Beziehung mit Kiffer - Ende vorprogramiert?

Benutzer57587  (32)

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Dass Problem ist dass dieses Zeug ganz klar immer mehr im Mittelpunkt stehen wird als du! Sicher kann es gut gehen solange er sein Gras hat und zufrieden ist, aber wenn du ihn fragen würdest was er machen würde wenn er sich entscheiden müsste zwischen dir und dem Gras, seine erste Antwort wäre mal sicher dass das eine sinnlose Frage ist und wenn du dass dann Ernst meinen würdest glaub ich, kenn ich die Antwort auch schon. Naja ich hätte auch kein Problem mit ner Freundinn die villeicht ab und zu alle Monate mal einen Raucht wenn sie sonst mit beiden Beinen im Leben steht und einfach weiß was Realität ist aber so eine wo jeden Abend ihr Gras raucht möcht ich auch lieber nicht.....
 

Benutzer82094  (42)

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Cannabis nicht gleich Heroin, aber beide machen süchtig

@GNT:
klar macht kiffen "abhängig" - das aber auf andere weise als zB alk.
man darf nicht verharmlosen - es ist ne droge - aber so krass musst du auch nicht sehen :zwinker:
GNT sagt auch gar nicht, dass Heroin und Cannabis das gleich wären. GNT sagt nur, dass Cannabis wie Heroin süchtig machen können: nicht mehr und nicht weniger. Von daher bietet sich ein Vergleich an, da alle Drogen und Alk süchtig machen können.

Wieder so ne Leuchte der Kiffen tatsächlich mit Heroin vergleichen will. Weisst du überhaupt wovon du redest?! Ich denke nicht. :ratlos:
Hasch hat ein weitaus geringeres Suchtpotenzial wie beispielsweise, Alk, Kippen, oder Heroin. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt.
Ich halte es auch für Unsinn, dass Alkohol und Zigaretten legal sind, aber andere Drogen nicht.

Trotzdem hat GNT völlig recht, wenn er sagt, dass Heroin das gleiche ist wie Cannabis in Hinsicht von Sucht. Auch wenn die Suchtstärke eine andere ist. Aber darum geht es nicht, weil schließlich der Kifferfreund offenbar süchtig ist und nicht davon loskommt.
Wenn GNT sagt, dass alle Drogen psychisch abhängig machen können, dann hat er recht. Nur das sagt er und vondaher stellt er Heroin nicht mit Cannabis im Allgemeinen auf eine Stufe. Sondern nur, wenn es um Sucht geht. Auch wenn die Suchtstärke unterschiedlich ist. Aber darum geht es nicht.
Wenn man Alkohol oder Drogen zu heftig konsumiert kann man abhängig werden. Und er sagt nicht, dass Heroin das gleiche ist wie Cannabis.
Daher stimme ich GNT zu, dass Cannabis genau so süchtig machen kann wie Heroin. Auch wenn die Suchtstärke eine andere ist.
Das Cannabis anderes wirkt als Heroin stimmt schon. Aber dagegen hat GNT auch keine Einwände.
So hat er nicht gesagt, dass Cannabis das gleiche ist wie Heroin. Er hat nur gesagt, dass beide Drogen abhängig machen können.
Das ist das ein gravierender Unterschied.
Vondaher vergleicht er Cannabis mit Heroin nur, da beide Drogen wie alle anderen Drogen auch süchtig machen.
Dass der Rausch ein anderer ist weiß GNT bestimmt. Dass Heroin schneller süchtig macht, weiß auch jeder.
Auch kann man von Cannabis leichter wegkommen als von Heroin, aber das ist nicht das Thema.
Hier geht es nur darum, dass man Cannabis mit Heroin auf eine Stufe stellen kann, da beide Stoffe wie alle anderen Drogen auch süchtig machen können. Und nur darum geht es GNT.
Deswegen liegt ihr falsch, wenn ihr GNT widersprecht. Weil er nicht sagt, dass Cannabis das gleiche wäre wie Heroin.
Denn er sagt nur, dass Cannabis wie Heroin abhängig machen kann. Wo lebt ihr eigentlich? Jeder weiß, dass Drogen abhängig machen können.

Und um zum Thema zurückzukommen. Sicherlich handeln Suchtkranke nicht immer so wie sie wollen. So vernachlässigen sie vielleicht auch ihre Partner, weil sie Stoff besorgen müssen.
 

Benutzer50482 

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Die Droge Cannabis macht nicht süchtig. Der Ausstieg aus dem Cannabiskonsum kann unabhängig von der Dauer des Konsums zu jeder Zeit erfolgen!!
Ich habs mit fünf anderen Leuten von heute auf morgen getan, und da hatte zu 100% keiner ein Problem damit. Und ich glaub schon, dass mein Konsum über einige Jahre recht extrem war.
 

Benutzer76576 

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@suchtkrank:

ich finde das es ganz klar eine rolle spielt um welche droge es sich handelt!

allgemein diskutieren wir hier ja nicht - es geht um den freund von "mädchen".
und wenn ihr freund heroin nehmen würde käme keine aussage wie "rede nochmal mit ihm" sondern ich würde entzugstipps geben

heroin ist einfach NULL ddamit zu vergleichen...
bzw wenn doch dann muss heroin aufhören ja echt easy sein :zwinker:

okok gnt hat es nicht gesagt aber darum gehts finde ich nicht :zwinker:
 

Benutzer30831  (31)

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Die Droge Cannabis macht nicht süchtig. Der Ausstieg aus dem Cannabiskonsum kann unabhängig von der Dauer des Konsums zu jeder Zeit erfolgen!!

Das halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Mag auf den Einzelfall zutreffen, aber ich kenne eine Menge Kiffer, die ich als süchtig einstufen würde, konsumiere auch selber Cannabis und würde daher sagen, so einfach, wie du es formulierst, funktioniert es auf jeden Fall nicht.
Wollte nur meinen Senf dazugeben, weil ich diese Aussage nicht so stehen lassen wollte. Aber vielleicht back to topic...
 

Benutzer79932 

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Ich habe es in deinem anderen Thread zwar schon geschrieben, führe es aber hier nochmals aus:

Ich habe kein Problem mit der Kifferei, solange sie sichs auf WE beschränkt und/oder die Person nicht ernsthaft beeinflusst. Ja, das ist möglich, auch beim täglichen Joint. Würde er allerdings 5, 10, 15 Joints pro Tag rauchen, fände ich das alles andere als prickelnd und würde das definitiv direkt ansprechen. Am WE-Kiffen kann ich nichts weiter Schlimmes erkennen.

Deutlich mehr Probleme hatte ich übrigens mit dem Ex-Freund, der täglich seine paar Bier getrunken hat. Aber Alkohol ist ja immer noch problemlos salonfähig, da konnte ich noch lange reden...

Wie immer in solchen Situationen: Reden hilft. Die Lügerei und Verheimlichungen finde ich nicht akzeptabel, aber ausser direkt darauf ansprechen bleibt da nicht viel...

P.S. Ich kenne auch mehrere Kiffer, die definitiv süchtig sind, deutlich süchtiger als mancher Zigarettenraucher. Die Verallgemeinerung, Kiffen sei ja nicht so tragisch und mache nicht wirklich abhängig, ist schlicht nicht wahr.
 
V

Benutzer

Gast
welche droge nun wie "schlimm" ist, ist für die fragestellung hier wahrscheinlich relativ irrelevant und da gehen die meinungen eh sehr auseinander. siehe eine studie der university of bristol, die alkohol, cannabis und tabak für gefährlicher als ecstasy, ghb und lsd hält.

Off-Topic:

hier mal ein link, falls es jemanden interessiert: http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/6474053.stm



die zentrale frage ist meiner meinung nach, ob die beziehung und das leben durch welche substanz auch immer entscheidend negativ beeinflusst werden. wenn die ts sich von ihrem freund vernachlässigt fühlt und er sich ihrer meinung nach zum negativen verändert hat, ist die ursache dafür im endeffekt relativ egal. wenn er bereit ist, etwas zu ändern oder absehbar ist, dass es sich nur um eine phase handelt, kann man daran arbeiten. wenn er sich stur stellt, muss die ts eben ggf die konsequenzen ziehen.
 

Benutzer82094  (42)

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Cannabis macht nicht süchtig?????????????

@Chafur&Co::cry:
das stimmt : es ist kein Problem mit dem Kiffen von einem Tag auf den Nächsten aufzuhören. Trotzdem kann das Zeug süchtig machen oder warum habe ich es eine Zeit lang täglich konsumiert....sowas nennt man Sucht!!! ohne Stoff hatte ich schlechte Laune und ein weiterer Beweis dafür, dass Cannabis süchtig machen kann sind meine Bekannten, die nun schon seit Jahren rregelmäßig konsumieren. Das ist Sucht.
GNT vergleicht Heroin und Cannabis nicht wegen des Rausches oder der Suchtstärke, sondern nur wegen der Sucht. Er hätte genau so gut Pilze und Cannabis oder Alkohol und Cannabis vergleichen können. Und ich denke es ist nicht neu, dass alle Drogen süchtig machen, aber manche sehen das hier nicht so...sehr sehr eigenartig!!!
 

Benutzer50482 

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@Chafur&Co::cry:
das stimmt : es ist kein Problem mit dem Kiffen von einem Tag auf den Nächsten aufzuhören. Trotzdem kann das Zeug süchtig machen oder warum habe ich es eine Zeit lang täglich konsumiert....sowas nennt man Sucht!!!

Ich würde sagen, du hast täglich gekifft weil du einfach Bock drauf hattest, genauso wie ich und mein Freundeskreis auch.
Okay, schlechte laune hatte ich auch, etwa 3 Tage. Danach gings mir Blendend.
Ne sucht is des für mich dennoch nich...

@ Kuri:
Ich kenn ziemlich viele Leute die sich ziemlich unterschiedliches Zeug rein pfeifen von Alk bis Koks. Und Cannabis gehört echt zu der unstressigsten und auch Gesellschaftstauglichsten Droge...wenn jemand nach´n paar Joints sein arsch nimmer hoch bekommt, hängt des einfach von dem Charakter der Person ab.

Aber gut...is halt mal ends off Topic...bitte vielmals um entschuldigung :smile2:

Wenn sich der Freund der TS, mit 30 Jahren, wegen Cannabis derart hängen lässt, hat er einfach nich begriffen worums geht, sorry....mit 16 is so ein Verhalten verständlich, aber nich mit 30.

Kiffen weckt ein gewisses Gefühl von Gleichgültigkeit, was den meisten Kiffern einfach egal is *höhö* :tongue: und genau da liegt des Problem. Sie wollen einfach nich aufhören.
 

Benutzer66788  (42)

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Ich habe jetzt nur die erste Seite gelesen, deshalb kann es sein, dass ich was wiederhole oder was wichtiges verpasst habe.

Prinzipiell finde ich kiffen okay, wenn es im Rahmen bleibt. Es gibt weißgott schlimmere Drogen. Allerdings hat sich meine Meinung zu dem Thema in den letzten Jahren verschoben. Das hat damit zu tun, dass ich gerade hier in Marburg viele Kiffer kennengelernt habe, die mit dem Zeug eben nicht umgehen können. Das aber selbst nicht mehr wahrnehmen oder einsehen.

Gras und Hasch sind von allen Drogen noch die kleinsten Übel, aber es sind Drogen, und nur weil sie ungefährlicher sind, sind sie nicht ungefährlich.

Ich muss aber auch Diotima Recht geben, dass vieles von der Ablehnung, die manche so plakativ zur Schau stellen, völlig überzogen und ohne jede eigens erfahrene Grundlage herrscht. Die Leute, die Gras am lautesten als gefährlich ablehnen, haben meist die wenigste Ahnung davon und auch kaum Erfahrungen mit Kiffern gemacht.

Ich würde deinen Freund weiter beobachten und ihm ruhig auch sagen, wenn dir irgendeine Verhaltensweise nicht gefällt oder sogar weh tut. Wenn er das nicht einsieht und dir nicht entgegen kommt, oder dich sogar belügt, ist zumindest die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass er süchtig ist und ein Problem hat.

In dem Fall kannst du ihm das Messer auf die Brust setzen: Die Droge oder du.

Generell solltest du ihm das aber nicht ganz verbieten, hast auch kein Recht dazu. Er muss dir entgegen kommen, wenn du ein Problem damit hast, aber du musst auch bereit sein, ihm Zugeständnisse zu machen.
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Ich würde sagen, du hast täglich gekifft weil du einfach Bock drauf hattest, genauso wie ich und mein Freundeskreis auch.
Okay, schlechte laune hatte ich auch, etwa 3 Tage. Danach gings mir Blendend.
Ne sucht is des für mich dennoch nich...
Genau, für dich nicht. Es steht aber außer Frage, dass Cannabis, Gras, Hasch, wie auch immer ihr den Kram nennen wollt, psychisch abhängig macht. Das ist so.
 

Benutzer82094  (42)

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Cannabis macht süchtig

genau, weil ich und auch viele meiner Bekannten immer meinten "ohhh, ich kiffe zu viel. Ich muss aufhören", aber gepackt hat es niemand.
Ich wollte auch immer aufhören, aber habe es nie geschafft. So habe ich es nur gepackt, weil mir eine Stoffwechselkrankheite das Kiffen verbietet. Und ich bin endlos glücklich darüber. Alleine hätte ich das nicht geschafft, weil ich einfach süchtig war.

Aber ich sehe das auch so, dass wenn jemand kifft und nicht den Arsch hochkriegt, ddas nicht am Kiffen liegt, sondern an seinem Charakter.
Übrhaupt sind Alkohol und Zigaretten unter den 10 gefährlichsten Drogen. Und Cannabis nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Droge#Rangfolge_der_sch.C3.A4dlichsten_Drogen
Ich halte unser Drogensystem für willkürlich und falsch. Denn es sterben jährlich 40 000 an Alkohol, aber nur 1000 an illegalen Drogen
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Suchtkrank,
auch wenn das jetzt offtopic wird. Die Zahlen,die dir vorliegen, sind aber mit Sicherheit auch darauf zu begründen, dass legale Drogen einfach leichter zu bekommen sind. Die Beschaffungskriminalität fällt da weg und ne Menge Leute trauen sich an illegale Drogen auch nicht ran :zwinker:

Fakt ist: Cannabis, Alkohol, Zigaretten, Speed, Koks, usw. machen alle abhängig. Und egal, von was wir nun reden, wie schwer der einzelne das Abhängigkeitspotential jener Droge bewerten möchte, der Exfreund der TS hat ein Verhalten an den Tag gelegt, das nicht mehr ok war. Er hat den Joint ihr vorgezogen (was ich für bedenklich halte) und sie angelogen.
Von daher sind alle anderen Diskussionen überflüssig *find*
 

Benutzer82094  (42)

Benutzer gesperrt
sehe ich nicht so

es sagen viele, dass die Zahlen zustande kommen, weil Alkohol und Zigaretten legal sind und der Rest nicht. ABer alle Leute, die Drogen nehmen wollen kommen da auch ran. Das habe ich so miterlebt. Deswegen glaube ich, dass Alkohol und Zigaretten gefährlicher als Cannabis usw. sind. Es gibt keine Berechtigung, dass Alk und Zigaretten legal sind, denn es gibt Drogen wie Cannabis, die weniger gefährlich sind.
Daher wäre ich für eine Legalisierung aller Drogen (und Alkohol auch), allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Drogen nur so konsumiert werden dürfen, dass man nicht süchtig wird. Sprich: man geht zu einem Drogenamt und holt sich 1gramm Marihuana für einen Monat. Mehr bekommt man nicht. Außerdem wird man nocht aufgeklärt über die Droge, die man sich kauft. (z.B. ist LSD nicht so gefährlich wie Alkohol und Tabak ist gefährlicher als Cannabis). Das wäre ein Fortschritt. Dadurch wird die Zahl der Suchtkranken nicht verschwinden, aber sinken.
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
es sagen viele, dass die Zahlen zustande kommen, weil Alkohol und Zigaretten legal sind und der Rest nicht. ABer alle Leute, die Drogen nehmen wollen kommen da auch ran. Das habe ich so miterlebt. Deswegen glaube ich, dass Alkohol und Zigaretten gefährlicher als Cannabis usw. sind.
Da masgt du ja auch Recht haben. Aber es gibt "selbst" unter SÜchtigen auch Leute, die vor Illegalem zurückschrecken
Daher wäre ich für eine Legalisierung aller Drogen (und Alkohol auch), allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Drogen nur so konsumiert werden dürfen, dass man nicht süchtig wird. Sprich: man geht zu einem Drogenamt und holt sich 1gramm Marihuana für einen Monat. Mehr bekommt man nicht. Außerdem wird man nocht aufgeklärt über die Droge, die man sich kauft. (z.B. ist LSD nicht so gefährlich wie Alkohol und Tabak ist gefährlicher als Cannabis). Das wäre ein Fortschritt. Dadurch wird die Zahl der Suchtkranken nicht verschwinden, aber sinken.
Vollkommen utopisch.
Und die Kerle, die Frauen mit Liqud XTC betäuben und vergewaltigen horten dann pro Monat ein Fläschchen? Jugendliche gehen ab 16 mal zum Gesundheitsamt, um unter Aufsicht Drogen auszuprobieren?
Im Ürigen: Suchtpotential hängt nicht zwangsläufig mit der Menge zusammen, sondern mit Kontinuität und den mit der Droge verbundenen Gefühlen/Erlebnissen
 

Benutzer76959  (30)

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Off-Topic:
Ich habe generell eigentlich nix gegen kiffen, aber momentan merk ich mal wieder, dass es richtig ist Cannabis nicht zu legalisieren. Menschen die ich schon 4-5 Jahre kenne, mit denen ich praktisch aufgewachsen bin und Fußball gespielt habe, sind durch Weed zu totalen Hängern mutiert, die ihr Leben garnicht mehr auf die Reihe bekommen. Es dreht sich alles um's verdammte Gras, statt Geld für Billiard etc. auszugeben, muss jedes Wochenende das letzte Geld zusammengekratzt werden, um zu kiffen. Vor der Schule und in Freistunden wird gekifft, oft auch einfach mal Stunden geschwänzt um zum Dealer zu laufen. Ich kenne schätzungsweise 15 Kiffer und kein einziger lebt sein Leben "normal" weiter, also unabhängig vom Weed.

Ich kann die TS deshalb ganz gut verstehen, bei mir warens zwar nur Freundschaften die durch Gras in die Brüche gingen, trotzdem war's hart. Wie das erst in einer Beziehung ist, will ich mir garnicht vorstellen...

Und ja, ich rauche auch ab und zu, aber das kommt vllt. 3-4x im Jahr vor.
 

Benutzer82094  (42)

Benutzer gesperrt
Legalisierung ist gut, wenn Drogen in kleinen Mengen vergeben wird, die nicht süchtig machen.
Wenn ich von Legalisierung rede, dann rede ich gleichzeitig davon, dass jeder Bürger der Drogen konsumieren möchte, nur so viel kriegt, dass er/sie nicht süchtig wird. Dann werden deine Freunde auch keine Hänger.
Es mag sich utopisch anhören, aber würde besser sein und das Drogen nehmen allemal sicherer machen, weil weniger Leute süchtig werden.

Da masgt du ja auch Recht haben. Aber es gibt "selbst" unter SÜchtigen auch Leute, die vor Illegalem zurückschrecken Vollkommen utopisch.
Meine Gegenthese lautet, dass viele auch Drogen nehmen, eben weil sie illegal sind.
Im übrigen zeigt Holland, dass durch die Legalisierung von Cannabis (prozentual gesehen) nicht mehr Leute kiffen als in anderen Ländern.
Also spricht nicht wirklich viel für deine Unterstützung der Illegalisierung.

Und die Kerle, die Frauen mit Liqud XTC betäuben und vergewaltigen horten dann pro Monat ein Fläschchen?
das ist völlig bei den Haaren herbeigezogen und ausgemachter Schwachsinn und ich weiß auch nicht, wieso du denkst, dass ich Vergewaltigungen unterstüze. So müssten manche wirklich gefährliche Drogen wie z.B. Crack immer noch illegal sein.

Jugendliche gehen ab 16 mal zum Gesundheitsamt, um unter Aufsicht Drogen auszuprobieren?
Ich würde ab 18 vorschlagen und sie nehmen nicht die Drogen unter Aufsicht. Sondern sie gehen zu einem Amt, bei dem sie aufgeklärt werden und nur so viel bekommen, dass sie nicht süchtig werden. Findest du das schlimm?
Ist es besser, wenn die Leute Drogen konsumieren über die sie nicht richtig aufgeklärt sind. Ist es besser, wenn sie süchtig werden, weil sie alleine die Kontrolle verlieren? Und ist es besser, wenn sie Stoff kaufen, bei dem sie nicht wissen, ob er rein ist? Denn Drogen werden konsumiert, egal ob illegal oder nicht.
Findest du es besser, wenn immer mehr junge Leute anfangen zu rauchen? Und Zigarettten überall gekauft werden können? Tabak steht an 5. Stelle der gefährlichsten Drogen.

Im Ürigen: Suchtpotential hängt nicht zwangsläufig mit der Menge zusammen, sondern mit Kontinuität und den mit der Droge verbundenen Gefühlen/Erlebnissen
Ach das ist doch Quatsch, denn wenn du nur einmal im Monat kiffst z.B., dann wirst du auch nicht süchtig.
Oder bezeichnest du es als Sucht, wenn du jeden Samstag zwei Glas Wein nachm Essen trinkst oder nach der Arbeit Kaffee?

Drogen müssen legalisiert werden, indem Drogen nur in ganz kleinen Mengen verkauft werden und damit weniger Leute süchtig werden.
Das jetzige Drogensystem ist völlig desolat, da Tabak und Alkohol zu den 10gefährlichsten Drogen zählt und trotzdem in großen Massen erwerbbar ist. Süchtig zu werden ist relativ einfach und es sterben allein durch Alkohol jährlich 40 000 Menschen in Europa. Und am Tabak 100 000 in Deutschland. Daher wäre es besser Alkohol und Zigaretten nur so zu verkaufen, dass man nicht süchtig wird. So wie alle anderen Drogen auch, denn der Drogenkonsum steigt und findet statt, egal ob es illegal ist oder nicht.
Ich vestehe wirklich nicht, was an der Legalisierung dieser Art so schlimm sein soll. Denn eigentlich hat sie nur gute Seiten. Weil der Drogenkonsum nicht ansteigen würde und außerdem würden weniger Leute süchtig werden, weil ihre Drogenlust gestillt werden würde ohne das sie anfangen zu oft Drogen zu nehmen.
Die Leute, die Drogen konsumieren wollen, tun dies, ob Drogen nun legal oder illegal sind.
Das heißt, dass es so wie es jetzt ist, schlechter ist. Denn die Konsumenten wissen nicht richtig bescheid über die Drogen und werden eventuell noch süchtig. Außerdem gibt es viele, die Drogen konsumieren, weil sie illegal sind.
Deswegen spricht eigentlich alles dafür, dass eine Legalisierung durch Abgabe von Drogen in kleinen Mengen gesünder wäre, weil so die Zahl der Suchtkranken sinken würde.
Das jetzige Drogensystem halte ich für willkürlich, da Tabak und Alkohol überall in Massen erwerblich ist und unter den 10 gefährlichsten Drogen steht und zusammen jährlich 140 000 Menschen tötet.
 

Benutzer82104  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe generell eigentlich nix gegen kiffen, aber momentan merk ich mal wieder, dass es richtig ist Cannabis nicht zu legalisieren. Menschen die ich schon 4-5 Jahre kenne, mit denen ich praktisch aufgewachsen bin und Fußball gespielt habe, sind durch Weed zu totalen Hängern mutiert, die ihr Leben garnicht mehr auf die Reihe bekommen. Es dreht sich alles um's verdammte Gras, statt Geld für Billiard etc. auszugeben, muss jedes Wochenende das letzte Geld zusammengekratzt werden, um zu kiffen. Vor der Schule und in Freistunden wird gekifft, oft auch einfach mal Stunden geschwänzt um zum Dealer zu laufen. Ich kenne schätzungsweise 15 Kiffer und kein einziger lebt sein Leben "normal" weiter, also unabhängig vom Weed.

da gebe ich dir zu 100% recht!
kenne diese "szene" selbst und weiß das du genau die entscheidenede thematik ansprichst.
egal wie stark kiffen abhängig macht... das ergebnis ist einfach bei einigen - eben denen die missbrauch betreiben und nicht nur mal ne tüte rauchen - das sie ihr leben oft nicht mehr auf die reihe kriegen.
und das ist mehr als besch...

war früher auch für legalisierung usw... wenn ich aber jetzt genau wie linguist (oder noch paar jahre später in der entwicklung) sehe wie viele leute echt auf der strecke geblieben sind muss ich meine meinung sofort revidieren...

kiffen ist an sich nichts "böses" - die leute schaffen es nur nicht damit umzugehen.



gruß
 
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