Berufliche Krise....!!!Brauche Rat!

Benutzer135070 

Ist noch neu hier
Hallo Debosyon,

also einige Dinge mag ich Dir erst mal sagen.

Ich finde es bemerkenswert wie offen Du Dich hier zeigst und schätze das sehr.
Genauso stelle ich von meiner Seite her fest, dass Du schon enorm viel getan und geleistet hast,
was Wertschätzung und Anerkennung verdient, besonders von Dir selbst.
Ich finde Du kannst Dir echt mal auf die Schulter klopfen und Dir sagen "Super was ich bisher schon alles geschafft, geleistet und durchgestanden habe", auch dann, wenn die bisherigen erwünschte Erfolge ausgeblieben sind. Ich finde, es ist eine tolle Leistung von Dir und ich finde Du hast eine Super Einstellung.
Es gibt genug, die sich mit gutem Gewissen und ohne jeglichen Bemühen, sich auf Vater Stadt ausruhen und keinen Gedanken darüber verschwenden das ändern zu wollen.
Ich finde Dein Handeln und Umgang mit Deiner Krise sehr reif. Reif deshalb, weil Du Dich Deinem Problem stellst.
In diesem Sinne, Glückwunsch für Dein bisher Erreichtes. :smile:

Gleichzeitig verstehe ich Deinen Frust. Es macht einfach keinen Spaß ,wenn man macht und macht und nichts will so wirklich früchten.
Dann doch lieber, wie die Chinesen sagen. "lieber Nichtstun, als mit viel Mühe nichts zu erreichen". ;-)
An Deinem Einsatz scheint es nicht zu fehlen, also wo dann?
Oft kommen wir im Leben an Gewissen stellen nicht weiter und das liegt daran, weil wir etwas in unserem Unterbewusstsein haben, was den Erfolg, trotz immensem Tun im Außen, verhindert.
Ich denke, da hilft erst mal nur das Tun in unserem Inneren.

Bei Dir fallen mir mindestens zwei Dinge auf, die vielleicht für Deinen Misserfolg mitverantwortlich sind
A) Wenn ich das richtig verstehe, hast Du selbst erlebt, wie Deine Eltern immer um ihre Job und Geld gekämpft haben und es nicht geschafft haben, mehr aus ihrem Leben zu machen, (auch wenn sie vielleicht damit glücklich sind)
Kann es sein, dass Dein Druck den Du Dir auferlegst damit zusammen hängt, weil Du Angst hast, das Dein Leben ähnlich wie das Deiner Eltern verläuft und Du Dein eigentliches Leben verpasst oder zu wenig Zeit zum wirklichen Leben hast? Gleichzeitig aber genau das lebst?


B) Du scheinst in Deinem Leben als Kind, viel zu früh Dir selbst überlassen worden zu sein (so wie Du selbst schreibst) und hast auch nicht den Halt bekommen, den Du für Dein stabiles heranwachsen gebraucht hättest.
Und was machst Du heute? . Du willst wohlmöglich auf eigenen Füssen stehen um im Falle, dass Du alleine da stehst, Dich selbst auffangen kannst. Auch da steckt vielleicht eine Angst dahinter. Wenn ja, welche? (Eine Frage nur für Dich)
Oder warum ist es Dir so wichtig, unbedingt Dein eigenes Geld verdienen zu wollen?
Ich denke Du hast Dir schon selbst genug bewiesen, dass Du es schaffst, wenn es drauf ankommt.
Es erinnert mich etwas an meine eigene Situation mit meiner Freundin.
Bei uns ist es einige Zeit nicht weiter gegangen. Wir wussten nicht warum. Wie bei Dir, war es ihr wichtig, weiter ihr eigenes Geld verdienen zu wollen. Nach mehreren Gesprächen stellten wir fest, dass es nicht darum ging, dass Sie Geld verdienen soll und auch gar nicht wirklich will,l sondern darum, mich in meinem beruflichen Tun zu unterstützen. Auf einmal floss die Energie wieder und wir beide konnten entspannen.
Auch heißt es, hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine starke Frau.
Hinzu kommt, dass ihr anscheinend auch mal Kinder wollt und das Mutter sein auf Dich wartet. Vielleicht geht es erst mal darum, sich darauf vorzubereiten und vielleicht später, wenn das Familienleben steht, Dein kreativer Ausdruck seinen Raum bekommt. So als Beispiel.
Daher ist es für mich fraglich, ob Du es wirklich so ernst und wichtig nehmen solltest, mit dem eigenen Geld verdienen. Viel wichtiger finde ich es, auch wenn Du kein Geld verdienst, dass Du nicht das Gefühl hast, Du bist von Deinem Mann abhängig und Dir klar bist, dass Du Deinem Mann was zu geben hast und auch gibst. Ich habe manchmal das Gefühl, Frauen vergessen manchmal, wie wichtig sie für den Erfolg des Mannes sind und wie sehr der Mann die Unterstützung seiner Frau braucht.

Wenn ich das lese was Du über Dein Mann schreibst, scheinst Du Dir eine gute Seele ausgesucht zu haben und klingt gut.
Es hört sich nach einer guten Basis aus und ich habe den Eindruck es geht bei Euch jetzt darum, Eure gemeinsame, glücklich machende Lebensform zu finden.
So was braucht denke ich, viel Zeit und viele gemeinsame Gespräche.
Was die Bundeswehr angeht, verstehe ich die Angst Deines Mannes gut. Ich war selbst vier Jahre beim Bund und hatte die Chance zu verlängern. Ich wollte aber nicht, weil ich mich nicht in die Abhängigkeit der Bundeswehr begeben wollte und später es vielleicht schwer habe, mich von der BW zu lösen. Gleichzeitig hat die Bundeswehr auch viele Vorteile, gerade in der finanziellen Absicherung.
Nebenbei bemerkt, ich kenne einen, der war 12 Jahre lang einfach nur Haupt und Stabsgefreiter und immer am selben Ort.
Klar die freie Wirtschaft ist etwas anderes, aber auch hier gibt es Vorteile.
Angst ist nur Angst. Die Frage ist, was ist richtig und stimmig für einen. Etwas aus Angst nicht zu tun, obwohl es der bessere Weg ist, wird uns denke ich nicht glücklich machen.
Hinzu kommt, dass wenn man von der BW geht, je nach Zeit, es eine fette Abfindung gibt und noch Ausbildungen nach der BW Zeit, die bezahlt werden. So kenne ich es zumindest. Das wird Dein Mann aber alles eh besser wissen.
Also es lohnt sich, alle Möglichkeiten und Eventualitäten durch zu spielen, nach dem Motto "Welches Leben passt den zu uns, gefällt uns, hier oder im Ausland"?

Wenn ich es genau betrachte, seit ihr gar nicht in einer so unkomfortablen Situation. Ihr seit kinderlos, könnt eure Leben in Ruhe planen, seit jung usw.

Ich will Dir nicht zu nahe treten.
Wenn ich noch was zu Deiner chronischen Krankheit sagen darf.
Für mich gibt es das nicht und ich weiß egal was, alles ist heilbar.
Chronische Krankheit ist für mich ein seelisches Problem, dass bisher noch nicht erkannt und gelöst wurde und daher weiter bestehen bleibt. Daher chronisch. Löst man das seelische Problem, dass mit der Krankheit in Verbindung steht, verschwindet die Krankheit. Es ist mein Glaube und ich weiß, viele Menschen teilen diesen glauben nicht mit mir. Also, ich bitte um Nachsicht von den Andersgläubigen.
Eine Buchempfehlung kann ich Dir noch aussprechen wenn Du es willst.
Schließich verdienst Du und jeder von uns, das Leben in Gesundheit zu erleben.



Bitte, gerne und Dir und Deinem Mann auch einen schönen Sonntag :smile:
 

Benutzer110320 

Verbringt hier viel Zeit
Lieber Hans,

deine Nachricht hat mich sehr berührt und du hast in vielen Dingen Recht!

Ich habe leider auch starke Selbtswertprobleme. Ich selber denke z.B. überhaupt nicht, dass ich reif mit der Sache umgehe, eher das ich zu wenig tue und zu negativ denke. Bin durch Dinge im Leben sehr geprägt, v.a. immer perfekt sein zu müssen und setze mir selbst sehr hohe Erwartungen...Ich habe viele Baustellen, v.a. emotional noch in meinem Leben. Ich bin da schon länger dran, aber manchmal scheint es soviel, da weiß man nicht wo anfangen. Diese Zerrissenheit macht sich auch bei der Jobsuche wohl bemerkbar und dieses ewige ICHWEISSNICHTWASICHWILL kommt sicher auch daher....es fällt mir eben auch schwer anzzuerkennen, das und was ich schon geleistet habe...ich vergleiche mich oft mit anderen (obwohl ich es eigentlich besser wissen sollte) und scheine dann immer schlecht abzuschneiden.

Was meine Eltern anbelangt - in der Tat durften sie z.B. nicht das was sie wollten studieren, dank DDR Regime...aber sie haben neue Berufe erlernt, sogar eine Firma gegründet, die heute gut läuft. Trotzdem ist das Geld immer knapp. Ich komme auch vom Land und oft ist da dieses Muster - man sollte doch in die Welt rausgehen und was aus seinem Leben machen, die Möglichkeiten ausschöpfen etc... - hatten meine Eltern eher zuwenig Möglichkeiten, hat meine Generation jetzt sehr viele. Man hat oft das Gefühl, dass man als Kind im CandyShop steht - man darf erstmal nur eine Süßigkeit mitnehmen und will aber wissen, wie alle schmecken - wie soll man sich entscheiden? Immer die Angst das andere könnte besser sein, die falsche Wahl zu treffen etc...
Ich hinterfrage Entscheidungen eben oft - wähle ich den einen Weg, rattert es im Kopf was wäre wenn und hätte ich vielleicht doch das andere machen sollen...mein Mann ist davon schon manchmal echt genervt :tongue: .

Das ich mir früh selber überlassen wurde stimmt, hinzu kamen eheliche Probleme die auf meinen Schultern ausgetragen wurden, da gehe ich jetzt mal nicht drauf ein. Es fällt mir eben schwer die Kontrolle abzugeben und ich will eigentlich weder emotional noch finanziell abhängig sein.
Ich denke durch den Bund wird bei uns immer der Mann der Hauptverdiener sein, aber ich möchte meinen Beitrag leisten. Es stört mich einfach - es gibt Zeiten da muss ich ihn fragen wenn wir unterwegs sind ob er mal 50 Cent fürs Klo hat...ich will einfach nicht, dass er mir alles bezahlt. Dazu kommt das er gerne schenkt und mich oft mit Sachen am Anfang der Beziehung überhäuft hat. Mir war es immer wichtig, dass ich nicht so ein Mädchen bin, dass soetwas ausnutzt. V.a. Aussenstehende sagen dann ja oft, dein Freund hat ja Geld usw.!
Es stimmt schon das hinter jedem starken Mann eine Frau steht, dass hat er auch gesagt und ich merke wirklich langsam den Drang Mutter zu werden und Familie zu gründen. Aber ich möchte auch ein Stück weit ein eigenes Leben behalten. Ich finde es für mich persönlich eben kein ideales Gleichgewicht in einer Beziehung, wenn einer allein verdient. Ich möchte ihm da auch nicht die ganze finanzielle Last aufbürden. Mal sehen.
Muttersein und Familie - ja da entwickelt es sich auch gerade hin. Das ist eben ein Teil des Dilemmas - da kommt man mit 30 aus dem Studium (und das fing ich ja als Single an...) und will erstmal arbeiten, aber Kinder will man auch. Ich habe am Woe auch ältere Mütter gesehen, mit wirklich kleinen Kindern. Aber sooo lange will ich auch nicht mehr warten.

Dieser Thread hier hilft mir ungemein, schon durch das Aufschreiben hat sich einiges in mir sortiert. Und es gibt Fortschritte:

1.) Ich war gestern wieder auf dem Bauernhof hospitieren. War anstregend, da ne große Kindergruppe, aber die Umgebung und die Tiere tun mir sehr gut. Morgen bin ich den ganzen Tag da, da gibt es ein Bildungsprogramm. Im Moment finde ich es da sehr spannend. Habe schon Leute kennengelernt. Nat. ist das da freiberuflich. Aber eine Weiterbildung in Richtung Naturpädagogik wäre auch nicht schlecht. Ist wie erwähnt hier in der Gegend wohl gefragt und könnte ich mir vorstellen.

2.) Wie ebenfalls erwähnt könnte ich eventuell in dem zur Uni gehörenden Museum mich auf ein Praktikum oder als BTA bewerben

3.) Ich habe heute eine Stellenausschreibung im Bereich Gewässerschutz etc. gefunden. Klingt ganz spannend. Da ich im Studium auch zwei Module dazu belegt habe, denke ich könnte ich das packen. Hoffe das geht auch ohne KFZ. Führerschein will ich ja machen sobald es geht. Also hier bewerbe ich mir. Wäre auch 75% Teilzeit und 2 Jahre - das passt erstmal ganz gut.

4.) Nebenher interessiert mich wie gesagt die Tierkommunikation. Das sind immer so Seminare verteilt auf 2 Jahre, die kosten pro Seminar ca. 200 Euro -also muss ich mir das erstmal verdienen. In Kombination aber mit Biologie und einer Weiterbildung in einer alternativen Heilmethode, denke ich könnte man das dann auch gut nebenher anbieten und ich könnte damit Tieren helfen.

So was die Kunst anbelangt - ja mein Herz fühlt sich da sehr hingezogen. Denke aber das werde ich eher als Hobby machen. Denn noch ein Studium kann ich mir nicht leisten. Und ich merke für meinen Selbstwert, brauche ich def. erstmal einen Job. Ich will mich zwar nicht darüber definieren, dennoch brauch ich es gebraucht zu werden.

@Krankheit: Ja Hans auch da gebe ich dir Recht. Ich habe da sehr viel durch und mich wieder hochgewurschtelt, aber vieles ist eben noch nicht ganz weg. V.a. hat es sich von der seelischen Ebene im Studium durch Leistungsdruck und Dauerstress aufs Körperliche gezogen. Seit 4 Jahren habe ich extreme Magen/Darmprobleme und Unverträglichkeiten. Aber auch das wird sich auflösen und ich bin da mit Ernährungsberatung und einer TCM Praxis jetzt dahinter. Die Buchempfehlung darfst du mir gern aussprechen. Ich mache auch selber eine Alternativsache, da muss man aber auch echt dranbleiben, sonst schleicht sich einiges wieder ein.

Mein Mann ist wirklich ein Guter! Er ging zum Bund als ein ELternteil starb und das andere Elternteil dadurch abstürzte. Ich denke die Struktur dort gibt ihm Halt und er macht den Job gern. Ich persönlich denke er hätte auch so Jobchancen, v.a. da er ein Sprachgenie ist. Er möchte ja auch gerne in die Richtung Diplomat. Ich glaube ich hätte auch vielleicht gar nicht dauerhaft das Problem dann mehr für die Familie dazu sein. Aber im Moment will ich eben erstmal arbeiten.
Wir wollen heute mal reden (gestern war ich zu kaputt abends) und so wie du es schon sagst, die Möglichkeiten durchspielen.

So wie mein Papa schon sagte: Fang mal auf einer Stelle an, dann wird sich was tun. Das stimmt echt. Seid ich aktiv auf dem Biohof bin, scheinen sich Lichtblicke aufzutun.
Ich muss nur lernen flexibler zu sein. Denn ich denke dann immer es muss was ganz bestimmtes sein...die Berufung...DIE Erfüllung. Ich weiß nicht warum ich so diesen Drang danach habe...liegt es an all den Shows, wo Leute ja ihren Traum leben und Sänger und Model und was weiß ich werden wollen....? Und warum kann ich nicht zufrieden sein...warum denke ich, ich muss einen Dr. Titel machen um was wert zu sein...das ist Blödsinn...?

In diesem Sinne, bewerbe ich mich jetzt weiter. Arbeite nebenher auf dem Bauernhof, da auch diese Erfahurungen was bringen.

Liebe Grüsse Debosyon

PS: @Hans: Ich merke schon länger, dass ein Kind immer mehr Thema wird...auch bei meinem Mann ...also darüber werden wir wohl auch mal reden müssen :zwinker:
 

Benutzer135070 

Ist noch neu hier
Moin Debosyon,

freut mich wenn Dich mein Geschriebenes berrührt und wenn Du für Dich etwas voran gekommen bist.
Scheint sich was zu bewegen.

Zu Deinem Gedanke, "es muss etwas bestimmtes sein", die Erfüllung, Deine Berufung.
Wieso nicht?
Meine Lebensgefährtin hat mir gerade diesen Film gezeigt. Vielleicht bringt er Dir etwas Klarheit.
Übrigens findet sie, dass Du sehr nett schreibst und sie sich etwas in Deinem Geschriebenen wieder findet.
Gut hier der Link von dem Film, falls es Dich interessiert.


Ich hoffe ich darf diesen Link hier einstellen, falls nicht Sorry an den Admin.

Den Dr. Titel denke ich, brauchst Du wirklich nicht. Da gibt es schon genug, die damit auf der Strasse sitzen. Abgesehen davon, geht es denke ich im Leben nicht um Titel, sondern darum mit wie viel Liebe und Hingabe wir etwas tun.

So wie Du schreibst, bist Du Dir klar, dass Du auf jeden fall jetzt einen Job und Geldverdienen willst. Hinzu kommt, dass Du dazu einige Ideen und Möglichkeiten gefunden hast. Find ich gut.

Zum Thema Meeresbiologin oder was das bei Dir ist.
Ich habe gelesen kannst Du vergessen, gibt es zu wenig ect.
Ich weiß nicht ob deswegen die Tür für diesen Job zu ist.
Mag sein das es nicht viele Jobs von der Sorte gibt, Du brauchst aber ja nicht viele, sondern nur EINEN.
Wie heißt es so schön, " Sei realistisch und erwarte das Wunderbare".
Wer weiß, wo gerade in diesem Moment einer in Rente geht und die jemand suchen, der genau die Qualifikation hat, wie Du? Wer weiß?
Ich finde, im Leben sind Wunder, plötzlich unerwartete Zufälle und glückliche Fügungen möglich.
Aus meiner Sicht, funktioniert das Leben nicht nach dem Gesetz unseres Verstandeswissen, sondern es hat seine eigenen Regeln.

Thema Kinder kriegen.
Auch wenn ich mich mit dieser Aussage vielleicht täusche, ich glaube, wir Leben in einer Zeit, wo es immer mehr dorthin geht, dass wir Kinder erst im reiferen Alter in die Welt setzen.
31 Jahre finde ich nicht dramatisch und man hat noch genug Zeit zum Muttersein.
Meine Lebensgefährtin ist 36 und wir haben noch Luft nach oben, bevor es soweit ist.
Ich finde ein stabiles und gesundes Leben , sowie genug gelebte Zweisamkeit, ist eine gute Basis, um dann entspannt und mit ganzer Bereitschaft ja zu einer Seele sagen zu können.
Ich habe den Eindruck, viele Paare, die recht früh Eltern geworden sind, wirken nicht sonderlich glücklich, sondern eher überfordert und genervt.
Gleichzeitig leben wir irgendwie in einer Gesellschaft, wo alle so tun, als wären sie mit ihren Kindern und Elternsein so unendlich erfüllt. Tatsache ist für mich, dass viele Kinder emotional stark vernachlässigt werden und oft wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden.
Auch das Ganze getue mit Müttern und Erfolg im Beruf und Vorsitzende im bla bla bla.
Vorbilder sollen dann Angelina Jolie, Patchwork Family, die Schönen und Reichen und was weiß ich noch, sein.
Ich zweifle daran, dass das alles so gut ist.

Zu den Büchern,
das eine ist von Rüdiger Dahlke, Krankheit als Weg und Krankeit als Sprach der Seele (glaube ich)
Das andere von L0uise Hay. Heile Deinen Körper und Gesundheit für Körper und Seele, oder auch
Heile die Wunden Deiner Seele: Mit der Weisheit deines Körpers tiefe emotionale Verletzungen heilen von Lise Bourbeau.

In diesem Sinne,

Liebe Grüße
Hansimglück
 
8 Monat(e) später

Benutzer110320 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo zusammen.

Es ist einige Zeit vergangen, aber ich wollte mich einfach mal rückmelden, da sich so viele Zeit genommen haben mir zu antworten.

Inzwischen habe ich ein bezahltes Praktikum mit Aussicht auf Festanstellung bekommen. Allerdings nicht in der Biologie, sondern, im Bereich ECommerce/Onlinemarketing. Es macht teilweise Spaß, ist aber nicht so ganz das Wahre, bzw. lastet es mich geistig nicht aus.
Leider habe ich immernoch gesundheitlich einige Probleme, an denen ich auch arbeite, die mich aber im letzten Jahr auch zurückgeworfen haben. Dennoch tat mir der Abstand zur Uni und dem Studium gut. Ein Teil von mir denkt jetzt sogar über eine DR. Arbeit nach, v.a. weil es da einige Themengebiete gibt, die ich sehr spannend fände. Dafür müßte ich mich aber räumlich von meinem Mann trennen, wovor ich doch Angst habe (teilweise auch Ausland) . Der andere Teil wird bald 32, denkt ans Kinderkriegen und nachdem mein Mann grad 4 Monate im Auslandseinsatz war, scheint eine Dr. Arbeit einfach kein guter Zeitpunkt. Es ist eine Zwickmühle, da ich weder Kind, noch Job aufschieben möchte....
Nebenher denke ich noch über ein , zwei andere berufliche Alternativen nach, die ich vielleicht auch von meiner jetzigen Position aus aufbauen könnte.

So richtig meinen Weg und die Lösung habe ich noch nicht gefunden, leider. Aber ich bin erstmal aus der Arbeitslosigkeit heraus und habe wieder mehr Motivation bekommen.

Also dies ist, falls das hier noch jemand liest der aktuelle Stand.

Viele Grüße Debosyon[DOUBLEPOST=1400070195,1400070093][/DOUBLEPOST]PS: Hans, danke diese Bücher kenne ich auch...bin auf dem Weg...
 
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