Bevorzugt ihre monogame Beziehungen oder lehnt ihr sie ab?

Bevorzugt ihr monogame Beziehungen oder lehnt ihr sie ab?

  • Ich bin weiblich und bevorzuge monogame Beziehungen

  • Ich bin weiblich und bevorzuge nicht-monogame Beziehungen

  • Ich bin männlich und bevorzuge monogame Beziehungen

  • Ich bin männlich und bevorzuge nicht-monogame Beziehungen


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Benutzer137391  (46)

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sagt doch keiner, dass du das sollst
ich weiß ;-) und wenn es jemand sagen WÜRDE, würde ich es trotzdem nicht (mehr) machen..

ich habe die frage auch eher provokativ in den raum gestellt, weil ich mal andere meinungen dazu lesen möchte ..

man muss sich in allen bereichen ständig neu finden, muss offen sein für alle veränderungen.. sich hingebungsvoll neuer technik widmen, im job ständig lernen, sich weiterentwickeln..
so weit so gut..
aber dann gibt es eben DAS eine thema.. bei dem "soll" man dann für "immer" treu sein..?!
und da frage ich mich einfach "warum?!" :grin:
völlig wertfrei übrigens :engel:
 
M

Benutzer

Gast
Den Eindruck habe ich auch. Hinzu kommen die sog. Freundschaften Plus. Mir scheint, wie wenn man sich U25 vermehrt nicht fest binden möchte. Mehr als in der Vergangenheit. Woher das kommt? Keine Ahnung.
Das ist jetzt nur eine Überlegung (nicht über mich herfallen bitte), kann es sein, dass die Notwendigkeit allgemein flexibler zu sein, damit zusammen hängt? Man bleibt heute häufig nicht mehr in dem Beruf, zumindest Job, den man GENAU SO gelernt hat, muss standortflexibler sein, wenn man wegen des Jobs umziehen muss, zerbrechen sowieso Beziehungen u.ä.
Könnte da ein Zusammenhang bestehen?
 

Benutzer137391  (46)

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Das ist jetzt nur eine Überlegung (nicht über mich herfallen bitte), kann es sein, dass die Notwendigkeit allgemein flexibler zu sein, damit zusammen hängt? Man bleibt heute häufig nicht mehr in dem Beruf, zumindest Job, den man GENAU SO gelernt hat, muss standortflexibler sein, wenn man wegen des Jobs umziehen muss, zerbrechen sowieso Beziehungen u.ä.
Könnte da ein Zusammenhang bestehen?
denk ich auch.. und meine frage zielt auch genau in die richtung :zwinker:
 

Benutzer137391  (46)

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muss man? also ich muss das nicht. ich weigere mich das zu müssen.
man sollte .. ;-) zumindest wenn es nach der "gesellschaft" geht..
klar, MUSS man nicht.. aber meist kann man sich ja heutzutage "stillstand" gar nicht leisten, oder?
(beruflich vorallem? :whistle: )

aber ich weiß schon wie du es meinst..
wie gesagt,.. meine frage ist gern provokativ :grin:
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist jetzt nur eine Überlegung (nicht über mich herfallen bitte), kann es sein, dass die Notwendigkeit allgemein flexibler zu sein, damit zusammen hängt?
Andersherum gibt es auch keine Notwendigkeit mehr, von Jugendalter an mit jemandem zusammen sein zu MÜSSEN (wegen gesellschaftlicher Konventionen, Geld usw.).
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Also abseits von PL kann damit kaum jemand etwas anfangen.

Ich finde aber, dass das Thema auch gerade auf PL seit ein paar Monaten (vielleicht schon 1 Jahr?) extrem präsent ist. Vorher ist mir das Thema hier - gerade bei den jüngeren Usern - praktisch nicht aufgefallen.

Den Eindruck habe ich auch. Hinzu kommen die sog. Freundschaften Plus. Mir scheint, wie wenn man sich U25 vermehrt nicht fest binden möchte. Mehr als in der Vergangenheit. Woher das kommt? Keine Ahnung.

Ich glaube, das nennt man "Mingle" (soweit dieser Begriff in irgendeiner Weise fundiert ist). Und ja, das sehe ich genau so und kenne diese Unentschlossenheit auch von potenziellen ehemaligen Partnern oder mir selbst.

Das Leben als Mingle: Sind wir zusammen? Oder was? - WELT

Demgegenüber hatte ich noch nie das Bedürfnis, innerhalb einer Beziehung mit einem anderen zu schlafen. Wenn ich "Augen für andere" bekäme, wäre es für mich ein Hinweis darauf, dass ich meine Gefühle überprüfen sollte. Ich hab kein großes Herz, da ist nur Platz für einen :herz:
 

Benutzer129692 

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ich liebe die abwechslung, aber NUR beim sex soll ich mich auf eine person (für "immer") beschränken? warum?
Ich denke, jeder Mensch hat bestimmte Dinge, die er nicht teilen, sondern exklusiv für sich haben möchte. Dies kann neben alltäglichen Dingen wie etwa der eigenen Zahnbürste auch der eigene Partner sein. Warum man diese Dinge nicht teilen möchte, kann man häufig nicht so ohne Weiteres erklären, da hierbei Gefühle und Empfindungen eine sehr große Rolle spielen.

ich liebe die abwechslung, aber NUR beim sex soll ich mich auf eine person (für "immer") beschränken? warum?
Der fast einhellige Tenor in diesem Thread war, dass es super ist, dass man heutzutage als Paar frei entscheiden kann, ob man lieber eine monogame oder offene Beziehung führen möchte. Ich denke also nicht, dass Dir das bei PL jemand vorschreiben möchte.

Wenn ich mich richtig erinnere, ist es bei Dir so, dass Du die offene Beziehung sehr viel stärker in Anspruch nimmst als Dein Partner. Denkst Du Deine Meinung zu diesem Thema würde sich ändern,
  • wenn Dein Partner die offene Beziehung plötzlich sehr viel stärker nutzen würde als Du,
  • wenn Du Schwierigkeiten hättest, potentiell interessante Sexualpartner zu finden oder
  • wenn Du Dich von Deinem Partner (sexuell oder ganz allgemein) vernachlässigt fühlen würdest, weil er lieber mit anderen Sex hat als mit Dir Zeit zu verbringen?

und irgendwo in unserem Steinzeithinterkopf ist der Gedanke, dass man sich eben mit höherer Wahrscheinlichkeit eine gefährliche Krankheit anlachen kann, wenn man promiskuit lebt.
Meiner Meinung nach ist der Gedanke nicht von der Hand zu weisen, zumal viele Menschen mit wechelnden Sexualpartnern das Ansteckungsrisiko mit sexuell übertragbaren Infektionen (STI) erheblich unterschätzen.
 

Benutzer102673 

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Mir kommen auch so Sachen in den Sinn wie "Stabilität". Wenn mein Job mir extreme Flexibilität abverlangt, habe ich das Bedürfnis nach einem stabilen Ort im Privaten. Einer Person, die mich kennt und bei der ich mich fallenlassen kann.
Klar, das schließt Affairen nebenher nicht aus, aber ich sehe jetzt mal nur die Makroperspektive.

Und die gesellschaftliche Frage schließt wohl auch den Familienaspekt mit ein.
Der Mensch, mit dem man eine Familie gründet, ist (offiziell) der einzige Partner. In unserer Gesellschaft zumindest. Ich glaube, das ist einfach ein althergebrachtes Gesellschaftsprinzip, mehr nicht. Es gibt ja auch andere Lebensformen; daher ist diese Norm, wie alle anderen auch, wohl standortgebunden.
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich finde aber, dass das Thema auch gerade auf PL seit ein paar Monaten (vielleicht schon 1 Jahr?) extrem präsent ist. Vorher ist mir das Thema hier - gerade bei den jüngeren Usern - praktisch nicht aufgefallen.
Das liegt aber auch daran, dass es einfach mehr ins Bewusstseit gerät und als Alternative wahrgenommen wird. Als ich in diesem Alter war, kannte ich weder das Wort (Polyamorie), noch war mir klar, dass man so auch leben "darf" und kann. Auch als sich das änderte, erstellte ich hier nicht gleich einen Thread, sondern behielt das erstmal schön für mich. Ich weiß, wie heute noch in meinem Wohnumfeld über "solche Menschen" geredet wird. Das sei doch krank und was man sich da alles anhören kann. Da hängt man das nicht an die große Glocke. Auch hier im Forum hätte ich vor einigen Jahren noch nicht freiwillig darüber geschrieben. Ich bin sehr froh, dass sich das (sehr, sehr) langsam wandelt und klar, dann probieren es eben auch mal junge Leute aus, die davon gehört haben. Warum nicht? Sicher ist da nicht immer alles total ernst zu nehmen und nicht alle wissen, wovon sie da eigentlich reden, aber ist das nicht normal, wenn man jung ist?
"In" ist es deshalb noch lange nicht und außerhalb von PL auch nach wie vor nichts, worüber gemeinhin offen gesprochen wird.
Bei vielen Menschen, die so fühlen, weiß es schlicht niemand oder nur ein kleiner Kreis.
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Mir kommen auch so Sachen in den Sinn wie "Stabilität". Wenn mein Job mir extreme Flexibilität abverlangt, habe ich das Bedürfnis nach einem stabilen Ort im Privaten. Einer Person, die mich kennt und bei der ich mich fallenlassen kann.
Klar, das schließt Affairen nebenher nicht aus, aber ich sehe jetzt mal nur die Makroperspektive.
Wie stabil eine Beziehung ist, hat - völlig unabhängig von Mikro- oder Makroperspektive - absolut gar nichts mit dem Grad an Offenheit in der Beziehungen zu tun.
Darum ärgere ich mich auch immer maßlos, wenn "offene" und "feste" Beziehung als Gegensatz dargestellt werden. Wackelige Beziehungen gibt es auch genug unter monogamen Menschen und auch offene Beziehungen oder offene Ehen sind im Schnitt definitiv nicht weniger fest und stabil als monogame.

Und die gesellschaftliche Frage schließt wohl auch den Familienaspekt mit ein.
Der Mensch, mit dem man eine Familie gründet, ist (offiziell) der einzige Partner. In unserer Gesellschaft zumindest. Ich glaube, das ist einfach ein althergebrachtes Gesellschaftsprinzip, mehr nicht. Es gibt ja auch andere Lebensformen; daher ist diese Norm, wie alle anderen auch, wohl standortgebunden.
Na ja, und wenn es mit Vorurteilen und gesellschaftlicher Ächtung einhergeht, wenn man anders lebt, dann kann man ja durchaus in Frage stellen, ob so eine feste Vorstellung zeitgemäß ist oder ob unser Standort nicht toleranter sein sollte.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Wie stabil eine Beziehung ist, hat - völlig unabhängig von Mikro- oder Makroperspektive - absolut gar nichts mit dem Grad an Offenheit in der Beziehungen zu tun.
Darum ärgere ich mich auch immer maßlos, wenn "offene" und "feste" Beziehung als Gegensatz dargestellt werden. Wackelige Beziehungen gibt es auch genug unter monogamen Menschen und auch offene Beziehungen oder offene Ehen sind im Schnitt definitiv nicht weniger fest und stabil als monogame.
Meinem Verständnis nach stellt cocos cocos auch keinen Vergleich zwischen offener und monogamer Beziehung auf, sondern drückt lediglich aus, dass eine Beziehung ein Kriterium für eine gewisse Stabilität im Leben sein kann. Andere Menschen definieren Stabilität anhand anderer Kriterien (sei es mehrere Partner, der Job, die Familie etc). Dass sowohl monogame als auch offene Beziehungen instabil sein können ist mEn unstrittig.

Nachdem es hier ein paar User mit offenen Beziehungen gibt, bin ich mal neugierig. :tongue:
Persönlich hätte ich keine Lust (mehr) auf eine Beziehung, in der Dinge wie bei Freunden des anderen Geschlechts zu übernachten, mit jemand anderem flirten, rumknutschen und ggf. mehr ein großes Problem darstellen. Das war mir eigentlich schon klar, bevor ich den Begriff "offene Beziehung" bewusst wahrgenommen hatte.
Bis zum Flirten sehe ich noch keinen Grund, eine offene Beziehung zu führen? Weshalb führte das in deinen früheren Beziehungen zu Problemen? Und bzgl. knutschen und Sex: warum ist es so wichtig, hier eine offene Beziehung zu haben und es zu "erlauben"? Genießt du die Aufmerksamkeit von Anderen? Geht es um Bestätigung? Verknallst du dich in Andere? Es gibt wahrscheinlich diverse individuelle Gründe. :smile:

aber dann gibt es eben DAS eine thema.. bei dem "soll" man dann für "immer" treu sein..?!
und da frage ich mich einfach "warum?!" :grin:
Verstehe ich dennoch nicht ganz, denn "emotional" treu bleibst du deinem Mann trotzdem, oder seid ihr getrennt? D.h. du veränderst dich in genau einer Sache doch nicht. :zwinker:
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Meinem Verständnis nach stellt cocos cocos auch keinen Vergleich zwischen offener und monogamer Beziehung auf, sondern drückt lediglich aus, dass eine Beziehung ein Kriterium für eine gewisse Stabilität im Leben sein kann. Andere Menschen definieren Stabilität anhand anderer Kriterien (sei es mehrere Partner, der Job, die Familie etc). Dass sowohl monogame als auch offene Beziehungen instabil sein können ist mEn unstrittig.
So hat sie es aber nicht geschrieben und wäre für diesen Thread ja auch ohne Aussage. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie meinte, eine monogame Beziehung gäbe mehr Stabilität.

Nachdem es hier ein paar User mit offenen Beziehungen gibt, bin ich mal neugierig. :tongue:
Ich biete mal 8 Jahre an, ein ziemlich stabiler und privater Zeitraum. Da ich auch noch emotional offen bin, habe ich (inzwischen auch schon über zwei Jahre stabil) sogar zwei Menschen, bei denen ich mich fallenlassen kann.
Wenn ich so die durchschnittliche Beziehungsdauer hier betrachte, liege ich nicht schlecht im Schnitt und andere User mit offenen Beziehungen, die sich hier im Thread bereits beteiligten, sind, soweit ich weiß, auch seit Jahren in der gleichen Beziehung.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich sehe das eher so: In jeder Beziehung gibt es verschiedene Dinge, die tendenziell okay sind und Dinge, die tendenziell nicht okay sind.

In manchen Beziehungen soll nicht mit Personen des anderen Geschlechts geredet werden.
In vielen Beziehungen ist das zwar okay, sich zu zweit mit Personen des anderen Geschlechts treffen aber kritisch.
In anderen Beziehungen ist Treffen wiederum in Ordnung, aber es sollte nicht beieinander übernachtet werden.
In anderen Beziehungen ist übernachten und kuscheln okay, aber ohne sexuellen Berührungen.
In manchen Beziehungen ist Flirten schon Fremdgehen.
In anderen Beziehungen ist das okay, solange es niemand mitbekommt.
In manchen Beziehungen ist "mal betrunken rumknutschen" nicht so das Drama, Sex aber schon.
... usw. usf.

Was davon jetzt überhaupt "offen" oder "geschlossen" ist, ist persönliche Definitionssache. Es gibt eben nicht nur die beiden Extrema, sondern ganz viele kleine Abstufungen.

Deshalb sage ich beispielsweise auch nicht mehr "ich habe eine offene Beziehung". Mit dem, was die meisten Leute damit verbinden (nur locker zusammen, mit jedem rumvögeln, usw.) kann ich mich nicht so identifizieren. Falls das Thema mal irgendwie zur Sprache kommt, sage ich eher "das ist bei uns nicht so streng" und das ist letztendlich auch das, was meine Motivation dahinter ganz gut darstellt.
Bis zum Flirten sehe ich noch keinen Grund, eine offene Beziehung zu führen? Weshalb führte das in deinen früheren Beziehungen zu Problemen?
Weil meine Exfreunde dann eifersüchtig waren, das selbst nicht gemacht haben und das grundsätzlich in einer Beziehung auch nicht wollten.
Und bzgl. knutschen und Sex: warum ist es so wichtig, hier eine offene Beziehung zu haben und es zu "erlauben"?
Was meinst du mit, warum es wichtig ist das zu erlauben?
Meinst du, warum ich nicht darauf verzichten kann?

Bei mir war die Erkenntnis eigentlich eher umgekehrt. Also nicht "ich möchte x mit anderen Personen in einer Beziehung machen" sondern "trotz glücklicher Beziehung stört es mich nicht, wenn er x macht".

Warum sollte ich in einer Beziehung etwas "verbieten", was mich absolut nicht stört? Meine Exfreunde konnten aber nicht verstehen, dass es mich nicht stört und wollten das auch nicht nutzen.

Aber wenn ich mit jemandem zusammen bin, der weiß, dass ich es nicht schlimm finde, wenn er mir am nächsten Tag erzählt, dass er im Urlaub jemanden abgeschleppt habt und dem es umgekehrt genauso geht – dann ist so ja eigentlich schon eine offene Beziehung entstanden, ohne dass es mir irgendwie besonders wichtig gewesen wäre.
Genießt du die Aufmerksamkeit von Anderen? Geht es um Bestätigung?
Klar ist Aufmerksamkeit und Bestätigung schön. Kann ich mich jetzt nicht von freisprechen. :zwinker: Geht ja idR auch vielen Leuten nicht anders, die in einer nicht-offenen Beziehung sind.
Letztendlich finde ich es einfach schön, Gelegenheiten nutzen zu können, wenn sie sich bieten (wie das ja auch viele Menschen heimlich tun), und dadurch keinen Stress in der Beziehung zu haben, sondern sich das gegenseitig erzählen zu können und diese Erlebnisse auch irgendwo zu teilen. Mir geht's nicht darum, irgendetwas auszuleben, was ich sonst nicht tun könnte oder gezielt danach zu suchen.

Es wäre für mich absurd, das jemand anderem zu verbieten, obwohl ich es selbst gar nicht schlimm finde.
Andersherum möchte ich die Freiheit, die ich anderen zugestehe, auch selbst haben, bzw. könnte ich es inzwischen nicht mehr wirklich nachvollziehen, warum man sie mir nicht geben möchte und das wäre dann einfach eine zu große Diskrepanz in der Vorstellung davon, wie man eine Beziehung führen will.
Verknallst du dich in Andere?
Also ich eher nicht und ich denke, ich bin auch nicht polyamor. Man ist vielleicht mal aufgeregt, wenn gerade eine knisternde Situation entsteht und genießt das, aber das ist jetzt keine Verknalltheit.
 

Benutzer129692 

Beiträge füllen Bücher
Darum ärgere ich mich auch immer maßlos, wenn "offene" und "feste" Beziehung als Gegensatz dargestellt werden. Wackelige Beziehungen gibt es auch genug unter monogamen Menschen und auch offene Beziehungen oder offene Ehen sind im Schnitt definitiv nicht weniger fest und stabil als monogame.
So hat sie es aber nicht geschrieben und wäre für diesen Thread ja auch ohne Aussage. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie meinte, eine monogame Beziehung gäbe mehr Stabilität.
Ich kann schon verstehen, dass manche diesen Eindruck haben. Meiner Ansicht nach rührt das da her, das bei manchen monogamen Beziehungen der Versuch unternommen wird, die Beziehung durch eine Öffnung zu retten. Dass dies, wenn die Beziehung vorher nicht rund lief, in den meisten Fällen nicht funktioniert, liegt für mich auf der Hand. Für Außenstehende wirkt es aber so, als wäre die Öffnung der Grund für das Scheitern der Beziehung. Hinzukommt dass manche Beziehungen nur deshalb geöffnet werden, weil ein Partner das möchte. Auch das wird in den wenigsten Fällen dauerhaft funktionieren. Und natürlich gibt es auch Paare, die sich selbst falsch einschätzen. Denn nicht jeder kann damit umgehen, wenn er selbst oder der Partner mit anderen intim ist. Manche sind mit der Situation schlicht überfordert - vor allem wenn man zu schnell zu viel ausprobiert.
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Ich lebe ja seit 15 Jahren offen, weil es einfach total unrealistisch war ab Anfang 20 nur noch einen Sexpartner zu haben. Mein Mann sah dies ähnlich, lange habe ich davon keinen Gebrauch gemacht.
Aber wer nach vielen Jahren mit Öffnung um die Ecke kommt, der stößt den anderen oft vor den Kopf. Angst und Zweifel entstehen beim Partner. Das ist der Grund warum “meine Männer“ halt heimlich fremdgehen.

Ich finde Beziehungssex einfach eher langweilig, weil mich die Aufregung+Erregung am meisten kickt. Das kann man aber nach 15 Jahren nicht mehr erwarten und ich möchte den Gatten damit auch nicht behängen. Am Ende denkt er noch er sei ein schlechter Liebhaber.

Bei jedem Mann der Welt hätte ich früher oder später den Drang dieses Prickeln der ersten Treffen wieder erleben zu wollen. Ich will mir das auch nicht verbieten. Ich lebe nur einmal. Zum Glück ehrlich und offen seit meinem 20. Lebensjahr. Müsste ich fürchten, dass durch heimliches Fremdgehen meine Familie in Gefahr wäre, der Gatte mich verlassen würde, würde ich wohl zum Wohle aller die Beine zusammenkneifen.

Muss ich zum Glück nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber wer nach vielen Jahren mit Öffnung um die Ecke kommt, der stößt den anderen oft vor den Kopf. Angst und Zweifel entstehen beim Partner. Das ist der Grund warum “meine Männer“ halt heimlich fremdgehen.
lieber angst und zweifel sähen,als jemanden bescheißen und sich nicht an abmachungen halten.ich find so eine einstellung echt beschissen.wer nicht monogam sein will,soll halt keine monogame beziehung eingehen oder dann,wenn er merkt,er will die monogamie nicht mehr,halt mit dem partner offen darüber sprechen.denn anders behandelt man mMn keinen menschen,den man angeblich liebt...
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
...meine Rede Felicia80 Felicia80 aber es ist so unglaublich wie viele Männer (und sicher auch Frauen) da draußen rumlaufen, die so sind. Meist halt mit Mitte/Ende 20 zusammengekommen und mit 40 rum vom Beziehungssex gelangweilt. Wenn der überhaupt noch stattfindet.
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Felicia80 Felicia80
celavie celavie

Man darf aber auch nicht vergessen, dass Sex außerhalb der Beziehung, eben aufgrund traditioneller gesellschaftlicher Normvorstellungen, weiträumig ein Tabuthema ist, über das sehr viele gar nicht mit ihren Partnern reden können. Es ist ja auch absolut nicht so, dass jeder, der es gern offen ausleben würde, überhaupt einem Menschen begegnet, mit dem das möglich wäre. Ich will Lügen in der Beziehung nicht per se entschuldigen und könnte eine Beziehung so auch nicht führen. Ich kann aber irgendwo auch nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die für sich keinen anderen Ausweg sehen.
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Ich sage ja nur, dass das Heimliche nichts für mich wäre. Im Prinzip bin ich ja ein Teil davon, ich würde auch nicht befürworten, dass mein Lieblingssexpartner mit seiner Frau redet, am Ende “darf“ er mich gar nicht mehr sehen.
 
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