Bekomm ein Kind angehangen!

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Gast
man kann sowas nicht vorraus sehen das seine Freundin dann so hinterlistig reagiert so was macht man nicht es ist einfach Falsch. Aber gesetzlich also ich nenne es beim namen bist du um arsch. Entweder du zahlst oder bleibst mit Ihr zusammen was ich mit nach so einer Aktion nicht machen würde!
 

Benutzer10833  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Ich hab jetzt zwar nich alles durch gelesen, aber natürlich kannst du rechtlich dagegen vorgehen, soweit ich von einem Jurastudenten informiert bin, wenn du nachweisen kannst, dass sie dich glauben gemacht hat, die Pille weiterzunehmen.
 

Benutzer16852 

Verbringt hier viel Zeit
Nunja, wie wahrscheinlich ist es, dass du nicht der Vater bist? Wenn da eine Chance besteht, die Vaterschaft nicht anerkennen und Vaterschaftstest machen lassen. Wenn der positiv ausfällt, dann auf 27 Jahre Zahlungsverpflichtungen einstellen. Wenn dir die Lust an der Vaterschaft mal entgültig vergehen sollte: Vasektomie, dann bist du auf der sicheren Seite.
Wer sich was Verhütung angeht auf die Damen verlässt, der ist verlassen.
 

Benutzer23485  (52)

Chauvinist
Wohnt ihr zusammen ? Falls ja, würd ich Dir raten, sie möglichst rasch vor die Tür zu setzen, da Du ansonsten unterhaltspflichtig nicht nur für das Kind, sondern auch für die Mutter werden könntest. Nichtgezahlter Unterhalt ist auch noch jahrelang später pfändbar, sofern er rechtzeitig eingefordert wird.

Ebenfalls dringend raten würd ich Dir zu einer DNA-Analyse des Kindes, um die Vaterschaft generell festzustellen. Wenn eine Frau schon so hinterhältig vorgeht, muß man mit allem rechnen.

Ich würde die Freundin auch vor Zeugen direkt einmal darauf ansprechen, wie das denn nun gekommen sei mit der Schwangerschaft und ob sie wußte, daß Du derzeit KEIN Kind wolltest.

Derzeit ist die Rechtslage leider ausgesprochen männerfeindlich zu bezeichnen. Vorletzte Woche wurde erst die Klage eines Mannes vor dem BVG abgewiesen, der sich gegen den Willen der Mutter den Beweis sicherte, daß sein inzwischen 14jähriger Sohn gar nicht von ihm ist - zahlen muß er trotzdem, wie er es seit Tag 1 getan hat. Anspruch auf Rückzahlung hat er selbstverständlich in keinem Fall, selbst dann nicht, wenn seine Klage Erfolg hätte.

Bei einer Vasektomie (Sterilisation) werden die Samenfäden im Hoden durchtrennt und wie Kunststoff-Seile an den Enden mit sich selbst verschweißt. Der Eingriff ist problemlos rückgängig zu machen, jedoch sinkt die Wahrscheinlichkeit, fruchtbar zu sein, über 10 Jahre mit fast 10 % Wahrscheinlichkeit steigend. Die Einlagerung von Samen in eine Samenbank in Verbindung mit einer Vasektomie ist daher vermutlich die sicherste Verhütung vor unerhofftem Nachwuchs und heimtückischen Weibern.


Gucky schrieb:
Ich hab jetzt zwar nich alles durch gelesen, aber natürlich kannst du rechtlich dagegen vorgehen, soweit ich von einem Jurastudenten informiert bin, wenn du nachweisen kannst, dass sie dich glauben gemacht hat, die Pille weiterzunehmen.

Falsch. Da hat er keine Chance. Ist leider so. Frauen sind offensichtlich "bessere" Menschen als Männer, zumindest juristisch.
Im umgekehrten Fall, sei es : er würde unbedingt ein Kind wollen, sie zunächst auch, dann überlegt sie es sich aber anders - dann wäre der Fall ähnlich gelagert.
Sie könnte das gemeinsame Kind abtreiben lassen, ohne daß er das geringste Einspruchsrecht hätte - und würde sie das Kind doch austragen, wäre er voll unterhaltspflichtig. Gegen weibliche Dominanz ist derzeit rechtlich kein Kraut gewachsen, weil Frauen ja prinzipiell so arme, benachteiligte Geschöpfe sind.
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
Jaja, jammert ruhig weiter auf der männerfeindlichen Politik rum... der aaaarme Mann muss Unterhalt zahlen, obwohl er das Kind nicht wollte... die aaaarme Frau hat jedenfalls in den allermeisten Fällen die Erziehung am Hals. Aber das ist natürlich nichts gegen 250 € Unterhalt im Monat. Und ich möchte behaupten, dass Frauen wesentlich häufiger in der Schwangerschaft verlassen werden (und somit getäuscht wurden, weil sie dachten, dass der Mann Verantwortung übernimmt), als dass einem Mann ein Kind angehängt wird.

Darüber, dass es bescheuert ist, einem Mann ein Kind anzuhängen, müssen wir nicht reden - das finde ich auch, das ist nichts als eine miese Täuschung. Aber unter dieser darf das Kind nicht leiden - denn, so leid es mir tut, im Zweifelsfall ist es wichtiger, dass das Kind nicht unterhalb der Armutsgrenze leben muss, als dass der Mann nicht für den Täuschungsversuch der Frau büßen muss. Hier geht es nicht um böse Frauen und arme, getäuschte Männer, hier geht es um das Recht des Kindes, das aus dieser Bindung entstanden ist!

Stellt euch mal vor, jetzt würde ein neues Gesetz verabschiedet: Wenn einem Mann ein Kind angehängt wurde, muss er nicht dafür zahlen. Wieviele Kinder würden dadurch ohne ihr eigenes Verschulden unterhalb die Armutsgrenze rutschen - nur weil sie eine hinterlistige Mutter und einen naiven Vater haben? Wieviele Männer würden auf die Barrikaden laufen und behaupten, die Verhütungspanne sei in Wirklichkeit ein angehängtes Kind und damit ihren Frauen und Kindern das Leben zur Hölle machen?

Wisst ihr, in manchen Bereichen kann ich ja verstehen, wenn Männer sich ungerecht behandelt fühlen. Grinsekater, an deiner Stelle würde ich mir allmählich auch von der Justiz verarscht vorkommen. Aber allgemein gesehen kann ich einfach nicht verstehen, warum hier keiner an das Wohl des Kindes denkt, sondern immer nur die Beziehung Mann-Frau sieht - als gäbe es da keinen dritten Beteiligten. Aber diesen Beteiligten gibt es, und der kann am allerwenigsten für die ganze Situation und sich am allerschlechtesten gegen den Rest der Welt zur Wehr setzen - also sollten das Wohl und der Schutz dieser Person, nämlich des Kindes, ganz im Vordergrund stehen.


So, und nach diesem Plädoyer :zwinker:-
@Threadstarter:
Gegen die Situation mit der Schwangerschaft kannst du nichts mehr tun. Aber an deiner Stelle würde ich so schnell wie möglich reinen Tisch machen und ihr sagen, dass du sie verlassen willst - einfach nur deshalb, damit eine Abtreibung gegebenenfalls noch möglich wäre. Wer weiß, vielleicht ist ihr diese Möglichkeit dann plötzlich auch lieber. Wegen des Kindes bei ihr zu bleiben wäre Blödsinn - also gib ihr so schnell wie möglich die Gelegenheit, zu entscheiden, ob sie das Kind auch ohne Vater behalten will. Das ist mit Sicherheit für alle Beteiligten das Beste.
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Sunday-child schrieb:
Ich kenn übrigens sehr viele "Pillen"-Schwangerschaften, so ungewöhnlich ist das nicht.
Das ist Quark. Gib mir 15 Minuten und wenn die Person mich nicht anlügt, finde ich raus welcher Einnahmefehler gemacht wurde. Da liegt die Wahrscheinlichkeit WEIT höher, dass besagte Freundin entweder a) auch einen Einnahmefehler gemacht hat oder b) ihn beschissen hat.

ICH würde mich sofort trennen an deiner Stelle, nur wegen eines Kindes zusammen bleiben hat keinen Sinn.
 

Benutzer23485  (52)

Chauvinist
Wenn ich meine Augen schließe und einfach ein wenig vor mich hinträume... was ware, wenn..... tja, wenn... dann : Ich glaube, es würde schon sehr vieles ändern, wenn es wirklich empfindliche Strafen dafür geben würde, eine schwangere Frau sitzen zu lassen bzw. einem Mann ungebeten ein Kind unterzuschieben - das läßt sich z. B. wie ihn China umsetzen, wo Schwangerschaften wie ein neues Auto regelrecht angemeldet werden müssen, bevor es rund geht - und ich meine keine Geldstrafen, sondern vielleicht Führerschein-Entzug, Gefängnis oder Prügelstrafe (seit der Einführung der Bestrafung durch Stockhiebe ist z. B. in Thailand die Zahl der Laden-Diebstähle und der jugendlichen Straftäter generell im Vergleich mit anderen Ländern drastisch zurück gegangen) :engel:

Liza schrieb:
- also sollten das Wohl und der Schutz dieser Person, nämlich des Kindes, ganz im Vordergrund stehen..

Wie soll das denn gehen, ohne daß die Frau, die um das Kind drumherum ist, für ihre Dreistigkeit nicht auch noch grenzenlos belohnt wird ?

Liza schrieb:
Und ich möchte behaupten, dass Frauen wesentlich häufiger in der Schwangerschaft verlassen werden (und somit getäuscht wurden, weil sie dachten, dass der Mann Verantwortung übernimmt), als dass einem Mann ein Kind angehängt wird.


Über uneheliche Lebensgemeinschaften gibt es keine einheitlich gesicherten Daten, aber bei den Ehen ist es so daß weit über 60 % der Scheidung von der Frau ausgehen.....
 

Benutzer21039  (38)

Benutzer gesperrt
Ich würd mich jedenfalls in so einem Fall hart vor den Zahlungen drücken - gibt ja diverse Möglichkeiten, wie ich von Freunden aus der dadurch benachteiligten Partei weiß :zwinker:

Grinsekater1968 schrieb:
und ich meine keine Geldstrafen, sondern vielleicht Führerschein-Entzug, Gefängnis oder Prügelstrafe (seit der Einführung der Bestrafung durch Stockhiebe ist z. B. in Thailand die Zahl der Laden-Diebstähle und der jugendlichen Straftäter generell im Vergleich mit anderen Ländern drastisch zurück gegangen)

Naja, in Ländern wo sie den Eierdieben die Hände abhacken wird auch wenig gestohlen - ein hinkender Vergleich.
Aber um auf das Thema zurück zu kommen. Die Frau ist im Scheidungsfall einfach überprivilegiert - finanziell und dadurch dass ihr in den meisten Fällen das Sorgerecht zugesprochen wird, und zwar unabhängig davon, ob sie besser für das Kind sorgen kann (also wegen Arbeit, sozialem Umfeld, etc.).


Grinsekater1968 schrieb:
Über uneheliche Lebensgemeinschaften gibt es keine einheitlich gesicherten Daten, aber bei den Ehen ist es so daß weit über 60 % der Scheidung von der Frau ausgehen.....

Die haben ja auch nicht zu befürchten dass ihnen die Existenzgrundlage genommen wird.
 

Benutzer23485  (52)

Chauvinist
Sinalco schrieb:
Ich würd mich jedenfalls in so einem Fall hart vor den Zahlungen drücken - gibt ja diverse Möglichkeiten, wie ich von Freunden aus der dadurch benachteiligten Partei weiß :zwinker:


Er könnte z. B. ins Ausland wechseln mit dem ersten Wohnsitz - dort ist Unterhalt nicht pfändbar - aber richtig finde ich das nicht, den Unterhalt einfach nicht zu zahlen, nur weil man auf´s Kreuz gelegt wurde. Letzten Endes geht es doch um ein unschuldiges Menschenleben - das Kind - was als Opfer in der Mitte steht und am allerwenigsten für diese Konstellation kann.
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Grinsekater1968 schrieb:
Wie soll das denn gehen, ohne daß die Frau, die um das Kind drumherum ist, für ihre Dreistigkeit nicht auch noch grenzenlos belohnt wird ?
Nun gehst du ein bißchen weit. Es ist sicherlich NICHT OK einem Mann ein Kind anzuhängen, aber du tust gerade so, als ob die Frau mit dem Geld erst mal nen neuen Mercedes kaufen und die 2 Zimmer Mietwohnung gegen eine 4 Zimmer Eigentumswohnung tauschen würde - das Geld geht KOMPLETT für das KIND drauf + das Geld, was die Mutter noch dazu zahlen muss (von 250 Euro bekommst du kein Kind durch..)! Und das ist genau das was Liza meint: Leiden würde nicht die Mutter, sondern das Kind.
 

Benutzer21039  (38)

Benutzer gesperrt
Serenity schrieb:
Nun gehst du ein bißchen weit. Es ist sicherlich NICHT OK einem Mann ein Kind anzuhängen, aber du tust gerade so, als ob die Frau mit dem Geld erst mal nen neuen Mercedes kaufen und die 2 Zimmer Mietwohnung gegen eine 4 Zimmer Eigentumswohnung tauschen würde - das Geld geht KOMPLETT für das KIND drauf + das Geld, was die Mutter noch dazu zahlen muss (von 250 Euro bekommst du kein Kind durch..)! Und das ist genau das was Liza meint: Leiden würde nicht die Mutter, sondern das Kind.

Hallo,

die Frau muss ja auch von was leben. Bei geschiedenen Ehen, hat sie ja oft nicht gearbeitet. Und insofern muss der Vater für den kompletten Unterhalt der Familie aufkommen. Sagen wir die Frau hatte vorher ein angenehmes Leben, so muss sie jetzt nicht all zu viele Zugeständnisse machen - während dem Vater hier in der Regel wesentlich mehr zugemutet wird.
 

Benutzer4053  (38)

Verbringt hier viel Zeit
ich würde es mir an deiner stelle von deiner freundin schriftlich geben lassen, dass du später einen vaterschaftstest durchführen darfst... da gibts/solls geben ja ein neues gesetz. dann würde ich an deiner stelle die vaterschaft erst dann anerkennen, wenn erwiesen ist das du auch der vater bist. solche tests sind nicht ganz billig, aber im zweifelsfall ist das billiger als ein leben lang zu zahlen.

erkundige dich wie das mit unterhalt für die frau ausieht. regel am besten jetzt schon das du nur für das kind aufkommen müsstest.

aber eins sag ich dir: wenn das kind von dir ist, steh dazu, wachs in die neue situation rein und versuch deinem kind alle chancen zu geben die das leben bietet. kinder können nichts für ihre eltern! trotzdem lässt man seinen frust auf den anderen elternteil oft an den kindern aus. eine erzwungene beziehung ist für ein kind auch nicht schön, also trenn dich wenn du es willst. mach es dann aber schnell.

die frage wurde oft gestellt und nie beantwortet: wie alt seid ihr?
 

Benutzer23485  (52)

Chauvinist
Wenn es ohnehin auf Trennung hinausläuft und Du weißt, daß sie das Kind bekommen wird, dann würd ich Dir raten - bestraf nicht das Kind, in dem Du einen Kleinkrieg mit dieser kleinen Schlampe anfängst. Mit ihr kannst Du immer noch abrechnen, wenn das Kind aus dem Haus gewachsen ist.
Wenn Du das Unausweigliche als Gegeben annimmst, und es schaffst, an der Schwangerschaft / Geburt / den ersten Monaten und Jahren des kindes regelmäßig teil zu haben wirst Du entdecken, daß es etwas Großartiges ist, Vater zu werden. Das Gefühl der Verbundenheit ist unter Umständen viel intensiver als es je zu einer Frau werden könnte.
Groll gegen die Frau über das Kind auszuleben schadet dem Kind und läßt Dich langfristig gesehen in den Augen des heranwachsenden Kindes auch nicht gerade toll aussehen.
In Kill Bill Vol. 1 heißt es sehr treffend : Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird. Solange ein Kind zwischen den Fronten steht, ist es zu früh.

Wenn Du Schluß machen mußt mit Deiner Freundin, (und das ist möglicherweise wirklich das Beste) - dann mach es sanft. Verkaufe es ihr so angenehm wie möglich. Vermeide Streit !
Eine Eskalation wird letzten Endes nur an das Kind weitergeleitet.
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Args wenn ich sowas lese bekomm ich Zustände.
1. kann ich dir nur empfehlen wie schon geschrieben wurde dir schriftlich die Genehmigung zu einem Vaterschaftstest geben zu lassen...die ergebnisse sind hin und wieder sehr überraschend.
2. nein wenn du dich trennst mußt du keinen Unterhalt zahlen insofern du nachweisen kannst, daß sie dir das Kind arglistig angedreht hat.
 

Benutzer22670 

Verbringt hier viel Zeit
aber ich denke mal , sowas zu beweisen ist nicht umbedingt sehr einfach ......
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Dem Grundsatz nach muß erstmal derjenige etwas beweisen der etwas will also einen Anspruch (in diesem Fall Unterhalt) geltend macht.
In dem vorliegenden Fall kann er also einfach behaupten bzw. bestreiten das er von der Kinderplanung wußte dann muß sie erstmal das Gegenteil behaupten.
Wenn man das argumentativ gut aufbaut kommt man damit durchaus vor Gericht durch.
Ok wenn er Unterhalt zahlen muß holt man sich das durch eine Gegenklage als Schadensersatz zurück.
Solche Fälle fallen unter den Bereich des Kindes als Schaden oder ungerechtfertigte Bereicherung.
Zum anderen sollte er schauen, daß er mal an einen Pillenstreifen kommt...wenn da noch welche drin sind die sie haette nehmen müssen diesen einfach photografieren am besten mit Datumsangabe und gut ist.
 

Benutzer25914  (48)

Benutzer gesperrt
Und was lernen wir aus der Geschichte:

1. Alle Beteiligten sind Verlierer
2. Ein Kondom kann eine Menge (bis zu 27 Jahre) Ärger ersparen
3. Viele Menschen hier schreiben viel über Sex, sind nicht bereit die Verantwortung für das zu übernehmen, was sie tun...

Meiner Meinung nach sind Kinder etwas tolles und wenn Man(n) im Zweifel mit dem Partner kein Kind haben will, dann soll er auch selbst die Verantwortung für die Verhütung übernehmen.

Und unschuldiges Opfer bei dieser Geschichte ist in meinen Augen nur eine einzige Person: das Kind

Vor dem Unterhalt drücken ist das allerletzte. Denn der ist für das Kind und nicht die Mutter.
 

Benutzer23485  (52)

Chauvinist
Stonic schrieb:
Dem Grundsatz nach muß erstmal derjenige etwas beweisen der etwas will also einen Anspruch (in diesem Fall Unterhalt) geltend macht.
In dem vorliegenden Fall kann er also einfach behaupten bzw. bestreiten das er von der Kinderplanung wußte dann muß sie erstmal das Gegenteil behaupten.
Wenn man das argumentativ gut aufbaut kommt man damit durchaus vor Gericht durch.
Ok wenn er Unterhalt zahlen muß holt man sich das durch eine Gegenklage als Schadensersatz zurück.
Solche Fälle fallen unter den Bereich des Kindes als Schaden oder ungerechtfertigte Bereicherung.
Zum anderen sollte er schauen, daß er mal an einen Pillenstreifen kommt...wenn da noch welche drin sind die sie haette nehmen müssen diesen einfach photografieren am besten mit Datumsangabe und gut ist.


Das klingt alles ganz toll, die Realität sieht aber anders aus, fürchte ich. Ich hab mich im Laufe meiner Scheidung sehr intensiv mit diesem Kram auseinandergesetzt und war erstaunt, daß selbst nicht-leibliche Väter, die zu Unterhaltszahlungen verklagt wurden, bis zum Urteil Zahlungen leisten sollten - natürlich ohne daß letzten Endes das Geld rückerstattet wurde. Mir wäre kein einziger Fall bekannt, in dem ein Gericht Forderungen für Unterhaltszahlungen für ein Kind zurückgewisen hätte....
 
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