BITTE KLÄRT MICH AUF: Wie schafft man(n) es, Sex und Liebe zu trennen?

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Dumuzi schrieb:
@Murphie
...
Und nein, Ehebruch steht nicht unter Strafe, nicht einmal mehr in der Bewertung, denn der Unfähige ist der Gehörnte, dem sexuelle Unfähigkeit unterstellt wird. Menschen lügen meist nicht aus Angst, sondern aus Bequemlichkeit. Und das, obwohl konsequentes Lügen doch recht anspruchsvoll ist.

Der bzw. die, die fremdgeht ist der schwache Part der Lebensgemeinschaft. Denn er kann auch sagen "Hörmal, du f*** wie ne Flasche, soll ich dir das mal beibringen?". Das liegt keinesfalls an dem Betrogenen... OK man kann sagen er kann es seinem Partner nicht richtig besorgen, aber wer dann fremdgeht, ist der Unfähige, der die Probleme nicht angeht, sondern vor ihnen wegläuft.


@All
Auf den Rest antworte ich morgen. Ist mir heute zu viel :smile:
 
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Dawn13 schrieb:
Einverstanden denke ich nicht. Aber sie hatten wohl keine andere Wahl. Die Gesellschaft war und ist männerdominiert und wenn ich so höre, dass z.B. in der CH das Wahlrecht für Frauen vor gerade mal 30 (!!) Jahren eingeführt wurde und der Frauenanteil im oberen Kader sich weit unter 10% bewegt obwohl viele weibliche Wesen mindestens genauso qualifiziert sind, dann schockiert mich das schon. Das war jetzt wirklich politisch :zwinker:
Ich verstehe ja, dass es nicht einfach ist, von einem gefestigten Bild wegzukommen und wie gesagt tragen zugegebenermassen viele Frauen auch nicht wirklich dazu bei, dass sich dieses Bild ändert. Aber etwas mehr Mühe könnten sich ja alle geben *Friedensfpeiferauch* :zwinker: Naja, vielleicht braucht das einfach nochmals 50 Jahre und dann gibts tatsächlich so was wie Gleichstellung.

Falsch vielleicht schon, aber sie sind nicht bereit, etwas daran zu ändern. Das stimmt.

Ich will deine Worte jetzt nicht wieder auseinander pflücken, nur kurz allgemein: Wir sind immernoch Tiere. Die Kommunikation hat uns vom Urgedanken des Tieres weit weggebracht und deshalb legen wir eine gewissen Arroganz den Tieren gegnüber an Tag. Aber wie viel % des Alltags wird von Instinkten gesteuert? Ein Beispiel: Ein Bett muss in einem Raum immer so stehen, das die Tür leicht einsehbar ist. Andernfalls fühlt man sich (die meisten... pauschalisierung usw.) unwohl oder wenn wir Essen gucken wir in dem Moment, in dem wir die Nahrung in den Mund stecken nach oben, um nach Feinden ausschau zu halten. Genauso ist es bei der Rollenverteilung. Wenn früher ne wilde Büffelherde ankam klammerte sich die Frau an ihren Mann und hat nur im letzten Moment alleine gekämpft. Heute kann man das natürlich nicht mehr sooo krass sehen, um jetzt niemandem auf die Füße zu terten.

Zum letzten Satz:
Sorry, aber Ausreden zum nichts-tun gibt es immer. Würden die Frauen noch mehr Frauenrechtsbewegungen starten und ein bischen Druck machen, das wir z.B. in 20 Jahren eine totale Gleichberechtigung haben, was ist dann? Ich bin der Meinung dann gehts drunter und drüber. Nicht weil Frauen total unfähig sind, aber Frauen würden sich auch in Areale reindrängen in denen die absolut nichts verloren haben und manche werden die wahre Emantipation auch in den falschen Hals bekommen.


@Dumuzi
Ich gehe einfach mal davon aus das du mit "...aktives, nicht übermäßiges Sexualleben..." meinst, das eine Frau z.B. ONSs gegenüber nciht abgeneigt ist, aber auch nicht jedes WE einen braucht. Es also vllt zu 3-4 in einem Jahr kommt. Es ist doch aber gegen unsere Natur. Wir sind Rudeltiere und suchen die Geborgenheit, die mag man auch bei einem "Fremden" finden, aber das Prinzip eines ONS erinnert doch stark an einen Affenstall, kurz sein Ggegenüber beschnüffeln und dann drauf. Das nur wir und die Delphine aus Spass Sex haben, aber das Prinzip ob Hund oder Affe ist ähnlich.

Aber warum hat der aktive Sex einen hohen Wert? ...Womit wir langsam wieder zum Thema kommen... Weil man vllt merkt, das die wachsende Unabhängigkeit und auch die zunehmende Anonymität dies ermöglicht? Wenn Lieschen Müller damals ne Reise durch die Schlafzimmer der Nachbarschaft gemacht hat, war das am Sonntag in Omas Garten bei Kaffee und Kuchen Gesprächsthema No.1. Heute hat man das nicht, man "fühlt sich nicht mehr beobachtet", man hat nicht mehr den Grund zu Besorgnis, das "Moralapostel" auf einen zukommen und die eigene Leidenschaft verurteilen. Bist du dir sicher, das es nicht an den fehleden moralischen Werten liegt?

... Jo, Ehebruch steht doch nicht unter Strafe. Sorry hab mich geirrt.

/edit:
Wobei mir grade einfällt, das die o.g. moralischen Werte auch als gesellsch. Erwartung ausgelegt werden können, die aber auf moral. Werten basiert.
 

Benutzer30979 

Verbringt hier viel Zeit
Ich könnte das nie im Leben trennen und für mich gehört zu einem tollen Sex auch, daß ich den Typen lieb habe.
 
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