beste Freundin schläft mit meinem Ex

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Benutzer69138 

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in Bezug auf kurze jugendlieben/schwärmereien mag das ganze ja noch einigermaßen flexibel sein, wobei ich selbst da probleme sehe.

aber wenn ich persönlich von meinen ex partnern spreche, meine ich damit überwiegend keine jugendliebeleien mehr. ich habe mit meinem ex fünf jahre lang mein leben geteilt, wir haben zwei jahre zusammen gewohnt. wenn beziehungen fester werden, wird der partner teil der familie. wenn soetwas sich wieder löst ist das ein schwieriger schmerzhafter prozess.
ich kann gut damit umgehen, meine ex partner auf der straße mit neuen beziehungen zu sehen. gelegentlich werd ich von meinen ex auchl angerufen, und bei beziehungsfragen um hilfe gebeten, das ist vollkommen ok.
aber er ist mein ex. er ist nicht plötzlich der freund der besten freundin.
denn ich sehe den partner meiner freundinnen oft, wir kochen zu viert etc... ich will nicht mit meinem neuen partner, meiner freundin, und meinem ex einen spiele abend veranstalten, das würde ganz schnell zu mensch ärgere dich nicht werden.

ich lege keinen wert drauf, meiner freundin dann beizustehen, wenn sie beziehungsprobleme mit einem menschen hat, der einmal teil meiner familie war. gleichzeitig möchte ich auch dinge nicht erleben, wie die beiden dann evtl. zusammen ziehen, oder wie meine ex schwiegermutter auf meine beste freundin reagiert.

ich bin jederzeit für meine ex partner da. sofern sie auf mich zukommen. aber ich muss sie nicht täglich über meine freundin in meinem leben haben.
 

Benutzer84833 

Verbringt hier viel Zeit
@SandraChristina

Ich kann deine Bedenken gut verstehen und ich denke auch, dass es bei Jugendlieben und Schwärmereien absolut einfacher ist, als bei einer langjährigen Beziehung.
Deshalb habe ich auch, als ich über meine Gefühle zu so einer Situation reflektiert habe, um den Beitrag zu schreiben, nicht meine Jugendlieben vorgestellt. Denn was ich gesagt habe war ja etwas generelles.
Ich habe dabei an zwei meiner Freunde gedacht, einmal an meinen ersten Freund mit dem ich geschlafen habe, mit ihm war ich zwei Jahre zusammen und das war für mich mit 16-18 eine lange Zeit. Ich habe sehr an ihm gehangen und er ist noch immer einer meiner besten Freunde (und der weg zwischen dem Ende einer Beziehung hin zu einer Freundschaft ist ein verdammt steiniger, wie sicherlich viele beipflichten können). Er war übrigens vor nicht allzu langer Zeit mal in meine beste Freundin verliebt - was mich zumindest in die Situation gebracht hat, darüber nachdenken zu müssen was ist, wenn sie das erwidert, wie würde ich damit umgehen, was würde ich empfinden und wie reagiere ich dann darauf?
Ich war mir zwar ziemlich sicher, dass sie das wahrscheinlich nicht möchte (ich kenne sie natürlich sehr gut und sie ist überglücklich mit einem Mann befreundet zu sein, der nichts von ihr will - das ist nämlich eines ihrer Probleme), aber andererseits ist mein Freund auch ein Freund von ihr. Sie verstehen sich sehr gut, sie haben Spaß zusammen und haben ein Vertrauensverhältnis. Meine beste Freundin hat keinen glücklichen Lebensweg, sie hat viel durchgemacht und hat hart dafür arbeiten müssen, der Mensch zu werden, der sie ist. Und sie arbeitet dafür noch immer - sie ist eine sehr starke Persönlichkeit. Aber sie hat natürlich auch einiges zu arbeiten mit Beziehungen. Nun ist da mein erster Freund - eine Seele von einem Menschen. Er bringt sehr viel mit, was meine beste Freundin brauchen würde. Er spricht sie auf ganz anderen Ebenen an, als er mich angesprochen hat. Denn meine beste Freundin und ich mögen viele Gemeinsamkeiten haben, aber wir sind trotzdem auch sehr unterschiedliche Menschen. Mit ihr hätte er Musik machen können (ich bin kreuzunmusikalisch :schuettel und ich habe kein Interesse daran mich über "geile Stücke" zu unterhalten oder auf Partys abzutanzen). Sie liebt es zu tanzen, er liebt es zu feiern. Es gibt so viel, was die beiden teilen könnten, was ich keinem von ihnen einzeln geben könnte. Und so vieles was sie einander nicht geben können, weil sie eben andere Stärken haben - was ich aber gegeben habe und noch gebe.
Menschen sind komplex und eine Beziehung mit einem anderen ist immer eine andere Geschichte. Da entwickeln sich nicht nur ähnliche, sondern auch ganz andere Probleme. Probleme die aus einer neuen Charakterkonstellation entstehen. Auch entwickeln sich Menschen weiter - gut, einige im ärgerlichen Umfeld mögen stagnieren, aber auch die treffen auf einen anderen Menschen und reagieren damit anders - und vor allem die beste Freundin und der Ex-Partner selbst, entwickeln sich. Sie entwickeln auch ein anderes Verhalten zueinander, eine andere Rollenverteilung als zuvor, wenn sie zusammen kommen. Andere Lebensansichten, weil sie älter geworden sind, Erfahrungen dazu gekommen sind. Was mir mein Partner damals verliebt als Zukunftsvision ins Ohr geflüstert hat, galt für unsere Beziehung und für unsere Vorstellung zu dieser Zeit. Meine Freundin wird andere Dinge hören, reifere Träume, von Erfahrungen geprägte Träume und Denkweisen, die sich erst nach meiner Beziehung mit ihm entwickelt haben.
Ich habe es mir kompliziert vorgestellt, schon. Ich habe überlegt, wie ich dann da zwischen zwei Fronten stehe, wenn sich die beiden mal streiten. Das Problem ist dann nicht die Position an sich, denn wenn die engsten Freunde zusammen kommen, bin ich automatisch in dieser Position. Ich bin automatisch zwischen den Stühlen und höre auf einmal die Geschichte von beiden Seiten. Aber deswegen würde ich ja auch nicht meinen besten Freunden an sich verbieten, zusammen zu kommen. Das sind Probleme die auftreten, mit denen man aber leben muss. Das einzige Problem was ich gesehen habe war, dass ich auf Informationen hätte zurückgreifen können, auf die man sonst keinen Zugriff hat. Wenn meine beste Freundin ein Problem mit ihm hätte, dann könnte ich meine Kenntnisse aus der Beziehung nutzen, um ihr zu helfen. Aber genau das wäre ein Vertrauensbruch gegenüber meinem Ex-Partner - ich würde ihn in eine blöde Situation bringen und mich ausserdem fühlen, als ob ich in etwas hineingezogen worden bin, in dem ich nichts zu suchen habe.
Also habe ich überlegt, wie ich dann mit diesem Problem umgehen soll und mir Gedanken gemacht, wie ich es lösen werde. Denn es geht nicht darum, diesem Problem auszuweichen. Das Problem meiner besten Freundin wäre ein größeres - sie dürfte nicht mit einem Menschen zusammen kommen, der sie vielleicht richtig glücklich machen könnte, den sie kennt, dem sie vertraut und der nun auf einmal seit Jahren ein potentieller Partner geworden ist. Und warum? Weil es mir zu kompliziert wäre. Das halte ich für unfair. Ich denke ich muss für meine Freundin und meinen Freund dann an mir arbeiten - bis ein Spieleabend ein lustiger Spieleabend sein kann und kein Mensch ärgere dich nicht.
Und nach diesen langen Ausführungen nun wegen der Länge nur ein paar Worte zu dem anderen Ex-Partner, mit dem ich mir meine Meinung bei der Vorstellung gebildet habe. Da handelt es sich um meinen letzten Freund, mit dem ich etwa fünf Jahre zusammen war und zwei Jahre zusammen wohnte.
Die Trennung ist noch recht frisch und er hat daran noch zu beißen, es ist Ende Oktober ein Jahr her und er braucht dafür noch Zeit, was ich für normal halte. Hier bin ich es gewesen, die sich (und das war nicht so einfach, wie es sich für manche oft anhört - das tut trotzdem verdammt weh) getrennt hat. Wir sind also gerade in der Phase, in der wir an einer Freundschaft arbeiten.
Für dieses Beispiel habe ich mir nun vorgestellt, dass er es soweit geschafft hat und meine beste Freundin mit ihm zusammen kommt.
Ich bin zu keinem anderen Ergebnis gelangt, als bei meinem ersten Freund. Die Probleme wären noch vielfältiger, weil es nicht so lang zurück liegt, wir müssten stark an unseren Rollen zueinander arbeiten und uns zurecht finden.
Das ändert aber nichts daran, dass ich das täte. Mein letzter Freund ist ein fantastischer Mensch, wenn ihn meine beste Freundin aus dem Loch herausziehen könnte und er sie aus ihrem (beziehungstechnisch), dann wäre das so gut, dass meine Probleme daneben nun wirklich zu lösen sind. Ich gehe nach dem stärkeren Problem. Wenn die beiden sich ineinander verlieben würden (es ist allerdings schwer vorstellbar), wirklich mit allem was dazu gehört, dem Glück, den Hoffnungen, etc. - dann würden wir das kleinere Übel nehmen müssen und meine Probleme zusammen lösen. Also reden, reden - deutlich machen wie es jedem darin geht und Wege finden, wie wir uns daran gewöhnen können.

So... unglaublich lang, aber kürzer konnte ich es nicht begründen gerade, sorry :smile:
 

Benutzer52152 

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Also ich kann dich da auf jeden Fall sehr gut verstehen.
Ich hatte so etwas bis jetzt noch nicht, aber allein die Vorstellung finde ich nicht so schön.
Wir in unserem Freundeskreis haben das quasi auch so, dass die Ex Partner und jetzigen Partner einfach tabu sind, da muss man gar nicht mehr drüber reden. Es ist selbstverständlich.
Wenn ich mir vorstelle, meine beste Freundin würde was mit meineme rsten Freund anfangen..huii...das fänd ich aber auch ziemlich daneben. Es macht natürlich nen Unterschied, ob man selbst verlassen hat oder verlassen wurde.
Ich zum Beispiel wurde von meinem ersten Freund verlassen, und es tut mir bis heute noch irgendwo sehr weh, meine Liebe war ja nicht weg, nur seine eben. Und deswegen fänd ich das halt auch schlimm, wenn dann da jetzt ne gute Freundin von mir was mit ihm starten würde.
Die andere Seite ist natürlich dann die, wenn man seinen Ex auf eigenen Wunsch verlassen hat, weil bei sich selbst dann keien Gefühle mehr da waren. Dann kann es einen ja auch nicht so sehr jucken, wenn dann ne Freundin was mit dem anfängt. Also mich würde das bei meinem letzten Freund nicht berühren. Ich würde dann eher Mitleid haben in dem Fall..^^

Aber was ich in deinem Fall eben am schlimmsten finde, ist, dass deine Freundin das so krass verheimlicht. Wenn soll sie doch dazu stehen und es dir sagen. Es ist doch klar, dass so was niemals geheim bleibt, wenn man zum Teil den gleichen Freundeskreis hat. Ich würde sie jetzt einfach mal darauf ansprechen, wenn sie es nicht von alleine tut und das dann klären, wie es weiter gehen soll. Ich mein, man würde sich natürlich an alles gewöhnen, aber wenn, dann soll sie ehrlich sein und dir nicht noch weiter irgendwas vorspielen, weil sonst ist das was schwer, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass sie was mit der ersten großen Liebe startet. Aber ich könnte es wie gesagt auch nachvollziehen, wenn sie für dich als Freundin dann erst mal gestorben wäre. Für mich wäre so was auch ein ganz beschissenes Gefühl.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
@Falliga: Verstehe ich dich da richtig? Wäre es deiner Meinung nach das klügste, sich bei dir zu erkundigen, wie du noch zu deinem Ex-Freund stehst, bevor man sich dann dafür "entscheidet" sich in ihn zu verlieben?

Das hört sich für mich so an, als ob die Exfreundin/Freundin whatever hier die entscheidende Distanz dafür sein soll, was emotional zwischen 2 ganz anderen Menschen geschieht :ratlos:

Das die Vorstellung nicht schön ist, wenn jemand mit der Exfreundin zusammenkommt ist ja wohl klar. (Ich beziehe hier mal die männliche Position, aber alles was ich schreibe gilt selbstverständlich auch für die weibliche).

Es ist die Ex und selbst wenn sie nicht mit einem guten Freund zusammenkommt sondern mit irgendeinem anderen Kerl ist das oftmals kein schönes Gefühl, denn nur selten ist es so, dass da wirklich überhaupt keine Emotionen mehr existieren. Es hört sich teilweise so an, als ob es hier als Verrat empfunden wird, sowas zu tun (und ich beziehe mich jetzt NICHT explizit auf die Situation der TS - das habe ich bereits).

Klar wird mein Freund meine Gefühle verletzten, wenn er mit meiner Ex was anfängt - aber verletze ich nicht umgekehrt die Gefühle meiner Ex und von ihm wenn ich mich da so dazwischendränge? Weder bei meiner Ex noch bei meinem Freund habe ich dieses Recht.

Ich glaube, man sollte keiner Person vorschreiben dürfen, in wen sie sich zu verlieben hat oder nicht. Etwas anderes ist es, wenn der beste Freund völlig gedankenlos mit der Situation umgeht, also regelrecht drauf los jagd oder sie sogar ausspannt. Aber gerade, wenn man sich in einen gewissen Freundschaftskreis privat kennt und sich diese Dinge entwickeln sehe ich keinen Grund, warum erwachsene Personen hier mittels gegenseitiger Rücksichtnahme nicht damit fertig werden könnten. Es ist eine sehr menschliche Sache und es macht es nicht unbedingt einfacher (ohh... nein...) mit Ex und Freund klarzukommen, aber es ist eine Frage der Freiheit und diese ist wichtiger als ein bisschen Geheule und ein schlechtes Gefühl.

Denn Ex ist Ex - dort war Trennung, die Gefühle sind gegangen und jeder muss sich mit dieser Situation nun arrangieren.
 

Benutzer52152 

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@ Fuchs: Ich glaube bei guten Freunden muss man sich nicht erst erkundigen, um zu erfahren, ob da noch gefühle sind oder nicht, weil meistens spricht man ja drüber. Oder man weiß es einfach.
Klar kann man niemandem verbieten, sich in den Expartner zu verlieben und verhindern kann man es natürlich auch nicht.
Bei mir ist es eben so, Freunde und Ex Freunde von meinen besten Freunden mich überhaupt nicht interessieren. ich weiß, dass da mal sehr starke Gefühle waren und es macht dann eben schon einen Unterschied, ob der Expartner ne Freundin im eigenen engenen Freundeskreis findet oder eine, die du gar nicht kennst.
Ich denke eben, dass so was nicht leicht ist für eine Freundschaft und ich denke mir eben, wenn ich in der Situation WÄRE und ich mich in einen Expartner meiner Freundinnen verlieben würde, würde ich mich erst mal selbst fragen, was mir wichtiger ist. Partnerschaften sind vergänglicher, als feste Freundschaften, die schon seit Jahren bestehen. Ich hatte 3 Partner bis jetzt, meine Freunde sind geblieben, die 3 wohl nicht..^^ Deswegen setz ich da eben meine Prioritäten anders. Aber das ist eben die Einstellung von jedem einzelnen. Wenn dir das egal wäre, dann ist das so. Wenn es jemandem aber nicht so egal ist, dann ist das eben auch so.^^
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
@ Fuchs: Ich glaube bei guten Freunden muss man sich nicht erst erkundigen, um zu erfahren, ob da noch gefühle sind oder nicht, weil meistens spricht man ja drüber. Oder man weiß es einfach.

Punkt für dich :zwinker:

Ich denke eben, dass so was nicht leicht ist für eine Freundschaft und ich denke mir eben, wenn ich in der Situation WÄRE und ich mich in einen Expartner meiner Freundinnen verlieben würde, würde ich mich erst mal selbst fragen, was mir wichtiger ist.

Nein - das das einfach ist, wurde ja nie behauptet. Aber es hört sich hier so an, als ob beides einfach nicht gehen würde. Sicherlich zeichnet sich eine Freundschaft dadurch aus, den anderen nicht bewußt zu verletzen, aber ist das nicht ein wenig einseitiges Verständnis? Schlägst du dir den Typen schweren Herzens für deine Freundin aus den Kopf, kann das auch sehr belastend für die Freundschaft sein. Dann erleidest du den Schmerz anstelle deiner Freundin (sehr ritterlich!) aber hast du das verdient? Nur weil sie etwas mit ihm hatte? Ich denke, man sollte solche Probleme nicht allein angehen...

Partnerschaften sind vergänglicher, als feste Freundschaften, die schon seit Jahren bestehen. Ich hatte 3 Partner bis jetzt, meine Freunde sind geblieben, die 3 wohl nicht..^^

Ja - das sehe ich genauso :jaa:. Echte Freundschaften sind ungemein wichtig und im Vergleich zu eher kurzweiligen Beziehungen natürlich viel wert. Aber auch eine Beziehung ist eine wichtige Erfahrung - eine intensivee Erfahrung - selbst wenn der Partner nicht das Leben lang bleibt.

Deswegen setz ich da eben meine Prioritäten anders. Aber das ist eben die Einstellung von jedem einzelnen. Wenn dir das egal wäre, dann ist das so. Wenn es jemandem aber nicht so egal ist, dann ist das eben auch so.^^

Neinnein... egal wäre mir das nicht. Es ist ne komplizierte dilemmareiche Dreierkiste, in der man sehen muss, wie man unbeschadet herauskommt. Aber man sollte hier meiner Ansicht nach nicht in gewisse Denkschemata verfallen oder unreflektiert irgendwelche "Anstandsregeln" übernehmen. Die Situation hat für mich keinen Selbstverständlichkeitscharakter. Soetwas in vornherein auszuschließen hört sich zwar erst einmal nach der sichersten Möglichkeit an, ist aber nicht realistisch. Solche Situationen entstehen, aber man kann an ihnen wachsen und man kann erkennen, wie die Menschen zu einem stehen.
 

Benutzer52152 

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Es ist halt nur eben so: ich kann das ja jetzt nur mit den Partnern sagen, die meine Freundinnen haben/hatten. Und das waren alles sehr extreme Gefühle und ich weiß, dass es für sie das allerschlimmste wäre, wenn sie es mit ansehen müssten, wenn eine der besten Freundinnen was mit denen anfängt. Weißt du, wenn es Probleme gab mit diesem Typen, hat man sie deswegen getröstet und dann würde ich persönlich das nicht übers Herz bringen. Weil ich dann denken würde, sie leidet mehr, als wenn ich auf ne Beziehung verzichte, wo man nicht mal weiß, wie lange das halten könnte.
Natürlich ist das eine verdammt verzwickte Sache, wenn es denn dann passiert. Aber ich finde eben, man sollte mit der Freundin dann auf jeden Fall darüber sprechen und nicht einfach handeln.
Es ist natürlich einer der größten Konflikte, die entstehen können. Sagt die beste Freundin, nimm ihn, fühlt sie sich insgeheim scheiße, sagt sie, nimm ihn nicht, fühlen sich vll beide irgendwo scheiße, aber ach...das muss eben jeder selbst für sich entscheiden, wie er damit umgehen soll. Das kann man einfach nicht pauschalisieren, weil jeder Mensch auch unterschiedlich empfindet logischerweise..
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Wie man mit diesem Thema umgeht, ist eben Ansichtssache, ich denke, ein absolutes "Richtig" oder "Falsch" gibt es da nicht. Banal, aber wahr: Menschen sind verschieden. Gefühle richten sich eh nicht nach Logik oder Argumenten. Selbst wenn man weiß, wie sich "objektiv" eine Sache verhält - wie die eigenen Empfindungen dazu aussehen, ist eine andere Frage.

Ich halte es für wichtig, dass die Threadstarterin mit ihrer Freundin redet. Von sich aus.
Gerade wenn es nun öfter vorkommen kann, dass "heikle" Situationen entstehen, weil alle drei im selben Freundeskreis sind, ist Klartext angebracht. Vermutlich zöge ich mich an ihrer Stelle, wenn mich diese neue engere Verbindung von Freundin und Ex so belastet, einstweilen etwas aus dem Freundeskreis zurück.

Am besten wäre natürlich, wenn sie "richtig" loslassen könnte oder sich zumindest ehrlich über ihre Gefühle gegenüber dem Ex klar wird.

Zum Loslassen: Mein "erster Mann", mit dem ich nur kurz zusammen war, der mich aber in mancher Hinsicht prägte, ist mir auch nicht egal. Wird er wohl auch nie sein. Wir haben schon ewig keinen Kontakt mehr; damals blieben viele meiner Fragen offen.

Dass ich aber über "uns" wirklich hinweg bin, habe ich gemerkt, als ich von ihm beim einzigen Mailkontakt nach Jahren erfuhr, dass er verheiratet ist, das zweite Kind unterwegs. Da habe ich mich erst gewundert, dann gefreut, denn früher stand er Familiengründung sehr ablehnend gegenüber. Das versetzte mir keinerlei Stich.
Im Gegensatz zu damals Monate nach der Trennung, als ich im Kino war und ihn einige Reihen vor mir mit seiner damaligen "Neuen" entdeckte, das zwiebelte in meiner Seele...

Mich würde nicht mal wundern oder stören, wenn er mit N, einer damals guten Freundin von mir, zusammen gekommen wäre und sie geheiratet hat, ich weiß, dass sie damals auch an ihm interessiert war. Wichtig ist das aber nicht wirklich.

Wenn man weiter oft Kontakt hat, ist es natürlich schwieriger, ggf. die neue Liebschaft auszuhalten. Loslassen...Distanz schaffen.

Ich bleib dabei, dass eine Beziehungsanbahnung von Freunden mit dem eigenen Ex-Partner nach Jahren kein Tabu sein sollte; grundsätzlich ist Rücksicht auf die Gefühle anderer wünschenswert.
Obs nun Milliarden Männer auf der Welt gibt - wenn ich aber nun mal für DIESEN Mann etwas fühle? Ich verliebe mir nur sehr selten und hüpfe nicht mal eben mit wem ins Bett.

Ich halte eine frühere Beziehung nur bedingt für einen Grund, auf mein und sein Glück zu verzichten.
 

Benutzer69138 

Verbringt hier viel Zeit
wenn es für die betreffende person in ordnung ist, spricht ja auch nichts dagegen, wenn sich dann der ex partner und die beste freundin zusammen tun. dann ist ja alles im lot.

nur habe ich bei meinen freundinnen gesehen, dass sie eben auch emotional schwierige beziehungen und vor allem trennungen hatten. die würden mich anspringen, wenn ich jetzt mit dem ex des weges käme, mit dem sie fast 10 jahre verbracht hat...

über das argument, dass man sich so plötzlich verliebt, und dann unsagbar leidet wenn man denjenigen nicht bekommt:
ich glaube es gibt schwärmerei auf den ersten blick, aber keine liebe. liebe muss wachsen, das dauert, und kommt erst in langen partnerschaften zum vorschein.
ergo, mehr als auf eine schwärmerei muss ich im normalfall nicht verzichten.
außer man bewegt sich in von mir immer genannten "kuddelmuddel inzuchtkreisen" :zwinker: (nicht bös gemeint) in dem jeder mit jedem schon mal, und jeder auch nach trennungen noch befreundet war, usw... das muss aber diese gruppe dann auch selbst ausfechten.


ich bin mit meinen ex freunden eben nicht befreundet. sie haben immer einen platz in meinem herzen, aber ich gestalte meine freizeit nicht aktiv mit ihnen...

ich finds toll, wenn ex partner irgendwann einmal zu freunden werden. aber wie kierke sagt, der weg ist äußerst steinig...

wenn dieser weg gegangen ist, dann bezeichne ich sie auch nicht mehr als ex freunde, sondern dann sind es freunde, und das was mal war ist vollkommen überwunden. ich sehe die menschen dann in einem anderen licht, sie haben für mich die gefühlsebene gewechselt.
und ich denke genau darum gehts, wie es der betreffenden person geht. wenn sie damit eben nicht klar kommt, und es für sie immer noch der ex ist, und nicht "nur" ein freund, dann ist das zu achten. ein "ätsch, es sind aber jetzt drei jahre um, hast dich eben nicht schnell genug gelöst, selber schuld", ist unangebracht.

wie gesagt, meine freundin kann sich gerne einen meiner ex freunde nehmen, aber das wird die freundschaft einschränken.
die vierer treffs fallen weg, ich möchte über ihre beziehung nichts hören usw... da wird nicht mehr viel übrig bleiben... und auf halbe sachen lege ich keinen wert.

dass daran freundschaften kaputt gehen können, ist nichts neues. auch freundschaften enden. das gehört zum leben
 

Benutzer72479  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Ehrenkodex zwischen Freundinnen!!! Exfreunde sind tabu.
 

Benutzer84833 

Verbringt hier viel Zeit
wenn es für die betreffende person in ordnung ist, spricht ja auch nichts dagegen, wenn sich dann der ex partner und die beste freundin zusammen tun. dann ist ja alles im lot.

Ich wollte eigentlich darstellen, dass das einen aktiven Prozess erfordert, nicht dass es einfach mal eben so in Ordnung ist. Eben eine aktive Arbeit an sich selbst zugunsten der Freundin. Damit meine ich, dass man diese Probleme für sich einfach verneinen und seinen Freundinnen aufgrund eines Kodexes rigoros so ein Verhalten verbieten kann, man damit aber meiner Meinung nach egoistisch handelt, da man einfach sich den Problemen nicht annehmen will. Für mich gibt es Situationen, in denen man der Freundin damit die größeren Probleme aufbürdet. Wenn es am Anfang nur eine Schwärmerei sein mag, könnte sich daraus aber eine gute Beziehung entwickeln, die ich sofort abstoppe, weil ich keine Probleme damit haben will.

nur habe ich bei meinen freundinnen gesehen, dass sie eben auch emotional schwierige beziehungen und vor allem trennungen hatten. die würden mich anspringen, wenn ich jetzt mit dem ex des weges käme, mit dem sie fast 10 jahre verbracht hat...

Wie gesagt, es gibt auch für mich Fälle, in denen das nicht in Ordnung wäre. Ich wehre mich nur gegen dieses einfache pauschale Urteil und diese, meiner Meinung nach egoistische, Scheinmoral. Ich denke das ist eben ein schwieriges Thema und lässt sich weder in die eine, noch in die andere Richtung generell beantworten.

außer man bewegt sich in von mir immer genannten "kuddelmuddel inzuchtkreisen" :zwinker: (nicht bös gemeint) in dem jeder mit jedem schon mal, und jeder auch nach trennungen noch befreundet war, usw... das muss aber diese gruppe dann auch selbst ausfechten.

In so einem Kreis bewege ich mich nicht, das hat mich schon mit 16 genervt, als das noch um mich rum war *g* - ich spreche hier auch eher von der generellen Möglichkeit.

wenn dieser weg gegangen ist, dann bezeichne ich sie auch nicht mehr als ex freunde, sondern dann sind es freunde, und das was mal war ist vollkommen überwunden. ich sehe die menschen dann in einem anderen licht, sie haben für mich die gefühlsebene gewechselt.
und ich denke genau darum gehts, wie es der betreffenden person geht. wenn sie damit eben nicht klar kommt, und es für sie immer noch der ex ist, und nicht "nur" ein freund, dann ist das zu achten. ein "ätsch, es sind aber jetzt drei jahre um, hast dich eben nicht schnell genug gelöst, selber schuld", ist unangebracht.

Richtig, vor allem mein erster Freund ist für mich alles andere als in erster Linie mein Ex-Freund, besagte Ebene hat also gewechselt - wofür ich aber gearbeitet habe. Es gibt sicherlich Beziehungen, die nach 3 Jahren noch nicht verarbeitet sind - ich denke aber, die TS hat hier deutlich gemacht, dass sie die Beziehung verarbeitet hat. So meint sie zumindest. Es geht auch nicht darum, sich aufgrund der Dauer einfach über die Freundin hinwegzusetzen, wie du es hier überspitzt verdeutlicht hast. Trotzdem muss ich nochmal wiederholen: Ist ein Mann denn Vieh, dem ich mein Brandeisen einmal angesetzt habe, so dass er nun mir gehört bis in alle Ewigkeit?
Ich verstehe deinen Standpunkt, aber es gibt auch die andere Seite, die aus zwei Menschen besteht, die sich eine Beziehung wünschen. Ich bleibe dabei, dass es egoistisch ist, Enthaltsamkeit gegenüber meinen Ex-Freunden von meinen Freundinnen zu fordern. Der Standpunkt ist okay - aber er basiert auf Egoismus, Angst und dem Willen Problemen auszuweichen. Darüber sollte man sich dann schon bewusst sein.
Wie gesagt - es gibt auch viele Fälle, in denen die Freundin dann zurückstecken sollte. Bei einer 10jährigen Beziehung könnte das unter Umständen durchaus der Fall sein. Ich plädiere hier aber für eine Betrachtung des Einzelfalls und dafür zu reflektieren, ob ich mir die Arbeit für meine Freundin nicht machen kann/sollte.

Ich hoffe mich damit auch verständlicher gemacht zu haben. Ansonsten haben wir wohl einfach unterschiedliche Meinungen, mehr fällt mir nämlich nicht mehr ein.

Liebe Grüße!
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
wenn es für die betreffende person in ordnung ist, spricht ja auch nichts dagegen, wenn sich dann der ex partner und die beste freundin zusammen tun. dann ist ja alles im lot.
Und es für die Freundin nicht okay ist, aber deren Expartner und ich trotzdem mehr als nur ein bisschen Interesse aneinander haben? Dann ist es nicht okay? Weil eben die Freundin das nicht will?

Ich war in der Situation noch nicht. Ich verliebe mich eben eh sehr selten und war nur dreimal überhaupt verliebt (bin 32). Und wenn ich in der Situation wäre, würde ich sicher versuchen wollen, der Freundin nicht unnötig wehzutun. Ich habe bei anderen beobachten können, wie sie Gefühle unterdrücken und verkneifen - aus Rücksicht gegenüber Dritten. Das habe ich nicht immer für richtig gehalten. Muss jeder selbst wissen, was er sich selbst antun will..

nur habe ich bei meinen freundinnen gesehen, dass sie eben auch emotional schwierige beziehungen und vor allem trennungen hatten. die würden mich anspringen, wenn ich jetzt mit dem ex des weges käme, mit dem sie fast 10 jahre verbracht hat...
Ich glaube, vermutlich wäre für mich ein solcher Expartner dann aus dem Grund weder für eine Beziehung noch "nur für Sex" attraktiv, weil ich eben zu viel miterlebt hätte.
über das argument, dass man sich so plötzlich verliebt, und dann unsagbar leidet wenn man denjenigen nicht bekommt:
ich glaube es gibt schwärmerei auf den ersten blick, aber keine liebe. liebe muss wachsen, das dauert, und kommt erst in langen partnerschaften zum vorschein.

Das sehe ich ähnlich. Es gibt aber auch anhaltende teilunterdrückte Sympathien und Verliebtheiten, die man sich selbst "verbietet", weil eben derjenige nicht frei ist. Und wenn dann Jahre nach der Beziehung mit der guten Freundin sich Kontakt zu deren Ex intensiviert, können solche Gefühle auch wieder "aufflammen".

ich bin mit meinen ex freunden eben nicht befreundet. sie haben immer einen platz in meinem herzen, aber ich gestalte meine freizeit nicht aktiv mit ihnen...

ich finds toll, wenn ex partner irgendwann einmal zu freunden werden. aber wie kierke sagt, der weg ist äußerst steinig...
Kann steinig sein, muss nicht. Ich habe keine "Clique", sondern ehe Einzelfreundschaften, wobei sich die verschiedenen Freunde mittlerweile untereinander durchaus kennen. Einer dieser Freunde ist mein voriger Partner, mit dem ich vier Jahre zusammen war. Die Trennung ist fünf Jahre her, trotzdem ist er "mein Exfreund", weil ich eben im Gegensatz zu anderen Freunden mit ihm vier Jahre liiert war und er einen anderen Stellenwert einnimmt und mir näher ist als andere Freunde.
Wenn ich von ihm rede, sage ich seinen Namen, mein Freundeskreis weiß ja, wie wir zueinander stehen :zwinker:. Rolle "Exfreund" wird er weiterhin haben. Aber ich seh das wohl anders als Du :zwinker:.

und ich denke genau darum gehts, wie es der betreffenden person geht. wenn sie damit eben nicht klar kommt, und es für sie immer noch der ex ist, und nicht "nur" ein freund, dann ist das zu achten. ein "ätsch, es sind aber jetzt drei jahre um, hast dich eben nicht schnell genug gelöst, selber schuld", ist unangebracht.
Um "Ätsch, selbst schuld" gehts mir sicher nicht. Sie sind schon lange getrennt. Offensichtlich ist er ihr immer noch sehr wichtig. Kann ich verstehen. Wenn sie nun sagt, dass sie ihn nicht mehr liebt und auch keine neue Beziehung mit ihm anstrebt, dann ist sie ggf. zu sich selbst nicht absolut ehrlich. Dass es für sie seltsam ist, wenn er jetzt mit ihrer Freundin zusammen ist, verstehe ich. Aber ich halte es für falsch, ihrer Freundin grundsätzlich einen Vorwurf daraus zu machen, dass sie eben nun gerade in DIESEN Mann verliebt ist (wenns so ist). Ob sie ggf. vorher auch ihre Gefühle unterdrückt hat, um sie nicht zu verletzen, wissen wir ja nicht...auch nicht, wie tief die Gefühle zwischen Freundin und Exfreund sind.

Die Heimlichkeiten sind nicht schön, ich halte ein offenes Gespräch für angebracht

auch freundschaften enden. das gehört zum leben

Das stimmt.
 

Benutzer81102  (31)

Meistens hier zu finden
Naja ICH zumindest rede nicht von Scheinmoral.
ich rede davon, dass ich nicht mit dem Ex meiner Freundin etwas anfangen würde, wenn von ihrer Seite noch nicht definitiv alles überwunden ist! Damit würde ich ihr weh tun und ihr emotionales Leid bescheren, was ich nunmal meiner (nicht umsonst) besten Freundin ersparen möchte!
Da führt für mich kein Weg dran vorbei, ganz einfach!
Die Gefühle meiner besten Freundin sind mir weitaus wichtiger als anfängliches Liebesgeplänkel und Schwärmereien!

Wenns anders ist - wenn meine beste Freundin seit Jahren über ihn hinweg ist, vllt selbst wieder vergeben ist UND (das ist auch wichtig) ein neutrales bis gutes Verhältnis zu ihrem Ex führt, dann wär es wohl okay, auch im umgekehrten Falle :zwinker:
Nur wenn die beiden zerstritten sind, dann würd ich es ihnen beispielsweise auch nicht antun wollen.

Manche Freundschaften sind mir eben wichtiger als gerade anfänglich begonnenen Gefühlsaustausch mit diversen Männern :zwinker:
 

Benutzer84833 

Verbringt hier viel Zeit
Manche Freundschaften sind mir eben wichtiger als gerade anfänglich begonnenen Gefühlsaustausch mit diversen Männern :zwinker:

Mir sind alle meine Freunde wichtiger, als jede Schwärmerei. Es ist auch vollkommen in Ordnung für eine Freundin verzichten zu wollen, ihr nicht weh tun zu wollen.
Bisher ist bei mir nie der Fall eingetreten, dass ich in einen Ex-Freund einer meiner Freundinnen verliebt war. Sehr wohl ist es mir in jüngeren Jahren (etwa mit 15) mal passiert, dass ich mich in den Freund einer Freundin verliebt habe. Das ging so weit (ohne dass ich irgendetwas gestartet hätte), dass ich Treffen mit ihm und meiner Freundin auf Eis legen musste, bis ich durch Abstand meine Gefühle wieder normalisiert hatte. Ich würde das heute nicht anders machen und wenn meine Freundin noch sehr an ihrem Ex hängt, würde ich wohl auch gar nicht auf die Idee kommen.
Aber: Wir sprechen hier von einem freiwilligen Verzicht, der nobel und in Ordnung ist. Das ist ein Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse zugunsten einer Freundin.
Worüber wir aber ursprünglich sprachen war nicht, was wir selbst tun, sondern was man von einer Freundin erwartet, viel mehr sogar von ihr verlangt!
Und hier mag sich zeigen, ob man wirklich meint, dass Freundschaft wichtiger ist, als der anfänglich begonnene Gefühlsaustausch mit diversen Männern. Indem man für die Freundin zu arbeiten bereit ist und sie nicht zwingt, einen Kodex einzuhalten, wenn tatsächlich ihr Glück daran hängen könnte einen Ex-Freund von sich zum Freund zu haben.

Viele hier sind überzeugt, dass es die wahre Liebe gibt - nun klingt es hier oft so, als sei sie ein Produkt, dass sich mit jedem x-beliebigen Mann bilden kann, der einem entgegen kommt. Manchmal mag "der eine" eben derjenige sein, der schonmal mit einer Freundin zusammen war und aus einer "Schwärmerei", die länger brodelt - wie Mosquito schon erwähnt hat - mag sich Liebe entwickeln. Falls man eine Freundin hat, die für einen bereit ist einem dafür nicht die Freundschaft um die Ohren zu schlagen, weil bereits das Brandzeichen gesetzt ist.
 

Benutzer14282 

Verbringt hier viel Zeit
missLiza, ich finde, du übertreibst.
Mit welchem Recht stellst du den Anspruch, dass zwei Leute einander fern bleiben sollen?
Ich liebe ihn nicht mehr und unsere Beziehung ist jez auch schon Jahre her aber er war meine erste große Liebe.
Das sagst du hier so direkt und ohne Umschweife, und es sollte ja wohl Grund genug sein, dich deinerseits aus dem Leben der beiden hinsichtlich ihrer Beziehung zueinander soweit herauszuhalten, dass du nicht darauf bestehst, dass sie sich rein platonisch zueinander verhalten.
Was soll das?
Dass du dabei ein komisches Gefühl hast, kann ich nachvollziehen - als ich die Bilder gesehen habe, die mein Exfreund auf dem Kurztripp mit seiner neuen Flamme gemacht hat, in die selbe Stadt, in der er auch vor 3 Jahren mit mir war, überkamen mich auch merkwürdige Empfindungen, obwohl ich definitiv nur noch Freundschaft für ihn empfinde und seit längerem wieder glücklich vergeben bin.
Natürlich bereitet einem sowas leicht ein flaues Gefühl.
Aber du kannst du nicht ernsthaft nach 3 Jahren und ohne ihm hinterherzutrauern so weit gehen, deiner Freundin vorzuwerfen, dich zu hintergehen.
Sie hat ihn nicht ausgespannt, hat sich ihm nicht an den Hals geworfen, obwohl du noch an ihm hängst, und sie reibt es dir nicht unter die Nase.
Was regst du dich also so auf?
Wenn du es nicht gut findest, kannst du ihr das ja sagen, und ihr ruhig erklären, warum und was du dabei fühlst.
Aber von ihr verlangen, es zu unterlassen? Ich finde, das geht entschieden zu weit.
Dass sie es vor dir verschweigt, obwohl ihr abgemacht hattet, euch alles zu sagen, ist natürlich schon daneben von ihr, aber so, wie du dich in der Sache aufführst, kann ich sie da auch verstehen.

Insgesamt finde ich den Beitrag von munich-lion zu dem Thema sehr konstruktiv, und ich finde, du solltest dir über die von ihr gestellten Fragen mal ernsthafte Gedanken machen.
 

Benutzer81102  (31)

Meistens hier zu finden
Das, was ich in meinem beitrag schrieb, erwarte ich eben auch andersrum. Ich erwarte von meinen besten Freundinnen, dass sie keine Dinge tun, von denen sie wissen, dass sie mich emotional leiden lassen würden.

ZUMINDEST aber würde ich ein offenes Gespräch erwarten, ansonsten wäre dies für mich keine beste Freundin / Freundin mehr :zwinker:

@Laja:
Die Frage muss eben ncoh geklärt werden - ob die Freundin wusste, dass die TS noch an ihrem Ex hängt oder eben nicht.
Und WENN sie es wusste, find ich die Reaktionen der TS berechtigt, mal ganz außen vorgelassen, ob Hinterhertrauern nach 3 Jahren so das Gesündeste ist..
 

Benutzer14282 

Verbringt hier viel Zeit
@Laja:
Die Frage muss eben ncoh geklärt werden - ob die Freundin wusste, dass die TS noch an ihrem Ex hängt oder eben nicht.
Und WENN sie es wusste, find ich die Reaktionen der TS berechtigt, mal ganz außen vorgelassen, ob Hinterhertrauern nach 3 Jahren so das Gesündeste ist..
Aber die TS hat hier ausdrücklich geschrieben, dass sie keine Gefühle mehr für ihn hat.
Wenn es ihre beste Freundin ist, dann wird die das ja wohl ebenfalls wissen.
 

Benutzer56469  (36)

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Aber die TS hat hier ausdrücklich geschrieben, dass sie keine Gefühle mehr für ihn hat.
Wenn es ihre beste Freundin ist, dann wird die das ja wohl ebenfalls wissen.
Nur weil sie es hier schreibt heißt das noch lange nicht dass die sogenannte Beste Freundin es wusste. Ich bezweifle es sehr, ehrlich gesagt, war in der selben Situation nur dass es nicht schon Jahre her war mit der Beziehung.

"Beste Freundinnen" wissen es entweder und ihnen ist es egal.
Oder sie wissen es nicht, fragen aber auch nicht nach und machen was sie wollen. Die Gefühle anderer sind "denen" total egal.
 

Benutzer62563 

Verbringt hier viel Zeit
Was ist denn daran so schlimm, wenn deine Freundin jetzt was mit deinem Ex hat?
Du schriebst ja, das das schon Jahre her ist mit euch und das du ihn nicht mehr liebst!?
Meine beste Freundin ist jetzt auch schon 3 Jahre mit meinem ersten Freund zusammen...und???...ich finds toll das die beiden glücklich sind!!!
 

Benutzer56469  (36)

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Was ist denn daran so schlimm, wenn deine Freundin jetzt was mit deinem Ex hat?
Du schriebst ja, das das schon Jahre her ist mit euch und das du ihn nicht mehr liebst!?
Meine beste Freundin ist jetzt auch schon 3 Jahre mit meinem ersten Freund zusammen...und???...ich finds toll das die beiden glücklich sind!!!
Jeder hat halt andere Ansichten was Exen und Beste Freunde angehen.
 
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