Blut im Urin Vorbote der Periode ?

Benutzer155480 

Sehr bekannt hier
Du hast Dir ein trockenes Tampon reingeschoben und wieder rausgezogen, um zu überprüfen, ob du blutest? Autsch. Mach das nicht. Das macht die Angststörung mit Dir und sie schadet nur.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ja natürlich kann das sein.
Ich würde das aber eher mit einem Toilettenpapier- Finger testen.
 

Benutzer163532  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Kann das davon sein, dass sich meine Periode ankündigt ?
Ja, ist bei mir nicht anders und ich bin mir zu 100 % sicher, dass du es bereits viele Dutzende, wenn nicht sogar mehr als hundert Male selbst so erlebt hast. Du hast vielleicht nur nicht so darauf geachtet oder es vergessen und deshalb erlebst du es nun als etwas Ungewöhnliches und hast Angst.

Hast du denn vielleicht mit deiner ehemaligen Therapeutin irgendwelche Taktikten/Strategien erarbeitet, wie du mit solchen Ängsten umgehen kannst, wenn sie so akut auftreten?
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Ja, dann ist es somit ja wohl geklärt, wo das Blut herkommt :zwinker:
Keine Sorge! Abgesehen davon geht eine Blasenentzündung wohl in den aller, allerseltensten Fällen völlig ohne irgendein Symptom mit einher.
Vermehrter Harndrang und/oder brennen beim Wasserlassen gehört da eigentlich so gut wie immer dazu.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich habe alle Tests die ich zuhause hatte weggeworfen. Wenn ich denke, dass ich eine BE habe, gehe ich zum Arzt und lasse dort testen. Und da es mir nach 3x falschem Alarm zu peinlich wurde, überlege ich heute 3x bevor ich wirklich gehe.
Geholfen hat mir wirklich einige mal krank zu sein. Also richtig krank. Nierenbeckenenzündung: gar nicht schön, sehr schmerzhaft - und nach 10 Tagen Antibiotika vorbei.

Ich verbiete mir mittlerweile diese Gedankenspiralen. Meine Hypochondrie bereitete sich auch auf meine Tochter aus. Ich bekam Angst, dass sie krank wird und stirbt. Ich plante bei jedem Fieber schon ihre Beerdigung. Das ist kein Witz!
Mit meiner Therapeutin entwickelte ich Strategien aus diesen Gedankenspiralen herauszukommen. Denn Fakt ist, ich kann diesen Situationen nicht aus dem Weg gehen. Meine Kinder werden krank, ich werde krank, ich muss damit also leben können.
Mein bester Freund ist in akuten Situationen Musik: Laute Musik, die jeden Gedanken wortwörtlich übertönt. Am besten Musik mit etwas Schwung, in meinem Fall alternative Rock. Oder Disneylieder. :whoot:
Generell hilft mir sonst auch mein Glaube und das Gebet. Ich kann so Gedanken sortieren und Sorgen abgeben. Anderen hilft vielleicht Meditation oder etwas aufzuschreiben. Wichtig ist nur, dass man seine Angst damit einmal in Worte kleidet und dann für eine gewisse Zeit ruhen lassen kann.

Letztendlich bin ich davon überzeugt, dass Ängste immer für etwas stehen, oft für Kontrollverlust. In Phasen in denen vieles unsicher ist, sind die Ängste schlimmer. Dieser Spiegel hilft mir das Thema zu rationalisieren, sodass es mich emotional nicht mehr so angreift. Ich kann dann laut zu mir sagen: “So, jetzt ich mal gut. Dein Kind hat nur 3x gekotzt, deshalb stirbt es nicht gleich. Sollte sie bis heute Abend nichts trinken können, fahren wir eben ins ins KH.“ Und dann ist die Panik wirklich erstmal weg.

Zuletzt darf ich meine Ängste nicht füttern: Keine Reportagen über sterbende Mütter und kranke Babys gucken. Nicht nach Leberflecken googeln und auch keine BPZ lesen.

Ängste sind okay. Blinde Panik ist es nicht.
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Geholfen hat mir wirklich einige mal krank zu sein. Also richtig krank. Nierenbeckenenzündung: gar nicht schön, sehr schmerzhaft - und nach 10 Tagen Antibiotika vorbei.

So sehr ich den Rest deines Beitrages unterschreiben würde, und dir vollkommen zustimme (hab selbst auch mit dieser Thematik zu tun), stimme ich mit dir in der Hinsicht nicht überein.
Klar, man kann es in manchen Situationen darauf ankommen lassen, um zu erkennen, dass selbst der worst case "halb so wild" ist. Muss man vermutlich sogar (gerade bei banalen Infekten, die du ja zB genannt hast)

Aber eine Nierenbeckenentzündung ist dann schon nochmal eine andere Dimension, und nicht damit zu spaßen. Und wenn man die irgendwie noch vorzeitig abwehren kann, würde ich nun niemanden dazu raten, es darauf ankommen zu lassen. Klar ist das jetzt nicht gerade Balsam für die Seele eines Hypochonders, das stimmt schon, aber ich laufe dann auch manchmal Gefahr, die Dinge etwas zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen, was genauso ungesund sein kann.
Wobei es ja mit dem Problem der TS an sich nichts zu tun hat, denn von einer Nierenbeckenentzündung kann wegen dem einmaligen positiven Testergebnis auf Blut im Urin, gar keine Rede sein.
Ich meinte nur damit, dass man die Nierenbeckenentzündung nicht unbedingt billigend in Kauf nehmen sollte, wenn es auch anders geht, aber ich glaube, das ist eigentlich sowieso logisch, nicht? :zwinker:
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
So sehr ich den Rest deines Beitrages unterschreiben würde, und dir vollkommen zustimme (hab selbst auch mit dieser Thematik zu tun), stimme ich mit dir in der Hinsicht nicht überein.
Klar, man kann es in manchen Situationen darauf ankommen lassen, um zu erkennen, dass selbst der worst case "halb so wild" ist. Muss man vermutlich sogar (gerade bei banalen Infekten, die du ja zB genannt hast)

Aber eine Nierenbeckenentzündung ist dann schon nochmal eine andere Dimension, und nicht damit zu spaßen. Und wenn man die irgendwie noch vorzeitig abwehren kann, würde ich nun niemanden dazu raten, es darauf ankommen zu lassen. Klar ist das jetzt nicht gerade Balsam für die Seele eines Hypochonders, das stimmt schon, aber ich laufe dann auch manchmal Gefahr, die Dinge etwas zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen, was genauso ungesund sein kann.
Wobei es ja mit dem Problem der TS an sich nichts zu tun hat, denn von einer Nierenbeckenentzündung kann wegen dem einmaligen positiven Testergebnis auf Blut im Urin, gar keine Rede sein.
Ich meinte nur damit, dass man die Nierenbeckenentzündung nicht unbedingt billigend in Kauf nehmen sollte, wenn es auch anders geht, aber ich glaube, das ist eigentlich sowieso logisch, nicht? :zwinker:
So meinte ich das auch nicht! Nicht dass jetzt jemand denkt, man solle such jetzt mal ne Lungenentzündung einfangen. Ich meinte eher, dass als es so war wie es war die Erfahrung für mich einfach heilsam war. Ja, ich hatte Schmerzen eie hulle und ja, bis heute zieht es in den Nieren, wenn ich etwas an der Blase habe, aber letztendlich ging es gut. Das AB half, die Schmerzen vergingen, ich bin nicht tot.
 

Benutzer108526  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe seit heute Schmierblutungen. Das Blut von gestern könnte doch echt davon gewesen sein ne?

Nein eine Strategie hatten wir damals noch nicht. So lange war ich nicht bei ihr . Habe ja jetzt erst mit der neuen Therapie angefangen
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Haben doch alle gesagt :zwinker:
Wenn deine Panik das überlagert, können dir das aber noch hundert Leute bestätigen, ohne dass dich das wirklich weiter bringt.
 

Benutzer108526  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Puh, da bin ich beruhigt. Jetzt habe ich aber noch ein anderes Problem( Angst)
 

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Puh, da bin ich beruhigt. Jetzt habe ich aber noch ein anderes Problem( Angst)

Lies dir bitte nochmal den Beitrag von Lulu durch. Sie hat mMn sehr gute Ideen für den ersten Umgang mit der akuten Angst geschildert. Vielleicht hilft dir das, die Zeit bis zu deiner nächsten Therapiestunde zu überbrücken.
 

Benutzer108526  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Ich werde ihn mir noch mal durchlesen. Mache nun täglich autogenes Training und PMR zu Hause.

Aber wie schaffe ich es, meine Angststörung vor schlimmen Krankheiten zu besiegen?
 

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Aber wie schaffe ich es, meine Angststörung vor schlimmen Krankheiten zu besiegen?
Wahrscheinlich nur, indem du dir professionelle Hilfe holst, was du ja aich tust bzw. vor hast. Bei dir scheint die Angststörung schon sehr stark zu sein. Ich bezweifle, dass Ratschläge aus einem Internet-Forum so bahnbrechend sein können, dass du ohne Therapie auskommst. Tipps zu Selbsthilfe gibt es vielleicht, aber jeder geht auch etwas anders damit um.
 

Benutzer108526  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Ich mache privat autogenes Training und PMR und gehe nun auch wieder zur Psychotherapie . Ichvhasse
es, wenn ich mich immer wieder dabei ertappe, wie ich wieder was an mir finde und Angst vor schlimmen Krankheiten habe.
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Ich mache privat autogenes Training und PMR und gehe nun auch wieder zur Psychotherapie . Ichvhasse
es, wenn ich mich immer wieder dabei ertappe, wie ich wieder was an mir finde und Angst vor schlimmen Krankheiten habe.

Puh also als der Leidensdruck irgendwann zu groß wurde, und ich auch gar nicht mehr genug Kraft hatte körperlich und mental, mir darüber ewig nen Kopf zu machen, welche Krankheit mich nun wieder in naher Zukunft befallen, oder niederstrecken könnte, kam ich zu dem Punkt, an dem es mir dann zu einem Teil "egal" wurde. Ich führte mir vor Augen, dass man nicht immer und überall alles kontrollieren kann, schon gar nicht seinen Gesundheitszustand, und es im Leben keine Garantien gibt. Da kann man täglich zu 10 Doktoren rennen, alles in Ordnung sein, und ach so genau in seinen Körper hineinhören, und trotzdem ist das noch lange keine Garantie dafür, nicht morgen dennoch tot umzufallen.
Wenn dem so wäre, dann passiert es so oder so, man hat es einfach nicht in der Hand. Also warum eigentlich die Zeit damit verschwenden, und sich mit Ängsten vor Krankheiten oder gar dem Tod das Leben schwer machen?
Versuche, jeden Moment zu genießen, so gut es nur irgendwie geht. Das sind wir dem Leben irgendwie schuldig, wie ich finde. :zwinker: Denn wenn ich die Wahl habe, in vollen Zügen das Leben auszukosten, und zu sterben oder ständig sorgenvoll darauf zu warten, bis der Tag X näherkommen könnte, wäre mir Ersteres ohne auch nur einen Moment zu überlegen definitiv lieber. Man lebt ja keinen Tag länger durch seine Sorgen, im Gegenteil, womöglich kostet einem dies sogar noch Lebenszeit.
Und wenn WIRKLICH ganz schwer Feuer am Dach ist, dann merkt man das ganz gewiss, und geht dann auch gerne zum Arzt, ohne lange zu überlegen. Man kennt seinen Körper, auch wenn man bei solch einer Angsterkrankung verlernt hat, auf ihn zu hören, oder kleinste, meist harmlose Signale überbewertet.
Wenn man dies verinnerlicht, kommt die Lebensqualität und -freude dann früher oder später hoffentlich auch wieder zurück, aber das braucht seine Zeit.

Ich für meinen Teil habe jedenfalls die ewig zweifelnden, sehr aufdringlichen Gedanken beiseite geschoben. Und auch versucht, mir rational vor Augen zu halten, dass die Ängste oftmals keine Daseinsberechtigung haben, und die Dinge, selbst wenn mal ein Horrorszenarium eintritt (was bei mir Gott sei Dank nie der Fall war), in Wirklichkeit nicht halb so schlimm sind wie die Auswüchse im Kopf! Und lebe damit besser. Ich möchte nicht wissen, wo ich heute wäre, wenn ich so weitergemacht hätte, wie noch vor einigen Jahren :X3:
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren