Beruf = KO-Kriterium

Benutzer147358  (27)

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Wenn denen dann nur ein pauschales "Du Systemhure!1!1" (überspitzt gesagt) entgegen gerotzt wird, bringt kein weiterer Beitrag was.
Das hat doch keiner gesagt, sondern das diesem Menschen praktische Überlegungen wichtiger sind als ideologische.
Es gibt Partner die eher den Praktiker suchen und es gibt Menschen die eher den Idealisten suchen. Manchmal kann man das und andere Dinge an der Berufswahl erkennen. Nicht mehr, nicht weniger.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Und ich verstehe immer noch nicht, weshalb der Beruf kein KO Kriterium darstellen darf. Es gibt immer noch genug Frauen, die ihren Beruf z.B. ebenfalls aufgrund finanzieller Absicherung ausüben (fragt mal Alleinerziehende). Jeder Topf findet seinen Deckel, also kein Grund für Mimimi.
 

Benutzer166918  (32)

Öfters im Forum
Ich glaube, die Diskussion ist für die Katz - es gibt genug Menschen, die aus regionalen, familiären, konjunkturellen, gesundheitlichen etc. Gründen nicht ihren Traumberuf ausüben können, sondern durchaus starke Kompromisse eingehen musste. Auch sie müssen -überraschung!- regelmäßig irgendwie Miete, Strom, Unterhalt etc. zahlen.

Wenn denen dann nur ein pauschales "Du Systemhure!1!1 mit genau so miesem Charakter" (überspitzt gesagt) entgegen gerotzt wird, bringt kein weiterer Beitrag was.
Dass es schwierige Engpässe gibt, zweifelt doch auch niemand an. Ich hätte aber ein Problem damit, wenn man sich's dann in seiner Position gemütlich macht und die Umstände eben so abnickt. Mein Idealfreund würde in dieser Situation nach gangbaren Alternativen suchen. Dass da nicht immer "Hauruck-Lösungen" möglich sind, ist doch klar. Ich sehe das weniger absolut, als es anscheinend bei dir angekommen ist.
 

Benutzer50955 

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Und ich verstehe immer noch nicht, weshalb der Beruf kein KO Kriterium darstellen darf. Es gibt immer noch genug Frauen, die ihren Beruf z.B. ebenfalls aufgrund finanzieller Absicherung ausüben (fragt mal Alleinerziehende). Jeder Topf findet seinen Deckel, also kein Grund für Mimimi.

Dieses "dürfen" ist doch fragwürdig. "Du bist mir zu dick" kann eine ganz ehrliche und authentische Antwort eines Mannes sein. Die Reaktion darauf ist dann auch nicht "Na gut, jeder hat halt seine Präferenzen", sondern "mimimi, was für ein oberflächlicher Arsch".

Es läuft doch zu oft auf "meine Präferenzen sind legitim, die der Gegenseite gehen garnicht" hinaus.
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Dass es schwierige Engpässe gibt, zweifelt doch auch niemand an. Ich hätte aber ein Problem damit, wenn man sich's dann in seiner Position gemütlich macht und die Umstände eben so abnickt. Mein Idealfreund würde in dieser Situation nach gangbaren Alternativen suchen. Dass da nicht immer "Hauruck-Lösungen" möglich sind, ist doch klar. Ich sehe das weniger absolut, als es anscheinend bei dir angekommen ist.

Die Verzerrung liegt doch schon wieder daran, dass dies zu überwiegenden Teilen ein Forum (zukünftiger) Akademiker ist. Die Realität ist da aber in den individuellen Lebenslagen deutlich vielfältiger. Und nein, nicht jeder kann den Job frei wählen.
 

Benutzer166918  (32)

Öfters im Forum
Off-Topic:
Die Verzerrung liegt doch schon wieder daran, dass dies zu überwiegenden Teilen ein Forum (zukünftiger) Akademiker ist. Die Realität ist da aber in den individuellen Lebenslagen deutlich vielfältiger. Und nein, nicht jeder kann den Job frei wählen.
Ehrlich gesagt finde ich's reichlich unfair, dass du mir quasi den Elfenbeinturm unterstellst. Blödsinn ist es obendrein. Ich arbeite indirekt mit der Schicht "ganz unten", mögliche Probleme sind mir daher durchaus präsent.
 

Benutzer50955 

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Off-Topic:
Ehrlich gesagt finde ich's reichlich unfair, dass du mir quasi den Elfenbeinturm unterstellst. Blödsinn ist es obendrein. Ich arbeite indirekt mit der Schicht "ganz unten", mögliche Probleme sind mir daher durchaus präsent.

Dann wundert mich dein "Wer einen Job nur zum Gelderwerb macht, wird zur Marionette des Systems"-Argument noch viel mehr. Es hat nicht jeder -aus ganz unterschiedluchen Gründen- die freie Wahl. Da würde ich mir eher denken: Toll, auch einen unsexien Job zu machen und sich nicht in die soziale Hängematte zu legen.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Dieses "dürfen" ist doch fragwürdig. "Du bist mir zu dick" kann eine ganz ehrliche und authentische Antwort eines Mannes sein. Die Reaktion darauf ist dann auch nicht "Na gut, jeder hat halt seine Präferenzen", sondern "mimimi, was für ein oberflächlicher Arsch".

Es läuft doch zu oft auf "meine Präferenzen sind legitim, die der Gegenseite gehen garnicht" hinaus.
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Die Verzerrung liegt doch schon wieder daran, dass dies zu überwiegenden Teilen ein Forum (zukünftiger) Akademiker ist. Die Realität ist da aber in den individuellen Lebenslagen deutlich vielfältiger. Und nein, nicht jeder kann den Job frei wählen.

Ist das wirklich so? Man(n) ist ein Arsch, weil man eine Frau ablehnt, die man zu dick findet? Das sehe ich anders und hab es selber auch schon anders erlebt.
Mir haben Männer direkt ins Gesicht gesagt, dass sie mich toll finden und mehr von mir wollen würden, wäre ich nicht dick.
Das fand ich total okay, klar, manchmal wünscht man sich, dass es anders ist, aber jeder hat so seine Vorlieben und Abneigungen.
Kritik gibt's von mir, wenn der Kerl eine Frau dazu treiben will, dass sie in die Magersucht rutscht. Ansonsten: Jeder muss wissen, was er will und was nicht.

Übrigens habe ich das auch hier im Forum noch nicht so ausgelesen, wie du es schilderst. Eher: "Tja, die Frauen sind selber schuld, wenn sie dick sind. Ist doch klar, dass das Männer abturnt."

Aber so behält jeder eben das, was ihn tangiert. :zwinker:
 

Benutzer166918  (32)

Öfters im Forum
Off-Topic:
Dann wundert mich dein "Wer einen Job nur zum Gelderwerb macht, wird zur Marionette des Systems"-Argument noch viel mehr.
Das habe ich nie sagen wollen. Da liegt definitiv ein Missverständnis vor. Weißt du, mir ist schon klar, dass das alles manchmal nicht so einfach ist. In a nutshell: Ich habe bestimmte Vorstellungen, die kaum verhandelbar sind. Mein Freund wird eher [insert unbelasteten Job aus dem Niedriglohnsektor, bspw. Reinigungskraft, Müllmann...] sein, als für den Bund zu arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer50955 

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Das habe ich nie sagen wollen. Da liegt definitiv ein Missverständnis vor.

Um dich mal zu zitieren: "Und selbst wenn nicht: Der Mensch ist trotzdem bereit, einen Teil des Systems zu unterstützen, dem ich meine Arbeitskraft nicht zugänglich machen wollte. Mein Verständnis dafür ist so gering, dass unsere Meinungen in diesem (für mich ziemlich wichtigen) Punkt einfach zu weit auseinander gingen. Wieso er da arbeitet (und sei es nur des Geldes wegen) ist mir egal. Da gäbe es einfach keine Rechtfertigung, weil ich es genügend andere Jobs gibt, die man ohne negativen Beigeschmack und/oder Ausbildung ausüben kann."

Insbesondere der "es gibt genügend andere Jobs"-Teil ist dann äußerst seltsam. Man macht sich zum Teil des Systems, warum, ist dir egal usw. sind deine Thesen.

Wie die Jobsituation aussieht ist nicht zuletzt regional (Stadt vs. Land) sehr unterschiedlich. Daneben ist die Wirtschaft in Bayern anders als in Bremen etc.

Vor allem sprichst du "moralisch bessere" Jobs ohne Ausbildung an. Das sind typischerweise Helferjobs. Man könnte ja mal den Test machen und sich in einer Partnerbörse als "aktiver Lagerhelfer" beschreiben. Ich fürchte, ich kenne das Ergebnis...
 

Benutzer147358  (27)

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Dieses "dürfen" ist doch fragwürdig. "Du bist mir zu dick" kann eine ganz ehrliche und authentische Antwort eines Mannes sein. Die Reaktion darauf ist dann auch nicht "Na gut, jeder hat halt seine Präferenzen", sondern "mimimi, was für ein oberflächlicher Arsch".
Gerade hier im Forum nehme ich das komplett anderes wahr als du, man schaue nur mal in den Singelladys Thread.
Kommt natürlich auch drauf an wie mans sagt: "Ey, die fette Planschkuh kommt mir nicht in die Kiste" wird wohl tatsächlich eher nicht so gut ankommen :zwinker:

Ich in meinem wohlgepolsterten Elfenbeinturm der Studienabbrecher kann mir aber tatsächlich keine Situation vorstellen in der ein Mensch in Deutschland auf lange Sicht nur einen einzigen Job als Alternative zum Hungertot hat.
 
G

Benutzer

Gast
Also, ich finde es auch gut, wenn beim Dating möglichst schnell klar wird, ob es grundlegend passt oder nicht.
Wenn jemand meinen Job doof findet, meinen Körperbau, meine Hobbies...dann möchte ich das möglichst bald wissen. Dann brauche ich evtl. keine Zeit mehr in das weitere Dating dieser Person stecken und kann mir jemanden suchen, der einfach besser zu mir passt.

Ich habe ja bestimmte Vorstellungen davon, wie ich leben möchte (in einer Partnerschaft) und wenn das mit einer Person nicht gegeben ist, warum soll man sich dann gegenseitig Zeit stehlen und nicht gleich nach einem passenderen Gegenstück suchen?
 

Benutzer147358  (27)

Sehr bekannt hier
Insbesondere der "es gibt genügend andere Jobs"-Teil ist dann äußerst seltsam. Man macht sich zum Teil des Systems, warum, ist dir egal usw. sind deine Thesen.
Wenn man für den Bund arbeitet ist man Teil des Systems Bundeswehr. Das ist doch erstmal weder positiv noch negativ und lässt sich mMn auch schlecht wegdisskutieren (warum sollte man auch).

Vor allem sprichst du "moralisch bessere" Jobs ohne Ausbildung an. Das sind typischerweise Helferjobs. Man könnte ja mal den Test machen und sich in einer Partnerbörse als "aktiver Lagerhelfer" beschreiben. Ich fürchte, ich kenne das Ergebnis...
Das wurde weiter vorne auch schon mal angesprochen. Wenn ich in einer Onlinebörse nur Fotos, Alter, Beruf und Hobbys habe, ist der Beruf natürlich stärker gewichtet als im "Real Life".
 

Benutzer166918  (32)

Öfters im Forum
Sorry für's Layout, ich bekomme das mit der Zitation noch nicht so auf die Reihe...

"Insbesondere der "es gibt genügend andere Jobs"-Teil ist dann äußerst seltsam. Man macht sich zum Teil des Systems, warum, ist dir egal usw. sind deine Thesen."
Hä? Ich verstehe die Verknüpfung gerade irgendwie nicht. Da ging's doch explizit um den Bund, nicht um den Niedriglohnsektor im Allgemeinen? Oder missverstehe ich dich gerade total?

"Wie die Jobsituation aussieht ist nicht zuletzt regional (Stadt vs. Land) sehr unterschiedlich. Daneben ist die Wirtschaft in Bayern anders als in Bremen etc."
Ich befinde mich gerade in einer der strukturschwachsten Regionen Deutschlands. Danke für die Belehrung...

"Vor allem sprichst du "moralisch bessere" Jobs ohne Ausbildung an. Das sind typischerweise Helferjobs. Man könnte ja mal den Test machen und sich in einer Partnerbörse als "aktiver Lagerhelfer" beschreiben. Ich fürchte, ich kenne das Ergebnis..."
Interessant. Und was hat das nun mit mir zu tun?
Entweder ich verrenne mich gerade, oder du missverstehst mich absichtlich. Bin gerade etwas verkatert, daher kann's schon an mir liegen...
 

Benutzer140332  (33)

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kann mir aber tatsächlich keine Situation vorstellen in der ein Mensch in Deutschland auf lange Sicht nur einen einzigen Job als Alternative zum Hungertot hat.
Hungertot ist überspitzt, aber ICH kann mir viele Situationen vorstellen, in denen es sehr schwierig ist, mal so den Job zu wechseln. Und ich rede natürlich nicht von Helferjobs, die man als Ungelernter ausüben kann.

Wenn man alleine ist, kann das eventuell noch irgendwie gehen, wenn man neben dem Studium arbeiten geht oder neben der Ausbildung noch etwas Geld verdient. (Und bei Hotel Mama oder in einer WG lebt) Aber in Beziehungen, vor allem mit Familienplanung, ist das nicht so einfach. Es sei denn man möchte in 1-Zimmerwohnungen leben und sich Ernährungstechnisch sehr zurück nehmen. Der eine Partner hat immer eine größere Verantwortung, wenn der andere noch mal etwas neues lernen will. Und das mal locker für die nächsten 2-6 Jahre. Man hat laufende Kosten, Versicherungen, Kredite, Autos etc.pp.

Man kann es schon schaffen, aber da ist viel Verzicht dabei, wenn man nicht gerade sehr, sehr gut verdient. Wir sind aktuell in der Lage, auch wenn sie zurzeit noch überschaubar ist. Schön ist anders und wir rechnen hier und da, wie wir das gewuppt kriegen. Ich arbeite Vollzeit und verdiene normal.

Ich verzichte auf ein Geburtstagsgeschenk, wir schenken uns nichts zu Weihnachten, Urlaub gibt's auch nicht.

Jo, wir werden nicht verhungern. Das ist aber auch das einzig positive.:hmm:
 

Benutzer50955 

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K Kokosmilch

Im ersten Absatz nach dem OT hast du das mit dem System usw. meiner Meinung nach allgemein ausgedrückt ohne Bezug zu einem konkreten Job. Daher hab ich es als allgemeines Statement gesehen.

Siehe hier: "Warum ist es denn so ein Problem, wenn man Rückschlüsse aus dem Beruf zieht? Man verbringt täglich viel Zeit damit und ist durch seine Tätigkeit Baustein in irgendeinem System."

Irgendein System ist für mich eine Generalisierung auf alle Jobs.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
M MrShelby , diese Zitate bezogen sich doch aufeinander.

Zumal es in einer Armee mehr als genug Einsatzmöglichkeiten gibt, die nichts mit dem Töten von Menschen zu tun haben.

Zumindest mein letzter Stand war das man in den Auslandseinsatz muss, wenn man geschickt wir. Und wer im Auslandseinsatz ist kann in die Verlegenheit kommen eine Waffe bedienen zu müssen. Sollte ich aber irgendwann Singel sein und einen Soldaten daten, würde ich mich da natürlich nochmal genauer informieren bzw. ihn einfach mal fragen :zwinker:

Und selbst wenn nicht: Der Mensch ist trotzdem bereit, einen Teil des Systems zu unterstützen, dem ich meine Arbeitskraft nicht zugänglich machen wollte. Mein Verständnis dafür ist so gering, dass unsere Meinungen in diesem (für mich ziemlich wichtigen) Punkt einfach zu weit auseinander gingen. Wieso er da arbeitet (und sei es nur des Geldes wegen) ist mir egal. Da gäbe es einfach keine Rechtfertigung, weil ich es genügend andere Jobs gibt, die man ohne negativen Beigeschmack und/oder Ausbildung ausüben kann.
 

Benutzer147358  (27)

Sehr bekannt hier
Hungertot ist überspitzt, aber ICH kann mir viele Situationen vorstellen, in denen es sehr schwierig ist, mal so den Job zu wechseln. Und ich rede natürlich nicht von Helferjobs, die man als Ungelernter ausüben kann.

Wenn man alleine ist, kann das eventuell noch irgendwie gehen, wenn man neben dem Studium arbeiten geht oder neben der Ausbildung noch etwas Geld verdient. (Und bei Hotel Mama oder in einer WG lebt) Aber in Beziehungen, vor allem mit Familienplanung, ist das nicht so einfach. Es sei denn man möchte in 1-Zimmerwohnungen leben und sich Ernährungstechnisch sehr zurück nehmen. Der eine Partner hat immer eine größere Verantwortung, wenn der andere noch mal etwas neues lernen will. Und das mal locker für die nächsten 2-6 Jahre. Man hat laufende Kosten, Versicherungen, Kredite, Autos etc.pp.

Man kann es schon schaffen, aber da ist viel Verzicht dabei, wenn man nicht gerade sehr, sehr gut verdient. Wir sind aktuell in der Lage, auch wenn sie zurzeit noch überschaubar ist. Schön ist anders und wir rechnen hier und da, wie wir das gewuppt kriegen. Ich arbeite Vollzeit und verdiene normal.

Ich verzichte auf ein Geburtstagsgeschenk, wir schenken uns nichts zu Weihnachten, Urlaub gibt's auch nicht.

Jo, wir werden nicht verhungern. Das ist aber auch das einzig positive.:hmm:
Das es einfach ist habe ich auch nicht behauptet, aber wie man sieht geht es.
Ich persönlich habe auch nur logistische Probleme mit der Bundeswehr. Worum es mir geht ist, das die Persönlichkeit und der Job nicht unabhängig voneinander sind. In eurem Fall zum Beispiel das man auch mal verzichtet um hinterher einen Job zu haben in dem man glücklich ist.
Bei dem was ich bisher von dir gelesen habe, stelle ich mir vor das du dein Leben selbst in die Hand nimmst und das auch von deinem Partner erwartest. Das scheint er ja zu tun. Anstatt in einem Job zu hängen den er hasst und nur rum heult, macht er eine Fortbildung.
Eine andere Frau hingegen wäre es vielleicht ein Mann lieber der den ungeliebten Job behält und sie gemeinsam ein Leben finanzieren. Keins von beiden ist schlechter oder besser, nur anders. Und zu unterschiedlichen Menschen passen unterschiedliche Partner.

Jeder hat in seinem Leben unterschiedliche Prioritäten und ich wünsche mir eben einen Partner mit ähnlichen Prioritäten. Da fallen manche Berufe einfach raus. Die Dates vor ein paar Jahren mit dem Gründer eines Start ups waren super. Hätte als Beziehung aber nicht funktioniert, weil mein Bedürfnis nach Nähe in einer Beziehung nicht gedeckt gewesen wäre.
Er hat nichts "falsch" gemacht, ich auch nicht. Wir haben einfach nicht zueinander gepasst.
 

Benutzer165615 

Öfters im Forum
Jeder hat in seinem Leben unterschiedliche Prioritäten und ich wünsche mir eben einen Partner mit ähnlichen Prioritäten.

Es geht aber nicht um Prioritäten sondern um No-Go's. Ein No-Go ist eine Schwelle die man nicht übertreten wird. Niemals nie, denn man hat manigfalte Vorurteile die dazu führen das nicht als Idee in Betracht zu ziehen.

Wenn du jetzt sagst, Bundeswehr geht gar nicht - dann ist es natürlich legitim. Ich würde aber nicht behaupten dass alle Mitarbeiter in der Bundeswehr - als glaube ich größter Arbeitgeber Deutschlands - die persönlichen Eigenschaften haben, die du vermutest die sie haben müssten. Das ist einfach eine Annahme ohne Basis, weil jeder von seinem AG unabhängig drauf sein kann.

Also ist das No-Go doch eigentlich die vermutete Einstellung der Person und viel weniger der Beruf als auch der Arbeitgeber.
 
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