bei ONS in den Mund spritzen?

Wie siehts mit Abspritzen im Mund bei ONS aus?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
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Benutzer20543 

Verbringt hier viel Zeit
Nein, halte nichts davon und würde es auch nicht machen.
Sehe da keinen Sinn drin.
 

Benutzer22200  (35)

Meistens hier zu finden
Mh.... ich würde generell nichtmal jemand bei dem ich Unsicher bin meinen Schwanz in den Mundnehmen lassen...

Allerdings hab ich mich bisher immer auf mein Gefühl verlassen können. Einem richtigen ONS hab ich noch nicht in den Mund gespritzt, dafür einer Aiffaire die ich auch nicht so kannte.
 

Benutzer66146  (42)

Verbringt hier viel Zeit
So, mal ein Paar gedanken und Fakten von mir:

Es ist hier immer wieder von "Sicherheit" und "Vertrauen" die rede. Ohne dieses oder jenes Vertrauen darf mein Partner nicht in meinen Mund kommen, und keines Falls ungeschützen Sex mit mir haben. Ich könnte mich ja mit HIV, Hepatitis oder Geschlechtskrankheiten anstecke! Soweit so gut, dem stimme ich eigentlich auch zu aber... ihr könnt einen HIV-Test für euch veranlassen, ihr könnt euch auf Hepatitis testen lassen und euch auf die ein oder andere Geschlechtskranhheit untersuchen lasse. Auf viele Krankheiten könnt ihr euch nicht so ohne weiteres Untersuchen lassen, geschweige dem, würdet iht das überhaupt tun? Es ist ja mit einem gewissen Aufwand und zum Teil auch Kosten verbunden. Die absolute Sicherheit habt ihr also nie, aber so würdet ihr ja auch nicht argumentieren.
Man muss einem Partner vertrauen, denn Vertrauen bietet Sicherheit. Das oder ähnliches lese ich immer wieder. Aber das ist Quatsch! Welche große Sicherheit kann euch das denn schon bieten? Ihr könnt lange Zeit mit jemandem Verbracht haben und beispielsweise herausfinden, dass er noch nie einen ONS hatte und auch sonst nur eine feste Beziehung. Aber das bringt euch nicht weiter da der faktisch trotzdem jede Krankheit haben könnte, die ihr nicht durch einen Test ausgeschlossen habt.

Ich stelle nochmal die Frage, was bringt Vertrauen denn wirklich? Oder was meint ihr damit, mit Vertrauen? Ihr lernt einen Mann kennen, seid total in ihn Verliebt, erfahrt aber nach einer Weile, dass er schon häufig ungeschützen Sex hatte mit wechselnden Partnern. Was macht ihr dann? Ein Leben lang Sex mit Kondom haben, da er für manche unerkannten Krankheiten vielleicht nur Wirt ist? Oder ist das "Vertrauen" dann plötzlich ganz weg und ihr trennt euch gar von ihm?

Worum gehts es also bei dem ganzen???

Es geht darum, gedanklich das Risiko einer Ansteckung zu minimieren! Und das Risiko duch "Vertrauen" zu senken ist doch nur minimal möglich. Es ist einfach eine Illusion abschätzen zu können wie wahrscheinlich es ist, sich bei dem jeweiligen neuen Partner mit einer Krankheit zu infizieren. Diese Illusion des Vertrauens gibt lediglich ein gutes Gefühl, das Gefühl das Richtige zu tun, mehr tut es aber nicht. Sex ist und bleibt ein Spiel mit dem Feuer, aber so ist doch vieles im Leben.

Was wenn ich euch sage, dass bei einer wissenschaftlichen Untersuchung von Paaren mit HIV-positivem Mann sich bei 3000 ungeschützen "Blowjobs" keine einzige Frau angesteckt hat? Klingt das nach einer geringen Wahrscheinlichkeit? Und was ändert dies dann? Es ändert gar nichts, aber es ist ein Beruhigender gedanken!

Wie sieht es denn aus? Lasst ihr jeden Partner einen HIV-Test machen bevor ihr mit ihm ungeschützen Sex habt? Oder genügt euch das Vertrauen, das ihr mit den vergangenen Wochen und Monaten habt? Ihr werdet euch durch bloßes Vertrauen um ein vielfaches wahrscheinlicher mit HIV infizieren als wenn ihr mit ein paar ONS eures Lebens ungeschüzt Oralverkehr habt.

Wen es interessiert, hier eine wissenschaftliche Seite: http://www.uni-duesseldorf.de/www/awmf/ll/055-004d.htm
Vone besonderem Interesse dürfte der Punkt 3. sein.

Mögen wir uns in Sicherheit wiegen...
Michi

P.s.: Der Text ist absichtlich provokativ verfasst. Berichtigt mich gerne, falls ihr das anders seht, was bei den meisten der Fall sein dürfte :smile:
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
So, mal ein Paar gedanken und Fakten von mir:

Die sind dir auch genehmigt, aber ich werde darauf näher eingehen, denn ich sehe es in der Tat nicht ganz so "harmlos" wie du.

Es ist hier immer wieder von "Sicherheit" und "Vertrauen" die rede. Ohne dieses oder jenes Vertrauen darf mein Partner nicht in meinen Mund kommen, und keines Falls ungeschützen Sex mit mir haben.

Wir sprechen in diesem Thread über ONS mit wohl unbekannten Person und nicht von einem festen Partner. Da mache ich immer noch einen Unterschied!

Ich könnte mich ja mit HIV, Hepatitis oder Geschlechtskrankheiten anstecke! Soweit so gut, dem stimme ich eigentlich auch zu aber... ihr könnt einen HIV-Test für euch veranlassen, ihr könnt euch auf Hepatitis testen lassen und euch auf die ein oder andere Geschlechtskranhheit untersuchen lasse.

Stimmt. Man kann sich anstecken...aber wofür gibt es dann eigentlich diverse Tests, die gewisse Dinge ausschließen, wenn man sich VORHER (und zwar beide!) testen lassen kann?

Auf viele Krankheiten könnt ihr euch nicht so ohne weiteres Untersuchen lassen, geschweige dem, würdet iht das überhaupt tun? Es ist ja mit einem gewissen Aufwand und zum Teil auch Kosten verbunden. Die absolute Sicherheit habt ihr also nie, aber so würdet ihr ja auch nicht argumentieren.

Ja, ich würde das tun, denn meine Gesundheit bzw. mein Leben ist mir jeden Cent wert...und wer Zeit zum Poppen hat, der wird wohl auch Zeit besitzen, sich testen zu lassen.

Nochmals: Ich bestehe mittlerweile bei jedem neuen (Sex)Partner auf einen HIV/Hepatitistest, wenn klar ist, dass es zu ungeschützten Praktiken kommt. Im Gegenzug lasse ich mich auch testen - ganz egal, ob ich weiß, dass ich mich vorher keinem Risiko ausgesetzt habe. Er soll den Sex mit mir ebenfalls beruhigt genießen können.
Ferner kann man sich auch noch auf Chlamydien (die häufigste der sexuell übertragbaren Krankheiten) und Syphilis testen lassen.
Diese 4 Krankheiten sind de facto die schwerwiegendsten und häufigsten...und man sie sogar durch einen Test ausschließen. Wenn das mal keine "Beruhigung" ist, dann weiß ich auch nicht mehr. :ratlos:
Aber wenn ich ONS habe, die auch noch ungeschützt durchgeführt werden, dann bleibt mir logischerweise dafür keine Zeit bzw. setze mich und den anderen jedes Mal einem neuerlichen Risiko aus.
Nochmals: Man kann ein Risiko nie komplett ausschließen, aber man kann alles Erdenkliche dafür (oder auch dagegen) tun, damit es minimiert wird und alleine das (nenn du es Beruhigung: ich bezeichne es als Lebensversicherung) ist für mich wichtig.

Es gibt mittlerweile so viele Stellen, die einen über die sexuell übertragbaren Krankheiten informieren bzw.Tests anbieten, (auch anonym) denn ich bin der Meinung, dass ein Großteil der Bevölkerung nachwievor relativ unaufgeklärt durchs Leben rennt.

Man muss einem Partner vertrauen, denn Vertrauen bietet Sicherheit. Das oder ähnliches lese ich immer wieder. Aber das ist Quatsch! Welche große Sicherheit kann euch das denn schon bieten? Ihr könnt lange Zeit mit jemandem Verbracht haben und beispielsweise herausfinden, dass er noch nie einen ONS hatte und auch sonst nur eine feste Beziehung. Aber das bringt euch nicht weiter da der faktisch trotzdem jede Krankheit haben könnte, die ihr nicht durch einen Test ausgeschlossen habt.


Für mich gibt es bezüglich HIV kein Vertrauen...das steht fest.
Aber es ist doch eher so, dass man in einer festen Beziehung mit Gefühlen ehrlich zueinander ist...da spricht man über die Anzahl der Sexpartner, wie sich bisher geschützt wurde, ob er sich schon mal was "eingefangen" hat, ob vielleicht irgendwelche Krankheitssymptome vorhanden sind u.s.w.
Ferner gehe ich davon aus, dass das Verantwortungsbewusstsein um ein Wesentliches höher ist...und zwar was meine Person, aber auch was den Umgang mit seinem eigenen Körper betrifft.
Ich denke, nach einer Weile kann man selber sogar ganz gut abschätzen, wie es um den Charakter im Allgemeinen und der Sorgfaltspflicht im Speziellen bestellt ist.
Natürlich kann Unehrlichkeit nie ausgeschlossen werden, aber ich bin schon der Meinung, dass ich in einer festen Beziehung offener und ehrlicher bin, weil einem der Partner mehr am Herzen liegt als ein ONS, der nach ein paar Minuten wieder aus dem Leben verschwindet.
Wer fragt denn bei einem schnellen Abenteuer nach der bisherigen "Sexkarriere"? Wer erzählt denn, dass einem seit Tagen oder Wochen eitriger Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen oder sonstige Symptome quälen, wenn der Geilheitsfaktor auf Hundert ist?

Außerdem interessiert es mich, von welcher Krankheit du faktisch sprichst, die auch noch nach Jahren ausbrechen könnte und/oder vorher nie zu "Problemen" führte, wenn man sich vorher immer ausreichend geschützt hat? Nenn' mir bitte eine!
Klar gibt es Dinge, die unbehandelt chronisch werden und im Laufe der Zeit dann irgendwann gravierend zum Vorschein kommen können, aber im Normalfall habe ich bei den meisten sexuell übertragbaren Krankheiten Symptome...(Brennen, jucken, Ausfluss, Probleme beim Wasserlassen, Unterleibsbeschwerden, Fieber, Warzen, Hautausschlag etc.)...man darf sie nur nicht ignorieren und vor allem nicht bewusst verschweigen, denn dann könnte es in der Tat gefährlich werden, obwohl die meisten Erkrankungen recht gut behandelbar und vor allem heilbar sind.


Worum gehts es also bei dem ganzen???

Es geht darum, gedanklich das Risiko einer Ansteckung zu minimieren! Und das Risiko duch "Vertrauen" zu senken ist doch nur minimal möglich. Es ist einfach eine Illusion abschätzen zu können wie wahrscheinlich es ist, sich bei dem jeweiligen neuen Partner mit einer Krankheit zu infizieren. Diese Illusion des Vertrauens gibt lediglich ein gutes Gefühl, das Gefühl das Richtige zu tun, mehr tut es aber nicht. Sex ist und bleibt ein Spiel mit dem Feuer, aber so ist doch vieles im Leben.

Nein, ich kann nicht nur gedanklich das Risiko minimieren - das versuche ich jetzt schon die ganze Zeit zu vermitteln. Und da ich das nicht nur durch bloße Gedanken erreiche, dann verstehe ich überhaupt nicht, warum ich mich einem erhöhten Risiko aussetzen muss?!


Was wenn ich euch sage, dass bei einer wissenschaftlichen Untersuchung von Paaren mit HIV-positivem Mann sich bei 3000 ungeschützen "Blowjobs" keine einzige Frau angesteckt hat? Klingt das nach einer geringen Wahrscheinlichkeit? Und was ändert dies dann? Es ändert gar nichts, aber es ist ein Beruhigender gedanken!

Welche Studie soll das denn bitte sein? Es ist doch so, dass wissenschaftlich noch gar nix erwiesen ist und keine Studie der Welt explizit aufführen kann, wer sich genau mit welcher Praktik angesteckt hat. (wer schluckt denn nur Sperma und ist dann positiv?)
Natürlich gibt es Dinge, die ein höheres Risiko bergen (wie z. B. ungeschützter Analverkehr), aber Fakt ist auch, dass Sperma ein hoher Träger von HIV ist und wenn diese Körperflüssigkeit in den Mund kommt oder gar geschluckt wird, so durch die Schleimhäute bzw. Risse/Verletzungen in die Blutbahn gelangen kann.
Diese Häute befinden sich nicht nur im Mundraum, sondern auch im Rachen, Hals, Speiseröhre etc. Ist das in deinen Augen "Safer Sex"?
Klar, als Mann habe ich nahezu kein Risiko durchs Blasen mit HIV angesteckt zu werden...da redet es sich schon irgendwie einfacher. Generell sagt man, dass Frauen sich wesentlich leichter anstecken können als Männer und das betrifft alle Praktiken!

Wie sieht es denn aus? Lasst ihr jeden Partner einen HIV-Test machen bevor ihr mit ihm ungeschützen Sex habt? Oder genügt euch das Vertrauen, das ihr mit den vergangenen Wochen und Monaten habt? Ihr werdet euch durch bloßes Vertrauen um ein vielfaches wahrscheinlicher mit HIV infizieren als wenn ihr mit ein paar ONS eures Lebens ungeschüzt Oralverkehr habt.

Ich frage mich jetzt schon, was es mir als Frau (außer einem erhöhten Risiko) sexuell bringen soll, wenn ich den Mann bei ONS "nur" in den Mund spritzen lasse? (und weiß ich, ob er sich so unter Kontrolle hat, selbst wenn vorher irgendwelche Zeichen ausgemacht wurden, dass die Ejakulation nicht im Mund stattfindet)
Seien wir doch mal ehrlich: Welche Frau lässt sich auf ständiges "Nur-in-den-Mund-spritzen", ohne sich selber mal befriedigen lassen zu wollen, ein?
Das praktizieren doch die wenigsten als permanente Einmalsache. Da ist doch der Übergang zum ungeschützten Verkehr im wahrsten Sinne des Wortes fließend...
Da lasse ich mich persönlich lieber lecken...da habe ich was davon, mein Risiko ist null und das vom Mann auch relativ gering, wenn er nicht gerade mit Menstruationsblut in Berührung kommt. Aber ob das dem Mann gefällt bzw. seine Lust komplett befriedigt, wage ich zu bezweifeln.
Also...lieber Kondom drüber und ordentlich ficken...oder auf sichere Praktiken umsteigen, die letztendlich auch zur Befriedigung führen können.

Aber wie du so lapidar schreibst...ein paar ONS!!! Hat der andere Part ebenfalls ein paar ungeschützte ONS, dann erhöht sich doch das Risiko automatisch um ein Mehrfaches und immer mehr Leute (auch "Unschuldige") sind darin involviert. (weißt du eigentlich, dass immer mehr Frauen HIVinfiziert sind, weil die Partner es manchmal nicht so genau nehmen und dann bei der Schwangerschafts-Erstuntersuchung rauskommt, damit eine Infektion vorliegt...so erfährt z. B. über die Hälfte der Frauen von dem Erreger)
Hat dann nur einer einen etwas lockeren Lebenswandel, fickt sich obendrein auch noch in risikoreichere ausländische Staaten durch die Betten, gehört einer Risikogruppe an (das soll jetzt bitte nicht heißen, damit ich z. B. alle Rauschgiftsüchtigen oder Bi-Sexuelle als unvernünftig einstufe) oder besitzt bereits eine sexuell übertragbare Krankheit, dann steigt das gefährliche Unterfangen einer Ansteckung um ein Vielfaches...aber was juckt das schon, so lange man sich in Deutschland relativ sicher fühlt, auch wenn die Quote der Neuerkrankungen weiter steigt? (man kann sich sogar mehrfach mit den diversen HIV-Erregern anstecken)
Schließlich bekommen AIDS immer nur andere - nur ich nicht ich, denn ich gehöre ja zu keiner Risikogruppe! Von den anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, die sowohl der aktive als auch der passive Part bekommen kann, ganz zu schweigen. :kopfschue



Wen es interessiert, hier eine wissenschaftliche Seite: http://www.uni-duesseldorf.de/www/awmf/ll/055-004d.htm
Vone besonderem Interesse dürfte der Punkt 3. sein.

Dir ist aber schon bewusst, dass diese Seite und jede Aidshilfe nur von einer unwahrscheinlichen Infektion bei Oralverkehr sprechen (aber auch da kann nix ausgeschlossen werden), wenn KEIN Sperma in den Mund gelangt oder gar geschluckt wird.

Mögen wir uns in Sicherheit wiegen...
Michi

Nein, mögen sich hoffentlich viele, am besten alle, nicht nur in Sicherheit wiegen, sondern verantwortungsbewusst handeln, denn nur so lässt sich das Risiko minimieren.
Aber wenn ich lese, wie doch einige über das Thema denken bzw. sich und andere gefährden, dann bestärkt es noch meine Meinung, dass für mich ONS nicht mehr in Frage kommen bzw. keiner, der nicht safe betrieben wird, denn da scheinen mir die Leute (wenn ich das alles so mitverfolge) eher bereit zu sein, (nicht ALLE...das weiß ich auch aus eigener Erfahrung) dein sogenanntes "Spiel mit dem Feuer" zu betreiben...und das nicht nur einmalig, sondern als Wiederholungstäter, was das Risiko wieder anhebt.


P.s.: Der Text ist absichtlich provokativ verfasst. Berichtigt mich gerne, falls ihr das anders seht, was bei den meisten der Fall sein dürfte :smile:

Dein Text ist nicht provokant...er zeugt nur von leichter Unwissenheit und von einer etwas lockeren Einstellung und eventuell erhöhter Risikobereitschaft (ich spreche bewusst von eventuell, weil ich dir nix unterstellen möchte, da du nicht explizit aufgeführt hast, was du eigentlich so treibst))...aber was bei dem einen 1000x gut geht, kann bei dem anderen schlimmstenfalls bereits bei der ersten unvorsichtigen Begegnung eklatante Folgen haben.
Ich will kein Risiko tragen und es schon gar nicht akzeptieren, wenn ich einem wildfremden Mann den Schwanz nuckle, bis er mir seinen Saft in den Mund spritzt...(vielleicht sogar noch ohne "Gegenleistung")...ich möchte den Sex noch länger genießen und zwar mit einem ebenfalls verantwortungsbewussten Partner, denn das geilt mich wesentlich mehr auf als eine risikoreiche Einmalpraktik, bei der ich womöglich nicht mal hinterher zum Orgasmus komme. So selbstlos war ich noch nie und werde es auch künftig nicht sein...da kaufe ich mir ja lieber 'ne Tonne Batterien und füttere mein Vibi damit.
 
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Gast
MunichLion, normalerweise liebe ich Deine Beiträge, aber dieser ist scheinheilig oder Dir ist nicht bewusst, was Du selbst machst.

Ob man nun ONS oder Affären hat, ist in diesem Bereich nun wirklich mit dem gleichen Risiko verbunden. Du weisst nicht, mit wem Deine Affäre noch so alles ins Bett steigt und was er sich dabei holt. Das ist das gleiche Risiko wie beim ONS.

Da Du Deine Affäre, nach dem was wir immer wieder lesen dürfen, ungeschützt genießt, setzt Du Dich selbst dem von Dir beschriebenen Risiko aus. Das ist dann am Ende scheinheilig oder dumm.

Tut mir leid, für die harten deutlichen Worte.

Im Übrgen ist beim Blasen vollkommen irrelevant, ob Dein Partner (=Mann) eine Zahn-OP hatte, da lediglich Du gefährdet bist und dies aufgrund des Spermas, nicht aufgrund einer Zahn-OP (dann dürftest ihn nicht mehr küssen, wenn Du darin ein Risiko siehst).
 

Benutzer53592 

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MunichLion, normalerweise liebe ich Deine Beiträge, aber dieser ist scheinheilig oder Dir ist nicht bewusst, was Du selbst machst.

Ob man nun ONS oder Affären hat, ist in diesem Bereich nun wirklich mit dem gleichen Risiko verbunden. Du weisst nicht, mit wem Deine Affäre noch so alles ins Bett steigt und was er sich dabei holt. Das ist das gleiche Risiko wie beim ONS.

Da Du Deine Affäre, nach dem was wir immer wieder lesen dürfen, ungeschützt genießt, setzt Du Dich selbst dem von Dir beschriebenen Risiko aus. Das ist dann am Ende scheinheilig oder dumm.

Tut mir leid, für die harten deutlichen Worte.


Glaub mir...ich bin weder scheinheilig noch mir meiner Sache nicht bewusst und obendrein mit Sicherheit nicht dumm, sonst würde mich ja nicht der Schwachsinn bezüglich einiger Statements so aufregen, sondern völlig am A**** vorbeigehen, auch wenn ich hier normalerweise überhaupt nicht als "Moralapostel" bekannt bin.
Ganz im Gegenteil: Ich war bereits 2x leichtsinnig und habe Blut und Wasser geschwitzt, als ich auf das Testergebnis warten musste. Das will und muss ich mir nicht wieder antun.

Allerdings kannst du meine Affäre überhaupt nicht beurteilen und sie somit schon gar nicht mit einem ungeschützten ONS vergleichen bzw. wie man hier ja mehrfach zu lesen bekommt mit ein paar mehreren.
Ich gebe dir Recht, das Risiko lässt sich nicht komplett ausschließen, (aber auf diese Tatsache weise ich ständig hin) denn man weiß wirklich nie, was der andere zwischendurch so treibt, (das betrifft aber Affären und feste Beziehungen gleichermaßen) aber wenn nicht ein Funken Vertrauen da ist, dann darf ich nie eine Beziehung eingehen und/oder muss bis ans Ende meines Lebens immer mit Kondom ficken.

Und stell dir vor: Es soll sogar "treue" Affären geben, bei denen nicht jeder so ohne weiteres tun und lassen kann, was er möchte...(vielleicht will man das ja auch gar nicht)...zumindest nicht ohne Absprache und entsprechendem Schutz. Auch da vertraue ich einfach einer Person mehr, die ich bereits länger kenne, wenig Geschlechtspartner hatte und sich vor allem mit mir hat gleichzeitig testen lassen, weil er gleichermaßen verantwortungsbewusst ist und sich ebenfalls nicht unnötigen Risiken wie ständig wechselnde Partner aussetzen möchte. (deshalb geht man vielleicht auch "feste" Affären ein)
Ich habe alles Erdenkliche getan, (außer ständig "safer Sex" in einer Beziehung zu betreiben) um das Risiko zu minimieren und nicht zu erhöhen.
Das ist meine Meinung, meine Handlungsweise und letztendlich mein Beitrag, den ich leisten kann, damit sich gewisse Dinge nicht noch weiter verbreiten können.

Allerdings sind wir hier ein wenig vom Thema abgekommen, denn es geht nicht um das Risiko allgemein, sondern um ONS, bei denen Frauen sich beim OV in den Mund spritzen lassen...


Off-Topic:
Außerdem bin ich bei meine vorherigen Beiträge auf diverse Dinge eingegangen, die einfach behauptet werden und so nicht stimmen...da erlaube ich mir schon, diese ein wenig zurechtzurücken.
 

Benutzer53592 

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Im Übrgen ist beim Blasen vollkommen irrelevant, ob Dein Partner (=Mann) eine Zahn-OP hatte, da lediglich Du gefährdet bist und dies aufgrund des Spermas, nicht aufgrund einer Zahn-OP (dann dürftest ihn nicht mehr küssen, wenn Du darin ein Risiko siehst).

Ich habe beim Überarbeiten festgestellt, dass Teile meines Beitrages verschwunden waren...eigentlich wollte ich auf das theoretische Risiko für den Mann bei der Konstellation Entzündung/Blutungen im Mundraum (Frau) mit gleichzeitiger Penisverletzung hinweisen, habe dann beschlossen, es komplett wegzulassen, weil's sonst echt zu Korinthenkackerei führt und womöglich nur noch irritierend ist.
 

Benutzer66146  (42)

Verbringt hier viel Zeit
@ munich-lion

Ich muss dir in einem Punkt absolut zustimmen. Man kann nicht nur "gedanklich" das Risiko minimieren, sondern auch faktisch. Ich habe mich etwas ungeschickt ausgedrückt, entschuldige. Ich gebe dir größtenteils auch bei all dem Recht, was du sonst gesagt hast.
Aber du hast mich teilweise nicht richtig verstanden. Du äußerst dich genau so paradox wie ich es zu vermitteln versuchte. Du versuchst durch Tests einige Risiken auszuschließen, was unbestritten funktioniert. Die restlichen Risiken versucht du auszuschließen bzw. zumindest zu minimieren indem du Informationen vom Partner sammelst. Dies geht, wie du auch sagtest, nur in begrenztem Maße. Und dieses Problem schlüssig zu lösen vermagst du nicht.
Aber das finde ich auch nicht weiter schlimm, denn ich würde behaupten die meisten Menschen leben so paradox. Wir wiegen uns eben in Sicherheit. Wir minimieren das Risiko, egal ob faktisch oder nur gedanklich.
Du schreibst: "Außerdem interessiert es mich, von welcher Krankheit du faktisch sprichst, die auch noch nach Jahren ausbrechen könnte und/oder vorher nie zu "Problemen" führte, wenn man sich vorher immer ausreichend geschützt hat?"
Ich verstehe diesen Satz einfach nicht. Wenn man sich vorher "immer ausreichend geschützt hat", dann sollte man sich nur unwahrscheinlich infiziert haben. Aber nun zu deiner Bitte: Die von dir erwähnte Chlamydien-Infektion z.B. bleibt bei vielen Männern und einem Teil der Frauen OHNE Symptome. Überträger sind sie aber weiterhin. Lies es nach im Inet, wenn du es nicht glaubst. Weiterhin geht man in der Medizin davon aus, das etwa 10% der gesamten Bevölkerung wahrscheinlich gegen eine (oder auch mehrere) Krankheit imun sind. Und auch hier bleiben die 10% möglicherweise trotzdem Überträger.
"Welche Stduie soll das den bitte sein?" fragst du. Lies dir einfach nochmal die Seite durch auf die ich verlinkt habe, denn dort steht:

"Für die orale Aufnahme von Sperma und Vaginalsekret liegen Daten aus einer spanischen Kohorte serodiskordanter heterosexueller Paare vor [82]. Dort wurde bei ca. 3000 ungeschützten Kontakten mit Ejakulation des seropositiven männlichen Partners im Mund der weiblichen Partnerin keine HIV-Serokonversion beobachtet, ebenso wenig bei ca. 600 Episoden von oralem Kontakt mit Vaginalsekret einer HIV-infizierten Partnerin."
Naja, man kann an vielem zweifeln, aber in diesem Fall ist Misstrauen wohl unangebracht.

Vielleicht hast du noch ein paar Fragen oder willst etwas richtig stellen. Ich steh dir gerne wieder bereit.

Wir wiegen uns weiter,
Michi27m

P.s.: Die Aufklärung, die du betreibst finde ich gut, richtig und wichtig. Man kann nicht oft genug auf Gefahren hinweisen und ich selbst lebe annähernd so wie du es für richtig empfindest. So verschieden sind wir da gar nicht, auch wenn du das vielleicht nicht so sehen willst.
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
@ munich-lion

Ich muss dir in einem Punkt absolut zustimmen. Man kann nicht nur "gedanklich" das Risiko minimieren, sondern auch faktisch. Ich habe mich etwas ungeschickt ausgedrückt, entschuldige. Ich gebe dir größtenteils auch bei all dem Recht, was du sonst gesagt hast.

Puh, da bin ich aber jetzt schon froh...dachte bereits, ich sei womöglich zu schlecht informiert. :zwinker:

Aber du hast mich teilweise nicht richtig verstanden. Du äußerst dich genau so paradox wie ich es zu vermitteln versuchte. Du versuchst durch Tests einige Risiken auszuschließen, was unbestritten funktioniert. Die restlichen Risiken versucht du auszuschließen bzw. zumindest zu minimieren indem du Informationen vom Partner sammelst. Dies geht, wie du auch sagtest, nur in begrenztem Maße. Und dieses Problem schlüssig zu lösen vermagst du nicht.

Nochmals: Es gibt keine schlüssigere Lösung als bis an sein Lebensende Safer Sex zu betreiben...aber ich bin nicht der Meinung, dass Risiken nur in einem begrenzten Maße auszuschließen sind. Für mich sind gewisse Dinge, die man einhalten kann oder sollte, durchaus gut und beruhigend.

Du schreibst: "Außerdem interessiert es mich, von welcher Krankheit du faktisch sprichst, die auch noch nach Jahren ausbrechen könnte und/oder vorher nie zu "Problemen" führte, wenn man sich vorher immer ausreichend geschützt hat?"
Ich verstehe diesen Satz einfach nicht. Wenn man sich vorher "immer ausreichend geschützt hat", dann sollte man sich nur unwahrscheinlich infiziert haben.

Eben...der Meinung bin ich ja auch. Thema abgehakt. :grin:

Aber nun zu deiner Bitte: Die von dir erwähnte Chlamydien-Infektion z.B. bleibt bei vielen Männern und einem Teil der Frauen OHNE Symptome. Überträger sind sie aber weiterhin. Lies es nach im Inet, wenn du es nicht glaubst.

Doch, das glaube ich dir aufs Wort, denn eine Chlamydieninfektion kann sehr heimtückisch sein...aber wie gesagt: Es gibt auch DAFÜR Tests, die eine bakterielle Erkrankung erkennen und somit eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann.

"Welche Stduie soll das den bitte sein?" fragst du. Lies dir einfach nochmal die Seite durch auf die ich verlinkt habe, denn dort steht:

"Für die orale Aufnahme von Sperma und Vaginalsekret liegen Daten aus einer spanischen Kohorte serodiskordanter heterosexueller Paare vor [82]. Dort wurde bei ca. 3000 ungeschützten Kontakten mit Ejakulation des seropositiven männlichen Partners im Mund der weiblichen Partnerin keine HIV-Serokonversion beobachtet, ebenso wenig bei ca. 600 Episoden von oralem Kontakt mit Vaginalsekret einer HIV-infizierten Partnerin."
Naja, man kann an vielem zweifeln, aber in diesem Fall ist Misstrauen wohl unangebracht.

Ja, ich zweifle an dieser Studie und das ist mein gutes Recht. Fakt ist, damit alle seriösen Quellen auf ein Risiko bei OV mit Sperma schlucken hinweisen, (schau mal ins Net, wieviel Prozent der Homosexuellen sich angeblich durch OV mit HIV angesteckt haben, wobei ich mich auch frage, wie sich diese Zahlen ermitteln lassen) auch wenn es nicht so hoch ist, wie beim vaginalen oder analen Verkehr.
Aber es wird auch darauf hingewiesen, dass der Mann beim Lecken einer infizierten Frau kaum gefährdet ist. (durch die bereits erwähnte Regelblutung erhöht sich das Risiko allerdings)

Vielleicht hast du noch ein paar Fragen oder willst etwas richtig stellen. Ich steh dir gerne wieder bereit.

Nö, ich habe keine Fragen, aber ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass Leute nicht nur OV betreiben und wenn du hier die Antworten bei den ONS-Threads liest, wieviele Leute da ohne Kondome ficken, dann wird mir echt Angst und Bange.
Und du bist doch auch sicherlich der Meinung, dass das Risiko deutlich geringer wird, wenn z. B. zwei Leute insgesamt 4 Geschlechtspartner hatten und gerade am Anfang Safer Sex betrieben haben als wenn zwei Personen eventuell 100 Kontakte hatten und die alle mehr oder weniger ungeschützt...und wenn mir das Vorleben bekannt ist, dann kann ich auch entsprechend handeln und mich (be)schützen...

P.s.: Die Aufklärung, die du betreibst finde ich gut, richtig und wichtig.

Danke, dass du das erkennst und auch anerkennst.

Man kann nicht oft genug auf Gefahren hinweisen und ich selbst lebe annähernd so wie du es für richtig empfindest. So verschieden sind wir da gar nicht, auch wenn du das vielleicht nicht so sehen willst.

Eben...wenn schon kein Geld von der Regierung für ein ausreichende Aufklärungs- und Maßnahmenkampagnen zur Vergügung steht, dann muss das die stinknormale Bevölkerung übernehmen. :grin:
Ich als "alte Frau" möchte ein gutes Beispiel für die Jugend geben...was sollen denn die denken, wenn die erfahrenen Hasen so leichtfertig mit dem Thema umgehen.
Aber ich glaube auch, dass wir gar nicht so verschieden in den Ansichten sind...
 

Benutzer66776  (37)

Verbringt hier viel Zeit
In den Mund spritzen finde ich bei nem ONS nicht OK (wegen HIV Risiko für die Frau). Zwar weiß ich, dass sie von mir nichts zu befürchten hätte - aber das kann sie ja nicht 100%ig wissen.

Da gehört beim OV aber schon seeehr viel Pech dazu.

Wenn die Frau es zulässt, immer doch!
 

Benutzer71370 

Verbringt hier viel Zeit
Und wie sieht es bei ungeschütztem Ficken aus? Immer noch so euphorisch, wenn sie es zulässt?

Ungeschützter Sex und einer Frau in den Mund zu spritzen sind immernoch 2 Paar schuhe zumindest für den Mann. Aber mal ehrlich kann es sein das du etwas Paranoid bist?? Ich meine sich zu schützen ist das eine aber von jedem neuen Partner einen Test zu verlangen ist nicht wirklich "normal".
Auserdem:

1. Du hast nur dann sicherheit aber was wenn er dich nach 5 Jahren betrügt sich infiziert und dann dich, oder verlangst du das regelmässig????

2. Wenn du soviele Wechselnde Bettpartner hast und anscheinend hast du die sonst müstest du ja nicht bei jedem neuen nach einem Test fragen dann stellt sich mir die Frage wie Beziehungstauglich bist du bzw wieviel vertrauen kann man dir entegen bringen.

3. Finde ich dich etwas zu Agrssiv
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Ungeschützter Sex und einer Frau in den Mund zu spritzen sind immernoch 2 Paar schuhe zumindest für den Mann.

Das sagt doch schon alles...wenn es ans eigene Risiko geht, beginnt womöglich der Selbstschutz.
Ich sehe keinen Sinn dahinter, von einem wildfremden Mann das Sperma zu schlucken, damit er seinen maximalen Spaß hat und ich mich (in einigen Augen ja nur im Geringsten) gefährden kann. Sorry, aber so weit geht meine Spermageilheit nun doch nicht.
Aber wie bereits geschrieben...es gibt auch noch andere Krankheiten und die können dich als Passiver ebenfalls heimsuchen.


Aber mal ehrlich kann es sein das du etwas Paranoid bist?? Ich meine sich zu schützen ist das eine aber von jedem neuen Partner einen Test zu verlangen ist nicht wirklich "normal".

Klar. Man leidet unter Verfolgungswahn und ist nicht normal, wenn man sich vor einer lebensbedrohlichen Krankheit schützen möchte.
Aber gut, dass es noch eine andere Sorte von Männern gibt, die absolutes Verständnis aufbringen und Verantwortungsbewusstsein zeigen, wenn man gerne in einer neuen Beziehung einen Test hätte. (und stell dir vor: Es gibt auch Männer, die von sich aus das Thema ansprechen) Und diesen Test macht man GEMEINSAM! Ich würde nie etwas verlangen, wozu ich nicht selber dazu bereit bin.


Auserdem:

1. Du hast nur dann sicherheit aber was wenn er dich nach 5 Jahren betrügt sich infiziert und dann dich, oder verlangst du das regelmässig????

Das Thema hatten wir doch schon zur Genüge...es gibt keine 100% Garantie.
Aber für mich macht es schon einen Unterschied, ob ich ungeschützte ONS habe oder mich mit theoretischen Dingen befassen muss, die eventuell in einer Beziehung eintreten könnten, wobei ich schon davon ausgehe, dass sein Verantwortungsbewusstsein, das er immer an den Tag gelegt hat, auch beim Fremdgehen zum Tragen kommt.

2. Wenn du soviele Wechselnde Bettpartner hast und anscheinend hast du die sonst müstest du ja nicht bei jedem neuen nach einem Test fragen dann stellt sich mir die Frage wie Beziehungstauglich bist du bzw wieviel vertrauen kann man dir entegen bringen.

Diese Argumentation ist etwas armselig, denn sie entbehrt jeglicher Grundlage. Du kannst weiter spekulieren, wieviele Sexpartner ich an Land ziehe und wie beziehungstauglich oder vertrauenswürdig ich bin...das Thema tut hier überhaupt nix zur Sache!

3. Finde ich dich etwas zu Agrssiv

Tatsächlich? Man fühlt sich doch immer gerne angegriffen, wenn es um Themen geht, die für einen unangenehm sind, weil sich aufgrund eigener Verhaltensweisen vielleicht doch ein bisschen das Gewissen meldet.
 

Benutzer66146  (42)

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde nicht, dass munich-lion auch nur annähernd Paranoid ist, wie BMWRacer sagte.

Sie ist meiner Meinung nach einfach nur Realist!

Man kann nicht von jedem Partner einen test verlangen weil es nicht "normal" ist? Nunja, ich muss sagen, bevor ich mit meiner nächsten Partnerin ungeschütz Sex haben möchte, werde ich einen HIV-Test machen, und das obwohl ich mich sehr sehr unwahrscheinlich infinziert habe.

Ein Gedankenspiel von mir: Du hast in den letzten jahren sagen wir fünf oder auch zehn Mal ungeschützen GV mit wildfremden Personen. Eine der Personen war HIV-positiv. Abhängig von gewissen Faktoren ist die Wahrsheinlichkeit, daß du dich bei ihr infiziert hast bei "nur" rund eins zu tausen.
In den vergangenen Jahren hattest du auch zwei feste Freundinnen mit denen du, weil du sie besser kanntest, ihnen vertrautest und sie auch keine "Schlampen" waren, ungeschützten Sex hattest. Naja, eine von beiden war nun doch leider positiv. Und du hast mit ihr geschlafen, wieder und wieder, hunderte Male mit einer Frau die positiv war, ohne, dass ihr es gewusst habt. Mit jedem mal Sex nahm die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, zu. Nach 500 Mal war die theoretische Wahrscheinlichkeit 50/50, nach dem 1000 Mal schon bei 1.

Ich habe leider keine Zahlen über die Infektionsquellen, also, wie viele Menschen sich in Partnscherschaften und wie viele sich bei One-Night-Stand infizieren. Ich selbst halte aber das Risiko, sich in einer Beziehung ohne vorherigen HIV-Test anzustecken, für durchaus realistisch. Ich würde mich ziemlich sicher eher in der Beziehung infizieren als durch ein paar ONS. Und deshalb halte ich es nicht für vernachlässigbar.

Was ich eigentlich mit all dem sagen will: Ich halte es für dumm zu sagen, bei ONS genießt Safer-Sex äußerste Priorität und in ner Beziehung ist das weniger relevant. Genau das ist die falsche Sicherheit in der wir uns wiegen. Vertrauen ist in diesem fall ein schlechter Ratgeber.
Dinge, vor allem Gefahren, zu verdrängen ist notwendig für Menschen, denn wie sollte wir sonst einigermaßen sorglos den Alltag bestreiten. Jedoch spricht doch nichts dagegen alles mögliche zu tun, um das Risiko gering zu halten. Klar kann man sich auch am Partner infizieren, weil er einen "nach 5 Jahren betrügt" und sich infiziert hat, aber darauf hast du keinen Einfluss. Da sind wir eben machtlos, aber solch ein Beispiel enthebt uns doch nicht der Pflicht auf das Einfluss zu nehmen, auf das wir Einfluss nehmen können.

Für mich wäre es ein sehr ungutes Gefühl, meine Partnerin infiziert zu haben, nur weil ich einen Teat nicht gemacht habe!

Aber was red ich dennn... uns erwischt es doch eh nicht, denn es sind immer nur die anderen!
 
2 Woche(n) später

Benutzer82493  (30)

Benutzer gesperrt
nein mir hat noch nie nen ons in den mund gespritzt..und ich glaub um das zuzulassen müsste ich verdammt besoffen oder geil sein...

also mir hat erst ein ons in denm mund gespritzt, war aber auch klar, da es sich um nen reinen blowjob handelt und er vorher gefragt hatte. war aber auch tierisch besoffen. Ungefragt wäre ich shcon angepisst...
 

Benutzer72096 

Verbringt hier viel Zeit
ja ich wurde schon von ONS in den Mund gespritzt.
da ich das aber von haus aus genre mag, habve ich kein Problem damit
 

Benutzer76373 

Meistens hier zu finden
Ich geh beim ersten Mal nicht in die vollen, man lernt sich vorsichtig kennen und nähert sich mit jedem Mal etwas näher dem anderen. Jedesmal traut man sich etwas mehr und man kommt mehr aus sich raus.
Also muss er auf diese Praktik eh erst mal warten, bis ich ihm vertraue.

Man benutzt doch bei Ons eh Gummis, von daher stellt sich die Frage normal erst gar nicht.

Sehe ich ganz genau so
 
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