Bildungsgrad und Jungfräulichkeit

Benutzer43809 

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Und lasst mich wetten: der Beitrag, der jetzt als nächstes auf meinen folgen wird, wird ungefähr so lauten:

"also das hat nix mit der Bildung zu tun. Ich bin aufm Gymnasium und hatte Sex mit 14."

Wette gleich mehrfach gewonnen...seufz.

Ich wundere mich im übrigen auch ein bißchen über die Aggressivität oder zumindest Ignoranz, die hier teilweise von weiblicher Seite den eigentlich harmlosen wissenschaftlichen Untersuchungen entgegengebracht wird. Es ist ja klar, daß Jammern nicht sexy ist, aber das gilt in abgeschwächter Form scheinbar auch für Sachlichkeit. Vermutlich wird hier das Farblose-Unsportliche-Streber-Männer-Milieu, in dem sich der Threadersteller mutmaßlich bewegt, irgendwie schon mitgedacht. :zwinker:

Ach ja: mit 19, Gymnasiast und studiert
 

Benutzer58558 

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Also was jetzt?

Nicht 'Dumm fickt gut' sondern 'Dumm fickt früh'?

Sorry, ist Blödsinn, konnte mir das trotzdem nicht verkneifen.

WUHAHAHAHA :drool:
 

Benutzer70542 

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amüsant ...

statistiken mit einzelfällen zu widerlegen scheint einigen leuten hier nicht komisch zu erscheinen ...

und dann sowas wie 'hauptschülerinnen werden statistisch gesehen jünger mütter' ... ja, toll, auch nix neues, bei dem beruflichen werdegang ist es halt einfach moeglich, kenne einige gleichaltrige mitstundentInnen die gerne eltern werden würden, aber die dank ihres studiums momentan dazu keinerlei möglichkeit sehen ( na, gleich mal wieder n post: studenten haben doch eh zuviel zeit, das würde hier ja in den thread passen ).


... aber eigentlich ist sowas wie weihnachtszeit schlimm, man hat zuviel zeit und verschwendet seine zeit solche threads zu lesen :grin:
 

Benutzer37583 

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ich war 14 und habe Abi gemacht, heisst es nun, dass ich zu gut gebildet für das Alter meines ersten Mals bin :ratlos: :grin:

Ich glaube nicht, dass ein Zusammenhang besteht
 

Benutzer50230 

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Hey,
also mich interessiert ja mal, was du da so mega tolles lernst, das du so komisch drauf bist?? (sorry, falls das schon geschrieben wurde, habe nicht alles direkt gelesen, eher überflogen...)

Ich war 15 und 10 klasse Realschule und mein schatz 16 11 klasse wirtschaftsgymnasium, war gerade dabei sein abi zu machen, da hatten wir unser erste mal....

Mein Freund ist der intelligenteste Mensch den ich kenne!!!!
Und ich...neeee...ich krieg grad mal plus und minus rechnen im kopf hin....das wars auch schon :grin:

Warum sollte es nicht gehen, das sich einer mit "gehobenen" ansprüchen mit jemanden der "keine ahnung" hat unterhält..bei uns klappt das super.....du willst es ja scheinbar nichtmal versuchen, bisschen viel "hach, ich bin viel schlauer, keiner kann mit mir mithalten".....denkst du wirklich so? Für mich kam das jetzt so rüber...
 

Benutzer50201  (39)

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Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen. Es hat ja schon jemand geschrieben, dass es wissenschaftliche Studien über dieses Thema gibt. Ich persönlich denke, aus dem Gefühl heraus, dass es einen Unterschied gibt, der auch statistisch nachweisbar ist! Ich denke, er ist jedoch eher relativ klein. Wer kennt sie nicht, die Forscher in ihren weißen Kitteln, die ihr Leben der Forschung widmen... und sonst nichts... (Achtung: nicht ganz ernst nehmen!). Solche Leute haben eben eine höhere Schulbildung. :zwinker:

Von Einzelfällen kann man nicht auf den Durchschnitt und vom Durchschnitt nicht auf Einzelfälle schließen. :kopfschue

Ich persönlich studiere und hatte noch nie Sex. :eek:
 

Benutzer18545 

Benutzer gesperrt
natürlich gibt es einen zusammenhang mit bildung und sexualität bzw. deren handhabung!!

dass hier manch einer nicht dem mainstream entspricht und glaubt, er würde mit seinem beitrag die statistik widerlegen, zeigt doch bloß, dass es ausnahmen gibt...und ein abi nicht gleichbedeutend ist mit intelligenz!!!:tongue: :kopfschue
 

Benutzer50230 

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ich denke, das es auch mit der zeit zu tun hat, weil es so menschen gibt, die um eine gewisse sache zu erreichen monatelang nur büffeln müssen, und welche, die gucken sich das einmal 24 std an und können das...die haben mehr freizeit ^^

Der Mann meiner Tante hat (oder macht noch??) seinen Prof.Dr. Dipl.Ing....trotzdem ist er mit meiner tante verheiratet, scheinbar konnte er das, und die hätten sogar ne kleine familie, wenn das alles geklappt hätte, aber das ist eine andere geschichte...
 
H

Benutzer

Gast
natürlich gibt es einen zusammenhang mit bildung und sexualität bzw. deren handhabung!!

dass hier manch einer nicht dem mainstream entspricht und glaubt, er würde mit seinem beitrag die statistik widerlegen, zeigt doch bloß, dass es ausnahmen gibt...und ein abi nicht gleichbedeutend ist mit intelligenz!!!:tongue: :kopfschue

Danke für deinen Beitrag, ehrlich !!! Er lässt mich wieder an die Intelligenz hier im Forum glauben.

Könnte nicht mal ein Mod diese völlig sinnlose, sich im Kreis drehende Diskussion einfach schließen?

Oder sollen noch weitere 27 Leute Zeug plaudern wie "meine Tante hat nen Bekannten, der ist Prof. Dr. Dr. habil. Dr. h.c. mult. und hatte schon it 11 Jahren Sex" oder sowas wie "denkt nur an Goethe, der war klug und hatte trotzdem Sex (boooaah ey!)" oder das gute alte "ich hatte mit 14 Sex und hab Abi, deshalb bin ich wichtiger als jede Statistik".


Was hat denn der Threadstarter gefragt?? Er wollte wissen, ob es einen Zusammenhang für diese 2 Dinge (Bildungsniveau und Zeitpunkt des 1. Sex) in der Gesellschaft gibt.
Die richtige Antwort darauf lautet JA, ES GIBT DIESEN ZUSAMMENHANG. Das wurde schon hundertmal statistisch ermittelt. Und sogar schon längst hier im Thread von einer Userin korrekt zitiert

WARUM dieser Zusammenhang (der bewiesen ist, unabhängig davon, wann Genies wie Goethe oder *cookie* das erste Mal gepoppt haben) entstanden ist, ist eine völlig andere und viel schwierigere Frage.
Scheinbar verwechseln hier 80% diese 2 Paar Schuhe und meinen, mit ihrer Lebensgeschichte allgemeingültige Vorgaben zu machen.
 

Benutzer50230 

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Wir (oder zumindest ich) will mit keiner geschichte irgendwelche angaben machen, die dann jeder zu befolgen hat.....genauso wenig sollte man sich aber an statistiken festhalten (die ich im übrigen hasse)....ich habe einfach nur ein beispiel genannt, was mir eingefallen ist, da es für mich so rüberkam, als würde der TS sich eh als was besseres empfinden und so die "unwürdigen" eh meiden (so kamen für mich die postings rüber)
Und wenn er sich jetzt an die statistik hängt, das intelligente im grunde später sex haben (oder was auch immer) dann ist das auch falsch, man sollte sich im leben nur an sein herz halten (ob man jetzt früh oder spät sex hat, ob man lieber das BGB oder das Kamasutra auswendig kann)!! Und schonmal gar nicht an irgendwelche blöden titeln messen, jeder kann jeden lieben, egal ob hochintelligent, oder schulabbrecher.......das ist einfach eine frage des momentes.....
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Mal ungeachtet irgendwelcher Statistiken halte ich persönlich jemanden der früh Sex hat für frühreif und für einen Menschen, der im jungen Alter bereits über eine beachtliche soziale Kompetenz verfügt. Ausserdem:

Für jemanden der bereits früh seinen Weg geht und sich gegen andere Menschen durchsetzen kann.

Für jemanden der keine oder nur wenig Hemmungen und Scham kennt und sich von anderen Menschen nimmt was er braucht.

Für jemanden der mutig und risikobereit ist, um ein neues, aufregendes Gebiet zu erkunden, in dem man nicht nur körperliche Zuneigung und Liebe einem anderen Menschen überbringt, sondern in dem man auch eine gehörige Portion Selbstliebe mitbringen muss.

Für jemanden der nicht nur in der Lage ist Nähe zuzulassen, sondern auch in der Lage diese Nähe zu geniessen und seinen Gefühlen freien lauf zu lassen.

Für jemanden der sich selbst gut vermarkten kann und sich nicht nur selbst für einen wertvollen Menschen hält, sondern anderen im übertragenen Sinn übermitteln kann: "Seht her ich bin jemand, ich bin ein wertvoller Mensch und ich bin es wert geliebt zu werden."

Sind nicht viele dieser wichtigen Punkte für Erfolg im sexuellen Bereich auch wichtig, um beruflich erfolgreich zu werden?

Könnte man daraus nicht evtl. ableiten, dass wenn jemand früh Sex hat, er tendenziell eher in der Lage ist eine bestimmte Richtung in seinem Leben einzuschlagen, da er früh weiss was er will und eine bestimmte Sache wie Beruf und Arbeit zupackend in Angriff nehmen kann? Während diejenigen, die bis ins höhere Alter sexuelle Versager bleiben, eher gehemmt und desorientiert sind und es auch beruflich auf keinen grünen Zweig bringen?

Das soll jetzt keine Theorie sein, die andere gegenteilige Meinungen in diesem Thread in Frage stellen soll, das ist nur eine bescheidene, wenn auch vielleicht zu spezifische Überlegung meinerseits.
 

Benutzer57124 

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Das halte ich ja für eine sehr gewagte Theorie, nach der dann zum Beispiel ein 14jähriges Mädchen, das aus Angst ihn zu verlieren mit seinem 17jährigen Freund schläft, obwohl es eigentlich noch nicht dazu bereit ist, über mehr soziale Kompetenz und über mehr Durchsetzungsvermügen als ein Mädchen, das den Mumm hat, nein zu sagen? Interessant!

Mir erschleißt sich auch nicht so ganz, was das Ganze mit sozialer Kompetenz zu tun haben soll. Um mit jemandem zu schlafen, brauch ich nicht sooo viel soziale Kompetenz, finde ich.

Und man kann auch ohne mit jemandem zu schlafen, Nähe und Gefühle zulassen.

Könnte man daraus nicht evtl. ableiten, dass wenn jemand früh Sex hat, er tendenziell eher in der Lage ist eine bestimmte Richtung in seinem Leben einzuschlagen, da er früh weiss was er will und eine bestimmte Sache wie Beruf und Arbeit zupackend in Angriff nehmen kann?
Ich weiß da durchaus von anderen Entwicklungen zu berichten...

Während diejenigen, die bis ins höhere Alter sexuelle Versager bleiben, eher gehemmt und desorientiert sind und es auch beruflich auf keinen grünen Zweig bringen?
Bis ins höhere Alter sexueller Versager sein und lieber auf den Richtigen warten und nicht in blutjungen Jahren mit dem Erstbesten in die Kiste hüpfen, weil man ja so sozial kompetent ist, ist für Dich das Gleiche?
 
D

Benutzer

Gast
Mal ungeachtet irgendwelcher Statistiken halte ich persönlich jemanden der früh Sex hat für frühreif und für einen Menschen, der im jungen Alter bereits über eine beachtliche soziale Kompetenz verfügt. Ausserdem:

Für jemanden der bereits früh seinen Weg geht und sich gegen andere Menschen durchsetzen kann.

Für jemanden der keine oder nur wenig Hemmungen und Scham kennt und sich von anderen Menschen nimmt was er braucht.

Für jemanden der mutig und risikobereit ist, um ein neues, aufregendes Gebiet zu erkunden, in dem man nicht nur körperliche Zuneigung und Liebe einem anderen Menschen überbringt, sondern in dem man auch eine gehörige Portion Selbstliebe mitbringen muss.

Für jemanden der nicht nur in der Lage ist Nähe zuzulassen, sondern auch in der Lage diese Nähe zu geniessen und seinen Gefühlen freien lauf zu lassen.

Für jemanden der sich selbst gut vermarkten kann und sich nicht nur selbst für einen wertvollen Menschen hält, sondern anderen im übertragenen Sinn übermitteln kann: "Seht her ich bin jemand, ich bin ein wertvoller Mensch und ich bin es wert geliebt zu werden."

Sind nicht viele dieser wichtigen Punkte für Erfolg im sexuellen Bereich auch wichtig, um beruflich erfolgreich zu werden?

Könnte man daraus nicht evtl. ableiten, dass wenn jemand früh Sex hat, er tendenziell eher in der Lage ist eine bestimmte Richtung in seinem Leben einzuschlagen, da er früh weiss was er will und eine bestimmte Sache wie Beruf und Arbeit zupackend in Angriff nehmen kann? Während diejenigen, die bis ins höhere Alter sexuelle Versager bleiben, eher gehemmt und desorientiert sind und es auch beruflich auf keinen grünen Zweig bringen?

Das soll jetzt keine Theorie sein, die andere gegenteilige Meinungen in diesem Thread in Frage stellen soll, das ist nur eine bescheidene, wenn auch vielleicht zu spezifische Überlegung meinerseits.


solche versponnenen Gedankengänge kann auch nur ein Mann haben. Du solltest öfters Sex haben, dann würdest du wahrscheinlich weniger Zeit und Verlangen nach solchen kauzigen Schnörkelgedanken über das Thema Sex haben.
Btw. nettes Plädoyer für mehr Egoismus in der Beziehung.
Beziehung - hattest du sowas schon? Der Sex darin ist keine Frage des "sich von anderen Menschen nehmen was man braucht" oder des "sich selbst vermarktens", sondern oftmals spielt Liebe darin ne nicht unbedeutende Rolle. Oder stand von sowas nix in dem BWL-Buch aus dem du wahrscheinlich gerade zitierst?
 

Benutzer13006  (37)

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Das soll jetzt keine Theorie sein, die andere gegenteilige Meinungen in diesem Thread in Frage stellen soll, das ist nur eine bescheidene, wenn auch vielleicht zu spezifische Überlegung meinerseits.

Irgendwie ist da was dran...

Kenne mehrere sexuelle Versager (cooler Begriff übringens:smile:) die genau deine geschilderten Probleme haben.

Andererseits gehören diese Menschen dann auch zu den wirklich intelligenten Leuten, die einfach viel mehr Möglichkeiten haben aus ihrem Leben was zu machen.

Wenn du im Leben quasi alles machen kannst was du willst und du Auswahl satt hast, wer kommt da nicht ins Straucheln und weiß nicht was das Richtige für ihn ist?

Habe nen paar Bekannte die haben sich mit 20 Jahren für den Rest ihres Lebens festgelegt, Hauptschule nach der 9.ten Klasse, Ausbildung dann jetzt nen festen Job.

Geld kommt.

Was will er mehr?

Er weiß was er kann, dass er es gut kann aber für anderes nicht zu gebrauchen ist.

Andere Abitur, man lernt lauter dolles Zeugs und könnte ne Ausbildung machen, man könnte aber auch studieren, man könnte auch beides nacheinander machen. Aber auch beides gleichzeitig.

Man könnte auch Hartz4 beantragen.

Kollege A kann nur ne Ausbildung oder Hartz4.

Da fällt die Wahl recht leicht, oder?

Ok, Vergleich ist nicht vollständig, verdeutlicht aber was ich meine.

Meiner Meinung nach haben die Leute eher Sex, die mit sich selbst im Reinen sind, die wissen wo sie hinwollen und die passend erzogen wurden und in der Pubertät viele Freunde hatten.

Bzw. überhaupt Sozialkompetenz haben.

Keine Freunde gleich kein Sex.

Zieht sich bis ins höhere Alter.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Das halte ich ja für eine sehr gewagte Theorie, nach der dann zum Beispiel ein 14jähriges Mädchen, das aus Angst ihn zu verlieren mit seinem 17jährigen Freund schläft, obwohl es eigentlich noch nicht dazu bereit ist, über mehr soziale Kompetenz und über mehr Durchsetzungsvermügen als ein Mädchen, das den Mumm hat, nein zu sagen? Interessant!

Diese Theorie oder Überlegung mag gewagt sein, aber zumindest aus meiner eigenen Perspektive ist sie je nach Auslegung nicht ganz abwegig. Z.b. das 14-jährige Mädel in deinem Beispiel mag zwar aus Unreife einen Fehler begehen, aber immerhin hat oder hatte dieses Mädel überhaupt einen Freund. Nun wie kam es denn überhaupt zu dieser Freundschaft oder Beziehung? Möglicherweise hat der Junge den ersten Schritt gemacht und sie hat sich für ihn entschieden, weil sie ihn toll fand. Sie hat ihn sich "genommen" in dem sie JA sagte. Wäre sie ein verschüchtertes 14-jähriges Mädel ohne Selbstwertgefühl, dann hätte sie sich doch gar nicht darauf eingelassen, weil sie Angst vor der Nähe hätte oder das Gefühl, dass sie es nicht wert ist geliebt zu werden. Ansatz von Mut, Risikofreude und Selbstwertgefühl waren zumindest da. Auch dem Wunsch nach sozialer und sexueller Interaktion ist das Mädel nachgegangen, selbst wenn sie zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch nicht bereit war mit ihm zu schlafen. Entscheidend war, dass sie ihre Gefühle nicht geleugnet, sondern sie zielstrebig ausgelebt hat. Sie wurde von dem Jungen als sexuelles Wesen wahrgenommen und hat durch ihr Verhalten bestätigt, dass sie ein sexuelles Wesen ist. Ein Mensch ohne jegliche soziale Kompetenz könnte sich wohl kaum so verhalten. Natürlich hat sie gegen ihre eigene Überzeugung gehandelt, als sie mit ihm schlief und sofern hast du recht, dass sie mehr Durchsetzungsvermögen gezeigt hätte, wenn sie darauf beharrt hätte noch zu warten.

Mir erschleißt sich auch nicht so ganz, was das Ganze mit sozialer Kompetenz zu tun haben soll. Um mit jemandem zu schlafen, brauch ich nicht sooo viel soziale Kompetenz, finde ich.

Nun, als Frau in der Regel nicht so viel wie ein Mann, weil der Mann normalerweise den ersten Schritt machen muss. Trotzdem braucht es doch gerade für die Frau besonders viel Mut, um sich auf einen Typen einzulassen. Erstens braucht es schon Mut, Selbstbewusstsein und eine gewisse soziale und sexuelle Offenheit um überhaupt JA zu sagen. Noch dazu braucht es Mut, weil der Mann ja möglicherweise auch gefährlich sein könnte, so dass es für die u.U. unterlegene Frau schwierig werden könnte, sich gegen ihn zu wehren.

Und man kann auch ohne mit jemandem zu schlafen, Nähe und Gefühle zulassen.

Das habe ich auch nie bestritten. Aber man kann im umgekehrten Fall mit niemandem schlafen, ohne körperliche Nähe zuzulassen.


Ich weiß da durchaus von anderen Entwicklungen zu berichten...

Jeder macht eigene Erfahrungen in seiner persönlichen Entwicklung

Bis ins höhere Alter sexueller Versager sein und lieber auf den Richtigen warten und nicht in blutjungen Jahren mit dem Erstbesten in die Kiste hüpfen, weil man ja so sozial kompetent ist, ist für Dich das Gleiche?

Nein, wenn jemand aus Überzeugung bis ins hohe Alter keinen Sex hat, dann ist er in diesem Sinne ja auch kein sexueller Versager. Wenn jemand aber gerne Sex hätte, aber niemanden hat, weil er nicht den Mut hat jemanden anzusprechen oder sich als sexuelles Wesen zu verhalten oder unfähig ist körperliche Nähe zuzulassen, dann könnte man schon davon ausgehen, dass er sozial nicht kompetent ist.

solche versponnenen Gedankengänge kann auch nur ein Mann haben. Du solltest öfters Sex haben, dann würdest du wahrscheinlich weniger Zeit und Verlangen nach solchen kauzigen Schnörkelgedanken über das Thema Sex haben.
Btw. nettes Plädoyer für mehr Egoismus in der Beziehung.
Beziehung - hattest du sowas schon? Der Sex darin ist keine Frage des "sich von anderen Menschen nehmen was man braucht" oder des "sich selbst vermarktens", sondern oftmals spielt Liebe darin ne nicht unbedeutende Rolle. Oder stand von sowas nix in dem BWL-Buch aus dem du wahrscheinlich gerade zitierst?

Ich bestreite auch nicht, dass sich zwei Menschen einfach so ineinander verlieben, ohne dass die beiden auf Partnersuche waren oder der Absicht nachgegangen sind, sich jemanden aufzureissen und deshalb versucht haben sich entsprechend zu "vermarkten". Aber auch Liebe entsteht im Leben nicht einfach so. Man muss dazu schon mit einer bestimmten sozialen Offenheit und einem sozialen Interesse durchs Leben gehen und sollte dies auch ausstrahlen. Wenn jemand unzufrieden mit sich selbst ist und mit hängendem Kopf durch die Strasse läuft, dann ist die Chance entsprechend gering, dass er mit jemandem ins Gespräch kommen wird, der u.U. die Liebe seines Lebens werden könnte. Und wenn man nicht gerade zufällig einen Job hat oder Mitglied eines Vereins ist, wo man unverbindlich mit Menschen in Kontakt kommt, dann ist die Chance ohnehin gleich Null. Ohne Ansatz von sozialer Kompetenz und Selbstwert funktioniert es eben nicht.
 

Benutzer30831  (31)

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Ich hatte mit 14 mein erstes Mal (und finde den Zeitpunkt genau richtig), sagt das nun etwas über meinen Bildungsgrad aus? :ratlos:
(Ist eine rhetorische Frage, die braucht mir niemand zu beantworten...)
 

Benutzer9402 

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Könnte man daraus nicht evtl. ableiten, dass wenn jemand früh Sex hat, er tendenziell eher in der Lage ist eine bestimmte Richtung in seinem Leben einzuschlagen, da er früh weiss was er will und eine bestimmte Sache wie Beruf und Arbeit zupackend in Angriff nehmen kann? Während diejenigen, die bis ins höhere Alter sexuelle Versager bleiben, eher gehemmt und desorientiert sind und es auch beruflich auf keinen grünen Zweig bringen?
Stimmt nicht immer. Ich bin zu 100% ein sexueller Versager, aber
beruflich auf einem grünen Zweig (obwohl der noch grüner sein
könnte). Ich denke eher, daß viele einsame Menschen sich mehr
der Arbeit hingeben, denn irgendein Erfolgserlebnis braucht der
Mensch. Die Erfolgserlebnisse in der Arbeit können die Mißerfolge
im privaten Bereich nicht ersetzen, aber zumindest eine zeitlang
abmildern.
 
D

Benutzer

Gast
immerhin hat oder hatte dieses Mädel überhaupt einen Freund. Nun wie kam es denn überhaupt zu dieser Freundschaft oder Beziehung? Möglicherweise hat der Junge den ersten Schritt gemacht und sie hat sich für ihn entschieden, weil sie ihn toll fand. Sie hat ihn sich "genommen" in dem sie JA sagte. Wäre sie ein verschüchtertes 14-jähriges Mädel ohne Selbstwertgefühl, dann hätte sie sich doch gar nicht darauf eingelassen, weil sie Angst vor der Nähe hätte oder das Gefühl, dass sie es nicht wert ist geliebt zu werden. Ansatz von Mut, Risikofreude und Selbstwertgefühl waren zumindest da. Auch dem Wunsch nach sozialer und sexueller Interaktion ist das Mädel nachgegangen, selbst wenn sie zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch nicht bereit war mit ihm zu schlafen. Entscheidend war, dass sie ihre Gefühle nicht geleugnet, sondern sie zielstrebig ausgelebt hat. Sie wurde von dem Jungen als sexuelles Wesen wahrgenommen und hat durch ihr Verhalten bestätigt, dass sie ein sexuelles Wesen ist. Ein Mensch ohne jegliche soziale Kompetenz könnte sich wohl kaum so verhalten. .


dieses ganze pseudointellektuelle Zeugs, was soll das Gelaber??
Ist es jetzt eine Hochleistung, Sex zu haben??
Eine Beziehung ist kein 'Privileg der Herrenmenschen', sondern die völlig unspektakuläre Normalität in der Gesellschaft.

Wir reden vom Durchschnitt der Bevölkerung, der mit 15 oder so sein erstes Mal hat. Damit sind Lieschen Müller und Vanessa M. gemeint und nicht eine speziale Superzüchtung von Mega-Menschen, die auf ultimativen Erfolg designt sind.

Wenn dieser Schwachsinn den du laberst stimmen sollte, dann würde der deutsche Durchschnittshauptschüler (Durchschnittsalter beim ersten Mal: 14-15) zum ultimativen Karrieretier, so voller sozialer Kompetenz und sexuellem Eigennutz, wie er angeblich ja sein muss.
Nee, Junge. Sex ist vor Allem ein animalischer Trieb. Jeder ist dazu in der Lage. Eine Freundin von mir arbeitet in einem Behinderten-Heim und wenn man dort nicht klare Grenzen aufzeigen würde, wären die "Insassen" dort die ganze Zeit untereinander am Poppen, erzählt sie. (Diese Bemerkung meine ich jetzt nicht diskriminierend)
Trotzdem ist keiner von denen prädestiniert zur Glanzkarriere.

Und wenn du dir ma in den ganzen Prekariat-Talkshows die 12-Jährigen Mütter mit 13-Jährigen Vätern anschaust, dann sag mir nochmal, ob früher Sex ein unzweigfelhaftes Anzeichen für beruflichen Erfolg ist.

Sorry für meine Aggressivität im Moment, aber das geht mal an alle Typen mit Samenstau raus: Sex ist was zum machen und nicht, um darüber stundenlang völlig aberwitzige und verworrene Theorien zu spinnen wie Maxx.
 
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