@ boys: würdet ihr samenspenden?

Benutzer31418 

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Ich fänds nicht gut und würde es nicht wollen.
Mein Exfreund hat mal kurzzeitig den Gedanken, es zu machen, aus finanziellen Gründen. Ich war froh, dass er das letztlich dann doch fallen ließ.
 

Benutzer9550  (35)

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also ich würde das nicht akzepieren können! :schuettel

@ girls: wäre das für euch ein grund die beziehung zu beenden?
 

Benutzer35070 

Meistens hier zu finden
Ne möchte nicht das mein Freund spendet und irgendwann hat er überall Kinder rumlaufen. Finde es auch doof, dass die Männer für die Kinder zahlen sollen, die wollte die ja nicht haben!
 

Benutzer14282 

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Ich sehe das Problem dabei nicht.
Wenn ein Mann zu einer seriösen Einrichtung geht, dann ist das genauso wir Blut- oder Organspende. Man verpflichtet sich zu NICHTS! Der Empfänger hat kein Recht, den Namen, Wohn- oder Geburtsort, das Alter und sonst etwas über den Spender zu erfahren, wenn er es nicht ausdrücklich erlaubt.

Der Spender gibt seine Spende ANONYM und UNVERBINDLICH!
Es geht dabei nicht darum, jemandem ein Kind anzuhängen.

Ich hätte absolut nichts dagegen, wenn mein Partner das machen würde; es ist für mich nichts anderes als Blutspenden. Man tut was Gutes, gibt jemand Bedürftiges etwas von seiner Gesundheit ab.

Der Gedanke, dass irgendwo ein Kind lebt, dass die Gene meines Partners hat, fände ich nicht schlimm. Denn es ist zwar sein Samen, der dieses Kind gezeugt hat, aber ist er nicht sein Vater, denn Vater ist, wer sich um das Kind kümmert, und nicht der, der seinen Samen "gegeben" hat.
 

Benutzer7061  (41)

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Meine Meinung, Laja.

Nur gibt es glaube eine Zeitspanne von X Jahren (ich glaub 18), nach denen dem Kind Einsicht gewährt werden kann/muss, wer sein biologischer Vater ist.

Aber sicher bin ich mir da jetzt nicht.
 

Benutzer39596 

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Grinsekater1968 schrieb:
klingt ja ganz schön besitzergreifend ...
yupp, er kriegt dafür meine eier :grin: (d.h. nur wenn er will *gg*)

Grinsekater1968 schrieb:

ich meine - was hast du schon mit seinen Kindern zu tun,
ehm, weiß ja nich wie du das so handhabst, aber hätte mein partner kinder, wäre ich wohl irgendwann ihre stiefmama, alsooo-> hätte ich viel mit ihnen zu tun (auch wenn es Kinder aus vorherigen Beziehungen wären)
biste nich selber Vater? wie kannste das denn fragen??? ich meine natürlich nicht so ne luller-beziehung, sondern ne richtige. Da lernen sich neuer Partner und Kinder doch kennen!!! :ratlos: komisch bist du...

Grinsekater1968 schrieb:

daß der Kerl durch die Gegend gepoppt hat bevor er dich traf stört dich doch auch nicht unbedingt ?
??? ws hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn mein Partner IN der Beziehung Samenspenden würde, hätte ich was dagegen, weil ich nicht mit ihm zusammen wäre wenn ich nicht denken würde, dass es eine Zukunft gibt.
Wenn er davor in einer Samenbank oder privat irgendwo Samen gependet hätte :zwinker: , könnte ich ja nicht viel ausrichten...

und nochmal ??? hä, natürlich hatte der Partner wohl auch sex bevor meine Wenigkeit in sein Leben trat, aber hatte ich ja auch. Deswegen ists ok. Aber ich ziehe nicht rum und verteile Eizellen... als obs Kamelle wären.

Verstehst du überhaupt annähernd was ich da sage, oder du - im Bezug auf mich? Ich glaub eher nich... :grrr:
 

Benutzer44445 

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Nur wenn

1.Gegenleistung (Geld)
2.Ich anonym bleibe(nicht das später an einer Tür klingelt "hallo papa"
 

Benutzer14282 

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Zunge23 schrieb:
Nur gibt es glaube eine Zeitspanne von X Jahren (ich glaub 18), nach denen dem Kind Einsicht gewährt werden kann/muss, wer sein biologischer Vater ist.

Nein, ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Samenspender IMMER anonym bleibt, es sei denn, er will es anders!
Das wäre ja wohl der Hammer!
Ich bin wirklich davon überzeugt, das KEIN Samenspender dieser Welt, der eine seriöse Einrichtung gewählt hat, jemals gegen seinen Willen das Kind oder die Mutter dieses Kindes kennen lernt, zu welchem Entstehen er seinen Samen gegeben hat.
Ebenso wenig, wie er Mitsprache beim Empfänger hat.

Der Spender einer Niere darf auch niemals weitergegeben werden, es sei denn, er will es so!
 

Benutzer32813  (44)

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Laja schrieb:
Nein, ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Samenspender IMMER anonym bleibt, es sei denn, er will es anders!
Ich sehe das auch so wie Zunge23.

Denn jedes Kind hat ein Recht darauf, seine leiblichen Eltern, in dem Falle seinen leiblichen Vater kennenzulernen.

Habe mal in einer Praxis für Reproduktionsmedizin gearbeitet und der Arzt dort hat es so bestätigt. Er sagte, andere Vereinbahrungen würden gegen die guten Sitten verstoßen und würden somit rechtlich unwirksam sein. Das ist das, was ich dazu sagen kann.
Aber dazu soll sich mal besser ein Jurist äußern, der kennt sich damit wohl besser aus. :zwinker:

Laja schrieb:
Der Spender einer Niere darf auch niemals weitergegeben werden, es sei denn, er will es so!
Man kann ja wohl schlecht einen eigenständigen Menschen (mit Rechten) mit einem Organ vergleichen :zwinker:
 
G

Benutzer

Gast
nein, da die angst vor der rechtssprechung grösser ist als die aussicht auf schnelle kohle.
 

Benutzer14282 

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Ich habe nochmal genauer nachgesehen und entschuldige mich hiermit für meinen Irrtum.
Zumindest eine schweizer Seite sagt exakt das, was Zunge23 angenommen hat.

Großes Sorry :smile:


www.ch.ch schrieb:
Einsichtnahme in das Spenderdatenverzeichnis
Das aufgrund gespendeter Samen geborene Kind hat ab dem 18. Altersjahr Zugang zu den Daten betreffend den Spender, selbst wenn dieser es verweigern sollte. Das Gesuch um Einsichtnahme in die Daten muss schriftlich beim Eidg. Amt für das Zivilstandswesen gestellt werden und hat die Identität der Mutter zu bezeichnen. Dem Gesuch ist eine Bescheinigung betreffend die Identität der anfragenden Person beizufügen. Die Informationen können gegen Bezahlung einer Gebühr bezogen werden. Bevor dem Kind die Identität des Spenders bekannt gegeben wird, informiert die Amtsstelle wenn möglich den Spender und erkundigt sich bei ihm, ob ein Zusammentreffen mit dem Kind erwünscht ist. Eine allfällige Ablehnung eines Zusammentreffens durch den Spender ist kein Hindernis für die Mitteilung der Informationen über den Spender an das Kind. Die Amtsstelle orientiert das Kind in diesem Fall über die Ablehnung und weist es darauf hin, dass es die Persönlichkeitsrechte des Spenders sowie die Rechte von dessen Familie zu beachten hat.

Quelle: www.ch.ch
 

Benutzer9364 

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Soweit ich weiß, bleibt der Vater anonym.
Es gibt Ausnahmesituationen, falls das Kind an einer erblich bedingten Krankheit leidet oder eine Organspende durch eventuell existierende Verwandte benötigt.
Aber grundsätzlich ist die Spende anonym.
Nach dem 18 Lebensjahr ist die Einsichtnahme doch dann eh nicht mehr von finanziellem Interesse. Da gibt es dann sicher nur andere Gründe für, dass das Kind den Vater kennen lernen will.

Die gesetzlichen Regelungen sind da zwar noch nicht so eindeutig wie in Amerika, aber langsam holen wir dort auch nach und die fehlenden gesetzlichen Regelungen werden durch Grundsatzurteile ersetzt.
Und ehrlich gesagt halte ich unsere Rechtsprechung für durchdacht genug, um den Unterschied zwischen einer Samenspende (die von Spender und Empfänger als solche gesehen wird) und Befruchtung durch Sex zu unterscheiden.
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Ehrlich gesagt, ich käme mir als Samenspender komisch vor bei dem Gedanken, dass ich irgendwann mal vor meinem Sohn/meiner Tochter stehen könnte, ohne zu wissen, dass sie/er mein Kind ist.
Oder dass ich mal mit ner jungen Frau vögele, die "Papa" zu mir sagen könnte. :link:
Und ich hätte immer ein seltsames Gefühl, wenn ich ein Kind sähe, das mir verdammt ähnlich sieht. Ich glaube, man kann alle paar Wochen da hingehen. Und wenn das einer jahrelang durchzieht hat er irgendwann mehr Nachfahren als Abraham.
 

Benutzer23371 

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klar würd ich das machen...gibt auch noch ordentlich patte dafür soweit ich das mitbekommen hab ^^
 

Benutzer16527  (33)

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Ich denke ich würds auch machen - natürlich nicht, ohne vorher nochmal genau die rechtlichen Geschichten durchzugehen.
 

Benutzer24586  (35)

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Ich hab mir da auch schon so manche Gedanken darüber gemacht, und ich werde so etwas nie machen.
Man(n) muss ja immer mit der (Un)Gewissheit leben, Vater zu sein, und das könnte ich nicht. Ich möchte später dabeisein, wenn meine Kinder aufwachsen. Klar gibt es Menschen, die auf solche Spenden angewiesen sind. Aber trotzdem würde ich meinen Samen nie spenden. Man sollte sich schon tiefere Gedanken dazu machen, als nur zu sagen "Ich krieg Geld für nen Orgasmus". Aber wahrscheinlich ist das nur meine Einstellung, laut Umfrage bin ich ja in der Minderheit...
 
U

Benutzer

Gast
hmm es würde ja aber auch die gefahr hinkommen das dann später inzucht durch sowas passiert. wenn du z.b. deinen samen spendest, hast aber selber dann kinder und die kommen mit den kindern zusammen die durch den gespendeten samen gezeugt wurden. sehr unwarscheinlich aber nicht unmöglich.

jedoch würde ich vielleicht sicherheitshalber wenn ich's geld dazu hätte samen von mir aufheben lassen fall's mir was passiert das es dann immernoch ne möglichkeit gibt um mich zu reproduzieren.
 

Benutzer42580  (37)

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Wäre einen Versuch wert, mal eine Probe abzuschicken.
Ist bestimmt lustig einen kleinen Stöpsel von sich rum laufen zu lassen.
Nein jetzt Spass bei seite.
Es wäre ganz schlimm für mich, ein kind auf die Welt zu setzen, mit dem ich nichts zutun habe. :cry:
 
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