Beschneidung Ängste vor Folgen

Benutzer188282  (33)

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Ich habe mich nun dazu durchgerungen, mich mitten in der Nacht hier anzumelden, da ich relativ verzweifelt bin.

Die Kurzfassung: mein Mann ist nun seit einer Woche beschnitten und ich habe große Ängste, was das für seine und unsere Sexualität/Zufriedenheit bedeuten wird.

Zur Erklärung: mein Mann und ich hatten eigentlich ein sehr erfülltes Sexleben. Seitdem ich letztes Jahr die Pille abgesetzt habe, habe ich auch wieder häufiger Lust... das war einerseits sehr schön, andererseits wurde dadurch jedoch ein Problem sichtbar: mein Mann hatte immer häufiger Schmerzen beim Sex.

Seine Vorhaut sah vorne sehr eng aus, riss häufig beim Sex ein und brauchte dann einige schmerzhafte Tage, um wieder einigermaßen zu heilen, nur um dann beim nächsten Sex wieder aufzureißen. Also kein Dauerzustand.

Nachdem wir dann endlich einen Termin beim Urologen hatten, ging die Diagnose sehr schnell in 5 Minuten - Phimose und als Konsequenz eine Beschneidung.

Letzte Woche fand dann die OP statt und die Wunde befindet sich aktuell im Heilungsprozess.

Jetzt kam ich auf die glorreiche Idee (natürlich viel zu spät, ich weiß) ein wenig im Internet zu suchen und nun stolpere ich von einer Horrorgeschichte in die nächste.

Auch lese ich jetzt viel von Alternativen, die es zur Beschneidung gegeben hätte -natürlich auch zu spät.

Wir hatten dem Arzt einfach vertraut und da wir vielleicht bald mit der Kinderplanung loslegen wollen, dachten wir, es wäre ganz gut, den "kleinen Eingriff" zügig zu erledigen...

Ich weiß, im Internet liest man alles mögliche und ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht, was ich mir jetzt von diesem Post erhoffe, aber vielleicht kann mir jemand meine Ängste nehmen.

Folgende Ängste habe ich aus den Internetstorys mitgenommen:

- ein Orgasmus bei ihm, der entweder gar nicht mehr eintritt oder wenn nur nach langer Zeit oder sehr schwer

- damit verbunden die Angst, ihn nicht mehr richtig befriedigen zu können

- die Angst, dass ihm durch den Eingriff so ein wichtiger und sensibler Teil seines Körpers so unwiederbringlich genommen wurde und das vielleicht seine Freude an Sex einschränken/ nehmen könnte

- Schuldgefühle, weil wir uns nicht besser informiert haben/ ich mich nicht mehr über Alternativen belesen habe

Ich fühle mich gerade absolut ohnmächtig aufgrund der Tatsache dass das unumkehrlich ist.

Vielleicht gibt es betroffene Männer oder auch Partnerinnen die mir ein paar der Sorgen nehmen können?

Ich freue mich sehr über alle Erfahrungen und Ratschläge, sie ich kriegen kann.
 

Benutzer188282  (33)

Ist noch neu hier
1.





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3.
nun ...
du hast hier jetzt viele beruhigende antworten bekommen. und das ist gut so.

was man aber schon darf - und wohl auch sollte: daraus lernen!

diagnosen hinterfragen, gegebenenfalls zweitmeinungen einholen - und sich gut informieren (bei guten, seriösen quellen) = EINe MÜNDIGEr PATIENin WERDEN!

4.
und das drittens betrifft auch den heilungsverlauf und dann den umgang mit der neusituation im ganzheitlichen sinne von "zu tun und zu lassen" ...

Danke dir für die direkten Worte!

Genau das ist es, was mich so enorm belastet... ich habe mir gerade noch mal meine eigenen von dir geposteten Zitate von mir durchgelesen und mir wird wieder richtig schlecht bei so viel Naivität...

Dazu muss ich sagen, dass ich normalerweise total durchgeplant bin und jemand, der alles hundertfach hinterfragt und durchdenkt (wie jetzt ja auch wieder ...wo war das die letzten Wochen wenn man es mal hätte gebrauchen können).

Deswegen kann ich auch einfach nicht fassen, dass ich das so habe laufen lassen.

Ich hoffe, hoffe, hoffe, nun so sehr, dass es uns - wie ja zum Glück vielen mit der Beschneidung -positiv ergeht.

Wenn nicht, kann ich mir das ja gar nicht mehr verzeihen.

Ich muss hier ja vermutlich völlig albern und bescheuert wirken, aber ich konnte die letzten zwei Tage weder essen noch schlafen deswegen.
 

Benutzer160894 

Verbringt hier viel Zeit
Vielen Dank für die Antwort R Ralf3112 R Ralf3112 !
Darf ich dich fragen wo deine Narbe verläuft?
Meine Sorge ist, dass durch die Abtrennung der Haut direkt hinter der Eichel wichtige Nerven für die Stimulation fehlen... dass es noch andere Möglichkeiten gibt wussten wir leider nicht.

(wobei ich auch nicht weiß, ob es möglich gewesen wäre, die Vorhaut mehr zu erhalten durch eine andere Beschneidungsart, da diese ja verengt war)

Hast du das Gefühl, du hättest an Empfindsamkeit eingebüßt? Also müssen jetzt quasi andere/mehr Sachen veranstaltet werden, um dich zu erregen, als vorher?
( natürlich nur falls das nicht zu privat ist)
Also meine Nabe ist direkt unter der Eichel, die sollte unbedingt verheilt sein bevor es los geht. Die Eichel stumpft ein bisschen ab mit der Zeit aber wenn sie feucht wird, ist sie aber wieder empfindlich. Es hat sich sonst nichts verändert bei mir, auch beim HJ nicht, habe da aber schon mal was anderes gelesen. Hab meine Frau gefragt und die sagt das sich nicht verändert hat bis auf das aussehen halt.
 

Benutzer185280  (63)

Ist noch neu hier
Ich musste es selbst letztes Jahr durchführen lassen. Keine Probleme. Wichtig, sobald die Wunde verschlossen ist, gut mit Creme gegen Narbenbildung pflegen. Nach 6 Wochen haben wir wieder mit dem Sex vorsichtig begonnen. Hat sich nichts geändert, außer meine Frau meint, sie fühlt die Spitze intensiver... Ich pflege nach einem Jahr die Wunde immer noch mit Creme.
 

Benutzer188282  (33)

Ist noch neu hier
Also meine Nabe ist direkt unter der Eichel, die sollte unbedingt verheilt sein bevor es los geht. Die Eichel stumpft ein bisschen ab mit der Zeit aber wenn sie feucht wird, ist sie aber wieder empfindlich. Es hat sich sonst nichts verändert bei mir, auch beim HJ nicht, habe da aber schon mal was anderes gelesen. Hab meine Frau gefragt und die sagt das sich nicht verändert hat bis auf das aussehen halt.

R Ralf3112 darf ich fragen wann das bei dir durchgeführt wurde?

Ich schwanke die ganze Zeit zwischen Beruhigung und Sorge.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich schwanke die ganze Zeit zwischen Beruhigung und Sorge.
Sorge worüber denn überhaupt?

Ich würde deine Sorge ja verstehen, wenn ihr schon seit Monaten wieder Sex hättet, es sich aber zum Negativen verändert hätte.
Aber so?! :ratlos:

Zumal es ja nicht mal um DEINEN Penis geht, also das versteh ich noch weniger :ratlos:

Und ein Urologe ist doch ein Fachmann für so was. Es ist ja nicht so, dass das ein Augenarzt durchgeführt hat.
Es gibt bislang auch keine Komplikationen bei der Wundheilung oder irgendeinen Anlass zur Sorge!

Kann es sein, dass du nur zu viel Zeit zum Grübeln hast? Oder zu wenig andere Probleme?
Ohne das böse zu meinen.
 

Benutzer188282  (33)

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Ich musste es selbst letztes Jahr durchführen lassen. Keine Probleme. Wichtig, sobald die Wunde verschlossen ist, gut mit Creme gegen Narbenbildung pflegen. Nach 6 Wochen haben wir wieder mit dem Sex vorsichtig begonnen. Hat sich nichts geändert, außer meine Frau meint, sie fühlt die Spitze intensiver... Ich pflege nach einem Jahr die Wunde immer noch mit Creme.
Danke K klaus0401 für die hoffnungsvollen Worte!

Also hast du nicht das Gefühl, dass du weniger empfindsam bist und dadurch mehr/andere/längere Stimulation benötigst?

Man liest ja auch immer dieses "länger können" ich frage mich dann, ob das nicht ein "länger müssen" ist.
 

Benutzer188282  (33)

Ist noch neu hier
Sorge worüber denn überhaupt?

Ich würde deine Sorge ja verstehen, wenn ihr schon seit Monaten wieder Sex hättet, es sich aber zum Negativen verändert hätte.
Aber so?! :ratlos:

Zumal es ja nicht mal um DEINEN Penis geht, also das versteh ich noch weniger :ratlos:

Und ein Urologe ist doch ein Fachmann für so was. Es ist ja nicht so, dass das ein Augenarzt durchgeführt hat.
Es gibt bislang auch keine Komplikationen bei der Wundheilung oder irgendeinen Anlass zur Sorge!

Kann es sein, dass du nur zu viel Zeit zum Grübeln hast? Oder zu wenig andere Probleme?
Ohne das böse zu meinen.

Ich weiß auch nicht, warum ich das derart krass trifft.

Irgendwie waren die letzten Monate auf der Arbeit super stressig und hart und irgendwie war ich dann auch so froh, dass wir neben dem Stress das Problem mit der Vorhautverengung so "nebenbei" beheben konnten... und war ja auch bis gestern ganz guter Dinge..

Ich hatte gestern eigentlich auch nur googeln wollen, was wir jetzt bei der Nachsorge beachten müssen und bin dann in diesem Beschneidungsforum gelandet, wo absolut NUR die schlimmsten negativ-Erfahrungen geschildert wurden.

Und irgendwie ist mir in dem Moment der Stress der letzten Monate und meine eigene Naivität im Bezug auf die OP mit voller Wucht auf die Füße gefallen.

Wie man meinen Posts ja sicherlich anmerkt, bin ich eigentlich jemand der eher zu viel als zu wenig nachdenkt.

Und die Schuldgefühle plagen mich, weil ich den Schubser zum Urologen gegeben habe... mein Mann hätte sich vermutlich mit dem Einreißen und heilen lassen zwischen jedem Sex arrangiert... vielleicht habe ich auch Druck erzeugt, weil ich ihm gesagt habe, dass das so mit der Kinderplanung aber schwierig wird, wenn wir zwischen jedem Sex immer Wochen warten müssen.. vielleicht hat er gedacht, er müsste das auch für mich machen....auch wenn das natürlich Quatsch ist.

Und ich weiß, es ist nicht meine Aufgabe und daher irgendwie auch nicht meine Schuld... aber trotzdem täte es mir unendlich leid, sollte da irgendwas verschlechtert worden sein für ihn...

Aber ja... die Probleme die ich mir gerade herbei fantasiere sind im Prinzip noch ungelegte Eier...

Ich danke dir auch sehr, dass du das so klar aussprichst!

Ich habe mir überlegt, für mich nächste Woche mal ganz alleine und unabhängig einen Termin in einer Urologie zu vereinbaren, um meine Ängste zu besprechen.

Achso: ja, ich habe dank Urlaub gerade wohl echt zu viel Zeit...aber es lässt mich auch gerade echt nicht los, auch, wenn ich weiß, dass mir irgendwie nichts hilft
 

Benutzer163532  (37)

Sehr bekannt hier
Also ich kann nur sagen, mein Mann und ich sind jetzt knapp 17 Jahre zusammen und es hat bei ihm keine negative Entwicklung über die Zeit stattgefunden :zwinker:.
Klar, er ist ein Einzelfall, aber wenn man negativen Einzelfällen so viel Gewicht gibt, dann bitte auch positiven 🤓☝🏻.
Ich würde jetzt vorschlagen, die Sprechstunde bei Dr. Google zu verlassen und einfach mal abzuwarten :smile:.
 

Benutzer188133  (34)

Klickt sich gerne rein
Dazu muss ich sagen, dass ich normalerweise total durchgeplant bin und jemand, der alles hundertfach hinterfragt und durchdenkt (wie jetzt ja auch wieder ...wo war das die letzten Wochen wenn man es mal hätte gebrauchen können).

Deswegen kann ich auch einfach nicht fassen, dass ich das so habe laufen lassen.

Ich denke du hast schon viele Rückmeldung bekommen, die dir helfen und geholfen haben. Ich kann glaube sehr gut nachempfinden wie es dir geht, ich habe zwar mit Beschneidungen keine Erfahrung aber kann nachvollziehen wie es zu deiner Situation kam.

Ich möchte aber eine Sache, die ich von Beginn an denke noch mit dir teilen, vielleicht kannst du es als Einladung verstehen, auch in künftigen Situationen einen Blick aus dieser Richtung zu werfen.

Man könnte fast meinen es wäre dein Penis wenn ich hier so lese. 😉 ich verstehe, dass es an der Schnittstelle ‚SEX‘ euch beide betrifft, ABER du machst dir Vorwürfe für etwas, was deutlich mehr seine Verantwortung ist. Und mehr noch: DU initiierst Arzttermine für ihn. Letztlich ist es doch aber sein bestes Stück.
Er kümmert sich doch auch nicht um deine GynTermine oder ähnliches?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Du willst ohne deinen Mann zum Urologen? ernsthaft??

Dass er Schweigepflicht hat weißt du aber schon oder?

davon abgesehen finde ich das mehr als lächerlich sorry.
lass es endlich mal gut sein!
 

Benutzer184451 

Sorgt für Gesprächsstoff
Mein Ex-Freund war beschnitten, mein Freund nicht, dennoch kam mein Ex immer deutlich schneller als mein Freund, also genau das Gegenteil von dem, was man immer so annimmt. Allerdings hatte mein Ex öfter mal Probleme mit der Errektion, besonders mit Kondomen. Das kenne ich so von meinem Freund in der Form nicht, zumindest nicht in der Häufigkeit. Aber ob das was mit der Beschneidung zu tun hatte oder eher ne Kopfsache war, kann ich natürlich nicht sagen. Er war auf jeden Fall super zufrieden damit, dass er beschnitten war.
Ich kann mir vorstellen, dass die meisten tatsächlich keine Probleme haben, Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber ich würde mir da keine allzu großen Sorgen machen.
 

Benutzer153996  (26)

Verbringt hier viel Zeit
Mein Freund ist auch beschnitten - auch verläuft die Narbe da direkt unter der Eichel. Wir haben tollen Sex, er genießt, dass er nicht zu schnell kommt und wir haben viel Spaß! HandJob geht auch - ich schaffe es allerdings nur mit Gleitgel - mein Freund schafft es selber aber auch ohne! Aber das denk ich ist Training.
--> In Foren schreiben immer Leute, bei denen was nicht geklappt hat. ist bei Produkt-Bewertungen doch oft genau so - das ist nur ein ganz ganz kleiner Bruchteil der Gesamtmasse an beschnittenen Männern. Mein freund ist froh, dass er beschnitten ist, ich selber finde beschnittene Kerle attraktiver und hab' auch von noch keinem beschnittenen Kerl gehört (oder von einer Freundin, die mit einem im Bett war), dass er beim Sex Probleme hatte.

Wartet doch einfach ab und habt spaß - der Sex wird sich leicht verändern - aber er wird bestimmt nicht schlechter :smile:
 

Benutzer187968 

Ist noch neu hier
Man liest ja auch immer dieses "länger können" ich frage mich dann, ob das nicht ein "länger müssen" ist.
Das ist Wunschdenken, Vorhaut ab, längere Standhaftigkeit. Wahrscheinlich wird er nach der Abheilung zum Schnellspritzer, das "neue" Gefühl für die Eichel kommt später.
 

Benutzer188282  (33)

Ist noch neu hier
Velvet Velvet
Danke dir - das ist beruhigend zu hören! Besonders auch, dass es über so viele Jahre keine negative Entwicklung gab. Eine große Angst aus den Negativberichten war ja, dass der Penis evtl. über die Jahre immer unempfindsamer wird.

R Ralf3112 deswegen beruhigt es mich auch hier, dass die Beschneidung auch nach 10 Jahren anscheinend noch keine Schwierigkeiten bereitet.

suchlklar suchlklar

Man könnte fast meinen es wäre dein Penis wenn ich hier so lese. 😉 ich verstehe, dass es an der Schnittstelle ‚SEX‘ euch beide betrifft, ABER du machst dir Vorwürfe für etwas, was deutlich mehr seine Verantwortung ist. Und mehr noch: DU initiierst Arzttermine für ihn.

Ja, deine Sichtweise hat sicherlich auch seine Berechtigung. Ich bin mit meinem Mann jetzt 15 Jahre zusammen und es hat sich eingeschlichen, dass ich die bin, die sich und sowas mehr kümmert, sorgt und organisiert. Aus feministischer Sicht und auch sonst ist das mit Sicherheit problematisch...
Aber was dieses Thema betrifft, war es meinem Mann auch einfach unangenehm... und er hat es immer wieder weggeschoben...weswegen ich mich irgendwie auch in der Verantwortung gesehen habe, mich zu kümmern...
Auch, wenn man natürlich sagen kann, dass es eigentlich seine Verantwortung ist.. denke ich - meinen Mann kennend und wissend, wie schwer ihm solche Dinge fallen - hätte ihn mehr unterstützen können... ich habe wie gesagt auch das Gefühl, er hat es vielleicht auch irgendwie mir zuliebe gemacht...weil ich ihn da gedrängt habe...
Ich meine, wenn ich quasi schon iniziiere, dass mein Mann zum Urologen geht und ihm da eventuell etwas weggeschnitten wird, dann hätte ich mich ja wohl auch irgendwie mehr um sein Wohl und die eventuellen Folgen kümmern können..
Auch, wenn ich objektiv weiß, dass es nicht meine Verantwortung ist, fühlt es sich so an.... und es zerreißt mich, dass er das jetzt sozusagen ausbaden muss im schlimmsten Fall...

krava krava

Du willst ohne deinen Mann zum Urologen? ernsthaft??

Dass er Schweigepflicht hat weißt du aber schon oder?

Auch dir danke für deine "harten" Worte... auch die brauche ich gerade vielleicht ein wenig zu wachrütteln...

Ich meinte damit eher zu irgendeinem Urologen, mit dem ich mal sozusagen aus fachmännischer Sicht über meine Ängste sprechen kann. Ich dachte, als jemand, der solche Operationen vielleicht selbst routinemäßig durchführt, könnte er mir vielleicht auch Ängste nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer188282  (33)

Ist noch neu hier
Machaa Machaa

Er war auf jeden Fall super zufrieden damit, dass er beschnitten war.

Ganz lieben Dank für deine Erfahrungen! Ich hoffe auch, dass vieles (keine Errektionen... keine Orgasmen und so weiter) eher Kopfsache sind. Wir sind ja auch gewillt, uns auf die neue Situation einzustellen, zu experimentieren und sind uns auch bewusst, dass jetzt nicht alles genauso ist wie vorher...

Was mich glaube ich auch so wehmütig macht, ist der Gedanke, wie es war...
Da haben schon kleinere Berührungen und Spielereien an der Vorhaut große Gefühle ausgelöst.... ich habe Angst, dass ihm das genommen wurde.

schaefche95 schaefche95

mein Freund schafft es selber aber auch ohne! Aber das denk ich ist Training.
--> In Foren schreiben immer Leute, bei denen was nicht geklappt hat.

Ich hoffe auch sehr, dass es Training bzw Gewöhnung ist...
Ich habe ja auch so ein bisschen die Hoffnung, dass die Unzufriedenheit vieler beschnittener Männer auch daher kommt, dass es einfach nicht mehr ganz genau so ist wie vorher....und sie einfach das alte vermissen und sich vielleicht nicht so sehr auf die neue Situation einlassen....denn daran könnte man ja arbeiten...
Wobei ich natürlich die vielen Reue-Berichte auch nicht runterspielen will.... das ist nur gerade meine Hoffnung/Angst, dass nicht so viel dran ist...


E El Padre

Das ist Wunschdenken, Vorhaut ab, längere Standhaftigkeit. Wahrscheinlich wird er nach der Abheilung zum Schnellspritzer, das "neue" Gefühl für die Eichel kommt später.

Das fände ich ehrlich gesagt gar nicht so schlimm...ich bin selber jemand, der recht schnell kommt (oder gar nicht, wenn ich keine Lust habe... aber dann nützt mir mehr Standhaftigkeit auch nichts).

Längere Standhaftigkeit wird ja meistens etwas Positives gesehen...das kann ich jetzt gar nicht unbedingt unterschreiben... ich habe es ehrlich gesagt immer sehr genossen, wenn ich gemerkt habe, dass mein Mann es gar nicht so lange aushalten kann vor lauter Erregung...

In manchen Forenbeiträgen berichten Männer, dass es eher ein "länger müssen" ist...dass die Partnerin sich schon unter ihnen windet vor Lust, während sie quasi noch gar nicht spüren... das war so mein absoluter Albtraum
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Ich ksnn zum eigentlichen Thema leider nicht viel beitragen, denn bei mir ist es nur mein Bruder, der aufgrund einer Phimose bereits als Kind beschnitten wurde und mit dem unterhalte ich mich natürlich nicht ausführlich über sein Sexleben. Aber er und seine Frau scheinen zufrieden zu sein und haben auch schon Nachwuchs produziert.

Warum ich hier trotzdem etwas beitragen möchte ist, dass ich krava krava s Ansicht teile, dass die ganze Aktion mit zu einem Urologen gehen usw. echt ein bisschen übertrieben ist. Nach dem, was du über den Stress der letzten Zeit in deinem Leben geschildert hast vermute ich, da bricht sich gerade bei dir vielleicht einfach etwas Bahn und dieses Thema bietet sich an, um sich darüber sorgen zu machen.

Ich würde an deiner Stelle daher wenn ich meine mit jemandem über diese Ängste reden zu müssen nicht zu einem Urologen gehen, sondern eher mit einem Psychologen reden. Die sind nämlich für deine Ängste da 😊
Und deine Angst scheinen selbst dir vielen positiven Berichte hier nicht zerstreuen zu können, daher wäre so ein Gespräch vielleicht nicht verkehrt.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
danke Caelyn Caelyn genau das gleiche wollte ich auch schreiben.
Hier gehts anscheinend um irrationale Ängste und da hilft kein Urologe, sondern ein Psychologe.
Vielleicht rührt da was vom Kinderwunsch her oder von wo auch immer, aber hier gehts doch augenscheinlich um wesentlich mehr als eine Vorhaut.

Und mal ehrlich: du willst in einer urologischen Praxis anrufen und sagen "guten Tag ich hätte gerne einen Termin zum Thema Beschneidungsberatung" :ratlos:
Fällt dir da nicht selbst auf wie absurd das ist?
Und das alle noch dazu hinter dem Rücken deines Partners?
Der dich vermutlich vollkommend zu Recht auslachen würde!
 

Benutzer188282  (33)

Ist noch neu hier
Nach dem, was du über den Stress der letzten Zeit in deinem Leben geschildert hast vermute ich, da bricht sich gerade bei dir vielleicht einfach etwas Bahn und dieses Thema bietet sich an, um sich darüber sorgen zu machen.

Ich würde an deiner Stelle daher wenn ich meine mit jemandem über diese Ängste reden zu müssen nicht zu einem Urologen gehen, sondern eher mit einem Psychologen reden. Die sind nämlich für deine Ängste da 😊

Danke dir für deine Einschätzung!

Ich habe beim Lesen meiner und eurer Kommentare auch das Gefühl, dass sich hier gerade etwas entlädt, was nicht allein mit dem Thema Beschneidung zu tun hat.

Auch so Stichworte wie Verantwortung, Schuldgefühle, Beziehungsdynamiken... aber auch Fokus auf die wichtigen Dinge wie Gesundheit Beziehung und nicht immer schnell schnell nebenher irgendwas Wichtiges erledigen...Achtsamkeit...

Damit werde ich mich wohl auch jetzt mal in Ruhe befassen müssen.

Ich bin euch für alle Kommentare sehr dankbar und auch dafür, dass ich noch keinen einzigen blöden Kommentar bekommen habe... die einfühlsamen aber auch die teilweise sehr direkten Worte, die in meinen Ohren vielleicht hart klingen helfen mir auch.

Ich merke an euren Kommentaren, dass meine Ängste vielleicht (teilweise) berechtigt sind, aber meine derart panische, emotionale und verängstigte Reaktion nicht normal ist.

Das ist für mich auf jeden Fall Anlass, mich genauer mit mir zu befassen und auch für die Erkenntnis aus dem Forum hier bin ich sehr dankbar!

krava krava

Ja...mir kommt das beim Lesen ja selbst irgendwie albern vor...
Ich habe auch extra hier im Forum gepostet und meinen Mann gar nicht mit meinen Ängsten konfrontiert.... das wäre ja wirklich furchtbar, wenn er sich jetzt auch noch so bekloppt machen würde...vielleicht ja auch ganz umsonst. Danke für deine Worte!
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer183007 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wann darfst du denn überhaupt wieder ran? Anscheinend hast du ja, nach wie vor, noch keine praktische Erfahrung machen dürfen. So verschwinden deine Ängste, denke ich, am einfachsten.
 
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