Bei Ebay verkaufen - wie viel?

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Benutzer108248 

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Hey,

Ich wollte mal fragen, ob sich jemand mit den Ebay verkäufen auskennt. Wie viel darf man denn anbieten und verkaufen, dass man nicht als gewerblicher zählt? Ich möchte weder eine Abmahnung, noch Steuern zahlen müssen, habt ihr da irgendwelche Tricks?

ich habe momentan so um die 80 Bewertungen, ahbe aber gerade 50 auktionen drin und noch So viel hier liegen.
Es sind aber alles gebrauchte Sachen,
z.b.:
- kleidungsstücke
- gebrauchte Bücher
- gebrauchte Musik-CDs
- gebrauchte technische Sachen (z.b. ältere Kamera, altes Handy)

Wer kann mir da genauere Infos nennen?

Sollte ich rst mal Pause machen mit dem Verkaufen? Über einen Zweitaccount verkaufen? (Man darf sich ja mehrere Accounts eröffnen)

Ich habe nämlich hier noch einen Berg ausrangierter Sachen, die ich gerne einstellen würde, das wären so ca 30 Sachen .

Ist man schon gewerblich, wenn man zb 100 auktionen gleichzeitig laufen hat?
Man weiß ja auch nie, ob es sich überhaupt verkauft
 

Benutzer105121 

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du darfst soviel verkaufen wie du willst, solange es nicht ausschließlich Neuware ist und von einem Stück nicht gleich 20 gleichte Teile...Es darf halt nicht gewerblich sein :zwinker:.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also ich hab über 2500 Bewertungen in 10 Jahren gesammelt. :grin: Und ich verkaufe nach wie vor privat. :zwinker:
Gut es sind natürlich auch einige Käufe dabei bei den 2500.

Gewerblicher Verkauft hat nicht nur etwas mit der Menge zu tun. Bei einem monatlichen Durchschnittsumsatz von 50-100 Euro (wie bei mir zum Beispiel) sieht ganz einfach jeder, dass das nicht gewerblich ist. :zwinker:

Dass man sich mehrere Accounts eröffnen darf, wäre mir übrigens neu. :ratlos:
Ich dachte, Ebay unterbindet das bewusst, damit man seine eigenen Auktionen nicht manipulieren kann.

Ist man schon gewerblich, wenn man zb 100 auktionen gleichzeitig laufen hat?
Wo ist da der Zusammenhang?
Wenn ich auf dem Flohmarkt 300 alte Schallplatten anbiete, bin ich doch immer noch ein privater Verkäufer. :ratlos:
 

Benutzer108248 

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Naja, es gab schon Fälle, in denen eine Frau abgemahnt wurde, weil sie gebrauchte Kleidung ihrer 3 oder 4 Kinder verkaufte! Das ging sogar vor Gericht.

Bei 2500 Bewertungen würde ich ehrlich gesagt groß Angst haben vor so etwas. Davon abgesehen kommt es doch nicht darauf an, ob es 50-100 € im Monat sind. Da hast du wohl großes Glück gehabt bisher.

Ebay empfiehlt sogar sich mehrere Accounts zu eröffnen, damit man Käufe un Verkäufe trennen kann.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Naja, es gab schon Fälle, in denen eine Frau abgemahnt wurde, weil sie gebrauchte Kleidung ihrer 3 oder 4 Kinder verkaufte! Das ging sogar vor Gericht.
Und weswegen? Weil sie zu viel gleichzeitig verkauft hat?
Ich denke, es geht da primär um den Gewinn bzw. die Versteuerung davon.
Bei 2500 Bewertungen würde ich ehrlich gesagt groß Angst haben vor so etwas. Davon abgesehen kommt es doch nicht darauf an, ob es 50-100 € im Monat sind. Da hast du wohl großes Glück gehabt bisher.
Ich hab zu meinen Arbeitslosenzeiten meine ganzen Kontoaktivitäten beim Arbeitsamt vorlegen müssen und zu der Zeit hab ich grade relativ viel verkauft, weil ich umgezogen bin und jede Menge Kram aussortiert hab. Niemand hat gemeckert, weder über ein nichtangenemeldetes Gewerbe noch über einen monatlichen Zuverdienst von im Schnitt 60 Euro.
 

Benutzer108248 

Benutzer gesperrt
Ich meinte auch eher Abmahnungen. Die kommen von Verkäufern (professionellen), die ähnliche Ware wie du verkaufen. Die haben einen Nachteil, wenn du 300 Schallplatten verkaufst ohne ein Rückgaberecht einzuräumen und wenn du den Verlust auf dem Postweg ausschließt.
Da müsstest du mal nach Googlen, die Frau hatte wirklich nur Kinderklamotten und hat dann eine Amahnung bekommen und vor Gericht auch noch verloren.


Das Arbeitsamt schreibt meines Wissens nach keine Abmahnungen ;-)
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich meinte auch eher Abmahnungen. Die kommen von Verkäufern (professionellen), die ähnliche Ware wie du verkaufen. Die haben einen Nachteil, wenn du 300 Schallplatten verkaufst ohne ein Rückgaberecht einzuräumen und wenn du den Verlust auf dem Postweg ausschließt.
Da müsstest du mal nach Googlen, die Frau hatte wirklich nur Kinderklamotten und hat dann eine Amahnung bekommen und vor Gericht auch noch verloren.
Das widerum hängt dann davon ab WAS du verkaufst.
Bei Kleidung, grade bei Markenkleidung kann ich mir das vorstellen. Da gibts mit Sicherheit gewerbliche Konkurrenz bei Ebay. Und denen passt das dann mitunter nicht, wenn jemand ständig Oilily oder Sigikid Sachen verkauft.
Meine Verkäufe bestehen zu 70% aus selbsthergestelltem, also Unikate. Da gibts keine gewerbliche Konkurrenz. :grin:

Das Arbeitsamt schreibt meines Wissens nach keine Abmahnungen ;-)
Nö aber das Arbeitsamt könnte sagen: Sie verkaufen zu viel, das müssen sie gewerblich machen. Das meinte ich. :zwinker:
 

Benutzer105121 

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Oh man @TE hör bitte auf so einen Unsinn zu erzählen. Kein Gericht dieser Welt wird eine Frau verurteilen, weil Sie die Klammoten ihrer Kinder bei Ebay verkauft hat!

Weißt du eigentlich was gewerblich bedeutet? gewerblich impliziert, dass du eine Gewinnabsicht pflegst mit deinen Verkäufen. Es spielt dabei nur sekundär eine Rolle, wieviel du Verkaufst und was du an Umsatz machst.

So wie von dir beschrieben, brauchst du überhaupt nichts befürchten.
 

Benutzer105121 

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Also ist jede Auktion gewerblich? Wäre ja schön blöd, wenn ich nichts dran verdienen wollen würde. :what:

Ich kenne deine Auktionen nicht, aber Privat verkauft man normalerweise nicht weil man etwas verdienen willl sondern weil man für etwas keine Verwendung hat, es nicht gepasst hat etc.

Da stehen andere Gründe im Vordergrund, als die reine Gewinnabsicht.

Wobei auch keiner was sagt, wenn du ein Handy aus Gewinnabsicht verkaufst, da kommt dann der sekundäre Part zu tragen, wo wir uns die Stückzahl ansehen sollten und da gilt die Faustregel >5.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Weißt du eigentlich was gewerblich bedeutet?
Du anscheinend nicht, da gehts nämlich um mehr als Gewinnerzielungsabsicht.

Oh man @TE hör bitte auf so einen Unsinn zu erzählen. Kein Gericht dieser Welt wird eine Frau verurteilen, weil Sie die Klammoten ihrer Kinder bei Ebay verkauft hat!
Meine Güte, wieso erzählst du eigentlich immer so einen Unsinn, wenn du keine Ahnung hast? Das ist echt extremst anstrengend. Ich habe das aus Interesse eben mal gegoogelt, und JA, es gibt den Fall, in dem eine Frau verurteilt wurde, weil sie die Klamotten ihrer Kinder als privaten Verkauf bei Ebay reingestellt hat.

Ich persönlich kann die TE gut verstehen, die Gradwanderung zwischen privat und gewerblich ist wirklich nicht so ganz einfach. Und ehrlich gesagt würde ICH aus bloßer Vorsicht da auch nicht zuviel verkaufen und wenige Auktionen gleichzeitig laufen lassen, einfach, damit kein blöder Anwalt da auf Ideen kommt.

Meine Verkäufe bestehen zu 70% aus selbsthergestelltem, also Unikate. Da gibts keine gewerbliche Konkurrenz.
Wieg dich da mal nicht zu sehr in Sicherheit. Auch selbsthergestellte Sachen können gewerblich sein, auch solche Sachen können abgemahnt werden. Es gibt genügend Leute, die Dinge basteln und abgemahnt werden, weil jemand anderes sich da mal fix ein Geschmacksmuster hat eintragen lassen.

Alles andere kann man hier nicht erörtern, weil hier Rechtsberatung nicht erlaubt ist.

Auf Ebay selbst steht dazu aber z.B. auch:
Hohe Zahl an Bewertungen in Relation zum Zeitraum der Tätigkeit: Mehr als 100 Bewertungen pro Monat über einen längeren Zeitraum deuten beispielsweise auf eine gewerbliche Tätigkeit hin
Zahl der aktuellen Verkäufe: Werden über einen längeren Zeitraum ständig viele Artikel verkauft, handelt es sich in der Regel um einen gewerblichen Verkäufer
- und danach würde ich mich auch richten.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Off-Topic:
Hohe Zahl an Bewertungen in Relation zum Zeitraum der Tätigkeit: Mehr als 100 Bewertungen pro Monat über einen längeren Zeitraum deuten beispielsweise auf eine gewerbliche Tätigkeit hin
Zahl der aktuellen Verkäufe: Werden über einen längeren Zeitraum ständig viele Artikel verkauft, handelt es sich in der Regel um einen gewerblichen Verkäufer

Off-Topic:
Also davon bin ich weit entfernt. Ich hab im Jahr vielleicht 100 Bewertungen als Verkäufer.


Ebay beobachtet das mit Sicherheit längerfristig bzw. auch evtl. Anwälte. Wenn man in einem Monat 200 Artikel verkauft und dann wieder 3 Monate lang gar nichts oder nur eine Hand voll Artikel, dann wird man kaum ein Gewerbe haben bzw. auf GEwinn aus sein. Sonst könnte man es sich kaum leisten, 3 Monate lang sein Geschäft einzustellen.
Es kommt also auf ganz viele Faktoren an. Die Anzahl der gleichzeitig laufenden Auktionen alleine sagt sicherlich nichts über GEwerbe oder kein Gewerbe aus.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich denke nicht, dass es der TE darum geht, eine wasserdichte Definition von Gewerbe zu haben - die ein Laienforum auch gar nicht bieten kann - sondern eher darum, Ärger zu vermeiden. Und Ärger kann man zügiger haben, als einem lieb ist - auch schon bei 2-3 selbstgebastelten Teilen, auch schon bei ein paar gebrauchten Tshirts.

Ich wäre bei solchen Plattformen einfach vorsichtig und würde gucken, dass meine Verkäufe sich etwas verteilen - auch, weil die nach 90 Tagen gelöscht werden und man so ein bisschen "Luft" schaffen kann.
 

Benutzer105121 

Benutzer gesperrt
Meine Güte, wieso erzählst du eigentlich immer so einen Unsinn, wenn du keine Ahnung hast? Das ist echt extremst anstrengend.

Off-Topic:
?, der gepostete Ebay Link deckt sich zu 100% mit meinen Aussagen, verstehe also dein Problem nicht. Nochmal, dass was die TE hier beschreibt, hat nichts mit gewerblichen Handel zu tun.
 

Benutzer108248 

Benutzer gesperrt
Oh man @TE hör bitte auf so einen Unsinn zu erzählen. Kein Gericht dieser Welt wird eine Frau verurteilen, weil Sie die Klammoten ihrer Kinder bei Ebay verkauft hat!

Weißt du eigentlich was gewerblich bedeutet? gewerblich impliziert, dass du eine Gewinnabsicht pflegst mit deinen Verkäufen. Es spielt dabei nur sekundär eine Rolle, wieviel du Verkaufst und was du an Umsatz machst.

So wie von dir beschrieben, brauchst du überhaupt nichts befürchten.

Wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser seinen Mund halten.
Bist wohl nicht in der Lage, Google zu bedienen?

Als würd ich mir so was ausdenken, hör auf mit solchen dummen Unterstellungen.

UNd von dir lasse ich mir sicher nicht das schreiben verbieten.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich denke nicht, dass es der TE darum geht, eine wasserdichte Definition von Gewerbe zu haben - die ein Laienforum auch gar nicht bieten kann - sondern eher darum, Ärger zu vermeiden.

Mit ihrem derzeitigen Verkaufsverhalten steht ihr aber sicherlich kein Ärger ins Haus. Sie hat ja noch nicht mal 100 Bewertungen. :grin:
 

Benutzer111179 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich kann mich den Beiträgen von Hexe13 nur anschliessen:

1. Einfach mal nichts sagen, wenn man keine Ahnung hat
2. Und ja, die Gradwanderung zwischen privat und gewerblich ist definitiv problematisch.

Ich bilde mir ein, dass es zu dem Thema noch einiges mehr an aktueller Rechtsprechung gibt. Ein, zwei juristische Zeitschriften widmen regelmäßig mehrere Seiten der aktuellen Rechtsprechung zu Ebay und das hier angesprochene Problem war wenn ich mich recht erinnere gerade letzten Sommer ausführlich in der Diskussion. Hier geht es nicht nur um Abmahnungen durch Wettbewerber, sondern auch um Käufer, die volle Gewährleistungsrechte wie sie Ihnen bei einem Verbrauchsgüterkauf zuständen, gelten machen wollen. Pauschalaussagen wie "bei unter 100 Bewertungen ist man problemlos privater Verkäufer" sind auch wirklich Unsinn und komplett aus der Luft gegriffen. Liebe TS, wenn Du hier an Details interessiert bist, kann ich in den nächsten Tagen wenn ich mal wieder in der Bib bin gerne noch mal genaueres in Erfahrung bringen. Dann natürlich per PN, denn weitere Rechtsberatung ist hier wohl fehl am Platze.

Inwieweit die Diskussion privater vs. gewerblicher Verkäufer tatsächlich für Dich relevant ist, hängt IMO vor allem von Art und Wert Deiner angebotenen Artikel ab. Wenn Du jetzt selbstgehäkelte Topflappen für 3 Euro das Stück verkaufst, wirst Du wahrscheinlich mit niemandem Probleme bekommen. Sofern es um höhere Werte geht oder z.B. die von Hexe13 angesprochene Geschmacksmusterproblematik ein Thema sein könnte, wäre ich vorsichtiger.

Noch ein kleiner Hinweis am Rande, der nur so halb zum Thema passt: beim Gewährleistungsausschluss auf die korrekte Formulierung achten (Stichwort AGB Kontrolle) - das machen irgendwie 95% aller privaten Verkäufer falsch. Das Ebay Rechtsportal hilft da weiter.
 

Benutzer18029 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Es heißt übrigens Gratwanderung. :zwinker:


Solange man nur gebrauchte Artikel verkauft wird man vermutlich immer auf der sicheren Seite sein, da würde ich mir keine großen Gedanken machen. :smile:
 
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