Beschneidung im Erwachsenenalter - Erfahrungen

RockNilo
Benutzer228186  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1
Hallo zusammen.

Ich wollte mal ein paar Erfahrungen austauschen was das Thema Beschneidung im Erwachsenenalter betrifft.
Ich selbst habe mich mit 23 aus gesundheitlichen/hygienischen Gründen dazu entschieden eine Beschneidung unter Vollnarkose durchführen zu lassen.
Interessant finde ich dabei, dass mir einige Unterschiede seitdem aufgefallen sind über die man sich wahrscheinlich keine Gedanken macht, wenn man seinen kleinen Freund in nur einer bestimmten Form kennt.

Der Weg von Mütze zu Glatze war nicht einfach.
Eine Beschneidung ist auch nach der Operation mit vielen Schmerzen verbunden.
Es gab viele Dinge die ich garnicht vorher ganz durchdacht habe. Vor allem, dass ich z.B. erstmal danach auf dem Rücken schlafen musste, was ich als Bauchschläfer überhaupt nicht gewöhnt war. Auch Erektionen haben in den ersten 2 Wochen mit dem Verband sehr weh getan.
Nach ungefähr einem Monat hatte ich mich aber an die neuen Umstände gewöhnt und die Nähte waren weitgehend verheilt.
Davon ist heute nichtsmehr zu sehen.

Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
Nach meiner Erfahrung aber kann ich schon sagen, dass mein Penis viel unempfindlicher ist als früher, was sich vor allem beim Sex bemerkbar macht.

Bereuen tue ich die Entscheidung aber nicht.
Ich würde es trotzdem nur Empfehlen wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.

Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen damit gemacht haben?
 
D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #2
Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
Off-Topic:
Interessante Aussage vom Urologen. Zwar sind die Auswirkungen der Empfindlichkeit nach der Beschneidung sehr individuell, wie zahlreiche Studien zeigen, jedoch befinden sich in der Vorhaut die empfindlicheren Nervenzellen. Dazu kommt dann noch die mögliche Keratinisierung der freiliegenden Eichel.
 
Weseraue
Benutzer192870  Verbringt hier viel Zeit
  • #3
Hallo zusammen.

Ich wollte mal ein paar Erfahrungen austauschen was das Thema Beschneidung im Erwachsenenalter betrifft.
Ich selbst habe mich mit 23 aus gesundheitlichen/hygienischen Gründen dazu entschieden eine Beschneidung unter Vollnarkose durchführen zu lassen.
Interessant finde ich dabei, dass mir einige Unterschiede seitdem aufgefallen sind über die man sich wahrscheinlich keine Gedanken macht, wenn man seinen kleinen Freund in nur einer bestimmten Form kennt.

Der Weg von Mütze zu Glatze war nicht einfach.
Eine Beschneidung ist auch nach der Operation mit vielen Schmerzen verbunden.
Es gab viele Dinge die ich garnicht vorher ganz durchdacht habe. Vor allem, dass ich z.B. erstmal danach auf dem Rücken schlafen musste, was ich als Bauchschläfer überhaupt nicht gewöhnt war. Auch Erektionen haben in den ersten 2 Wochen mit dem Verband sehr weh getan.
Nach ungefähr einem Monat hatte ich mich aber an die neuen Umstände gewöhnt und die Nähte waren weitgehend verheilt.
Davon ist heute nichtsmehr zu sehen.

Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
Nach meiner Erfahrung aber kann ich schon sagen, dass mein Penis viel unempfindlicher ist als früher, was sich vor allem beim Sex bemerkbar macht.

Bereuen tue ich die Entscheidung aber nicht.
Ich würde es trotzdem nur Empfehlen wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.

Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen damit gemacht haben?
War bei mir fast genauso, gerade die sprichwörtliche Morgenlatte war echt kein Spaß.
Aber letztlich war es nur eine kurze Phase, danach lief es wieder völlig normal.
Da es bei mir eine medizinische Notwendigkeit war, gab es keine Alternative, bereut habe ich es bis heute nicht. Ob man es aus kosmetischen oder ästhetischen Gründen macht, muss jeder selbst wissen, wahrscheinlich wäre ich ansonsten nicht auf die Idee gekommen.
 
FrauNaddi
Benutzer174959  Meistens hier zu finden
  • #4
Wurden die verschiedenen Methoden besprochen oder einfach nur gesagt "Joar, muss ab… machen wir mal eben"

Und wenn die Methoden besprochen wurden… für welche hast du dich entschieden?
 
D
Benutzer186405  (54) Beiträge füllen Bücher
  • #5
Puh. Eigentlich dachte ich auf D Duff wäre Verlass und er sucht den passenden schon bestehenden Thread raus.
Man kann sich wirklich auf niemanden mehr verlassen.
 
D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #6
Puh. Eigentlich dachte ich auf D Duff wäre Verlass und er sucht den passenden schon bestehenden Thread raus.
Man kann sich wirklich auf niemanden mehr verlassen.
Off-Topic:
Habe ich tatsächlich gesucht, da ich den Link ja schon in einigen Threads zu dem Thema gebracht habe. Da es hier aber im wesentlichen um die direkten postoperativen Erfahrungen geht, habe ich keinen gefunden, der so richtig passt. Die langfristigen Auswirkungen sind ja nur ein Teil des Startposts.
 
D
Benutzer186405  (54) Beiträge füllen Bücher
  • #7
Off-Topic:
Habe ich tatsächlich gesucht, da ich den Link ja schon in einigen Threads zu dem Thema gebracht habe. Da es hier aber im wesentlichen um die direkten postoperativen Erfahrungen geht, habe ich keinen gefunden, der so richtig passt. Die langfristigen Auswirkungen sind ja nur ein Teil des Startposts.
Verlinke es doch trotzdem, kann ja als zusätzliche Info nicht schaden.
 
RockNilo
Benutzer228186  (30) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #8
Interessante Aussage vom Urologen. Zwar sind die Auswirkungen der Empfindlichkeit nach der Beschneidung sehr individuell, wie zahlreiche Studien zeigen, jedoch befinden sich in der Vorhaut die empfindlicheren Nervenzellen. Dazu kommt dann noch die mögliche Keratinisierung der freiliegenden Eichel.
Das hab ich alles auch erst im Nachhinein eher erfahren. Ich habe mich darüber nur nicht vorher informiert, da es sowieso in meinem Fall notwendig war.
Ob man es aus kosmetischen oder ästhetischen Gründen macht, muss jeder selbst wissen, wahrscheinlich wäre ich ansonsten nicht auf die Idee gekommen.
Also ich würde es auf keinen Fall aus kosmetichen Gründen durchführen lassen.
Ich bin mir auch relativ sicher, dass es die Krankenkasse dann in dem Fall nicht bezahlen wird.
Wurden die verschiedenen Methoden besprochen oder einfach nur gesagt "Joar, muss ab… machen wir mal eben"

Und wenn die Methoden besprochen wurden… für welche hast du dich entschieden?
Bei mir war eher das Problem, dass meine Vorhaut mit dem Alter zu eng wurde.
Es gab noch die Möglichkeit zu versuchen sie unter Anwendung einer bestimmten Salbe zu dehnen aber da hat mein Arzt gesagt, dass die Erfolgschancen eher gering sind.
Dann wäre noch eine Teilbeschneidung in Frage gekommen, aber es bestand das Risiko, dass es dadurch nicht ganz gelöst ist. Und eine zweite Beschneidung wollte ich vermeiden.
Puh. Eigentlich dachte ich auf Duff wäre Verlass und er sucht den passenden schon bestehenden Thread raus.
Man kann sich wirklich auf niemanden mehr verlassen.
Es tut mir leid, falls das konkrete Thema schon existiert.
 
Rocket_Scientist
Benutzer199502  (46) dauerhaft gesperrt
  • #10
Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
?
Die Eichel ist nach einer Beschneidung permanent der Umwelt und Reibung ausgesetzt.
Das hat neben einer ganzen Latte medizinischer Nachteile die allseits bekannte Folge, dass sich aufgrund der taktilen Reize Hornhaut bildet und schwupps, sind die sensorischen Nervenrezeptoren der Eichel natürlich gedämpft.
Dafür muss man nicht Medizin studiert haben.
Nach meiner Erfahrung aber kann ich schon sagen, dass mein Penis viel unempfindlicher ist als früher, was sich vor allem beim Sex bemerkbar macht.
Was die logische Konsequenz einer Keratinschicht um deine Rezeptoren ist.
 
D
Benutzer186405  (54) Beiträge füllen Bücher
  • #12
Ich ergänze mal noch D Duff auch wenn der Thread kurz ist
 
F
Benutzer206083  (58) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #13
Bei mir ähnliche Diagnose: relative Phimose. Mehrere Urologen sagten mir, dass das mit zunehmendem Alter bei mehr Männern auftritt als man glaubt. Es wird nicht darüber geredet.
Der erste Urologe mit dem ich über die Problematik geredet habe hat mir zu einer Beschneidung geraten, alles andere wäre mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit mit Komplikationen verbunden. Ich war geschockt, wollte das nicht glauben, dass es da keine Alternativen gibt, denn ich fand den Gedanke auf die Vorhaut verzichten zu müssen furchtbar. Bin nicht allzugut "bestückt" und die lange Vorhaut war in gewisserweise meine Genugtuung, denn wenigstens war die lang! ;-)
Ich fragte nach Alternativen, er empfahl mir zu salben, meinte aber, dass er da wenig Hoffnung auf dauerhaften Erfolg sieht.
Parallel suchte ich das Internet nach Alternativen ab und stieß auf die tripple incision, wovon ich mir Hilfe versprach.
Ich habe da nach Köln (400km von mir) geschrieben, aber nie Antwort erhalten.
Dann habe ich mich auf die Suche nach anderen Urologen gemacht, die diesen Eingriff durchführen und bin in Mannheim fündig geworden. Termin ausgemacht, beraten lassen. Er hat dringend davon abgeraten. Er selbst hat diesen Eingriff in der Vergangenheit vielfach durchgeführt, aber in den allermeisten Fällen gab es nach spätestens zwei Jahren erneut Probleme, die dann doch eine Beschneidung erforderlich machten. Außerdem würde es ich auch nach der ti nicht mehr so anfühlen wie vorher.
Zähnekrnirschend fand ich mich mit dem Sicksal ab und machte einen Termin in einer Klinik in Stuttgart, an die mich mein Urologe verwiesen hat. Auch dort brachte ich nochmals das Thema TI auf, aber da wurde gar nicht darauf eingegangen, ich habe die Vermutung, weil die diese Methode nicht beherrschen.
Ich äußerte den Wunsch, dass da möglichst wenig weggeschnitten wird.
In wieweit der berücksichtigt wurde kannn ich nicht sagen, jedenfalls ist nicht mehr viel übrig.

Die OP selbst verlief völlig problemlos, die Morgenlatte am Morgen danach schmerzte schon heftig unter dem engen Verband. Schon am nächsten Tag war Wund-Kontrolle und der Verband wurde entfernt und konnte auch weg bleiben. Morgenlatte stellte sich in den folgenden Wochen keine mehr ein. Ich sollte Kamillenbäder durchführen bis die Fäden weg sind, was nach drei bis vier Wochen der Falll war. Verheilt ist das inzwischen (der Eingriff war im Oktober 2024) sehr gut. Allerdings ist das Gefühl in der Eichel und Frenulum seither komplett weg. Morgenlatte ist inzwischen hin und wieder vorhanden.
Da ich nichts mehr spüre hat sich auch das Verlangen nach Sex auf nachezu Null reduziert. Seit der OP hatte ich ganze 4x GV, den sich als "krampfig" bezeichnen würde, weil da nichts mehr "rollt" sondern ein "Gestochere" ist, das sich nicht wirklich gut anfühlt.
Gleitgel wäre wohl eine Maßnahme, aber ganz ehrlich finde ich es absolut abturnend, da "schmieren" zu müssen in dieser Situation.

Seither fühle ich mich "verstümmelt", muss mich damit abfinden, dass das "Leben" scheibchenweise zu Ende geht.

Es gibt Zeiten, da bereue ich es, nicht noch mehr unternommen zu haben um die Vorhaut zu retten, rede mir dann aber ein, dass das nur eine Zwischenlösung gewesen wäre...
 
C
Benutzer231743  (29) Ist noch neu hier
  • #14
Hallo zusammen.

Ich wollte mal ein paar Erfahrungen austauschen was das Thema Beschneidung im Erwachsenenalter betrifft.
Ich selbst habe mich mit 23 aus gesundheitlichen/hygienischen Gründen dazu entschieden eine Beschneidung unter Vollnarkose durchführen zu lassen.
Interessant finde ich dabei, dass mir einige Unterschiede seitdem aufgefallen sind über die man sich wahrscheinlich keine Gedanken macht, wenn man seinen kleinen Freund in nur einer bestimmten Form kennt.

Der Weg von Mütze zu Glatze war nicht einfach.
Eine Beschneidung ist auch nach der Operation mit vielen Schmerzen verbunden.
Es gab viele Dinge die ich garnicht vorher ganz durchdacht habe. Vor allem, dass ich z.B. erstmal danach auf dem Rücken schlafen musste, was ich als Bauchschläfer überhaupt nicht gewöhnt war. Auch Erektionen haben in den ersten 2 Wochen mit dem Verband sehr weh getan.
Nach ungefähr einem Monat hatte ich mich aber an die neuen Umstände gewöhnt und die Nähte waren weitgehend verheilt.
Davon ist heute nichtsmehr zu sehen.

Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
Nach meiner Erfahrung aber kann ich schon sagen, dass mein Penis viel unempfindlicher ist als früher, was sich vor allem beim Sex bemerkbar macht.

Bereuen tue ich die Entscheidung aber nicht.
Ich würde es trotzdem nur Empfehlen wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.

Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen damit gemacht haben?
Ich wurde auch im alter von 23 jahren beschnitten...

Ja die "Nachteile" wie man es auch nennen mag wurden mir davor auch nicht aufgezeigt...
 
CommanderRex
Benutzer230215  (18) Ist noch neu hier
  • #15
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Faraka
Benutzer146476  (46) Meistens hier zu finden
  • #17
Ganz interessante Informationen zu dem Thema generell finden sich hier:
Die Innenseite der Vorhaut ist einer der sensibelsten Bereiche am gesamten Penis.
Wie in einer wissenschaftlichen Studie gezeigt wurde, ist die sensibelste Zone für Druck am Penis die Schleimhaut-Innenseite der Vorhaut (in der Abbildung orange). Dabei ist besonders der Bereich nahe der Umschlagsfalte von Haut zu Schleimhaut sensibel (rot). Die Eichel hingegen ist eher unsensibel (gelb).
Datenquelle: Sorrells et al., British Journal of Urology 2007.
Icons%20Vorhaut%20Info_02%20Sensibilita%CC%88t.png
 
F
Benutzer206083  (58) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #18
Das Gefühl hat stark nachgelassen obwohl es damals hieß von meinen Urologen es lässt nicht nach es ist nur ein anderes... das finde ich leider nicht...
Ganz genau auch mein Erleben. Am Schaft spüre ich noch was (wie vorher), ab der Naht ist alles taub. Auch Frenulum, das vorher sehr empfindsam war...
 
S
Benutzer43540  (48) Verbringt hier viel Zeit
  • #19
Ich habe mich auch als Erwachsener beschneiden lassen.
Dazu eine kleine Vorgeschichte: Fand das immer schon interessant und mochte meine Vorhaut nie leiden. Die Partnerinnen die ich anfangs hatte kannten vorher nur beschnitten. Eine damalige Partnerin konnte mit meiner Vorhaut überhaupt nichts anfangen, hat aber nie was gesagt.
Der jetzigen Partnerin war es egal und wir haben neutral darüber gesprochen. Nachdem Sie sich auch darüber informiert hat fand Sie meinen Entschluss mich beschneiden zu lassen sogar richtig gut. Das ganze wurde (leider) in Vollnarkose gemacht. Hätte das gerne wie bei meiner Sterilisierten live erlebt.
Anfangs war es kurios und solange die Fäden noch drin waren sogar unangenehm. Nachdem die Fäden raus waren, wurde es auch angenehm.
Würde es sofort wieder machen, und sogar noch straffer. Vorher hatte ich Teile der Vorhaut wo ich tatsächlich kaum etwas gespürt habe. Jetzt ist es für mich definitiv angenehmer. Auch meine Partnerin ist zufrieden.
 
F
Benutzer206083  (58) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #20
Ich habe mich auch als Erwachsener beschneiden lassen.
Dazu eine kleine Vorgeschichte: Fand das immer schon interessant und mochte meine Vorhaut nie leiden. Die Partnerinnen die ich anfangs hatte kannten vorher nur beschnitten. Eine damalige Partnerin konnte mit meiner Vorhaut überhaupt nichts anfangen, hat aber nie was gesagt.
Der jetzigen Partnerin war es egal und wir haben neutral darüber gesprochen. Nachdem Sie sich auch darüber informiert hat fand Sie meinen Entschluss mich beschneiden zu lassen sogar richtig gut. Das ganze wurde (leider) in Vollnarkose gemacht. Hätte das gerne wie bei meiner Sterilisierten live erlebt.
Anfangs war es kurios und solange die Fäden noch drin waren sogar unangenehm. Nachdem die Fäden raus waren, wurde es auch angenehm.
Würde es sofort wieder machen, und sogar noch straffer. Vorher hatte ich Teile der Vorhaut wo ich tatsächlich kaum etwas gespürt habe. Jetzt ist es für mich definitiv angenehmer. Auch meine Partnerin ist zufrieden.
So unterschiedlich können Erfahrungen sein. Ich MUSSTE es tun, und würde es nie wieder machen. Ich spüre jetzt so gut wie nichts mehr...
 
S
Benutzer43540  (48) Verbringt hier viel Zeit
  • #21
So unterschiedlich können Erfahrungen sein. Ich MUSSTE es tun, und würde es nie wieder machen. Ich spüre jetzt so gut wie nichts mehr...
Das tut mir natürlich leid das du da kaum mehr Empfindungen hast.
 
Pittiplatsch
Benutzer201217  (54) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #22
Ganz genau auch mein Erleben. Am Schaft spüre ich noch was (wie vorher), ab der Naht ist alles taub. Auch Frenulum, das vorher sehr empfindsam war...
Das klingt doch aber wie ein Kunstfehler. Dass Du am Schaft etwas spürt und Eichel taub ist, ist jedenfalls untypisch nach einer fachgerechten Beschneidung. Also wenn taub, wirklich taub bedeutet, meine ich.
Ich bin auch straff beschnitten, verspüre dadurch weniger (also von wegen das macht gefühlsmäßig keinen Unterschied- das ist unseriös, soetwas zu sagen.), aber dass ich an der Eichel nichts spüre kann ich überhauptnicht sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
F
Benutzer206083  (58) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #23
Das klingt doch aber wie ein Kunstfehler. Dass Du am Schaft etwas spürt und Eichel taub ist, ist jedenfalls untypisch nach einer fachgerechten Beschneidung. Also wenn taub, wirklich taub bedeutet, meine ich.
Ich bin auch straff beschnitten, verspüre dadurch weniger (also von wegen das macht gefühlsmäßig keinen Unterschied- das ist unseriös, soetwas zu sagen.), aber dass ich an der Eichel nichts spüre kann ich überhauptnicht sagen.
Habe mich mit dem Operateur in Verbindung gesetzt und nachgefragt. Er meinte, dass das vorkommen kann und ein Risiko ist. "Kunstfehler" sehe ich da ehrlich gesagt keinen, zumindest keinen wegen dessen man klagen könnte, denn es wurde ja nicht zugesichert, dass man da nachher wieder was spürt. Außerdem habe ich unterschrieben, dass es da Risiken gibt.
 
K
Benutzer171331  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #24
....ich las kürzlich auf einer Seite (ich denke der Link ist hier nicht erlaubt wegen den Darstellungen), dass ein beschnittener Penis für Frauen wohl öfters unangenehm sein kann da die blanke Eichel, speziell der Kranz, zu sehr an der Scheideninnenwand reibt.
Die Vorhaut hat hier die natürliche Funktion das ganze irgendwie "abzufedern" und so für die Frau wesentlich angenehmer zu machen.
Das war noch etwas detaiilierter erklärt, aber so grob zusammengefasst.

Das wusste ich noch nicht, sondern sah das ganze bisher eher andersrum, also das beschnitten lustvoller sein kann, da keine "störende" Vorhaut im Weg.
Für mich klingt es jedoch recht plausibel und ist eigentlich ein weiterer Grund eine Bescheidung möglichst nicht in Betracht zu ziehen, und wenn es gar nicht anders geht dann nur so viel wegzuschneiden, dass eben nichts mehr verengt ist. Bei einigen sieht es ja auch wirklich krass aus, ich glaube überwiegend in den USA. Alles ratzekahl weg halt.

Wie sind da eure Erfahrungen? Kann das jemand bestätigen? oder ist es vielleicht doch etwas an den Haaren herbeigezogen von evt. Beschneidungsgegnern? Gerade bei den vielen Meinungen im Netz ist es ja mit Objektivität immer schwierig.
 
F
Benutzer206083  (58) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #26
....ich las kürzlich auf einer Seite (ich denke der Link ist hier nicht erlaubt wegen den Darstellungen), dass ein beschnittener Penis für Frauen wohl öfters unangenehm sein kann da die blanke Eichel, speziell der Kranz, zu sehr an der Scheideninnenwand reibt.
Die Vorhaut hat hier die natürliche Funktion das ganze irgendwie "abzufedern" und so für die Frau wesentlich angenehmer zu machen.
Das war noch etwas detaiilierter erklärt, aber so grob zusammengefasst.

Das wusste ich noch nicht, sondern sah das ganze bisher eher andersrum, also das beschnitten lustvoller sein kann, da keine "störende" Vorhaut im Weg.
Für mich klingt es jedoch recht plausibel und ist eigentlich ein weiterer Grund eine Bescheidung möglichst nicht in Betracht zu ziehen, und wenn es gar nicht anders geht dann nur so viel wegzuschneiden, dass eben nichts mehr verengt ist. Bei einigen sieht es ja auch wirklich krass aus, ich glaube überwiegend in den USA. Alles ratzekahl weg halt.

Wie sind da eure Erfahrungen? Kann das jemand bestätigen? oder ist es vielleicht doch etwas an den Haaren herbeigezogen von evt. Beschneidungsgegnern? Gerade bei den vielen Meinungen im Netz ist es ja mit Objektivität immer schwierig.
Das würde mich interessieren, also der Bericht. Denn genau das waren auch meine Gedanken und Befürchtungen. Ich empfand es mit Vorhaut sehr viel schöner, weil da weniger Reibung im Spiel war. Jetzt (beschnitten) fühlt sich das auch nach einem Jahr bescheiden an, vermutlich auch, weil ich an der Eichel so gut wie nichts mehr spüre.
 
S
Benutzer43540  (48) Verbringt hier viel Zeit
  • #27
Hmmmm jeder ist anders. Meine Partnerin gefällt es sehr das ich jetzt seit 2017 beschnitten bin. Habe noch nichts negatives von ihr gehört wenn wir GV hatten. Ich persönlich spüre seitdem mehr, da ich dann deutlich mehr als nur meine eigene Vorhaut spüre.
 
K
Benutzer171331  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #28
Jetzt (beschnitten) fühlt sich das auch nach einem Jahr bescheiden an, vermutlich auch, weil ich an der Eichel so gut wie nichts mehr spüre.
ok..ja das ist genau das was ich befürchte bei einem solchen Schritt. Es fehlt halt ein Stück vom Penis, also wäre da eine Lücke oder so. So dass halt die zuvor vorhandene intensive Stimulation nur noch etwas auf der Beschneidungsnarbe erfolgt.

Hmmmm jeder ist anders. Meine Partnerin gefällt es sehr das ich jetzt seit 2017 beschnitten bin. Habe noch nichts negatives von ihr gehört wenn wir GV hatten. Ich persönlich spüre seitdem mehr, da ich dann deutlich mehr als nur meine eigene Vorhaut spüre.
ja genau das ist ja bei mir der Fall. Die Vorhaut rutscht aufgrund des Drucks trotzdem noch über die Eichel. Sie bleibt nicht dahinter. Eichel und Scheideninnenwand berühren sich manchmal nicht direkt. Ich gebe zu der Gedanke dass die Eichel völlig frei liegt, und bleibt, sehr verlockend ist.
Kann mir aber auch nicht vorstellend dass das so eine Fehlkonstruktion von der Natur her ist.
 
G
Benutzer Gast
  • #29
Bei mir ähnliche Diagnose: relative Phimose. Mehrere Urologen sagten mir, dass das mit zunehmendem Alter bei mehr Männern auftritt als man glaubt. Es wird nicht darüber geredet.
Der erste Urologe mit dem ich über die Problematik geredet habe hat mir zu einer Beschneidung geraten, alles andere wäre mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit mit Komplikationen verbunden. Ich war geschockt, wollte das nicht glauben, dass es da keine Alternativen gibt, denn ich fand den Gedanke auf die Vorhaut verzichten zu müssen furchtbar. Bin nicht allzugut "bestückt" und die lange Vorhaut war in gewisserweise meine Genugtuung, denn wenigstens war die lang! ;-)
Ich fragte nach Alternativen, er empfahl mir zu salben, meinte aber, dass er da wenig Hoffnung auf dauerhaften Erfolg sieht.
Parallel suchte ich das Internet nach Alternativen ab und stieß auf die tripple incision, wovon ich mir Hilfe versprach.
Ich habe da nach Köln (400km von mir) geschrieben, aber nie Antwort erhalten.
Dann habe ich mich auf die Suche nach anderen Urologen gemacht, die diesen Eingriff durchführen und bin in Mannheim fündig geworden. Termin ausgemacht, beraten lassen. Er hat dringend davon abgeraten. Er selbst hat diesen Eingriff in der Vergangenheit vielfach durchgeführt, aber in den allermeisten Fällen gab es nach spätestens zwei Jahren erneut Probleme, die dann doch eine Beschneidung erforderlich machten. Außerdem würde es ich auch nach der ti nicht mehr so anfühlen wie vorher.
Zähnekrnirschend fand ich mich mit dem Sicksal ab und machte einen Termin in einer Klinik in Stuttgart, an die mich mein Urologe verwiesen hat. Auch dort brachte ich nochmals das Thema TI auf, aber da wurde gar nicht darauf eingegangen, ich habe die Vermutung, weil die diese Methode nicht beherrschen.
Ich äußerte den Wunsch, dass da möglichst wenig weggeschnitten wird.
In wieweit der berücksichtigt wurde kannn ich nicht sagen, jedenfalls ist nicht mehr viel übrig.

Die OP selbst verlief völlig problemlos, die Morgenlatte am Morgen danach schmerzte schon heftig unter dem engen Verband. Schon am nächsten Tag war Wund-Kontrolle und der Verband wurde entfernt und konnte auch weg bleiben. Morgenlatte stellte sich in den folgenden Wochen keine mehr ein. Ich sollte Kamillenbäder durchführen bis die Fäden weg sind, was nach drei bis vier Wochen der Falll war. Verheilt ist das inzwischen (der Eingriff war im Oktober 2024) sehr gut. Allerdings ist das Gefühl in der Eichel und Frenulum seither komplett weg. Morgenlatte ist inzwischen hin und wieder vorhanden.
Da ich nichts mehr spüre hat sich auch das Verlangen nach Sex auf nachezu Null reduziert. Seit der OP hatte ich ganze 4x GV, den sich als "krampfig" bezeichnen würde, weil da nichts mehr "rollt" sondern ein "Gestochere" ist, das sich nicht wirklich gut anfühlt.
Gleitgel wäre wohl eine Maßnahme, aber ganz ehrlich finde ich es absolut abturnend, da "schmieren" zu müssen in dieser Situation.

Seither fühle ich mich "verstümmelt", muss mich damit abfinden, dass das "Leben" scheibchenweise zu Ende geht.

Es gibt Zeiten, da bereue ich es, nicht noch mehr unternommen zu haben um die Vorhaut zu retten, rede mir dann aber ein, dass das nur eine Zwischenlösung gewesen wäre...
Ein sehr ergreifender Bericht, denn die erheblichen Nebenwirkungen sind ja erst nach der OP eingetreten.
Ich verstehe da die Ärzte auch nicht, dass man da erst mal andere Möglichkeiten probiert. Jeder Körper reagiert anders, was Ärzte wohl nicht Wissen, oder Wissen wollen. Es geht nur nach Lehrbuch. Götter in Weiß halt.
Doch in jedem Beipackzettel ist es erwiesen, wenn man auf Häufigkeiten von Unverträglichkeiten schaut.
1 Person von 100 können xxx bekommen, 5 von 100 Personen und so weiter.
Ein Eingriff kann immer zu Komplikationen führen und das sollte man nicht außer Acht lassen. Nicht umsonst muss man alles unterschreiben, damit der Arzt schön raus ist, aber was mit dem Patienten ist, ist völlig egal.
Ich hoffe nur, dass Du Dich mit der neuen Situation abfinden kannst, denn da hilft Dir kein Arzt. Die OP ist gut gelaufen und alles ist gut verheilt und Punkt, mehr wirst Du von einem Arzt nicht hören. Weitere Hilfestellung ist nicht angedacht.

Ich weiß, dass es Kulturen gibt, die eine Beschneidung mit "hygienischer" begründen, aber würde hier nicht ein regelmäßiges Waschen helfen. Meine Vorhaut ist schon in die Jahre gekommen und ich hatte nie Probleme sie sauber zu halten.
In der Pandemie sollten wir uns nie die Hände geben, aus hygienischen Gründen halt......................................Ist jemand auf die Idee gekommen sich die Hände abnehmen zu lassen????????
 
G
Benutzer Gast
  • #30
....ich las kürzlich auf einer Seite (ich denke der Link ist hier nicht erlaubt wegen den Darstellungen), dass ein beschnittener Penis für Frauen wohl öfters unangenehm sein kann da die blanke Eichel, speziell der Kranz, zu sehr an der Scheideninnenwand reibt.
Die Vorhaut hat hier die natürliche Funktion das ganze irgendwie "abzufedern" und so für die Frau wesentlich angenehmer zu machen.
Das war noch etwas detaiilierter erklärt, aber so grob zusammengefasst.

Das wusste ich noch nicht, sondern sah das ganze bisher eher andersrum, also das beschnitten lustvoller sein kann, da keine "störende" Vorhaut im Weg.
Für mich klingt es jedoch recht plausibel und ist eigentlich ein weiterer Grund eine Bescheidung möglichst nicht in Betracht zu ziehen, und wenn es gar nicht anders geht dann nur so viel wegzuschneiden, dass eben nichts mehr verengt ist. Bei einigen sieht es ja auch wirklich krass aus, ich glaube überwiegend in den USA. Alles ratzekahl weg halt.

Wie sind da eure Erfahrungen? Kann das jemand bestätigen? oder ist es vielleicht doch etwas an den Haaren herbeigezogen von evt. Beschneidungsgegnern? Gerade bei den vielen Meinungen im Netz ist es ja mit Objektivität immer schwierig.
Ich kann da nur auf Berichte zurückgreifen und wie Du selbst es schon beschrieben hast hört man immer, dass die Eichel, wenn man beschnitten ist, unempfindlicher wird. In dem Fall liegt die Eichel ja ständig frei und reibt an der Unterwäsche, was sie unempfindlicher gegenüber Reizen macht. Ich würde mich nur beschneiden lassen, wenn alles andere kein Erfolg hat.
Ich habe auch schon Beiträge gelesen (nicht hier) wo das Problem der Vorhautverengung im Kindesalter aufgetreten ist.
Ein Vater hatte berichtet, dass er bei seinem Sohn, in der Badewanne, immer mit vor und zurückziehen der Vorhaut Erfolg hatte.
Das ist kein sexueller Bericht, oder Hintergrund.
Auf jeden Fall konnte er mit der Maßnahme die Vorhaut mit der Zeit so weiten, dass die Verengung kein Problem mehr war.
Es könnte doch auch im Alter helfen, oder?
Wie lange das gedauert hat war hier nicht beschrieben, aber es gibt immer eine Alternative
 
G
Benutzer Gast
  • #31
Katjes
Na toll, keinen Beitrag zur Fragestellung liefern, aber mit "sehe ich anders" bewerten.
Was siehst Du denn anders, denn anhand meinen umfangreichen Ausführungen kann ich nicht sehen, was Du anders siehst.
Dem Ersteller(in) ist damit auch nicht geholfen, also ist Deine Einschätzung hier völlig Sinnfrei.
Ich habe in DEINEN Aktivitäten gesehen, dass Du seit 08.02., 17:37 Uhr nur mit dem Butten "witzig", "heiß", "lieb" usw. agierst. Aktive Beiträge kann ich hier nicht sehen.
 
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