Berufswahl~

Benutzer138364  (21)

Verbringt hier viel Zeit
Nya wer kennt es nicht 10. Klasse keine Ahnung was man nach der Schule machen soll. Ich habe mich bewusst für das Fachabi Fos (Gesundheit/Soziales) entschieden. Nur kommt jetzt die frage was danach?~ Ich sehe wie freunde usw. Zielstrebig voran schreiten und ich keinen grnauen schimmer habe was ich in ca 1 Jahr und ein paar zerquetschte tun soll >.<.. Das bereitet mir persönlich Kopfschmerzen bis jetzt habe ich vor Erzieher zu werden nur habe ich Angst vor dem schreib kram Dokumentation, Protokolle und der ganze Spaß (absolute deutsch 0 siehe das Rechtschreib Massaker) dazu kommt das freie sprechen vor Gruppen und die relativ schwere Ausbildung. Mir ist bewusst, dass man das meiste erlernt dennoch bereitet es zu den Kopfschmerzen noch nen ungutes bauchgefühl Die kleinen Umstände bringen mich eher wieder davon ab ~ Und da mich das ganze wach hält habe ich mir gedacht schreiben wirs mal ins Forum
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Mach das richtige Abitur. Fachabi ist verschwendete Zeit. Mit einem richtigen Abitur hast Du Zugang zu allen Ausbildungen, die es überjhauopt nur gibt. Eben incl. aller Studiengänge.
Auch wenn Du im Moment noch nicht dcn Vorteil siehst: spätestens, wenn Du merkst, dass Erzieher doch nix für Dich ist und Du wieder nicht so genau weißt, wie es weiter gehen soll, ist es von riesengroßem Vorteil, wenn Du so viel Optionen offen hast, wie möglich.
Und arbeite an Deinem Deutsch. Es gibt nichts Wichtigeres im (Berufs-)Leben, als sich in adäquater Form kommunikativ austauschen zu können. Mit einem schlechten Deutsch wirst Du viel zu schnell in die Ecke "ungebildet" (= inkompetent) gestellt. Und auch, wenn Du eine LRS hast, kann man daran etwas tun.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Mach doch ein FSJ im Erzieher-Bereich, oder plane ein Jahr für verschiedene Praktika (falls im Erzieher-Bereich, auch alle Altersgruppen mal antesten - da liegen quasi Welten zwischen) ein.
Mach dir keinen Stress, du bist noch so, so jung. Da muss man nicht genau wissen, was man beruflich will. Konzentriere dich erstmal auf dein Fachabi.
 

Benutzer138364  (21)

Verbringt hier viel Zeit
Mein bildungsgang beinhaltet ein Jahres praktikum in einer sozialen/gesundheitlichen Einrichtung was bald vorüber ist.
Wollte auch erst ins fsj wollte am ende aber nicht ohne irwas da stehen deswegen das fos~
 

Benutzer165499 

Ist noch neu hier
Ich würde auch sagen, dass ein normales Abi vielmehr Türen offenhält, was gut ist, wenn man noch nicht so festgelegt ist. Ich weiß auch nicht, ob das Studium, in dem ich jetzt stecke, mein letztes bleibt.

Und zu den straighten Typen ... so wirke ich auch auf viele ... und viele, die das angeblich sind, sind es eigentlich gar nicht.
Lass dich nicht verunsichern, suche deinen Weg, denn es ist dein Leben.
 

Benutzer163579  (36)

Öfters im Forum
Mach das richtige Abitur. Fachabi ist verschwendete Zeit. Mit einem richtigen Abitur hast Du Zugang zu allen Ausbildungen, die es überjhauopt nur gibt. Eben incl. aller Studiengänge.
Auch wenn Du im Moment noch nicht dcn Vorteil siehst: spätestens, wenn Du merkst, dass Erzieher doch nix für Dich ist und Du wieder nicht so genau weißt, wie es weiter gehen soll, ist es von riesengroßem Vorteil, wenn Du so viel Optionen offen hast, wie möglich.

Das ist so leider nicht ganz korrekt. Theoretisch hätte man zwar mit dem Abitur die Möglichkeit alles zu machen, praktisch sieht das aber dank NC usw. ganz anders aus. Ich könnte zum Beispiel theoretisch noch Medizin studieren, aber müsste damit dann wohl warten bis ich alt und grau bin da ich eine 3.2 im Abi hingelegt habe.
Und gerade im Ausbildungssektor ist ein gutes Fachabitur mehr wert als ein schlechtes Abitur.
 

Benutzer136524 

Meistens hier zu finden
Ich muss S Salzwasser zustimmen. Wenn man das Abi hat, aber nen nicht so guten Schnitt, bringt es einem auch nicht so viel mehr. Und nach dem Abi ist man genauso planlos, wie vorher.
Mach Praktika und versuche, das für dich Richtige zu finden.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mal ein paar Gedanken zu deinem Berufswunsch:
Wie schwierig die Ausbildung ist, weiß ich nicht. Aber ein Freund von mir hat sie zumindest erfolgreich abgeschlossen, obwohl er in der Schule alles andere, als ein Überflieger war und findet seinen Job auch ziemlich schön, obwohl er mit Deutsch immer auf Kriegsfuß stand.
Trotzdem wird er höchstwahrscheinlich bald seinen Job an den Nagel hängen und etwas anderes machen, das ihm zwar nicht so gut gefällt, aber womit er wenigstens etwas mehr Geld verdienen kann, da sein Gehalt einfach nicht ausreichend ist, um einen halbwegs akzeptablen Lebensstandard zu ermöglichen.

Da die Bezahlung in anderen sozialen Berufen ebenfalls sehr schlecht ist, solltest du dir nicht nur Gedanken über die Tätigkeit selbst machen, sondern auch darüber, ob du dir vorstellen kannst, zukünftig einen ziemlich geringen Lebensstandard zu akzeptieren.
Evtl. könnte es für deine Gesamtzufriedenheit auch besser sein, stattdessen einen erträglichen, aber nicht ganz so schönen Job und dafür mehr Geld zu haben.
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Du hast viel mehr Optionen, als Du meinst.

Das Konzept vom "Fachabi" kennt ausserhalb Deutschlands keiner. Ich habe auch eins, Fachbereich Gestaltung. Die kanadische Universitaet, an der ich dann studieren ging, hakte das aufgrund des Zeugnisses einfach als "highschool diploma" ab (hatte ja die weltweit normalerweise erforderlichen, 12 Jahre fuer eine Hochschulreife, nur Deutschland und Iran haben 13), und fertig. Heute habe ich Bachelor, Master, und mache meinen Doktor, bin Universitaetsdozent.

Mach einfach, was sich momentan richtig anfuehlt, und sieh weiter, wenn's soweit ist.

Eine Mit-Fachabiturientin von mir damals studierte dann uebrigens Medizin in Frankreich.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
In der Schweiz gibt es das Fachabitur auch, aber Gesundheit und Erziehung sind zwei verschiedene Abi. Was bei uns eher für die allgemeine Matur spricht.
G Ginga99 Welche Interessen hast du überhaupt?
Wie bist du auf das Facabitur Gesundheit & Soziales gekommen? Eher durch die Abwal der anderen Möglichkeiten?
Wie hast du das Praktikum erlebt?

Was den Schreibkram angeht ist das in anderen Berufen auch so. Ich kenne den Lehrerberuf nicht aber schlimmer als in den Pflegeberufen wird es kaum sein.

Da die Bezahlung in anderen sozialen Berufen ebenfalls sehr schlecht ist, solltest du dir nicht nur Gedanken über die Tätigkeit selbst machen, sondern auch darüber, ob du dir vorstellen kannst, zukünftig einen ziemlich geringen Lebensstandard zu akzeptieren.
Evtl. könnte es für deine Gesamtzufriedenheit auch besser sein, stattdessen einen erträglichen, aber nicht ganz so schönen Job und dafür mehr Geld zu haben.
Traurig, und leider wahr! In sozialen Berufen wird einem eben die eigene (intrinsische) Motivation als Lohnbestandteil angerechnet. Nachdem man sie beim Stellenantritt naiverweise dem Arbeitgeber geschenkt hat..... :rolleyes:

Was die Gesamtzufriedenheit betrifft, könnte es aber auch anders sein. Ich würde den eigenen Berufswunsch noch ernster nehmen als das Einkommen. Wenn er wirklich gefestigt ist.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Traurig, und leider wahr! In sozialen Berufen wird einem eben die eigene (intrinsische) Motivation als Lohnbestandteil angerechnet. Nachdem man sie beim Stellenantritt naiverweise dem Arbeitgeber geschenkt hat..... :rolleyes:

Was die Gesamtzufriedenheit betrifft, könnte es aber auch anders sein. Ich würde den eigenen Berufswunsch noch ernster nehmen als das Einkommen. Wenn er wirklich gefestigt ist.
Ab einer gewissen Einkommenshöhe stimme ich dir durchaus zu, dass der persönliche Berufswunsch und der Spaß im Job ganz klar im Vordergrund stehen.
Aber wenn es z.B. darum geht, dass das Einkommen für eine halbwegs akzeptable Wohnung und alle möglichen Freizeitaktivitäten nicht ausreichend ist, oder es die Familienplanung bestimmt, weil man sich einfach keine Kinder mit allem, was dazu gehört (Wohnung mit Kinderzimmer, Betreuung, dass der zweite Elternteil schnellstmöglich auch wieder arbeiten kann, usw.) leisten kann, würde ich die Prioritäten schon anders setzen.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ab einer gewissen Einkommenshöhe stimme ich dir durchaus zu, dass der persönliche Berufswunsch und der Spaß im Job ganz klar im Vordergrund stehen.
Aber wenn es z.B. darum geht, dass das Einkommen für eine halbwegs akzeptable Wohnung und alle möglichen Freizeitaktivitäten nicht ausreichend ist, oder es die Familienplanung bestimmt, weil man sich einfach keine Kinder mit allem, was dazu gehört (Wohnung mit Kinderzimmer, Betreuung, dass der zweite Elternteil schnellstmöglich auch wieder arbeiten kann, usw.) leisten kann, würde ich die Prioritäten schon anders setzen.
Off-Topic:
Da gebe ich dir Recht. Aber wäre es nicht ein Skandal wenn man in der Pflege arbeitet, die angeblich so wichtig ist, und dabei so wenig verdienen würde dass es nicht mal für eine anständige Wohnung reicht? Damit würde der Thread aber politisch, und damit O.T. :zwinker:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Da gebe ich dir Recht. Aber wäre es nicht ein Skandal wenn man in der Pflege arbeitet, die angeblich so wichtig ist, und dabei so wenig verdienen würde dass es nicht mal für eine anständige Wohnung reicht? Damit würde der Thread aber politisch, und damit O.T. :zwinker:
In Deutschland gibt es durchaus wirtschaftlich starke Regionen mit entsprechend hohen Lebenshaltungskosten und Mieten, in denen dieser Skandal bittere Realität ist.
Deshalb sollte man sich gerade, wenn man in einer solchen Region lebt, gut überlegen, ob man dort mit einem Gehalt aus dem sozialen Bereich tatsächlich ein für einen selbst akzeptables Leben führen kann.
Ansonsten muss man wohl oder übel in eine günstigere Region ziehen, oder einen anderen Beruf ausüben.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Deshalb sollte man sich gerade, wenn man in einer solchen Region lebt, gut überlegen, ob man dort mit einem Gehalt aus dem sozialen Bereich tatsächlich ein für einen selbst akzeptables Leben führen kann.
Ansonsten muss man wohl oder übel in eine günstigere Region ziehen, oder einen anderen Beruf ausüben.
Off-Topic:
...aber dann wenigstens bei den Wahlen daran denken! :zwinker:
 

Benutzer138543  (26)

Meistens hier zu finden
Ich hab meine Fachhochschulreife nach der 12. Klasse an einem Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Ökotrophologie (Ernährung) gemacht. Den praktischen Teil habe ich durch das anschließende FSJ an einer inklusiven Ganztagsgrundschule erhalten. Nun studiere ich im 2. Semester Soziale Arbeit und bereue definitiv nichts davon :smile:
[doublepost=1495808178,1495807965][/doublepost]
Da die Bezahlung in anderen sozialen Berufen ebenfalls sehr schlecht ist, solltest du dir nicht nur Gedanken über die Tätigkeit selbst machen, sondern auch darüber, ob du dir vorstellen kannst, zukünftig einen ziemlich geringen Lebensstandard zu akzeptieren.

Das ist richtig. Da muss man abwägen, wie hoch der zukünftige Lebensstandard gewünscht ist und wie wichtig der Traumjob, in dem man im besten Fall voll aufgeht :smile:
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Und gerade im Ausbildungssektor ist ein gutes Fachabitur mehr wert als ein schlechtes Abitur.
Schlechter Vergleich :zwinker: - wieso sollte der TS ein gutes Faxhabi, aber ein schlechtes echtes Abi machen? Deutsch braucht er auch beim Fachabi.

Das ist so leider nicht ganz korrekt. Theoretisch hätte man zwar mit dem Abitur die Möglichkeit alles zu machen, praktisch sieht das aber dank NC usw. ganz anders aus
Stimmt. Aber ohne Abi sind (auf direktem Weg) grundsätzlich alle Wege zu einem Hochschulstudium von vorneherein verwehrt.
Und gerade, wo der TS schon jetzt total unsicher ist, ob er überhaupt den beruflichen Zweig seines Fachabis einschlagen will, sollte er mit seinem Schulabschluss so breit aufgestellt sein wie möglich.

Im Übrigen kann er sich jetzt noch so richtig auf seinen Allerwertesten setzen und ein gutes Abi hinlegen :zwinker:
 

Benutzer123446 

Beiträge füllen Bücher
Ich muss mal sagen, dass man als Erzieher jetzt auch nicht sooooo schlecht verdient. Man kann ganz gut davon leben und man muss ja auch nicht im Kindergarten bleiben - in Heim und Co. verdient man definitiv mehr. Und ja, ich arbeite als Erzieherin (obwohl ich studiert habe und auch besser verdienen könnte, aber ich will meinen aktuellen Job behalten :upsidedown:).
Da das jeder einsehen kann, mal ein Beispiel: In den ersten Berufsjahren verdient man als Vollzeit-Erzieherin etwa 1700€ netto. Ich finde jetzt nicht, dass man damit am Hungertuch nagt. Und dann muss man vor der Familiengründung halt ein bisschen was beiseite schaffen, das kriegt man aber auch hin.

Lieber TS, ich finde es immer großartig, wenn Männer gern Erzieher werden wollen und möchte dir allein schon deshalb raten, nicht gleich die Flinte ins Korn zu werden :zwinker:
Im Anerkennungsjahr, aber auch schon bei vorangestellten Praktika brauchst du dann wohl eine gute Anleitung, die deine Texte mit dir durchgeht, und auch ansonsten - Deutsch brauchst du überall, eine einigermaßen angemessene Rechtschreibung und ein angemessener schriftsprachlicher Ausdruck sind in den allermeisten Berufen Voraussetzung oder Notwendigkeit.

Wichtig finde ich, dass du Praktika machst und dir klar wirst, ob Erzieher wirklich das Richtige für dich ist, also ob du mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Altersklassen kannst, ob dir die Teamsitzungen und die Tatsache, dass du mit vielen Frauen arbeitest, voll auf die Nerven gehen etc.
Die Ausbildung kann man gut schaffen, wenn man sich ein bisschen anstrengt, sich und seinen Berufswunsch reflektiert und mit Kindern oder Jugendlichen oder der entsprechenden Zielgruppe gut umgehen kann. Das hab ich zumindest bei meinen Praktikanten immer gesehen.
 

Benutzer163579  (36)

Öfters im Forum
Schlechter Vergleich :zwinker: - wieso sollte der TS ein gutes Faxhabi, aber ein schlechtes echtes Abi machen? Deutsch braucht er auch beim Fachabi.

Stimmt. Aber ohne Abi sind (auf direktem Weg) grundsätzlich alle Wege zu einem Hochschulstudium von vorneherein verwehrt.
Und gerade, wo der TS schon jetzt total unsicher ist, ob er überhaupt den beruflichen Zweig seines Fachabis einschlagen will, sollte er mit seinem Schulabschluss so breit aufgestellt sein wie möglich.

Im Übrigen kann er sich jetzt noch so richtig auf seinen Allerwertesten setzen und ein gutes Abi hinlegen :zwinker:


Das Fachabi ist stofflich wohl durchaus leichter als das normale Abi. Nicht nur was deutsch betrifft, sondern auch die anderen Fächer.
Und ihm sind nur die Wege für ein Universitätsstudium verwehrt, Fachhochschulen stehen ihm offen.

Es gibt auch ohne Abitur mehr als genug Möglichkeiten sich beruflich zu entwickeln. Was nützt es auf Teufel komm raus ein Abitur zu machen, wenn man danach genauso schlauer ist wie zuvor was die berufliche Zukunft angeht.

Wenn man deiner Logik folgen würde, müsste jeder Schüler in Deutschland Abitur machen und leider folgen dieser Logik viele Menschen. Tatsache ist aber, dass wir bereits heute eine Quote von 41% Abiturienten haben. Und was ist die Folge: Abiturienten fluten den Ausbildungsmarkt und verdrängen Menschen mit Realschulabschluss. Diese müssen sich dann auf Ausbildungsplätze bewerben die eigentlich eher für den Hauptschulabschluss gedacht sind und Hauptschüler können schonmal gucken wie hoch ihr Hartz IV sein wird. Das ist ein enormes Problem in Deutschland, aber das nur mal am Rande.

Das Fachabi ist da eine Alternative die ganz sexy ist.
Außerdem, erklär mir bitte mal folgendes: Wenn man sich aus einer großen Anzahl von Möglichkeiten schon nicht entscheiden kann, in wieweit ist dem Entscheidungsprozess dann geholfen wenn man die Möglichkeiten (ob theoretisch oder auch praktisch) noch erweitert?
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren