Beziehung oder Freiheit

Freiheit oder Beziehung?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    102
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S

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Gast
Also für mich gibt es einfach Dinge, die eben nur mich was angehen. Die meine Privatsache sind. Und niemand, wirklich niemand, hat das Recht alles von mir oder über mich zu wissen. Ich entscheide selbst was ich preisgebe. Und das hat für mich nichts mit lügen und verheimlichen zu tun.

Ich erzähle meinem Partner auch nicht immer alles. Sobald es sich aber um Sachen handelt, die die Beziehung betreffen, könnte ich damit gar nicht zurückhalten.
 

Benutzer117428 

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Also wenn sie dich so betrügt, dass du es innerhalb der Beziehung nicht rausfindest, ist das in Ordnung für dich?
Das fände ich dann zumindest konsequent.

Off-Topic:
Vermutlich würde sie auch sagen "Er würde mich nicht betrügen. Er tut sowas nicht. Ich bin mir sicher". :zwinker:

Was heißt in Ordnung? Aber was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Ich weiß nicht ob sie sich sicher ist, dass ich nicht fremdgehen würde. Sie weiß schon, dass ich zumindest kein Problem habe auch ohne große Gefühle Sex haben kann. Und das ich das früher schon gemacht habe.[DOUBLEPOST=1359067379,1359067314][/DOUBLEPOST]
Ich erzähle meinem Partner auch nicht immer alles. Sobald es sich aber um Sachen handelt, die die Beziehung betreffen, könnte ich damit gar nicht zurückhalten.

Was z.B außer fremdgehen?
 
3 Woche(n) später

Benutzer117428 

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Ich habe das Gefühl, je mehr ich Gefühle für meine Freundin entwickele, desto mehr verspür ich auch das Bedürfnis es mit einer anderen Frau zu tun. Wahrscheinlich besteht aber kein kausaler Zusammenhang.
 
K

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Gast
Freiheit und Beziehung schließen sich für mich nicht kategorisch aus. Meine "Freiheit" möchte ich nicht verlieren wenn ich eine Beziehung eingehe. Freiheit in einer Beziehung hat aber auch nicht nur was mit flirten, daten oder Sex zu tun (verstehe auch nicht dass andere das so ansehen können). Andererseits sollte man sich dessen bewusst sein, wenn man monogam leben will, sonst macht auch eine monogame Beziehung keinen Sinn. :zwinker:
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Gestern hatte ich mit einem Mann ein Gespräch, der meinte, je besser die Beziehung mit seiner Freundin liefe, desto mehr würde er sich auch für andere Frauen interessieren. Wenn es ihm gut geht, er sexuell ausgeglichen ist, hat er auch Lust auf andere Frauen. Und diese anderen Frauen würden auch merken, wie vital er sei und entsprechende Signale senden. Ich denke, ihr beide würdet euch in der Hinsicht verstehen.

Wie wäre es denn mit einer halb-offenen Beziehung? Lange Affären sind nicht erlaubt, aber, wenn's einmal passiert, passiert's, ist nicht gleich die Hölle los?
 

Benutzer117428 

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Gestern hatte ich mit einem Mann ein Gespräch, der meinte, je besser die Beziehung mit seiner Freundin liefe, desto mehr würde er sich auch für andere Frauen interessieren. Wenn es ihm gut geht, er sexuell ausgeglichen ist, hat er auch Lust auf andere Frauen. Und diese anderen Frauen würden auch merken, wie vital er sei und entsprechende Signale senden. Ich denke, ihr beide würdet euch in der Hinsicht verstehen.

Hm, ja. Wobei ich glaube das trifft es nicht ganz bei mir. Ich bin ja auch außerhalb von Beziehungen an anderen Frauen interessiert. Aber dass man wenn man eine Beziehung hat irgendwie relaxter wird (man ist ja nicht darauf angewiesen bei einer anderen Frau zu landen um Sex zu haben), dass denke ich auch.

Wie wäre es denn mit einer halb-offenen Beziehung? Lange Affären sind nicht erlaubt, aber, wenn's einmal passiert, passiert's, ist nicht gleich die Hölle los?

Ja, grundsätzlich keine schlechte Alternative zu einer offenen Beziehung. Aber meine Freundin würde das nicht akzeptieren. Und ich wäre mir auch nicht ganz sicher, ob ich das könnte. In gewisser Weise strebe ich schon eine halb-offene Beziehung an, nur dass sie nur auf meiner Seite offen ist. :tongue: Böser Ritter, ich weiß! :frown:

Und momentan gibt es ein konkretes Angebot von einer Freundin...
 

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
Angst vor vermeintlichem Freiheitsverlust, weil deine Beziehung zu gut läuft?
 

Benutzer117428 

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Angst vor vermeintlichem Freiheitsverlust, weil deine Beziehung zu gut läuft?

Vermeintlich würde ich nicht sagen, dass ist schon konkret. Ich kann (eigentlich) nicht mehr alles machen wie zu Singlezeiten. Eben so einfach diese Freundin zu besuchen. Das geht entweder gar nicht oder nur heimlich.
 
2 Monat(e) später

Benutzer117428 

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Ich finde absolute Ehrlichkeit auch erstrebenswert, aber ich bin auch der Meinung, dass ´die meisten mit absoluter Ehrlichkeit und Offenheit nicht mal ansatzweise umgehen können.

"Die Lüge tötet die Liebe - aber die Aufrichtigkeit tötet sie erst recht" (Victor Hugo)
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ist eine Antwort auf die Ausgangsfrage überhaupt noch erwünscht?
Ich glaube ich verstehe dich da recht gut...so im Prinzip.
Aber für mich heißt Freiheit nicht nur, was mit irgendwem anfangen zu können, wenn mir danach ist.
Auf diese Art der Freiheit zu verzichten fällt mir weniger schwer, weil mir, wenn mein Herz vergeben ist, eh nicht nach "irgendwem" ist :zwinker:

Ich hab aber andre "Beengungsprobleme" die - wenn ich sie ehrlich anspreche - schnell problematisch bis verletzend für den andern sein können. Ist nur zum Teil mit übertriebenem Selbstschutz zu erklären, bei manchem... bin ich einfach so und bin damit für einen Großteil nicht verständlich.

Geht's bei dir denn nur um ... nennen wir es "Treueproblematik"?

Off-Topic:
verzeih, wenn das eine doofe Frage sein sollte, die eh schon beantwortet wurde, ich hab den Thread nur überflogen...
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin ja auch außerhalb von Beziehungen an anderen Frauen interessiert. ... Aber meine Freundin würde das nicht akzeptieren ...

Man könnte sagen, dann passt diese Frau nicht wirklich zu unserem Ritter ... oder?


In gewisser Weise strebe ich schon eine halb-offene Beziehung an, nur dass sie nur auf meiner Seite offen ist. Böser Ritter, ich weiß!...

Nur auf Deiner Seite? Warum, hast Du etwa Verlustängste? Angst vor dem Vergleich?


"Die Lüge tötet die Liebe - aber die Aufrichtigkeit tötet sie erst recht" (Victor Hugo)

Ich meine, das Liebe nur durch Aufrichtigkeit überhaupt möglich ist.
Und, dass Betrug die Liebe tötet. Für den der betrügt und für den Betrogenen, wenn er davon erfährt.

Denn wie hat der gute alte Victor auch geschrieben:
"Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst."
Und man kann wohl nur durch Aufrichtigkeit dem Partner alle seine Facetten offenbaren. Wenn er dann bleibt, ist es Liebe und man selbst muss keine Energie in Lügen und Betrug verschwenden. Und es ist eine Menge Energie, die das kostet.


Ich kann (eigentlich) nicht mehr alles machen wie zu Singlezeiten. Eben so einfach diese Freundin zu besuchen. Das geht entweder gar nicht oder nur heimlich.

Und wenn wir schon mal bei Victor sind:
"Es gibt ein Schweigen, das lügt."

Solange ich meinen Partner bezüglich meiner sexuellen Zügellosigkeit belüge (belügen muss), kann ich ihn nicht wirklich lieben, der "Betrug" mit allem was da zu gehört, verhindert das. Ich weiß ja nicht, wie Du das empfindest Ritter. Ich MÖCHTE ehrlich sein können und mich nicht mit meinem schlechten Gewissen rumschlagen und meinen Partner hintergehen müssen. Denn das schafft auf rein emotionaler Ebene schon ein ganz schönes Stück innere Distanz - zu groß für das, was ich unter Liebe und dem dazugehörigen absoluten Glücksgefühl verstehe.

Es geht Dir ja scheinbar nicht nur um sexuelle Fantasien oder Vorstellungen (die Gedanken sollten immer frei bleiben), sondern um konkrete Taten (also zum Beispiel eindeutig sexuelle Angebot der ein oder anderen Frau anzunehmen oder sogar anzustreben). Spätestens das hat, jedenfalls für meine Begriffe, nichts mehr mit Liebe zu tun, sondern spricht nur dafür, dass der richtige Partner noch nicht gefunden ist.

Was wieder zum Anfang meines Beitrags führen würde ...

Ausweg aus diesem doch recht unbefriedigendem "Kreis": die richtige Gefährtin für den Ritter. Was immer das bedeuten mag. Eine, der Du gerne treu bleibst oder eine, die ihre Sexualität auch außerhalb Eurer Beziehung ausleben möchte - so wie Du ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer117428 

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Off-Topic:
verzeih, wenn das eine doofe Frage sein sollte, die eh schon beantwortet wurde, ich hab den Thread nur überflogen...

Was?? Dir die 11 Seiten durchzulesen ist dir zuviel? Und dann wagst Du es so eine Frage zu stellen???

:grin: Nein, das ist natürlich kein Problem.

Also es ist so, dass die Treueproblematik zwar schon ein wichtiger Punkt ist, aber auch nicht der einzige. Mal einfach so ne Freundin zu besuchen, alleine oder mit anderen zusammen Urlaub zu machen, einfach machen was mir gefällt, das ist nicht mehr (so einfach) möglich. Dazu kommt, das man eigentlich eine gemeinsame Zukunft planen sollte aber mich darauf fest zu legen, fällt mir schon schwer.

Ich hab aber andre "Beengungsprobleme" die - wenn ich sie ehrlich anspreche - schnell problematisch bis verletzend für den andern sein können. Ist nur zum Teil mit übertriebenem Selbstschutz zu erklären, bei manchem... bin ich einfach so und bin damit für einen Großteil nicht verständlich.
Was sind das für Beengungsprobleme bei dir?

Man könnte sagen, dann passt diese Frau nicht wirklich zu unserem Ritter ... oder?

Würde ich so nicht sagen, vieles andere passt nämlich sehr gut.

Nur auf Deiner Seite? Warum, hast Du etwa Verlustängste? Angst vor dem Vergleich?
Den Grund kann ich nicht genau definieren. Vielleicht weil ich etwas besonderes haben möchte. Etwas, was nur mir gehört. Und weil es etwas unschuldiges hätte. Und ja, weil ich denke, dass ich zwar gut Sex von Liebe trennen kann, aber sie es nicht könnte.



Ich meine, das Liebe nur durch Aufrichtigkeit überhaupt möglich ist.
Und, dass Betrug die Liebe tötet. Für den der betrügt und für den Betrogenen, wenn er davon erfährt.

Denn wie hat der gute alte Victor auch geschrieben:
"Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst."
Und man kann wohl nur durch Aufrichtigkeit dem Partner alle seine Facetten offenbaren. Wenn er dann bleibt, ist es Liebe und man selbst muss keine Energie in Lügen und Betrug verschwenden. Und es ist eine Menge Energie, die das kostet.

Das Problem ist, dass ich eben mit dem Begriff Liebe nicht so viel anfangen kann. Ich denke investieren muss man aber so oder so in die Beziehung. Ich halte nicht viel davon alles zu offenbaren. Im Gegenteil, ich finde es zum einen interessanter nicht alles zu wissen und ich möchte mir auch noch eine gewisse Privatsphäre erhalten. Niemand weiß alles von mir außer ich selbst. Vielleicht nicht mal ich.



Solange ich meinen Partner bezüglich meiner sexuellen Zügellosigkeit belüge (belügen muss), kann ich ihn nicht wirklich lieben, der "Betrug" mit allem was da zu gehört, verhindert das. Ich weiß ja nicht, wie Du das empfindest Ritter. Ich MÖCHTE ehrlich sein können und mich nicht mit meinem schlechten Gewissen rumschlagen und meinen Partner hintergehen müssen. Denn das schafft auf rein emotionaler Ebene schon ein ganz schönes Stück innere Distanz - zu groß für das, was ich unter Liebe und dem dazugehörigen absoluten Glücksgefühl verstehe.

Es geht Dir ja scheinbar nicht nur um sexuelle Fantasien oder Vorstellungen (die Gedanken sollten immer frei bleiben), sondern um konkrete Taten (also zum Beispiel eindeutig sexuelle Angebot der ein oder anderen Frau anzunehmen oder sogar anzustreben). Spätestens das hat, jedenfalls für meine Begriffe, nichts mehr mit Liebe zu tun, sondern spricht nur dafür, dass der richtige Partner noch nicht gefunden ist.

Ja, da sind wir wieder bei diesem abstrakten Konstrukt Liebe. Wie gesagt, ich kann damit nicht viel anfangen. "Absolutes Glücksgefühl" - sowas kenne ich nicht und bezweifle das es das gibt. Höchstens ein paar Sekunden lang. Und ich glaube auch nicht, dass ich das bei jemand anderem finden würde.



Ausweg aus diesem doch recht unbefriedigendem "Kreis": die richtige Gefährtin für den Ritter. Was immer das bedeuten mag. Eine, der Du gerne treu bleibst oder eine, die ihre Sexualität auch außerhalb Eurer Beziehung ausleben möchte - so wie Du ...

Das ist eigentlich kein Ausweg. Ich glaube die 100% perfekte Frau gibt es nicht für mich. Das ich gerne Treu bleibe, ich also überhaupt kein verlangen nach (Sex mit) anderen Frauen habe, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Vielleicht wenn ich mal im Rentenalter bin. Und eine Frau die ihre Sexualität außerhalb der beziehung auslebt, kann ich mir als Partnerin auch nicht vorstellen. Dafür bin ich wohl zu konservativ. Was bleibt also? Ich muss entweder verzichten oder ich lasse einen Teil von dem was ich tue im Dunkeln. Ich weiß, das ist nicht ideal, aber eine andere Lösung habe ich nicht.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich weiß, das ist nicht ideal, aber eine andere Lösung habe ich nicht.

Du könntest auf eine Frau warten, die es nicht stört, wenn du fremdschläfst, die aber selbst kein Interesse am Fremdschlafen hat. Und ja, sowas gibt's durchaus. Oder ist es dir wichtig, dass das deine Privatsphäre bleibt und sie nichts davon weiß?
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Du könntest auf eine Frau warten, die es nicht stört, wenn du fremdschläfst, die aber selbst kein Interesse am Fremdschlafen hat. Und ja, sowas gibt's durchaus. Oder ist es dir wichtig, dass das deine Privatsphäre bleibt und sie nichts davon weiß?

Ach ja, Du meinst das gibt es? Kennst Du eine?
Und selbst wenn es ein paar solcher Frauen gibt, dann genügt dies allein nicht als Kriterium nicht. Es müsste sonst auch alles so gut passen wie jetzt. Das alles zusammen kommt, glaube ich nicht. Und ich habe auch nicht vor ewig auf die ideale Frau zu warten. Dann lieber mit 80-90% zufrieden sein.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Off-Topic:
Ach ja, Du meinst das gibt es? Kennst Du eine?
Und selbst wenn es ein paar solcher Frauen gibt, dann genügt dies allein nicht als Kriterium nicht. Es müsste sonst auch alles so gut passen wie jetzt. Das alles zusammen kommt, glaube ich nicht. Und ich habe auch nicht vor ewig auf die ideale Frau zu warten. Dann lieber mit 80-90% zufrieden sein.

Ich kenne eine, ja.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
...
Würde ich so nicht sagen, vieles andere passt nämlich sehr gut.

"Vieles" reicht nicht (immer) für Liebe ...

... da sind wir wieder bei diesem abstrakten Konstrukt Liebe. Wie gesagt, ich kann damit nicht viel anfangen. "Absolutes Glücksgefühl" - sowas kenne ich nicht und bezweifle das es das gibt. Höchstens ein paar Sekunden lang. Und ich glaube auch nicht, dass ich das bei jemand anderem finden würde.

Da muss ich folgendes Zitat von Ebner-Eschenbach loswerden:
„An Rheuma und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.“

Da ich von beidem "befallen" bin, kann ich Dir sagen: LIEBE gibt es ...

Bist ja noch jung Ritter - bei mir hats auch lange gedauert - bis mich erst das Rheuma und später die Liebe "befallen" hat ... da ging auch das Rheuma wieder weg ... lol!
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Was?? Dir die 11 Seiten durchzulesen ist dir zuviel? Und dann wagst Du es so eine Frage zu stellen???

:grin: Nein, das ist natürlich kein Problem.

Also es ist so, dass die Treueproblematik zwar schon ein wichtiger Punkt ist, aber auch nicht der einzige. Mal einfach so ne Freundin zu besuchen, alleine oder mit anderen zusammen Urlaub zu machen, einfach machen was mir gefällt, das ist nicht mehr (so einfach) möglich. Dazu kommt, das man eigentlich eine gemeinsame Zukunft planen sollte aber mich darauf fest zu legen, fällt mir schon schwer.


Was sind das für Beengungsprobleme bei dir?

Also ich beantworte mal das :zwinker:
Ich bin auch eine von denen, die die wahrhaft wahre Liebe nicht über alles stellt, weil ich mir das für mich auch nicht vorstellen kann. Ich glaub einfach nicht an die allumfassende Macht der Liebe :zwinker:
Für mich würde es nicht reichen "aber wenn du ihn liebst! dann ist das doch alles ganz einfach! Geht ganz von allein, dann willst du gar nicht mehr unabhängig sein!" Pustekuchen.

Ich ... ich kann zu zweit nicht so allein sein, wie ich es manchmal brauche. Wirklich allein sein, unabhängig und nur für mich verantwortlich. Für jemand andern mitzudenken, jemanden zu vermissen... alles was dazu gehört, strengt mich an, wenn ich davon keine "Pause" machen kann.
Ich brauche um wirklich atmen zu können das Gefühl, dass ich niemandem Rechenschaft schuldig bin.

Ich habe Freundinnen, die vertreten die Theorie, ich hätte den, bei dem ich gerne Rechenschaft gebe und den ich gerne in MEIN Leben einbeziehe noch nicht gefunden.
Ich persönlich glaube, es ist eine Typfrage - im Sinne einer Gaußkurve :zwinker: Schwierig zu erklären - die einen brauchen Zweisamkeit mehr, die andern weniger... und wenn man dem "weniger-Ende" folgt, kommen irgendwann solche, die es auf Dauer nur schwer ertragen. An dem Ende bin ich dann angesiedelt, möglicherweise.
Vielleicht denk ich aber nur so, weil ich wirklich noch nie jemanden gefunden habe, bei dem ich nicht nach gewisser Zeit Erstickungsgefühle bekommen habe, es mir nicht zu eng oder zu nah wurde, vielleicht weil noch nie jemand die Geduld hatte, so langsam an mich ranzukommen, dass es mich nicht überfordert.
Beweisen kann ich weder die eine noch die andere Theorie :zwinker:
Das ich aber nicht an "den richtigen" sondern nur an "einige nicht ganz so falsche" glaube, tendiere ich zu a) ...

Ich wollte nur sagen, ich kann das schon verstehen... ich brauche für mein absolutes Glücksgefühl keinen andern Menschen. Ich hab mal ein Zitat gelesen, sinngemäß "Wenn man sich an seine schönsten Momente erinnert, wird man feststellen, dass sie immer in Gesellschaft waren."
Nein. Meine glücklichsten Momente, an die ich mich erinnere, hatte ich ALLE wenn ich allein war.
Vielleicht hab ich nur noch niemandem gefunden, der mich nicht anstrengt, bei dem ich mich so frei und zufrieden fühlen kann wie allein, weil keine Verpflichtungen und sonstige Dinge mich ersticken.
Vielleicht bin ich aber auch was das angeht so wahnsinnig empfindlich, dass es niemanden gibt, bei dem ich ... glücklich allein sein kann. Keine Ahnung.

Das meinte ich mit Beengungsproblemen - das Wissen, nicht wirklich allein sein zu können, weil da immer jemand ist, der Erwartungen an mich hat, die ich gerne erfüllen würde, legt sich mit der Zeit immer schwerer auf meine Brust. Für andere scheint automatische Offenheit ganz selbstverständlich zu sein, für mich ist es eine wirklich böse Herausforderung, deren Durchführung enorm anstrengend ist ... weil ich immer das Gefühl habe, ich mache das nicht gut genug, ich müsste anders ticken.
Also, bei meinem Freiheitsdrang ist ganz offensichtlich nicht das Sexuelle der zentrale Punkt.
Es ist das Gefühl, niemandem etwas schuldig zu sein, und jederzeit gehen zu können - wann und wohin ich will.




P.S. Ich hätte vermutlich auch kein Problem, wenn er ab und an auswärts isst :zwinker: So lange es ONS sind, und ich ihm traue, dass er das trennen kann, und ich in der Aufmerksamkeit die Wichtigste, Besondere bin.
Ich glaube auch nicht, dass man bei wahrer Liebe zwangsweise und automatisch treu sein MUSS, weil snst liebt man nicht wirklich.
Wie gesagt, ich persönlich mache mir nicht wirklich was aus andern Männern, wenn mein Herz an einen bestimmten vergeben ist.
Ich glaube aber irgendwie, so wie du schreibst, dass es bei dir Gründe gibt, die über simple Abwechslung hinausgehen, und ich schätze DAS würde ich nicht akzeptieren. Und ich würde niemals akzeptieren, dass er mich für blöd verkauft, indem er mich bewusst und absichtlich hintergeht.
Nicht alles sagen ist das eine, das tu ich auch nie. Aber bewusst lügen wäre ein sofortiges KO Kriterium.
Aber wie gesagt, ich glaube nicht, dass es dir um simple sexuelle Abwechslung geht...
 
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Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und eine Frau die ihre Sexualität außerhalb der beziehung auslebt, kann ich mir als Partnerin auch nicht vorstellen. Dafür bin ich wohl zu konservativ.

Dieses zweierlei Maß werde ich nie verstehen - Du vögelst fremd, aber umgekehrt geht das für Dich gar nicht ... sehr merkwürdig.

Wenn Menschen auch bei anderen das tolerieren könnten, was sie für sich selbst in Anspruch nehmen, wäre das Beziehungsleben einfacher ...

Du sprichst einer Frau ab, mit Deinen Ausschweifungen umgehen zu können, weil Du umgekehrt dazu nicht in der Lage bist ... tse tse. Also wird sie einfach aus einem Teil Deines Lebens, Deiner Wünsche ausgegrenzt. Weil es Dir zu viel ist, Dich damit auseinander zu setzen, so wirst Du Dich nur alleine ausleben können - niemals zu zweit. Du verpasst eine Menge, Du verhinderst so viel ... denn so wird das nix mit der Harmonie, der zauberhaften Einheit zwischen Mann und Frau, genannt Liebe ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer91114  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Nein, das kenne ich nicht. Obwohl wir schon über 4.5 Jahre zusammen sind und ich die manchmal unsichere und spannende Datingphase vermisse (wir hatten die gar nicht richtig), würde ich sie niemals für die Sicherheit, die Kontinuität und das Wohlgefühl in einer stabilen Beziehung eintauschen. Niemals.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Off-Topic:


Ich kenne eine, ja.

Interessant! Befürchte aber dass es dafür andere Dinge gibt, die nicht passen würden.
P.S. Ich hätte vermutlich auch kein Problem, wenn er ab und an auswärts isst :zwinker: So lange es ONS sind, und ich ihm traue, dass er das trennen kann, und ich in der Aufmerksamkeit die Wichtigste, Besondere bin.
Ich glaube auch nicht, dass man bei wahrer Liebe zwangsweise und automatisch treu sein MUSS, weil snst liebt man nicht wirklich.
Wie gesagt, ich persönlich mache mir nicht wirklich was aus andern Männern, wenn mein Herz an einen bestimmten vergeben ist.
Ich glaube aber irgendwie, so wie du schreibst, dass es bei dir Gründe gibt, die über simple Abwechslung hinausgehen, und ich schätze DAS würde ich nicht akzeptieren. Und ich würde niemals akzeptieren, dass er mich für blöd verkauft, indem er mich bewusst und absichtlich hintergeht.
Nicht alles sagen ist das eine, das tu ich auch nie. Aber bewusst lügen wäre ein sofortiges KO Kriterium.
Aber wie gesagt, ich glaube nicht, dass es dir um simple sexuelle Abwechslung geht...

Zunächst mal Danke für deine ausführliche Beschreibung. Ich denke ich kann dein Gefühl auch gut nachvollziehen. So ein Gefühl gibt es bei mir auch, aber wohl nicht so ausgeprägt, wie es bei dir zu sein scheint. Aber ja, ein langfristiges zusammenleben ist auch einer der Gründe, der mich etwas beunruhigt, weil ich zwar gerne gemeinsame Zeit mit einer Frau verbringe, aber ich auch gerne mal alleine bin.

Mir ist nicht ganz klar, was Du damit meinst, dass bei mir noch mehr dahinter steckt als pure Abwechslung. Ich suche keine zweite heimliche Beziehung, sondern ein bisschen flirten und Sex, als ONS oder gelegentlichem Sex mit Freundinnen.

Dieses zweierlei Maß werde ich nie verstehen - Du vögelst fremd, aber umgekehrt geht das für Dich gar nicht ... sehr merkwürdig.

Wenn Menschen auch bei anderen das tolerieren könnten, was sie für sich selbst in Anspruch nehmen, wäre das Beziehungsleben einfacher ...

Du sprichst einer Frau ab, mit Deinen Ausschweifungen umgehen zu können, weil Du umgekehrt dazu nicht in der Lage bist ... tse tse. Also wird sie einfach aus einem Teil Deines Lebens, Deiner Wünsche ausgegrenzt. Weil es Dir zu viel ist, Dich damit auseinander zu setzen, so wirst Du Dich nur alleine ausleben können - niemals zu zweit. Du verpasst eine Menge, Du verhinderst so viel ... denn so wird das nix mit der Harmonie, der zauberhaften Einheit zwischen Mann und Frau, genannt Liebe ...

Ja, dann kann ich das eben nur alleine ausleben. Ich muss nicht alles zusammen machen. wingerclub mit Partnertausch ist wohl einfach nichts für mich.
Und es tut mir leid aber "zauberhafte Einheit zwischen Mann und Frau, genannt Liebe" hört sich für mich an wie aus einem Rosamunde Pilcher Film. Also einer kitischige Überhöhung einer biochemischen Reaktion. Damit kann ich einfach nichts anfangen.

Nein, das kenne ich nicht. Obwohl wir schon über 4.5 Jahre zusammen sind und ich die manchmal unsichere und spannende Datingphase vermisse (wir hatten die gar nicht richtig), würde ich sie niemals für die Sicherheit, die Kontinuität und das Wohlgefühl in einer stabilen Beziehung eintauschen. Niemals.

Manche sagen, Treue ist oft nur eine Mischung aus Mangel an Gelegenheit und Trägheit.
 
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