bleibt man damit sitzen?

Benutzer15049  (35)

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Ich finde es nicht schlimm, einen Schwerpunkt zu setzen der normal einem Nebenfach entspricht (z.B. Kunst, Musik, Sport) jedoch sollen dadurch die Hauptfächer (Mathe, Deutsch, Fremdsprachen, Physik) nicht leiden müssen. Andernfalls entspricht diese Qualifizierung nicht einer allgemeinen Hochschulreife. Das ist eben der Knackpunkt.

und wer darf bestimmen was ein hauptfach ist und was nicht? physik ist hier nunmal kein hauptfach.macht aber doch den unterricht nciht schlechter, bloß weil keine klausuren geschrieben werden.
 

Benutzer37284 

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Ich finde es nicht schlimm, einen Schwerpunkt zu setzen der normal einem Nebenfach entspricht (z.B. Kunst, Musik, Sport) jedoch sollen dadurch die Hauptfächer (Mathe, Deutsch, Fremdsprachen, Physik) nicht leiden müssen. Andernfalls entspricht diese Qualifizierung nicht einer allgemeinen Hochschulreife. Das ist eben der Knackpunkt.

Wie kommst du eigentlich ständig darauf, dass Physik ein Hauptfach ist? Ich kenne keine einzige Schule (auch in anderen Bundesländern) bei der Physik in der Unterstufe als Haupfach angeboten wird.
 

Benutzer80804 

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das find ich ja jetzt frech.nur weil der schwerpunkt auf sport gelegt wird, heißt das noch lange nicht, dass der andere unterricht totaler schrott ist.gute noten muss man sich jawohl mündlich, sowieso schriftlich verdienen!

ich habe, obwohl ich nie chemieklausuren schreiben musste mehr ahnung von chemie als manch andere und aus interesse daran, trotz sportklasse eine chemie-zukunft vor mir.da wird nichts vernachlässigt, es werden nur andere fächer besser gefördert als anderswo.

Bitte nicht das verdrehen was ich geschrieben habe! Wenn so ein Schwerpunkt nicht auf Kosten der anderen Fächer geht sagt doch niemand etwas dagegen, das habe ich bereits geschrieben! Nur wenn dies nicht der Fall ist ist es eben kein Zeichen einer ALLGEMEINEN Hochschulreife.

Und das Chemieniveau in einer Ausbildung kann man kaum mit dem im Studium vergleichen. Folglich lassen sich keine Rückschlüsse daraus ziehen.
Ich kann Reliant schon Recht geben! Wieso siehst du Mathematik eigentlich nicht als Lernfach an? Prinzipiell sind das doch alle Fächer... Was hast du denn für Themen in der Schule durchgenommen? Das würde mich jetzt doch mal interessieren.
Wenn man Mathematik wirklich kann ist es nie im Leben ein Lernfach. Ein Lernfach wäre es wenn man alles nach Schema F rechnen kann und folglich nur die Schemata lernen muss. Wenn das bei euch möglich war, tut es mir leid, dann kannst du nichts dafür.

zumal man ja auch in anderen bundesländern auch sport oder kunst lk wählen kann, was sollte da also groß der Unterschied sein?
Der Unterschied liegt darin das in den Ländern in denen man das als LK wählt der Unterricht zumindest bis zur Kollegstufe das Allgemeinwissen in den anderen Fächern schafft. Außerdem muss man bestimmte Fächer als GK belegen. Es werden also keine Schüler "gezüchtet" die sich nur in einem Gebiet auskennen. Der Weisheit letzter Schluss sind solche Spezial-Lks jedoch auch nicht, das stimmt.


und wer darf bestimmen was ein hauptfach ist und was nicht? physik ist hier nunmal kein hauptfach.macht aber doch den unterricht nciht schlechter, bloß weil keine klausuren geschrieben werden.
Naja wenn man nie eine ordentliche Prüfung schreibt wird man das Niveau auch nicht beurteilen können...

Wie kommst du eigentlich ständig darauf, dass Physik ein Hauptfach ist? Ich kenne keine einzige Schule (auch in anderen Bundesländern) bei der Physik in der Unterstufe als Haupfach angeboten wird.
Bei uns ist Physik in jedem möglichen Gynmasialzweig Hauptfach, selbst bei den sprachlichen Zweigen. Es kommt zwar erst in der 8. Klasse ist dann aber durchgehend Hauptfach.
 

Benutzer37284 

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Und das Chemieniveau in einer Ausbildung kann man kaum mit dem im Studium vergleichen. Folglich lassen sich keine Rückschlüsse daraus ziehen.

Ach ja, wie kommst du darauf? Ich kenne einen, der jetzt Chemie studiert obwohl er es nach der 10. komplett abgewählt hatte und er schreibt nur gute Noten. Ich habe mir mal den Stoff angeschaut, das ist wirklich nichts superschweres.... Im Übrigen studiert er in Karlsruhe, falls das was zur Sache tut :tongue:

Auch in einer Ausbildung lernt man nicht nur oberflächlich, das wird oftmals vergessen. Finde es sowieso merkwürdig wieviele Leute sich immer herausnehmen über Ausbildungen negativ zu urteilen, obwohl sie noch nicht einmal wissen, was dort gelehrt wird.

Schicksal schrieb:
Wenn man Mathematik wirklich kann ist es nie im Leben ein Lernfach. Ein Lernfach wäre es wenn man alles nach Schema F rechnen kann und folglich nur die Schemata lernen muss. Wenn das bei euch möglich war, tut es mir leid, dann kannst du nichts dafür.

Ich war in Mathe NIE gut, sondern eher im Gegenteil. Allerdings war es als Hauptfach vorgeschrieben und sowie ich das betrachte (und auch bei Leute aus BW sehe), wird in der Schule keine Mathematik gelehrt, bei der du groß wissenschaftlich vorgehen musst, sondern alles ist im Lernbereich, sodass man nur durch Lernen und Üben so gute Noten bekommen kann.


Schicksal schrieb:
Der Unterschied liegt darin das in den Ländern in denen man das als LK wählt der Unterricht zumindest bis zur Kollegstufe das Allgemeinwissen in den anderen Fächern schafft. Außerdem muss man bestimmte Fächer als GK belegen. Es werden also keine Schüler "gezüchtet" die sich nur in einem Gebiet auskennen. Der Weisheit letzter Schluss sind solche Spezial-Lks jedoch auch nicht, das stimmt.

Da habe ich auch nichts anderes behauptet, dennoch kann man seine eigenen Schwerpunkte wählen und Fächer abwählen, die einem nicht gefallen - welche für dich aber womöglich zum Allgemeinwissen zählen.


Schicksal schrieb:
Naja wenn man nie eine ordentliche Prüfung schreibt wird man das Niveau auch nicht beurteilen können...

Haha, wie kommst du denn jetzt darauf? Wo habe ich das behauptet?


Schicksal schrieb:
Bei uns ist Physik in jedem möglichen Gynmasialzweig Hauptfach, selbst bei den sprachlichen Zweigen. Es kommt zwar erst in der 8. Klasse ist dann aber durchgehend Hauptfach.

Woher kommst du? Also das ist ja wirklich sehr merkwürdig bei euch... und ich bin übrigens nicht aus NRW.
 

Benutzer80804 

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Ach ja, wie kommst du darauf? Ich kenne einen, der jetzt Chemie studiert obwohl er es nach der 10. komplett abgewählt hatte und er schreibt nur gute Noten. Ich habe mir mal den Stoff angeschaut, das ist wirklich nichts superschweres.... Im Übrigen studiert er in Karlsruhe, falls das was zur Sache tut :tongue:

Auch in einer Ausbildung lernt man nicht nur oberflächlich, das wird oftmals vergessen. Finde es sowieso merkwürdig wieviele Leute sich immer herausnehmen über Ausbildungen negativ zu urteilen, obwohl sie noch nicht einmal wissen, was dort gelehrt wird.

Ganz einfach, eine Freundin von mir macht eine PTA-Ausbildung und eine andere hat mal Pharmazie studiert. Die beiden haben das dann verglichen.
Ich war in Mathe NIE gut, sondern eher im Gegenteil. Allerdings war es als Hauptfach vorgeschrieben und sowie ich das betrachte (und auch bei Leute aus BW sehe), wird in der Schule keine Mathematik gelehrt, bei der du groß wissenschaftlich vorgehen musst, sondern alles ist im Lernbereich, sodass man nur durch Lernen und Üben so gute Noten bekommen kann.
Dann ist das bei uns vermutlich anders. Bei uns kriegt man ohne Verständnis keine guten Noten. Jedoch kann man bei gutem Verständnis ohne lernen auskommen.
Da habe ich auch nichts anderes behauptet, dennoch kann man seine eigenen Schwerpunkte wählen und Fächer abwählen, die einem nicht gefallen - welche für dich aber womöglich zum Allgemeinwissen zählen.
Bei dem LK-System kommt man doch aber nicht darum herum zumindest bis zur 10./11. Klasse sein Allgemeinwissen aufzubauen. D.h. man hat zumindest Grundkenntnisse. Bei diesen Schwerpunktgymnasien scheint es jedoch so zu sein, dass man dadurch in manchen Fächern nie eine Prüfung ablegen muss.
Haha, wie kommst du denn jetzt darauf? Wo habe ich das behauptet?
Das Quote war von Sonata Arctica
Woher kommst du? Also das ist ja wirklich sehr merkwürdig bei euch... und ich bin übrigens nicht aus NRW.
Ich komme aus einem Bundesland in dem man das Abi nicht hinterher geschmissen bekommt. Und Physik als Hauptfach ist sicher nicht merkwürdiger als Musik. Bei mir war sogar noch Chemie Hauptfach.
 

Benutzer37284 

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Ich komme aus einem Bundesland in dem man das Abi nicht hinterher geschmissen bekommt. Und Physik als Hauptfach ist sicher nicht merkwürdiger als Musik. Bei mir war sogar noch Chemie Hauptfach.

Dann sag doch mal, schämst du dich so sehr dafür? Das ist eigentlich das Einzige, was mich noch interessiert...
Abgesehen davon hast du immernoch nicht gesagt, was ihr denn für Themen im mathematikunterricht durchgenommen habt, wieso gehst du darauf denn nicht ein?

Und dazu bekommt man in keinem Bundesland das Abitur nachgeschmissen, das mal nur so nebenbei gesagt! Ich verstehe immernoch nicht, wieso manche sich das Recht herausnehmen sowas zu behauptn, obwohl sie gar keine Ahnung von anderen Bundesländern haben. Sind eure Lehrer so arrogant, dass sie euch das übermitteln? :ratlos:
 

Benutzer79239 

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vielleicht kommt sie ja auch gar nicht aus deutschland :grin:
 

Benutzer15049  (35)

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Ganz einfach, eine Freundin von mir macht eine PTA-Ausbildung und eine andere hat mal Pharmazie studiert. Die beiden haben das dann verglichen.
mein ex studiert pharmazie und ich mache eine pta-ausbildung.und er meinte schon, dass unser pensum für 2 jahre echt heftig ist.wir haben 50% des gesamten unterrichts chemie.was glaubst du was wir da machen?wochenlang auf dem gleichen thema rumkauen, weil der rest zu schwer für uns ist?
aber ich hab auch schon bemerkt, dass es zwischen verschiedenen pta-schulen einen himmelweiten unterschied gibt.
und er studiert in heidelberg, falls das was zur sache tut, schätze leicht ist es da nicht.
 

Benutzer80804 

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Dann sag doch mal, schämst du dich so sehr dafür? Das ist eigentlich das Einzige, was mich noch interessiert...
Abgesehen davon hast du immernoch nicht gesagt, was ihr denn für Themen im mathematikunterricht durchgenommen habt, wieso gehst du darauf denn nicht ein?

Und dazu bekommt man in keinem Bundesland das Abitur nachgeschmissen, das mal nur so nebenbei gesagt! Ich verstehe immernoch nicht, wieso manche sich das Recht herausnehmen sowas zu behauptn, obwohl sie gar keine Ahnung von anderen Bundesländern haben. Sind eure Lehrer so arrogant, dass sie euch das übermitteln? :ratlos:

Ich habe in Bayern Abi gemacht, aber das wurde ja schon vermutet.

Mein Mathestoff: http://uploader.wuerzburg.de/lehrplan/M-00-Inhalt.html#LK12
http://uploader.wuerzburg.de/lehrplan/M-00-Inhalt.html#LK13

Zu Schulzeiten hatte ich diese Meinung noch nicht. Das hat sich erst damit ergeben, dass in meinem Studienfach Leute aus ganz Deutschland kommen und man dann die Unterschiede feststellt.

Man kann dazu jedoch eine einfache Rechnung machen. Um mal beim Vergleich NRW vs. Bayern zu bleiben, in NRW machen 53,4% Abi in Bayern schaffen es nur 34,5%. D.h. in NRW schaffen es 54% mehr als in Bayern. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die Leute in beiden Bundesländern annähernd gleich intelligent sind stellt sich die Frage wieso es in NRW so viele mehr schaffen. Eine solche Diskrepanz lässt sich sicherlich auch nicht mehr durch Strukturunterschiede erklären. Folglich muss also das Niveau in NRW niedriger sein da die Quoten sonst vergleichbar wären.

Noch nen Argument: Bei der Pisastudie gab es auch ein nach Bundesländern aufgeschlüsseltes Ergebnis. Wer da oben stand muss ich denke ich nicht schreiben.
 

Benutzer79239 

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vielleicht sind die leute in nrw auch schlauer...
 

Benutzer15049  (35)

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Man kann dazu jedoch eine einfache Rechnung machen. Um mal beim Vergleich NRW vs. Bayern zu bleiben, in NRW machen 53,4% Abi in Bayern schaffen es nur 34,5%. D.h. in NRW schaffen es 54% mehr als in Bayern.

rechne das mal bitte vor, ich hab nrw abi, ich versteh das nicht.
 

Benutzer80804 

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Benutzer37284 

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Ich habe in Bayern Abi gemacht, aber das wurde ja schon vermutet.

war ja klar :grin:

Schicksal schrieb:

mh ok, dasselbe haben wir auch gemacht und meiner Ansicht nach ist das alles Lernsache. Es kann sein, dass du eine gute Matheschülerin bist und es deshalb nicht nachvollziehen kann. Ich als schlechte Mathematikerin kann dazu nur sagen, dass ich eben gelernt habe, indem ich Aufgaben miteinander verglichen habe. Bekam ich also eine neue Untersuchung, habe ich mich an ältere Aufgaben erinnert und diese dann einfach versucht nach demselben Muster umzusetzen - Es hat funktioniert! Also reine Lernsache!

Wenn man an der Uni Mathe studiert, geht das natürlich nicht, das ist ganz klar!


Schicksal schrieb:
Zu Schulzeiten hatte ich diese Meinung noch nicht. Das hat sich erst damit ergeben, dass in meinem Studienfach Leute aus ganz Deutschland kommen und man dann die Unterschiede feststellt.

Was hast du denn für Unterschiede festgestellt und was studierst du? Also ich studiere auch in einem anderen Bundesland. Habe in Rlp mein Abitur gemacht und bin jetzt in BW, ich kann dazu nur sagen, dass ich keine Unterschiede festmachen kann.

Schicksal schrieb:
Man kann dazu jedoch eine einfache Rechnung machen. Um mal beim Vergleich NRW vs. Bayern zu bleiben, in NRW machen 53,4% Abi in Bayern schaffen es nur 34,5%.

Quelle?
 

Benutzer80610  (31)

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Das klingt für mich aber schon so als seien die naturwissenschaftlichen Fächer wichtiger als eben Musik Sport oder Kunst.

Ja, man muss wissen aus allen Bereichen haben, das sagt aber gar nichts darüber aus was der Schwerpunkt sein muss, oder was ein Haupt oder Nebenfach sein muss.

Ja, die Naturwissenschaften sind auch allgemein gesehen wichtiger.

Sieht man schon daran, dass es in Deutschland einen gewaltigen Ingenieurmangel gibt, der der Volkswirtschaft mehrere Milliarden kostet.
Ein paar Stichworte:
Automobilindustrie, die Raumfahrt, Gentechnik, erneuerbare Energien.
Denk daran, was China von uns haben will: Unseren wissenschaftlichen Vorsprung.

Das sind die Dinge, die Wohlstand schaffen. Ganz frigide neutral ausgedrückt.

Das heißt nicht, dass ich die Leistungen von Künslern und Sportlern jeglicher Art nicht anerkenne. Eine Welt ohne diese könnte man durchaus als langweilig bezeichnen.

Aber von der Relevanz her sind naturwissenschaftliche Fächer !allgemein! gesehen bedeutender.

Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wo er sich seine Zukunft sucht.

mathe befürworten, aber deutsch runterziehen lassen? deutsch ist auch in fast allen fächern wichtig! analyse, textverständis etc.

kA, wer mich mit diesem Kommentar bewertet hat.
Wir nehmen mal Gedichtsanalysen als Beispiel.
Ein zwanghafter Versuch in jede Zeile etwas hineinzuinterpretieren, um anschließend einen schönen langen Text vorzuweisen, mit dem man sich eine gute Note erhofft. Dazu lässt man noch etwas seine Phantasie spielen. Denn sonst würde einem ja nicht genug einfallen beim Interpretieren.

Ich sollte mich anders ausrücken. Nicht das Fach Deutsch ist unwichtiger als Mathe, sondern die Unterrichtsinhalte dieses Faches.
Ich werde mich jetzt bis zum Ende des Schuljahres mit Gedichten herumschlagen.
Gedichte aus dem Barock, Sturm und Drang, Romantik, Aufklärung............ in welcher Reihenfolge auch immer.
Der Nutzen den ich daraus ziehe, geht gegen Null.
In der 12 oder 13 werde ich den "Leiden des jungen Werther" von Goethe zum zweiten Mal begegnen. Zu welchem Zwecke auch immer........ naja.
 

Benutzer15049  (35)

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Das wäre vielleicht witzig, wenn es nicht so traurig wäre, dass es wirklich Leute gibt die Abitur bestehen und keine Ahnung von Prozentrechnen haben. (War jedoch nicht aus NRW)
Off-Topic:
wieso jetzt witzig?ich kapier wirklich nicht, wie man auf die zahlen kommt.


Ich sollte mich anders ausrücken. Nicht das Fach Deutsch ist unwichtiger als Mathe, sondern die Unterrichtsinhalte dieses Faches.
Ich werde mich jetzt bis zum Ende des Schuljahres mit Gedichten herumschlagen.
Gedichte aus dem Barock, Sturm und Drang, Romantik, Aufklärung............ in welcher Reihenfolge auch immer.
Der Nutzen den ich daraus ziehe, geht gleich null.
In der 12 oder 13 werde ich den "Leiden des jungen Werther" von Goethe zum zweiten Mal begegnen. Zu welchem Zwecke auch immer........ naja.

naja, wieviele jugendliche können bitte einen satz noch fließend lesen und danach auch gleich den sinn oder inhalt wiedergeben?scheinbar bringts also nichtmal was.
 

Benutzer80804 

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war ja klar :grin:



mh ok, dasselbe haben wir auch gemacht und meiner Ansicht nach ist das alles Lernsache. Es kann sein, dass du eine gute Matheschülerin bist und es deshalb nicht nachvollziehen kann. Ich als schlechte Mathematikerin kann dazu nur sagen, dass ich eben gelernt habe, indem ich Aufgaben miteinander verglichen habe. Bekam ich also eine neue Untersuchung, habe ich mich an ältere Aufgaben erinnert und diese dann einfach versucht nach demselben Muster umzusetzen - Es hat funktioniert! Also reine Lernsache!

Wenn man an der Uni Mathe studiert, geht das natürlich nicht, das ist ganz klar!
Du meintest ja dass du nicht so gut in Mathe warst, meinst du das es vielleicht möglich ist durchschnittliche Noten mit deiner Methode zu bekommen, jedoch keine sehr guten?
Was hast du denn für Unterschiede festgestellt und was studierst du? Also ich studiere auch in einem anderen Bundesland. Habe in Rlp mein Abitur gemacht und bin jetzt in BW, ich kann dazu nur sagen, dass ich keine Unterschiede festmachen kann.
Ich hatte z.B. bis zur (einschließlich) 11. Klasse Chemie. Bis auf ein bisschen Organik hatten wir fast alles was im Studium dran kam zumindest schon in den Grundlagen. Dann gab es Leute aus anderen Bundesländern die Chemie bis zum Schluss hatten und wesentlich mehr Stoff noch nicht kannten. Oder eben das mehrere Leute nicht Prozentrechnen konnten. Einfache Formeln umstellen war fast unmöglich für manche. Studiengang ist Medizin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abiturientenquote genaue Quellen sind da auch angegeben
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
Ja, die Naturwissenschaften sind auch allgemein gesehen wichtiger.

Sieht man schon daran, dass es in Deutschland einen gewaltigen Ingenieurmangel gibt, der der Volkswirtschaft mehrere Milliarden kostet.
Ein paar Stichworte:
Automobilindustrie, die Raumfahrt, Gentechnik, erneuerbare Energien.
Denk daran, was China von uns haben will: Unseren wissenschaftlichen Vorsprung.

Das sind die Dinge, die Wohlstand schaffen. Ganz frigide neutral ausgedrückt.

Das heißt nicht, dass ich die Leistungen von Künslern und Sportlern jeglicher Art nicht anerkenne. Eine Welt ohne diese könnte man durchaus als langweilig bezeichnen.

Aber von der Relevanz her sind naturwissenschaftliche Fächer !allgemein! gesehen bedeutender.

Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wo er sich seine Zukunft sucht

Wieviele reiche Menschen kennst du, die kein Kunstverständnis haben? Nie Musik hören, oder ins Theater gehen oder mal einen Film im Fernsehen schauen?
Ja, Naturwissenschaften schaffen Wohlstand, aber Menschen sind bereit Unsummen für Kunst zu zahlen.
Wenn wir keine Künstler bräuchten, dann würde uns Nahrung ein Dach über dem Kopf und Gesellschaft an der Seite reichen.
Das eine ist so wichtig wie das andere, und manche sind fürs eine talentiert andere fürs andere.
 

Benutzer81598 

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So, mal im Gedächtnis kramen:

Was sagten die Halbjaresnoten? gabs da schon 5en ?Das gilt als vorgewarnt, nen blauer Brief ist eine nachträgliche Vorwarnung.

Wenn keine Vorwarnung der Nichtversetzung erfolgt ist -> Versetzung mit den normalen Noten.

Bzw. in der Oberstufe (was schon zum ABI zählt)

Da darf man sich eine bestimmte Anzahl von Defiziten (4- und schlechter) erlauben. Ob da zusätzlich die Versetzungsregeln gelten, weiß ich nicht. (altes NRW Recht, ohne Gewähr)
 

Benutzer80804 

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tja einfache erklärung: in nrw gibts mehr fachhochschulen.

Und was bitte haben die Fachhochschulen damit zutun dass mehr Leute Abi machen? FHR macht man normal auf einer FOS nicht an einer FH :tongue: Oder meinst du weil man eine FH neben der Haustüre hat schafft man das Abi leichter?

Und falls du auf den höheren Anteil an Schülern mit Fachhochschulreife in NRW im Gegensatz zu Bayern anspielst: Das liegt an der Tatsache, das man in NRW nach der 12. Klasse Gymnasium automatisch den schulischen Teil der FHR bekommt ohne eine Abschlussprüfung zu schreiben.
 
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