M
Benutzer172071
Verbringt hier viel Zeit
- #1
Liebe Community,
ich muss mir jetzt einmal meine Gefühle aus dem Kopf schreiben und hoffe auf den ein oder anderen gut gemeinten Rat.
Mein Partner hat sich im April diesen Jahres von mir getrennt. Die Trennung kam für mich sehr überraschend, aber an sich war sie vorhersehbar.
Auch ich habe zu dem Zeitpunkt schon mit mir gekämpft, ob ich diese Beziehung wirklich noch führen möchte oder nicht. Wir beide haben uns selbst absolut verloren, da wir beide in zwei völligen unterschiedlichen Lebenslagen steckten, die sich gegenseitig nicht gut getan haben. Wir beide wollten Unterstützung vom anderen, aber wir beide hätten Unterstützung vom anderen gebraucht. Die Trennung war für mich zu dem Zeitpunkt aber auch das beste, was passieren konnte, da ich so wieder zu mir selbst finden konnte, mich auf mich konzentriert habe und mein Leben wieder in die gerade ziehen konnte. Genauso wie mein Partner auch. Es klingt komisch, aber er musste sich zu dem Zeitpunkt von mir trennen, da er mir nicht mehr das geben konnte, was er sich in einer Beziehung vorstellt, er hatte immer den Zwiespalt zwischen "ich muss mich auf die Arbeit konzentrieren (Anfang einer Selbstständigkeit)" und "aber wenn ich länger im Büro bin, kommt meine Partnerin zu kurz, sie braucht mich" und kam immer ins straucheln.
Blöd gesagt hatte er das ausgesprochen, was ich mich nicht getraut habe.
Jetzt haben wir getrennte Wohnungen, können uns auf uns konzentrieren, haben Druck rausgenommen und haben nie den Kontakt verloren richtig verloren (nur die ersten zwei Monate). Jetzt treffen uns, die Zeit ist so viel wertvoller geworden. Wir lachen wieder zusammen, planen wirkliche Treffen, bei denen wir etwas gemeinsam erleben. Können wieder viel mehr für den anderen Part da sein und es läuft nahezu perfekt. Wir beide sagen, dass diese Trennung nicht auf Dauer war, wir uns wieder zurück haben wollen und dass wir uns lieben.
Aber leider ist es so, dass er mich einmal während einer sehr schwierigen Zeit in der Beziehung angelogen hat, er ist mir nicht fremdgegangen, aber trotzdem ist, vorallem seit der Trennung, mein Vertrauen zu ihm wirklich sehr gebrochen. Als wir darüber gesprochen haben meinte er, es ist okey, er versteht mich und tut alles, damit wir das Vertrauen wieder gemeinsam aufbauen können und das will ich wirklich sehr. Nur leider habe ich Angst, dass das nie passieren wird. Dass ich mir immer denke "ob das stimmt, was sagt? Ist er nicht vielleicht doch bei einer anderen?"
Und wenn ich das dauernd anspreche, obwohl er mir aktuell keinen Grund gibt, ihm nicht zu vertrauen, tue ich ihn damit ja auch nicht recht.
Außerdem hatte er sich seit unserer Trennung einmal mit zwei anderen Frauen getroffen. Er hatte mir das erzählt und meinte, er hat kein Interesse daran, jemand anderen auf sexueller- und Beziehungsebene kennenzulernen. Dass ist ihm auch bei und nach diesem Treffen deutlich bewusst geworden, dass er niemand anderen möchte als mich.
Und natürlich darf ich ihn nicht verurteilen, dass er, nachdem wir getrennt sind, sich mit anderen Frauen trifft.
Aber warum muss man sich erst mit anderen treffen um sich bewusst zu werden, ob man wirklich kein Interesse an anderen hat? Ich kenne das nur, dass manche Leute sich nach einer Trennung mit neuen treffen und belanglosen Sex ablenken wollen um zu verdrängen.
Es ist in meinem Kopf einfach so ein hin und her, auf der einen Seite wünsche ich mir nichts lieber, als dass wir wieder zusammen kommen und wirklich von null wieder anfangen können. Er gibt sich auch sichtbar Mühe um mich. Nach wie vor sind wir beide der Meinung, dass wir lieber das reparieren, was wir hatten als etwas Neues zu suchen. Da wir auf zu viel Ebenen einfach perfekt zusammen passen und wir einfach wissen, was wir an dem anderen haben.
Aber andererseits habe ich Angst, dass es nie mehr wieder wird.
ich muss mir jetzt einmal meine Gefühle aus dem Kopf schreiben und hoffe auf den ein oder anderen gut gemeinten Rat.
Mein Partner hat sich im April diesen Jahres von mir getrennt. Die Trennung kam für mich sehr überraschend, aber an sich war sie vorhersehbar.
Auch ich habe zu dem Zeitpunkt schon mit mir gekämpft, ob ich diese Beziehung wirklich noch führen möchte oder nicht. Wir beide haben uns selbst absolut verloren, da wir beide in zwei völligen unterschiedlichen Lebenslagen steckten, die sich gegenseitig nicht gut getan haben. Wir beide wollten Unterstützung vom anderen, aber wir beide hätten Unterstützung vom anderen gebraucht. Die Trennung war für mich zu dem Zeitpunkt aber auch das beste, was passieren konnte, da ich so wieder zu mir selbst finden konnte, mich auf mich konzentriert habe und mein Leben wieder in die gerade ziehen konnte. Genauso wie mein Partner auch. Es klingt komisch, aber er musste sich zu dem Zeitpunkt von mir trennen, da er mir nicht mehr das geben konnte, was er sich in einer Beziehung vorstellt, er hatte immer den Zwiespalt zwischen "ich muss mich auf die Arbeit konzentrieren (Anfang einer Selbstständigkeit)" und "aber wenn ich länger im Büro bin, kommt meine Partnerin zu kurz, sie braucht mich" und kam immer ins straucheln.
Blöd gesagt hatte er das ausgesprochen, was ich mich nicht getraut habe.
Jetzt haben wir getrennte Wohnungen, können uns auf uns konzentrieren, haben Druck rausgenommen und haben nie den Kontakt verloren richtig verloren (nur die ersten zwei Monate). Jetzt treffen uns, die Zeit ist so viel wertvoller geworden. Wir lachen wieder zusammen, planen wirkliche Treffen, bei denen wir etwas gemeinsam erleben. Können wieder viel mehr für den anderen Part da sein und es läuft nahezu perfekt. Wir beide sagen, dass diese Trennung nicht auf Dauer war, wir uns wieder zurück haben wollen und dass wir uns lieben.
Aber leider ist es so, dass er mich einmal während einer sehr schwierigen Zeit in der Beziehung angelogen hat, er ist mir nicht fremdgegangen, aber trotzdem ist, vorallem seit der Trennung, mein Vertrauen zu ihm wirklich sehr gebrochen. Als wir darüber gesprochen haben meinte er, es ist okey, er versteht mich und tut alles, damit wir das Vertrauen wieder gemeinsam aufbauen können und das will ich wirklich sehr. Nur leider habe ich Angst, dass das nie passieren wird. Dass ich mir immer denke "ob das stimmt, was sagt? Ist er nicht vielleicht doch bei einer anderen?"
Und wenn ich das dauernd anspreche, obwohl er mir aktuell keinen Grund gibt, ihm nicht zu vertrauen, tue ich ihn damit ja auch nicht recht.
Außerdem hatte er sich seit unserer Trennung einmal mit zwei anderen Frauen getroffen. Er hatte mir das erzählt und meinte, er hat kein Interesse daran, jemand anderen auf sexueller- und Beziehungsebene kennenzulernen. Dass ist ihm auch bei und nach diesem Treffen deutlich bewusst geworden, dass er niemand anderen möchte als mich.
Und natürlich darf ich ihn nicht verurteilen, dass er, nachdem wir getrennt sind, sich mit anderen Frauen trifft.
Aber warum muss man sich erst mit anderen treffen um sich bewusst zu werden, ob man wirklich kein Interesse an anderen hat? Ich kenne das nur, dass manche Leute sich nach einer Trennung mit neuen treffen und belanglosen Sex ablenken wollen um zu verdrängen.
Es ist in meinem Kopf einfach so ein hin und her, auf der einen Seite wünsche ich mir nichts lieber, als dass wir wieder zusammen kommen und wirklich von null wieder anfangen können. Er gibt sich auch sichtbar Mühe um mich. Nach wie vor sind wir beide der Meinung, dass wir lieber das reparieren, was wir hatten als etwas Neues zu suchen. Da wir auf zu viel Ebenen einfach perfekt zusammen passen und wir einfach wissen, was wir an dem anderen haben.
Aber andererseits habe ich Angst, dass es nie mehr wieder wird.