Berufsverbot - Kosten für den Arbeitgeber

Benutzer93289 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo ihr Lieben :smile:

Weiß jemand von euch welche tatsächlichen Kosten ein Arbeitgeber hat, wenn einer schwangeren Mitarbeiterin ein Berufsverbot ausgesprochen wird? Ich weiß, dass man als Mitarbeiterin auch weiterhin den vollen Lohn vom Arbeitgeber bekommt, aber wie viel davon muss der AG tatsächlich selbst bezahlen?

Im Internet habe ich gefunden, dass Arbeitgeber in eine Umlagekasse einzahlen, die ihnen dann den Lohn zurückerstatten, da er ja Lohn für nichtgeleistete Arbeit bezahlt.
Wisst ihr ob das so stimmt??

Bin mal gespannt ob da jemand Ahnung von hat... :smile:
 

Benutzer110581  (32)

Sorgt für Gesprächsstoff
Als ich mein Beschäftigungsverbot bekam wurde mir von der Krankenkasse gesagt, dass der Arbeitgeber in Vorkasse geht und den Lohnbetrag später von der Krankenkasse zurück bekommt :smile:
 

Benutzer93289 

Verbringt hier viel Zeit
Wow, danke für die schnelle Antwort, Saphadieke! :smile:

Das bedeutet er hat im Endeffekt keine Kosten gehabt für "nicht erbrachte Arbeit". Na das klingt doch super!
 
S

Benutzer

Gast
Wow, danke für die schnelle Antwort, Saphadieke! :smile:

Das bedeutet er hat im Endeffekt keine Kosten gehabt für "nicht erbrachte Arbeit". Na das klingt doch super!

Das stimmt nicht, denn A. geht er in Vorleistung was ja nicht gerade unerheblich ist. Außerdem muss er ja weiter deine Sozialversicherungen bezahlen. Eben den Anteil den der AG daran schuldet. Umsonst ist es also keinesfalls. Zu dem kommt die Mehrbelastung und der Umsatzausfall aufgrund eines Mitarbeiters weniger.
 

Benutzer35546 

Meistens hier zu finden
Als arbeitgeber zahlt man in eine Umlagenkasse. Bei Berufsverbot bekommt man das volle gehalt wieder und einen Teil der Solzialleistungen. Man bekommt es quasi 1:1 wieder raus. Zum Glück. ansonsten hätte ich schon 2x zu machen können.

Ja, man muss in Vorleistung gehen, aber bei mir haben die Kassen sehr zuversichtlich gezahlt.

Der wahre Ausfall ist dann, dass die Stelle nicht besetzt ist und man Ersatz braucht und das manchmal von heute auf morgen, denn sonst hat man wirklich Verdienstausfall!

Wenn abzusehen ist, dass der Grund, warum man krankgeschrieben ist, länger anhält, dann würde ich allen meinen Angestellten raten sich ein BV geben zu lassen, denn ich habe dann "nur" Sorge zu tragen, dass meine Patienten weiter versorgt werden, aber das finanzielle lastet nicht zu sehr.

Anders ist es, wenn man krank geschrieben ist, da muss man 6 Wochen zahlen, bekommt zwar einen Teil aus der Umlagenkasse wieder, aber man zahlt drauf als Arbeitgeber.
 
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