Beziehung oder Freiheit

Freiheit oder Beziehung?


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S

Benutzer

Gast
Dann weiß ich aber nicht, wo dein Problem dabei ist, deiner Freundin einfach von Anfang an mitzuteilen, dass du nicht monogam leben möchtest.

Weil das ja gegensätzlich zu seinen Ansprüchen sich verhält. Er will ja gerade eben, dass nette brave und monogame Mädel für sich allein haben. Will aber gleichzeitig die Bitch als Affäre oder ONS oder wat auch immer haben.
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Vielleicht besteht aber die Chance, dass sie es so sieht wie er, in ihren Augen also sexuelle Untreue die ansonsten glückliche Beziehung nicht zerstören kann. Denn wenn dem nicht so wäre, dürfte er das Argument ja gar nicht anbringen.

Stichwort:

Sie sagt ja selbst immer wieder, wie gut ich zu ihr bin.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Es ist genau dann wichtig, wenn es ihr wichtig ist und wenn es sie extrem verletzen würde, wenn sie merken würde, dass du nicht treu wärst. Da kannst du dir noch so viel einreden, dass es nicht so wichtig ist. Für sie ist es das und sie würde es nicht wollen, nicht damit klarkommen und wohlmöglich nichtmal verzeihen...

Auch wenn wir zusammen sind, ist es irgendwie trotzdem noch mein Leben und wenn ich's nicht schaffe monogam zu sein, kann ich mich auch nicht ewig selbst kasteien.
Irgendwie habe ich das Gefühl, Fremdgehen steht schon kurz vor Mord auf der Schlimm-Skala.
Es ist ja nicht so als wäre ich der einzige. Ich habe mal gelesen das 50% schon mal fremdgegangen sind. Dazu kommt, dass angeblich bei 10% aller Kinder, der offizielle Vater nicht der wirkliche Vater ist. Es gibt also 2 Betrogene, ein Mann denkt er wäre der Vater (und muss ggf Unterhalt zahlen) während ein anderer Mann gar nicht weiß, dass er ein Kind hat. Das finde ich viel schlimmer.


Sieh es mal so. Das was du für sie tust kann sie aktiv Steuern, das von dem sie nichts weiß, eben nicht. Es spielt doch keine Rolle wie du dich in der Beziehung gibst, sondern was deiner Partnerin wichtig ist um sich wohl zu fühlen. Weiß sie es? Kann sie entscheiden? Nein. Es ändert zwar nichts für DICH, für sie aber schon. Sie bekommt das Recht mit deiner Entscheidung umgehen zu können sie also zu akzeptieren oder nicht.

Ok, dann mal eine zusätzlich Frage. Wieviel Informationen muss ich eigentlich preisgeben. Muss ich ihr dagen, wieviele Frauen ich vor ihr hatte? Wieviele Beziehungen? Wieviele ONS? Dass ich von manchen nicht mehr den Namen und das Gesicht weiß? Ob ich Sex mit Nutten hatte? Ob ich 3er/ 4er hatte? Ob ich schon mal nen Mann hatte? Ob ich "eklige" Dinge beim Sex gemacht habe? Dass ich noch filmisches Sex-Material habe von meiner Ex? Und dass ich noch ne Kiste habe mit alten Liebesbriefen von ner anderen Ex? Und dass ich mir vorstelle wie das hübsche Mädel, das eben vorbeiging, mir einen bläst? Dass ich versaute Pornos geschaut habe und immer noch schaue wo Dinge gemacht wurden, die sie sich nichtmal vorstellen kann? Muss ich das auch alles sagen, damit sie alle Fakten hat entscheiden kann, ob sie mit so jemand zusammen sein will oder darf ich das verschweigen?

Dann weiß ich aber nicht, wo dein Problem dabei ist, deiner Freundin einfach von Anfang an mitzuteilen, dass du nicht monogam leben möchtest.

Weil die Beziehung dann vorbei wäre.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Stell dir vor, sie würde das selbe mit dir abziehen!
Ich find's auch unter aller Sau. Und ich hoffe, die Sache fliegt irgendwann auf. Man kann nicht immer alles im Leben haben. Das musste man schon als Kind lernen. Entscheide dich. Bleib' Single, genieße deine Freiheit - und erlaube deiner Freundin, einen Mann zu finden, der sie liebt, respektiert und es ehrlich mit ihr meint und sie nicht bescheißt.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich persönlich denke halt, man darf nicht so egoistisch sein und auf die Wünsche des Partners pfeifen. Ich bin mir recht sicher, wenn du deine Freundin fragst, was sie für einen Freund sucht, dann wird sie dir u.a. sagen, dass der treu sein soll. Ich bin mir auch recht sicher, dass es diesen Mann für sie gibt. Und ich bin mir ebenso sicher, dass du dieser Mann nicht bist. Allerdings solltest du so viel Respekt vor ihr haben, dass du ihr zugestehst, diesen Mann zu finden, auch wenn du sie nicht liebst, sondern sie einfach nur gern hast.
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Weil die Beziehung dann vorbei wäre.

Dann ist das hier

Ich finde eben nicht so wichtig, dass ich monogam bleibe so lange ich sie sonst gut behandle und sie unterstütze. Warum sollte sexuelle Treue wichtiger sein als der ganze Rest? Sie sagt ja selbst immer wieder, wie gut ich zu ihr bin.

aber schlicht nicht wahr. Beziehungsweise trifft es dann vielleicht auf dich zu ("ich finde"), aber nicht auf eure Beziehung, denn dazu gehören nunmal zwei.
Wenn sie der Meinung ist, dass sexuelle Untreue das Ende der Beziehung bedeutet und dein sonstiges Verhalten ihr gegenüber das nicht einfach wieder wettmachen kann, ist Monogamie in dieser Beziehung eben einfach nicht "nicht so wichtig", basta.
Und wie andere Poster vor mir bin ich auch der Meinung, dass du schlicht und ergreifend nicht das Recht hast, mal eben für sie mitzubestimmen, zumal du in dem Fall nicht mal so tun kannst, als würdest du das Bestmögliche tun, denn du weißt ja anscheinend, dass sie mit Untreue nicht einverstanden wäre.

Also wäre es in meinen Augen am sinnvollsten - und das nicht nur moralisch, sondern auch zum Wohl beider Partner -, dich entweder aus freien Stücken an ihr Modell anzupassen; dafür zu sorgen, dass sie sich deinem Beziehungsmodell anpasst, indem du mit ihr sprichst und deine "Argumente" vorbringst (siehe dein Zitat), oder aber die Beziehung zu beenden und dir eine Partnerin zu suchen, die mit deinem bervorzugten Modell keinerlei Probleme hat, während deine aktuelle Freundin sich ihrerseits einen Partner suchen kann, der ihre Wünsche respektiert. Alles andere ist Mist und höchst ungerecht und respektlos bis hin zu höchst demütigend gegenüber der Frau, die mit dir eine vermeintliche Beziehung auf Augenhöhe führt.

Auch wenn wir zusammen sind, ist es irgendwie trotzdem noch mein Leben und wenn ich's nicht schaffe monogam zu sein, kann ich mich auch nicht ewig selbst kasteien. (...)

Ok, dann mal eine zusätzlich Frage. Wieviel Informationen muss ich eigentlich preisgeben. Muss ich ihr dagen, wieviele Frauen ich vor ihr hatte? Wieviele Beziehungen? Wieviele ONS? Dass ich von manchen nicht mehr den Namen und das Gesicht weiß? Ob ich Sex mit Nutten hatte? (...)

Es ist dein Leben, aber nicht deine alleinige Beziehung, sondern eure - was du mit deinen Exen getan hast, kann/muss ihr völlig egal sein, solange du denen nicht gerade eine ansteckende Geschlechtskrankheit zu verdanken hast, von der sie als aktuelle Sexualpartnerin vielleicht wissen sollte, aber wenn du in dieser Beziehung nicht treu bist, obwohl es so vereinbart war (und wenn ich sage, dass ich monogam lebe und dies somit auch von ihm erwarte, gilt das als Vereinbarung, sofern er nicht widerspricht - im Normalfall stimmt der andere Part ja zu, irgendwie klärt man das Ganze zu Beziehungsbeginn ja, oder kam es bei euch nie dazu?!), betrifft das nunmal nicht nur dich, sondern auch eure Beziehung und damit auch sie, denn ihren (und auch deinen 'offiziellen') allergrundsätzlichsten Anforderungen an die Beziehung wurdest du dann nicht gerecht, sie hast du betrogen und womöglich auch belogen, euer gemeinsames Modell einer funktionierenden Beziehung hast du hintergangen.

Wenn dir das gleichgültig ist und du dies für ein bisschen Vögelei in kauf nimmst, ist das deine Angelegenheit - aber du hast meiner Meinung nach kein Recht und überhaupt keine Grundlage zu behaupten, sie ginge das ja sowieso nichts an und es würde der Beziehung nichts ausmachen.
Damit würdigst du nur sie herab und belügst dich selbst.
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Benutzer

Gast
Ok, dann mal eine zusätzlich Frage. Wieviel Informationen muss ich eigentlich preisgeben. Muss ich ihr dagen, wieviele Frauen ich vor ihr hatte? Wieviele Beziehungen? Wieviele ONS? Dass ich von manchen nicht mehr den Namen und das Gesicht weiß? Ob ich Sex mit Nutten hatte? Ob ich 3er/ 4er hatte? Ob ich schon mal nen Mann hatte? Ob ich "eklige" Dinge beim Sex gemacht habe? Dass ich noch filmisches Sex-Material habe von meiner Ex? Und dass ich noch ne Kiste habe mit alten Liebesbriefen von ner anderen Ex? Und dass ich mir vorstelle wie das hübsche Mädel, das eben vorbeiging, mir einen bläst? Dass ich versaute Pornos geschaut habe und immer noch schaue wo Dinge gemacht wurden, die sie sich nichtmal vorstellen kann? Muss ich das auch alles sagen, damit sie alle Fakten hat entscheiden kann, ob sie mit so jemand zusammen sein will oder darf ich das verschweigen?

Ach komm... Soll das jetzt die Art sein, meine Kritik an dir als unbegründet hinzustellen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Welchen Bezug haben deine Fragen auf meinen Beitrag? Keinen... Habe ich nicht geschrieben, das es wichtig ist was für sie wichtig ist? Wenn sie dir alle diese Fragen nicht gestellt hat, wie beurteilst du dann die Dinglichkeit dieser Fragen? Und wie siehst du die Chancen führ ihre persönliche Selbstbestimmung (aktive Steuerung)? Wo wir dann wieder an dem gleichen Punkt wären, den ich mit meinem ersten Beitrag ansprach.

Hast du deine Handlungen eigentlich mal aus der Sicht deiner Partnerin betrachtet? Dies auf dich runtergebrochen und drüber nachgedacht ob du ebenfalls mit deiner Entscheidung klar kommen würdest? Hättest du ein Problem, wenn sie ebenfalls dein Verhalten aufzeigt? Und nicht abgesprochen, mit anderen Männern schläft?

Weil die Beziehung dann vorbei wäre.

Möchtest du mir damit jetzt sagen, dass sie sich glücklich schätzen kann, dass du so verschwiegen bist? Weil sie ja sonst aus purem Ekel mit dir schluss machen müsste? Momentan sehe ich lediglich Vorteile für dich, wo sind ihre? Das du nett bist? Gibt dir so etwas etwa das Recht das Vertrauen deiner Partnerin zu missbrauchen? Es tut mir leid, ich bin eigentlich niemand der versucht einen abzuurteilen, leider jedoch bist du im konkreten Fall für mich ziemlich feige. Du präsentierst dich als guten Beziehungsmenschen, will ich nicht abstreiten, stellst dich damit positiv da und versuchst gut wegzukommen oder damit die Tatsache deiner Betrügerei nichtig werden zu lassen. Fast im gleichen Atemzug stellst du samaritahaft und heroisch fest, dass deine Verschwiegenheit ja völlig positiv ist, denn sie rettet ja deine Beziehung. Merkst du nicht, dass du bei allen Dingen der alleinige Nutznieser bist? Wo konkret kommt also deine Partnerin, wo konkret ist das ein Model für einen guten Beziehungsmenschen.

Ist deine Partnerin ein Kind, oder warum nimmst du dir das Recht für sie zu entscheiden? Es ist doch kein Freifahrtsschein, wenn die Partnerin sagt "ich habs echt gut bei dir". Du nimmst den Brocken Beziehung teilst ihn und schmeißt deiner Partnerin nur das hin wovon du der Überzeugung bist das es gut für sie ist. Ist natürlich easy einen auf tollen Partner zu machen, wenn man die Brocken so selektiert, dass man nur gut bei wegkommen kann. "Schatz du wirst es gut bei mir haben, ich werde dir einfach nur das erzählen was gut für dich ist."... In dieser Auffassung gibt es nur einen gleichwertigen Partner, nämlich ich und noch mal ich.
 

Benutzer98976 

Sehr bekannt hier
Weißt Du, ich selbst bin offen für Beziehungskonzepte fernab der Norm: Als ich meinen Partner kennenlernte, sagte ich ihm, dass ich vermutlich polyamor bin und es passieren kann, dass ich mich auch innerhalb einer Beziehung für andere Menschen interessiere.
Hätte er damals keine Offenheit signalisiert oder sich dabei nicht gut gefühlt, wäre aus uns nie etwas geworden. Ich war zu dem Zeitpunkt, als ich mit ihm darüber sprach, bereits sehr in ihn verknallt und es hätte mir weh getan, wenn aus uns nichts wird.
Jetzt habe ich jemanden kennengelernt, den ich sehr mag und mit dem ich mir ebenfalls eine Beziehung vorstellen kann. Auch hiervon wusste mein Partner von Anfang an und bevor irgendetwas zwischen diesem Mann und mir lief. Er hatte die Wahl, ob er das mit mir unter diesen Umständen noch möchte, er konnte sagen, ob er sich dabei nicht wohl fühlt und er konnte seine Eifersucht und seine Ängste offen zeigen.
Mittlerweile gibt es mehr zwischen diesem Mann und mir, und ich werde ihm bald sagen, dass es da noch einen Menschen in meinem Leben gibt, für den ich Gefühle hege. Wenn er deswegen wütend wird und den Kontakt abbricht, werde ich deswegen traurig sein und er wird mir fehlen. Aber er muss die Wahl haben, denn alles Andere wäre nicht fair.

Was ich damit sagen will: Man kann Beziehungen ohne Monogamie leben - aber gerade dann muss es Loyalität und Respekt geben. Dafür sollte man eine besondere Reife an den Tag legen und stets ehrlich und offen zu allen Beteiligten sein. Mal davon abgesehen, dass Deine Beziehung nie wirklich tiefgehend sein wird, wenn Du Deine Freundin in einem für sie entscheidenden Punkt belügst. Ihr werdet eine gewisse Stufe auf diese Weise einfach niemals erreichen. Ist es das, was Du willst?

Meines Erachtens bist Du nicht ehrlich zu Dir selbst über Deine Motive hinter dem Wunsch, Sex mit wechselnden Partnerinnen zu haben. Ehrlich gesagt glaube ich noch nicht einmal, dass Du unbedingt der Typ für offene Beziehungen bist - ich sehe da nur ganz, ganz viel Angst vor einer verbindlichen Partnerschaft. Du schützt Dich vor Verbindlichkeiten wie Kindern etc, indem Du deutlich jüngere Frauen bevorzugst - und baust zudem über Sexgeschichten innere Distanz auf, um Dich nicht zu sehr auf Deine Freundin einlassen zu müssen.
Gleichzeitig hast Du scheinbar ein Selbstwertproblem, denn Du legst Wert darauf, der Einzige zu sein. Dass Du ihr Erster warst hat Dir vermutlich auch ausgesprochen das Ego gestreichelt.

Aber es ist nicht in Ordnung, aus Angst davor, verletzt zu werden, andere Menschen massiv zu hintergehen.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Ach komm... Soll das jetzt die Art sein, meine Kritik an dir als unbegründet hinzustellen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Welchen Bezug haben deine Fragen auf meinen Beitrag? Keinen... Habe ich nicht geschrieben, das es wichtig ist was für sie wichtig ist? Wenn sie dir alle diese Fragen nicht gestellt hat, wie beurteilst du dann die Dinglichkeit dieser Fragen? Und wie siehst du die Chancen führ ihre persönliche Selbstbestimmung (aktive Steuerung)? Wo wir dann wieder an dem gleichen Punkt wären, den ich mit meinem ersten Beitrag ansprach.

Ach so, und wenn sie dann nicht fragt, ob ich fremdgegangen bin, dann muss ich auch nichts sagen, weil dann ja die Dringlichkeit gering ist.

Hast du deine Handlungen eigentlich mal aus der Sicht deiner Partnerin betrachtet? Dies auf dich runtergebrochen und drüber nachgedacht ob du ebenfalls mit deiner Entscheidung klar kommen würdest? Hättest du ein Problem, wenn sie ebenfalls dein Verhalten aufzeigt? Und nicht abgesprochen, mit anderen Männern schläft?
Tja, das habe ich mich auch schon gefragt. Aber wenn ich nichts wüsste, dann wäre es wohl OK. Denn wie kann ich mich über etwas aufregen, von dem ich gar nichts weiß?[DOUBLEPOST=1357671865,1357671247][/DOUBLEPOST]
Was ich damit sagen will: Man kann Beziehungen ohne Monogamie leben - aber gerade dann muss es Loyalität und Respekt geben. Dafür sollte man eine besondere Reife an den Tag legen und stets ehrlich und offen zu allen Beteiligten sein. Mal davon abgesehen, dass Deine Beziehung nie wirklich tiefgehend sein wird, wenn Du Deine Freundin in einem für sie entscheidenden Punkt belügst. Ihr werdet eine gewisse Stufe auf diese Weise einfach niemals erreichen. Ist es das, was Du willst?

Ich bin ehrlich gesagt kein Freund von bedingungsloser Ehrlichkeit (entsculdige das Wortspiel). Wenn eine kleine Lüge niemandem schadet die Wahrheit aber schmerzhaft für den der sie zu hören bekommt ist, dann ist die Lüge doch besser. Sowieso dient das "Wahrheit sagen" doch oft nur der eigenen Gewissenserleichterung.


Mittlerweile gibt es mehr zwischen diesem Mann und mir, und ich werde ihm bald sagen, dass es da noch einen Menschen in meinem Leben gibt, für den ich Gefühle hege.
Das heißt bislang hast Du die Wahrheit verschwiegen.

Meines Erachtens bist Du nicht ehrlich zu Dir selbst über Deine Motive hinter dem Wunsch, Sex mit wechselnden Partnerinnen zu haben. Ehrlich gesagt glaube ich noch nicht einmal, dass Du unbedingt der Typ für offene Beziehungen bist - ich sehe da nur ganz, ganz viel Angst vor einer verbindlichen Partnerschaft. Du schützt Dich vor Verbindlichkeiten wie Kindern etc, indem Du deutlich jüngere Frauen bevorzugst - und baust zudem über Sexgeschichten innere Distanz auf, um Dich nicht zu sehr auf Deine Freundin einlassen zu müssen.
Gleichzeitig hast Du scheinbar ein Selbstwertproblem, denn Du legst Wert darauf, der Einzige zu sein. Dass Du ihr Erster warst hat Dir vermutlich auch ausgesprochen das Ego gestreichelt.

Das wird's wohl sein, Frau Dr. Freud.
 
S

Benutzer

Gast
Ach so, und wenn sie dann nicht fragt, ob ich fremdgegangen bin, dann muss ich auch nichts sagen, weil dann ja die Dringlichkeit gering ist.

Hör doch mal auf Vergangenheit und Gegenwart zu vermischen. Das eine hast du vor ihr getan, das andere während du mit ihr eine Partnerschaft hast! Sorry, wenn ich das so sagen muss aber von einem 34 jährigen erwarte ich irgendwie andere "Antworten".... Schade eigentlich das du nicht auf die Fragen eingehst und lieber das zitierst, was für dich offensichtlich anfechtbar ist...


Tja, das habe ich mich auch schon gefragt. Aber wenn ich nichts wüsste, dann wäre es wohl OK. Denn wie kann ich mich über etwas aufregen, von dem ich gar nichts weiß?

Anders gefragt: Was ist wenn du feststellst, dass du jahre lang Zeit mit einem Menschen unter völlig falschen Vorwand verbracht hast? Mag ja sein, dass du nicht über etwas aufregen kannst von dem du nichts weißt. Du weißt aber genauso wenig ob du für immer nichts wissen wirst. Das du mit deinem Verhalten Menschen seelisch richtig Schaden zufügen kannst, dass ist dir garnicht bewusst oder? Was können andere Typen dafür, dass du nicht offen Kommunizieren kannst und nachher deine völlig verstörte Freundin langsam wieder an ein normales Beziehungsleben führen müssen? Was hat dir deine Partnerin angetan, dass du über die Tatsache hinweg sehen kannst sie vermutlich sehr zu verletzen?


Hast du dich nicht einmal gefragt, was ist, wenn sie es bemerkt? Was passiert dann deiner Meinung mit ihr?
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Hör doch mal auf Vergangenheit und Gegenwart zu vermischen. Das eine hast du vor ihr getan, das andere während du mit ihr eine Partnerschaft hast! Sorry, wenn ich das so sagen muss aber von einem 34 jährigen erwarte ich irgendwie andere "Antworten".... Schade eigentlich das du nicht auf die Fragen eingehst und lieber das zitierst, was für dich offensichtlich anfechtbar ist...

Seh ich anders. Eine Lüge ist doch eine Lüge egal ob sie die Vergangenheit oder die Zukunft betrifft. (Abgesehen davon, dass auch ein paar Punkte die Gegenwart betreffend dabei waren). Und wenn es sie stört, dann würde es sie auch stören, wenn es in der Vergangenheit passiert ist. Dann müsste ich ihr das doch trotzdem sagen, wenn hier alle so für die bedingungslose Wahrheit sind. Ein paar Fragen davon hat sie auch gestellt...
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Hat sie dir denn was dazu gesagt, wieviel Ehrlichkeit sie in der Beziehung haben will? Bzw. hast du sie mal gefragt, wie sie das mit dem Lügen so sieht?
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
Du nimmst ihr die Freiheit, selbst entscheiden zu können, ob sie mit deinen Seitensprüngen leben will oder nicht.

Damit degradierst du sie von einer gleichberechtigten Partnerin zu einer untergeordneten Figur, die nicht in der Lage ist, dir gleichberechtigt zu sein.

Das erscheint mir sehr respektlos.

***

Wenn sie mal irgendwann was gesagt hätte wie "Wenn du mich betrügst, will ich es gar nicht wissen, mach es so, dass ich es nicht mitkriege" (es gibt Menschen, die sagen genau das), wäre meine Haltung eine ganz andere.

Aber ich vermute einfach mal, dass sie das nicht gesagt hat. Oder?
 
S

Benutzer

Gast
:what: Ehrlich, bitte was? Verschwiegenheit ist gleich Lüge?

Sie geht davon aus, dass ihr monogam lebt, du tust es aber nicht = Lüge

Sie hat dich nicht nach gewissen Dingen deiner Vergangenheit gefragt und du siehst es nicht als nötig ihr das zu erzählen = Dein gutes Recht, mann nennt es auch Verschwiegenheit. Keiner verlangt ein offenes Buch zu sein.

Soviel dazu....
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Hast du dich nicht einmal gefragt, was ist, wenn sie es bemerkt? Was passiert dann deiner Meinung mit ihr?

Dann wäre sie wohl traurig und würde mir wohl nicht verzeihen. Und darüber wäre ich auch traurig. Es ist nur so, dass ich auch schon betrogen wurde. Daher hat sich meine Einstellung zu dem Thema auch geändert. Letztlich würde sie dann auch irgendwann darüber hinweg kommen. Vielleicht sogar besser als ich.
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Seh ich anders. Eine Lüge ist doch eine Lüge egal ob sie die Vergangenheit oder die Zukunft betrifft.

Muss man denn lügen? Wenn sie dich fragt, wie viele Partnerinnen du vor ihr hattest, hast du in meinen Augen vollstes Recht, zu sagen, dass sie das nichts angeht beziehungsweise du ihr das nicht erzählen möchtest - denn es betrifft sie ja nicht, das ist deine Sache. Fremdgehen in der Beziehung, die du mit ihr führst, ist aber nicht allein deine Sache. Ist das so schwer zu verstehen? :ratlos:
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
Dann wäre sie wohl traurig und würde mir wohl nicht verzeihen. Und darüber wäre ich auch traurig. Es ist nur so, dass ich auch schon betrogen wurde. Daher hat sich meine Einstellung zu dem Thema auch geändert. Letztlich würde sie dann auch irgendwann darüber hinweg kommen. Vielleicht sogar besser als ich.

Weißt du denn gar nicht mehr, wie weh es dir getan hat?

Du sagst doch selbst "vielleicht sogar besser als ich". Also bist du nicht wirklich gut drüber weggekommen.

Musst du denn wirklich einem anderen Menschen so wehtun, nur weil dir selbst so wehgetan wurde?

Dann geht das mit dem Wehtun doch immer weiter. Vielleicht verliert sie dadurch auch ihre "Unschuld", wird (wenn ihr Schmerz nachgelassen hat) dann auch wieder einen neuen Freund haben und den betrügen, weil "sie es ja auch verkraftet hat und es nicht so schlimm sein kann", und dann wird einem anderen Mann so wehgetan wie dir damals ...

Ich kann mir nicht vorstellen, dass du der Frau, die du liebst, wirklich absichtlich und in vollem Bewusstsein so wehtun willst. Gerade, wenn du den Schmerz schon mal erlebt hast.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Wenn sie mal irgendwann was gesagt hätte wie "Wenn du mich betrügst, will ich es gar nicht wissen, mach es so, dass ich es nicht mitkriege" (es gibt Menschen, die sagen genau das), wäre meine Haltung eine ganz andere.

Aber ich vermute einfach mal, dass sie das nicht gesagt hat. Oder?

Ich hatte mal vergessen mich auszuloggen und sie hat einen Chat gelesen, den ich mit einer Frau hatte, bei dem es unter anderem auch um möglichen Sex mit dieser frau ging. Sie hat mir erst viel später davon erzählt. Ich habe gesagt da lief aber nie was mit der anderen Frau (die Wahrheit) und sie hat mir verziehen aber gleichzeitig gesagt, sie wünschte sie hätte nie meine Chats gelesen. Heißt es wäre ihr lieber gewesen die Wahrheit nicht gewusst zu haben.
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
Ich hatte mal vergessen mich auszuloggen und sie hat einen Chat gelesen, den ich mit einer Frau hatte, bei dem es unter anderem auch um möglichen Sex mit dieser frau ging. Sie hat mir erst viel später davon erzählt. Ich habe gesagt da lief aber nie was mit der anderen Frau (die Wahrheit) und sie hat mir verziehen aber gleichzeitig gesagt, sie wünschte sie hätte nie meine Chats gelesen. Heißt es wäre ihr lieber gewesen die Wahrheit nicht gewusst zu haben.

Na ja, das ist aber nicht ganz das gleiche ...

Wie wäre es denn, wenn du mit ihr mal ein hypothetisches Gespräch über das Thema führst? Mein großer Bruder hat mir das mal geraten, der hat das mit seiner Frau mal so gemacht. Prämisse ist natürlich, dass erst mal klar ist, dass man es nicht vorhat, aber dass man nie weiß, was in ein paar Jahren betrunken dann vielleicht doch mal passieren könnte ...

Und dann einfach mal drüber reden, ob man es in diesem hypothetischen Fall wissen will oder nicht.
 
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