Berühren wir uns im Alltag zu wenig?

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Auf "Zeit-online" gibt es einen Artikel von Yael Inokai, der beklagt, dass körperliche Berührungen außerhalb intimer Beziehungen in unserer Kultur immer mehr verschwinden.

Berührungen: Wir sind so angefasst

Ich finde den Artikel sehr interessant, weiß aber nicht wirklich, wie ich selbst dazu stehe.

Einerseits finde ich die Sichtweise der Autorin nachvollziehbar und "schön". Andererseits bin ich selbst ein Mensch, der äußerst sparsam mit körperlichen Berührungen umgeht und dem körperliche Berührungen außerhalb von Partnerschaft, Familie, sehr engen Freundschaften zunächst mal ziemlich unangenehm sind und der lieber auf körperlicher "Distanz" bleibt. Wobei mir selbst unklar ist, warum das eigentlich so ist.

Wie seht Ihr das?
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mir sind Menschen, die mich ohne Grund anfassen, erstmal suspekt. Ich hab eine Wohlfühlzone und da ist jedem gut geraten, nicht in diese Einzudringen, wenn ich ihn nicht kenne.
Bei Kindern ist das was anderes - wenn diese auf mich zukommen und mich von sich aus umarmen oder küssen wollen (Wange höchstens!), dann fühle ich mich nicht unwohl. Erwachsene bitte nur mit "Grund". Gründe sind Begrüßung und Verabschiedung sowie "Abwendung von Gefahr".

Aber ich fasse schnell Vertrauen und wenn mir jemand sympathisch ist, brauche ich auch durchaus eine gewisse Nähe. Zum Beispiel umarme ich Menschen, die ich mag, sehr gerne - allerdings nehme ich Rücksicht, wenn diese Person eventuell ein anderes Nähebedürfnis hat.

Einzig bei meinem Partner sehe ich das anders - wir müssen uns schon auf ein Nähebedürfnis einigen, mit dem wir beide glücklich sind. Es hilft ja nichts, wenn es einem zu viel, dem anderen aber viel zu wenig ist.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich empfinde das gar nicht so wie die autorin.im gegenteil,ich bin sehr froh darüber,nicht einfach ungefragt von fremden berührt zu werden.als hochsensible,die zudem ständig gefahr läuft,reizüberflutung ausgesetzt zu sein,ist es für mich extrem wichtig,reize auf ein minium zu reduzieren-und dazu gehören natürlich auch berührungen.an vielen tagen sind die nämlich nicht nur unangenehm,sondern unerträglich für mich.wenn mich an einem solchen tag zb jemand im bus streift oder ich zu eng neben jemandem stehen oder sitzen soll,bereitet mir das nicht nur extremes unwohlsein,sondern auch leichte schmerzen.und da bin ich natürlich heilfroh,je weniger sowas vorkommt.

versteh mich nicht falsch:ich genieße (wenn ich denn gerade in stimmung dafür bin,ist immer tagesformabhängig bei mir) nähe und zärtlichkeit etc sehr,knuddel menschen,die ich lieb hab,sehr gern und es kommt auch vor,dass ich neue bekanntschaften (zb in einer bar,wenn man zusammen eine lustige und schöne zeit hatte) auch zum abschied umarme.aber ich vertrage berührungen genau wie andere reize eben nur in einem gewissen maß und eben nur dann,wenn ich dazu gerade bereit bin,denn sonsts ists halt eine qual.und da verstehe ich nicht,worüber sich die autorin beklagt,denn ich finde,wir (bzw menschen mit sozialen kontakten) haben schon genug gelegenheit,andere zu berühren und berührt zu werden.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Wir leben mitten in Widersprüchen. Auf der einen Seite geht es kaum mehr ab ohne die drei onimösen Küsse, auf der andern ASeite sind wir Menschen für einander tabu.

Die drei Küsse haben schon fast den Händedruck verdrängt. Wir kommen uns dabei sehr nahe, machen einander bei ungeschicktem Küssen sogar nass, aber es gibt eigentlich kaum etwas was uns den andern Menschen mehr auf Distanz hält als das rituelle Küssen.

Körperliche Nähe ist wirklich verpönt. Wobei es die Frauen dabei doch nich besser haben. Unsere Mam mat uns so viel körperlich berührt, aus Lust und aus Liebe --wenn mein Pa so mit uns umgegangen wäre, er wäre heute noch im Strafvollzug :grin:
Diese fast-Nulltoleranz schafft aber Probleme. Nicht für mich, ich kann meine Kuschelsucht bezähmen. Aber für Menschen die genau aus diesem Grund auf Berührungen verzichten müssen. In gewissen Heimen gibt es bereits die Aufgabe der "Berührerinnen", die müssen auf irgendwie legalem Weg Menschen mit körperlicher Nähe "versorgen", die als Pflegefälle auf Intimität verzichten müssen.

Off-Topic:
In meinem Beruf bin ich übrigens auch mit dem Thema konfrontiert. Nicht weil ich körperliche Nähe selber brauche, sondern weil ich das Bedürfnis danach bei anderen spüre. Das ist dann einer der seltenen Fälle wo ich lieber eine Frau wäre :zwinker:
 

Benutzer27629 

Meistens hier zu finden
Freundinnen/Freunde, Kolleginnen und Familienmitglieder umarme ich in der Regel zur Begrüßung, aber weitere Berührungen brauche ich da nicht unbedingt, außer sie ergeben sich aus einem Spaß heraus oder ggf. wenn jemand getröstet werden muss, aber sowas ist ja normalerweise nicht die Regel.
Fremden oder entfernt Bekannten die Hand zu geben finde ich eigentlich unnötig, mache es aber natürlich im erforderlichen Kontext wegen der Konventionen.
Mir persönlich würde es reichen, nahen körperlichen Kontakt nur bei auch vorhandener intimer Verbindung (oder auf dem Weg dahin) zu haben und da genieße ich es auch sehr.
Insofern finde ich es nicht schlimm, falls die körperlichen Alltagsberührungen tatsächlich zurückgegangen sind, mich würde das eher unter Druck setzen, dass ich da "mitmachen" muss.
Finde es besser, wenn es etwas besonderes mit nahestehenen Menschen ist.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Von wirklich Fremden möchte ich nicht ungefragt angefasst werden - warum auch? Klar, wenn ich in einen "Kuschelkurs" gehe, wär das was anderes. Aber im Alltag sehe ich keinen Grund, ohne vorige Kommunikation von irgendwem berührt zu werden oder andere von mir aus anzufassen.
Distanzzonen und Territorialität - Der Umgang mit Raum

Dabei bin ich ein sehr taktil und haptisch orientierter Mensch. Ich mag Massagen - aktiv und passiv. Umarmen ist eins meiner liebsten Hobbys. Bin ziemlich berührungsbedürftig. Ich mag "Anfasser", also Leute, die im Dialog einen zwischendurch antippen, mir die Hand auf den Arm legen usw. - bei einer vorhandenen Grundsympathie jedenfalls. Und für mich hat auch ein fester Händedruck was sehr Reizvolles.
Off-Topic:
Der eine Dozent von mir, mit dem ich mich sehr gut verstehe und in den ich verknallt bin, ist son Mittendrinanstupser, meist an der Schulter. Beim Händedruck fasst er nach - also wir geben einander normal förmlich verabschiedend die Hand und er drückt dann noch einmal zwei-drei Sekündchen nach.
Neulich hab ich mich mit wem aus meiner Klasse unterhalten, da ging es genau um das Thema "Berührungen mit Leuten, mit denen ich nicht befreundet bin". Sie war völlig erstaunt und meinte, jener Dozent sei doch total auf physische Distanz bedacht und gebe einem ja sogar seltenst die Hand. Und er habe in der Diskussion um Distanzzonen doch gesagt, er meide Berührungen außerhalb von Familie und engen Freundschaften. Daran erinnere ich mich sogar ...


Eine Freundin von mir ist eigentlich Berührungsvermeiderin, was mit ihrem Vater zu tun hat, der in ihrer Jugend etwas übergriffig war - kein Missbrauch, aber er hat gern beim Fernsehen auf dem Sofa mit seiner pubertierenden Tochter gekuschelt, ihr war das unangenehm, aber er hat das nicht respektiert. Noch heute ist es ihr unangenehm, bei Filmabenden mit ihren engsten Freundinnen gemeinsam auf dem Sofa rumzulümmeln, sie setzt sich in den Sessel und beneidet die anderen, denen das gut tut.
Als sie mir das erzählte, war ich überrascht, denn wenn wir uns begrüßen und verabschieden, umarmen wir uns sehr lange. Länger als bei den meisten anderen Freundschaften, die ich führe. Und sie berührt auch zwischendrin gern mal, bei Zwiegesprächen hält sie gern meine Hand.
Ich fragte sie, ob ich etwa Signale übersehen hätte, dass sie das Umarmen gar nicht will. Ob ich ihr all die Zeit immer zu nahe getreten sei.
"Ach, mit dir ist das anderes. Du umarmst respektvoll und liebevoll zugleich und ich genieße das. Von dir würd ich mich sogar massieren lassen und wär dabei entspannt."

Ein anderer Freund von mir möchte auch von Freunden
"meistens" gar nicht berührt werden. Also lasse ich es. Irgendwann fragte er, warum ich ihn nicht mehr umarme.
"Du hast doch gesagt, du magst das nicht."
"Meistens."
Seither frage ich ihn, wenn wir uns begrüßen, ob heute "meistens" ist. :grin:

Edit:
Yael Inokai schrieb:
Ich wurde als Kind häufig als störrisch bezeichnet. "Fass sie nicht an, sie mag das nicht", sagte man in meiner Gegenwart über mich. Es war alles andere als wahr. Was ich wollte, war, dass man auf mich eingeht und schaut, ob mir nach einer Umarmung ist oder nicht. Ich wollte nicht immer berührt werden. Aber ich wollte bestimmt nicht nie berührt werden.
Berührung verlangt Instinkt und Empathie. Das Annehmen des anderen auf Augenhöhe. Grenzen kennen lernen und Grenzen akzeptieren.
Vielleicht fällt es uns auch deshalb so schwer: Weil wir unseren Panzer verlassen müssten. Die Sicherheit, die wir uns von Ironie und Kälte versprechen.
Seit ich weiß, dass L. und D. eher Distanz mögen, bin ich aufmerksamer und frage öfter bzw. sage tatsächlich: "Ich würd dich gern umarmen. Ist es dir recht?" Das war zu Anfang befremdlich, aber ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Mein einer Chef aus der Geschäftsführung ist ein sensationell guter Umarmer. Kam kürzlich vor, dass ich nach einem anstrengenden Tag in der Kita nur deswegen kurz in sein Büro ging.
Und beim Umarmen flüsterte ich ihm ins Ohr:
"Eigentlich hab ich gar keinen Anlass herzukommen, mir ist kein Vorwand eingefallen. Wollte dich nur kurz sehen, weil mir danach war, dich zu umarmen."
Er lächelte, drückte mich noch fester und flüsterte zurück: "Das ist ein sehr, sehr guter Anlass."
Später schrieb er mir eine SMS, dass er sich immer noch freue, dass ich ihn kurz besuchte und ihm das sagte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer84435 

Meistens hier zu finden
Wir haben eher viel zu viele Berührungen. Kein Wunder, dass Erkältungskrankheiten regelmäßig die halbe Bevölkerung nerven.

Man sollte sich lieber die ostasiatischen Kulturen als Vorbild nehmen.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Umarmung – Wikipedia
Hihi. Ab jetzt fordere ich ggf. Umarmungen mit Hinweis auf deren präventive Wirkung ein. Natürlich nur von prinzipiell Umarmwilligen.
Gesundheitliche Folgen
Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass Umarmungen positive Auswirkungen auf die Gesundheit besitzen. Studien haben gezeigt, dass sie die Bildung der Hormone Oxytocin und Prolaktin fördern, den Blutdruck reduzieren, sowie eine vorbeugende Wirkung gegen Depressionen besitzen.

BBC NEWS | Health | How hugs can aid women's hearts
 
G

Benutzer

Gast
Ich werde nicht gerne berührt und kuschel auch nicht gerne - das war schon als Kleinkind so; keine Ahnung, woher das kommt. Der einzige Mensch, bei dem ich gerne kuschel ist tatsächlich mein Freund. Ich teile daher das Empfinden der Autorin nicht - wenn es nach mir ginge, könnten wir körperlich gerne noch mehr auf Distanz gehen :zwinker:
 
B

Benutzer

Gast
Ähm... ich finde den Artikel ganz blöd. Warum soll sich das denn bitte "ändern müssen"? Sollte diese Entscheidung nicht jeder für sich treffen können? Je nach Umfeld umarmt man sich mehr oder weniger und unter Freunden darf man das ja auch kommunizieren. Aber viel Körperkontakt zu einem Idealzustand zu erklären, finde ich nun sehr bescheuert.

Eine frühere Freundin von mir könnte man so als Ökohippie bezeichnen und ich empfand ihre Umarmungen irgendwie immer als awkward lang. Auch ihre Freunde legten auf Körperkontakt viel wert, deswegen fühlte ich mich ihnen aber nicht emotional näher. Im Gegenteil, es wirkte irgendwie bemüht und befremdlich auf mich, darauf kann ich verzichten. Ich habe zwar keine Berührungsängste, aber sehe auch keinen Sinn zu körperlicher Nähe zu mir unnahen Menschen. Umarmungen von Freunden sind nett, aber nur dann sinnvoll, wenn sie eben beiden etwas geben.

Ich finde die Gedanken der Autorin unglaublich weit hergeholt und dass sie es dann noch auf die weibliche Unberührbarkeit schiebt, daneben. Wie sie selbst schreibt, wäre sie gerne öfter berührt worden; das mag sie natürlich so empfinden, aber deswegen Menschen ohne diese Bedürfnisse als ängstlich darzustellen, ist doch etwas haltlos. Ich konnte ihren Gedanken nichts abgewinnen, da waren zu viele Verallgemeinerungen drin.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Warum soll sich das denn bitte "ändern müssen"? Sollte diese Entscheidung nicht jeder für sich treffen können? Je nach Umfeld umarmt man sich mehr oder weniger und unter Freunden darf man das ja auch kommunizieren.
Dem stimme ich zu.

Umarmungen von Freunden sind nett, aber nur dann sinnvoll, wenn sie eben beiden etwas geben.
Ja, auf jeden Fall. Ich find Umarmungen mehr als "nett", mir bedeuten sie enorm viel. Aber das ist eben individuell. Und wenn man davon nichts hat, sollte das respektiert und akzeptiert werden.
Mir liegt es fern, jene Menschen in meinem Bekanntenkreis irgendwie abzuwerten, die bezüglich Berührungen eher zurückhaltend sind. Menschen sind verschieden, und das ist auch gut so.

Meine Friseurin unterhielt sich mit mir mal darüber, wie verschieden Menschen die Kopfwäsche empfinden. Es gibt Leute, die sich dabei verkrampfen, auch beim xten Besuch. Ihnen bietet sie an, sich selbst die Haare zu waschen, und bislang haben die meisten das wohl sehr dankbar angenommen.

Ich genieße es, mir von ihr die Haare waschen zu lassen, sie massiert dabei gekonnt die Kopfhaut. Sie hat keinen normalen Friseurstuhl an ihrem Haarwaschbecken, sondern einen gemütlichen schwarzen Sessel samt Fußbänkchen davor. Ich liebe es und würde glatt ein Kopfwaschabonnement abschließen ... :love:
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich persönlich finde das ja zu nahe, aber man passt sich ja auch der Gesellschaft an.
bitte verallgemeinere das doch nicht.ich passe mich da nicht an,weil ich dazu schlicht keinen grund sehe.an erster stelle steht mein wohlbefinden-und wenn ich mich unwohl fühle (schöne untertreibung meinerseits übrigens),weil mir jemand zu nahe kommt,quäl ich mich sicher nicht unnötig selber und machs einfach mit,sondern zeige sofort grenzen auf.

Ähm... ich finde den Artikel ganz blöd. Warum soll sich das denn bitte "ändern müssen"? Sollte diese Entscheidung nicht jeder für sich treffen können?
da waren zu viele Verallgemeinerungen drin.
exakt so hab ich den artikel auch empfunden.ist ja ok,wenn sie gern mehr körperkontakt zu fremden menschen haben mag-aber sowas ist wie so vieles nun mal total individuell und kann nicht verallgemeinert werden.ich sage ja auch nicht,dass alle mehr ruhe brauchen,nur weil ich selbst ein so starkes ruhebedürfnis hab...

Meine Friseurin unterhielt sich mit mir mal darüber, wie verschieden Menschen die Kopfwäsche empfinden. Es gibt Leute, die sich dabei verkrampfen, auch beim xten Besuch.
davon abgesehen,dass ich haarwäsche beim friseur (also ohne dass man zb farbe bekommen hat oä) eh sinnlos finde:ich bin generell verkrampft und unentspannt-und ich kanns generell nicht ab,wenn mir wer am kopf rumtatscht.kann das also bestens nachvollziehen.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
davon abgesehen,dass ich haarwäsche beim friseur (also ohne dass man zb farbe bekommen hat oä) eh sinnlos finde:ich bin generell verkrampft und unentspannt-und ich kanns generell nicht ab,wenn mir wer am kopf rumtatscht.kann das also bestens nachvollziehen.

Ist auch sinnvoll beim Haarschnitt. Vielleicht nicht, wenn bei langen Haaren nur die Spitzen geschnitten werden, aber bei meinen derzeit kurzen Haaren gibt es schon gute Gründe für einen Schnitt mit feuchtem Haar.
Wem es unangenehm ist, sollte die Gelegenheit zum Selberwaschen bekommen, so wie es bei meiner Scherenkönigin der Fall ist. Wie das Selberfönen sehe ich das als Service. (Wobei ich nie föne - bis der Schnitt fertig ist, sind die Haare trocken.)
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Ist auch sinnvoll beim Haarschnitt. Vielleicht nicht, wenn bei langen Haaren nur die Spitzen geschnitten werden, aber bei meinen derzeit kurzen Haaren gibt es schon gute Gründe für einen Schnitt mit feuchtem Haar.
Wem es unangenehm ist, sollte die Gelegenheit zum Selberwaschen bekommen, so wie es bei meiner Scherenkönigin der Fall ist. Wie das Selberfönen sehe ich das als Service. (Wobei ich nie föne - bis der Schnitt fertig ist, sind die Haare trocken.)
da reicht anfeuchten,dazu muss nicht gewaschen werden.
und beim friseur würd ich mir selber nicht die haare waschen wollen,wüsste gar nicht,wie ich das an deren becken bei meiner haarlänge machen sollte-außerdem gefallen mir deren produkte nicht (benutze zur haarpflege nur naturkosmetik).
ich lass auch nicht föhnen.ich geh eh nur alle paar jahre mal zum friseur,damit ich eine vollere kante hab-auch spitzen schneid ich selbst.wenn ich dann mal bei meiner friseurin bin (in der heimat,ich lass nicht jeden an meine haare),komme ich mit frisch gewaschenen haaren,sie schneidet,wir plaudern und wenn sie fertig ist,kommen sie wieder hoch,haarstab rein und weg.
 

Benutzer160278  (25)

Öfters im Forum
Ich hätte ehrlich gesagt auch gerne mehr Berührung :ashamed:

Ganz selten gibts Menschen die einem mal die Schulter klopfen oder so.

Ich finde es schade, dass Berührungen immer mehr sexualisiert werden. Mein Ex-Freund dachte mal seine Schwester sei vielleicht lesbisch, nur weil eine gute Freundin mit in ihrem großen Bett übernachtete :confused:

Selbst fehlt mir aber der Mut und das Geschick Menschen öfter zu berühren. Mal einfach so zu umarmen, bei der Hand zu nehmen, einzuhaken....

Gerade in einer Fernbeziehung oder als Single (ohne Intresse an sexuellen Kontakten) fehlt mir manchmal etwas Nähe.
 
G

Benutzer

Gast
Ich mache mir wenig Gedanken andere Menschen zu berühren. Bei der Arbeit, wo´s ziemlich kumpelhaft zugeht, begrüßen wir uns immer per Handschlag. Wenn sie´s nicht machen, ist´s mir auch egal.

Ich wüsste auch nicht so recht, wen ich berühren wollte. Bei manchen Menschen gibt´s immer ´ne Umarmung, bei manchen gar nix in der Art.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren