Bonus-Mamas und Bonus-Papas

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hallo ihr Lieben,

ich dachte, ich erstelle ein Thema zum Thema "Bonus-Mamas und Bonus-Papas". Also alle Frauen und Maenner, deren Partner/in schon Kinder hat, und die jetzt Teil dieser Familie geworden sind. So eine Beziehung hat ja ihre ganz eigenen Besonderheiten und Herausforderungen.
Seid ihr Bonus-Mama oder Bonus-Papa?

LG
vry
 
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Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Bonusmama, zwei Jungs (8 und fast 12), beim Kennenlernen waren sie 3 und 7 (so klein! 😮). Wohnten 50/50, eine Woche bei uns, dann eine bei der Mutter usw. War anstrengend, aber lustig. Sind mittlerweile vor den kleinen Halbgeschwistern geflohen und wohnen nun jedes zweite WE bei uns. Ich hoffe auf eine Rückkehr zur alten Regelung, wenn die Kleinen größer werden und wir in ein größeres Haus ziehen. 😊
 
4 Monat(e) später

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie macht ihr es mit unterschiedlichen Regeln bei Mama/Papa? Die Kids dürfen bei ihrer Mama immer Tv gucken beim Essen. Bei uns nicht. Leider führt das immer wieder zu Konflikten. Wie geht ihr damit um?
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Bei uns müssen die Kinder sich an die jeweils geltenden Regeln halten. Da wird auch nicht diskutiert. 🤷🏻‍♀️
Standardsatz war von uns immer: „Ja, bei Mama macht ihr das so, aber bei uns wird es so gemacht.“

Geht ja auch nicht anders. Bei der Mutter sind sie die „Kleinen“ und im Mittelpunkt, hier sind sie die Großen und müssen eben auf die Kleinen Rücksicht nehmen.

Kinder gewöhnen sich aber an unterschiedliche Regeln; man muss nir konsequent sein und eben immer wieder daran erinnern.
 

Benutzer107106 

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Redakteur
Wie macht ihr es mit unterschiedlichen Regeln bei Mama/Papa? Die Kids dürfen bei ihrer Mama immer Tv gucken beim Essen. Bei uns nicht. Leider führt das immer wieder zu Konflikten. Wie geht ihr damit um?
Bei uns gibt es Regeln, die bei den Großeltern (nicht) gelten und andersherum. Wir haben ganz klar erklärt: es gelten die Regeln des jeweiligen Hauses. Das haben meine Kinder so akzeptiert - und müssen es auch.
 

Benutzer114808  (35)

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Wie macht ihr es mit unterschiedlichen Regeln bei Mama/Papa? Die Kids dürfen bei ihrer Mama immer Tv gucken beim Essen. Bei uns nicht. Leider führt das immer wieder zu Konflikten. Wie geht ihr damit um?
Unser Haus, unsere Regeln. Wir lassen uns von der Ex-Frau meines Mannes garantiert nicht die Regeln diktieren :tongue:. „Bei Mama machst du das so, bei uns machst du es bitte anders“.

Kinder können genauso unproblematisch hinsichtlich Kindergarten oder Großeltern bzgl. der Regeln unterscheiden.
 

Benutzer186759  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich falle dann wohl ins "Bonus-Papa"-Lager.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich da eher raushalte.
Ich bin der neue Partner der Mutter, nicht der neue Papa. Das weiß der Kleine auch.
Ich bin nett zu ihm, versuche eher ein Freund zu sein, würde mir aber nie erlauben, da irgendwie in die Erziehung zu grätschen.
Wenn ich was gefragt werde, sage ich meine Meinung. Von mir aus kämen aber keine Regeln oder Ansagen.
Klar, wenn beide bei mir zu Besuch sind, dann sage ich natürlich "pinkeln im Sitzen, wenn du Dreck machst, putzt du selbst und vergiss Hände waschen nicht" aber das wars im Grunde und sowas mach ich auch mit nem Augenzwinkern und nem grinsen im Gesicht.
Regeln haben die beiden ausgemacht, ich füge mich da ein und bei mir zu Haus wird im Zweifel gefragt, ob ich bei irgendwas Einwände hab.
"Film schauen ok?", "Darf er sich XY mal anschauen?(Sammelfguren ect)".
Ich denke, wenn ich mich da zu sehr aufspielen würde, wäre das kontraproduktiv, wie gesagt, der Kleine weiß ja, dass ich nicht sein Papa bin, also verhalte ich mich auch entsprechend.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
M Mikutse87 das ist ja schon noch etwas anders, wenn man wie in meinem Fall (oder wie bei Tischtaenzerin Tischtaenzerin ) zusammen lebt und vielleicht noch gemeinsame Kinder hat. Das ist ja kein Besuch in der Wohnung des Partners, sondern ein Haushalt mit individuellen Regeln, in dem alle unter einem Dach leben (müssen). 🙂
 

Benutzer186759  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Spiralnudel Spiralnudel
Ja sicher, sag ich nix gegen. Aber die Frage bezog sich ja nicht explizit auf "zusammen lebende Paare", daher dachte ich, ich schmeiß meine Gedanken mal mit rein 😅
Weiß aber auch ehrlich gesagt nicht, ob ich meine Handhabe der Situation groß ändern werde, wenn man mal zusammen wohnt.
Werd ich dann sehen.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich mische mich auch wenig bis gar nicht in die Erziehung ein. Ich traue es mir nicht recht zu, es gibt eine Sprachbarriere, und ich habe auch kein sonderlich gutes Gespür für die pädagogische Linie (die ich z.B. bei meinem Bruder und seinen Kindern deutlich eher habe - vielleicht weil dort die Kinder mehr so erzogen werden wie ich es von zuhause kenne).

Wobei wir bislang auch nicht zusammen leben. Ich habe auch von Anfang an eine Mama-Rolle abgelehnt, obwohl meine Freundin das ins Gespräch brachte. Vielleicht wachse ich da irgendwann rein, aber erstmal bin ich die Partnerin der Mama.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Weiß aber auch ehrlich gesagt nicht, ob ich meine Handhabe der Situation groß ändern werde, wenn man mal zusammen wohnt.
Das hängt immer von den Umständen ab. 😅

Die Mutter meiner Bonussöhne ist sehr pedantisch und räumt hinter allen auf. Ich bin dagegen, anderen permanent den Allerwertesten hinterherzutragen, und hier gibt es Kleinkind und Baby, hier müssen alle (natürlich altersgerecht) mit anpacken.

Neulich nun beschwerte sich die Ex meines Mannes darüber, dass die Jungs ständig alles irgendwo hinwerfen und liegen lassen (joah, normal, wenn das jahrelang okay war 🙃), und ob das bei uns auch so wäre. Mein Mann: „Sie versuchen das zwischendurch. Und dürfen das dann aufräumen. Ich mach das nicht.“
 

Benutzer114808  (35)

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Die Mutter meiner Bonussöhne ist sehr pedantisch und räumt hinter allen auf. Ich bin dagegen, anderen permanent den Allerwertesten hinterherzutragen, und hier gibt es Kleinkind und Baby, hier müssen alle (natürlich altersgerecht) mit anpacken.
Na welch ein Wunder.

Die Große darf bei ihrer Mutter nicht den Tisch decken (oder abräumen), weil sie etwas kaputt machen könnte. Wer hier nicht hilft, kann nicht mitessen. Oder trinken. Weder mein Mann noch ich haben weder „Bedienung“ noch „Hotel“ auf der Stirn stehen.

Andere Regeln eben. Mittlerweile findet sie die Gläser im Geschirrschrank ganz alleine.
 

Benutzer174233  (33)

Öfter im Forum
Grundsätzlich würde ich ja zwischen Regeln und Erziehung nochmal eine kleine Grenze ziehen.
Ich finde es richtig und wichtig, wenn Kinder egal welchen Alters wissen bzw. lernen, dass es an verschiedenen Orten auch unterschiedliche Regeln gibt, an die man sich zu halten hat, denn das beschränkt sich ja nicht nur aufs Kindesalter. Damit wird man ja noch sein lebenlang konfrontiert.
Bei den Hauseigenen Regeln mische ich mich bei meinem Ex auch gar nicht ein, bei der Erziehung unseres Kindes aber sehr wohl. Da sage ich trotz getrennt sein, klar was ich davon halte und was meiner Meinung nach nicht angemessen ist.

Inwiefern der neue Partner nun aber in die Erziehung miteinbezogen werden soll/darf/kann/will ist mMn ganz individuell zu betrachten. Vor allem aber auch abhängig vom Alter der Kinder und dem allgemeinen Verhältnis zwischen "neuem" Partner und den Kindern.

Ein komplett neuer Erziehungsstil wird bei Kindern, die schon älter sind und jahrelang eine andere Erziehung gewohnt waren, halt irgendwie zwangsläufig auf Widerstand stoßen.
Da denke ich ist es schon sinnvoller sich an das gewohnte/bestehende Erziehungsmuster weitesgehend anzupassen.

Ich selbst bin ja mit "Bonuspapa" (Stiefvater) aufgewachsen. War eine reine Katastrophe, weil dieser Mensch die Erziehung einfach komplett umgekrempelt hat. Alles gewohnte über Bord geworfen hat und einzig seine Methoden akzeptieren wollte. Das war für alle beteiligten einfach nur anstrengend und absolut kontraproduktiv für ein gutes Zusammenleben. (Am Rande bemerkt auch weniger sinnvolle Erziehung als einfach nur Machtdemonstration.)

Ich bin generell offen meinem Partner ein "Miterziehungsrecht" einzuräumen, sofern sie meinen Ansichten nicht gänzlich widersprechen. Aber indem Fall würde es ja auch zwischen uns als Partnern nicht wirklich passen, wenn wir da völlig verschieden denken würden und spätestens wenn mal noch ein gemeinsames Kind dazu kommen soll muss man sich ja ohnehin dann um einen gemeinsamen Erziehungsweg bemühen.
 

Benutzer186526  (32)

Klickt sich gerne rein
Als ich mit meiner Frau zusammen gekommen bin war ihre kleine 5 und ganz am Anfang hab ich mich mit der Erziehung zurück gehalten und mir erstmal alles angeschaut wie es bei denen so ist. Aber meine Frau wollte einen Partner der ihr bei der Erziehung hilft und sie unterstützt. Das hat sich dann alles recht schnell eingespielt und eigentlich hab ich sie behandelt wie mein eigenes Kind. Es gab natürlich im Lauf der Jahre auch immer wieder Probleme da sich so ein kleines Mädchen natürlich Mama und Papa zusammen wünscht und nicht getrennt und da hat sie schon mal versucht es zu sabotieren. Da haben wir ihr dann in Gesprächen klar gemacht wie die Situation jetzt ist und es kein Zurück mehr gibt, was sie dann auch akzeptiert hat. Mittlerweile haben wir noch ein gemeinsames Kind er ist 9 Monate und sie wird 11 und bis jetzt sind die zwei ein Hertz und eine Seele und sie hilft ganz viel mit und will sich immer um ihren Bruder kümmern. Hoffentlich bleibt das so!
 
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