Bist du in der Knochenmarkspenderkartei registriert?

Bist du in der Knochenmarkspenderkartei registriert?

  • Nein, weil ich es ablehne.

    Stimmen: 8 12,9%
  • Nein, weil ich aus medizinischen Gründen nicht spenden darf.

    Stimmen: 5 8,1%
  • Nein, aus anderen Gründen nicht.

    Stimmen: 21 33,9%
  • Nein, noch nicht, aber bald.

    Stimmen: 12 19,4%
  • Ja, bin ich.

    Stimmen: 19 30,6%
  • Ich habe gespendet

    Stimmen: 1 1,6%
  • Ich wurde schonmal zur Spende gebeten, habe mich dann aber doch dagegen entschieden.

    Stimmen: 1 1,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    62

Benutzer38770 

Verbringt hier viel Zeit
ja, die datein werden zentral in ulm gesammelt

:jaa: Stimmt
Aber das mit dem gegenseitigen Zugriff ist etwas komplizierter. Also Datei A kann nicht sehen wieviele und welche Spender Datei B hat.
Aber ich denke das geht zu weit das hier ausführlich zu erklären, wer es genauer wissen will kann sich unter www.zkrd.de informieren, das ist die Zentrale in Ulm. Da gibt es auch eine Liste aller Knochenmarkspenderdateien Deutschlands und in welcher Stadt die beheimatet sind, falls jemand wert auf eine ortsnahe Betreuung legt.

Aber jetzt mal zu mir....
Bist du in der Knochenmarkspenderkartei registriert?
ja
Aus welchen Gründen bist du es?
weil ich fast jeden Tag mit der Problematik zu tun habe und weil es so "einfach" sein kann jemandem eine zweite Chance zu ermöglichen
Wenn du registriert bist: Hast du schoneinmal tatsächlich gespendet?
(leider) nein
 

Benutzer75690 

Verbringt hier viel Zeit
Ist der dann so auch wirklich gültig?
es hat leider keine rechtliche bindung... des ist mehr so eine "wenn ihr mich fragen könntet, würde ich so antworten"
letztliche entscheidung treffen die angehörigen bzw. der medizinische vormund... so ist es leider in deutschland. aber es macht trotzdem sinn, weil man hiermit seinen willen bekundet und danach den entscheidungsträgern, diese leichter gemacht werden kann. (war des einigermassen logisch?):ratlos:

in österreich ist es anders... da ist jeder, der nicht widerspricht, automatisch organspender (die österreicher explantieren mit die meisten organe in europa)
 

Benutzer37188 

Meistens hier zu finden
Okay, dann mach ich den Ausweis gleich fertig. :smile:

Dass er rechtlich nicht bindend ist, ist natürlich ärgerlich, aber ich denke auch nicht, dass jemand aus meiner Familie meiner Entscheidung widersprechen würde.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Dass er rechtlich nicht bindend ist, ist natürlich ärgerlich, aber ich denke auch nicht, dass jemand aus meiner Familie meiner Entscheidung widersprechen würde.
Es empfiehlt sich eben, wenn man die Angehörigen darüber informiert, ob man Organe spenden will oder nicht. Und welchen Grund hätten die dann, zum Beispiel abzulehnen, wenn man es selber wollte?! Kann ich mir nicht vorstellen... :ratlos:
 

Benutzer38770 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hab eingetragen, dass mein Bruder entscheiden soll, was entnommen wird.

Unabhängig davon, dass meine Organe wahrscheinlich eh abgelehnt werden würden, schien mir das am klügsten. Vom Partner trennt man sich schlimmstenfalls irgendwann, und hätte ich meine Mutter eingetragen, wär mein Vater beleidigt und andersrum. Also mein Bruder...

Ähhmmmm....darf ich mal vorsichtig fragen warum Du diese Entscheidung nicht selber triffst?

Ich meine mir ist ist auch schon klar, daß der Ausweis leider nicht rechtsverbidnlich ist, aber er erleichtert den Angehörigen doch die Entscheidung ungemein, da er nunmal ganz klar sagt was derjenige selber gewollt hat. Und so eine Entscheidung treffen zu müssen ist für Angehörige eh nicht gerade leicht in der Situation in der sie dann sind.
 

Benutzer38770 

Verbringt hier viel Zeit
Weil ich auch Rücksicht auf sie nehmen will.
Sie sollen sich nicht verpflichtet fühlen, zuzustimmen.
Ich möchte ihnen gegebenenfalls meinen Tod nicht noch schwerer als nötig machen, und meine Mutter sagte selbst, sie wisse nicht, ob sie damit so gut klar käme. Deshalb möchte ich, dass sie wissen, was ich will. Und das wissen sie.
Und sie sollen wissen, dass sie trotzdem das tun sollen, womit sie am besten leben können.


Ich schon.
Es kann einem ganz einfach weh tun, diesen Körper noch völlig auseinandernehmen zu lassen.
Diese Entscheidung ist viel weniger einfach, als man sich so vorstellen mag. Auch wenn man weiß, was derjenige wollte.
Es ist immernoch ein Mensch, den man geliebt hat und der wichtig war, und dessen körperliche Unversehrtheit einem immer am Herzen lag.
Und das mag irrational sein, aber es ist eben schwer.

Aber ist es nicht gerade dann einfacher für die Angehörigen wenn sie genau wissen was man selbst gewollt hätte? Ihnen diese schwere Entscheidung sozusagen abzunehmen anstatt sie ihnen noch aufzubürden?
Ich habe einen Organspendeausweis und sowohl mit meinem Mann als auch mit meinen Eltern darüber gesprochen. Meine Mutter und mein Mann sind völlig meiner Meinung, mein Vater hätte das nie so entschieden, akzeptiert aber meinen Wunsch. Er hat jedoch auch kein Problem mit meiner Entscheidung, im Gegenteil, er ist froh das er diese Entscheidung nicht treffen muß.
Deswegen fällt es mir schwer Deinen Denkansatz zu verstehen, nicht böse sein.
 

Benutzer48909 

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Und was, wenn es jemandem das Herz zerreißt, dass meine Organe entnommen werden?
Das will ich definitiv nicht. Also dürfen sie es entscheiden. Ich werde ihnen nicht die Option nehmen, es abzulehnen.
Wie ich entscheiden würde, wenn es nur mich beträfe, das wissen sie eben.

Ich kann dich da gut verstehen. Meine Mutter hat auch zu mir gesagt, wenn sie in die Situation kommen sollte zu entscheiden, dann würde sie es ablehnen, dass Organe entnommen werden, obwohl ich es eigentlich möchte.
Aber, das ist für mich auch in Ordnung. Wenn ich vor meinen Eltern sterben sollte, dann sollen die entscheiden. Sie müssen damit klar kommen, dass sie ihr Kind verloren haben. Man muss es ihnen nicht noch schwerer machen, indem man eine Entscheidung fest trifft, die sie nicht mittragen können.
 

Benutzer44735  (40)

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ich möchte gerne in der dkms aufgenommen werden, weiß aber nicht, ob das geht. ich habe asthma. allerdings kein schweres und ich nehme auch nicht regelmäßig medis.
ich werde mich nochmal schlau machen. wennn ich darf, dann mach ich das auch. einen organspenderausweis habe ich auch und blut spenden geh ich demnächst auch :grin:

mehr kann ich echt nicht machen, oder?:grin: :grin: :grin:
 

Benutzer7573  (35)

Verbringt hier viel Zeit
nein, niemals. ich würde nur etwas spenden, wenn meine familie/meine besten freunde das braucht.
für fremde geh ich sicherlich kein risiko und keine schmerzen ein.

p.s.:
das wird jetzt bestimmt wieder negative bewertungen hageln, aber es ist lediglich meine meinung. kann ja jeder so machen, wie er will.
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Ja. Nachdem ich mich darüber informiert hatte, sprach nichts mehr dagegen.
 

Benutzer9517  (31)

Benutzer gesperrt
nein, niemals. ich würde nur etwas spenden, wenn meine familie/meine besten freunde das braucht.
für fremde geh ich sicherlich kein risiko und keine schmerzen ein.

p.s.:
das wird jetzt bestimmt wieder negative bewertungen hageln, aber es ist lediglich meine meinung. kann ja jeder so machen, wie er will.

Ich bin noch nicht 18, drum darf ich mich noch nicht eintragen lassen.

Mein Bruder ist eingetragener Spender.

@sad_girl: würdest du eine Knochenmarkspende von ihm annehmen?:engel:
 

Benutzer48909 

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@sad_girl: würdest du eine Knochenmarkspende von ihm annehmen?:engel:

Halb-OT
Solche Äußerungen finde ich nicht fair. Gerade im medizinischen Bereich hat jeder seine Einstellung dazu, was er bereit ist zu leisten, und was ihm zu weit geht. Und diese Einstellung ist meiner Ansicht nach zu respektieren. Es geht hier schließlich um einen Eingriff in den Körper.
Ich habe den größten Respekt vor Leuten, die sich eintragen lassen, aber ebenso habe ich Respekt vor der Entscheidung es nicht zu tun.
 

Benutzer9517  (31)

Benutzer gesperrt
Sorry, ich wollte niemand wehtun:schuechte

Ich wollte nur zeigen, dass die Sache zwei Seiten hat. Dass ich mal auf Hilfe angewiesen sein könnte, erleichtert mir das Helfen.
 

Benutzer48909 

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Sorry, ich wollte niemand wehtun:schuechte

Ich wollte nur zeigen, dass die Sache zwei Seiten hat. Dass ich mal auf Hilfe angewiesen sein könnte, erleichtert mir das Helfen.

Ich wollte dich auch nicht angreifen. Empfand es nur durch den Smilie als Angriff auf sad_girl und andere, die eben nicht spenden.

Ich kann dein Argument schon verstehen, kann aber auch verstehen, dass es unter Umständen einfacher ist, sich zu etwas durchzuringen, vor dem man Angst hat, wenn es um einen Angehörigen geht, als wenn es um Fremde geht. Wie ich eben schon auf eine PN zu diesem Thema zu jemand anderem sagte: Mir ganz persönlich würde es so gehen, dass ich natürlich für Angehörige trotz meiner Panik spenden würde, nur müssen sie mich dabei wahrscheinlich festhalten. Für Fremde würde ich die Tortur nicht durchmachen wollen.
 
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