Beziehung zw. Hauptschülern und Gymnasiasten?

Benutzer32811  (34)

...!
Mein Freund: Hauptschulabschluss, Ausbildung.
Ich: Abi 07.
Ich kan sagen, dass sowas gut funktionieren kann.
Der Abschluss meiner Partner ist mir nicht wichtig.
 
M

Benutzer

Gast
Jericho schrieb:
Da konnten ihre Kurvendiskussionen und Gedichte analysieren überhaupt nicht weiter helfen.

Ich frag mich sowieso, warum man auf dem Gymnasium nicht auch mal ein paar praktische, aus dem Leben gegriffene Dinge lernt. Da gibts nur Zahlen und Buschstaben, aber ansonsten lernt man da tatsächlich nicht viel Alltagtaugliches.
Immer nur dieses theoretische Gelaber, niemand braucht das später. Außer vielleicht, wenn man selbst Lehramt studieren will.
 

Benutzer47940 

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ohne jetzt anstrengende vergleiche zu ziehen, möchte ich nur mal kurz meine eigenen erfahrungen wiedergeben. befinde mich (zum zweiten mal) in der 12.klasse eines staatlichen gymnasiums in bayern in einer ca 18000einwohner-stadt.

MINDESTENS 50% der jungs aus der 13. geben sich mehr als nur regelmäßig derb die kante. sie prahlen wieviel sie getrunken haben, sie prahlen wieviel sie gekifft haben (und es stimmt schon, also nicht nur erfunden...), sie trinken alkohol in der schule (glühwein), wahrscheinlich weil's ja soo cool is, sie tun nichts für die schule, sie schwänzen wo es nur geht, manche sind unverschämt unhöflich zu gewissen lehrern (man kann auch etwas niveauvoller kritik üben...). ach ja, und manche dealen... jap

in der 12.klasse wird wohl fast genausoviel getrunken und gekifft. ach da gibt es fälle, die einfach nur strunzdumm sind, und mit ach und krach zur abiturprüfung zugelassen werden werden.

ach ja und in allen klassen auf unserm gymi mangelt es einem gewissen prozentsatz der schüler an sozialkompetenz. sie sind sogenannte streber, haben keinerlei kontakt zu anderen jugendlichen, werden verarscht und haben "seltsame gewohnheiten". das sind kandidaten, die später eventuell einfach mal austicken und hochgehen wie ne bombe. viele gymnasiasten (z.B. die mädchen aus meiner musischen klasse damals) haben KEINE AHNUNG wie die welt draußen aussieht, was alles vor sich geht, zwischenmenschlich u.ä. weil sie nur die theorie in der schule kennen.

ach und das, was wichtig fürs thema is: viele (!) halten sich eindeutig für was besseres!! auch unser toller schulsprecher z.B. meint, er wäre als unfehlbarer gott vom himmel gefallen...
außerdem durfte ich schon kommentare von meinen mitschülerinnen hören wie: "ich will gar keine hauptschüler kennen oder was mit denen zu tun haben. die sind in der regel nämlich echt voll dumm/scheiße/gewalttätig/psychischgestört/...!"

ich schäme mich mit diesen "lieben, braven, höflichen, intelligenten, gerechten" gymnasiasten in einen topf geworfen zu werden.
ich selbst bin froh eine gute ausbildung genießen zu können, bekomme aber immer wieder die fehler dieser schulbildung vor augen geführt. ein gymnasiast kann in der regel nicht mal ne glühbirne wechseln.... :rolleyes2

allerdings weiß ich schon auch wie es auf einer realschule oder hauptschule (oder auch sonderschule, mein vater ist dort lehrer) zugehen kann. aber verallgemeinern oder sich als etwas besseres fühlen ist... ARROGANT!!!
 

Benutzer42853 

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Oh mein Gott.. ich musste echt erstmal schlucken, als ich das hier gelesen habe. Ich bin selber mit einem Hauptschüler zusammen, der eigentlich für Realschule qualifiziert war, diese aber zu voll waren. Ich komme sehr gut mit ihm aus. Er hat Realschulabschluss und ich bin zur Zeit auf einer Gesamtschule, Gymnasialzweig.
Anfangs habe ich auch noch gesagt, dass ich NIEMALS mit einem Hauptschüler etwas anfangen würde, einfach aus dem Grund, weil ich nur das Bild von den Hauptschülern von unserer Schule hatte, und ich mir das ersparen wollte.

Selbst auf dem Realschulzweig stehen mir die Haare zu Berge, wenn ich den Unterricht mitbekomme. Diese Leute haben keinen Respekt und Anstand vor Lehrern und denken, sie wären die größten. Ich rede jetzt natürlich nicht von allen Schülern, die auf eine Realschule gehen, sondern nur von denen, die auf meiner Schule sind! Andere kenne ich ja auch nicht. Aber was ich damit sagen will, ist einfach, dass ich bei uns eindeutig zwischen Gymnasiasten und Haupt- bzw. Realschülern unterscheiden kann.

Bei meinem Freund konnte ich das nicht. Ich dachte wirklich, er wäre auf dem Gymnasium. Nicht nur, weil er sich gut ausdrücken kann und ich mit ihm über alles reden kann, sei es Politik oder Geschichte, sondern auch, weil er vom Verhalten so ganz anders war, als die Hauptschüler, die ich kenne.
Seit ich meinen Freund habe, denke ich nicht mehr, dass alle Hauptschüler keinen Anstand haben. Es gibt Ausnahmen, sowohl auf der Hauptschule, als auch auf dem Gymnasium. Ich bin mit beiden Seiten befreundet und mit manchen sogar ziemlich eng.

Es war ein fataler Fehler zu behaupten, dass man keine Beziehung zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten führen kann. Das einzige, was mir aufgefallen ist, dass (manche) Hauptschüler eine etwas andere Vorstellung vom Leben haben. Es muss keine schlimme Eigenschaft sein, doch ich habe gemerkt, dass dadurch bei mir und meinem Freund oftmals kleine Diskussionen zustande kommen.
 

Benutzer23730  (37)

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misty-dawn schrieb:
Ich frag mich sowieso, warum man auf dem Gymnasium nicht auch mal ein paar praktische, aus dem Leben gegriffene Dinge lernt. Da gibts nur Zahlen und Buschstaben, aber ansonsten lernt man da tatsächlich nicht viel Alltagtaugliches.
Immer nur dieses theoretische Gelaber, niemand braucht das später. Außer vielleicht, wenn man selbst Lehramt studieren will.

Komisch, dass solche Töne ausgerechnet von dir kommen, wenn man deine
Beiträge in diesem Thread hier mal Revue passieren lässt
screwy.gif
.
Na gut, aber ich werd' den Sinn dahinter mal kurz anreißen:
Gymnasien sehen ihr "Produkt" als eine breit gefächerte Allgemeinbildung
und die Fähigkeit, seine Umwelt kritisch zu hinterfragen, an.
Klar, ist es nicht gerade von großem praxisbezogenem Nutzen, die
Kritik der reinen Vernunft in Ansätzen zu kennen, oder mit Bauhausarchitektur
vertraut zu sein, jedoch sollte man sich an dieser Stelle fragen, ob es
wirklich der Sinn eines Gymnasiums sein kann, seinen Schwerpunkt auf
ein praktisches, häusliches Leben auszurichten :rolleyes: .
Wie sollte der Unterricht denn anders aussehen ? Computerunterricht
von der ersten Klasse an, vom E-mails abchecken bis hin zum Online-Shopping,
und die "Bild" als Arbeitsmaterial im Deutschunterricht ?
Alle C-Fächer schon mal grundsätzlich streichen, weil man das eh nicht
für's spätere Leben braucht ? Erdkunde unterm Tisch fallen lassen, weil
die Welt auch ohne mein Wissen so existiert, wie sie eben geographisch
vorliegt ? Somit wäre ein Leben, in dem man sich geistig im Kreis dreht,
doch vorprogrammiert :rolleyes: .
Vieles, was man heutzutage in Gymnasien lernt, ist eine Zier, aber
gleichzeitig verlässt man diese Institution als flexibler,
gebildeter Mensch, und darauf kommt es an.
 

Benutzer29206  (36)

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misty-dawn schrieb:
Ich frag mich sowieso, warum man auf dem Gymnasium nicht auch mal ein paar praktische, aus dem Leben gegriffene Dinge lernt. Da gibts nur Zahlen und Buschstaben, aber ansonsten lernt man da tatsächlich nicht viel Alltagtaugliches.
Immer nur dieses theoretische Gelaber, niemand braucht das später. Außer vielleicht, wenn man selbst Lehramt studieren will.

Vieles davon brauchst du sicher nicht, aber das meiste ist ein Einblick in bestimmte Richtungen, damit du überhaupt etwas davon kennenlernst und dich im Hinblick auf ein eventuelles Studium entscheiden kannst.

In Deutschland wird mit dem dreigliedrigen Bildungsweg nachweislich soziale Selektion betrieben. Mag sein, dass der einzelne Mensch in vielen Fällen in der Lage ist, diesen Sachverhalt zu marginalisieren. Aber die Auswirkung davon auf Beziehungen zu leugnen, das ist starker Tobak. Und wer meint, dass Intelligenz nichts mit Erziehung und sozialem Umfeld zu tun hat, der lügt.

Hauptschüler sind nicht dümmer als Gymnasiasten, im Hinblick auf das oben Gesagte unterscheiden sich die Lebenswelten doch sehr. Manche Menschen wollen etwas ähnliches, andere aus ihrem Umfeld ausbrechen, es ist für die Partnerwahl allerdings nur sinnvoll, Unterschiede zu erkennen und ihnen Rechnung zu tragen, auf welche Weise auch immer.
 

Benutzer16921 

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misty-dawn schrieb:
1. Wann habe ich vorgegeben, intelligent zu sein? Du hast es doch gleich aus der Tatsache entzogen, dass ich Gymnasiastin bin, stimmts?
um 11:21 mit dieser äusserung:
misty-dawn schrieb:
Und ja, ich fühle mich als etwas Besseres, aber nur was meine Bildung betrifft.
nicht nur keine soziale kompetenz, sondern auch noch ein schlechtes gedächnis. :geknickt:


2. Manchmal kann Überzeugung auch täuschen.
deine erste gewonnene selbsterkenntis in dem fred hier?


3. Danke, dass du dir Sorgen machst, aber jeder ist doch seines eigenen Glückes Schmied.
da kann ich nur hoffen das nicht ein total vorurteilsbehafteter abiturhasser für deine einstellung in einem unternehmen zuständig ist. spätestens dann wirst du feststellen das die welt doch ein wenig komplizierter ist als gedacht.
mit glück hat das dann sehr wenig zu tun.


4. Meine Welt ist nicht halb so klein wie deine. Denn neben der Tatsache, dass ich meine Meinung durch Dinge formen lasse, die ich SEHE, kann ich durchaus auch andere Meinungen annehmen und sie in meine eigene integrieren. Stur und beharrlich bin ich nicht, im Gegensatz zu dir, wie mir schon des Öfteren aufgefallen ist. Aber so schlecht ist es ja auch nicht, seine Prinzipien zu haben und an ihnen festzuhalten, Respekt. (Wirklich, du argumentierst schon nicht schlecht. Allerdings lässt du keine fremden Meinungen gelten und das finde ich schade, das macht mir auch Sorgen.)
na wenn dir das schon aufgefallen ist, dann wird dir auch aufgefallen sein das ich immer dann stur und beharrlich bin wenn es u.a. um solche themen und meinungen hier geht.
bei menschenverachtenden äusserungen gibt es nur eine meinung. nicht akzeptabel!
ich erspare mir jetzt das nochmalige zitieren deiner "ergüsse"!
evtl. hast du sich schon wieder vergessen.

frage mich gerade wie du das mit dem "...andere meinungen annehmen.." zusammenpasst.
du hast ja noch mal ne schüppe aufgelegt in deinen hauptschulbeobachtungen.
da hätte man beim ersten mal doch ein wenig einsicht vermuten können.


5. Ich kenne die gesamte Farbpalette mit allen Kontrasten die es gibt, da brauchst du dir keine Gedanken machen.
wie sollte ich dem nur glauben schenken?


6. Einbildung ist auch ne Bildung und davon besitzen wir anscheinend alle viel.
noch ne selbsterkenntnis?

7. Da es hier um das Thema Schule geht, brauche ich mich jetzt nicht mit der Welt außerhalb zu befassen. Aber danke, diese ist mir durchaus schon aufgefallen.
war mir klar das du dich nicht mit ausserhalb befasst.
bei einem sochen meinungsbild.



und nun erkläre mir doch mal ganz genau was es aussagt wenn ein schüler schon im ersten schuljahr nicht mitkommt/sitzen bleibt?
natürlich würde mich auch brennend interessieren was man bei dem dann schon geahnt hat?



wie gesagt du bist die krönung! immer wenn ich denke es kann nicht schlimmer kommen, dann kommt es doch noch schlimmer.
ich kann nur hoffen das sich deine nach wie vor menschenverachtende einstellung im laufe der jahre durch erfahrung relativiert.

momentan scheint es doch eher so in deiner welt zu sein.
offensichtiche versager bleiben versager und gewinner bleiben gewinner.


lg
kerl
 

Benutzer49129 

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Ich finde auch, dass man das alles nicht so pauschalisieren kann. Nicht jeder auf der Hauptschule ist ein totaler Volltrottel und nicht jeder Gymnasiast hat das Zeug zum Albert Einstein.

Aber wenn ich den Ausgangspost richtig verstanden habe, geht es nicht wirklich darum, auf welche Schule man geht, sondern ob eine Beziehung funktionieren kann, wenn man einfach nicht auf dem gleichen oder einem ähnlichen Level miteinander diskutieren kann. Und meistens hat es ja nun schon einen IQ-Grund, warum jemand auf dem Gymnasium ist oder auf der Hauptschule, wobei das Eine vom Menschen her nicht mehr wert ist als das Andere.

Zum Thema selbst: Ich kann es mir nur schwer vorstellen, mit einer etwas Ernstes zu haben, mit der ich nicht vernünftig auf meinem Level diskutieren kann. Allerdings in beide Richtungen. Ich selbst habe Abitur und gehe jetzt zur Uni und kann mir nur schwer vorstellen, mit einer zusammen zu sein, mir einfach nicht wirklich folgen kann, wenn ich mich mit ihr unterhalte. Das würde ihr auf Dauer ja auch keinen Spaß bringen. Genauso kann ich mir nichts vorstellen mit einer, die (übertrieben formuliert) einen doppelt so hohen IQ hat wie ich, jede Schlussfolgerung eine halbe Minute vor mir entdeckt und sich eigentlich am liebsten nur über Quantenphysik und Nitzsche mit mir unterhalten möchte.

Ich bin einfach der Überzeugung, dass dann, wenn man sich gefunden hat, der IQ oder Intellekt auf einem ähnlichen Niveau ist. Und die Schulnoten und -abschlüsse sind da ja nicht immer aussagekräftig. Eine Beziehung setzt aber vorraus, dass man sich vernünftig unterhalten kann, und das geht nicht, wenn man auf ganz anderen Ebenen denkt und lebt...
 

Benutzer27612  (34)

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klar kann das funktionieren. mein freund war auf der huaptschule, ist jetzt bald mit der ausbildung fertig und ich mach 2006 abi. und es klappt wunderbar(schon seit 2jahren und 7 1/2 monaten). wobei es ebi ihm daran liegt dass er nicht auf dem gym war, ewil er zu faul war. das hat er zu spät gemerkt denn von der intelligenz wäre das gar kein problem gewesen. er weiß sehr viel und konnte mir acuh schon mal in chemie oder physik helfen!
 

Benutzer29206  (36)

Verbringt hier viel Zeit
kerl schrieb:
Zitat:
( von: misty-dawn
1. Wann habe ich vorgegeben, intelligent zu sein? Du hast es doch gleich aus der Tatsache entzogen, dass ich Gymnasiastin bin, stimmts? )

um 11:21 mit dieser äusserung:

(Zitat:
von: misty-dawn
Und ja, ich fühle mich als etwas Besseres, aber nur was meine Bildung betrifft.)

nicht nur keine soziale kompetenz, sondern auch noch ein schlechtes gedächnis.


Ist der Minderwertigkeitskomplex so rasend, Intelligenz wieder mit Bildung gleichzusetzen und ganz generell ganz tief drin doch der Meinung zu sein, dass beides einen "besseren", vielleicht sogar wertvolleren Menschen ergibt? :schuettel
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Ich will hier niemanden angreifen aber das sind doch genau diese Leute, die unsere Gesellschaft teilweise so unausstehlich macht. Es gibt immer mehr Gymasiasten und immer weniger Real- und Hauptschüler! Viele sind der Ansicht, wenn mein kein Gymnasium besucht hat, ist man ein schlechterer Mensch oder es ist ihnen peinlich nicht auf jener Schule gewesen zu sein! Man hat es auch nicht einfach, wenn man man immernur von Studenten etc. umgeben ist, die einem vorgaukeln intelligent zu sein, aber während ihres Studiums sich jeden Abend vollsaufen und Mengen von Klausuren nicht bestehen und sich dann einfach in die nächste Nachklausur stürzen!

Natürlich gibt es "dumme" Menschen und ich will auch keinen Partner, der sich in keinem Bereich auskennt und mit mir nicht diskuktieren kann, aber so etwas kann man nicht von seinem Schulabschluss abhängig machen. Es gibt Realschüler, die ohne viel zu lernen, ihre guten Noten schreiben und es gibt Gymnasiasten, die sich täglich stundenlagen vor ihren Stoff setzen und damit gute Noten absahnen, hat dies was mit Intelligenz zu tun?

- Eindeutig nein, höchstens etwas mit Faulheit oder persönlicher Einstellung!

Man will sich selbst immer besser machen, als man ist und das ist gerade das fatale. Sieht man sich mal Studenten an, behauptet jeder, er hätte das schwerste und aufwendigste Studienfach von allen! - Das ist doch alles Humbug!

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass man in Gymnasien mehr Praxis reinbringen sollte, oder zumindest solche Fächer wie BWL o.ä., die es in manchen Realschulen gibt, denn man kann sich somit viel besser in eine bestimmte Richtung orientieren!
 

Benutzer10110 

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Toffi schrieb:
@ kexi

Doch, ich greife auch dich an weil ich der Meinung bin dass es im Leben wesentlich wichtigere Dinge als über irgendwelche Philosophen oder Literaten zu diskutieren. Du hast Recht, gleiche Interessen sollten da sein. Aber diese Interessen kann man auch gemeinsam haben wenn man Gymnasiast und Sonderschüler ist.

Ich spiele Querflöte in einem kleinen Orchester. Da sind ganz viele Leute mit den verschiedensten Abschlüssen und wir verstehen uns untereinander alle wunderbar.

Und noch etwas: In Griechenland leben und verstehen sich alle Menschen miteinander. Es ist eine riesige Gemeinschaft in der sich alle verstehen egal ob groß, klein, dick, dünn, behindert, intelligent, nicht so intelligent, moslemisch, katholisch, orthodox. Das ist den Menschen dort völlig egal wer oder was Du bist und wo Du herkommst, solange Du ein korrekter Mensch bist und daran sollten sich einige hier mal ein Beispiel nehmen.

Genau, DU bist der Meinung, dass es wichtigere Dinge gibt...natürlich ist es nicht das einzig Wahre über Philosophen und Theater zu diskutieren, aber ich darf meine Vorstellungen von einer Partnerschaft schon noch selbst festlegen, oder machst du das jetzt für mich?
Ich meine, ich habe weder gesagt, dass alle Hauptschüler strohdumm sind, noch, dass keiner von denen ein Buch gelesen hat...wie du vielleicht gesehen hast, habe ich extra nicht "alle" geschrieben...Ich sagte, die Wahrscheinlichkeit sei größer und obwohl du es offensichtlich nicht für möglich hältst, kenne ich auch einige Hauptschüler und bin sogar mit ein paar von ihnen "befreundet"...
Ich spreche daher nur von MEINEN Erfahrungen und ich denke, die kannst du eher schwer beurteilen, oder wie siehst du das?

Achja...in Griechenland werden alle akzeptiert, alle sind eine große, glückliche Familie? Ach, das glaubst du doch selbst nicht...Es gibt kein Land, in dem sich alle den ganzen Tag in den Armen liegen und Kumbaya singen...

Abgesehen davon finde ich es schon recht hart, dass du mir unterstellst, ich würde irgendjemanden diskriminieren...ich sagte doch wirklich ganz eindeutig, dass ich mich nicht als etwas Besseres ansehe, nur weil ich auf einem Gymnasium war...
Es ging hier ja darum, ob eine Beziehung funktionieren kann und nicht, wer die besseren Menschen sind...
Vielleicht solltest du deine Argumente noch einmal überdenken, bevor du wahllos Menschen angreifst - ich habe dich nicht runtergemacht oder war arrogant dir gegenüber, also such dir doch bitte andere Leute, um deinen offenbaren Frust auszulassen...
 

Benutzer16921 

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Dumuzi schrieb:
Ist der Minderwertigkeitskomplex so rasend, Intelligenz wieder mit Bildung gleichzusetzen und ganz generell ganz tief drin doch der Meinung zu sein, dass beides einen "besseren", vielleicht sogar wertvolleren Menschen ergibt? :schuettel

man man man, den satz musst ich drei mal durchlesen bevor ich ihn verstanden habe.

lies den ganzen fred durch dann wirst du erkennen das genau deine schlussfolgerung betreffend "besseren" und "wertvolleren" menschen in diversen köpfen umhergeistert.


lg
kerl
 
D

Benutzer

Gast
also ich musste erst mal schlucken, asl ich das hier gelesen habe, manche halten sich ja wohl echt für die größten, abre das is was anderes...

also ich slber gehe auf die realschule, wel ich erst noch die orientierungsstufe gemacht hatte, was alle besser für mich hielten, danach bin ich so sehr abgerutscht, dass ich auf die realschule gehen musste, wäre ich nach der grundschule schon gefragt worden, hätte ich eine glatte gymnasialempfehlung bekommen...bin ich deshalb von der bildung her dümmer...nein!!!! ich mein, warum gibt es drei stufen von schulen, weil es drei verschiedene arten von schülern gibt, das hat aber mehere faktoren, wer warum auf welche schule geht...

und ob das klappen kann,zwischen haupt und gymmi:
klar kann das klappen, vorausgesetzt, die partner wollen es...mir ist es z.b egal, von welcher schule er kommt, mir ist nur sein verhalten in der öffentlichkeit wichtig und dass ich mit ihm eine ordentliche diskussion führen kann, ohne dass er sich auf der einen seite für was besseres fühlt, weil ergymmi gemacht hat und andererseits eingeschnappt ist und dann mit solch blöden argumenten kommt, dass er ja "nur" auf die hauptschule geht...

aber klappen kann das schon!!! :gluecklic
 
M

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Gast
Mal wieder...
Kerl schrieb:
Zitat:
(Original geschrieben von: misty-dawn)
1. Wann habe ich vorgegeben, intelligent zu sein? Du hast es doch gleich aus der Tatsache entzogen, dass ich Gymnasiastin bin, stimmts?


um 11:21 mit dieser äusserung:

Zitat:
(Original geschrieben von: misty-dawn)
Und ja, ich fühle mich als etwas Besseres, aber nur was meine Bildung betrifft.


nicht nur keine soziale kompetenz, sondern auch noch ein schlechtes gedächnis.

Warum setzt du Bildung dauernd mit Intelligenz gleich? Ist dir nicht bewusst, dass das nicht dasselbe ist?
Wenn ich behaupte, nach 13 Jahren Schule gebildeter zu sein, als jemand mit 9 Jahren Schule, dann habe ich nicht gleichzeitig auch Intelligenz vorgegeben.
Ich sag jetzt schon zum 3. Mal, dass das zwei Paar Schuhe sind, die nur unter verschiedenen Gesichtspunkten zusammenhängen :rolleyes2

Kerl schrieb:
Zitat:
(Original geschrieben von: misty-dawn)
5. Ich kenne die gesamte Farbpalette mit allen Kontrasten die es gibt, da brauchst du dir keine Gedanken machen.

wie sollte ich dem nur glauben schenken?

Hattest du keinen Kunstunterricht?
Kleiner Scherz.
Ist mir egal, ob du mir glaubst, oder nicht, reicht doch, wenn ich es tue, da ich mir doch sowieso alles nur einbilde :smile:

und nun erkläre mir doch mal ganz genau was es aussagt wenn ein schüler schon im ersten schuljahr nicht mitkommt/sitzen bleibt?
natürlich würde mich auch brennend interessieren was man bei dem dann schon geahnt hat?

Was das aussagt? Wenn Deutsch seine Mutterspreche ist, dann sagt das für mich aus, dass er entweder zu faul oder zu dumm ist.
Was sagt es denn für dich aus?

ich kann nur hoffen das sich deine nach wie vor menschenverachtende einstellung im laufe der jahre durch erfahrung relativiert.

Ich finde, dass eher du dich menschen- und meinungsverachtend verhältst. Ich habe nie gesagt: Hauptschüler sind nichts wert, oder Hauptschüler sind schlechte Menschen. Das einzige, was ich sagte, war, dass ich SEHE, dass auf der Hauptschule hier 95% Assis rumrennen. Und dass ich mir keine Beziehung mit einem vorstellen könnte, auch wenn er ganz normal wäre, weil ich es einfach bis jetzt immer gemerkt habe, dass man keine gemeinsame Wellenlänge und Interessen hatte.


wildchild schrieb:
Komisch, dass solche Töne ausgerechnet von dir kommen, wenn man deine
Beiträge in diesem Thread hier mal Revue passieren lässt .

Ja, komisch, was? Habe ich je behauptet, dass das Gymnasium DAS ultimative Umfeld ist? Ich weiß nur, dass einem ein Abitur die meisten Weiterbildungschancen ermöglicht. So ist es nunmal und ich finde, da kann man sich auch drüber freuen. Ich weiß gar nicht, warum man deswegen angegriffen wird.
 
2

Benutzer

Gast
also ich bin gymnasiastin und mein freund hauptschüler und es klappt schon seit knapp 4 1/2 monaten sehr gut und es ist auch kein ende in aussicht, was auch gut so is :herz:

ich selbst habe damit kein problem, da ich merke, dass er sich anstrengt und auch noch real und so machen möchte. Im normalen Alltag merkt man auch nichts davon, dass er "dümmer" wäre oder sonstiges, vorallem ist die schule in dem sinn ja einfach nur lernen, lernen, lernen und wenn das manche nich können is ja gut, aber mit dem geistigen stand hat das nich bei allen was zu tun.
ich hab früher auch nie viel von Hauptschülern gehalten und eig auch immer abstand gehalten bzw. jetzt nicht grade den kontakt gesucht, aber is doch eig egal oder nich? solange man sich so gut versteht und auf einer wellenlänge ist, ist doch alles ok
 

Benutzer35742  (41)

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Uiuiui da fühlt sich aber jemand auf den Schlips getreten :grin:

Also, ich kann und will Dir und auch niemand anderem vorschreiben welche Kriterien er/sie für eine Beziehung haben sollte. Wenn Du meinst dein Partner sollte ein Abitur haben, dann ist das dein gutes Recht genauso wie es dein gutes Recht ist zu sagen Du willst niemanden mit einem BMI über 21 und niemanden der schon mehr als 10 Geschlechtspartner hatte. Aber genauso ist es mein gutes Recht die Meinung zu vertreten dass das diskriminierend und befremdlich ist (in meinen Augen).
Und ganz ursprünglich hatte ich dich nichteinmal angesprochen sondern mir "Hermann Hesse" einfach nur so herausgegriffen. Ich hätte auch Annette von Droste Hülshoff oder weiß der Geier wen nehmen können. Aber das tut ja jetzt nichts zur Sache.

Sicher ist es in einer Beziehung wichtig dass man auch Gesprächsthemen hat und dass man diskutieren kann, aber ich wehre mich entschieden dagegen dass das etwas mit dem Schulabschluss zu tun hat. Aber da hast Du dich ja schon korrigiert.

Und um nochmal meine ach so schlimme Frustration raushängen zu lassen: Der Satz "Ich bin sogar mit welchen befreundet" erinnert mich an den Satz einer Kollegin Homosexuelle betreffend. Sie sagte "Ich kenne auch einen Schwulen, mit dem konnte man sogar gut zusammen arbeiten".
Ja was ist denn jetzt bitte so außergewöhnlich daran?

Und nein in Griechenland ist sicher auch nicht super. Aber die Menschen dort sind im Großen und Ganzen wesentlich vorurteilsfreier, vielleicht auch weil sie zufriedener sind. Und bevor was kommt: Auch ich habe Vorurteile, davon kann sich niemand freisprechen, das ist auch nichts Schlimmes. Schlimm ist nur, wenn man sich in seine Vorurteile so sehr verrennt, dass man denjenigen die davon betroffen sind nicht einmal die Chance gibt einem das Gegenteil zu beweisen. Aber das geht jetzt zu sehr off topic.

Off-Topic:
Und frustriert bin ich ganz und gar nicht, mein Leben könnte zur Zeit nicht schöner sein, aber das nur mal nebenbei.


Was ist kexi? Frieden? :link:
 
D

Benutzer

Gast
Jo geht kein problem. Nur bei der Sonderschule is.... naja ich hab da schlechte erfahrungen. Bin selber ein gymnasiast. mal ne kleine frage an andere gymnasiasten.
Sind die Lehrer bei euch auch aufeinmal strenger geworden?
Bei uns schon ziemlich die sagen jedes mal das man hier auf einer Elite Schule is usw! nervt total.
 

Benutzer10110 

Verbringt hier viel Zeit
Au mei...weißt du, ich bin nun einmal sehr empfindlich, was Diskriminierung und ähnliches betrifft...ich bin wirklich sehr tolerant, akzeptiere auch alle möglichen Menschen in meinem Freundeskreis und ich wollte mit dem Satz "Ich bin sogar mit ein paar befreundet..." nicht andeuten, dass das etwas Besonderes sei, sondern einfach, damit du weißt, dass ich mir meine Meinung nicht aus den Fingern sauge, sondern dass ich eben Erfahrungen in diese Richtung gemacht habe...
Wie ich schon gesagt habe, ich lasse mich wirklich gerne vom Gegenteil überzeugen und ich bin mir absolut sicher, dass es Hauptschüler gibt, die sogar wesentlich intelligenter und gebildeter sind als so mancher Gymnasiast! Wenn ich jemanden kennenlernen würde, mich in ihn verlieben würde und er mir dann offenbaren würde, dass er auf der Hauptschule war, würde ich ihn doch auch nicht einfach wegstoßen - Ich würde mich eben nur in ihn verlieben, wenn er im Ansatz meine Interessen teilen würde und wenn das bei einem Hauptschüler der Fall sein sollte, bitte, dann soll es so sein :zwinker:

Achja...Ich interviewe meine potentiellen Partner nicht im Vorhinein über eventuelle Hesse-Kenntnisse - das war absolut nicht mein Punkt...es geht einfach, um ein gewisses Grundverständnis für meine Hobbies - würde sich jemand dazu bereit erklären, es mal mit einem Theaterbesuch zu versuchen, würde ich das auch in Ordnung finden - es geht nicht unbedingt darum, dass er alle literarischen Ergüsse diversester Schriftsteller der letzten 200 Jahre auswendig aufsagen kann, sondern lediglich darum, dass er zumindest für gewisse Dinge offen ist - wieder etwas klargestellt (vielleicht drücke ich mich einfach schlecht aus *seufz* :zwinker:)...

Ich sagte des weiteren auch, dass ich es für möglich halte, dass ich es mir für mich nur einfach schwer vorstellen könnte...aber wie sagt man so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt :zwinker:

Klar, schließen wir Frieden (auch wenn die Diskussion mir schon richtig Spaß gemacht hat :grin: )...
Tut mir leid, dass ich dich als frustriert bezeichnet habe, mich nervt es nur, wenn mich Menschen so unglaublich falsch verstehen und mich anders hinstellen, als ich eigentlich bin...
Ich hoffe, ich konnte ein paar Missverständnisse klären und wir sind jetzt wieder eine große, glückliche Familie :grin:
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Ich würde das jetzt nicht insgesamt auf die Schulform beziehen. Es gibt dumme Gymnasiasten und es gibt schlaue Hauptschüler, die nur zu faul sind,um was zu machen.

Auf beides hätte ich keine große Lust.

Wenn ich mich mit jemandem treffe, frag ich nicht zunächst nach seiner Schulform. Ein gewisser (vorhandener) Intellekt kristallisiert sich beim Gespräch heraus und dann merk ich, ob der jemand mir schlau genug ist.
 
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