Bereust du, ein Kind bekommen zu haben?

Bereust du, ein Kind bekommen zu haben?

  • Ja, meistens

    Stimmen: 3 5,8%
  • Nein

    Stimmen: 49 94,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    52

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Im Bezug auf Schwangerschaft und Kinder bekommt man hier die Sympathien eher mit blumigen Formulierungen und Liebesbekundungen, so ist zumindest mein Eindruck. :hmm: Mir persönlich sind meistens die Diskussionen am Liebsten in denen Gefühle ausgesprochen werden ohne sie direkt zu relativieren damit niemand "einen falschen Eindruck" bekommt.
 

Benutzer140528  (50)

Meistens hier zu finden
Nein, habe ich nie ernsthaft bereut. Ich liebe meine Töchter.
Hätte halt nur gerne auch einen Sohn gehabt.
 

Benutzer164664 

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Das mit der Reue ist eben so eine Sache. Eine Beziehung hätte auch ohne Kinder irgendwann in die Brüche gehen können. Ich finde es etwas naiv, so stark an etwas festzuhalten, das zwangsläufig Veränderungen unterliegt. Die Entscheidung wurde getroffen und dann muss man lernen, damit zu leben. Hilfreich ist hierbei, die Gegenwart zu akzeptieren. Wenn man die Vergangenheit idealisiert, wird man in der Gegenwart nie glücklich werden.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Eswareinmal und Rosoideae Fragaria: Ich habe mir jetzt nochmal alle Beiträge von T tiefblick77 in diesem Thread durchgelesen und empfinde diese gar nicht als besonders negativ. Klar hat er einen gewissen "eigenen Stil", den man inzwischen ja auch schon kennt und der jetzt nicht zu den liebevollsten Schreibstilen gehört, aber in diesem Thema schreibt er eigentlich vor allem "ich empfinde", "nach meiner Erfahrung", "ich sehe das heute so", "ich habe mit Leuten gesprochen und daher den Eindruck, dass" woraufhin er sich für alle möglichen Dinge rechtfertigen musste, die in seinen Beiträgen nun echt nicht drin standen. Da geht's also meinem Eindruck nach schon um den Inhalt und nicht um seinen Diskussionsstil.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die Entscheidung wurde getroffen und dann muss man lernen, damit zu leben. Hilfreich ist hierbei, die Gegenwart zu akzeptieren. Wenn man die Vergangenheit idealisiert, wird man in der Gegenwart nie glücklich werden.

Da hast du sicher Recht, aber ich habe den Eindruck, als ob es nicht besonders hilfreich ist, dass die Art und Weise wie wir über unsere Kinder reden in hohem Maße konventionalisiert und ritualisiert ist. Alle abweichenden Äußerungen werden kritisch beäugt und das kann eine erstickende Wirkung haben.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Wurde denn in diesem Thread über T tiefblick77 herzgezogen bzw. wurde er unfair behandelt? Finde ich eigentlich nicht.
Am Anfang des Threads habe ich ihm auch ziemlich widersprochen. Aber das war deswegen, weil er da so ein "Männer-Frauen-Ding" angedeutet hat...allá "Frauen empfinden gewöhnlich so und so...und Männer eben so und so"....und das macht mich immer ziemlich fuchsig.


Übrigens: Ich möchte hier noch etwas zu bedenken geben: Natürlich ist es so, dass Kinder eine Beziehung auf die Probe stellen, weil ein Leben mit Kindern eben anders ist als eines ohne und sich dadurch natürlich auch die Beziehung verändert. Das ist einfach nur logisch, dass sich da etwas tut (in welche Richtung auch immer).
Man darf aber auch nicht ganz vergessen, dass es einfach auch den Zeitfaktor gibt. Die Beziehung schreitet einfach voran (ganz unabhängig vom Kind)....und es trennen sich auch Paare, die keine Kinder haben, einfach weil sie sich mit der Zeit auseinander gelebt haben. Nicht an jedem "Auseinanderleben" sind Kinder Schuld.
 

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Man darf aber auch nicht ganz vergessen, dass es einfach auch den Zeitfaktor gibt. Die Beziehung schreitet einfach voran (ganz unabhängig vom Kind)....und es trennen sich auch Paare, die keine Kinder haben, einfach weil sie sich mit der Zeit auseinander gelebt haben. Nicht an jedem "Auseinanderleben" sind Kinder Schuld.
Ich sehe das halt anders, weil wir vorher schon extrem lange zusammen waren und ganz verschiedene Lebensabschnitte und Herausforderungen gemeinsam gemeistert hatten. Und unser "Auseinanderleben" begann quasi direkt nach der Geburt. Es waren also nicht irgendwelche beliebigen Veränderungen, die uns als Paar überfordert haben, sondern es waren ganz konkret die Veränderungen und Herausforderungen, die mit den Kindern einhergehen. Deswegen halte ich es für plausibel, dass es ohne Kinder ähnlich wie in den vielen, vielen Jahren zuvor gelaufen wäre.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich sehe das halt anders, weil wir vorher schon extrem lange zusammen waren und ganz verschiedene Lebensabschnitte und Herausforderungen gemeinsam gemeistert hatten. Und unser "Auseinanderleben" begann quasi direkt nach der Geburt. Es waren also nicht irgendwelche beliebigen Veränderungen, die uns als Paar überfordert haben, sondern es waren ganz konkret die Veränderungen und Herausforderungen, die mit den Kindern einhergehen. Deswegen halte ich es für plausibel, dass es ohne Kinder ähnlich wie in den vielen, vielen Jahren zuvor gelaufen wäre.

Ja, klar, kann bei Euch so sein. Da stecke ich ja nicht drin. Ich wollte eben nur zu bedenken geben, dass eben nicht jedes Paar, das Kinder hat und sich getrennt hat, noch zusammen wäre, wenn es keine Kinder hätte.

Was aber auf jeden Fall definitiv nach meiner Wahrnehmung falsch ist (aber das sollte sowieso jedem klar sein), dass Kinder eine Beziehung kitten können. Nein, Kinder stellen wohl die allermeisten Beziehungen nochmal auf die Probe.

Ein Leben mit Kindern kann natürlich schön und bereichernd sein. Ein Zuckerschlecken ist es aber m.E. definitiv nicht. Aber das ist ja eigentlich auch nicht Sinn des Ganzen.
 

Benutzer76802  (30)

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Das Pendant zum Schwiegermuttersparmodus gibt es auf männlicher Seite aber auch. Väter die ständig die Verantwortung für die Kinder und den Haushalt auf die Frau in voller Gänze übertragen (er geht ja schließlich arbeiten) und frau sitzt 2-3 Jahre 24/7 daheim und ist in immer die jenige, die sich kümmern muss, jede Nacht, jeder Zahn, jedes Fieber, jeder Kotzfleck an der Wand. Ist der Herr mal so gnädig und “babysittet“ das eigene Kind, hinterlässt eine Spur der Verwüstung im Haushalt. Ich habe mehrere Freundinnen und eine ganz akut, die ernsthaft überlegen/überlegt haben sich wegen dieses Verhaltens von ihrem Partner zu trennen. Die völlige Unsouveränität des Partners im Umgang mit den Kindern sowie des Unverständnis für die Problematik und die völlige Erschöpfung der Partnerin war hier das Hauptproblem.

Noch krasser ist es, wenn der Partner erwartet das Frau, obwohl sie selbst arbeiten geht, neben Arbeit & Kind auch den Haushalt komplett alleine Schmeisst, weil er ja so schwer arbeiten geht. Mal aufpassen oder mal ne Spühlmaschine ein/ausräumen oder ne Maschine Wäsche anstellen empfinde ich, aus eigenen Erfahrungen schon als puren Luxus. Ich War ein halbes Jahr Zuhause, danach immer arbeiten, auch wenn ich ne Zeitlang nur auf 450€ beschäftigt war, es nagt einfach Zusätzlich an einen, wenn man neben der arbeit auch noch sonst alles allein machen darf. Und da kann einen schon der Gedanke kommen sich zu trennen... Aber das ändert ja nichts an der Situtation oder den Faktor Kind, denn das hat damit einfach nichts zu tun, das ist dann eindeutig ne Paar sache, die nicht wirklich funktioniert.


Ich sehe das halt anders, weil wir vorher schon extrem lange zusammen waren und ganz verschiedene Lebensabschnitte und Herausforderungen gemeinsam gemeistert hatten. Und unser "Auseinanderleben" begann quasi direkt nach der Geburt. Es waren also nicht irgendwelche beliebigen Veränderungen, die uns als Paar überfordert haben, sondern es waren ganz konkret die Veränderungen und Herausforderungen, die mit den Kindern einhergehen. Deswegen halte ich es für plausibel, dass es ohne Kinder ähnlich wie in den vielen, vielen Jahren zuvor gelaufen wäre.

Aber mit absoluter Sicherheit kannst du das eben auch nicht sagen bzw behaupten. Denn Euer leben ist nun mal so gelaufen mit Kindern. deswegen finde ich das schon ein wenig, eben nicht plausibel gesagt. Man lebt ja im hier und jetzt nicht in der Vergangenheit oder in der "ich wünsche mir ne Lebenssituation" Wir können nicht wissen, was wie, wo, passiert wäre, hätten wir uns anders entschieden und ich finde das auch gut so, immerhin ist ja doch ein Wunsch vorausgegangen kinder in die Welt zu setzten. Wenn dies nun heißt das auf einmal Probleme auftreten, weil doch beide ne andere Sicht haben ihre Kinder zu erziehen, dann hat man mitunter vll. durchaus ein Problem, aber dann muss man sich eben, wie mit allem anderen auch, gemeinsam hinsetzten und drüber reden, und wenn es alleine nicht klappt dann mit unter auch mit professioneller Hilfe
 

Benutzer164526 

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Aber mit absoluter Sicherheit kannst du das eben auch nicht sagen bzw behaupten.
Wenn es danach ginge, dann dürfte man fast gar nichts mehr sagen. Aus meiner Sicht ist das ein ziemliches Totschlagargument, denn man weiß fast nichts im Leben mit absoluter Sicherheit. Fast immer müssen wir uns mit der Abwägung von Wahrscheinlichkeiten begnügen.

Man lebt ja im hier und jetzt nicht in der Vergangenheit oder in der "ich wünsche mir ne Lebenssituation"
Dann beantrage halt bei den Moderatoren, dass der Thread gelöscht wird, wenn Du die Fragestellung an sich für unzulässig hältst. Denn darauf läuft Deine Aussage doch letztendlich hinaus. Wenn man vergangene Entscheidungen grundsätzlich nicht in Frage stellen darf, dann ergibt ein Thread, in dem gefragt wird, ob man etwas "bereut", absolut keinen Sinn.

Wenn dies nun heißt das auf einmal Probleme auftreten, weil doch beide ne andere Sicht haben ihre Kinder zu erziehen, dann hat man mitunter vll. durchaus ein Problem, aber dann muss man sich eben, wie mit allem anderen auch, gemeinsam hinsetzten und drüber reden, und wenn es alleine nicht klappt dann mit unter auch mit professioneller Hilfe
Nicht für alle Probleme im Leben gibt es eine zufriedenstellende Lösung. Aber das wirst Du vielleicht auch noch lernen.
 

Benutzer76802  (30)

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Nicht für alle Probleme im Leben gibt es eine zufriedenstellende Lösung. Aber das wirst Du vielleicht auch noch lernen.

Das muss man mit sich selbst ausmachen, da magst du recht haben, aber von vornerein zu sagen es hat keinen sinn, weil vll jeder stur auf seins besteht, finde ich falsch, gerade dann wenn man schon jahre lang ein Paar ist und davor ja alles so super lief, dann will man dies doch wieder zurück, also im normal fall, und wenn das probleme gibt muss man sich dem halt stellen, und vll auch mal um die schon vorangeschrittene beziehung kämpfen, aber den schuh den Kindern "zuzuschieben" bzw zu meinen das es vll schon bissel an ihnen liegt, auch wenn man eigentlich rationell weiß, das sie 0 dafür köennen, nur weil die probleme genau dann anfingen, halte ich für schlicht falsch.
 

Benutzer164526 

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Die Entscheidung wurde getroffen und dann muss man lernen, damit zu leben.
Und die zahlreichen Paare, denen das nicht gelingt, oder die zumindest nicht mehr richtig glücklich werden, die sind halt einfach alle nicht schlau genug, oder wie?

Sorry, ich habe lange damit gezögert das zu schreiben, weil ich Dich mag und weiß, dass Du das aus einer ganz anderen Perspektive betrachtest, aber ich finde es schon teilweise ärgerlich, wie hier Probleme, die nachweislich sehr viele Menschen betreffen, kleingeredet und als bloßes Resultat einer falschen Einstellung abgetan werden.
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aber von vornerein zu sagen es hat keinen sinn, weil vll jeder stur auf seins besteht, finde ich falsch,
Das habe ich auch keineswegs getan, und ich frage mich ernsthaft wie Du überhaupt darauf kommst. Ist ja nun nicht so als wären unsere Kinder erst ein oder zwei Jahre alt.

gerade dann wenn man schon jahre lang ein Paar ist und davor ja alles so super lief, dann will man dies doch wieder zurück, also im normal fall, und wenn das probleme gibt muss man sich dem halt stellen, und vll auch mal um die schon vorangeschrittene beziehung kämpfen,
Und wie kommst darauf, dass dies nicht geschehen ist bzw. noch immer geschieht? Nur ist es halt so, dass jahrelanges Kämpfen irgendwann auch zu Ermüdung und Resignation führt.

aber den schuh den Kindern "zuzuschieben" bzw zu meinen das es vll schon bissel an ihnen liegt, auch wenn man eigentlich rationell weiß, das sie 0 dafür köennen, nur weil die probleme genau dann anfingen, halte ich für schlicht falsch.
Ich nehme zur Kenntnis, dass Du nicht zwischen der Benennung von Kausalitäten und Schuldzuweisungen unterscheiden kannst oder willst. Aber ich mache halt diese Unterscheidung, und deswegen teile ich diese Einschätzung nicht.
 

Benutzer164664 

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Und die zahlreichen Paare schrieb:
Wäähh.. meine Antwort wurde irgendwie nicht abgeschickt... :ninja:

Also mit "schlau sein" hat das herzlich wenig zu tun. Wenn sich eine Beziehung durch die Elternschaft verschlechtert, muss man sich entweder trennen oder an der Beziehung arbeiten. Da man Kinder nicht "zurückgeben" kann, gibt es keine andere Lösung. Selbstverständlich kann man auch gar nichts tun, in einer schlechten Beziehung ausharren und von alten Zeiten träumen. Davon wird man aber auch nicht glücklich. Es kann zeitweilig natürlich eine Entlastung sein, sich diesen Gefühlen hinzugeben, aber irgendwie muss man doch weitermachen?

Meine Beziehung hielt auch über 10 Jahre und hat sich -gänzlich ohne Elternschaft- auch verändert und besteht jetzt nicht mehr. Hätte ich vor 5 Jahren auch nicht geglaubt, ist nun aber so.

Warum du jetzt gerade mich so rausgreifst, verstehe ich jedoch nicht. Ich finde Gefühle der Reue verständlich und bis zu einem gewissen Grad okay. Wenn sich eine Beziehung wieder verbessert (z.b. durch Paartherapie), wären diese Gefühle bestimmt auch wieder weg.

Letztendlich bereust du ja vielleicht nicht so sehr die Elternschaft, sondern bist unzufrieden aufgrund der veränderten Beziehung. Und wenn du starr darauf beharrst, dass die Beziehung ohne Kinder nun auf jeden Fall glücklich wäre, machst du dich nur unglücklich. Kann ja sein, dass es so gekommen wäre, aber hätte auch sein können, dass sich deine Frau in einen anderen verliebt etc etc.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
Ich glaube in eine Beziehungschieflage kann jeder schliddern. Egal wie harmonisch die Beziehung lange Zeit lief. Ob mit oder ohne Kinder.

Mit Kindern ist die Fallhöhe bei einer Trennung halt ungleich höher, da man ja idR. auch gleichzeitig Vermögen aufgebaut hat.
Daher rauft man sich bestimmt mehr und länger zusammen und damit schlägt die Beziehungskrise auch massiver als bei Singels zu.

Das ist bestimmt auch ein Grund.
 

Benutzer164526 

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Warum du jetzt gerade mich so rausgreifst, verstehe ich jedoch nicht.
Ich habe Dich nicht rausgegriffen oder rausgepickt. Dein Beitrag war nur einer unter sehr vielen, auf die ich geantwortet habe. Ich habe sogar eher gezögert, auf Deinen Beitrag zu antworten, weil ich es vermeiden wollte, Dich vor den Kopf zu stoßen. :smile:
 

Benutzer76802  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Und die zahlreichen Paare, denen das nicht gelingt, oder die zumindest nicht mehr richtig glücklich werden, die sind halt einfach alle nicht schlau genug, oder wie?

Sorry, ich habe lange damit gezögert das zu schreiben, weil ich Dich mag und weiß, dass Du das aus einer ganz anderen Perspektive betrachtest, aber ich finde es schon teilweise ärgerlich, wie hier Probleme, die nachweislich sehr viele Menschen betreffen, kleingeredet und als bloßes Resultat einer falschen Einstellung abgetan werden.
[doublepost=1511193527,1511192921][/doublepost]
Das habe ich auch keineswegs getan, und ich frage mich ernsthaft wie Du überhaupt darauf kommst. Ist ja nun nicht so als wären unsere Kinder erst ein oder zwei Jahre alt.


Und wie kommst darauf, dass dies nicht geschehen ist bzw. noch immer geschieht? Nur ist es halt so, dass jahrelanges Kämpfen irgendwann auch zu Ermüdung und Resignation führt.


Ich nehme zur Kenntnis, dass Du nicht zwischen der Benennung von Kausalitäten und Schuldzuweisungen unterscheiden kannst oder willst. Aber ich mache halt diese Unterscheidung, und deswegen teile ich diese Einschätzung nicht.

Wir sind ja gerade in ner ähnlichen situation, wir raufen uns zwar zusammen, bzw haben es aber ganz überstanden ist das noch nicht. Und wir hatten so phasen immer mal wieder in den letzten jahren, und gerade auch wie bei euch seiddem unser Sohn da ist, liegt aber vll bei uns auch mit dran das wir davor ne Fernbeziehung geführt habe, aber das tut denke ich nichts zur sache ob man davor, schon zusammen gelebt hat oder danach. Und vor kurzem war es richtig, richtig schlimm..

Menne war schon fast vorm aufgeben, ihm gings dreckig, mir gings dreckig und das ist teilweise immer noch so, aber damit hat gerade unsere Sohn absolut nichts zu tun, damals waren wir halt ein unbeschwertes junges paar, das die zeit zusammen un glaublich genoss, danach kam das zusammen leben, sich um ein kind kümmern, nebenbei arbeiten gehn, kompromisse schließen, und dazu auch noch sich selbst treu bleiben und zeit für zweisamkeit finden, das ist schon so oft in reibereien oder schreitigkeiten ausgeartet, die mit unter weniger bis sehr heftig liefen. Aber das ist doch ein ding zwischen uns als paar und nicht zwischen uns, und unserem Kind. Wir haben uns hingesetzt und gerdet, was schief läuft, was wir meinen das sich ändern muss, was der andere meint was er davon umsetzten kann, so gingen zwei komplette abende drauf, schlussendlich sind wir zum entschluss gekommen das wir nicht aufgeben wollen, und zwar nicht für unseren Sohn sondern für uns selbst als paar, weil wir uns natürlich immer noch lieben, aber das leben eben keine rosa rote brille ist.
 

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
liegt aber vll bei uns auch mit dran das wir davor ne Fernbeziehung geführt habe, aber das tut denke ich nichts zur sache ob man davor, schon zusammen gelebt hat oder danach.
Wir hatten ebenfalls jahrelang eine Fernbeziehung, aber dann auch jahrelang zusammen gewohnt, bevor die Entscheidung für Kinder fiel. Und klar, wenn man zusammenzieht, dann verändert sich auch manches, und das kann anfangs auch zu Konflikten führen, aber im Vergleich zu den Belastungen durch Kinder ist das meines Erachtens vernachlässigbar. Insofern würde ich mal darauf tippen, dass auch eure Probleme zu 80% auf die Geburt des Kindes oder der Kinder zurückzuführen sind und nur zu höchstens 20% auf das Zusammenziehen.

Aber das ist doch ein ding zwischen uns als paar und nicht zwischen uns, und unserem Kind.
Klar, die Konflikte bestehen zwischen den Eltern, aber die Ursache dieser Konflikte ist doch die veränderte Lebenssituation infolge der Elternschaft.
 

Benutzer76802  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Würde ich nun nicht sagen, wir waren schon vorher eltern, bevor wir ganz auszogen und nur gemeinsam als Paar mit Kind gelebt haben, wir haben ja gut 3 Jahre zusammen mit unseren Kind bei mein Eltern gelebt, da ich noch in Ausbildung war und wir uns damals noch keine eigenen Wohnung leisten konnten. die Probleme fingen erst danach an, wo wir ausgezogen sind, zu anfang lief alle ssuper und dann schlich sich das so ein, das es halt probleme gab, er war unzufrieden ich ebenfalls, ich fühle mich teilweise immer total "überfordert" bzw allein gelassen, weil ich im prinzip alles allein schmeissen soll, aber zustätzlich noch arbeiten gehn soll, weil ja sonst das geld nicht reicht. Das hat absolut nichts mit unseren Sohn zu tun.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das hat absolut nichts mit unseren Sohn zu tun.
Es geht nicht darum dass dein Sohn daran Schuld ist. Es geht darum, dass die problematische Situation, so wie sie aktuell ist (Stress im Alltag, Überforderung durch Doppelbelastung Kind, Haushalt und Arbeit) NICHT gegeben wäre, wenn du keinen Sohn hättest.
(Dass es in diesem Fall andere problematische Situationen geben könnte, ist ein anderes Thema).
 
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