Bevorzugt ihre monogame Beziehungen oder lehnt ihr sie ab?

Bevorzugt ihr monogame Beziehungen oder lehnt ihr sie ab?

  • Ich bin weiblich und bevorzuge monogame Beziehungen

  • Ich bin weiblich und bevorzuge nicht-monogame Beziehungen

  • Ich bin männlich und bevorzuge monogame Beziehungen

  • Ich bin männlich und bevorzuge nicht-monogame Beziehungen


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Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Was wollen die Frauen heute zu Tage denn noch alle von diesem Opa? :tongue:
Verstehe ich nicht. :grin:
Off-Topic:
Er ist einfach zeitlos heiß :grin: und bleibt mein Beuteschema, ich werd ja auch nicht jünger :tongue:

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Ich liebe halt ganz und gar. Das bekäme ich -glaube ich- nur exklusiv hin.
Ist bei mir glaube ich auch so. Also verknallt sein, und spannend finden kann ich mehr als einen Typen gleichzeitig. Aber wenn mein Herz so wirklich richtig involviert ist, dann geht das nur exklusiv - ich hab nicht genug emotionale Ressourcen um gleichzeitig mehrere Versionen meiner Form der wirklichen Liebe leben zu können. Da bleibt keine Energie für mich mehr übrig...
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Ja, ich könnte Bücher über “Männer“ schreiben, die so ihre Frauen betrügen. Die messen alle mit zweierlei Maß und “keiner würden denen das zutrauen“. Ja nee, is klar.
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Off-Topic:
es heißt polyamorie,polygamie ist die vielehe.
Na ja, "monogam" heißt eigentlich auch "einehig" und wird nicht nur für verheiratete Menschen benutzt, da lässt sich der sinnverwandte Gebrauch im Alltag wohl verschmerzen.

Eigentlich eine interessante Feststellung - wieso hat sich der Begriff "monoamor" nicht durchgesetzt? :grin: Aus historischer Sicht ist klar, wieso man von Monogamie spricht, aber als verbreitetes Kunstwort fehlt die Vokabel in meinen Augen irgendwie in einer Gegenwart, in der die Zahl der Eheschließungen eher sinkt als steigt und trotzdem noch die meisten Menschen derartige Beziehungen führen. Es sei denn natürlich, die Leute schließen darin gemäß celavie celavie gleich mit ein, dass dieses Modell nur die offizielle Struktur ist und die Empfindungen der Beteiligten eigentlich anders aussehen, weshalb "Monogamie" mit zugekniffenem Auge noch zutrifft ("nur eine eheähnliche Beziehung"), "Monoamorie" aber so gar nicht. :ninja:


Wäre "monoamor" ein akzeptierter Begriff, würde ich den jedenfalls nehmen, weil ich so empfinde. Ich war bislang nie ernsthaft in mehrere Personen zur gleichen Zeit verliebt, hatte auch in mehreren Jahren Beziehung nie die berühmte "Sehnsucht nach fremder Haut" oder anderweitig Loyalitätskonflikte und bin auch nicht nennenswert daran interessiert, Gefühle und Sex zu trennen, sodass ich für mich persönlich gegenwärtig keinen Sinn in einem anderen Beziehungsmodell als der Monogamie sehe.
Wie viele der vor mir Antwortenden würde ich, falls ich die Wahl hätte, nämlich auch einen Partner bevorzugen, der meine Einstellung von Haus aus teilt, ohne dass es schon in diesem Bereich spürbar knirscht. Dabei schließe ich natürlich nicht aus, dass sich meine Grenzen zukünftig noch verschieben könnten.
 

Benutzer166159 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hi,

wenn die Beziehung gut läuft, die Frau intelligent und lieb ist und es im Bett auch klappt, dann kann ich mir auch sehr lange Beziehungen vorstellen. Dann brauche ich keine andere :smile:
 

Benutzer102673 

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cr4nberry hat in einem Thread folgende These formuliert:
"Nur am Rande möchte ich erwähnen, dass ich den Eindruck habe, offene Beziehungen und Polyamorie seien derzeit besonders hip."
Teilt ihr diesen Eindruck?

Sicher ist es auf mein selektives Lesen hier zurückzuführen - aber ich habe auch den Eindruck, dass es unter wirklich sehr jungen Leuten anscheinend immer normaler wird, Sexualität insgesamt sehr unverbindlich auszuleben. Dem ganzen kann man dann sehr leicht eines der o.e. Etiketten aufdrücken.
Im Klartext: ich glaube, viele nennen die Dinge so, leben es aber nicht wirklich / ernsthaft.

Zum Thema: Ich würde sagen "Ich bevorzuge monogame Beziehungen" und finde die Formulierung für mich absolut perfekt und zutreffend. Denn das ist es, was ich lebe. Gleichzeitig kann ich aber nicht ausschließen, dass es sich zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht ändern mag.

Off-Topic:
Die an sich interessante Frage wird m.E. auch zu unrecht so zerpflückt. Keiner mag sich wohl gerne in Schubladen stecken lassen, aber sich derart vehement dagegen zu wehren, sich im Großen und Ganzen einer Sache zuzuordnen, finde ich schade. Denn es verwehrt irgendwie eine Unterhaltung, weil man sich in Definitionen verheddert.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
cr4nberry hat in einem Thread folgende These formuliert:
"Nur am Rande möchte ich erwähnen, dass ich den Eindruck habe, offene Beziehungen und Polyamorie seien derzeit besonders hip."
Teilt ihr diesen Eindruck?
Also abseits von PL kann damit kaum jemand etwas anfangen. Man spricht vielleicht offener darüber, weil man es eben darf im Vergleich zu einer Zeit, in der schon über vorehelichen Geschlechtsverkehr oder Scheidung nicht gesprochen werden durfte. Ich würde nicht annehmen, dass die Menschen früher monogamer/treuer waren.
Sicher ist es auf mein selektives Lesen hier zurückzuführen - aber ich habe auch den Eindruck, dass es unter wirklich sehr jungen Leuten anscheinend immer normaler wird, Sexualität insgesamt sehr unverbindlich auszuleben.
War das nicht früher schon der Fall? Die wilden 60er und so?
 

Benutzer138371  (40)

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Bin da vielleicht altmodisch, aber ich möchte gern sagen können: Das ist meiner :zwinker:
Und ich bin auch nicht wirklich fürs Teilen.... daher lieber Monogam und nur für mich.
 

Benutzer138543  (26)

Meistens hier zu finden
Ich bin total froh, dass ich einen Partner habe, der meine Meinung teilt. Denn nahezu alle meine Bekanntschaften leben offiziell in einer monogamen Beziehung. Traurig, aber nicht meine Baustelle.
Was ist denn daran traurig? Wer sagt, dass sie nicht glücklich damit sind? Ist in meinem Freundes-/Bekanntenkreis genauso, aber bei den Leuten mit denen man mal ein bisschen persönlicher über das Thema redet habe ich auch de Eindruck, dass sie sehr zufrieden damit sind. Find ich schön für sie, ist nur nicht meins :zwinker:
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Oder man spricht jetzt mehr darüber, bzw. offener und nicht nur im Verborgenen.
Das glaube ich auch. Ich selbst habe zumindest nicht den Eindruck, dass sich viele junge Leute mit Polyamorie verbunden fühlen oder das sogar ausleben. Zumindest in meinem Freundes- und Bekanntenkreis (19 bis Mitte 20) stehe ich sehr alleine damit da..
 

Benutzer129692 

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Was ist denn daran traurig? Wer sagt, dass sie nicht glücklich damit sind? Ist in meinem Freundes-/Bekanntenkreis genauso, aber bei den Leuten mit denen man mal ein bisschen persönlicher über das Thema redet habe ich auch de Eindruck, dass sie sehr zufrieden damit sind. Find ich schön für sie, ist nur nicht meins :zwinker:
Ich denke, celavie celavie meinte, dass sie Bekannte hat, die in einer monogamen Beziehung leben und lieber heimlich fremdgehen als mit ihrem Partner offen darüber zu sprechen, dass sie gerne auch Sex mit anderen hätten.
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Oder man spricht jetzt mehr darüber, bzw. offener und nicht nur im Verborgenen.
Es könnte schon sein, dass man heutzutage etwas offener darüber spricht. Allerdings ist das für viele trotzdem noch ein absolutes Tabuthema. Von den Paaren, von denen ich weiß, dass sie eine offene Beziehung führen, sprechen die wenigsten mit ihrem persönlichen Umfeld darüber.
 

Benutzer137391  (46)

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Ich denke, celavie celavie meinte, dass sie Bekannte hat, die in einer monogamen Beziehung leben und lieber heimlich fremdgehen als mit ihrem Partner offen darüber zu sprechen, dass sie gerne auch Sex mit anderen hätten.
eben... man glaubt nicht, wie viele das schön heimlich machen und nach aussen nur spielen, dass alles ok. ist.
das find ich auch traurig..
ich möchte nicht mehr monogam leben..
ich sehe da FÜR MICH auch keine vorteile (mehr) darin.

ich liebe die abwechslung, aber NUR beim sex soll ich mich auf eine person (für "immer") beschränken? warum? :confused::tongue:
[doublepost=1504206031,1504204907][/doublepost]
die frage meine ich übrigens ernst und stelle sie mal in den raum.. :whistle:
 

Benutzer102673 

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D
aber NUR beim sex soll ich mich auf eine person (für "immer") beschränken? warum?
Die kann man doch allgemeingültig aber nicht beantworten, oder?
Die einen begründen dies religiös und stehen voll dahinter.
Die anderen sehen darin vielleicht das Intimste aller Intimität.
Für die nächsten ist Sex eine derart große Liebeserklärung, dass sie sie nur mit der großen Liebe teilen wollen.
Und wieder andere sehen Sex eben als ein Grundbedürfnis eines jeden Individuums, das genauso individuell gestillt werden darf.

Nicht zuletzt spielen da wohl - Verhütung hin oder her - auch Hygienegedanken mit hinein, und irgendwo in unserem Steinzeithinterkopf ist der Gedanke, dass man sich eben mit höherer Wahrscheinlichkeit eine gefährliche Krankheit anlachen kann, wenn man promiskuit lebt.
 

Benutzer138543  (26)

Meistens hier zu finden
Den Eindruck habe ich auch. Hinzu kommen die sog. Freundschaften Plus. Mir scheint, wie wenn man sich U25 vermehrt nicht fest binden möchte. Mehr als in der Vergangenheit. Woher das kommt? Keine Ahnung.
Polyamorie hat meiner Meinung nach aber nichts mit sich nicht fest binden wollen zu tun. Das was du ansprichst ist ein anderes Thema, welches ich auch viel in meinem Freundeskreis sehe. Da haben 2 Leute zT monatelang was miteinander und keiner weiß was das jetzt eigentlich ist. Da fühlt es sich wochenlang an wie eine Beziehung und dann doch nur wieder wie eine Affäre und mindestens einer von beiden weiß gar nicht was er will..
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
ich liebe die abwechslung, aber NUR beim sex soll ich mich auf eine person (für "immer") beschränken? warum?
sagt doch keiner, dass du das sollst :zwinker:

ich sage aber: sobald mein herz vergeben ist erledigt sich diese frage für mich - dann ekelt mich der gedanke an intimitäten mit anderen regelrecht. so eine abscheu, wie andere es vor einer spinne haben. bei mir ist die monogamie wohl ganz tief einprogrammiert...
wenn ich in einer beziehung anfange lust auf andere männer zu haben, dann ist das die ankündigung vom ende - das checkt mein instinkt manchmal schneller als der verstand.
 
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