Behauptung: Eine Beziehung ohne Sex ist nur eine Freundschaft

Benutzer151537 

Ist noch neu hier
Eigentlich ist das Ganze ja keine Frage, sondern eine Behauptung von mir.
Würde mich mal interessieren, wer nun entzürnt aufschreit, und wer mir zustimmt.
Ich füre nun lange Zeit eine Beziehung mit meiner Freundin.
Wie es bei den meisten Paaren ist, driften die Sex-Bedürfnisse beider Partner nach einiger Zeit auseinander. Bei uns ist es so, dass es für sie weniger wurde und für mich gleich blieb. Sprich: Ich könnte mehr vertragen :zwinker:

Darum soll es hier aber gar nicht gehen, aber ich wollte aufzeigen, warum ich mir halt immer wieder Gedanken um solche Themen mache.

Ich habe mich heute ein bisschen in Gedanken verloren und dann festgestellt, dass wenn man heute eine sexuelle Beziehung führt der einzige Unterschied zu einer Freundschaft der Sex ist, den man sich gegenseitig gibt.
Denn alles andere, Vertrauen, für einander da zu sein, Verlässlichkeit, Kontinuität etc. etc., kann man auch von anderen Personen erhalten.

Aus meiner Sicht entsteht aus diesem Unterschied bei einer monogamen Beziehung die PFLICHT beider Partner, sich gegenseitig soviel Sex zu geben, dass beide glücklich sind (und zwar wirklich glücklich).

Und eigentlich könnte man das auch weiter drehen und behaupten, dass es sogar die Pflicht desjenigen ist, welcher mit "weniger" auskommt, dem anderen trotzdem seine Gelüste zu erfüllen. Denn schliesslich ist es ja die monogame Beziehung, welche es dem anderen nicht erlaubt, seine Bedürfnisse extern zu decken.

Da ich ein Anhänger von radikalen, provokativen und prägnanten Aussagen bin, formuliere ich:
Der Partner, der mit weniger auskommt muss dem anderen entweder mehr geben oder ihm Sex ausserhalb der Beziehung erlauben. Wenn er das nicht kann, muss er die Beziehung beenden.

Das das alles provokativ, und nur meine Ansicht ist, ist mir klar:smile:
Mich würden aber eure Gedanken zu meiner Aussage interessieren. Vielleicht auch gerade von jemandem, der gut mit "weniger" leben kann, das Problem also von der anderen Seite her kennt.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich kann weder dem Threadtitel noch deiner Aussage zustimmen. Mich würde es anwidern, wenn mein Partner aus einer Pflicht heraus mit mir vögelt und nicht aus Lust. Die These im Titel lässt sich allein schon durch asexuelle Menschen widerlegen.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Aus meiner Sicht entsteht aus diesem Unterschied bei einer monogamen Beziehung die PFLICHT beider Partner, sich gegenseitig soviel Sex zu geben, dass beide glücklich sind (und zwar wirklich glücklich).

Und eigentlich könnte man das auch weiter drehen und behaupten, dass es sogar die Pflicht desjenigen ist, welcher mit "weniger" auskommt, dem anderen trotzdem seine Gelüste zu erfüllen.
Tja, da ist leider keinerlei Logik in Deinem Ansatz. Aus zitiertem Absatz 1 folgt nicht zwangsläufig Absatz 2. Der könnte nämlich auch lauten: "Die PFLICHT des Partners, der "mehr" braucht, ist, seine Bedürfnisse so weit herunter zu schrauben, bis sie dem mit "weniger" entsprechen.

Da ich ein Anhänger von radikalen, provokativen und prägnanten Aussagen bin,
Radikale, provokative Aussagen haben nur leider meist den großen Nachteil, dass sie nur schwarz/weiß, aber keine Graustufen abdecken. Und damit in den seltensten Fällen die Realität abbilden.
Ich kann mit solchen Thesen nix anfangen. Wenn so ein Problem besteht, dann ist es individuell, kann 100e von Ursachen und eventuellen Lösungen haben. Die werden aber in den seltensten Fällen lauten: "Egal, dann f*** ich halt auswärts. Ist ja mein Recht."
 
N

Benutzer

Gast
Der Partner, der mit weniger auskommt muss dem anderen entweder mehr geben oder ihm Sex ausserhalb der Beziehung erlauben. Wenn er das nicht kann, muss er die Beziehung beenden.

Du magst es prägnant?
Der Partner, der mit irgendwas nicht zufrieden ist, hat die Pflicht das zu kommunizieren.
Der Partner, der für seine Unzufriedenheit in der Beziehung keine Lösung sieht, hat die Pflicht, sich zu trennen.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich kann nicht genau benennen, was eine Beziehung von einer Freundschaft unterscheidet, vermutlich sind die Grenzen eher fließend. Es gibt diverse Unterscheidungen - der Sex ist eine davon - aber keine davon gilt für alle Paare. So gibt es Menschen, die sexlose Beziehungen führen, und auf der anderen Seite gibt es sowas wie Freundschaft Plus. Genauso können Freunde untereinander eine Loyalität haben, die der in einer Beziehung in nichts nachsteht. Sogar die gemeinsame Familiengründung kann prinzipiell eine freundschaftliche Sache sein.

Ansonsten sind deine Aussagen in meinen Augen sehr einseitig auf die Interessen desjenigen gemünzt, der mehr Sex will. Da machst du es dir schön einfach und wälzt die ganze Verantwortung auf deine Partnerin ab. Aber so funktioniert das nicht. Eine Beziehung braucht immer zwei Teile, die gegenseitig ihre Wünsche und Interessen berücksichtigen. Einseitiger "Friss-oder-stirb-Egotripp" sitzt nicht drin. Im Zweifelsfall solltest DU so ehrlich sein und die Beziehung beenden, wenn ihr da nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt.
 

Benutzer132650  (27)

Benutzer gesperrt
Ich kann dem schon zustimmen. Immerhin beruht jede Partnerschaft auf sexuelle Anziehung, was rein evolutionär auch Sinn macht. Ohne Sex bleibt dann also der Rest, die sexuelle Spannung fehlt. Und somit kann man es auch wieder Freundschaft nennen. Allerdings ist dieses ganze Schubladen-Denken auch nicht das Wahre.

Wenn eine Frau ihre sexuelle Anziehungskraft auf mich verliert, ist das durchaus ein Trennungsgrund. Ich nenne es meinen "unterbewussten Kompass".
 

Benutzer141323 

Benutzer gesperrt
Ich würde mich eher Fragen, WARUM sie nicht mehr mit dir schläft. Vielleicht findet sie dich inzwischen unattraktiv, wäre es dann deine Pflicht Sport zu treiben?
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Fangen wir erst mal damit an, dass eine Beziehung keine Pflichtveranstaltung ist, sondern auf reine Freiwilligkeit beruht.

Somit ist das:
Aus meiner Sicht entsteht aus diesem Unterschied bei einer monogamen Beziehung die PFLICHT beider Partner, sich gegenseitig soviel Sex zu geben, dass beide glücklich sind (und zwar wirklich glücklich).
hinfällig.

Denn schliesslich ist es ja die monogame Beziehung, welche es dem anderen nicht erlaubt, seine Bedürfnisse extern zu decken.
Auf die du dich freiwillig eingelassen hast.:zwinker: Du kannst sie deswegen auch beenden, wenn sich die Parameter (Quantität des Sexes) in eurer Beziehung verschoben haben.

Dem Partner die Pistole auf die Brust zu setzen ist sowas von schäbig, dafür finde ich keinen Ausdruck. Empathiebefreiter gehts eigentlich nicht.

Wenn man nicht den Mut hat für seine Bedürfnisse einzustehen und sie dem Partner mitzuteilen, dann sollte man das Konzept Beziehung noch mal überdenken.

Ich bin selber der Part in der Beziehung, der deutlich mehr Sex will, das führt schon zu Druck bei meinem Partner, obwohl ich versichere, das mir die jetzige Quantität auch reicht. Und das wiederum belastet mich, weil ich durchaus zufrieden bin, aber sehe, wie ihn das belastet.

Wenn ich ihm jetzt mitteilen würde: "Unsere 3-4 mal in der Woche reichen nicht, richte dich bitte mal nach meiner Lust, schließlich liegst du in der Pflicht." - sein Schwanz würde wohl nach innen wachsen und er würde entweder a) so enttäuscht sein und sich noch mehr unter Druck setzen, dass wir noch weniger Sex hätten oder b) sich trennen, weil ich 'ne absolute Arschloch/Ego -Haltung hätte. Ich wäre an seiner Stelle ja für b).

Was das Konzept Freundschaft und Liebe betrifft, haben meine Vorredner schon alles gesagt, was ich nicht noch wiederholen möchte. Ich schließ mich da BrooklynBridge BrooklynBridge vollumfänglich an.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diejenigen, die von sich behaupten Anhänger von radikalen oder provokanten Aussagen zu sein, damit eigentlich meinen, dass sie gerne übersimplifizieren.
Von prägnanten Aussagen bist du relativ weit entfernt, aber dazu später mehr...

Im Prinzip hast du entweder Angst oder keinen Bock dich tiefer mit einem Thema auseinanderzusetzen. Deine radikale Aussage beachtet 2 Faktoren von hunderten, vielleicht tausenden. Wie auch religiöse Fanatiker z.B. versuchst du die Welt in ein Buch zu fassen, dass "gut" und "böse" nach simplen Verhaltensregeln sortiert und ignorierst den Rest.

Also nein...deine Aussage ist schlicht blödsinn. :smile:
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Ich kann nicht genau benennen, was eine Beziehung von einer Freundschaft unterscheidet, vermutlich sind die Grenzen eher fließend. Es gibt diverse Unterscheidungen - der Sex ist eine davon - aber keine davon gilt für alle Paare. So gibt es Menschen, die sexlose Beziehungen führen, und auf der anderen Seite gibt es sowas wie Freundschaft Plus. Genauso können Freunde untereinander eine Loyalität haben, die der in einer Beziehung in nichts nachsteht. Sogar die gemeinsame Familiengründung kann prinzipiell eine freundschaftliche Sache sein.

Ansonsten sind deine Aussagen in meinen Augen sehr einseitig auf die Interessen desjenigen gemünzt, der mehr Sex will. Da machst du es dir schön einfach und wälzt die ganze Verantwortung auf deine Partnerin ab. Aber so funktioniert das nicht. Eine Beziehung braucht immer zwei Teile, die gegenseitig ihre Wünsche und Interessen berücksichtigen. Einseitiger "Friss-oder-stirb-Egotripp" sitzt nicht drin. Im Zweifelsfall solltest DU so ehrlich sein und die Beziehung beenden, wenn ihr da nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt.
Du sprichst mir aus der Seele, bei mir sind die Grenzen auch fließend. manchmal wurden meine damals beste freundin und ich auch für ein Paaar gehalten, die Vertrautheit und die Freundschaftliche treue war da macher Partnerrin von mir später ein Dorn im Auge.


Ich habe auch schon mehr oder weniegr Sexlose Beziehungen geführt, nach dem ich dem Sex, bzw: meiner Sexuellen Leistung; lange Zeit die Schuld daran gegeben habe, Beziehungen zu zerstören.
 

Benutzer149318 

Verbringt hier viel Zeit
Edit: Huch, Damian Damian hat da wohl einiges vorweggenommen, während ich geschrieben habe.
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Aus meiner Sicht entsteht aus diesem Unterschied bei einer monogamen Beziehung die PFLICHT beider Partner, sich gegenseitig soviel Sex zu geben, dass beide glücklich sind (und zwar wirklich glücklich).

Und eigentlich könnte man das auch weiter drehen und behaupten, dass es sogar die Pflicht desjenigen ist, welcher mit "weniger" auskommt, dem anderen trotzdem seine Gelüste zu erfüllen. Denn schliesslich ist es ja die monogame Beziehung, welche es dem anderen nicht erlaubt, seine Bedürfnisse extern zu decken.

Klingt eher nach einer persönlichen Phantasie. Denk ruhig ganz frivol darüber nach, aber deine "Behauptung" ist nicht besonders klar definiert; eine Verhaltensvorschrift? eine Beobachtung? ein biologisch-moralischer Kodex?

Auf die psychologischen Aspekte deiner unbegründeten Aussage, gehe ich erst gar nicht ein. Nimm diesen Post bitte nicht persönlich.

Aus evolutionär-biologischer Sicht kann man vermutlich schon die These halten, dass Sex der Zweck einer jeden Beziehung ist oder dieses soziale Modell von dort herrührt. Du scheinst da eher deinem Wunschdenken irgendwo zwischen Erotik und unzufriedenem Trotz nachzuhängen.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich sehe es auch so, dass es in der Verantwortung desjenigen liegt, der unzufrieden ist, die Beziehung ggf. zu beenden. Das ist bei anderen Dingen doch auch so - wenn dich stört, dass sie täglich Serien schaut, dann ist es doch nicht ihre Pflicht, damit aufzuhören oder sich zu trennen. Dann kannst du sie darum bitten, aufzuhören - und wenn sie das nicht will, musst du dir eben überlegen, ob du damit leben kannst oder du dich trennst.

Auch dem Titel stimme ich nicht zu. Eine Beziehung hat einer Freundschaft mehr als nur den Sex selbst voraus. Eine Beziehung ist in der Regel enger, man wohnt zum Teil zusammen, es gibt Zärtlichkeiten (zärtlich kann man auch ohne Sex sein). Ein so enges Verhältnis haben wohl kaum Menschen zu ihren Freunden.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Wenn Liebe unglücklich macht, dann ist der Wurm drin.
Sex als Pflicht geht nicht. Höchstens Zeugungspflicht in Königshäusern, aber das ist etwas anderes.

Ich kann mir sehr intensive Beziehungen vorstellen in denen Sex keine Rolle spielt, ohne dass die Partner etwas vermissen. Ich kenne glückliche Paare, die den Sex "hinter sich" haben. Für mich jetzt zwar noch unverständlich.....

Mit Sex in einer Freundschaft hätte ich jetzt eher Mühe. Sex könnte der Freunschaft schaden, der Beziehung sicher nicht (ausser es ist für die eine Seite Zwang uder ungeliebte Pflichtübung)
 

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Ich finde irgendwie, die Aussagen widersprechen sich. Das einzige, was eine Beziehung von einer Freundschaft unterscheidet, ist der Sex, weil man den nicht wo anders bekommt, deshalb soll man ihn woanders suchen, wenn man nicht genug bekommt? :what: Also kann man Sex ja wohl auch woanders als in Beziehungen bekommen und bei dir gäbe es keinen Unterschied zwischen Freundschaft+ und Beziehung. Weil Beziehung ist ja Freundschaft mit Sex.

Wenn einer von beiden unglücklich ist, muss man eben eine Lösung finden, die für alle passt. Wenn der eine nicht mit wenig Sex, der andre nicht mit erlaubtem Fremdvögeln glücklich ist, muss man die Beziehung beenden, ja. Aber keiner muss aus reiner Pflicht heraus dem anderen Wünsche erfüllen, die ihn selbst unglücklich machen. Also wenn einer aus einer Pflicht raus mit dem andren schläft, ist doch derjenige unglücklich, ist das besser als wenn der andre unglücklich ist? Und wer ist wirklich glücklich, wenn Sex zur Pflichtübung wird? Mal abgesehen davon, dass ich es nicht als meine Pflicht ansehe, meinen Partner glücklich zu machen.

Ich nehme übrigens Freunde nicht mit zu Familienfeiern, will keine Kinder mit ihnen großziehen und auch nicht mit ihnen dauerhaft in einer Wohnung wohnen. Ist natürlich prinzipiell möglich, aber das ist Sex mit andren ja wohl auch. Was einem selbst in der Beziehung wichtig ist, macht jedes Paar für sich aus und wenn es welche gibt, die eben keinen Sex mehr haben wollen, die kein Bedürfnis danach haben oder denen es eben nicht wichtig ist, warum sollte man ihnen dann den Status "Beziehung" aberkennen? Und ab welchem Zeitraum gilt das? Ein halbes Jahr kein Sex, jetzt sind wir nur noch Freunde, jetzt können wir aber leider nicht mehr miteinander schlafen, weil dazu hat man ja ne Beziehung.
Für mich scheinen deine Behauptungen irgendwie keinen Sinn zu ergeben. :grin:
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mich würden aber eure Gedanken zu meiner Aussage interessieren.

Meiner Meinung nach kann man eine solche Aussage bei einem dreizehnjährigen notgeilen Teenager, der von einer "idealen Beziehung" fantasiert, noch irgendwie hinnehmen, bei einem erwachsenen Mann wirken sie hochgradig albern.
Was sagt eigentlich deine Freundin zu deiner wundervollen These?
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe mich heute ein bisschen in Gedanken verloren und dann festgestellt, dass wenn man heute eine sexuelle Beziehung führt der einzige Unterschied zu einer Freundschaft der Sex ist, den man sich gegenseitig gibt.
Denn alles andere, Vertrauen, für einander da zu sein, Verlässlichkeit, Kontinuität etc. etc., kann man auch von anderen Personen erhalten.
Das tut mir leid für dich.
Der Unterschied zwischen der Beziehung zu meinem Freund und der Freundschaft zu meiner besten Freundin ist der Unterschied in der Art der Liebe.
Aus meiner Sicht entsteht aus diesem Unterschied bei einer monogamen Beziehung die PFLICHT beider Partner, sich gegenseitig soviel Sex zu geben, dass beide glücklich sind (und zwar wirklich glücklich).
Und wenn der eine Partner mit der Menge von Sex nicht glücklich ist, weil es ihm zu viel ist? Hat er Pech?

Wobei, da fällt mir gerade ein, dass meine beste Freundin mich auch nicht regelmäßig krault und massiert. Ist das jetzt auch die PFLICHT meines Freundes? :zwinker:
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich habe mich heute ein bisschen in Gedanken verloren und dann festgestellt, dass wenn man heute eine sexuelle Beziehung führt der einzige Unterschied zu einer Freundschaft der Sex ist, den man sich gegenseitig gibt.
Schon allein diese Aussage trifft nicht auf alle Menschen zu.
Es würde dir wohl gut tun, mal über den Tellerrand zu schauen.
Wenn ich eine Beziehung führe, ist der Unterschied zu einer Freundschaft, dass ich mich entschieden habe, das Leben mit meinem Partner gemeinsam zu planen und zu verbringen, den Alltag gemeinsam zu meistern und gemeinsame Entscheidungen über unser gemeinsames Leben zu treffen. Meine Beziehung hat prinzipiell Vorrang vor anderen Dingen in meinem Leben und ist mein roter Faden. - Das ist, für mich ganz persönlich, der elementare und einzige Unterschied zu einer engen Freundschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer122533  (33)

Sehr bekannt hier
Ich habe schon Beziehungen eine ganze Weile ohne Sex geführt (nicht toll, aber deswegen nicht weniger Beziehung!) und Freundschaften gepflegt, welche die meisten wohl irgendwo zwischen Beziehung und Freundschaft ansiedeln würden.

Der Unterschied liegt in der Art meiner Gefühle zum Partner - und das ist zuerst mal meine Sache und sicher keine Pflicht des Gegenübers. Natürlich werden meine Gefühle dadurch beeinflusst, wie er mich behandelt, wie er für mich fühlt, usw.
Aber wenn ich unzufrieden bin, ist das auch einfach mein Problem. Zu seinem wird es erst durch seine Gefühle für mich. Wer möchte schon, dass der Partner unglücklich ist? Das ist allerdings eine Freiwilligkeit und keine Pflicht!
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Aus meiner Sicht entsteht aus diesem Unterschied bei einer monogamen Beziehung die PFLICHT beider Partner, sich gegenseitig soviel Sex zu geben, dass beide glücklich sind (und zwar wirklich glücklich).
Auch hier fehlt der Blick über den Tellerrand und das Verständnis der anderen Perspektive.
Aus unterschiedlichen sexuellen Bedürfnissen entsteht ein Konflikt.
Wieso gibt es bei dir nur eine Möglichkeit diesen Konflikt zu lösen?
(Wie bildest du dir ein, sollen beide glücklich werden können, wenn einer mehr Sex haben muss, als er will?)
Wieso ist in deiner Theorie nur ein Partner in der Pflicht, das Problem anzugehen?

Deine Lösung ist keine Lösung. Auf deine Art können niemals beide Partner glücklich werden.
 

Benutzer118675 

Meistens hier zu finden
Bei mir ist der Unterschied zwischen Freundschaft und Beziehung eher das Gefühl der Verliebtheit bzw. der romantischen Liebe. Ich hab meine Freunde sehr gern, bin aber nicht in die verliebt und liebe sie nicht. Sex könnte aus irgendwelchen Gründen, kann ja auch körperlicher Natur sein, mal wegfallen, die Liebesgefühle würden die Beziehung dennoch für mich von einer Freundschaft unterscheiden.
 
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