bin nun single... *von.der.seele.red*

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
mosquito schrieb:
und wenn da einer ist, der dir hilfe und zuhören anbietet, dann nutz das! was heißt schon "schwach". unterdrück das nicht, erlaub dir, auch mal schwach zu sein. keine fassade aufrechterhalten vor einem guten freund...wenn es dir schlecht geht, ist das so, und du "darfst" auch mies drauf sein, heulen und traurig sein.

ja, das sagt sich so leicht.
ich bemüh mich.


als wir uns trennten nach viereinhalb jahren, da wohnten wir noch einige monate zusammen, in der zeit war es diffus, "dazwischen" - wir nannten das "ex in spe". noch in einem bett übernachtet. und viele jahrelange gewohnheiten legten wir erst nach und nach ab (küssen auf den mund

ja, das glaub ich...


wir haben einige male zusammen geweint, weil wir traurig waren, das gemeinsame zu verlieren bzw. verloren zu haben.

ja, das haben wir auch...


wir haben nach abgabe der wohnung zusammen zu mittag gegessen und quasi gefeiert: dass dieses kapitel abgeschlossen ist, wir uns noch mögen, die beste trennung berlins in jenem jahr über die bühne gebracht haben...

das klingt schön.

und furchtbar traurig...


ich hab lange "zensiert", wenn ich was erzähle ("ich war im urlaub" statt "da war ich mit p im urlaub").

ja, das würde ich wohl auch.


und mein ex hat auch etwas "angst", was ist, wenn wir uns mal auf der straße begegnen - also er mich mit meinem freund als paar flanieren sieht. obwohl er selbst meint, dass das von ihm doof ist...aber es wird ungewohnt sein. nun ja.

davor hab ich auch echt schiss!


ihn ignorieren? nein. lass ihn aktuell entscheiden, ob er kontakt will. und sag ihm, wie es dir geht, aber auch, dass deine entscheidung fest ist und es nicht eine weitere neuauflage geben wird...

eure zeit zu zweit ist vorbei. krise gabs ja letztes jahr schon und vorübergehende trennung. jetzt bist du die, die den abschied will. von "euch", nicht von "ihm".

okay. :cry:
 
G

Benutzer

Gast
Julchöööön, ich :knuddel: dich mal.

Ich kann ja mal aus Sicht des Betroffenen erzählen.

Als mein Exfreund mit mir Schluss gemacht hat, war ich irgendwie selbst in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite hab ich soooo eine riesen scheiß Wut auf diesen Typen gehabt, weil er mich halt so scheiße behandelt hat (du kennst ja die Story :zwinker: ) und andererseits konnte ich mich trotzdem nicht dagegen wehren, dass ich ihn halt immernoch geliebt habe und seine Nähe gesucht habe. Im Endeffekt lief es dann aber doch darauf hinaus, dass wir erstmal keinen Kontakt hatten. Meine Freunde haben mir das quasi verboten, weil die wohl auch eher als ich wussten, dass er schnell eine andere hatte.

Jetzt nach einem Jahr gibt es wieder Kontakt, allerdings nur SMS/Mails. Und auch da gibt es teilweise wieder nur Streit, der meist von ihm ausgeht. Weiß auch nicht, was das soll. Vor 2 Wochen sollte ich ihm von meinem Freund erzählen, woraufhin er dann alles ins schlechte verdreht hat und mir indirekt Vorwürfe gemacht hat, dass ich ihm nicht immernoch nachtrauere und für immer Single bleibe... :rolleyes2 Dabei hatte er, wie gesagt, zu erst eine Neue. Aber egal, ich rege mich nur wieder auf *mein Herz*

Was ich eigentlich sagen will: Eine Trennung ist so oder so schmerzvoll. Ich würde sagen, schreib ihm doch mal dezent eine SMS ab und zu, dann weiß er, dass du einem Kontakt nicht abgeneigt bist und kann aber selbst entscheiden wie oder was er antworten möchte.
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
glashaus schrieb:
Vor 2 Wochen sollte ich ihm von meinem Freund erzählen, woraufhin er dann alles ins schlechte verdreht hat und mir indirekt Vorwürfe gemacht hat, dass ich ihm nicht immernoch nachtrauere und für immer Single bleibe... :rolleyes2

:rolleyes2


was ich eigentlich sagen will: Eine Trennung ist so oder so schmerzvoll. Ich würde sagen, schreib ihm doch mal dezent eine SMS ab und zu, dann weiß er, dass du einem Kontakt nicht abgeneigt bist und kann aber selbst entscheiden wie oder was er antworten möchte.

ja, hab ihm grad geantwortet, haben uns seit do. schon 6 sms oderso geschrieben (je er 6, ich 6), einfach gefragt, wies dem anderen geht, was er macht undso.
 

Benutzer37573 

Kurz vor Sperre
wow 6 jahre!?
das ist hart...
weiß gar nicht was ich schreiben soll, fühle mich aber irgendwie verpflichtet, sorry wenn ich hier jetzt irgendwas belangloses hinschreibe, aber ich mach mir da grad meine gedanken :gluecklic
ich versuch mich grad in diese lage zu versetzten, was nich möglich ist...
viel "liebes"genesung in zukunft :/
 

Benutzer42332 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo Julia,

mir gehts im Moment ähnlich wie deinem Freund. Vielleicht noch nen bissl schlechter, da meine Ex sich viel schäbiger von mir getrennt hat, als du das getan hast.
Aber was kann ich dir aus dieser Sicht raten?
Im Moment wird er sich sehr viele Hoffnungen machen, dass du es dir nochmal anders überlegst. Das wäre natürlich das Beste, was du tun könntest. Also für ihn. Aber wie das mit dir ist, kann ich nicht sagen. Ich vermute mal, dass du ja nicht umsonst Schluss gemacht hast. ABER: Wenn es nur 2 Wochen schlecht lief, warum lässt du 2 Wochen über 6 Jahre entscheiden? Und warum sprichst du nicht erst offen mit ihm über das, was du fühlst bevor du die Konsequenz daraus ziehst? Vielleicht liegt alles ja nur an einem Missverständnis? Aber ich vermute, dass es dafür jetzt zu spät ist... Oder?!
Ich kann dir leider nicht sagen, ob ich mir Kontakt gewünscht habe oder nicht. Zum einen habe ich mir natürlich Konakt gewünscht, da es meine Hoffnung bestärkt hat, dass es nochmal was wird. Zum anderen war genau das das Problem: Ich habe mir Hoffnung auf etwas gemacht, was leider utopisch ist. Immer nachdem wir Kontakt hatten/haben gehts mir wieder richtig dreckig. Aber nicht zu wissen, wie es meiner Ex geht und was sie so macht ist genau so schlimm. Ich würde im Moment zu "keinen Kontakt" tendieren...
Dass ihr in absehbarer Zeit ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen könnt halte ich für sehr sehr unwahrscheinlich. Treffen in den eigenen Wohnungen scheiden absolut aus (erzeugt immer irgendwelche Gefühle/Erinnerungen), Treffen an anderen Orten sind kritisch, da viele Orte ja mit Sicherheit auch "vorbelastet" sind... Sollte es doch irgendwelche neutrale Orte geben (Parties, bei Freunden usw.) wäre das zwar in dem Moment eine für Beide durchaus nette Situation, aber glaub mir: Im Nachhinein wird dein Ex-Freund wieder am Boden zerstört sein, da er dich noch immer liebt. Etwas anderes ist es dann, wenn er jemand anderes gefunden hat oder sich wirklich 100% emotional getrennt hat, aber im Moment: Lass es lieber sein! Wenn er auf dich zukommt ist das eventuell was anderes, aber da bin ich mir im Moment selber noch nicht im Klaren drüber.

Liebe Julia, denk nochmal drüber nach ob du wirklich die richtige Entscheidung getroffen hast oder ob eine Auszeit nicht besser wäre, sich nochma über alles klar zu werden. Ich weiß von eine guten Freundin, dass es mit einer Auszeit bei ihrer Beziehung sehr gut funktioniert und sehr viel gebracht hat.

Just my 0,02 EUR

Floh
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Liebe Julia, denk nochmal drüber nach ob du wirklich die richtige Entscheidung getroffen hast oder ob eine Auszeit nicht besser wäre, sich nochma über alles klar zu werden. Ich weiß von eine guten Freundin, dass es mit einer Auszeit bei ihrer Beziehung sehr gut funktioniert und sehr viel gebracht hat.
Soweit ich weiß, gab es in dieser Beziehung schonmal eine Art Auszeit/"Trennung auf Probe". Danach hat's auch wieder funktioniert.

Aber na ja, wenn sie die Gefühle einfach nicht mehr hat - dann ist das keine Frage von: "Denk doch nochmal drüber nach". Das ist keine Frage von WOLLEN. Man kann nicht lieben WOLLEN. Entweder man tut es, oder eben nicht. Das ist keine Entscheidung, die man bewußt treffen kann.

Außerdem, wie du schon gesagt hast: 6 Jahre wirft man nicht einfach weg. Ich bin mir sicher, JuliaB hat sich ihre Gedanken dazu gemacht und diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen.

Wahrscheinlich erscheint die ganze Situation ihrem Freund (und auch ihr selbst) im Moment regelrecht "unwirklich". Und er denkt vielleicht, es wäre doch so leicht gewesen, einfach so weiterzumachen wie bisher. Was ist einen Tag nach dem Schlußmachen anders als einen Tag davor, als man noch zusammen war? Irgendwie doch auch ein willkürlich gesetzter Schlußstrich. Wieso nicht doch etwas länger?

Ich kenne das Gefühl, wenn man sich dabei ertappt, dem anderen zur Begrüßung einen Kuß geben zu wollen. Wenn man in "wir-Kategorien" denkt und einem in einer Aufforderung ein "Schatz" herausrutscht (hab es nie geschafft/gewollt, meinen jetzigen Freund mit "Schatz" anzusprechen bzw. zu rufen, weil der Kosename so lange quasi als Synonym für den Namen meines Ex' stand). Wenn man den anderen anschaut und er so vertraut ist, daß man sich gar nicht vorstellen kann, daß es das jetzt endgültig gewesen sein soll. Man WEISS, daß es so ist - aber das Gefühl dabei ist ganz komisch.

Und obwohl einen Tag danach das Gefühl dem anderen gegenüber ja eigentlich auch nicht anders ist als einen Tag davor, WEISS man einfach, daß es zu diesem Zeitpunkt zu Ende gehen MUSSTE. Daß es einfach nicht möglich gewesen wäre, die Beziehung noch irgendwie auszudehnen, noch länger aufrechtzuerhalten.

Ich weiß noch, daß bestimmte "alte Gewohnheiten" in der ersten Zeit nach der Trennung blieben. Das hatte mosquito ja auch geschrieben. Daß man zusammen weint, sich gegenseitig in den Arm nimmt. Sich auch mal auf den Mund küßt, durch die Haare streichelt. Einfach weil es auch so vertraut ist in der ersten Zeit, weil man es nicht gewohnt ist, sich ohne Körperkontakt zwei Meter voneinander entfernt gegenüber zu sitzen, weil man es nicht gewohnt ist, sich nur mit einem "Tschüs" zu verabschieden.

Aber bei mir zumindest war's so, daß mit dem Zeitpunkt, wo ich mich von ihm getrennt hab, mir klar war: Das war es jetzt. Da ging eine Tür zu, unwiderruflich. Selbst wenn ich gewollt hätte, ich hätte nicht mehr zurückgekonnt. Ich konnte meinen Ex noch in den Arm nehmen, mir auch noch (widerstrebend) einen kurzen Kuß auf den Mund geben lassen. Aber mehr nicht.

Ich hab ihn ab diesem Zeitpunkt nicht mehr richtig geküßt. Das GING einfach nicht mehr. Mir wurde ganz schlecht beim Gedanken daran. Die Tür war zu. Genauso Sex. Er hätte gerne nochmal "Abschieds-Sex" gehabt. Mir war plötzlich jede Berührung nur noch unangenehm - obwohl wir kurze Zeit zuvor noch wunderschönen Sex gehabt hatten. Aber die Tür war zu. Ich KONNTE das einfach nicht mehr. Bin vor Berührungen zurückgewichen, die früher mal so vertraut waren. Was ihn sehr verletzt hat, denn er begriff nicht gleich, was da jetzt so plötzlich "anders" sein sollte. Dachte, ich mache das irgendwie "mit Absicht". Dabei konnte ich einfach nur nicht mehr. Hatte ab diesem Moment eine Sperre in mir drin, die mich hat spüren lassen: Es gibt kein Zurück mehr.

Ich sage nicht, daß das bei jedem so ist oder war. Ich würde auch heute im Falle einer Trennung manches anders machen. Aber na ja, JuliaB hatte ja nach Erfahrungsberichten gefragt... :schuechte

Sternschnuppe
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
Jay-J schrieb:
wow 6 jahre!?
das ist hart...
weiß gar nicht was ich schreiben soll, fühle mich aber irgendwie verpflichtet, sorry wenn ich hier jetzt irgendwas belangloses hinschreibe, aber ich mach mir da grad meine gedanken :gluecklic
ich versuch mich grad in diese lage zu versetzten, was nich möglich ist...
viel "liebes"genesung in zukunft :/

danke, das is lieb.

haben uns gestern doch nicht betrunken, einfach nur bis 3 uhr morgens gelabert, dann bin ich nach hause.
hab wieder kaum gepennt und wenn, dann beschissen geträumt.

aber er konnte schlafen, immerhin!

Floh86 schrieb:
ABER: Wenn es nur 2 Wochen schlecht lief, warum lässt du 2 Wochen über 6 Jahre entscheiden?

hab ich doch schon erklärt.


Und warum sprichst du nicht erst offen mit ihm über das, was du fühlst bevor du die Konsequenz daraus ziehst?

hab ihm ne woche vorher schon gesagt, dass irgendwas merkwürdig ist, nicht stimmt.
hat ihn aber nur beunruhigt und unter druck gesetzt, irgendwas zu tun, aber ch denke, da konnte er schon nix mehr tun.

n missverständnis ist das sicher nicht.


Treffen in den eigenen Wohnungen scheiden absolut aus (erzeugt immer irgendwelche Gefühle/Erinnerungen),

naja, ich werd ihm demnächst was vorbeibringen, was er braucht (lässt sich nicht vermeiden).

und sonst ist klar, neutrale ort, wenn wir uns irgendwann in ferner zukunft zum reden treffen.


Sollte es doch irgendwelche neutrale Orte geben (Parties, bei Freunden usw.) wäre das zwar in dem Moment eine für Beide durchaus nette Situation, aber glaub mir: Im Nachhinein wird dein Ex-Freund wieder am Boden zerstört sein, da er dich noch immer liebt.

das ist klar, sehen will ich ihn auch erstmal ne weile nicht, damit wir beide erstmal klarkommen.
mit kontakt meinte ich nur sms, vielleicht irgendwann mal n anruf.

ihn sehen könnt ich auch selbst nicht.


Liebe Julia, denk nochmal drüber nach ob du wirklich die richtige Entscheidung getroffen hast oder ob eine Auszeit nicht besser wäre, sich nochma über alles klar zu werden. Ich weiß von eine guten Freundin, dass es mit einer Auszeit bei ihrer Beziehung sehr gut funktioniert und sehr viel gebracht hat.

auszeiten sind kacke, weil beide im hinterkopf haben, dass es nur ne pause ist.

ich hatte auch schon eine mit ihm vor 10 monaten oderso, die ging von ihm aus.
haben uns dann nach 3 wochen auszeit getrennt, aber da hat er gemerkt, wies wirklich ohne mich ist und wir sind wieder zusammengekommen ein paar wochen später.

man muss sich schon richtig, mit der absicht "endgültig" trennen, damit man merkt, wies einem dabei geht.
dass man dann evtl. doch wieder zusammen kommt ist ja was anderes.

Sternschnuppe_x schrieb:
Soweit ich weiß, gab es in dieser Beziehung schonmal eine Art Auszeit/"Trennung auf Probe". Danach hat's auch wieder funktioniert.

ja, wir waren dann noch 8 oder 9 monate glücklich...


Aber na ja, wenn sie die Gefühle einfach nicht mehr hat - dann ist das keine Frage von: "Denk doch nochmal drüber nach". Das ist keine Frage von WOLLEN. Man kann nicht lieben WOLLEN. Entweder man tut es, oder eben nicht. Das ist keine Entscheidung, die man bewußt treffen kann.

ja.


Außerdem, wie du schon gesagt hast: 6 Jahre wirft man nicht einfach weg. Ich bin mir sicher, JuliaB hat sich ihre Gedanken dazu gemacht und diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen.

auch wenn 2 wochen oderso kurz klingen, hab ich in dieser zeit viel nachgedacht.
und mir auch einmal vorgenommen, es nochmal zu WOLLEN, aber wie du sagst: lieben WOLLEN klappt nicht.

und auch jetzt mach ich mir ja meine gedanken.

wenn ich an unsere vergangenheit denke, bricht es mir das herz, ich will sie zurück.
aber wenn ich dann versuche, mich realistisch, objektiv an die letzten 2 wochen zu erinnern, erinner ich mich auch, dass ich mich nich wohlgefühlt habe mit ihm, nicht glücklich war.

ich trauer halt der schönen zeit hinterher und muss mir selbst sagen, dass ich nicht IHM wie es jetzt wäre hinterhertrauer, sondern unsere vergangenheit vermisse und die ist nunmal vergangen.


Wahrscheinlich erscheint die ganze Situation ihrem Freund (und auch ihr selbst) im Moment regelrecht "unwirklich". Und er denkt vielleicht, es wäre doch so leicht gewesen, einfach so weiterzumachen wie bisher. Was ist einen Tag nach dem Schlußmachen anders als einen Tag davor, als man noch zusammen war? Irgendwie doch auch ein willkürlich gesetzter Schlußstrich. Wieso nicht doch etwas länger?

ohja...


Ich kenne das Gefühl, wenn man sich dabei ertappt, dem anderen zur Begrüßung einen Kuß geben zu wollen. Wenn man in "wir-Kategorien" denkt und einem in einer Aufforderung ein "Schatz" herausrutscht

:cry:
so gings mir nach der pause auch, als wir uns erstmal unverfänglich getroffen haben, hab ich "schatz" gesagt, wie eben schon 5 jahre vorher...

und es tut so weh, wenn einem dann auffällt, dass die "schatz", "ich liebe dich" und "kuss-geb" zeit vorbei ist...

er steht auch noch unter "schatz" in meinem handy...


Ich weiß noch, daß bestimmte "alte Gewohnheiten" in der ersten Zeit nach der Trennung blieben. Das hatte mosquito ja auch geschrieben. Daß man zusammen weint, sich gegenseitig in den Arm nimmt. Sich auch mal auf den Mund küßt, durch die Haare streichelt. Einfach weil es auch so vertraut ist in der ersten Zeit, weil man es nicht gewohnt ist, sich ohne Körperkontakt zwei Meter voneinander entfernt gegenüber zu sitzen, weil man es nicht gewohnt ist, sich nur mit einem "Tschüs" zu verabschieden.

ja, er hat ja gesagt "neben dir zu sitzen, ohne dich küssen zu dürfen, das kann ich nicht."

:cry:


Ich hab ihn ab diesem Zeitpunkt nicht mehr richtig geküßt. Das GING einfach nicht mehr. Mir wurde ganz schlecht beim Gedanken daran. Die Tür war zu.

so richtig rumknutschen könnt ich jetzt auch nicht mehr.


Ich sage nicht, daß das bei jedem so ist oder war. Ich würde auch heute im Falle einer Trennung manches anders machen. Aber na ja, JuliaB hatte ja nach Erfahrungsberichten gefragt... :schuechte

ja und ich danke sehr für deine/eure geduld und mühe. :zwinker:
 

Benutzer15667 

Verbringt hier viel Zeit
JuliaB schrieb:
noch schwieriger wirds wenn einer nen neuen partner hat, oder?
Klare Antwort: JEIN! :zwinker:
Also, meine Ex hatte als erste n neuen Typen... naja, das war ja auch ein Grund, warum sie sich von mir getrennt hatte, deswegen wars schon besonders schwierig - vor Allem am Anfang - aber irgendwann bin ich damit klargekommen. Irgendwann sieht man, dass es keine Chance mehr für ne Beziehung gibt, und mir war sie zu wichtig, um sie ganz zu verlieren bzw. ich bin auch kein Typ, der dann nichts mehr von seiner Ex wissen will. Man trennt sich ja nicht böswillig, um dem anderen eins reinzuwürgen, da leiden doch immer beide!
Und man war ja nicht umsonst die ganze Zeit zusammen, und man kennt sich so gut. Als ich dann auch wieder vergeben war, war's für sie (trotz allem) auch komisch. Aber als wir dann BEIDE wieder vergeben waren, waren die Fronten sozusagen geklärt und wir konnten wieder ganz unbefangen aufeinander zugehen. Und wir haben jetzt wie gesagt ein sehr gutes Verhältnis!
 
G

Benutzer

Gast
hmmmmm, bei mir war es auf eine art irgendwie ähnlich.
ich habe vor 2 jahren schluss gemacht, mochte sie aber immer noch sehr gern, nur eben halt nicht mehr als freundin und wollte danach halt so auf der kollegen-schiene weiterfahren. aber das klappt nicht. oder hat bei mir nicht geklappt.
sie hat dann den kontakt vollständig abgebrochen. und irgendiwe hat mich das auch kaputt gemacht. weil ich mochte sie ja immer noch sehr gern!
aber im nachhinein war es sicher besser, dass sie konsequent war. mittlerweile sehen wir uns ab und zu in der stadt, aber nicht gezielt.

naja, warum erzähl ich das eigentlich. ich schreib mir meine scheisse vom leib und naja ... tröstet dich ja auch nicht wirklich, aber was ich wirklich sagen will: ich glaube, dass eine gewisse zeit funkstille sicher das beste wäre. so ab und zu mal sms ist sicher ok, aber direkt sehen. das macht einem ja völlig fertig.

ja und was auch gut war. block die kumpels nicht ab: nachdem schluss war haben die mich immer mitgeschlepppt und so. es war mir manchmal fast zu viel, aber ablenkung ist wirklich gut.

so, das wärs. hoffä dases dr chli hiuft!
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
was das erste mal sehen mit neuem freund/neuer freundin angeht: ich hab es ja noch nicht erlebt mit meinem ex, wahrscheinlich wäre es ungewohnt, ihn mit einer anderen küssen und "paarigsein" angeht - aber ich weiß, dass ich mich ziemlich freuen werde, wenn er wieder glücklich verliebt ist.

und er meinte kurz nach der trennung vor zwei jahren, dass er ganz klar davon ausgeht, dass "p" und ich ein paar werden und dass das hält - er habe ja schon früher oft gespürt, dass p und ich sehr gut zueinander passen, in manchen dingen besser als er und ich. dass meinte er durchaus ernst (und hatte recht). er gönnt mir mein glück, aber gerade deswegen bin ich da immer noch eher dezent und würde bei einer begegnung wohl auch "sittsamer" sein als sonst - vor meinem ex mit meinem freund herumzuknutschen kann ich mir nicht vorstellen.

aber das ist bei dir und deinem exfreund ja aktuell nicht das thema. ich bin sicher, dass es eine "fällige" trennung war. klar sind sechs jahre viel, und eine solche beziehung gibt man auch nicht mal eben auf. aber ehrlich gesagt bin ich sicher, dass es für deinen exfreund NICHT das beste wäre, wenn du dir das noch einmal überlegst, wie floh vorschlug. denn du fühlst für ihn nicht mehr in der weise wie früher. die liebe in ihren romantischen und sexuellen ausprägungen ist nicht mehr da, ihr geht verschiedene wege.

das ist ja grad mal drei-vier tage her - wenn ihr beide euch jetzt nicht sehen wollt, ist es ja gut. ich war froh, dass wir uns zwangsläufig sahen, am ende der gemeinsamen wohn-zeit war es für beide auch ein gefühl, dass es jetzt gut ist und wir angemessen abschiedgenommen haben.

ich war ehrlich gesagt erstaunt, als ihr nach eurer trennung letztes jahr wiedergefunden habt und es auch wieder gut klappte - und fand das schön. aber manchmal ist es eben so, dass sich beide so verändern im lauf der jahre, dass es gemeinsam eben nicht weitergeht.

mein ex meinte damals: "ich bin so traurig. eine frau, die mir so nahe ist, werde ich nicht wiederfinden. anders nah vielleicht, aber nicht wie du." klar haben wir uns auch genervt, aber gleichzeitig war da auch beim trennen noch viel liebe, das machte es ja auch so schwer: zu wissen, dass der andere ein naher mensch ist und gleichzeitig fern, dass man sich liebt, aber trotzdem keine gemeinsame zukunft als paar hat.

übrigens denke ich, dass grad der umzug und studienbeginn (war doch so?) für ihn ganz gut ist, ablenkung, neuentdeckungen, ...und für dich wird es in berlin etwas "freier", weil er eben nicht da ist. mir hat nach meiner ersten schlimmen trenunng mit 20 gut getan, als ich dann ins ausland ging. übrigens hat mich damals nicht so enorm getroffen, als ich ihn mit einer neuen freundin sah (einige reihen vor mir im kino...) - hätte mir das schlimmer vorgestellt. dass aus uns nix mehr würde, war da ja schon längst klar...

so, ein paar inkohärente gedanken am sonntag. jetzt gleich mal fußballgucken gehen...
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
bin ich da immer noch eher dezent und würde bei einer begegnung wohl auch "sittsamer" sein als sonst - vor meinem ex mit meinem freund herumzuknutschen kann ich mir nicht vorstellen.
Stimmt, ist bei mir genauso. Fühle mich da auch immer noch irgendwie "gehemmt", wenn ich weiß, daß mein Ex uns zusammen sehen kann. Gebe mir dann schon irgendwie Mühe, nicht grade dann an meinem Freund zu "kleben", ihn zu küssen, "verliebt turtelnd" dazusitzen. :schuechte Bzw. kann das auch irgendwie nicht, weil es sich ziemlich komisch anfühlt und ich mich auch irgendwie beobachtet fühle oder denke, daß ER denkt, daß ich das jetzt demonstrativ mache, so auf die Art: "Guck mal, wie glücklich ich mit dem anderen bin!".

Vor anderen Leuten hab ich diese Hemmungen nicht, da bin ich nicht so "zurückhaltend" und hab auch kein Problem damit, wenn z.B. jemand sieht, wie wir uns küssen oder so.

wenn ich an unsere vergangenheit denke, bricht es mir das herz, ich will sie zurück.
aber wenn ich dann versuche, mich realistisch, objektiv an die letzten 2 wochen zu erinnern, erinner ich mich auch, dass ich mich nich wohlgefühlt habe mit ihm, nicht glücklich war.

ich trauer halt der schönen zeit hinterher und muss mir selbst sagen, dass ich nicht IHM wie es jetzt wäre hinterhertrauer, sondern unsere vergangenheit vermisse und die ist nunmal vergangen.
Das trifft es genau. Wenn man an all das Schöne denkt, was man zusammen erlebt hat, möchte man nicht, daß diese Zeit vorbeigeht. Andererseits kommt irgendwann der Punkt, wo einem klar wird, daß diese Zeit schon längst vorbei IST, daß es nicht mehr das ist, was es mal war. Und eine Beziehung kann nicht nur von Erinnerungen leben.

Sternschnuppe
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
mosquito schrieb:
was das erste mal sehen mit neuem freund/neuer freundin angeht: ich hab es ja noch nicht erlebt mit meinem ex, wahrscheinlich wäre es ungewohnt, ihn mit einer anderen küssen und "paarigsein" angeht - aber ich weiß, dass ich mich ziemlich freuen werde, wenn er wieder glücklich verliebt ist.

ja, da hat man auf jeden fall sehr ambivalente gefühle.


übrigens denke ich, dass grad der umzug und studienbeginn (war doch so?)

ja, in 3 wochen oderso...

Sternschnuppe_x schrieb:
Das trifft es genau. Wenn man an all das Schöne denkt, was man zusammen erlebt hat, möchte man nicht, daß diese Zeit vorbeigeht. Andererseits kommt irgendwann der Punkt, wo einem klar wird, daß diese Zeit schon längst vorbei IST, daß es nicht mehr das ist, was es mal war. Und eine Beziehung kann nicht nur von Erinnerungen leben.

ja.

er hatt gefragt, was mich denn am meisten beschäftigtund was ich noch so mache.
hab geschrieben "treff mich nachher mit ... und ... . jede minute allein zu hause dauert ewig. ich denk nach, denk an dich, was wir hatten und das tut weh. ich denke, dass meine entscheidung richtig und die einzig faire war. aber das heißt anscheinend nicht, dass es mir leichtfällt. ich hoffe, dir gehts gut."

zurück kam "na klar gehts mir gut, nachdem ich nach so einer langen zeit ohne dich bin. alles schmerzt. ich hoffe immer noch, dass du dich irrst."

und kurz darauf "soll ich mich weiterhin bei dir melden, oder nervt dich das? ich kann ohne dich nicht."

:cry:

hab geschrieben, dass ich mich sehr freue, wenn er sich meldet und das nicht nervt, es aber wohl vernünftiger wäre, den kontakt einzuschränken, damit wir ne chance haben, zur ruhe und voneinander loszukommen...
 

Benutzer42332 

Verbringt hier viel Zeit
Sternschnuppe_x schrieb:
Das trifft es genau. Wenn man an all das Schöne denkt, was man zusammen erlebt hat, möchte man nicht, daß diese Zeit vorbeigeht. Andererseits kommt irgendwann der Punkt, wo einem klar wird, daß diese Zeit schon längst vorbei IST, daß es nicht mehr das ist, was es mal war. Und eine Beziehung kann nicht nur von Erinnerungen leben.
Genau das ist der Punkt, den ich etwas anders sehe... Vielleicht auch etwas naiv und blauäugig, aber ich finde, dass diese Veränderungen dazu gehören und man zumindest gemeinsam versuchen sollte, diese Veränderungen zu erkunden und danach festzustellen, ob man so weitermachen möchte. Ich weiß nicht, ob ihr das getan habt oder du immer nach demjenigen in ihm gesucht hast, der er mal für dich war. Und so krass verändert haben kann er sich ja nicht, sonst hätte das ganze ja nie so lange gehalten. Wie gesagt, ich weiß nicht ob du ihm diese Chance eingeräumt hast, aber meiner Meinung nach wäre das nur fair. Klar kann man jetzt argumentieren, dass deine Gefühle nunmal weg sind und das is dann halt so... Aber ich finde, das hat keiner verdient und es gehören mehr als 2 Wochen einseitige Bedenkzeit dazu, 6 Jahre abzuschreiben. Ich kenne es selber von mir, dass ich mir 2-3x überlegt hab, ob ich mich trenne um wen neues kennen zu lernen. Aber ich habe dann nicht nach 2 Wochen meinen Gefühlen nachgegeben und war am Ende sehr froh darüber!

JMHO,
Floh
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
Floh86 schrieb:
Genau das ist der Punkt, den ich etwas anders sehe... Vielleicht auch etwas naiv und blauäugig, aber ich finde, dass diese Veränderungen dazu gehören und man zumindest gemeinsam versuchen sollte, diese Veränderungen zu erkunden und danach festzustellen, ob man so weitermachen möchte. Ich weiß nicht, ob ihr das getan habt oder du immer nach demjenigen in ihm gesucht hast, der er mal für dich war.

nee, wir haben ja in 6 jahren schon mehrere tiefs/krisen durch, die wir mit gesprächen und allem hinbekommen haben.

aber wenn mein gefühl einfach nicht mehr will, ändern da auch gespräche nix dran.

is ja nicht so, dass jetzt mal n kleines problemchn auftaucht und ich alles hinschmeiße!


Wie gesagt, ich weiß nicht ob du ihm diese Chance eingeräumt hast, aber meiner Meinung nach wäre das nur fair.

wie kann ich ihm denn ne chance einräumen?
wie denn?
ich habs versucht, zwei wochen lang getan, als würdes mir weiter gutgehen mit ihm, aber es ging mir nicht gut, viele kleinigkeiten an ihm haben mich genervt, ich hab ihn angeschaut und er war nicht mehr der, den ich geliebt hab (also, sicher ist er noch derselbe, aber meine gefühle eben nicht), ich hab die zeit mit ihm nicht mehr genossen.

und da soll ich uns ne chance geben, weiter mit ihm zusammen bleiben?

nee, das wär auf jeden fall falsch!


Aber ich finde, das hat keiner verdient und es gehören mehr als 2 Wochen einseitige Bedenkzeit dazu, 6 Jahre abzuschreiben.

:cry:


Ich kenne es selber von mir, dass ich mir 2-3x überlegt hab, ob ich mich trenne um wen neues kennen zu lernen. Aber ich habe dann nicht nach 2 Wochen meinen Gefühlen nachgegeben und war am Ende sehr froh darüber!

du tust, als hätt ichs mir total leicht gemacht.

das ist nicht das übliche, normale "vielleicht isses nicht mehr das wahre" oder die angst, was zu verpassen oderso, nichts rationales, sondern einfach meine gefühle, die sich total gegen ihn gesperrt haben.
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Oh ich weiß ganz genau wie es dir geht.
Ich hatte auch mit meinem Freund nach "nur" 2,5 Jahren Schluß gemacht, weil da nicht mehr so die Gefühle waren. (Hatte dazu auch einen https://www.planet-liebe.com/threads/88066/)

Ich dächte das wäre leicht.

Aber es hat mich total mitgenommen. Ich muss sogar nach 5 Wochen noch weinen obwohl ich einen neuen Freund habe.
Nicht, weil ich ihn liebe sondern weil er mir noch verdammt viel bedeutet. Immerhin habe ich 2,5 Jahre mit ihm geteilt.

Und ich weiß eben, auch wenn wir Freunde bleiben werden, dass es nie mehr so sein wird. Da ist etwas zwischen uns kaputt gwegangen und das lässt sich nicht reparieren, auch mit einer innigen Freundschaft nicht.

Zumal er weit weg wohnt und ich ihn nicht oft sehen werde nach dem wir uns getrennt haben.


Also genau wie bei dir.
Es ist nicht einfach.

Und ich habe mich auch oft gefragt ob es richtig war oder ob ich hätte warten sollen.
Aber ich denke es war das beste, besser, als ihm zu sagen, dass ich ihn liebe obwohl ich es wahrscheinlich nicht mehr tat. Besser, als uns beide zu quälen...
Ich denke, du hast das richtige getan und ich wünsche dir dass du das bald auch so sehen wirst.

Fühl dich getröstet und verstanden :knuddel:
 

Benutzer42332 

Verbringt hier viel Zeit
JuliaB schrieb:
ich habs versucht, zwei wochen lang getan, als würdes mir weiter gutgehen mit ihm, aber es ging mir nicht gut, viele kleinigkeiten an ihm haben mich genervt, ich hab ihn angeschaut und er war nicht mehr der, den ich geliebt hab (also, sicher ist er noch derselbe, aber meine gefühle eben nicht), ich hab die zeit mit ihm nicht mehr genossen.
Genau das meine ich, diese Kleinigkeiten die dich gestört haben. Viele Dinge sieht er wahrscheinlich garnich so, dass sie dich wirklich so krass gestört haben. Ohne jegliche böse Absicht. Kann auch gut sein, dass du ihm das einige Male gesagt hast, aber das wird einem in dem Moment nicht so richtig bewusst. In der Zeit so tun als würde es dir gut gehen ist sicherlich nicht richtig, aber das mal klipp und klar anzusprechen und vielleicht auch ma die Tür zuzuknallen und nen paar Tage funktstille zu wahren wäre vielleicht eine Lösung gewesen. Aber wie gesagt, vielleicht sehe ich das ganze auch einfach zu naiv...

Floh
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
Floh86 schrieb:
Genau das meine ich, diese Kleinigkeiten die dich gestört haben. Viele Dinge sieht er wahrscheinlich garnich so, dass sie dich wirklich so krass gestört haben. Ohne jegliche böse Absicht.

ja natürlich!

das sind ganz normale verhaltensweisen von ihm, die er schon immer hat.
die ich früher süß fand oder die mir egal waren und nun haben sie mich genervt, das ist nicht der trennungsgrund, sondern ein indiz, dass meine gefühle anders sind.

hab ja nie gesagt, dass die mit absicht waren oderso.

er ist nunmal er und soll auch genauso bleiben wie er ist, ich änder ihn doch nicht.


Kann auch gut sein, dass du ihm das einige Male gesagt hast, aber das wird einem in dem Moment nicht so richtig bewusst.

nee, was soll ich ihm denn sagen?
alle 3 minuten "mach das doch mal anders, das stört mich" "das nervt, hör doch mal auf über das und das zu reden" "mach nicht so" "guck nicht so"

dazu hab ich gar kein recht, er ist doch ein mensch, dem kann ich doch nicht vorschreiben, wie er sich zu verhalten hat!


In der Zeit so tun als würde es dir gut gehen ist sicherlich nicht richtig, aber das mal klipp und klar anzusprechen und vielleicht auch ma die Tür zuzuknallen und nen paar Tage funktstille zu wahren wäre vielleicht eine Lösung gewesen.

ich hab ihm nach ner woche gesagt, was sache ist, weil er gemerkt hat, das was nicht stimmt.
und dann hab ichs noch ne woche probiert, in der er sich auch bemüht hat.

aber er konnte ja gar nix dafür, konnte auch nix ändern.
wie gesagt: das was mich genervt hat war nicht der grund, sondern nur ein symptom denke ich.
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Floh86 schrieb:
Genau das meine ich, diese Kleinigkeiten die dich gestört haben. Viele Dinge sieht er wahrscheinlich garnich so, dass sie dich wirklich so krass gestört haben. Ohne jegliche böse Absicht. Kann auch gut sein, dass du ihm das einige Male gesagt hast, aber das wird einem in dem Moment nicht so richtig bewusst. In der Zeit so tun als würde es dir gut gehen ist sicherlich nicht richtig, aber das mal klipp und klar anzusprechen und vielleicht auch ma die Tür zuzuknallen und nen paar Tage funktstille zu wahren wäre vielleicht eine Lösung gewesen. Aber wie gesagt, vielleicht sehe ich das ganze auch einfach zu naiv...
Wahrscheinlich. Du begreifst irgendwie einfach nicht, worum es geht. Vielleicht auch deshalb, weil du "auf der anderen Seite" stehst. Wenn du das selbst mal erlebt hast, wie es ist, wenn die Gefühle einfach nicht mehr da sind und man WEISS, es ist zu Ende und nicht mehr wieder zu kitten, wirst du das wahrscheinlich alles anders sehen.

Man macht ja nicht schluß, weil einen Kleinigkeiten nerven (die wahrscheinlich schon immer da waren). Sondern die Kleinigkeiten nerven einen so, weil man einfach die Gefühle nicht mehr hat. Das ist keine Frage von "nochmal drüber reden" oder "sich ändern". Es bringt nix. Mein Ex hat mir damals auch angeboten, er würde sich in allem ändern, was mich stört, aber das ist gar nicht der Punkt.

Sternschnuppe
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren