'Blut ist dicker als Wasser'

Benutzer83807 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo ihr Lieben!

Wie steht ihr zu der Aussage? Trifft sie bei euch zu? In jeden Punkt, oder nur bei einigen Angelegenheiten?
Schreibt doch einfach mal drauf los.

Ich bin gespannt!
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Die Familie ist mir schon sehr wichtig aber ich würde dennoch nicht immer sagen, dass Blut dicker als Wasser ist. Ich verstehe z.b. auch Leute nicht, die immer zu ihren Familienmitgliedern halten obwohl es nicht gerechtfertigt ist.
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Die familie ist mir sehr wichtig, aber nicht die Blutverwandte Familie sondern meine!!
 
R

Benutzer

Gast
Die Familie ist mir schon sehr wichtig aber ich würde dennoch nicht immer sagen, dass Blut dicker als Wasser ist. Ich verstehe z.b. auch Leute nicht, die immer zu ihren Familienmitgliedern halten obwohl es nicht gerechtfertigt ist.

Sehe ich auch so. Einer meiner ehemaligen Klassenkameraden hat genau den Spruch losgelassen, nachdem bei seinem Vater Kinderpornos entdeckt wurden - ich persönlich würde in solchen Fällen sicher nicht einfach denken "Ach, Blut ist dicker als Wasser", sondern bei gewissen Dingen wäre mir Verwandtschaft auch einfach egal.
 

Benutzer46933  (40)

live und direkt
ich sags mal mit corey taylors worten: "family is much more than blood"
 

Benutzer18889 

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Bei mir stimmt das. Es könne passieren, was wolle: Meine Familie stünde trotzdem ganz oben.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Meine Familie ist mir wichtig, ganz klar. Aber über allem steht sie nicht.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Trifft bei mir nicht zu. Ich mag nur Teile meiner Familie und schätze manche Freunde auf einer ähnlichen Basis. Die Tatsache, dass manche Familienmitglieder die Formel "Blut ist dicker als Wasser" immer benutzt haben, um etwas von mir zu bekommen oder mir ein schlechtes Gewissen einzureden, hat dazu geführt, dass ich nicht viel von dem Sätzchen halte.
 
D

Benutzer

Gast
Da fällt mir immer "Freedom Writers" ein. Familie ist wichtig, aber es gibt viele Situationen, in denen ich das nicht so sehe.
 

Benutzer36171 

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Verwandtschaftsverhältnisse sind mir völlig egal. Mit den meisten Tanten, Onkels und Cousins habe ich nichts zu tun. weil sie ganz andere Leben führen, sich für andere Dinge interessieren und meistens auch noch ganz weit weg leben. Nein, ich habe da, ehrlich gesagt, auch gar kein Interesse an großartiger Kontaktaufnahme. Da braucht es mehr Basis, als die bloße Verwandtschaft.

Ich sehe nur meine Eltern und meine Brüder als meine Familie an - und die liebe ich tatsächlich sehr stark (wir verstehen uns eben auch sehr gut!). Es müsste sehr viel passieren, dass ich nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollte - aber das ist bei allen Menschen, die ich liebe, so.
 

Benutzer24126  (34)

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Da ich ein super schlechtes Familienverhältnis habe, glaube ich an diesen Spruch nicht. Sollte ich aber extrem in der Scheiße stecken, denke ich würde meine Familie helfen. Die Frage ist ob ich es annehmen würde.
 

Benutzer85918 

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kommt drauf an, sie ist wichtig, aber steht nicht an erster stelle.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da die Unterstützung in meiner Familie wirklich auf Gegenseitigkeit besteht und wir uns alle sehr gut verstehen, trifft der Spruch zumindest bei meinen engsten Verwandten (Großeltern und Eltern und mit Einschränkungen auch noch Tanten und Onkel) schon zu.
Ob blutsverwandt oder angeheiratet, spielt dabei auch keine Rolle. Der Mann meiner Tante gehört genau so zur Familie dazu.

Dazu habe ich aber auch ganz wenige sehr gute Freunde, die mir mindestens genau so wichtig sind wie meine Tanten und mein Onkel und fast so wichtig wie meine Eltern und Großeltern. Das ist vor allem meine beste Freundin und ein Freund, mit dem ich seit frühester Kindheit befreundet bin.

Und später wird meine eigene Familie (Partnerin/Frau + Kinder) an erster Stelle stehen.

Wenn die Sache mit dem Beistand und der Hilfe nicht auf Gegenseitigkeit beruht, wenn ich mit jemandem aus meiner Verwandtschaft fast nichts zu tun habe oder wenn ich jemanden einfach nicht leiden kann, ist mir die Verwandtschaft aber völlig egal. Da ist das Blut sicherlich nicht dick.
Das gibt es aber bei mir nur bei einer angeheirateten Person und bei entfernten Verwandten, die ich höchstens jedes Schaltjahr mal sehe.
 

Benutzer99975  (32)

Sorgt für Gesprächsstoff
Meine Erfahrungen mit der Verwandtschaft sind anscheinend weit schlechter als bei einigen hier.
Ich halte es da mit Oscar Wilde:

"Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte"

Meine Mutter und meine Sis nehme ich von diesem Urteil allerdings aus!
 

Benutzer96961 

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Bin gerade dabei den Kontakt zu meinem Vater abzubrechen, also ist dieses Sprichwort definitiv nichts für mich.

Denn warum sollten Menschen, die zufällig mit mir verwandt sind, eine Sonderstellung bekommen? Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient und wenn er sich Mühe gibt, eventuell auch eine dritte, aber dann ist Schluss.
 

Benutzer15848 

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Der "wichtigste" Mensch in meinem Leben gegen den ich mich nie und auf keinen Fall je wenden würde, und zwar egal, was hypothetisch passieren würde, ist nicht mit mir blutsverwandt und wüde im Zweifelsfall auch gegen meine gesamte Familie das Rennen machen. Aber ich bin mir sicher, dass so ein Fall nie eintreten wird :zwinker: Meine Familie ist mir nicht nur wichtig, wir verstehen uns auch blendend und haben keine Probleme miteinander, und erfinden vor allem auch keine Probleme.
 
L

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Gast
Mir ist die Familie auch sehr wichtig und ich glaube auch, dass ich meinen Brüdern leichter verzeihen kann als Freunden. Aber das muss man auch von Situation zu Situation betrachten.
 
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