Behindertes Kind

Abtreibung , Babyklappe, Adoption, Behalten Was würdet ihr tun ?

  • Abtreibung

    Stimmen: 21 31,3%
  • Austragen aber in die Babyklappe geben

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich kann das Kind dann je anch Partner/in nicht behalten muss es aber schweren Herzens abgeben

    Stimmen: 0 0,0%
  • ich gebe das Kind ab und zur Adoption frei!

    Stimmen: 1 1,5%
  • Ich/wir kommen damit nicht alleine Klar und hohlen uns Hilfe vom Jugendamt

    Stimmen: 1 1,5%
  • Es ist abhängig wie schwer die Behinderrung wird.

    Stimmen: 29 43,3%
  • Das Kind austragen und ebenso wie jeden anderen kleinen Menschen behandeln.

    Stimmen: 15 22,4%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    67

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Hallo ich mache mir schon lange Gedanken darüber wie ich reagieren würde, wenn später irgendwann mein Kind behindert ist. Mit zwei Partnerrinne habe ich sogar schon in einer frühen Phase der Beziehung darüber gesprochen über die Ängste , gerade weil ich selber eine Behinderung habe.

Wie steht ihr dazu, wenn ihr ein Behindertes Kind bekommen solltet und eine Abtreibung noch möglich ist würdet ihr es tun oder das Kind als Paar bekommen und wie steht ihr dazu ?
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich kann dazu nix sagen,will keine kinder und würd im fall einer ungewollten schwangerschaft (die ich natürlich zu vermdien weiß) sowieso abtreiben.

aber ich hab kritik anzumerken:du solltest schon spezifizieren,was für behinderungen du meinst.ich zb bin auch behindert mit einem GdB von 30,hab aber weder geistige noch körperliche behinderungen wie zb eine spastik oder so.
und ich find schon es istn riesen unterschied,ob jemand zb epileptiker ist oder rollstuhlfahrer wegen schwerer körperbehinderung...
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
ich kann dazu nix sagen,will keine kinder und würd im fall einer ungewollten schwangerschaft (die ich natürlich zu vermdien weiß) sowieso abtreiben.

aber ich hab kritik anzumerken:du solltest schon spezifizieren,was für behinderungen du meinst.ich zb bin auch behindert mit einem GdB von 30,hab aber weder geistige noch körperliche behinderungen wie zb eine spastik oder so.
und ich find schon es istn riesen unterschied,ob jemand zb epileptiker ist oder rollstuhlfahrer wegen schwerer körperbehinderung...
Ich habe dafür ja die Antwortmöglichkeit, dass es von der schwere abhängt eingebaut. Ich führe so was wie Trisomie 21 (Down Syndrom) mal ins Feld .

Spastische Lähmungen,
Kanner Autismus oder auch das Aspergersyndrom.
(Wobei letztere nicht im Mutterleib festgestellt werden können, es kann nur durch eine erbliche Veranlagung zu einer Häufung in der Familie kommen )
[doublepost=1485714658,1485714626][/doublepost]
Meine Option wäre die Abtreibung.
Warum genau ?
 

Benutzer159670  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde sowieso abtreiben, weil ich ein kinderfreies Leben führen will.
Insofern spielt eine eventuelle Behinderung keine Rolle für mich.
Allerdings finde ich die Umfrage merkwürdig formuliert, nicht jeder hat alle genannten Optionen: Ein Mann kann nicht abtreiben und hat bei dieser Entscheidung auch schlussendlich glücklicherweise kein Mitspracherecht mehr; und einer verheirateten Frau steht die Möglichkeit der Adoption nur dann zur Verfügung, wenn ihr Partner einverstanden ist.
 
A

Benutzer

Gast
Öhm - die richtige Antwort ist nicht dabei.

Ich will eigentlich keine Kinder - und habe es bisher auch geschafft das so zu leben. Der Hypothetische Fall... Sie will es nicht abtreiben - will es kriegen oder es ist erst nach der Geburt klar - was los ist...

Jut. Dem Kind das bestmögliche Leben bieten - was man Ihm halt bieten kann. Ich könnte mich nicht Vollzeit um selbiges Kind kümmern - nicht nur Kräftemässig - schon auch durch die berufliche Verantwortung... also würde ich von vorn herein entsprechende Leute engagieren die es Vollzeit betreuen - dennoch bliebe es dann mein Kind. Und ich wäre ansonsten auch da - würde es begleiten - ich würde tun was nötig ist - damit selbiger Mensch trotzdem ein erfülltes Leben im Rahmen seiner Möglichkeiten hat.

Merkwürdig finde ich jedoch das keine deiner Antworten diese Möglichkeit überhaupt in Betracht zieht.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Ich würde sowieso abtreiben, weil ich ein kinderfreies Leben führen will.
Insofern spielt eine eventuelle Behinderung keine Rolle für mich.
Allerdings finde ich die Umfrage merkwürdig formuliert, nicht jeder hat alle genannten Optionen: Ein Mann kann nicht abtreiben und hat bei dieser Entscheidung auch schlussendlich glücklicherweise kein Mitspracherecht mehr; und einer verheirateten Frau steht die Möglichkeit der Adoption nur dann zur Verfügung, wenn ihr Partner einverstanden ist.
Es geht ja auch um die Gefühlssache wie jeder einzelnen dazu steht ! Darum sind Männer nicht ausgeschlossen !
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Und mir jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen, wie ich in dem Fall (sicher) handeln werde, kann ich nicht.
Wir haben selber einen Fall einer schweren Behinderung in der Familie, also weiß ich auch, wie es das Leben der Eltern und des Geschwisterkindes verändert hat. Die Mama weiß überhaupt nicht mehr, ob sie nochmal arbeiten gehen wird, die Wohnung ist aber eigentlich auf den Verdienst von beiden ausgelegt. Sie kommen zwar klar (zur Zeit gibts auch noch Elterngeld), aber es ist nicht einfach. Sie wohnen im 3. Stock ohne Aufzug... keine Ahnung, wie das mal wird, wenn der Kleine zu groß ist, um ihn zu tragen. Noch steht absolut nicht fest, ob er jemals laufen können wird, aber die Sorge ist bei den Eltern schon da. Es ist die absolute Traumwohnung, die Große ist sehr glücklich dort - allein das sind schon Probleme, die man nicht kleinreden sollte. Reißt man die ganze Familie jetzt aus dem Umfeld raus? Eventuell sogar so weit, dass die Große die Grundschule wechseln muss?

Man trägt eben nicht nur die Verantwortung für das ungeborene Leben in sich, sondern auch das der Geschwisterkinder.

(Um das mal klar zu sagen: Ich hab den Kleinen sehr lieb und bin froh, dass wir ihn haben, für die Verwandtschaft, als uns, ist er absolut keine Belastung und wenn er seine Eltern anlacht, sind diese auch immer so glücklich - aber ich habe einen wahnsinnigen Respekt vor den Eltern, die diese Aufgabe angenommen haben und eben nicht gesagt haben, dass sie sich das nicht zutrauen. Hätten sie sich für eine Abtreibung entschieden, wäre ich aber auch verständnisvoll für sie dagewesen.)

Mein Punkt ist: Ich weiß nicht, ob mich das nicht zerbrechen würde. Das Baby ist für mich dann sehr wohl schon existent, ob nun lebensfähig oder nicht. Generell bin ich kein Mensch, der sich viele Fehler aus der Vergangenheit vorwirft, was ich einmal getan habe und nicht mehr ändern kann, hake ich ab. Ob ich das in so einem Fall könnte, weiß ich aber nicht.

Die Zukunft wird zeigen, ob ich mir zu diesem Punkt Gedanken machen muss oder nicht. Wesentlich wird dabei aber mit Sicherheit auch die Schwere der Behinderung sein. Bei kleinen "Makeln" würde ich niemals über eine Abtreibung nachdenken.
Auf jeden Fall würde ich diese Entscheidung aber zusammen mit meinem Mann treffen.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Et kütt, wie et kütt. Man kann doch vor der Geburt ohnehin selten sagen, wie "schlimm" eine Behinderung wird. Selbst wenn ich "Trisomie21" vor den Latz geknallt kriege... Da geht doch von annähernd "normalem" Leben bis "schwerste Einschränkung" alles.
Nee, kann ich so nicht sagen.
Ich hatte in der Schwangerschaft diverse Tests, weil mein Mann auch eine Behinderung hat, aber das hätte für mich nichts geändert. Uns war relativ klar, dass es keine erbliche Sache sein würde, aber der Doc wollte auf Nummer Sicher gehen.

Wenn ich absolut keine Kinder will, dann habe ich dafür zu sorgen, dass ich niemalsnicht abtreiben werde müssen. By the way...
 

Benutzer161953  (28)

Öfters im Forum
Schwierige Frage, aber da ich Abtreibungen generell kritisch gegenüberstehe, würde ich mich wahrscheinlich aus dem jetzigen Augenwinkel dafür entscheiden, es zu bekommen. Aber, wie gesagt, das ist ja Gott sei Dank zum jetzigen Augenblick hypothetisch!
 

Benutzer161953  (28)

Öfters im Forum
Als Mann lässt man sich manchmal aber doch breitschlagen etc pp - in der Theorie hast du allerdings Recht.
Bei dieser Entscheidung würde ich mich garantiert nicht "breitschlagen" lassen. Schließlich ist die Entscheidung für ein Kind eine Lebensentscheidung. Da geht es ja nicht darum, was man zum Abendessen isst! :smile:
 
A

Benutzer

Gast
Bei dieser Entscheidung würde ich mich garantiert nicht "breitschlagen" lassen. Schließlich ist die Entscheidung für ein Kind eine Lebensentscheidung. Da geht es ja nicht darum, was man zum Abendessen isst! :smile:
Das war jetzt eher auf die Verhütung bezogen... das mit dem Kind ergibt sich DANACH...

Es gibt ja auch Verhütungsmethoden bei denen sich der Mann auf die Frau verlässt... darauf war das bezogen...
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Das kommt eindeutig auf die Behinderung an.
Ich bin bei dem Thema zu nahe dran als das ich sagen könnte, ich würde es nicht abtreiben.

Ich kann es nicht sagen. Und muss es hoffentlich auch nie entscheiden.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Na, wenn ich als Kerl absolut keine Kinder will, gibt es da auch so Sachen wie Vasektomie, wenn Kondome warumauchimmer auch nicht infrage kommen. Die ist zwar auch nicht zu 100% sicher, aber das ist abgesehen von der Gebärmutterentfernung bei der Frau eh nur die absolute Enthaltsamkeit.
Von daher, man(n) muss sich nicht da auf die Frau verlassen. Als Kerl kann man durchaus einiges dafür tun, dass da möglichst kein neues Leben entsteht.

Aber um mal das Hauptthema aufzugreifen: Meine Antwort ist da nicht dabei in der Auswahlliste (die mir btw VIEL zu negativ beladen ist). Sofern ich irgendwie die Möglichkeit habe, das körperlich und seelisch auch nur annähernd zu wuppen, dann wuppe ich das. Das wird immernoch MEIN Kind sein.
Genau aus diesem Grund hab ich noch nichtmal diese unsäglich unnütze Nackenfaltenmessung während meiner Schwangerschaft machen lassen, weil es mir vollkommen egal wäre, wenn mein Kind behindert ist. Wenn es nur irgendwie möglich ist, dann stell ich mich meiner Verantwortung.
Die allerallereinzige Ausnahme für mich wäre, wenn absolut sicher ist, dass mein Kind nur Schmerzen in seinem Leben hätte. Absichtlich leiden lassen muss ich niemanden, auch mein Kind nicht. Aber solange es "nur" darum geht, dass es mehr Arbeit bedeuted, das Kind zu haben (weil Rollstuhl, geistig nie weiter als ein zweijähriges Kind, Epilepsie... weißdergeier), ist für mich ganz klar, dass ich diese Arbeit für mein Kind gerne tue.

Und ja, ich hab 2 Spastikerinnen unterschiedlicher Schwere in der Verwandschaft und einige Personen mit Down-Syndrom im näheren Bekanntenkreis, dazu jemanden mit geistiger Behinderung im weiteren Verwandtenkreis und Männe hat in der Behindertenhilfe seinen Zivi gemacht. Wir hatten auch das Gespräch vor meiner Schwangerschaft. Wir sind da nicht blauäugig in unserer rosa Elfenwelt, sondern wissen, wie es sein kann.
 
A

Benutzer

Gast
Na, wenn ich als Kerl absolut keine Kinder will, gibt es da auch so Sachen wie Vasektomie, wenn Kondome warumauchimmer auch nicht infrage kommen. Die ist zwar auch nicht zu 100% sicher, aber das ist abgesehen von der Gebärmutterentfernung bei der Frau eh nur die absolute Enthaltsamkeit.
Von daher, man(n) muss sich nicht da auf die Frau verlassen. Als Kerl kann man durchaus einiges dafür tun, dass da möglichst kein neues Leben entsteht.

Man(n) verlässt sich da auch sonst nicht auf Frau - und würde ansonsten zu dem Kind stehen - was er ja in dem Post vorher auch schrieb - es ging um den Hypothetischen Fall - wenn es eben doch passiert...

Vasektomie ist endgültig - ob ich meine Meinung irgendwann vielleicht nochmal ändern mag - will ich ja nicht ausschliessen...

Manchmal hilft es - die zwei Sätze Posts - im Kontext zu betrachten...
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ich gebe zu dass ich die Frage einfach so an sich nicht beantworten kann. Mindestens wäre das was meine Partnerin dazu sagen würde, von sehr grosser Bedeutung.
 

Benutzer96466 

Planet-Liebe Berühmtheit
Alles was länger als "wenige Tage" lebensfähig ist, hätten wir bekommen. Bei sowas wie "keine Nieren, nicht lebensfähig" wärs schon schwer geworden mit der Entscheidung.

Zum Glück sind unsere Kinder bisher nicht behindert. Ich kenne abger genügend behinderte Menschen, um mir sicher zu sein, das ihr Leben auch sehr lebenswert ist.

So, und jetzt die große Moralkeule ;-)

Ich finde Leute die ihre Kinder selektiv abtreiben ("Wir wollen ein Kind, aber keins mit Behinderung" - Und wieso eigentlich nicht abtreiben weil die Nase im Ultraschall hässlich aussieht? Oder das Kind das falsche Geschlecht hat?) stehen schon mit einem Bein auf der schiefen Ebene, die im Euthanasieprogramm endet.

Mit unselektiver Abtreibung ("Wir wollen (jetzt) kein Kind") hab ich weniger Probleme. Käme für mich nicht in Frage, aber die Leute die es trotzdem tun verurteile ich nicht so wie die mit der selektiven Abtreibung.
 
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