Beziehung = Mission Impossible

Benutzer115547 

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Hallo allerseits

Ich habe noch nie etwas in ein solches Forum gepostet und weiss auch nicht, was ich mir davon erhoffe. Ich bin eigentlich auch jemand, der seine Sorgen eigentlich in sich rein frisst und damit nicht an die Öffentlichkeit tritt. Aber das Forum ist in gewisser Weise ja anonym, weshalb ich mich auch traue, die ganzen Details bekannt zu geben.
Ich muss mir nun einfach mal meinen Kummer und meinen Frust von der Seele schreiben. Schön, wenn es jemand liest und mich vielleicht etwas aufmuntern und auf andere Gedanken bringen kann.

Ich bin 24 Jahre alt, habe soeben mein Studium abgeschlossen und noch nie wirklich eine Beziehung gehabt. Ich habe mich zwar in einige Frauen verliebt (und das immer so richtig, manchmal jahrelang). Doch daraus wurde nie etwas, weder eine Umarmung, noch ein Kuss oder mehr. Ich bin scheu und habe mich lange Zeit auch nie getraut, meine Gefühle zu signalisieren. Im Sommer habe ich dann aber das erste Mal den Mund aufgemacht und von meiner besten Freundin einen Korb eingefangen. Ich hatte lange Zeit damit zu kämpfen, wurde dann aber von dem Liebeskummer auf eine sehr schöne Art geheilt, nämlich indem ich ein halbes Jahr später eine andere nette (19-jährige) Frau kennen gelernt habe. Wir haben uns zu Spaziergängen und auf Kaffee’s getroffen, es war schön und schon nach kurzer Zeit kamen wir irgendwie zusammen (falls man das so nennen kann). Sie hat mich darum gebeten, dass ich bei ihr übernachten solle, irgendwann gab’s den ersten Kuss. Dieses Glücksgefühl ging 2 Wochen, dann hatten wir auch zusammen Sex (mein erstes Mal, sie hatte schon Erfahrung). Doch danach hat sie den Kontakt von einem Tag auf den andern mehr oder weniger abgebrochen. Man muss dazu noch sagen, dass sie Probleme mit sich selber hat (Magersucht und Selbstverletzung). Sie kam dann auch für 4 Tage in die Klinik, wo ich sie einmal besuchen durfte. Kurz gesagt, in den letzten 6 Wochen hatte ich sie 3 mal gesehen (das letzte Treffen ist 14 Tage her), und dies immer nur, wenn ich das Treffen in die Wege geleitet habe. Von ihr aus kam keine Kontaktaufnahme mehr. (Das war anfänglich anders, sie war eigentlich immer die treibende Kraft). Das hat mich natürlich traurig gemacht und ich habe ihr meinen Kummer dann in einem Mail mitgeteilt, dass ich den Eindruck hätte, dass sie mich nicht mehr sehen wolle. Ob es an mir liege, oder ob sie andere Probleme hätte?
Darauf kam 6 Tage lang keine Antwort. Nun haben wir gestern ein Treffen für heute Abend ausgemacht und sie hat mir geschrieben, dass wir reden müssten. Da ich aufgrund der Situation schon länger am Ende meiner Kräfte bin, habe ich sie darum gebeten, dass sie mir doch noch am selben Abend (also gestern) sagen solle, was sie mir mitteilen möchte. Ich hätte sonst nicht schlafen können, denn meine Befürchtungen, dass sie nichts mehr von mir will, waren ja nicht aus der Luft gegriffen und ich brauchte endlich Klarheit.
Es kam dann auch das Mail, dass es wohl nicht an mir, sondern an ihr liege. Sie hätte nichts mehr im Griff, könnte nicht mehr zunehmen, zerstöre sich selbst, etc. Sie sei im Moment nicht beziehungsfähig, könne keine Nähe zulassen und es täte ihr leid, dass sie mich so hingehalten habe. Sie hätte mich trotz allem gerne und sie wollte nichts kaputt machen, hätte aber schon viel früher etwas sagen sollen.

Das ist nun der neuste Stand der Dinge. Ich bin einfach nur unsäglich traurig, da ich mich stark in die Frau verliebt habe, ich habe mir Hoffnungen gemacht, dass man die Probleme zusammen in den Griff bekommen könnte, dass ich ihr dabei vielleicht sogar eine Hilfe sein kann.
Heute Abend werden wir uns treffen, um miteinander zu sprechen. Ich habe Angst vor der Situation, weil ich nicht weiss, wie ich reagieren soll. Ihr Mail hat für mich so geklungen, als ob es im Moment einfach der falsche Zeitpunkt wäre, dass sie etwas Zeit für sich braucht. Vielleicht war es aber auch nur die sanfte Art zu sagen, dass Schluss sei, dass sie nicht interessiert sei?
Was haltet ihr von der Situation, was ratet ihr mir?
 

Benutzer115267 

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da ich unterwegs bin halte ich meine Antwort kurz. gib ihr Zeit und das Gefühl der Sicherheit. sie hat eine schwere Krankheit und wenn sie es wert ist Kämpfe. stelle dich darauf ein Zeit und kraft investieren zu müssen und bitte rede bicht über essen! falls du möchtest kannst du Sir Tipps für angehörige von Essgestörten in Fachforen holen. Alles Gute!!

---------- Beitrag hinzugefügt um 14:42 -----------

was ich vergaß zu erwähnen: nie zu etwas drängen, aber ich schätze das ist dir vorher schon bewusst gewesen.
 

Benutzer115547 

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Vielen Dank, Lindor!

Den Tipp, dass ich das Essen nicht zum Thema machen soll, will ich gerne annehmen und weiterhin befolgen. Ich habe darüber mit ihr noch so gut wie gar nicht gesprochen, da sie in therapeutischer Behandlung ist und ich nicht auch noch "Therapiegespräche" mit ihr führen muss.

Die Zeit habe ich ihr immer gegeben und ich habe auch nicht gedrängt (behaupte ich von mir). Ich habe sie nach unserm letzten Treffen auch eine Woche lang nicht kontaktiert (weder SMS, noch Mail, noch Telefon), da sie gerade wenig Zeit hatte und gemeint hat, dass sie sich bei mir melden würde. (Nach einer Woche habe ich ihr dann aber meine Bedenken mitgeteilt, dass ich sie vermissen würde, sie mich aber anscheinend nicht sehen mag...)

---------- Beitrag hinzugefügt um 16:30 -----------

Das nächste Kapitel der Geschichte sieht nun so aus, dass sie sich bei mir nun telefonisch gemeldet und das Treffen abgesagt hat. Das Telefonat hat 3 Minuten gedauert. Ich habe ihr nochmal klar gemacht, dass die beiden Wochen, wo ich ziemlich oft bei ihr übernachtet habe, für mich einfach sehr schön waren und ich wollte sie fragen, ob das für sie auch galt. Ich würde ihr die Zeit geben, wenn sie jetzt welche braucht, und warten. Wir könnten uns auch zu einem anderen Zeitpunkt mal treffen, wenn es ihr im Moment unangenehm sei.
Ich bekam aber keine Antwort, ausser, dass ich nicht warten solle, das sei unfair von ihr mir gegenüber (ich habe ihr da gesagt, dass das ja an mir liege, dies zu beurteilen, ob ich das akzeptieren kann oder nicht).
Jetzt schwebe ich also eigentlich weiterhin im Vakuum. Ich weiss nicht was sie will (wahrscheinlich weiss sie es selber nicht)... ich kann irgendwie nicht länger auf sie warten und emotional an sie gebunden bleiben, ohne zu wissen, ob ich je wieder etwas von ihr höre. Andererseits kann ich aber auch nicht mit ihr abschliessen.

Ich habe sie noch darum gebeten, dass sie sich halt mal bei Skype bei mir melden solle (was sie "vielleicht macht"), dann könnten wir schreiben, falls ihr das Reden nicht so behagt. Ich glaube nicht daran, dass ich noch etwas von ihr hören werde, sofern ich mich nicht nochmal bei ihr melde.
Was soll ich also tun? Soll ich ein wenig Zeit verstreichen lassen und mich dann nochmal bei ihr melden? Soll ich ihr noch heute nochmal schreiben, dass sie sich selbst keine Vorwürfe zu machen braucht (es sei unfair von ihr, etc...). Soll ich mich überhaupt nicht mehr melden?
Vielen Dank für etwas klarer durchdachte "Vorgehens-Anleitungen", als ich sie im Moment zu ende denken kann.
 
G

Benutzer

Gast
Hallo schlemihl,

Lindor hat Recht, gib nicht auf, versuche sie liebevoll und fürsorglich zu unterstützen, aber drängel dich nicht auf und versuch es nicht zu erzwingen. Versucht euch in dieser schwierigen Phase eher über positive Dinge zu unterhalten, neutrale Themen wie dein Hobby, oder eine Sportart oder meinetwegen den nächsten Bundespräsidenten :smile:

Mit einem verständnisvollen Partner kann man schwierige Phasen des Lebens meistens besser meistern. Gib ihr zu verstehen, dass du für sie da bist und unterstützen möchtest, aber natürlich ihre Wünsche respektierst.

Vielleicht hilft es, wenn du versuchst dir vorzustellen, wie du in ihrer Situation handeln würdest. Versetz dich in ihre Lage rein und überlege, wie du reagieren würdest. Dass erklärt dann vielleicht aus deiner Sicht komische/abweisende ANtworten ...

Naja, ich finde es sehr schwer, hier richtig und falsch abzuschätzen.
Helfen wollen ist immer richtig, aber nur, wenn derjenige sich auch darauf einlässt.

Bitte schreib hier ruhig nochmal, wenn du Fragen/Probleme hast,
in sich hineinfresse ist eigentlich keine gute Variante, mit Porblemen umzugehen :zwinker:

Gruß,
Ali

Edit:
huch, dein Zugefügtes hab ich erst nachher gesehen.

Hmm, nunjaaa.
Soo verwunderlich und unverständlich ist ihre REaktion nicht, aber wie ich schon sagte, ist es verdammt schwer, an dieser Stelle abzuwägen, was zu tun ist. Sie möchte dich eben nicht zu sehr mit reinziehen und dich belasten, sie möchte mit ihren Problemen selber fertig werden.

MMn bringt es nichts, mit ihr jetzt über ein mögliches Treffen zu diskutieren oder sonstwas.

Blöde spontane Idee von mir:
Schreib ihr jeden Tag eine Postkarte. Dass sie sieht, dass da draußen jemand ist, der an sie denkt.
Schreib aber normale/neutrale Dinge, eben über dein Hobby und so. Schreib, was du so am Tag erlebt hast, dass du auf der Straße 2Euro gefunden hast, oder dass du beim SChwarzfahren erwischt wurdest. Wünsch ihr eine gute Besserung, aber nicht zu oft "Ich vermisse dich", oder "Du gehst mir nicht mehr ausm Kopf". Das machts ihr nur schwerer, wenn sie sieht, wie stark dich das belastet.

Naja, ist nur ne Idee, darf gerne diskutiert und zerpflückt werden :9
 

Benutzer115267 

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Hansdampf, die Idee mit den Karten ist toll :smile: aber vielleicht nicht unbedingt JEDEN Tag. Natürlich ist es dir selbst überlassen wie viel du ihr helfen möchtest, wenn du dich aber bereit fühlst zu helfen dann setze dicch ein wenig mit der Thematik auseinander. Du sollst sie natürlich nicht therapieren, aber zum Bsp. unentwegt auf Essgewohnheiten hinzuweisen wäre kontraproduktiv (als Beispiel). Sie hat ein schwieriges Problem und wird nicht wollen, dass sich jemand wegen ihr so schlecht fühlt. die Reaktion ist auch für mich nachvollziehbar. Sei für sie da und sie wird es dir danken, auch wenn sie gerade am Anfang die Hilfe nicht sieht und du die Dankbarkeit vielleicht lange vermissen wirst.

was du machst ist letztendlich deine Entscheidung. Nochmals alles Gute!
 

Benutzer115547 

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Ja, die Postkarten-Idee ist schön und entspricht mir. Die Post hat so was "Gemütliches", das man in den elektronischen schriftlichen Medien vermisst... auf eine Mail muss man fast antworten und wenn keine Antwort kommt, dann fühle ich mich als Versender schlecht. Auf einen Brief muss man nicht sofort (oder überhaupt nicht) antworten und selbst wenn man sofort antwortet, verstreichen ein bis zwei Tage, bis das Schreiben die andere Person erreicht... ich blange demnach auch nicht so sehr auf eine Antwort.
Täglich muss die Postkarten-Aktion wohl nicht sein. Ich habe mich nach 6 Wochen "Warten-auf-Nachricht" langsam auf einen anderen, behutsameren Rhythmus einstellen können ;-)
Danke für den Vorschlag!
 

Benutzer115547 

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Tja, das war's dann.

Ich habe ihr nochmal geschrieben, dass ich sehr gerne "warten" würde und dass ich es nicht unfair von ihr fände, wenn sie erstmal Zeit brauche und ich habe ihr zu zeigen versucht, dass ich sie verstehen kann (was ich gestern Abend auch wirklich das Gefühl hatte).
Darauf kam jetzt aber die Mail, dass es ihr leid tue, dass sie mich zwar gerne hätte, aber dass es für eine Beziehung einfach nicht ausreiche. Sie sei das erste mal als der Mensch geliebt worden, der sie sei, und das halte sie nicht aus. Es tue ihr leid, dass sie nun genau diesen Menschen abweisen müsse. Wenn ich möge, könnten wir ja Freunde bleiben, etc.

Ich werde die Pille jetzt schlucken, keine Postkarten schreiben und mich mit ihrer Entscheidung abfinden müssen. Darin habe ich ja schon ein wenig Erfahrung :zwinker:
In erster Linie bin ich nun natürlich einfach mal traurig, dass ich mit ihr nicht das leben kann, was ich mir gewünscht hätte. Es tut weh, einmal mehr von einer Person, für die man ernsthafte Gefühle entwickelt hat, abgewiesen zu werden. Aber ich scheine diese "Lass-uns-Freunde-bleiben"-Karte lebenslänglich reserviert zu haben. Woran liegt das? Warum kann mich niemand lieben? Ich bin normalerweise eine humorvolle Person (man muss meinen Humor zwar mögen, aber es gibt viele Menschen, die das tun), ich bin jetzt nicht das hässlichste Entlein und allzu dumm bin ich auch nicht... oberflächlich schon gar nicht.

Ich bin mit meinen Gefühlen nie leichtfertig umgegangen, habe keine Schwärmereien gehabt und habe auch niemandem unechte Gefühle gezeigt. Wenn ich mich verliebt habe, dann immer über mindestens ein Jahr oder länger. Ich bin schüchtern, habe eigentlich nie etwas gesagt, wenn ich für eine Frau mehr empfand als nur Freundschaft (ausser im letzten Sommer einmal, was ja auch in die Hose ging). Ich habe aber durch Treffen, gemeinsame Konzertbesuche, etc. versucht Kontakt herzustellen. Und so hat man sich dann auch angefreundet, aber mehr wurde daraus nie.
Jetzt habe ich erstmals eine Frau anders kennen gelernt, nicht über lange Monate, sondern innerhalb von wenigen Wochen. Es ging mir am Anfang eigentlich alles zu schnell, aber sie hat mir Interesse gezeigt (ich habe das Interesse wahrgenommen, weil ich auch interessiert war) und sie hat mir Hoffnung gemacht und mich auf Wolke 7 entführt.
Dass nun auch daraus nichts werden kann, macht mich fertig.

Ich komme mir gerade vor wie ein Wintermantel... wenn es kalt ist draussen, dann zieht man ihn gerne an. Doch sobald man abends wieder in die warme Wohnung kommt oder sich in Gesellschaft begibt, hängt man den Mantel an einen Haken. Nun hatte ich das "Glück", dass bei meiner Herzensdame gerade die Heizung ausgestiegen ist, sodass sie mit dem Kleidungsstück übernachtet hat... aber sobald die Heizung wieder repariert ist, wird der Mantel weggesperrt. Jetzt sowieso, wo es wieder wärmer wird... nächsten Winter kann man sich dann auch einen neuen Mantel kaufen.

Klar, im Moment bin ich einfach nur traurig, dass ich nicht mit der Person zusammen kommen kann, in die ich mich gerade so sehr verliebt habe. Da mag ich gar nicht über die Zukunft nachdenken. Aber trotzdem mache ich mir Gedanken: wie soll ich jemals "die Richtige" finden? Man hat mir nun erstmals den Köder zugeworfen, wo ich im Ansatz sehen konnte, wie es ist, in einer Beziehung zu leben. Das gefällt mir, ich habe es satt, immer alleine in meiner Wohnung zu sitzen und meine DVD-Sammlung zu erweitern.
Ich habe einen sehr kleinen, aber wertvollen Freundeskreis. Aber da sind wir eigentlich immer in der Wohnung bei den Leuten zu Hause. Da lerne ich keine neuen Menschen kennen. In den Ausgang gehe ich nicht gerne, schon gar nicht alleine (und meine Freunde sind nicht der Ausgangstyp)... ausserdem bin ich eben nicht der "Aufreisser", der einfach so mit Leuten ins Gespräch kommt. Bin ich also dazu verdammt, ein Leben lang ein Single-Dasein zu fristen?
 

Benutzer72455 

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Ich denke, es ist für dich besonders schmerzhaft, genau dann abgewiesen zu werden, wenn du das Gefühl hast, großes Verständnis für sie und ihre Situation aufzubringen.

Vermutlich gehören zu ihrer Krankheit nicht nur ihre eher offensichtlichen Probleme, sondern ganz besonders auch ihre Angst und ihr Unbehagen bei echter emotionaler Nähe.

Es kann jedoch gut sein, dass sie sich schon bald wieder nach der Liebe sehnt, die sie dann aber doch nicht ertragen kann...
 
G

Benutzer

Gast
Wow, tut mir Leid für dich :frown:
Weiß jetzt aber auch im Moment nicht, was ich dir noch mit auf den Weg geben kann, außer ein "Kopf hoch, weiter gehts". Es gibt nicht nur eine Frau da draußen, auf jeden Topf passen mehrere Deckel blabla. Eine neue Bekanntschaft lernt man ja meistens doch genau dann kennen, wenn man am wenigsten mit rechnet.

Also, auf gehts, das Leben ist noch lang :smile:

Gruß,
ALex
 

Benutzer115547 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ja, vermutlich sehnt sie sich tatsächlich nach Liebe und kann diese dann nicht zulassen. Wohl ein Teufelskreis. Sie hat mir in dem Mail auch geschrieben, dass sie immer Angst gehabt hat, wenn sie dann einmal einen Freund hat, dass dieser mit ihr Schluss machen würde... und nun sei die Situation da, aber falsch rum :frown:
Und sie wollte sich nicht mehr mit mir treffen, weil sie Angst davor hatte, meine Enttäuschung zu sehen.

Naja, wenn ich ihr mit Abstand am besten helfen kann, dann soll's so sein. Sie hat sich über 6 Wochen von mir distanzieren können (indem sie sich nicht von sich aus gemeldet hat, wir uns fast nicht getroffen haben und sie mir aber auch nie eine Andeutung gemacht hat). Ich nehme mal an, sie hat sich das alles sehr gut überlegt. Ich wusste, dass sie in der Klinik ist, sie hat eine wichtige Prüfung verbockt, etc. Da habe ich mich halt daran festgeklammert, dass sie einfach andere Sorgen hat, zumal sie mir auch auf SMS eigentlich immer zurück geschrieben hat. Und bei unserem letzten Treffen vor zwei Wochen wollte sie noch meine Mutter kennen lernen...
Aber es bringts wohl wirklich nicht in der Vergangenheit zu grübeln.
Mich macht der Gedanke einfach fertig, dass das letzte, was wir damals im Januar zusammen gemacht haben, der Sex war. Warum wollte sie das noch? War das genau zu viel für sie? (obwohl sie danach gefragt hat)... Für mich fühlt sich die Erfahrung gerade so an wie ein One Night Stand mit Vorbereitung... nicht gerade das, was ich mir fürs erste Mal gewünscht hätte.
 

Benutzer72455 

Verbringt hier viel Zeit
Ja, das ist ein Teufelskreis.
Und es besteht die Gefahr, dass du da auch mit hineingezogen wirst.
Denn vielleicht bekommst du ja in ein paar Wochen, wenn du sie einigermaßen vergessen konntest, ein ganz liebes SMS von ihr. Dann gibt es ein Happyend und alles ist wunderbar wie im Januar. Aber genau dann, wenn es am schönsten ist, erfolgt erneut ein abruptes Ende - wie in einer spannenden Fernseh-Serie...
Dieses Szenario ist leider durchaus denkbar.

Du befürchtest also, dass sie noch mit dir geschlafen hatte, obwohl sie bereits beabsichtigte, demnächst den Kontakt zu dir abzubrechen?
Das glaube ich nicht. Vermutlich hatte sie durchaus vor, noch ganz lange mit dir zusammen zu sein. Aber dann spürte sie plötzlich das Besondere an der Situation - es war ja nicht einfach ein Routine-Gerammel. Und deine wie auch ihre eigenen guten Gefühle waren dann wohl zu viel für sie.
 

Benutzer114259  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
Bekannte Situation :geknickt: Bei mir hat sich hinterher herausgestellt das sie nur sex wollte... Hätte sie auch direkt sagen können :mad: Bei mir ist es auch immer so das ich mich wirklich laaaaange zeit auf den mensch einschiesse -leider- man wird hinterher nur umso enttäuschter sein! Naja vielleicht kannst du ihr halt erstmal ne freundschaft anbieten.. Wenns ihr iwann besser geht wird sie bestimmt auf dich zu kommen!
 
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