Beziehung oder Freiheit

Benutzer13901  (46)

Grillkünstler
Das Gedanken kreisen kann dir keiner abnehmen aber wenn man sich in einer Beziehung nicht frei fühlt dann kann da imho was nicht stimmen.
Natürlich gehört zu einer Beziehung Kompromiss und gegenseitige Rücksichtnahme dazu keine Frage aber trotzdem sollte genug Platz für die freie Entfaltung bleiben. Aber eine und da kann ich gerade ein Lied voon Singen über schlechte wie auch gute Beziehungen sollte eine gute Beziehung einen erfüllen und bei euch seh ich einfach das problem das ihr schon recht lange für euer junges Alter zusammen seid in dem Alter entwickelt man sich sehr extrem und das nicht immer in den gleichen Weg. Gerade du hast durch deinen Auslandsaufenthalt und den folgenden eine ganzandere Entwicklung genommen und dann kann es passieren das man sich auseinanderlebt
 

Benutzer136524 

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Ihr wohnt zwei Stunden voneinander entfernt, seit 6 Jahren, und keiner von euch beiden will etwas daran ändern? Alt genug wärt ihr jawohl und lange genug zusammen sowieso.
Warum?

Ich glaube nicht, dass die Beziehung bei den jetzigen Aussichten eine Zukunft hat.
Vllt, wenn du aus dem Ausland zurück bist, so als Neustart.
 

Benutzer136524 

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Dann würde ich es drauf ankommen lassen und mit ihm zusammen bleiben. Trennen kannst du dich immer noch, wenn du dir sicherer bist.
 

Benutzer85671 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann mir nicht vorstellen wie es komplett ohne ihn ist. Ich weiß, dass ich glücklich wäre, aber ich kann mir auch vorstellen, dass ich es irgendwann bereue, weil wir perfekt harmonieren und ich keinen so ehrlichen und lieben Typen kenne. Andererseits habe ich das Gefühl, dass er in seiner kleinen Welt lebt und nicht über den Tellerrand hinausschaut, sehr voreingenommen gegenüber anderen Menschen ist und ich das Gefühl habe ihn pushen zu müssen, dass er auch mal aus seinem Nest kommt.
Es gibt genügend Gründe die Beziehung weiterzuführen, aber meine Zweifel und mein "Freiheitsdrang" bleiben. Aber kann ich das überstehen, vor allem wo ich jetzt so weit weg gehe?
Klingt wie eine Pro und Contra Liste. Das mag funktionieren, wenn man ein sachlicher Mensch ist, der logisch überlegt ob sich ein Weiterführen der Beziehung noch lohnt. Aber nicht wenn du ein emotionsorientierter Mensch bist, der die Liebe und das Kribbeln haben will.
Und das Gefühl "ihn pushen" zu müssen: lass es. Lass es bei ihm und lass es bei jedem anderen Mann, den du noch kennen lernen wirst. Er ist er, versuch nicht ihn zu verändern. Oder würde es dir gefallen, wenn er dich zu etwas pushen würde, was du vielleicht nicht möchtest? Hausfrau werden zb.? Entweder du kannst damit leben wie ein Mann ist oder nicht. Andere verändern klappt nicht und bringt auch kein Glück.

Wie gesagt, ich war schon dabei Schluss zu machen, aber in dem Moment als ich es dann ausgesprochen habe, hat es sich dann doch falsch angefühlt. Er meint auch, dass es kein zurück gibt, wenn ich die Beziehung beende (was ich aber verstehen kann). Ich weiß, dass er mich über alles liebt.
Die Entscheidung wird dir niemand anders abnehmen können, allerdings klingt es so, als hättest du dich schon entschieden, nur fehlt dir der Mut es durchzuziehen. Ich persönlich kann mir nach deinen Ausführungen nicht vorstellen, dass du nach solchen Gedanken nochmal zu einem Gefühl von Liebe und Zukunftswünschen mit diesem Mann zurückfinden wirst. Zumindest nicht, bis du die andere Seite ausgelebt hast (Reisen, Freiheit, etc.). Das ist oft das Problem daran, wenn man in sehr jungen Jahren zusammen kommt. Was ihr machen könntet, wäre die neun Monate, wo du im Ausland bist, schluss machen und vereinbaren, dass ihr euch danach wieder trefft und einfach schaut wie ihr dann miteinander auskommt und über eine gemeinsame Zukunft denkt. Aber da er sich daraus falsche Hoffnungen machen könnte, was ihm die Trennung nur unnötig schwer macht, würde ich eher klare Maßnahmen vorschlagen. Wenn du dich trennst und neun Monate später eine Beziehung fortführen willst, kannst du es ja nochmal bei ihm versuchen.

Dann würde ich es drauf ankommen lassen und mit ihm zusammen bleiben. Trennen kannst du dich immer noch, wenn du dir sicherer bist.
Gute Strategie, wenn man seine Schäfchen im trockenen behalten möchte. :zwinker: Wenn man so denkt, hat die Beziehung doch bereits keinen Bestand mehr. Die Unsicherheit nagt und man bleibt nur solange noch mit ihm zusammen, bis man selber mit allem im Reinen ist. Dann wird der neue Expartner darüber unterrichtet (vielleicht auch erst nachdem man Ersatz gefunden hat) und er darf dann auch mit dem Trennungsprozess beginnen. Entweder man will oder man will nicht. Aber so einen Maßnahmenvorschlag umzusetzen finde ich dem Partner gegenüber nicht fair.
 

Benutzer68742 

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Wir beide waren uns sicher, dass wir für immer zusammen bleiben (ich bin auch seine erste Freundin). Das zerstört auch unsere Illusion und auch die unseres ganzen Umfelds. Jeder denkt, dass wir mal heiraten und ich habe das auch gedacht :frown:
Ich kann nachvollziehen, dass das ein Punkt ist, der einen manchmal zögern lässt, wenn man eh unsicher ist, ob man sich überhaupt trennen soll. Aber aus dem Grund "was andere denken oder erwarten" zusammenzubleiben... nein. Es ist dein Leben und du hast nur eines und solltest gucken (auch wenn nicht anders geht, als hin und wieder jemandem wehtzutun), dass du selbst glücklich wirst.

Für mich klingen deine Schilderungen, als würdest du deinen Freund noch wirklich sehr doll mögen, aber als hättest du permanent ein schlechtes Gewissen ihm gegebenüber, eben weil du schon gemerkt hast, dass er inzwischen mehr für dich empfindet als umgekehrt. Und du zwar weißt und merkst, wie lieb er dir gegenüber ist, du es aber trotzdem nicht richtig zu schätzen weißt - und dich deshalb auch mies fühlt.
Leider führt das langfristig zu nichts. Gefühle flauen manchmal leider ab.
Vielleicht solltest du die beiden Auslandssemester trotzdem als "Chance" sehen, wenn du sowieso nichts mit einem anderen anfangen willst: mach nicht mit ihm Schluss, sondern horch in dich hinein, ob du ihn vermisst in der Zeit oder nicht...
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Was mich auch davon abhält, dass ich einfach so weiter mache und nicht noch vor dem Auslandsaufenthalt eine Entscheidung treffe ist, dass er genau in dem Zeitraum (2 Wochen will ich mit ihm vorher in das Land und in die Stadt, damit er mich hinbringt und sieht wo ich bin) in dem ich gehe, Vorbereitungszeit für seinen Sport hat, wenn er da nicht da ist, ist er für die Saison bisschen raus. Also er würde etwas für mich aufgeben, ich weiß aber nicht, ob ich willl dass er das für mich tut :frown:
Das würde ich ihm auf jeden Fall ganz ehrlich sagen! Ihr wisst nicht, ob ihr nach den 9 Monaten noch zusammen seid. Unabhängig von deiner Entscheidung würde ich ihn versuchen darauf hinzuweisen, dass er da möglicherweise etwas für sich selbst aufgibt für etwas, das nicht mehr so lange Bestand hat.
 

Benutzer96466 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich weiß einfach nicht, ob ich die Beziehung noch möchte. Es fühlt sich irgendwo wie eine Last an, Verpflichtungen
Wenn das überwiegt, dann ist es keine gute Beziehung.

Ich fühle mich eingeengt, weil ich jede Entscheidung mit meinem Partner absprechen muss (früher war das für mich selbstverständlich und keine Last).
Das klingt doch so, als wolltest du einfach mal alleine sein - sehr berechtigt ist das! Es ist ein absolut geiles Gefühl, niemandem wegen irgendwas rechenschaft ablegen zu müssen.

Ich kann mir nicht vorstellen wie es komplett ohne ihn ist.
Das ist das Wesen von Entscheidungen - man kann nicht wissen wie es wird.

Ich warte irgendwie darauf, dass mir jemand die Entscheidung abnimmt. Ich kann niemanden verletzten und das würde ich mit einer Trennung tun. Wir beide waren uns sicher, dass wir für immer zusammen bleiben (ich bin auch seine erste Freundin). Das zerstört auch unsere Illusion und auch die unseres ganzen Umfelds. Jeder denkt, dass wir mal heiraten und ich habe das auch gedacht
Ja, aber das sind alles keine Gründe die dafür sprechen, die Beziehung weiterlaufen zu lassen.

dass er eben auch mal Auslandserfahrungen macht
Wenn er das nicht will - wieso willst du ihn dann dazu bringen?
 

Benutzer153425 

Benutzer gesperrt
Ich bin dafür, dass du mit ihm ehrlich darüber sprichst, denn von alleine wird es nicht besser und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie hart es ist nach einer so langen Beziehung nichts von den quälenden Gedanken des Partners erfahren zu haben und dann vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.
Vielleicht geht es ihm ähnlich, vielleicht kommt ihr gemeinsam zu einer Lösung, vielleicht merkt ihr auch gemeinsam, dass eine Trennung das richtige ist.
 

Benutzer85671 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann niemanden verletzten und das würde ich mit einer Trennung tun.
Wenn du nicht mehr willst, wird er früher oder später ohnehin verletzt. Wenns früher ist, ist er früher wieder auf dem Damm. Und mit ihm zusammen bleiben um ihn nicht zu verletzten, wirst du auf Dauer auch nicht schaffen.

Aber man sagt doch immer, man soll sagen was einem stört und er sagt ja auch immer, dass er versucht offener zu werden.
Wenn er sich ändern will und das tut ist das ja in Ordnung. Und wenn du ihm dabei hilfst ebenso. Aber wenn du das Gefühl hast ihn pushen zu müssen, dann ist es dein Gefühl, was dir sagt, dass du ihn zu etwas bringen musst, was er aus eigener Intention nicht machen würde oder in dem Moment will. Das ist ein Unterschied. Das eine ist sein Antrieb etwas zu ändern, das andere ist deiner.

Die grundlegend Dinge die mich stören sind, dass er immer mehr Lust hat nur mit mir was zu machen (ich möchte aber, dass er auch meine Freunde richtig kennenlernt), er mich auch besucht, wenn ich im Ausland bin und er auch alle Leute da kennenlernen möchte und sehen möchte was ich da so treib (und ich dafür nicht betteln muss, sonder dass er das selbst möchte) und , dass er eben auch mal Auslandserfahrungen macht um es verstehen zu können. Wenn ich mit ihm rede geht er auch mich ein und auf mich zu, aber ich mach 0 Kompromiss in der Hinsicht und kann das auch irgendwie nicht (ich hätte ja auch nur ein statt 2 Semester gehen können).
Dieser Gedanke "Er soll etwas tun, was ich will, aber nicht weil ich es will, sondern weil er es selber will"... Das kann nur Unglück bringen. Entweder du akzeptierst, dass er Dinge nicht tut, wenn er sie nicht will oder bist zufrieden wenn er sie dir zu Liebe macht. Aber seine Einstellung ändern zu wollen, damit sie mit deinen Vorstellungen übereinstimmt wird nicht klappen. Wenn du an solchen Ideen festhältst, wirst du jede ansich gute Beziehung damit zu Fall bringen. Denn er wird sich nicht wesentlich ändern (die grundlegenden Persönlichkeitsmerkmale sind relativ stabil) und du wirst damit nie zufrieden sein.

Dass du keine Kompromisse machst ist interessant. War das früher auch schon so? Trifft das auch auf andere Punkte eurer Beziehung zu? Wenn nämlich nicht, ist das für mich ein weiterer Indikator, dass du eigentlich nicht mehr willst. In so einer Situation hat man nichts mehr zu verlieren und kann daher knallhart versuchen seine Vorderungen durchzuboxen. Wenn sie erfüllt werden, macht man weiter solange man bekommt was man möchte. Wenn man dies nicht mehr bekommt, macht man Schluss.

Was mich auch davon abhält, dass ich einfach so weiter mache und nicht noch vor dem Auslandsaufenthalt eine Entscheidung treffe ist, dass er genau in dem Zeitraum (2 Wochen will ich mit ihm vorher in das Land und in die Stadt, damit er mich hinbringt und sieht wo ich bin) in dem ich gehe, Vorbereitungszeit für seinen Sport hat, wenn er da nicht da ist, ist er für die Saison bisschen raus. Also er würde etwas für mich aufgeben, ich weiß aber nicht, ob ich willl dass er das für mich tut :frown:
Und wenn du es ihm nach seiner Vorbereitungszeit sagst und er mitten in der Saison ist, ist es besser für ihn? Wie sieht es mit einem Treffen aus, ein paar Wochen nachdem du dein Auslandssemester anggefangen hast?
Btw. solltest du dich entscheiden Schluss zu machen, bin ich mir nicht sicher ob es Sinn macht, ihm die Stadt zu zeigen in der du studierst. Vor allem, wenn er davon ohnehin nicht so angetan ist. Außer der Grund ist der, dass er dich da noch hinbringen soll...
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Die grundlegend Dinge die mich stören sind, dass er immer mehr Lust hat nur mit mir was zu machen (ich möchte aber, dass er auch meine Freunde richtig kennenlernt), er mich auch besucht, wenn ich im Ausland bin und er auch alle Leute da kennenlernen möchte und sehen möchte was ich da so treib (und ich dafür nicht betteln muss, sonder dass er das selbst möchte) und , dass er eben auch mal Auslandserfahrungen macht um es verstehen zu können.
darauf möchte ich kurz eingehen weil ich da ein wenig wie dein freund bin und ein ex von mir eher wie du war: er hat es mir zwar nicht permanent unter die nase gerieben, aber mich ständig spüren lassen dass ich ihm zu zurückgezogen war, zu wenig offen für seine freunde, für unternehmungen, für neue sachen, von reisen ganz zu schweigen. entsprechend habe ich mich immer wieder überwunden (so wie dein freund, der dich jetzt für zwei wochen begleiten will), habe natürlich auch gesagt dass ich das freiwillig und gerne tue, aber... gott, ich habs gehasst. ich habe mich gehasst dass ich tue was ich nicht will und ihn dazu auch noch anlüge, ich habe ihn gehasst dass er mich dazu bringt, ich habe die unternehmungen gehasst. dummerweise habe ich ihn gleichzeitig geliebt und auch lange um die beziehung gekämpft als er längst der meinung war dass wirs besser lassen...

letztlich hat es auch nicht funktioniert mit uns und... nach zwei bis drei wochen liebeskummer war ich so glücklich endlich diese last los zu sein, diese erwartungen die ich nie erfüllen konnte und wollte, diese ständigen ansprüche an mich die mir zuwieder waren. ich war endlich wieder frei, konnte endlich wieder tun was ich wollte - und lassen was ich wollte! - ich konnte endlich wieder ich selbst sein, musste mich nicht mehr verbiegen und verstellen.
es war im prinzip genau das gegenstück zu dem unfrei-fühlen was du jetzt hast, nur eben in die andere richtung. gegen ende haben mich selbst sachen angewiedert die ich normalerweise gerne getan habe, einfach nur weil es bedeutete dass ich "was unternehmen" musste, weil es von mir erwartet wurde. ich habe mich innerlich so sehr dagegen gewehrt dass absolut keine chance mehr bestand jemals freiwillig und von mir aus etwas mit ihm gemeinsam zu unternehmen oder offener zu werden und knabbere noch heute an diesen wiederwillen gegen alles, was etwas in die richtung bedeuten könnte - obwohl mein aktueller partner mich da nicht mehr drängt, obwohl er ein "nein" von mir respektiert ohne deswegen diesen "gott, bist du langweilig"-ausdruck in den augen zu bekommen.
ich muss jedes mal wieder genau darüber nachdenken ob ich wirklich nicht will oder ob es bloß der nachhall der damaligen situation ist - und siehe da, heutzutage, wo man mich nicht mehr drängt, wo es tatsächlich meine freie entscheidung ist, da habe ich doch tatsächlich immer mal wieder lust etwas zu unternehmen... nach der anfänglichen abwehrhaltung jeweils :zwinker:

ich will dich damit jetzt nicht in eine bestimmte richtung pushen, aber vielleicht ist es interessant für dich auch mal die andere seite zu hören.
 

Benutzer146142 

Benutzer gesperrt
Bis vor einem Jahr war ich noch Hals über Kopf in ihn verliebt und es war in meinen Augen perfekt. Letztes Jahr bin ich dann 3 Monate ins Ausland und ab da fing alles an. Ich habe ihn nicht vermisst, die ganzen 3 Monate und wollte auch nicht wieder nach Hause.
Endlich mal raus, 3 Monate weg vom Alltag, neue Leute kennenlernen, das quirlige Leben genießen. Und dann zurück in den Trott, Alltag wie vorher, inklusive Beziehung? Logisch eigentlich, dass du nicht erfreut warst, nach dem 'Freigang' quasi zurück im 'Knast' zu sein. Die Frage ist nun: wie lautet DEIN weiterer Lebensplan? Was willst du? Es sollte klar sein, dass weitere Auslandsaufenthalte zwar interessant sind, sich die anfangs prickelnde Neuheit solcher Erfahrungen aber relativ rasch abnutzt. Und was dann? Nicht ausgeschlossen, dass du jemand kennenlernst, der deine (neuen) Interessen teilt. Auch möglich aber, dass du nach einer gewissen Halligalli-Zeit wieder zurück möchtest in vertraute Bahnen.
Mach dir klar, wo du hin willst: Aufbruch allein oder nur ein Ausflug nach so langer Gemeinsam-Zeit?
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
ich werde mir noch weiter Gedanken machen müssen was ich will.
du musst dir, denke ich, vor allem gedanken darum machen ob du ihn als partner willst, wenn er sich nicht in die von dir gewünschte richtung ändert. wenn er er selber bleibt. wenn das herumreisen, neues erleben usw. eher dein ding ist als seins oder euer gemeinsames.

ehrlich gesagt finde ich persönlich letztere vorstellung garnicht mal schlimm: man muss nicht alles miteinander teilen, nicht alles gemeinsam machen. es ist vollkommen ok wenn man auch hin und wieder was alleine macht - bewusst alleine. mein kerl z.b. geht gerne angeln, das ist ein hobby was ich definitiv nicht teile (ganz im gegenteil) - ab und zu komme ich trotzdem mit weils eine gemeinsame unternehmung ist, wir dabei auch reden können ohne dass seine augen am monitor kleben, aber tendenziell macht er das alleine oder mit seinem bruder. ich wiederum geniesse dann auch die freie zeit für mich, kann daheim gammeln, wow zocken, tun was mir spaß macht. umso schöner ists, wenn man sich dann wiedersieht - mal nach ein paar stunden, mal nach einem verlängerten wochenende - beide was zu erzählen haben und froh sind uns wiederzusehen.

bei dir kommt es ein wenig so rüber als würdest du verlangen und erwarten, dass er deine hobbys teilt, dass er freudig mit dir auf reisen geht - meiner meinung nach kannst du das vergessen. es mag sein dass du ihm wichtig genug bist dass er sich immer wieder überwindet, aber glücklich wird ihn das kaum machen. dieses unternehmenslustige, dieses neues-entdecken-wollen, das ist nichts was man lernen kann weil es jemand von einem erwartet. man kann wohl im laufe des lebens seine meinung ändern, so ganz von alleine, spaß an dingen entdecken die man früher nicht mochte und umgekehrt, aber wenn er es unter druck versucht wird erst er und dann ihr beide unglücklich. die erwartungen die du im moment an ihn zu stellen scheinst kann er nicht erfüllen ohne dass eure beziehung danach den bach runter geht.
 

Benutzer146142 

Benutzer gesperrt
Triton mir ist klar, dass ich irgendwann irgendwo ankommen will. Und ja das steht auch in meinem Lebensplan! Aber noch nicht jetzt, ich muss noch etwas erleben, an meiner Karriere arbeiten und für mich bedeutet Ausland auch Persönlichkeit stärken und bei mir vor allem auch offener und selbstbewusster zu werden...bei meinen Texten möchte man meinen ich wäre unglaublich extrovertiert. Nein, im Gegenteil :zwinker:
Mit 24 musst du dich nicht entschuldigen, an deiner Karriere zu arbeiten und noch etwas erleben zu wollen :smile:. Und 7 Jahre Beziehung klingt auch nicht grade nach Partner-hopping. Es ging mir nur darum, dass nun eine bewusste Entscheidung her muss. Nicht aufgrund von Zuständen / Erwartungen / Gewohnheiten irgendwo reinschlittern. Sieht aber so aus, als wüsstest du das schon.
 
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