet.

ich fahre ein ford fiesta bj 96 und 60 Ps.

ich bin test weisse mit bus und bahn gefahren.

das problem ist, das ich morgens um 4.30uhr 4 km zufuss gehen kann weill der erste bus erst um 7 uhr fährt

damit ich um 8 in der "schule" sitze und zurück wäre ich erst gegen 20.00 uhr ich habe bis 17.00 uhr schule.

von daher ist es bequemer mit auto, weill ich ja noch lernen muss und so.

auto brauche ich auch privat, weill ich eine kranke mutter habe für die ich eikaufe behörden gänge erledige, und sie überall hinfahre wo sie hin muss.

versicherung zahle ich 52 euro im monat und das übernimmt sie. und steuer zahle ich im jahr 95 euro

naja job müsste ich mir erst mal suchen. ich habe ja maler und lackierer gelernt, aber den job kann ich nimmer ausüben deswegen die umschulung.

ob ich nach der umschulung einen job haben werde steht noch in den sternen.

aber wenn alles nichts hilft muss ich wohl auf bus und bahn umsteigen.

gruß

achso ticket würde 160 euro kosten
 

Benutzer94944 

Meistens hier zu finden
Das ist mir zu viel Theorie: stelle eine Vergleichsrechnung auf "Auto - Bahn/ÖVM" und beziehe darin alle Wege ein, nicht nur zur Schulung.
Und die Schulung auf keinen Fall abbrechen. Wenn dann noch Zeit und Kraft bleibt, eben am Wochenende arbeiten. Und ja, dem geht eine Stellensuche voraus, leider.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Wenn du die Umschulung jetzt abbrichst, kommst du doch praktisch erstmal zurück in die Arbeitslosigkeit oder hab ich das falsch verstanden?
Als was würdest du dann denn arbeiten wollen, wenn du deinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kannst?

Ich denke, das wäre sehr heikel, wenn du die Umschulung jetzt abbrechen würdest und Ärger mit dem ARbeitsamt würdest du wohl auch noch kriegen.
Da solltest du schon zuerst einen Job suchen und dann über einen Abbruch nachdenken, nicht umgekehrt.
 

Benutzer94347 

Verbringt hier viel Zeit
Du könntest auch noch versuchen Wohngeld zu beantragen.
 

Benutzer89158 

Sorgt für Gesprächsstoff
ich fahre ein ford fiesta bj 96 und 60 Ps.

Da musst du jederzeit auch noch mit horrenden Reparaturkosten rechnen, wenn der mal den Geist aufgibt.

das problem ist, das ich morgens um 4.30uhr 4 km zufuss gehen kann weill der erste bus erst um 7 uhr fährt

Die 4 km bis zur Bushaltestelle kannst du mit einem alten, vergammelten Fahrrad fahren. Ein neuens sollte man nicht den ganzen Tag an der Bushaltestelle stehen lassen.

Einkäufe für deine Mutter kannst du in der Stadt erledigen, wo deine Umschulung ist und mit einem Rucksack transportieren. Was meinst du wie viel da reingeht!
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Was meinst du wie viel da reingeht!
Die ganze Mutter? Oder soll er die auf dem Gepäckträger transportieren?

Wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt, sehe ich keinen Grund ein solches Auto zu verkaufen. Der Wert ist minimal, Versicherung zahlt die Mutter und solange keine großen Reparaturen anstehen, wäre es völliger Irrsinn - insbesondere bei 3 Stunden Anfahrt und Abfahrt.


Allerdings, TS, wieso braucht ein Ford Fiesta knapp 20l auf 100km? Mit 150 Euro solltest du hinkommen (bei 5 Tagen die Woche und vernünftiger Fahrweise - was dann auch günstiger als die Monatskarte wäre..) - wohin fließen also die anderen 200 Euro?

Und ALG II sind doch irgendwas um 345 Euro, oder? Minus Strom, minus der von dir genannten 40 Euro zum leben, zahlst du folglich jeden Monat 250 Euro Schulden ab - dann solltest du die 1000 Euro doch ruck-zuck zurückgezahlt haben.


Irgendwie fehlen hier Ausgaben, daher wird es schwer Sparpotential zu benennen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Da musst du jederzeit auch noch mit horrenden Reparaturkosten rechnen, wenn der mal den Geist aufgibt.
Wenn... Und nur rein vorsorglich das Auto zu verkaufen, macht für mich keinen Sinn. :ratlos:


Einkäufe für deine Mutter kannst du in der Stadt erledigen, wo deine Umschulung ist und mit einem Rucksack transportieren. Was meinst du wie viel da reingeht!

Die Mutter kann dann aber nicht mit und je nach Umfang des Einkaufes ist die Schlepperei entsprechend. Außerdem hat der TS ja geschrieben, dass seine Mutter auch mal zu Ärzten muss. Wer da nicht gerade ziemlich im Stadtzentrum wohnt, der schaut ohne Auto schon leicht alt aus. Im Notfall ginge es sicherlich, aber den Notfall seh ich hier noch nicht.
Ich hab während meiner zwei Fortbildungen auch Fahrtkosten vom Amt bekommen und kam mit denen sehr gut aus. Und mein Auto ist auch BJ 1996. :zwinker:
 
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