Bereust du, ein Kind bekommen zu haben?

Bereust du, ein Kind bekommen zu haben?

  • Ja, meistens

    Stimmen: 3 5,8%
  • Nein

    Stimmen: 49 94,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    52

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Ich nehme mal an, dass fast alle Eltern instinktiv eher die Kinder retten würden als den Partner.
Und ich habe aufgrund von persönlichen Gesprächen, die ich geführt habe, den Eindruck, dass fast alle Mütter da eine ganz klare Präferenz zugunsten der Kinder haben, aber längst nicht alle Väter.
Und aus evolutionspsychologischer Sicht ist es ja auch wichtiger, dass die Mütter so empfunden als dass die Väter so empfinden. Insofern ergibt das schon Sinn.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und ich habe aufgrund von persönlichen Gesprächen, die ich geführt habe, den Eindruck, dass fast alle Mütter da eine ganz klare Präferenz zugunsten der Kinder haben, aber längst nicht alle Väter.
Und aus evolutionspsychologischer Sicht ist es ja auch wichtiger, dass die Mütter so empfunden als dass die Väter so empfinden. Insofern ergibt das schon Sinn.

Inwiefern macht es evolutionspsychologisch Sinn, dass Männer nicht so empfinden? Ich würde ja eher behaupten, dass es evolutionspsychologisch Sinn macht, dass beide ihre Brut schützen.
Kann höchstens sein, dass es bei Frauen etwas stärker ausgeprägt ist, weil sie mehr "investiert" haben.
 

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Inwiefern macht es evolutionspsychologisch Sinn, dass Männer nicht so empfinden?
Männer können potenziell erheblich mehr Nachkommen zeugen als Frauen. Ausschlaggebend ist hier in erster Linie, dass sie sich möglichst stark zu potenziellen Partnerinnen hingezogen fühlen. Deswegen ergibt es aus evolutionspsychologischer Sicht Sinn, dass sich die emotionalen Bedürfnisse von Männern vor allem auf die Gewinnung und Bindung von *Partnerinnen* richten.

Für Frauen ist die Nachkommenschaft vor allem durch die eigene Gebärbfähigkeit begrenzt. Sie können potenziell deutlich weniger Nachkommen zeugen. Deswegen ergibt es aus evolutionspsychologischer Sicht Sinn, dass die emotionalen Bedürfnisse von Müttern vor allem darauf gerichtet sind, dass ihre wenigen Nachkommen dann auch überleben und selbst das fortpflanzungsfähige Alter erreichen.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Männer können potenziell erheblich mehr Nachkommen zeugen als Frauen. Ausschlaggebend ist hier in erster Linie, dass sie sich möglichst stark zu potenziellen Partnerinnen hingezogen fühlen. Deswegen ergibt es aus evolutionspsychologischer Sicht Sinn, dass sich die emotionalen Bedürfnisse von Männern vor allem auf die Gewinnung und Bindung von *Partnerinnen* richten.

Für Frauen ist die Nachkommenschaft vor allem durch die eigene Gebärbfähigkeit begrenzt. Sie können potenziell deutlich weniger Nachkommen zeugen. Deswegen ergibt es aus evolutionspsychologischer Sicht Sinn, dass die emotionalen Bedürfnisse von Müttern vor allem darauf gerichtet sind, dass ihre wenigen Nachkommen dann auch überleben und selbst das fortpflanzungsfähige Alter erreichen.

Das halte ich für eine Fehlinterpretation. Auch für Männer ist es die evolutionspsychologisch sinnvollere, weil nachkommensoptimierendere Strategie zunächst die bestehende Nachkommenschaft zu schützen... und dann mit einer neuen Partnerin weitere Nachkommen zu zeugen. Man darf außerdem nicht vergessen, dass die heutige Kleinfamilie und die aufwändige, zeitraubende Partnerwahl nicht das evolutionspsychologische Maß darstellt, sondern der Mensch eigentlich ein Rudeltier ist. Und fürs Rudel gilt: Nachkommenschaft ist das A und O. Für das ganze Rudel.
 

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Das halte ich für eine Fehlinterpretation. Auch für Männer ist es die evolutionspsychologisch sinnvollere, weil nachkommensoptimierendere Strategie zunächst die bestehende Nachkommenschaft zu schützen... und dann mit einer neuen Partnerin weitere Nachkommen zu zeugen.
Was heißt denn "zunächst ... dann"? Als derartig primitive emtionale Muster entstanden, gab es vermutlich noch gar keine Monogamie im heutigen Sinne. Da konnte derselbe Mann problemlos mehrere Partnerinnen parallel haben. Entscheidend war dann in erster Linie, dass er ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Intimität hatte und bei der Partnerwahl nicht allzu wählerisch war.

Und natürlich ist es auch unter den oben geschilderten Umständen sinnvoll, dass Männern ihr Nachwuchs nicht völlig gleichgültig ist. Aber noch wichtiger als der Schutzinstinkt gegenüber dem eigenen Nachwuchs wäre halt unter diesen Umständen weiterhin das Bedürfnis nach intimen Beziehungen mit potenziellen Partnerinnen.

Diese archaischen emotionalen Muster werden heuzutage natürlich mit unzähligen gesellschaftlichen Normen und rationalen Überlegungen überlagert. Das ist klar. Aber im Hintergrund wirken sie vielleicht noch immer mit.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Was heißt denn "zunächst ... dann"? Als derartig primitive emtionale Muster entstanden, gab es vermutlich noch gar keine Monogamie im heutigen Sinne. Da konnte derselbe Mann problemlos mehrere Partnerinnen parallel haben. Entscheidend war dann in erster Linie, dass er ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Intimität hatte und bei der Partnerwahl nicht allzu wählerisch war.

Und natürlich ist es auch unter den oben geschilderten Umständen sinnvoll, dass Männern ihr Nachwuchs nicht völlig gleichgültig ist. Aber noch wichtiger als der Schutzinstinkt gegenüber dem eigenen Nachwuchs wäre halt unter diesen Umständen weiterhin das Bedürfnis nach intimen Beziehungen mit potenziellen Partnerinnen.

Diese archaischen emotionalen Muster werden heuzutage natürlich mit unzähligen gesellschaftlichen Normen und rationalen Überlegungen überlagert. Das ist klar. Aber im Hintergrund wirken sie vielleicht noch immer mit.

Ja klar. Es könnte durchaus sein, dass z. B. gerade in einem Entscheidungskonflikt, in dem man evtl. in einem Bruchteil einer Sekunde entscheiden muss, ob man die Frau oder die Kinder rettet, diese alten Instinkte verhaltenswirksam werden.
Ich komme da aber scheinbar zu einer anderen Prognose als Du. Ich würde vermuten, dass die meisten Männer sich instinktiv für die Kinder entscheiden würden. Du kommst zu dem Schluss, dass sich die meisten Männer für die Frau entscheiden würden. Beide argumentieten wir evolutionspsychologisch. Klären können wir das natürlich nicht.

Da zeigt sich übrigen ein großer Schwachpunkt der Evolutionspsychologie. Sie ist häufig ziemlich arbiträr und man kann genau gegenteiliges Verhalten manchmal mit der selben theoretischen Grundlage begründen.
 

Benutzer164526 

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Echt nicht? Aber darauf läuft deine Argumentation doch hinaus. Ich verstehe es gerade wohl nicht.
Ich schrieb:
  • Alle Mütter, mit denen ich darüber gesprochen habe, vertraten ausnahmslos Sichtweise A.
  • Unter den Männern, mit denen ich darüber gesprochen habe, waren auch mehrere, die Sichtweise B vertraten.
Du behauptest nun, ich habe geschrieben, Männer würden mehrheitlich Sichtweise B vertreten.

Erkennst Du den Fehlschluss?
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich schrieb:
  • Alle Mütter, mit denen ich darüber gesprochen habe, vertraten ausnahmslos Sichtweise A.
  • Unter den Männern, mit denen ich darüber gesprochen habe, waren auch mehrere, die Sichtweise B vertraten.
Du behauptest nun, ich habe geschrieben, Männer würden mehrheitlich Sichtweise B vertreten.

Erkennst Du den Fehlschluss?

o. k. Kapiert.
 

Benutzer123446 

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Danke für die Überlegungen. Es kann natürlich sein, dass viel aus meinem Inneren kommt - oder andere es nicht so wahrnehmen.
Das sind drei Begebenheiten aus den letzten 1,5 Tagen als Beispiele:frown:...)
Ich verstehe die Gefühle, die du dabei hast. Ich verstehe sie aber besonders vor dem Hintergrund einer ungewollt kinderlosen Person, der solche Sprüche jedes Mal eins reinwürgen. Und ja, ich bin zufrieden, glücklich mit dem Rest meines Lebens, aber ich hätte auch gerne ein Kind. Obwohl ich nicht diese magische Leere in meinem Leben verspüre. Ich hätte gerne eins, ja... weil, eben.
Und deshalb finde ich das verletzend und herablassend.
Ich kenne auch Leute, die finden, dass ein gewisser Lebensstandard oder ein/e gewisse/s Automodell/-marke zum Leben gehören und die verächtlich und herablassend auf meine kleine Mietwohnung oder meinen Fiat Punto gucken. Da grinse ich nur. Was mir das sagt? Dass es eben doch etwas in MIR ist, das mich bei deinen ersten Beispielen so empfinden lässt.
 

Benutzer166040  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich verstehe die Gefühle, die du dabei hast. Ich verstehe sie aber besonders vor dem Hintergrund einer ungewollt kinderlosen Person, der solche Sprüche jedes Mal eins reinwürgen. Und ja, ich bin zufrieden, glücklich mit dem Rest meines Lebens, aber ich hätte auch gerne ein Kind. Obwohl ich nicht diese magische Leere in meinem Leben verspüre. Ich hätte gerne eins, ja... weil, eben.
Und deshalb finde ich das verletzend und herablassend.
Ich kenne auch Leute, die finden, dass ein gewisser Lebensstandard oder ein/e gewisse/s Automodell/-marke zum Leben gehören und die verächtlich und herablassend auf meine kleine Mietwohnung oder meinen Fiat Punto gucken. Da grinse ich nur. Was mir das sagt? Dass es eben doch etwas in MIR ist, das mich bei deinen ersten Beispielen so empfinden lässt.

Ungewollt kinderlos, bin ich das?

Ich habe angst, etwas zu verpassen.

Aber ...
schreiende Babys lösen einen Fluchtreflex bei mir aus, ich find Muttertiere beängstigend, ich find Aufregung um Babys generell übertrieben (dieser offenbar weibliche Reflex bei jedem Kinderwagen, der anrollt, in Entzückensschreie auszubrechen), stelle es mir eklig vor, Kacke und Pisse vom Baby wegzumachen, habe keine Geduld, 24/7 Aufmerksamkeit zu schenken, brauche meine 8 Stunden Schlaf, sonst bin ich reizbar, will beruflich noch weiterkommen und kann ohnehin momentan keine finanzielle Sicherheit bieten. Auch keinen festen Hierlassichmichnieder-Ort wegen des Berufs. Die Großeltern wohnen 4 Autostunden weg und die Kindergärten schließen mehrheitlich 3 Stunden VOR unserem Feierabend.
 

Benutzer163532  (36)

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Ungewollt kinderlos, bin ich das?

Ich habe angst, etwas zu verpassen.

Aber ...
schreiende Babys lösen einen Fluchtreflex bei mir aus, ich find Muttertiere beängstigend, ich find Aufregung um Babys generell übertrieben (dieser offenbar weibliche Reflex bei jedem Kinderwagen, der anrollt, in Entzückensschreie auszubrechen), stelle es mir eklig vor, Kacke und Pisse vom Baby wegzumachen, habe keine Geduld, 24/7 Aufmerksamkeit zu schenken, brauche meine 8 Stunden Schlaf, sonst bin ich reizbar, will beruflich noch weiterkommen und kann ohnehin momentan keine finanzielle Sicherheit bieten. Auch keinen festen Hierlassichmichnieder-Ort wegen des Berufs. Die Großeltern wohnen 4 Autostunden weg und die Kindergärten schließen mehrheitlich 3 Stunden VOR unserem Feierabend.
100 %ig genauso ging es mir auch immer. Vor meinem Kinderwunsch.
Damit will ich nicht sagen, dass er bei dir noch kommen wird, vielleicht tut er das nie. Aber es kann sich ändern, ich hätte es ja selbst nie für möglich gehalten.
Inzwischen ist mein Kind kein Baby mehr und ich finde andere Babys zwar süß, aber anstrengend. Diese flüssige Kacke 35 Mal am Tag, diese Babysabber, die einfach überall ist, dieses quietschende Quengeln... Babyschreien löst bei mir fast sofort Stress aus. Doch es gab Zeiten, da wollte ich genau das, aus tiefstem Herzen :zwinker:.
 

Benutzer123446 

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Ungewollt kinderlos, bin ich das?

Ich habe angst, etwas zu verpassen.

Aber ...
schreiende Babys lösen einen Fluchtreflex bei mir aus, ich find Muttertiere beängstigend, ich find Aufregung um Babys generell übertrieben (dieser offenbar weibliche Reflex bei jedem Kinderwagen, der anrollt, in Entzückensschreie auszubrechen), stelle es mir eklig vor, Kacke und Pisse vom Baby wegzumachen, habe keine Geduld, 24/7 Aufmerksamkeit zu schenken, brauche meine 8 Stunden Schlaf, sonst bin ich reizbar, will beruflich noch weiterkommen und kann ohnehin momentan keine finanzielle Sicherheit bieten. Auch keinen festen Hierlassichmichnieder-Ort wegen des Berufs. Die Großeltern wohnen 4 Autostunden weg und die Kindergärten schließen mehrheitlich 3 Stunden VOR unserem Feierabend.

Ruhig. Atmen nicht vergessen. :zwinker:
(Übrigens: Das "ungewollt kinderlos" bezog sich auf mich, bitte nicht falsch verstehen!)

Es kann ja auch sein, dass du wirklich in einer Umgebung lebst, die Kinderwunsch als "dazugehörig" und "normal" betrachtet. Das tue ich nicht, mein Freundes-Umfeld beherbergt Paare und Singles ohne Kinderwunsch, manche als Selbstversorger, andere wollen Karriere machen, andere eine Hundezucht aufmachen.
Würde ich an meinem alten Heimatort leben, wäre das sicher anders. Die Leute, die mit mir aufgewachsen sind, haben fast durch die Bank seit mehreren Jahren Kinder und feste Partner. Von daher kann es durchaus auch am Umfeld liegen.

Ich glaube, dass man sich selbst wirklich fragen muss, was man will. Und dass sich das durchaus auch ändern kann (nicht: muss). Bis ich 25 war, hatte ich überhaupt keinen Kinderwunsch und hätte mich auch keinem Kind zumuten wollen. Der Wunsch kam mit meinem jetzigen Partner und wuchs mit der Dauer unserer Partnerschaft.

Ich bin ehrlich: Für mich ist ein Kinderwunsch in erster Linie eine Bauchentscheidung. Den perfekten Zeitpunkt wird es nie geben. Ich wäre auch gern nochmal in ein bestimmtes Land geflogen und hätte dort gerne nochmal gearbeitet, aber das werde ich mit Kind aus Sicherheitsgründen definitiv nicht machen. Also muss ich das in 20 Jahren oder so tun. Da bin ich 55 und hoffentlich noch nicht reif für den Sarg :zwinker: Ich meine nur... es gibt viel "hätte", auch hier in meinem Leben. Jobmäßig, hobbymäßig. Aber ich werde ja nicht für alle Ewigkeit stillen, das Kind wird groß. Und mit Kind gibt es auch so viele "Reifechancen", Entwicklungschancen. Erfahrungen, die man ohne Kind eben nicht machen würde (und es gibt andere, die man mit Kind vermutlich nicht macht, ja).
Aber eben: Letztendlich war es bei mir das Bauchgefühl, das entschieden und gesagt hat, dass ich mit meinem Mann eine "Familie mit Kind(ern)" sein will, sofern es klappt.

Windeln wechseln und Ordnung halten werde ich nicht super finden. Ich brauche auch extrem viel Schlaf und ich werde sicher eine Chaotenmutter sein. Aber ich weiß mit Sicherheit, weil ich mich kenne und meinen Umgang mit Kindern kenne, dass ich trotzdem ein Kind möchte und dass ich mein Kind lieben werde, auch wenn es mir vermutlich manchmal gehörig auf den Zeiger gehen wird, dass ich nicht mehr nur meine Sachen aufräumen muss :zwinker:

Ich hoffe, es kam ein bisschen rüber was ich sagen wollte, das hat mich grad ein bisschen weggetragen... :ashamed:
 

Benutzer166040  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich beneide euch zm diesen Wunsch. Ich glaube, ich habe eine Ahnung davon, aber bei mir ist er einfach nicht da.
 

Benutzer163532  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich beneide euch zm diesen Wunsch. Ich glaube, ich habe eine Ahnung davon, aber bei mir ist er einfach nicht da.
Dann ist es doch okay, und vermutlich auch vernünftig, (erst mal) keine Kinder zu bekommen :smile:. Du bist doch auch erst 30, die nächsten 10 Jahre, oder sogar noch etwas länger, kann sich das doch auch noch ändern. Und falls nicht, bin ich sicher, dass du auf andere Weise ein erfülltes Leben haben wirst. Kinder sind einfach nicht für jeden ein Lebensziel. Das ist doch auch okay so.
Du bist einfach in einem Alter, in dem viele Menschen Eltern werden. Wahrscheinlich lässt dieser Druck, den du spürst, nach, wenn du älter wirst.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich verstehe die Gefühle, die du dabei hast. Ich verstehe sie aber besonders vor dem Hintergrund einer ungewollt kinderlosen Person, der solche Sprüche jedes Mal eins reinwürgen. Und ja, ich bin zufrieden, glücklich mit dem Rest meines Lebens, aber ich hätte auch gerne ein Kind. Obwohl ich nicht diese magische Leere in meinem Leben verspüre. Ich hätte gerne eins, ja... weil, eben.
Und deshalb finde ich das verletzend und herablassend.
Ich kenne auch Leute, die finden, dass ein gewisser Lebensstandard oder ein/e gewisse/s Automodell/-marke zum Leben gehören und die verächtlich und herablassend auf meine kleine Mietwohnung oder meinen Fiat Punto gucken. Da grinse ich nur. Was mir das sagt? Dass es eben doch etwas in MIR ist, das mich bei deinen ersten Beispielen so empfinden lässt.
Menschen mit Kindern müssen sich solche Sprüche aber auch anhören:
- wie könnt ihr in eurer situation Kinder bekommen?
- seit ihr nicht zu jung/alt für ein baby?
- nur ein einzelkind?
- wirklich (noch) ein geschwisterkind?
- etc

Es gibt Menschen, die haben immer an der Lebensführung anderer zu meckern.
 

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Ich beneide euch zm diesen Wunsch. Ich glaube, ich habe eine Ahnung davon, aber bei mir ist er einfach nicht da.
Kann sein, dass dieser Wunsch in Dir nie aufkommen wird. Das ist durchaus möglich.

Aber ich muss Velvet Velvet recht geben: Auch ich kenne diverse Frauen, die früher wirklich glaubhaft und felsenfest beteuert haben, dass sie sich nie und nimmer vorstellen können, Mutter zu werden. Und dann, meist ohne nach außen hin erkennbare Vorankündigung, entwickelten sie plötzlich einen ganz intensiven Kinderwunsch, bekamen je nach Alter und Beziehungsstatus teilweise regelrechte Panik, dass sie den richtigen Zeitpunkt verpasst haben und es nicht mehr klappen wird.

Ich habe das bei mehreren Frauen beobachtet, und mir ist das wirklich rätselhaft, vor allem, weil es oft recht plötzlich einsetzte. Und zumindest mal in Akademikerkreisen wo man erst relativ spät beruflich Fuß fasst, scheint es auch durchaus nicht unüblich zu sein, dass dieser Wunsch erst nach 30 aufkommt.
 

Benutzer123446 

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Menschen mit Kindern müssen sich solche Sprüche aber auch anhören:
- wie könnt ihr in eurer situation Kinder bekommen?
- seit ihr nicht zu jung/alt für ein baby?
- nur ein einzelkind?
- wirklich (noch) ein geschwisterkind?
- etc

Es gibt Menschen, die haben immer an der Lebensführung anderer zu meckern.

Das glaube ich. Das habe ich aber auch weder bezweifelt noch war es Thema.
Generell ist aber der Unterschied (von meiner Warte aus) der, dass ich "ungewollt kinderlos" bin und du vermutlich nicht "ungewollt mit Kind". Das macht im Empfinden durchaus einen Unterschied, weil man unterschiedlich angreifbar ist.

Davon ab war das aber wie gesagt nicht das Thema von RevierNordOst. Sondern das waren eben die Begebenheiten, von denen sie erzählt hat und die ich eben auch kenne. Niemand hat gesagt, dass es nicht anders herum auch Sprüche gibt.
 

Benutzer107106 

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Das glaube ich. Das habe ich aber auch weder bezweifelt noch war es Thema.
Generell ist aber der Unterschied (von meiner Warte aus) der, dass ich "ungewollt kinderlos" bin und du vermutlich nicht "ungewollt mit Kind". Das macht im Empfinden durchaus einen Unterschied, weil man unterschiedlich angreifbar ist.

Davon ab war das aber wie gesagt nicht das Thema von RevierNordOst. Sondern das waren eben die Begebenheiten, von denen sie erzählt hat und die ich eben auch kenne. Niemand hat gesagt, dass es nicht anders herum auch Sprüche gibt.
Ich meinte das auch eher auf die TS bezogen, die sich von außen kritisch beäugt fühlt. Das Gefühl wird nicht vergehen, es werden sich nur die Inhalte verändern.
[doublepost=1507480743,1507480602][/doublepost]
Kann sein, dass dieser Wunsch in Dir nie aufkommen wird. Das ist durchaus möglich.

Aber ich muss Velvet Velvet recht geben: Auch ich kenne diverse Frauen, die früher wirklich glaubhaft und felsenfest beteuert haben, dass sie sich nie und nimmer vorstellen können, Mutter zu werden. Und dann, meist ohne nach außen hin erkennbare Vorankündigung, entwickelten sie plötzlich einen ganz intensiven Kinderwunsch, bekamen je nach Alter und Beziehungsstatus teilweise regelrechte Panik, dass sie den richtigen Zeitpunkt verpasst haben und es nicht mehr klappen wird.

Ich habe das bei mehreren Frauen beobachtet, und mir ist das wirklich rätselhaft, vor allem, weil es oft recht plötzlich einsetzte. Und zumindest mal in Akademikerkreisen wo man erst relativ spät beruflich Fuß fasst, scheint es auch durchaus nicht unüblich zu sein, dass dieser Wunsch erst nach 30 aufkommt.
Ich hatte das auch. Binnen 24 Std kippte der Schalter von NIEMALS! zu BABY!
Ausgelöst durch das Baby von Freunden. Da ist wirklich eine Hormonwelle über mich geschwappt.
 
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