Bewerbungstipps

Benutzer18029 

Verbringt hier viel Zeit
Hier nun der Anschlussthread zu Schule/Beruf Angst vor beruflicher Zukunft - Planet-Liebe.de Forum ...
Hab mich nun, obwohl ich nach wie vor nicht so ganz davon überzeugt bin dass es das Richtige für mich ist, entschlossen mich im Bankbereich zu bewerben, genauer im Risk Management. Bei der Nord LB hab ich den Bewerbungsfragebogen ausgefüllt und warte jetzt darauf ob der externe Personaldienstleister der den auswertet sein grundsätzliches OK gibt und ich den Link zum Online-AC zugeschickt bekomme... (ist also noch keine richtige Bewerbung gewesen, die verschickt man erst nach bestandenem Online-AC). Bei der Commerzbank bin ich gerade dabei das Online-Bewerbungsformular mit Inhalt zu füllen (diesmal ist es ne komplette Bewerbung), aber ich bin mit dem Anschreiben bislang so gar nicht zufrieden. :frown: Irgendwie kommt mir das zu kurz vor und die Formulierungen sind alle ziemlich Schrott wie mir scheint.

Erstmal das was in der Beschreibung unter Anforderungen genannt wird:

"Du hast Dein Studium der Wirtschaftswissenschaften, Mathematik oder Physik zügig und mit sehr guten
Leistungen absolviert. Du bist stark in analytischem Denken und fühlst Dich in Finanzthemen zu Hause.
Du kommunizierst sehr sicher in Deutsch und Englisch. Eigenverantwortliches Arbeiten ist für Dich selbstverständlich.
Du arbeitest engagiert und behältst auch in Stresssituationen immer einen kühlen Kopf."


So, nun mein erster Entwurf für das Anschreiben, wäre nett wenn sich mal ein paar Bewerbungserfahrene (hab selbst noch nie eine solche Bewerbung geschrieben :ashamed: ) das mal anschauen könnten. Kommentare und Fragen hab ich direkt kursiv mit reingeschrieben.

Erst nochmal ohne die Kommentare zum flüssigeren Lesen:

Sehr geehrte Damen und Herren,


nachdem ich vor Kurzem meine Promotion in Physik erfolgreich abgeschlossen habe bin ich nun auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Das von Ihnen angebotene Trainee-Programm "Risk Management" hat daher mein Interesse geweckt.

Im Rahmen meiner Diplomarbeit und meiner Promotion, beide in einem Teilgebiet der theoretischen Physik, habe ich mich mit Begeisterung mit komplexen und mathematisch anspruchsvollen Modellen und Fragestellungen befasst und diese sowohl analytisch als auch numerisch bearbeitet. Dabei konnte ich auch erste Erfahrungen in der Programmierung mit C und Fortran sammeln. Durch die Forschungsarbeit und den täglichen Umgang mit Kollegen aus vielen verschiedenen Ländern bin ich es gewohnt in Wort und Schrift auf Englisch zu kommunizieren. Ferner habe ich durch meine bisherige universitäre Tätigkeit Erfahrung damit in einem Team zu arbeiten und erzielte Ergebnisse-national und international- einem sachkundigen Publikum zu präsentieren.

Ich suche nun nach einer neuen Aufgabe, bei der ich meine durch Studium und Promotion erworbenen Fertigkeiten erfolgreich einbringen kann. Die Themenkomplexe Wirtschaft und Finanzen finde ich sehr faszinierend und als Folge der Bankenkrise und wegen der anstehenden Herausforderungen in der Finanzwelt erscheint mir Risikomanagment nicht nur ein spannendes, sondern auch in Zukunft sehr bedeutendes Gebiet zu sein. Da ich mich immer schon gerne in neue Themen eingearbeitet und komplexe Sachverhalte analysiert habe kann ich hierzu einen wertvollen Beitrag leisten.


Über eine Einladung zum Assessment-Center würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,
xxx

So, nun dasselbe mit Fragen/Kommentaren:

Sehr geehrte Damen und Herren,


nachdem ich vor Kurzem meine Promotion in Physik erfolgreich (Note nennen?) abgeschlossen habe bin ich nun auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Das von Ihnen angebotene Trainee-Programm "Risk Management" hat daher mein Interesse geweckt. (kommt mir sehr suboptimal vor... Wie kann man das weniger schablonenhaft ausdrücken?)

Im Rahmen meiner Diplomarbeit und meiner Promotion, beide in einem Teilgebiet der theoretischen Physik, habe ich mich mit Begeisterung mit komplexen und mathematisch anspruchsvollen Modellen und Fragestellungen befasst und diese sowohl analytisch als auch numerisch bearbeitet. ("mit Begeisterung" zu dick aufgetragen?) Dabei konnte ich auch erste Erfahrungen in der Programmierung mit C und Fortran sammeln. (muss ich das präziser sagen? Von C hab ich auch nicht wirklich große Ahnung...) Durch die Forschungsarbeit und den täglichen Umgang mit Kollegen ("Umgang" OK oder klingt das zu sehr nach außerberuflichen Aktivitäten?) aus vielen verschiedenen Ländern bin ich es gewohnt in Wort und Schrift auf Englisch zu kommunizieren. Ferner habe ich durch meine bisherige universitäre Tätigkeit Erfahrung damit in einem Team zu arbeiten und erzielte Ergebnisse-national und international- einem sachkundigen Publikum zu präsentieren. (evtl. überflüssig? Sind ja auch eigentlich Selbstverständlichkeiten wenn man promoviert hat.)

(Fehlt da noch was wichtiges? Sollte ich z.B. die Leitung von Übungsgruppen und Begutachtung/Betreuung von Bachelorarbeiten erwähnen? Vermutlich vollkommen irrelevant für ne Tätigkeit außerhalb der Uni, oder kann man das irgendwie positiv verkaufen?)

Ich suche nun nach einer neuen Aufgabe, bei der ich meine durch Studium und Promotion erworbenen Fertigkeiten erfolgreich einbringen kann. (wieder zu schablonenhaft, oder?) Die Themenkomplexe Wirtschaft und Finanzen finde ich sehr faszinierend (tja, ist wohl inhaltsleer wenn ich das nicht begründen kann, oder? Nur wie? Ich finde es halt interessant wenn ich in entsprechende Bücher etc. reinschaue und den Wirtschaftsteil des "Spiegel" lese ich auch durchaus gerne. Ich hab auch ein paar Aktien und verfolge das Börsengeschehen-aber kann man irgendwas davon erwähnen oder wäre das albern?!) und als Folge der Bankenkrise und wegen der anstehenden Herausforderungen in der Finanzwelt erscheint mir Risikomanagment nicht nur ein spannendes, sondern auch in Zukunft sehr bedeutendes Gebiet zu sein. (gehört sowas überhaupt rein? Aber irgendwie muss ich ja meine Motivation gerade ein Trainee-Programm in dem Bereich machen zu wollen darlegen, oder?) Da ich mich immer schon gerne in neue Themen eingearbeitet und komplexe Sachverhalte analysiert habe kann ich hierzu einen wertvollen Beitrag leisten. (OK so oder zu großkotzig?)

(Was kann man denn zum Punkt "behältst auch in Stresssituationen immer einen kühlen Kopf" überzeugendes schreiben?!)


(bankspezifischer Teil)


Über eine Einladung zum Assessment-Center würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,
xxx


Bei "bankspezifischer Teil" müsste wohl noch etwas Überzeugendes hin warum ich mich gerade bei der Commerzbank bewerbe. Nur was schreibt man da? :confused: Irgendwas aus den Rippen leiern wozu ich was auf der Homepage etc. gelesen habe dürfte doch schnell unglaubwürdig klingen. Irgendwas mit "Wachstumschancen durch Integration der Dresdner Bank blabla" liegt nahe aber das schreibt vermutlich eh jeder. :hmm: Und ich bewerbe mich ja auch woanders, auch wenn die Commerzbank schon mein Favorit wäre-aber die Gründe dafür sollte ich wohl eher nicht offen nennen. :grin: Womit kann man da argumentieren um überzeugend aber dennoch nicht unglaubwürdig zu sein?!

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So, dann direkt noch ein weiteres Anliegen: Bei der targobank hab ich eine ausgeschriebene Stelle gefunden, die ich sehr interessant finde: Link wurde entfernt
Klingt echt spannend, vor allem der letzte Punkt "Entwicklung und Validierung finanzmathematischer Modelle". :smile: Eigentlich wäre mir ein Traineeprogramm ja lieber als so ein Direkteinstieg, aber zur Not würde ich auch das nehmen. Nur-ich bin mir sehr unsicher wegen der geforderten Qualifikationen weil ich nicht alles erfülle. In einem Bewerbungsratgeber hab ich gelesen wenn man eine genannte Qualifikation nicht hat kann man es trotzdem versuchen, bei mehr als einer macht es in aller Regel aber keinen Sinn mehr. Was meint ihr? :confused: Gehen wir's mal durch:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Mathematik, Physik, Wirtschafts- wissenschaften oder in einem vergleichbaren Studiengang (z.B. MBA)
    Passt (Promotion in Physik)
  • Alternativ erste Berufserfahrungen im Bereich Controlling/Finanzen/Wirtschaftsprüfung
    Zum Glück "Alternativ", entfällt also da Punkt 1 erfüllt
  • Analytische Fähigkeiten, Belastbarkeit, Zuverlässigkeit
    Hmm, also "Analytische Fähigkeiten" und "Zuverlässigkeit" klares ja, aber bei "Belastbarkeit" bin ich mir schon nicht so sicher... Was ist damit eigentlich genau gemeint? Stressresistenz? Bereitschaft Überstunden zu machen? Oder was heißt das eigentlich immer? :ratlos:
  • MS-Office Kenntnisse (speziell Excel/Access)
    Da wird's schon kritischer... Von Access hab ich keine Ahnung und Excel hab ich selten benutzt und hab daher nur Grundkenntnisse.
  • Idealerweise Programmier- (C++) und Datenbankerfahrungen (SAS, SPSS, SQL)
    "Idealerweise" heißt wenn nicht, macht auch nix?! Datenbankerfahrung hab ich nicht und C++ ist nicht gerade meine Stärke... (objektorientiertes Programmieren hab ich bisher nie so richtig kapiert)
  • Kenntnisse im Rechnungswesen bzw. CFA
    Überhaupt nicht :frown:
  • Englisch- oder Französisch-Kenntnisse in Wort und Schrift
    Ja, beides.

Hmm, hätte das noch irgendeinen Aussicht auf Erfolg oder wäre das schon Zeitverschwendung weil die Abweichung vom geforderten Profil schon zu groß ist? :confused:


Vielen Dank schonmal! :smile:

Dirac
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Nur mal ganz schnell eine Formalität: Im ersten und letzten Satz fehlt je ein Komma.
 

Benutzer18029 

Verbringt hier viel Zeit
Hmm, also ich hatte mir schon mehr Beteiligung erhofft... :ratlos: Klar ist der Beitrag lang, aber man muss ja nicht auf alles eingehen.

Im ersten und letzten Satz fehlt je ein Komma.
Stimmt, im ersten Satz nach "habe", richtig? :ashamed: Danke. :smile:
Aber im letzten Satz, wo fehlt denn da ein Komma? :ratlos: "Über eine Einladung zum Assessment-Center, würde ich mich sehr freuen"? Nee, das kann doch nicht richtig sein, oder? :eek:

Apropos letzter Satz... Man liest ja immer wieder es darf kein Konjunktiv im Anschreiben benutzt werden. Aber ich finde das an der Stelle komisch, soll man wirklich "freue ich mich sehr" schreiben? Das klingt doch irgendwie so arrogant, als ob man davon ausgeht dass die Einladung eh kommt und man sich ueber diese Tatsache freut. Muss man das neuerdings echt so schreiben? :hmm:
 

Benutzer9088 

Verbringt hier viel Zeit
Außerdem kommen "würde" in Bewerbungsschreiben ganz schlecht ;-)

"Über eine Einladung zum Assessment-Center freue ich mich sehr."
 

Benutzer6400 

Verbringt hier viel Zeit
Apropos letzter Satz... Man liest ja immer wieder es darf kein Konjunktiv im Anschreiben benutzt werden. Aber ich finde das an der Stelle komisch, soll man wirklich "freue ich mich sehr" schreiben? Das klingt doch irgendwie so arrogant, als ob man davon ausgeht dass die Einladung eh kommt und man sich ueber diese Tatsache freut. Muss man das neuerdings echt so schreiben? :hmm:

Das soll nicht Arroganz ausstrahlen sondern die Tatsache, dass du selber davon überzeugt bist, der Richtige für den Job zu sein. Das zeugt von Selbstvertrauen. :zwinker:

nina21 meint mit dem letzten Satz bestimmt den:
"Da ich mich immer schon gerne in neue Themen eingearbeitet und komplexe Sachverhalte analysiert habe kann ich hierzu einen wertvollen Beitrag leisten."

Genau wie beim 1. Satz fehlt hinter "habe" ein Komma. :smile:

Wenn du den Satz "Ferner habe ich durch meine bisherige universitäre Tätigkeit Erfahrung damit in einem Team zu arbeiten und erzielte Ergebnisse-national und international- einem sachkundigen Publikum zu präsentieren." lässt, würde ich aber bei den Bindestrichen davor und danach immer ein Leerzeichen setzen. Sieht einfach besser aus.

Noten schreibt man nicht in das Bewerbungsschreiben (soweit ich das mitbekommen und auch gelesen habe), dafür hast du ja deinen Anhang mit allem drum und dran. Außer man gehört zu den Jahrgangsbesten, das könnte man dann schon mit einfließen lassen, da das ja was Besonderes ist und demzufolge durchaus erwähnenswert.
 

Benutzer18029 

Verbringt hier viel Zeit
Das soll nicht Arroganz ausstrahlen sondern die Tatsache, dass du selber davon überzeugt bist, der Richtige für den Job zu sein. Das zeugt von Selbstvertrauen. :zwinker:
Hmm, na ich weiß nicht... :confused: Na gut, dann ändere ich es.

nina21 meint mit dem letzten Satz bestimmt den:
"Da ich mich immer schon gerne in neue Themen eingearbeitet und komplexe Sachverhalte analysiert habe kann ich hierzu einen wertvollen Beitrag leisten."

Genau wie beim 1. Satz fehlt hinter "habe" ein Komma. :smile:
Äh, das ist aber nicht der letzte Satz. :grin: Stimmt aber, danke!

Wenn du den Satz "Ferner habe ich durch meine bisherige universitäre Tätigkeit Erfahrung damit in einem Team zu arbeiten und erzielte Ergebnisse-national und international- einem sachkundigen Publikum zu präsentieren." lässt, würde ich aber bei den Bindestrichen davor und danach immer ein Leerzeichen setzen. Sieht einfach besser aus.
OK, kann ich dann machen. Aber für mich ist die Frage nach wie vor ob sowas da überhaupt sinnvoll ist oder ich das weglassen sollte, da es eigentlich außer Selbstverständlichkeiten hinaus nichts aussagt.

Noten schreibt man nicht in das Bewerbungsschreiben (soweit ich das mitbekommen und auch gelesen habe), dafür hast du ja deinen Anhang mit allem drum und dran. Außer man gehört zu den Jahrgangsbesten, das könnte man dann schon mit einfließen lassen, da das ja was Besonderes ist und demzufolge durchaus erwähnenswert.
Die Promotion hab ich mit Höchstnote abgeschlossen.
In einem Bewerbungsforum hat kam an der Stelle der Vorschlag auf, "erfolgreich abgeschlossen" durch "mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen" zu ersetzen, damit wäre die Note dann wieder so nebenbei drin. Andererseits stimmt's natürlich dass man ja die Kopie der Promotionsurkunde mitschickt und es da schon draufsteht... Also, was ist nun besser? Erwähnen oder nicht? Sachen aus Lebenslauf bzw. generell den Anlagen wiederholen soll man ja angeblich nicht. :hmm:

Ist denn sonst alles schon OK so dass es wirklich keine Anmerkungen mehr zu machen gibt? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen... :confused: (siehe auch die eigenen Fragen/Kommentare im ersten Beitrag)

Für mich ist auch immer noch das größte Problem was ich speziell in Bezug auf die konkrete Bank (hier also Commerzbank) schreiben soll. Ich befürchte einfach dass wenn ich mir da irgendwas, das ich auf der Homepage etc. gelesen habe, rauspicke und dann was konstruiere weswegen ich hervorragend zu der Bank passe und unbedingt da hinwill (als ob ich mich nur da bewerben würde... :grin: Eigentlich würde mir der gesunde Menschenverstand auch sagen dass das jedem halbwegs rationalen Personaler völlig klar sein sollte, dass ich mich nicht ausschließlich bei seinem Arbeitgeber bewerbe... Aber dennoch wird da wohl jeder was Überzeugendes lesen wollen), dass das dann beim Lesen schnell auffällt dass ich so vorgegangen bin. Ich will ja keine ausformulierten Sätze von euch haben aber für Anregungen in welche Richtung sowas gehen kann um überzeugend und trotzdem glaubwürdig zu sein wäre ich schon sehr dankbar. Ich hab da nämlich so keine richtige Idee. Und dass mir die Beschreibung des Arbeitsumfelds etc. auf der Homepage einfach sehr "sympathisch" vorkommt (im Gegensatz z.B. zur Deutschen Bank), dass da ein früherer Studienkollege da nun eine Traineestelle hat (und ich somit schon mal jemanden dort kenne) und dass ich schließlich die staatliche Beteiligung an der Bank beruhigend finde weil das die Wahrscheinlichkeit dass die Bank in einer evtl. zukünftigen Krise pleite geht stark verringert, das kann ich wohl kaum in der Bewerbung schreiben. :grin: (Das sind nämlich die eigentlichen Gründe)
 

Benutzer94944 

Meistens hier zu finden
Hallo,
Glückwunsch zum Abschluss. Aber ich habe mir auch die Stellenausschreibung, die Du ganz interessant findest, durchgelesen: das ist definitiv nichts für Dich. Da werden sich ganz andere Leute darauf bewerben. Natürlich kannst Du es probieren, dann aber u.a. im Anschreiben konkreter werden.
Beispiel gefällig? "Ferner habe ich durch meine bisherige universitäre Tätigkeit Erfahrung damit in einem Team zu arbeiten und erzielte Ergebnisse-national und international- einem sachkundigen Publikum zu präsentieren".

Und die formalen Mängel wurden ja mitunter schon erwähnt, aber dies ist ja nur der Feinschliff, soweit bist Du noch lange nicht.
Viel Erfolg, falls Du es wagst.
 

Benutzer18029 

Verbringt hier viel Zeit
Aber ich habe mir auch die Stellenausschreibung, die Du ganz interessant findest, durchgelesen: das ist definitiv nichts für Dich. Da werden sich ganz andere Leute darauf bewerben.
Welche meinst du jetzt, die von der targobank oder die Traineestelle bei der Commerzbank?

Natürlich kannst Du es probieren, dann aber u.a. im Anschreiben konkreter werden.
Beispiel gefällig? "Ferner habe ich durch meine bisherige universitäre Tätigkeit Erfahrung damit in einem Team zu arbeiten und erzielte Ergebnisse-national und international- einem sachkundigen Publikum zu präsentieren".
Inwiefern "konkreter"? Und den Satz finde ich ja selbst nicht optimal, wie aus dem ersten Beitrag klar werden duerfte...
 

Benutzer94944 

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Welche meinst du jetzt, die von der targobank oder die Traineestelle bei der Commerzbank?
Vornehmlich targobank, aber auch CB dürfte schwer werden.

Inwiefern "konkreter"? Und den Satz finde ich ja selbst nicht optimal, wie aus dem ersten Beitrag klar werden duerfte...

Beispiele bringen! Der Satz ist exemplarisch gemeint, auch einige andere dürften konkreter sein.
 

Benutzer18029 

Verbringt hier viel Zeit
Aber was soll ich denn gerade bei dem Satz an Beispielen bringen, bei welchen Konferenzen etc. ich meine Ergebnisse präsentiert habe? Das wird den Personaler wohl kaum interessieren. :ratlos: Und bei der Teamarbeit wüsste ich nicht was ich für Beispiele bringen kann. :confused:
 

Benutzer18029 

Verbringt hier viel Zeit
Nö, bisher nicht. Danke für den Tipp, werde es mir anschauen. :smile:

Ach so, nächste und übernächste Woche sind hier in Dortmund wieder im Vorfeld einer Jobmesse Seminare zu Bewerbung, Vorstellungsgesprächen, AC-Training etc. Hab mich auch für einige Seminare angemeldet, hoffentlich wird es informativ. :smile:
 

Benutzer94944 

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Aber was soll ich denn gerade bei dem Satz an Beispielen bringen, bei welchen Konferenzen etc. ich meine Ergebnisse präsentiert habe? Das wird den Personaler wohl kaum interessieren. :ratlos: Und bei der Teamarbeit wüsste ich nicht was ich für Beispiele bringen kann. :confused:

Beispiele beleben und belegen. Nachzulesen in jedem guten Ratgeber.
Du sollst nicht jeden Satz mit Beispielen schmücken, sondern nur passende und gute anbringen.
Wenn Du außer Ergebnispräsentation nichts gemacht hast, Pech gehabt. Gerade wenn Du schreibst, mit welch unterschiedlichen Menschen Du z.B. an einem konkreten Projekt gearbeitet hast, kannst Du Dir Standardfloskeln wie "ich bin teamfähig" o.ä. schenken.
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Äh, das ist aber nicht der letzte Satz. :grin: Stimmt aber, danke!

Es ist der letzte Satz des langen Absatzes/Hauptteils. :zwinker: Hätte ich aber deutlicher schreiben sollen, sorry. Deine Nachfrage hatte ich leider nicht gesehen, aber nun wurde sie ja schon beantwortet.
 

Benutzer18029 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn Du außer Ergebnispräsentation nichts gemacht hast, Pech gehabt.
Na ja, was man bei Konferenzen und Workshops halt macht, Vortrag halten und evtl. Fragen beantworten. :grin: Damit wären wir dann wieder bei der Frage ob man den Satz weglassen sollte, da er außer Selbstverständlichkeiten nix aussagt. Ich lese bei dir ein "Ja" heraus...

Gerade wenn Du schreibst, mit welch unterschiedlichen Menschen Du z.B. an einem konkreten Projekt gearbeitet hast, kannst Du Dir Standardfloskeln wie "ich bin teamfähig" o.ä. schenken.
Na ja, ich hab halt mit meinem Prof und im letzten Jahr mit einem Postdoc zusammengearbeitet, mit ihm vor allem an der numerischen Behandlung des Problems. Und momentan betreue ich eine Bachlelorstudentin mit, die einen Teil der Ergebnisse meiner Doktorarbeit verallgemeinern soll. (Kann man ja auch als "Zusammenarbeit" ansehen?!) Das haut wohl keinen vom Hocker. :frown:
 

Benutzer94944 

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Gut, dass Du weißt, was "andere" vom Hocker haut und was nicht. Mal mehr Mut.
Bist Du denn in den letzten Tagen vorangekommen? Es scheint sich mal wieder zu bewahrheiten, dass hohe Bildung darin besteht, komplizierte Dinge, und dazu gehört das Formulieren von Bewerbungen, auf einfache Art erläutern zu können.
 
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