Bordell-Besuche moralische fragwürdig ?

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Eben. Selbst wenn sich Frauen völlig ohne äußeren Zwang prostituieren, wird es zu Recht kritisch gesehen, dass hier das Intimste zur Ware gemacht wird. Die freie Entscheidung dieser Frauen, mag man einwenden. Dabei wird übersehen, wie die eigene Bereitschaft zu Handlungen, die Dritte für sich selbst sozusagen als Akt der Selbstentwürdigung einstufen würden (hier: Sex gegen Geld), den allgemeinen Konsens über die Grenzen des Zumutbaren mit in Frage stellt.

Würde man die Haltung, Prostitution sei nur eine "Dienstleistung wie jede andere auch", konsequent zu Ende denken, müsste man arbeitslose Frauen nach der geltenden Rechtslage vom Jobcenter auch an Bordelle vermitteln und ihnen das Sozialgeld kürzen, wenn sie sich weigern.

Das ist von der Logik her ein ähnliches Problem wie der Verzicht von Big-Brother-Container-Bewohnern auf die Privatsphäre. Einerseits könnte es einem egal sein, andererseits erweitert(e) die bloße Existenz des TV-Formats den Raum des gesellschaftlich Denkbaren und Akzeptierten. Ich glaube ein Rechtsphilosoph hat das mal die "normative Kraft des Faktischen" genannt, will heißen, die soziale Wirklichkeit schlägt mit der Zeit eben bis auf die Rechtsordnung durch.

Wie praktisch für unsere heldenhaften Puffgänger, dass alles, was auch nur im Entferntesten als Tausch auf einem Markt aufgefasst werden kann, im Zuge der immer weiter fortschreitenden Kommodifizierung völlig unkritisch als legitimes Geschäft angesehen wird. An den extremen Rändern dieser Denkschule gibt es bereits die Ansicht, arme Menschen sollten ihre Organe meistbietend verkaufen.

Sobald Menschen hier "freiwillig" Grenzen überschreiten dauert es nicht lange, bis aus einer "hab-dich-nicht-so" - Argumentation heraus vom Rest dasselbe verlangt wird.
Naja, von diesem Szenario sind wir aber sehr, sehr weit entfernt, und werden es vermutlich auch immer bleiben.

Eben die Äußerung, die freiwillige Entscheidung zur Prostitution legitimiere diesen Akt, beinhaltet ja, dass niemand vom Arbeitsamt zu so einem Job gezwungen werden kann. Es ist eine ganz persönliche, individuelle Entscheidung, die man nicht auf andere übertragen kann, und juristisch gesehen ist das auch vom Grundgesetz geschützt. Genau so, wie man vom Grundgesetz her auch nicht zum Kriegsdienst an der Waffe gezwungen werden kann, obwohl man das ja auch als Job sehen könnte. Und genau so, wie Organspende wegen des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit ebenfalls nicht erzwungen werden kann.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Als wirklich moralisch fragwürdig empfinde ich den Gang zur Prostituierten in Fällen, in denen der Freier eine monogame Beziehung führt (dann ist es schlicht Betrug an seiner Partnerin) und wenn der Freier nicht sichergeht, dass er da keine Zwangsprostitution und/oder gar die Prostitution Minderjähriger unterstützt.
 

Benutzer97250 

Meistens hier zu finden
Naja, von diesem Szenario sind wir aber sehr, sehr weit entfernt, und werden es vermutlich auch immer bleiben.

Nein, leider nicht. Ich habe das nochmal im Netz nachrecherchiert. 2005 ging tatsächlich durch die Medien, dass die Bundesagentur arbeitslose Frauen grundsätzlich in die Prostitution hätte vermitteln dürfen. Die BA hatte sich aber entschieden, davon abzusehen und eine entsprechende interne Richtlinie erlassen. Der rechtliche Hintergrund war anscheinend, dass Prostitution seit dem Prostitutionsgesetz von 2002 nicht mehr sittenwidrig ist. Inwieweit die im Grundgesetz garantierten Persönlichkeitsrechte der Frauen hier zwingend Vorrang haben, wurde nie vor Gericht geklärt.

Da hatte mich die Realität also eingeholt. :smile:

Eben die Äußerung, die freiwillige Entscheidung zur Prostitution legitimiere diesen Akt, beinhaltet ja, dass niemand vom Arbeitsamt zu so einem Job gezwungen werden kann. Es ist eine ganz persönliche, individuelle Entscheidung, die man nicht auf andere übertragen kann, und juristisch gesehen ist das auch vom Grundgesetz geschützt.

Mit der eigenen, freien Entscheidung zu einer (für die meisten anderen) heiklen Sache setzt man alle Übrigen, die das eigentlich nicht (mit-) machen wollen, unter Rechtfertigungsdruck. So verschiebt sich mit der Zeit der Rahmen des gemeinhin Akzeptierten. Auch der gesetzliche Rahmen.

Gerade in unseren wirtschaftlich zunehmend schwierigen und unsicheren Zeiten kann man das oft beobachten. Das sind oft regelrechte Unterbietungswettbewerbe, wenn Leute nach der Ausbildung z.B. Monate lang unbezahlte Praktika oder mies bezahlte "Traineeships" absolvieren, wie es in einigen Branchen zum Einstieg üblich geworden ist.

Das hat dann nur noch wenig mit der freien, individuellen Entscheidung zu tun. Sondern mit asymmetrischen Machtverhältnissen.

Und es setzt voraus, dass einige wenige irgendwann damit angefangen haben, derartige Arbeitskonditionen zu akzeptieren. Wenn das dann mal üblich geworden ist, kommt man kaum mehr darum herum, wenn es unbedingt diese oder jene Karriere werden soll.

Ich denke also nicht, dass man das isoliert betrachten kann.

Bei derartigen "races to the bottom" kann wahrscheinlich nur noch der Staat eine Grenze ziehen, durch eine gesetzliche Regelung. In der Praxis findet sich sonst immer jemand, der noch weiter geht.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Nein, leider nicht. Ich habe das nochmal im Netz nachrecherchiert. 2005 ging tatsächlich durch die Medien, dass die Bundesagentur arbeitslose Frauen grundsätzlich in die Prostitution hätte vermitteln dürfen. Die BA hatte sich aber entschieden, davon abzusehen und eine entsprechende interne Richtlinie erlassen. Der rechtliche Hintergrund war anscheinend, dass Prostitution seit dem Prostitutionsgesetz von 2002 nicht mehr sittenwidrig ist. Inwieweit die im Grundgesetz garantierten Persönlichkeitsrechte der Frauen hier zwingend Vorrang haben, wurde nie vor Gericht geklärt.

Da hatte mich die Realität also eingeholt. :smile:
Nein, nicht wirklich. Denn wie du selber sagst, die BA hat sich dagegen entschieden - und wenn nicht, hätte man ihr das ziemlich sicher vor Gericht um die Ohren gehauen. Es gibt kaum eine stärkere rechtliche Norm als den ersten Artikel des GG: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Den Richter, der Zwangsprostitution menschenwürdig nennt, möchte ich erst mal sehen.

Mit der eigenen, freien Entscheidung zu einer (für die meisten anderen) heiklen Sache setzt man alle Übrigen, die das eigentlich nicht (mit-) machen wollen, unter Rechtfertigungsdruck. So verschiebt sich mit der Zeit der Rahmen des gemeinhin Akzeptierten. Auch der gesetzliche Rahmen.

Gerade in unseren wirtschaftlich zunehmend schwierigen und unsicheren Zeiten kann man das oft beobachten. Das sind oft regelrechte Unterbietungswettbewerbe, wenn Leute nach der Ausbildung z.B. Monate lang unbezahlte Praktika oder mies bezahlte "Traineeships" absolvieren, wie es in einigen Branchen zum Einstieg üblich geworden ist.

Das hat dann nur noch wenig mit der freien, individuellen Entscheidung zu tun. Sondern mit asymmetrischen Machtverhältnissen.

Und es setzt voraus, dass einige wenige irgendwann damit angefangen haben, derartige Arbeitskonditionen zu akzeptieren. Wenn das dann mal üblich geworden ist, kommt man kaum mehr darum herum, wenn es unbedingt diese oder jene Karriere werden soll.

Ich denke also nicht, dass man das isoliert betrachten kann.

Bei derartigen "races to the bottom" kann wahrscheinlich nur noch der Staat eine Grenze ziehen, durch eine gesetzliche Regelung. In der Praxis findet sich sonst immer jemand, der noch weiter geht.
Der Vergleich mit den Praktika hinkt allerdings. Dort findet das race to the bottom, wie du schon sagst, innerhalb bestimmter Branchen statt, wo die Leute für ihre Traumkarriere Opfer bringen. Aber für welche Karriere ist es als Einstieg nötig, sich monatelang zu prostituieren? :zwinker: (außer natürlich, Prostitution ist deine Wunschkarriere, aber dann hast du ja eh kein Problem damit). Und dadurch, dass keinem Arbeitslosen das Geld gestrichen wird, weil er sich der Prostitution verweigert, hat der Staat ja bereits eine Grenze gezogen, bzw. hält diese aufrecht. Oder kannst du mir ein konkretes Szenario nennen, durch das jemand mit Staates Segen gezwungen wird, sich zu prostituieren?
 

Benutzer96881 

Benutzer gesperrt
Für viele ist das "legitime" Dienstleistung und ein Geschäft wie jedes andere. Andere Leute wiederum empfinden das als schmutzig und unwürdig, wenn Menschen andere Menschen als Ware sehen und dann auch noch für Intimitäten/Sex zahlen.

Genau. Ich zum Beispiel finde sowohl Bordelle als auch besoffene Frauen abschleppen als moralisch fragwürdig, aber das ist halt meine Meinung.
 

Benutzer58352 

Verbringt hier viel Zeit
Da ich seit vielen Monaten wieder Single bin, gehe ich ab und zu mal ins Bordell. [...] weil es mir Spaß macht und ich viele Dinge ausprobieren kann , die ich mit meiner Ex nicht ausprobieren konnte.

Da brauch ich eigentlich nichts mehr zu schreiben, das ist deine Antwort.
Sehe hier keinerlei Grund sich zu schämen und keinerlei moralische Fragwürdigkeit.
 

Benutzer97250 

Meistens hier zu finden
Hey BrooklynBridge

Deine Antwort zeigt mir, dass ich die Pointe meiner Argumentation nicht deutlich genug heraus gestellt hab. :smile:

Ich denke, dass es Akte der "Selbstentwürdigung" gibt, die die Würde der anderen potentiell in Frage stellen können.

Wenn der ökonomische Druck dann groß genug ist - und das passiert in einer Wirtschaftskrise schneller als man denkt - werden Menschen zu solchen Verhaltensweisen gedrängt. Von außen bekommt das dann weiterhin den Stempel der Freiwilligkeit aufgedrückt, obwohl es aus Not und mangels Alternativen geschieht und sich die Betroffenen sehr wohl in ihrer Würde berührt fühlen. Die Grenzen zwischen Freiwilligkeit und Zwang werden dann schnell fließend. Vielleicht sind sie es schon heute.

Das Beispiel mit den Traineeships habe ich gebracht, um zu verdeutlichen, wie durch das Verhalten einiger weniger eine ursprünglich als inakzeptabel eingestufte Handlung zur Norm werden kann.

Übrigens auch witzig, dass Prostitution nicht mehr sittenwidrig sein soll während Praktikanten und Trainees mancherorts straflos ausgebeutet werden.


Hast du vielleicht noch einen Gedanken zu meinem zweiten Argument?
(Also dass den Prostituierten einseitig ein schlechter Ruf aufgebürdet wird und die meisten Freier im normalen Leben nichts mit diesen Frauen zu tun haben wollen).
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Wenn eine Prostituierte ihren Job gerne macht, fühlt sie sich ja dabei nicht entwürdigt. Dann fände ich es auch anmaßend, es ihr von außen aufzudefinieren, dass es selbstentwürdigend wäre.

Für das Beispiel der Wirtschaftskrise fehlt mir immer noch das konkrete Szenario, da erscheint mir deine Argumentation zu vage. Möglich ist es natürlich, dass der finanzielle Druck so groß wird, dass sich jemand unfreiwillig prostituiert. Aber die wirtschaftliche Situation ändert sich ja nicht dadurch, ob andere Frauen sich prostituieren oder nicht. Bei Trainees und Praktikanten entsteht eine Konkurrenzsituation, in der diejenigen, die auf solche Angebote eingehen, einen Vorteil gegenüber denjenigen haben, die sich weigern. Bei der Prostitution ist das nicht m.E. gegeben. Mag sein, dass die Hemmschwelle sinkt, wenn Prostitution gesellschaftlich akzeptiert wird und diese Option somit "denkbarer" erscheint. Aber da muss jede Frau trotzdem für sich die Mündigkeit und Eigenverantwortung besitzen, nein zu sagen, wenn sie sich dabei schlecht fühlt. Der faktische Druck steigt ja wie gesagt nicht, wenn es legal ist.

Zu deinem zweiten Argument: Das Problem besteht auf jeden Fall, da hast du ohne Frage recht. Ich persönlich finde es falsch, Prostituierte zu stigmatisieren. Eine entsprechende Sichtweise bei Freiern wie von dir genannt ist natürlich eine Doppelmoral. Die Ursache dessen ist aber doch eben, dass Prostitution allgemein von vielen für unmoralisch gehalten wird, und es deshalb etwa nur wenige bekennende Freier gibt. Wenn man das ganze aus der Ecke "das ist falsch und sittenwidrig und sollte es nicht geben" heraus bekommen würde, würde auch der Ruf von Prostituierten sich verbessern und diese Probleme würden naja wohl nicht verschwinden, aber sich jedenfalls abmildern.

Was hältst du denn von meinem Vergleich mit Militärdienst oder Berufssoldatentum? Es gibt einige Parallelen: Beides ist moralisch gesehen nicht unumstritten, viele würden es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, beides kann finanziell ggf. eine reizvolle Alternative sein, auch wenn man nicht dahinter steht, beides ist legal, und zu beidem kann trotzdem von rechts wegen niemand gezwungen werden. Deine Argumente lassen sich im Grunde 1:1 darauf übertragen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Solange es keine Zwangsprostitution ist, ist da gar nichts fragwürdig.

die meisten Freier im normalen Leben nichts mit diesen Frauen zu tun haben wollen
Das ist ne Unterstellung.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Einige gute Freunde haben mir davon abgeraten, da Bordell-Besuche "moralisch fragwürdig" seien
und man damit die Ansicht "Frauen sind Objekte" unterstützt.
Aber hier ist die Kritik unverständlich: Ich meine, viele meiner Freunde sind oft Nachts unterwegs
und schleppen reihenweise Frauen ab, mit denen sie, vollgefüllt mit Alkohol, Sex haben und am
nächsten Freitag wieder eine andere suchen.

Was meinen meine Freunde also mit "moralisch fragwürdig" ?
Wo liegt also der Unterschied ? (Ich bezahle ja wenigstens :grin: )
Sind es die selben Freunde? Dann sind sie Heuchler.
DAS wäre dann moralisch fragwürdig!

Ich gehe selber nie ins Bordell, aber ich habe Frauen kennen gelernt die Liebe anbieten. Ich sehe die Arbeit im Bordell als Arbeit wie eine andere auch. Eine Arbeit aber die nicht nur den Körper fordert, die grosse Risiken mit sich bringt, und sehr viel an Abgrenzung verlangt. Und ich fürchte dass dem längst nicht alle Frauen gewachsen sind die auf diese Art ihr Geld verdienen.
Wer ins Bordell geht, sollte das wissen. Und hat kein Recht auf die Frauen herab zu schauen die ihm ihr "Produkt verkaufen". Genau so wie ich kein Recht habe auf überhaupt jemand herab zu schauen der seine Arbeit macht.

Also ich finde nur zwei Dinge moralisch fragwürdig:
1. Prostituierte zu beanspruchen und gleichzeitig ihr Tätigkeit "moralisch fragwürdig" einzustufen.
2. Prostituierte auszubeuten.
 

Benutzer19220 

Meistens hier zu finden
Ich finde ebenfalls Bordellbesuche, als auch betrunkene Frauen abzuschleppen moralisch fragwürdig und bedenklich!
Ich kann Männer auch nicht verstehen, die das machen, weil der Sex mit Prostituierten und besoffenen doch nicht wirklich gut sein kann, es sei denn man hat ein Faible dafür. Die einen machens nur des Geldes wegen und die anderen bekommen kaum noch was davon mit, wie kann unter diesen Voraussetzungen guter Sex bei herauskommen? :ratlos:
Kann ich mir absolut nicht vorstellen, von daher nix für mich :schuettel:
 

Benutzer26217 

Meistens hier zu finden
Meine Meinung zu dem Thema wird in den beiden folgenden Spots ganz gut deutlich:



Ich finde Menschen, die zu Prostituierten gehen, handeln nicht nur moralisch fragwürdig, sondern verantwortungslos, naiv und moralisch verwerflich.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Naja, was anderes als solche Clips kann man von so einer ominösen Frauenlobby erwarten. Es wird suggeriert alle Prostituierten würden sich ständig ekeln und hätten sonst keine Alternativen. Und als wäre das ganze generell eine trostlose Sache. Solche Vorstellungen sind naiv.
Interessant ist auch, dass, falls mal irgendwo die Idee aufkommt Prostitution zu verbieten, jede Menge Damen aus dem Rotlichtmilieu auftauchen um gegen solch ein mögliches Gesetz protestieren. Aber anscheinend gibt es immer Menschen die einem vorschreiben wollen, was moralisch verwerflich sei.
 

Benutzer120628 

Benutzer gesperrt
Ich finde es nicht moralisch fragwürdig. Es gibt Männer denen bleibt eben nichts anderes übrig. Und als Mann nie Sex zu haben ist nicht gut für die Psyche.
 

Benutzer120899  (37)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich finde bordellbesuche moralisch fragwürdig, weil man nie genau weiß was sich die frauen da selbst antun und wann es ihnen dämmert. Wer aber extrem schüchtern ist und es mal ausprobiert ist noch im rahmen, kommt auf den fall an.
Aber wenn das jeder so machen würde wären schon zu viele frauen "opfer".

Habe gehört die können sich seit der offiziellen registrierung nicht erlauben von einem tag auf den anderen aufzuhören, sondern müssen den monat zuende arbeiten. Finde ich voll pervers. Wenn die das schon zum offiziellen job machen, dann doch nicht so!!! Es sollte so sein daß sie von einem tag auf den anderen hartz IV beziehen können bis sie einen anderen job haben.
 

Benutzer120843  (33)

Sorgt für Gesprächsstoff
Natürlich ist es NICHT moralisch fragwürdig. Genauso wenig wie im Supermarkt Fleisch zu kaufen, Obst zu essen das nicht Bio ist, Sylvester Böller in die Luft zu jagen oder sonstige spaßige Sachen.

Nur weil du als Kunde etwas legales nachfragst, bist du nicht für die kriminellen Machenschaften verantwortlich, die im Hintergrund passieren. Der Staat muss hier Institutionen installieren, die dies unterbinden. Das ist seine Aufgabe.

Allerdings kann es nicht schaden auch selbst die Augen aufzumachen. Am Straßenstrich von einer Nutte für 20 Euro OV + GV ist wohl nicht im Interesse der Dame, da steckt wohl mehr dahinter.

Wenn du aber in ein Etablissement gehst, wo du saubere Umstände und angemessene Preise vorfindest, dan kannst du sicher sein, die Damen machen das weil Sie es wollen und auch genießen :zwinker:

Das Thema Moral hat nichts mit Bordellen zu tun, sondern mit deiner Lebenseinstellung.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Wie naiv kann man sein um nicht zu sehen, dass vermutlich weit über 90% der Prostitution eng mit der kriminellen Unter- und Halbwelt verknüpft ist.
An sich finde ich die Idee, einer Frau Geld dafür zu geben, um sie zu bumsen nicht besonders fragwürdig, es in Deutschland in die Tag umzusetzen fördert aber praktisch immer "Institutionen" wie kriminelle Schieberbanden, Rockerclubs und andere organisierte Kriminalität. Die ganze Branche ist einfach hochgradig schmierig.
Das kann man eigentlich nur mit irgendwelchen teuren Escortgirls umgehen.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren