Beschneidung im Erwachsenenalter - Erfahrungen

RockNilo
Benutzer228186  (30) Öfter im Forum
  • #1
Hallo zusammen.

Ich wollte mal ein paar Erfahrungen austauschen was das Thema Beschneidung im Erwachsenenalter betrifft.
Ich selbst habe mich mit 23 aus gesundheitlichen/hygienischen Gründen dazu entschieden eine Beschneidung unter Vollnarkose durchführen zu lassen.
Interessant finde ich dabei, dass mir einige Unterschiede seitdem aufgefallen sind über die man sich wahrscheinlich keine Gedanken macht, wenn man seinen kleinen Freund in nur einer bestimmten Form kennt.

Der Weg von Mütze zu Glatze war nicht einfach.
Eine Beschneidung ist auch nach der Operation mit vielen Schmerzen verbunden.
Es gab viele Dinge die ich garnicht vorher ganz durchdacht habe. Vor allem, dass ich z.B. erstmal danach auf dem Rücken schlafen musste, was ich als Bauchschläfer überhaupt nicht gewöhnt war. Auch Erektionen haben in den ersten 2 Wochen mit dem Verband sehr weh getan.
Nach ungefähr einem Monat hatte ich mich aber an die neuen Umstände gewöhnt und die Nähte waren weitgehend verheilt.
Davon ist heute nichtsmehr zu sehen.

Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
Nach meiner Erfahrung aber kann ich schon sagen, dass mein Penis viel unempfindlicher ist als früher, was sich vor allem beim Sex bemerkbar macht.

Bereuen tue ich die Entscheidung aber nicht.
Ich würde es trotzdem nur Empfehlen wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.

Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen damit gemacht haben?
 
D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #2
Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
Off-Topic:
Interessante Aussage vom Urologen. Zwar sind die Auswirkungen der Empfindlichkeit nach der Beschneidung sehr individuell, wie zahlreiche Studien zeigen, jedoch befinden sich in der Vorhaut die empfindlicheren Nervenzellen. Dazu kommt dann noch die mögliche Keratinisierung der freiliegenden Eichel.
 
Weseraue
Benutzer192870  (55) Meistens hier zu finden
  • #3
Hallo zusammen.

Ich wollte mal ein paar Erfahrungen austauschen was das Thema Beschneidung im Erwachsenenalter betrifft.
Ich selbst habe mich mit 23 aus gesundheitlichen/hygienischen Gründen dazu entschieden eine Beschneidung unter Vollnarkose durchführen zu lassen.
Interessant finde ich dabei, dass mir einige Unterschiede seitdem aufgefallen sind über die man sich wahrscheinlich keine Gedanken macht, wenn man seinen kleinen Freund in nur einer bestimmten Form kennt.

Der Weg von Mütze zu Glatze war nicht einfach.
Eine Beschneidung ist auch nach der Operation mit vielen Schmerzen verbunden.
Es gab viele Dinge die ich garnicht vorher ganz durchdacht habe. Vor allem, dass ich z.B. erstmal danach auf dem Rücken schlafen musste, was ich als Bauchschläfer überhaupt nicht gewöhnt war. Auch Erektionen haben in den ersten 2 Wochen mit dem Verband sehr weh getan.
Nach ungefähr einem Monat hatte ich mich aber an die neuen Umstände gewöhnt und die Nähte waren weitgehend verheilt.
Davon ist heute nichtsmehr zu sehen.

Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
Nach meiner Erfahrung aber kann ich schon sagen, dass mein Penis viel unempfindlicher ist als früher, was sich vor allem beim Sex bemerkbar macht.

Bereuen tue ich die Entscheidung aber nicht.
Ich würde es trotzdem nur Empfehlen wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.

Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen damit gemacht haben?
War bei mir fast genauso, gerade die sprichwörtliche Morgenlatte war echt kein Spaß.
Aber letztlich war es nur eine kurze Phase, danach lief es wieder völlig normal.
Da es bei mir eine medizinische Notwendigkeit war, gab es keine Alternative, bereut habe ich es bis heute nicht. Ob man es aus kosmetischen oder ästhetischen Gründen macht, muss jeder selbst wissen, wahrscheinlich wäre ich ansonsten nicht auf die Idee gekommen.
 
FrauNaddi
Benutzer174959  Meistens hier zu finden
  • #4
Wurden die verschiedenen Methoden besprochen oder einfach nur gesagt "Joar, muss ab… machen wir mal eben"

Und wenn die Methoden besprochen wurden… für welche hast du dich entschieden?
 
D
Benutzer186405  (54) Beiträge füllen Bücher
  • #5
Puh. Eigentlich dachte ich auf D Duff wäre Verlass und er sucht den passenden schon bestehenden Thread raus.
Man kann sich wirklich auf niemanden mehr verlassen.
 
D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #6
Puh. Eigentlich dachte ich auf D Duff wäre Verlass und er sucht den passenden schon bestehenden Thread raus.
Man kann sich wirklich auf niemanden mehr verlassen.
Off-Topic:
Habe ich tatsächlich gesucht, da ich den Link ja schon in einigen Threads zu dem Thema gebracht habe. Da es hier aber im wesentlichen um die direkten postoperativen Erfahrungen geht, habe ich keinen gefunden, der so richtig passt. Die langfristigen Auswirkungen sind ja nur ein Teil des Startposts.
 
D
Benutzer186405  (54) Beiträge füllen Bücher
  • #7
Off-Topic:
Habe ich tatsächlich gesucht, da ich den Link ja schon in einigen Threads zu dem Thema gebracht habe. Da es hier aber im wesentlichen um die direkten postoperativen Erfahrungen geht, habe ich keinen gefunden, der so richtig passt. Die langfristigen Auswirkungen sind ja nur ein Teil des Startposts.
Verlinke es doch trotzdem, kann ja als zusätzliche Info nicht schaden.
 
RockNilo
Benutzer228186  (30) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #8
Interessante Aussage vom Urologen. Zwar sind die Auswirkungen der Empfindlichkeit nach der Beschneidung sehr individuell, wie zahlreiche Studien zeigen, jedoch befinden sich in der Vorhaut die empfindlicheren Nervenzellen. Dazu kommt dann noch die mögliche Keratinisierung der freiliegenden Eichel.
Das hab ich alles auch erst im Nachhinein eher erfahren. Ich habe mich darüber nur nicht vorher informiert, da es sowieso in meinem Fall notwendig war.
Ob man es aus kosmetischen oder ästhetischen Gründen macht, muss jeder selbst wissen, wahrscheinlich wäre ich ansonsten nicht auf die Idee gekommen.
Also ich würde es auf keinen Fall aus kosmetichen Gründen durchführen lassen.
Ich bin mir auch relativ sicher, dass es die Krankenkasse dann in dem Fall nicht bezahlen wird.
Wurden die verschiedenen Methoden besprochen oder einfach nur gesagt "Joar, muss ab… machen wir mal eben"

Und wenn die Methoden besprochen wurden… für welche hast du dich entschieden?
Bei mir war eher das Problem, dass meine Vorhaut mit dem Alter zu eng wurde.
Es gab noch die Möglichkeit zu versuchen sie unter Anwendung einer bestimmten Salbe zu dehnen aber da hat mein Arzt gesagt, dass die Erfolgschancen eher gering sind.
Dann wäre noch eine Teilbeschneidung in Frage gekommen, aber es bestand das Risiko, dass es dadurch nicht ganz gelöst ist. Und eine zweite Beschneidung wollte ich vermeiden.
Puh. Eigentlich dachte ich auf Duff wäre Verlass und er sucht den passenden schon bestehenden Thread raus.
Man kann sich wirklich auf niemanden mehr verlassen.
Es tut mir leid, falls das konkrete Thema schon existiert.
 
Rocket_Scientist
Benutzer199502  (46) dauerhaft gesperrt
  • #10
Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
?
Die Eichel ist nach einer Beschneidung permanent der Umwelt und Reibung ausgesetzt.
Das hat neben einer ganzen Latte medizinischer Nachteile die allseits bekannte Folge, dass sich aufgrund der taktilen Reize Hornhaut bildet und schwupps, sind die sensorischen Nervenrezeptoren der Eichel natürlich gedämpft.
Dafür muss man nicht Medizin studiert haben.
Nach meiner Erfahrung aber kann ich schon sagen, dass mein Penis viel unempfindlicher ist als früher, was sich vor allem beim Sex bemerkbar macht.
Was die logische Konsequenz einer Keratinschicht um deine Rezeptoren ist.
 
D
Benutzer186405  (54) Beiträge füllen Bücher
  • #12
Ich ergänze mal noch D Duff auch wenn der Thread kurz ist
 
F
Benutzer206083  (59) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #13
Bei mir ähnliche Diagnose: relative Phimose. Mehrere Urologen sagten mir, dass das mit zunehmendem Alter bei mehr Männern auftritt als man glaubt. Es wird nicht darüber geredet.
Der erste Urologe mit dem ich über die Problematik geredet habe hat mir zu einer Beschneidung geraten, alles andere wäre mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit mit Komplikationen verbunden. Ich war geschockt, wollte das nicht glauben, dass es da keine Alternativen gibt, denn ich fand den Gedanke auf die Vorhaut verzichten zu müssen furchtbar. Bin nicht allzugut "bestückt" und die lange Vorhaut war in gewisserweise meine Genugtuung, denn wenigstens war die lang! ;-)
Ich fragte nach Alternativen, er empfahl mir zu salben, meinte aber, dass er da wenig Hoffnung auf dauerhaften Erfolg sieht.
Parallel suchte ich das Internet nach Alternativen ab und stieß auf die tripple incision, wovon ich mir Hilfe versprach.
Ich habe da nach Köln (400km von mir) geschrieben, aber nie Antwort erhalten.
Dann habe ich mich auf die Suche nach anderen Urologen gemacht, die diesen Eingriff durchführen und bin in Mannheim fündig geworden. Termin ausgemacht, beraten lassen. Er hat dringend davon abgeraten. Er selbst hat diesen Eingriff in der Vergangenheit vielfach durchgeführt, aber in den allermeisten Fällen gab es nach spätestens zwei Jahren erneut Probleme, die dann doch eine Beschneidung erforderlich machten. Außerdem würde es ich auch nach der ti nicht mehr so anfühlen wie vorher.
Zähnekrnirschend fand ich mich mit dem Sicksal ab und machte einen Termin in einer Klinik in Stuttgart, an die mich mein Urologe verwiesen hat. Auch dort brachte ich nochmals das Thema TI auf, aber da wurde gar nicht darauf eingegangen, ich habe die Vermutung, weil die diese Methode nicht beherrschen.
Ich äußerte den Wunsch, dass da möglichst wenig weggeschnitten wird.
In wieweit der berücksichtigt wurde kannn ich nicht sagen, jedenfalls ist nicht mehr viel übrig.

Die OP selbst verlief völlig problemlos, die Morgenlatte am Morgen danach schmerzte schon heftig unter dem engen Verband. Schon am nächsten Tag war Wund-Kontrolle und der Verband wurde entfernt und konnte auch weg bleiben. Morgenlatte stellte sich in den folgenden Wochen keine mehr ein. Ich sollte Kamillenbäder durchführen bis die Fäden weg sind, was nach drei bis vier Wochen der Falll war. Verheilt ist das inzwischen (der Eingriff war im Oktober 2024) sehr gut. Allerdings ist das Gefühl in der Eichel und Frenulum seither komplett weg. Morgenlatte ist inzwischen hin und wieder vorhanden.
Da ich nichts mehr spüre hat sich auch das Verlangen nach Sex auf nachezu Null reduziert. Seit der OP hatte ich ganze 4x GV, den sich als "krampfig" bezeichnen würde, weil da nichts mehr "rollt" sondern ein "Gestochere" ist, das sich nicht wirklich gut anfühlt.
Gleitgel wäre wohl eine Maßnahme, aber ganz ehrlich finde ich es absolut abturnend, da "schmieren" zu müssen in dieser Situation.

Seither fühle ich mich "verstümmelt", muss mich damit abfinden, dass das "Leben" scheibchenweise zu Ende geht.

Es gibt Zeiten, da bereue ich es, nicht noch mehr unternommen zu haben um die Vorhaut zu retten, rede mir dann aber ein, dass das nur eine Zwischenlösung gewesen wäre...
 
C
Benutzer231743  (29) Ist noch neu hier
  • #14
Hallo zusammen.

Ich wollte mal ein paar Erfahrungen austauschen was das Thema Beschneidung im Erwachsenenalter betrifft.
Ich selbst habe mich mit 23 aus gesundheitlichen/hygienischen Gründen dazu entschieden eine Beschneidung unter Vollnarkose durchführen zu lassen.
Interessant finde ich dabei, dass mir einige Unterschiede seitdem aufgefallen sind über die man sich wahrscheinlich keine Gedanken macht, wenn man seinen kleinen Freund in nur einer bestimmten Form kennt.

Der Weg von Mütze zu Glatze war nicht einfach.
Eine Beschneidung ist auch nach der Operation mit vielen Schmerzen verbunden.
Es gab viele Dinge die ich garnicht vorher ganz durchdacht habe. Vor allem, dass ich z.B. erstmal danach auf dem Rücken schlafen musste, was ich als Bauchschläfer überhaupt nicht gewöhnt war. Auch Erektionen haben in den ersten 2 Wochen mit dem Verband sehr weh getan.
Nach ungefähr einem Monat hatte ich mich aber an die neuen Umstände gewöhnt und die Nähte waren weitgehend verheilt.
Davon ist heute nichtsmehr zu sehen.

Mein Urologe hat mir davor noch versichert, dass alleine von der Empfindlichkeit her sich nichts ändert, egal ob man beschnitten ist oder nicht.
Nach meiner Erfahrung aber kann ich schon sagen, dass mein Penis viel unempfindlicher ist als früher, was sich vor allem beim Sex bemerkbar macht.

Bereuen tue ich die Entscheidung aber nicht.
Ich würde es trotzdem nur Empfehlen wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.

Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen damit gemacht haben?
Ich wurde auch im alter von 23 jahren beschnitten...

Ja die "Nachteile" wie man es auch nennen mag wurden mir davor auch nicht aufgezeigt...
 
CommanderRex
Benutzer230215  (19) dauerhaft gesperrt
  • #15
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F
Benutzer206083  (59) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #52
äh ja. Das ist in der Tat das was mich auch etwas stört und ich frage mich jedes Mal, ob das denn von der Natur so optimal vorgesehen wurde. Normalweise sollte da ja nix hin und her rutschen und die Eichel direkt an der Scheidenwand gleiten. das ginge aber bei mir tatsächlich nur mit einer Beschneidung, da meine Vorhaut halt länger ist.
Ich kann mir gut vorstellen dass das Gefühl irgendwie besser ist. Gleichzeitig schreckt mich diese entstehende Narbe bzw. dass ein ganzen Stück weggeschnitten wird doch ziemlich ab.
Ich bin mir sicher dass ich es wohl bereuen würde und rückgängig lässt es sich ja nicht mehr machen.


naja es wurde da so erklärt. Den link müsste ich aber erstmal suchen.
Ist sicherlich bei jeder Frau auch anderes. Aber grundsätzlich gebe ich dir recht, ja, die Eichel im direkten Kontakt sollte eigentlich lustvoller sein, als wenn die Vorhaut da noch mit hin und herrutscht.
Ein wenig störend ist es schon.
Aber wie gesagt, ich habe großen Respekt vor der Irreversibilität, was weg ist ist weg.

Was ich an dieser ganzen (mechanischen) Diskussion etwas vermisse: es ist ja auch nicht jede Frau gleich gebaut und wird in gleichem Maße "glitschig".
Ich kann auf einen sehr geringen Erfahrungsschatz von ganzen zwei Frauen zurückgreifen und habe da wohl zwei Extreme erwischt.
Meine erste wurde feucht und tropfte wie dieser viel zietierte Kieslaster. Das war immer ne ziemliche "Sauerei", weil danach alles nass.
Ich fand dieses Hin- und Hergleiten der Eichel in der Vorhaut gerade angenehm, weil ich dadurch viel länger konnte. Über die Tiefe der Stöße konnte ich bestimmen, wieviel Reibung und wieviel Gleitung da ist, und entsprechend konnte ich das rauszögern.

Bis zur zweiten Frau vergingen fast 10 Jahre in denen ich keinen Sex (mit einer Frau) hatte.
Deshalb ist so ein direkter Vergleich schwer möglich für mich. Aber die zweite (aktuelle) wird bei weitem nicht so feucht wie die erste, daher war das Erleben schon am Anfang mit noch vorhandener Vorhaut ein ganz anderes. Es flutschte halt überhaupt nicht so, wie ich es bis dahin kannte. Nach relativ kurzer Zeit kam dann auch schon das Problem mit der Paraphimose auf, und danach fühlte es sich "blöd" an und ich kam nach ein paar Minuten, wie ein Teenager. Aber ich spürte wenigstens die Reibung der Eichel, und das recht intensiv, weshalb ich ja so schnell fertig war. ;-)
Jetzt, beschnitten, spüre ich nur noch was am Schaft, was sich zwar gut, aber halt sehr ungewohnt anfühlt, weil eben die Empfindungen der Eichel fehlen. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Irgendwie, wie wenn man Musik hört und sich ein Ohr zuhält. Man hört zwar was, aber eben bei weitem nicht so gut, als wenn man beide Ohren zur Verfügung hat.

Zur OP: also die Angst einer Narbe kann ich dir nehmen. Da sieht oder spürt man nichts! Das sieht erstaunlich "original" aus und wo genau geschnitten wurde sieht man überhaupt nicht mehr.
 
F
Benutzer206083  (59) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #53
ja das sehe ich alles ein bzw. verstehe die Vorteile und den Punkt. Wie gesagt auch beim Kondom drüber ziehen ist die Vorhaut etwas störend, da man jedes mal über diesen Wulst drüber muss. :smile:
Aber der anderen Seite, der Fakt dass zig sensible Nervenenden einfach so entfernt werden und das unwiederbringlich bleibt ja bestehen. Die Berichte im Netz von Männern die gern ihre Vorhaut wiederherstellen möchten, sind ja doch zahlreich mittlerweile.

So eine Entscheidung sollte daher sehr gut abgewogen werden.
Hm....

Also lange Vorhaut und Kondom war bei mir nie ein Problem, Das Kondom wollte sich einfach mit auf.
Ein Problem war das nur, wenn "er" in sich zusammen gefallen ist und man noch in "ihr" bleiben wollte, Das musste dann fastgehalten werden beim "rausziehen"...
Aber auch das ist vermutlich sehr unterschiedlich. Ich habe da wohl einen recht extremen Blutpenis, weil der wirklich sehr klein wird...
 
F
Benutzer206083  (59) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #54
das ist korrekt.
Nur scheint es bei diesen extremen Verengungen bzw. Phimose schon manchmal wie eine Fehlkonstruktion. Ich bin davon in keiner Weise betroffen, kann aber auch jeden Mann verstehen der in dem Fall eine Operation in Betracht zieht.

Naja, mit "in Betracht ziehen" ist es da nicht mehr getan!
Es ist einfach eine Notwendigkeit, denn irgendwann wird es so eng, dass die Schmerzen bei einer Erektion nahezu unerträglich werden.

Ich habe monatelang nach einer Alternative zur Beschneidung gesucht und hier nach Erfahrungen gefragt.
 
F
Benutzer206083  (59) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #55
Nach ca. 4-5 Wochen hatte ich vorsichtig wieder GV. Die ersten paarmal aus Sicherheitsgründen mit Kondom. Das Gefühl war vom ersten Moment voll umfänglich da. Selbst mit Kondom war der GV erfüllend wohltuend. Das Kondom saß fest, fast wie eine 2. Haut. Kein Abrutschen wie früher. Das erste Mal ohne noch ein paar Klassen besser.
Ich glaube schon, dass eine von Anfang an positive Einstellung zur Beschneidung viel ausmacht. Nicht zu vernachlässigen auch das Geschick und die Einstellung des/ der Operateurs(in) in der Sache.
Nach so kurzer Zeit? Oha... dann kann ich es wohl vergessen, dass da wieder was kommt.

Naja, dass der "unfähig" war will ich jetzt nicht behaupten.
Bei mir ist da halt alles sehr klein, es wird ja im "Ruhezustand" operiert.
Was ich mich im Vorfeld der OP gefragt habe - und blöderweise nur mich - ist, woher der Operateur weiß, wie viel er wegschneiden kann/soll/muss.
Ich habe das zwar in einem Vorgespräch mal gefragt, da wurde mir aber lapidar geantwortet, dass das der Operateur schon weiß und in meinem Fall eh nur so viel wegschneidet wie unbedingt nötig ist.
 
F
Benutzer206083  (59) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #56
Du hast keine Ahnung und auch keine Erfahrung, aber hältst daran fest. Dann lasse es, so einfach ist das.
Naja, ich habe unfreiwillig Erfahrung. Es wurde das sensibelste weggeschnitten....

Wobei ich mich frage, ob die Nervenenden bei jedem Mann eigentlich gleich verteilt sind!?
 
F
Benutzer206083  (59) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #57
Beschnittene Männer sind an der Eichel aber nicht taub. Die Rezeptoren der Eichel sind ja noch da. Vielmehr ändert sich, dass diese natürlich
Wenn die OP gut verläuft wohl nicht.
Es besteht aber das Risiko, weshalb ich der Aussage in dieser Absolutheit widerspreche!
 
K
Benutzer171331  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #58
Bis zur zweiten Frau vergingen fast 10 Jahre in denen ich keinen Sex (mit einer Frau) hatte.
Deshalb ist so ein direkter Vergleich schwer möglich für mich. Aber die zweite (aktuelle) wird bei weitem nicht so feucht wie die erste, daher war das Erleben schon am Anfang mit noch vorhandener Vorhaut ein ganz anderes. Es flutschte halt überhaupt nicht so, wie ich es bis dahin kannte. Nach relativ kurzer Zeit kam dann auch schon das Problem mit der Paraphimose auf, und danach fühlte es sich "blöd" an und ich kam nach ein paar Minuten, wie ein Teenager. Aber ich spürte wenigstens die Reibung der Eichel, und das recht intensiv, weshalb ich ja so schnell fertig war. ;-)
Jetzt, beschnitten, spüre ich nur noch was am Schaft, was sich zwar gut, aber halt sehr ungewohnt anfühlt, weil eben die Empfindungen der Eichel fehlen. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Irgendwie, wie wenn man Musik hört und sich ein Ohr zuhält. Man hört zwar was, aber eben bei weitem nicht so gut, als wenn man beide Ohren zur Verfügung hat.
Danke für den Erfahrungsbericht.
Ja, es ist sicher auch sehr von der Frau abhängig bzw. wie eng oder eben wenig eng es da ist. Mit Phimose habe ich zum Glück überhaupt kein Problem. Es geht alles ohne Probleme zurück, in jedem Zustand. keine Schmerzen, nichts.

Es ist halt nur so, dass bei der Rein und Raus-Bewegung die Vorhaut sich teilweise wieder drüber schiebt, ich müsste sie also zurückhalten.
Natürlich reizt mich der Gedanke, dass da nichts Störendes mehr im Weg ist und die Eichel wirklich blank hin und her gleitet schon sehr. Auch das direkte Anfassen der Eichel bzw. dass man nicht mehr zusammenzuckt bei jeder kleinen Berührung.

Daher hatte mit 27 schon mal einen Termin beim Urologen und stand kurz davor eine OP machen zu lassen. Nach einigem Berichte lesen und auch weil der Arzt mir davon abriet hab ich dann doch einen Rückzieher gemacht...."das lässt du mal lieber". :smile:

Ich weiß, dass das mit den Erfahrungsberichten so eine Sache ist, aber es ist ja nun auch nicht so dass es mal 1, 2 Männer sind die hier negativ berichten. Es sind schon einige wo man immer wieder liest "die Empfindsamkeit geht verloren". Gerade reddit ist voll damit. :rolleyes:Aber natürlich kann das sehr einseitig sein, da ja meist nur die mit Problemen berichten.

Daher bleibe ich wohl auf der "Vernunftsseite" und lasse da nicht irgendwas rumschneiden. Das wäre in der Tat Wahnsinn. Es funktioniert ja alles, Vorhaut geht ohne Probleme zurück, keine Schmerzen usw.

Zur OP: also die Angst einer Narbe kann ich dir nehmen. Da sieht oder spürt man nichts! Das sieht erstaunlich "original" aus und wo genau geschnitten wurde sieht man überhaupt nicht mehr.
Ja, da muss ich zu sagen dass ich da auch schon manche Bilder gesehen hab wo man es deutlich sieht.
Also der Übergang z.b. von dunkler zu heller Haut. Mag sein dass das evt. nur bei der radikalen Methode, die ja meist in den USA praktiziert wird, der Fall ist.
Das wird wohl echt sehr abhängig vom Operateur sein.
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Verbringt hier viel Zeit
  • #59
Naja, ich habe unfreiwillig Erfahrung. Es wurde das sensibelste weggeschnitten....

Wobei ich mich frage, ob die Nervenenden bei jedem Mann eigentlich gleich verteilt sind!?
Ich habe bisher schon verstanden, dass du schlechte Erfahrung hast. Aber das hat nicht jeder.
Im Forum sind viele beschnitten und glücklich, deshalb vermutlich kein Interesse an dem Thema
 
K
Benutzer171331  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #60
Im Forum sind viele beschnitten und glücklich, deshalb vermutlich kein Interesse an dem Thema
auch hier wäre ja mal ein ungefährer %-Satz interessant, also die die halt nicht zufrieden sind und es bereuen.
Nach den Berichten im Netz, reddit und co. sind es gefühlt mind. 30%. Das ist aber jetzt nur mein Empfinden.
Eine unabhängige Studie liefert sicher andere Werte.
 
K
Benutzer171331  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #62
Und? Hast du eine gefunden im WWW?
Ja ich habe nun mal etwas gesucht. :smile:
Hier ist z.b. eine aus der hervorgeht dass ca. 33% nicht zufrieden mit dem Ergebnis sind, also recht nah an meiner Schätzung.


Sicher gibt es auch noch einige andere die andere Werte haben, wie das mit Studien und Untersuchungen eben so ist.
 
F
Benutzer206083  (59) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #63
Und? Hast du eine gefunden im WWW?
Zu dem Thema gibt es viele Berichte/Studien.
Hier eine davon..
Jede kommt zu einem anderen Ergebnis.
Ich persönlich finde es halt wichtig aufzuklären, dass es auch Fälle gibt in denen das schief gegangen ist.

Und was heißt "zufrieden"? Bei mir z.B. wurde der Zweck der OP erfüllt, ich bin jetzt schmerzfrei. Also könnte ich doch zufrieden sein.
Einerseits bin ich das auch, denn es war halt nötig. Spaß beim Sex wird überbewertet?! Irgendwie schon... Ein Leben ohne Sex ist schließlich möglich!
 
K
Benutzer171331  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #64
Und was heißt "zufrieden"? Bei mir z.B. wurde der Zweck der OP erfüllt, ich bin jetzt schmerzfrei. Also könnte ich doch zufrieden sein.
also wenn es wirklich jedes Mal Schmerzen beim Sex gibt, leidet darunter ja wirklich die Lebensqualität und natürlich würde auch ich in dem Fall eine Beschneidung, zumindest teilweise, in Betracht ziehen. gar keine Frage.
Es gibt ja wie gesagt unterschiedliche Ausprägungen also wieviel weggenommen wird. Da alles restlos wegzunehmen (high and tight) finde ich persönlich nicht so gut, aber vielen Männern gefällt es offenbar.
 
T
Benutzer236553  (42) Ist noch neu hier
  • #65
High and tight habe ich, ca. 1,5…2cm inneres Vorhautblatt. Alles straff, Narbe sichtbar. In speziell meinem Fall heißt 'zufrieden' , optimal , könnte nicht besser sein.
Aber naja, jeder Mensch empfindet anders.
Allen hier im Forum, morgen einen schönen Feiertag.
 
G
Benutzer226102  (40) Öfter im Forum
  • #66
Ich persönlich finde es halt wichtig aufzuklären, dass es auch Fälle gibt in denen das schief gegangen ist.

-->

... sinnvolle Entscheidung ...
... mit guten Quellen umfangreich belesen ...
... sorgfältig ausgewählten Ärztinnen ... konkrete Fachmeinung ...
... Keinesfalls eine OP, ohne davor mit der Operateurin detailliert die OP-METHODE besprochen und ausgewählt zu haben ...
 
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