bleibt man damit sitzen?

Benutzer15049  (35)

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Und was bitte haben die Fachhochschulen damit zutun dass mehr Leute Abi machen? FHR macht man normal auf einer FOS nicht an einer FH :tongue: Oder meinst du weil man eine FH neben der Haustüre hat schafft man das Abi leichter?

Und falls du auf den höheren Anteil an Schülern mit Fachhochschulreife in NRW im Gegensatz zu Bayern anspielst: Das liegt an der Tatsache, das man in NRW nach der 12. Klasse Gymnasium automatisch den schulischen Teil der FHR bekommt ohne eine Abschlussprüfung zu schreiben.
ach shit, ich hab mich verschrieben.laut deiner wiki-tabelle ist allg. hochschulreife aber überall gleich auf.in nrw gibt es nur wesentlich mehr fachhochschulreife als woanders.also hinkt dein vergleich ja schon irgendwie :zwinker:
gerade wenn es so ist wie du sagst, sind die zahlen doch wieder ähnlich.das "richtige abitur" schaffen in nrw also genauso"wenig" wie in bayern.

und ich denke nächstes mal zuerst und schreib dann ^^
 

Benutzer80804 

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ach shit, ich hab mich verschrieben.laut deiner wiki-tabelle ist allg. hochschulreife aber überall gleich auf.in nrw gibt es nur wesentlich mehr fachhochschulreife als woanders.also hinkt dein vergleich ja schon irgendwie :zwinker:
gerade wenn es so ist wie du sagst, sind die zahlen doch wieder ähnlich.das "richtige abitur" schaffen in nrw also genauso"wenig" wie in bayern.

und ich denke nächstes mal zuerst und schreib dann ^^

Also wenn bei euch 22,1%(Bayern) gleich 32%(NRW) sind dann weiß ich auch nicht. Bei mir sind das immer noch 44,8% mehr NRWler mit allgemeiner Hochschulreife als in Bayern. Das ist nur unwesentlich weniger als bei den Hochschulreifen gesamt.

Also ich sehe nichts hinken...
 

Benutzer76959  (30)

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Das Niveau an bayrischen Gymnasien soll um einiges höher liegen als an Gymnasien in NRW. Das bestätigte mir eine Mitschülerin, die anfang des Halbjahres aus Bayern nach NRW kam. Ich denke deshalb machen mehr Leute in NRW Abi.
 

Benutzer472 

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Off-Topic:
Ganz ehrlich? Mathe, Physik und Chemie sind die objektivsten Fächer die es überhaupt gibt. Wenn du in den Schulaufgaben/Klausuren regelmäßig 3en schreibst und du im Unterricht halbwegs mitmachst kann dir da kein Lehrer eine 5 ins Zeugnis geben.
Gut, dass du nicht behauptet hast, die Notengebung in den drei Fächern sei die objektivste überhaupt, denn das wäre ziemlicher Unsinn gewesen. Noten sind nicht objektiv, sie sind nicht wiederholbar und sie sind nicht valide. Das zeigen unzählige Untersuchungen auch mit Mathematikarbeiten. - Rest s.u.

:eek_alt: Im Ernst?!?! Wir hatten von Anfang an in Chemie und Physik Klausuren, wie in praktisch jedem anderen Fach auch. Ich glaube auch nicht, daß das üblich ist, wie es in deiner Schule war...
Ich glaube nicht, dass du Klausuren vor der Oberstufe hattest. - Man muss die verschiedenen Formen der schriftlichen Prüfungen differenzieren (nachfolgend in meiner Schulzeit): Klausuren ergaben in der Oberstufe die schriftliche Note. D.h. wenn nur eine Klausur in einem Halbjahr vorgesehen war, ergab das trotzdem zu 50% die Halbjahresnote. In der Mittel- und Unterstufe gabs in den Hauptfächern (Mathe, Sprachen und sonst nichts) 2-5 schriftliche Arbeiten, deren arithmetisches Mittel quasi die Halbjahresnote bestimmten. In den anderen Fächern (und in den Hauptfächern zus.) konnten Tests (alt. auch Exen genannt) geschrieben werden, die offiziell nur die Note für eine einzige Unterrichtsstunde ausmachen durften - genauso wie das sehr beliebte Abfragen. In den Nebenfächern/mündl. Fächern sollte sich die Note vor allem aus den nach jeder Stunde verpflichtenden Aufzeichnungen des Lehrers über die mündl. Mitarbeit, Hausaufgaben usw. zusammensetzen.

Wenn man den Lehrplan von NW verlinken könnte - ist aber nicht erlaubt -, würdest du überraschende Ähnlichkeit feststellen. - Allerdings ist der Lehrplan für NW noch etwas voller, was schlicht daran liegt, dass es eine gewisse Wahlmöglichkeit zwischen Stochastik und linearer Algebra gibt, die in BY ja nicht zu bestehen scheint.
Also wenn bei euch 22,1%(Bayern) gleich 32%(NRW) sind dann weiß ich auch nicht. Bei mir sind das immer noch 44,8% mehr NRWler mit allgemeiner Hochschulreife als in Bayern. Das ist nur unwesentlich weniger als bei den Hochschulreifen gesamt.
Stimmt völlig, da du anfangs auch BW gegenüber gestellt hast, solltest du da aber auch fair sein und diese Zahlen ebenfalls vergleichen.

Und was bitte haben die Fachhochschulen damit zutun dass mehr Leute Abi machen? FHR macht man normal auf einer FOS nicht an einer FH :tongue: Oder meinst du weil man eine FH neben der Haustüre hat schafft man das Abi leichter?
FHs haben sehr wohl etwas mit der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung zu tun: Wenn man ein FH-Studium erfolgreich abgeschlossen hat, erhält man dadurch die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung. -> Deine von dir zitierte Wiki-Seite verzerrt das Bild, indem du Abitur (allgemeine Hochschulzugangsberechtigung, die an Schulen erworben wird - s. lateinische Bedeutung des Wortes) mit allgemeiner Hochschulzugangsberechtigung gleichsetzt.
Das Niveau an bayrischen Gymnasien soll um einiges höher liegen als an Gymnasien in NRW. Das bestätigte mir eine Mitschülerin, die anfang des Halbjahres aus Bayern nach NRW kam. Ich denke deshalb machen mehr Leute in NRW Abi.
Ich möchte das nicht grundsätzlich bestreiten. Man muss aber bedenken, dass solche Urteile aufgrund einzelner Eindrücke natürlich nicht haltbar sind. - Unser Physik-LK hatte wohl ein rel. hohes Niveau, sodass wir die bayrischen Abitur-Aufgaben der Jahre davor morgens zum Aufwärmen durchgerechnet haben, bevor der unterricht wirklich losging. Würde ich das als Referenz nehmen, müsste ich ja genau den umgekehrten Schluss ziehen.
 

Benutzer80804 

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Off-Topic:

Gut, dass du nicht behauptet hast, die Notengebung in den drei Fächern sei die objektivste überhaupt, denn das wäre ziemlicher Unsinn gewesen. Noten sind nicht objektiv, sie sind nicht wiederholbar und sie sind nicht valide. Das zeigen unzählige Untersuchungen auch mit Mathematikarbeiten. - Rest s.u.
Off-Topic:

Dann nenne mir bitte ein Fach indem es objektivere Bewertungen gibt wie in Mathe? Sicherlich wird es nie 100% gleich ablaufen. Aber in keinem Fach hat man mehr "harte Fakten" wie in Mathe.

Ich glaube nicht, dass du Klausuren vor der Oberstufe hattest. - Man muss die verschiedenen Formen der schriftlichen Prüfungen differenzieren (nachfolgend in meiner Schulzeit): Klausuren ergaben in der Oberstufe die schriftliche Note. D.h. wenn nur eine Klausur in einem Halbjahr vorgesehen war, ergab das trotzdem zu 50% die Halbjahresnote. In der Mittel- und Unterstufe gabs in den Hauptfächern (Mathe, Sprachen und sonst nichts) 2-5 schriftliche Arbeiten, deren arithmetisches Mittel quasi die Halbjahresnote bestimmten. In den anderen Fächern (und in den Hauptfächern zus.) konnten Tests (alt. auch Exen genannt) geschrieben werden, die offiziell nur die Note für eine einzige Unterrichtsstunde ausmachen durften - genauso wie das sehr beliebte Abfragen. In den Nebenfächern/mündl. Fächern sollte sich die Note vor allem aus den nach jeder Stunde verpflichtenden Aufzeichnungen des Lehrers über die mündl. Mitarbeit, Hausaufgaben usw. zusammensetzen.
Genauso wars bei uns auch mit dem einzigen Unterschied dass bei uns Physik und je nach Zweig noch Chemie auch Hauptfach waren. Somit wurden dann auch Schulaufgaben geschrieben.

Wenn man den Lehrplan von NW verlinken könnte - ist aber nicht erlaubt -, würdest du überraschende Ähnlichkeit feststellen. - Allerdings ist der Lehrplan für NW noch etwas voller, was schlicht daran liegt, dass es eine gewisse Wahlmöglichkeit zwischen Stochastik und linearer Algebra gibt, die in BY ja nicht zu bestehen scheint.
In Bayern macht man sowohl Stochastik als auch lineare Algebra. Wenn man dann jedoch die Wahl hat ist vll der Lehrplan voller für die Schüler ist es jedoch weniger. Insgesamt gesehen werden die Themen wohl in allen Ländern ähnlich sein, die Aufgaben können jedoch unterschiedlich weit in die Tiefe gehen.

Stimmt völlig, da du anfangs auch BW gegenüber gestellt hast, solltest du da aber auch fair sein und diese Zahlen ebenfalls vergleichen.
Ich habe BW aus dem Grund genannt, weil ich deren Ansatz der neuen Oberstufe recht gut finde. Man muss dort meines Wissens zwingend in Mathe, Deutsch & Fremdsprache Abi schreiben. Meiner Meinung nach ein guter Ansatz, da man sich dann nicht so einfach mit LK Sport&Bio o.ä. durchmogeln kann. Da das jedoch erst vor kurzem eingeführt wurde kenne ich dazu noch keine Zahlen.

FHs haben sehr wohl etwas mit der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung zu tun: Wenn man ein FH-Studium erfolgreich abgeschlossen hat, erhält man dadurch die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung. -> Deine von dir zitierte Wiki-Seite verzerrt das Bild, indem du Abitur (allgemeine Hochschulzugangsberechtigung, die an Schulen erworben wird - s. lateinische Bedeutung des Wortes) mit allgemeiner Hochschulzugangsberechtigung gleichsetzt.
Meines Wissens reicht sogar schon ein FH-Vordiplom. Jedoch dürfte der Anteil derer die auf diese Weise eine AHR erlangen wohl verschwindet gering sein. Immerhin ist dieser Weg im allgemeinen wesentlich länger.

Ich möchte das nicht grundsätzlich bestreiten. Man muss aber bedenken, dass solche Urteile aufgrund einzelner Eindrücke natürlich nicht haltbar sind. - Unser Physik-LK hatte wohl ein rel. hohes Niveau, sodass wir die bayrischen Abitur-Aufgaben der Jahre davor morgens zum Aufwärmen durchgerechnet haben, bevor der unterricht wirklich losging. Würde ich das als Referenz nehmen, müsste ich ja genau den umgekehrten Schluss ziehen.
Als du Abi gemacht hast gab es im Gegensatz zu Bayern noch nicht mal ein Zentralabitur. Von daher gab es kein für jeden Kurs vergleichbares Niveau. Allerdings deutet Pisa schon darauf hin, dass das Niveau in Bayern höher ist. Immerhin ist es absoluter Spitzenreiter obwohl wesentlich weniger Schüler das Gymnasium besuchen.
 
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