Befriedigung im Sexleben

Benutzer184279 

Ist noch neu hier
Hallo zusammen,

ich habe ein kleines Problem, über das ich mit niemanden aus meinem Freundeskreis reden kann und schon mal gar nicht mit meiner Familie. Deshalb wende ich mich an euch. Schadet bestimmt auch nicht mal die Sicht von neutralen Personen zu sehen.

Mein Freund und ich sind 25 Jahre alt und sind seit 8 Monaten ein Paar, kennen uns aber schon länger. Wir wohnen seit kurzem zusammen und sind sehr glücklich miteinander.

Ich liebe ihn wirklich sehr und er auch mich. Das merkt man auch. Er ist wirklich ein toller Partner. Sehr sensibel und zuvorkommend. Wir harmonieren sehr gut miteinander und es ist wirklich alles perfekt. Aber ein kleines Problem habe ich und das liegt in unserem Sexleben.

An sich ist unser Sexleben auch sehr gut. Ich schlafe sehr gerne mit ihm und es ist abwechslungsreich. Ich gebe zu, ich habe wirklich gerne Sex und habe absolut nichts dagegen, wenn es jeden Tag wäre, vielleicht auch mehrmals. Da kann es manchmal passieren, dass er keine Lust hat, vielleicht auch mal mehrere Tage. Manchmal stört es mich, aber ich akzeptiere es dann und mache ihm auch keinen Vorwurf. Aber das ist gar nicht mein Problem.

Was andere Methoden der Befriedigung angeht, bin ich auch offen. Was mich betrifft, also was ich geben kann und auch was ich gerne habe. Ich gebe ihm alles was er sich wünscht. Natürlich im „normalen“ Bereich. BJ, HJ usw und das nicht wenig. Er ist auch zufrieden damit und genießt es. Und ich mache es auch wirklich gerne und freiwillig. Allerdings kommt von ihm aus für mich sehr wenig bis gar nichts. Ich mag halt gerne die Klischee Dinge. Fingern usw. Den Körper, bzw speziell die Brüste mit dem Mund bearbeiten usw. Mein Freund hat ein Problem mit diesen Dingen und macht es nicht. Er mag es nicht, sagt er meistens dazu. Ich habe schon oft mit ihm darüber gesprochen. Wir haben uns nie deswegen gestritten. Ich habe zwar mal dabei geweint, weil es mich echt belastet hat aber unsere Gespräche darüber waren immer ruhig. Er sagt, er hat ein Problem damit etwas an den Fingern zu haben. Er mag auch keinen Dreck oder anderes Zeug wie z.B. Kleber an den Fingern und hat manchmal dann das Gefühl, es nicht mehr von der Haut zu bekommen. Man stellt sich jetzt die Extremfälle aus dem Fernsehen vor, die einen totalen Hygienefimmel haben, aber so extrem ist es nicht bei ihm. Es ist eine leichte Form. Was die Sachen mit dem Mund betrifft, da sagt er zu, dass auch da er das Gefühl am Mund nicht mag. Okay, dass kann ich noch irgendwie verstehen und verlange jetzt auch wirklich nicht, dass ich das regelmäßig bekomme. Aber er mag es auch nicht meinen restlichen Körper mit dem Mund zu bearbeiten, da ihm sein Speichel stören würde. So auch beim Küssen. Ein wirkliches Rumknutschen gibt es bei uns auch nicht oft. Der Abend, wo wir uns das erste Mal geküsst haben, da haben wir kaum Luft bekommen, aber so war es auch schon lange nicht mehr. Das fehlt mir auch. Dadurch, dass er diese Dinge nicht mag, fallen auch diese Typischen Vorspiele vor dem Sex weg.

Ich kann es verstehen, dass es auch Männer gibt, die nicht drauf fliegen eine Frau so zu befriedigen, gibt ja auch Frauen, die keine BJ mögen. Und wenn er wirklich da eine Riesenhemmung und Ekel hätte, dann könnte ich damit umgehen. Zwar schwer, aber ich könnte es. Allerdings hat er mich schon mal in allen Arten so befriedigt. Alles in allem habe ich jede Möglichkeit jeweils 2- bis 3-mal in dieser Zeit bekommen. Und wenn er es dann macht, dann dauert das auch richtig lange. Er gibt sich Mühe und wird selbst dadurch auch geil. Danach hatten wir immer Sex und es war einfach so, wie man es sich wünscht. Aber jetzt gab es schon seit langer Zeit nichts mehr. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mir nicht fehlt und dass ich mittlerweile Tage habe, wo ich echt unzufrieden deshalb bin und fast wahnsinnig werde, wenn wir Abends einfach nur kuschelnd im Bett liegen.

Wir haben schon oft drüber gesprochen. Ich war immer sehr verständnisvoll und habe gesagt, dass ich auch kein Problem habe, ihm dass irgendwie zu erleichtern. Wie z.B, kurz vorher nochmal waschen, um richtig frisch zu sein usw. und ich verlange es auch nicht regelmäßig. 2-3 mal im Monat würde mir zusätzlich zum Sex schon reichen. Wenn ich ihn Frage, ob es ihm hilft, zuckt er nur mit den Schultern. Er betont, dass es nichts mit mir zu tun hat und dass er das gleiche Problem auch bei seinen Ex-Freundinnen hatte. Er ist sehr traurig darüber, dass er es mir nicht geben kann, beschimpft sich selbst als Idiot und dass er alles kaputt macht und entschuldigt sich tausendmal deswegen. Das wars dann. Jedes Gespräch endet so und das wars dann auch. Es gab auch noch zwei Momente, die mich beschäftigt haben.

Wir lagen mal zusammen auf der Couch. Ich auf den Rücken und die Beine angewinkelt. Er lag vor mir auf dem Rücken und hatte seinen Kopf halt zwischen meine Beine gelegt. Das hat mich schon tierisch angemacht, aber ich habe nichts weiter dazu gesagt. Irgendwann hat er sich umgedreht und schaute mich an. Ich sagte „Du bist gemein.“ Er meinte dann. „Soll ich mal gemein sein?“ und küsste mich dann auf diese gerade seeeehr empfindliche Stelle. Das wars. Er wechselte danach das Thema und setzte sich auf. Ich war echt fassungslos und war mit meiner Geilheit am Kämpfen. Das hat er sogar bemerkt und sagte das auch noch. Danach entschuldigte er sich wieder tausendmal und war sichtlich traurig über die Situation. Ich habe nichts gesagt, die Situation durchgestanden und das wars. Innerlich war ich natürlich sauber darüber. Ich habe wirklich dann erwartet, dass er mir es endlich in der Situation gibt. Oder zumindest an dem Tag am Abend, oder am nächsten Tag. So als „Entschädigung“ aber es kam nichts. Auch keine andere Art der Befriedigung. Auf der anderen Seite denke ich auch, ich tue ihm unrecht und sollte nicht so denken.

Die Zweite Situation ist schon etwas her, ist aber immer noch fest in meinem Kopf. Wir lagen im Bett und dieses Thema wurde leicht angekratzt. Er fragte mich, ob ich einen Dreier bzw mal einen anderen Mann haben möchte, der mir das mal gibt. Ich war total geschockt über diese Aussage. Ich fragte ihn, ob er dies möchte. Hätte ja sein können, dass er mir durch die Blume eine offene Beziehung vorschlagen wollte. Das verneinte er sofort energisch und er ist auch überhaupt nicht der Typ dafür und eigentlich auch relativ eifersüchtig was mich betrifft. Deshalb wunderte mich diese Aussage umso mehr. Ich sagte, dass ich das nicht möchte. Ich möchte nur ihn und wie er denn auf sowas kommt und ob ihn das denn nicht stören würde, wenn ich jetzt ja gesagt hätte. Er meinte, es würde ihn natürlich stören, aber ihm wäre wichtiger, dass ich glücklich und zufrieden bin. Und wenn er nicht alles geben kann, kann es vielleicht jemand anderes ausgleichen. Ich bin heute noch geschockt darüber, dass dies eine Option für ihn ist aber er nicht bereit ist (ich drücke mich jetzt böse aus) sich 2-3 Mal im Monat selbst zusammenzureißen. Wir haben nicht weiter über das Thema gesprochen.

Wenn ich ihn gezielt darauf anspreche und drum bitte (Wir liegen im Bett, die Situation passt) dies oder das zu machen, möchte er das auch nicht. Er will, dass es einfach so passiert und nicht "geplant" ist.

Ich will dieses Thema auch nicht ständig ansprechen, weil es eh immer aufs selbe Ende hinausläuft, ich will ihn nicht unter druck setzen will, sonst alles perfekt ist und er wirklich ein absoluter Traumpartner ist und ich denke, es gibt vielleicht auch wichtigeres im Leben. Aber trotzdem fehlt es mir sehr einfach mal so begehrt und bearbeitet zu werden. Es ist echt schwer für mich damit umzugehen. Wie seht ihr das?
 
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Benutzer174652 

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Hallo zusammen,

ich habe ein kleines Problem, über das ich mit niemanden aus meinem Freundeskreis reden kann und schon mal gar nicht mit meiner Familie. Deshalb wende ich mich an euch. Schadet bestimmt auch nicht mal die Sicht von neutralen Personen zu sehen.

Mein Freund und ich sind 25 Jahre alt und sind seit 8 Monaten ein Paar, kennen uns aber schon länger. Wir wohnen seit kurzem zusammen und sind sehr glücklich miteinander.

Ich liebe ihn wirklich sehr und er auch mich. Das merkt man auch. Er ist wirklich ein toller Partner. Sehr sensibel und zuvorkommend. Wir harmonieren sehr gut miteinander und es ist wirklich alles perfekt. Aber ein kleines Problem habe ich und das liegt in unserem Sexleben.

An sich ist unser Sexleben auch sehr gut. Ich schlafe sehr gerne mit ihm und es ist abwechslungsreich. Ich gebe zu, ich habe wirklich gerne Sex und habe absolut nichts dagegen, wenn es jeden Tag wäre, vielleicht auch mehrmals. Da kann es manchmal passieren, dass er keine Lust hat, vielleicht auch mal mehrere Tage. Manchmal stört es mich, aber ich akzeptiere es dann und mache ihm auch keinen Vorwurf. Aber das ist gar nicht mein Problem.

Was andere Methoden der Befriedigung angeht, bin ich auch offen. Was mich betrifft, also was ich geben kann und auch was ich gerne habe. Ich gebe ihm alles was er sich wünscht. Natürlich im „normalen“ Bereich. BJ, HJ usw und das nicht wenig. Er ist auch zufrieden damit und genießt es. Und ich mache es auch wirklich gerne und freiwillig. Allerdings kommt von ihm aus für mich sehr wenig bis gar nichts. Ich mag halt gerne die Klischee Dinge. Fingern usw. Den Körper, bzw speziell die Brüste mit dem Mund bearbeiten usw. Mein Freund hat ein Problem mit diesen Dingen und macht es nicht. Er mag es nicht, sagt er meistens dazu. Ich habe schon oft mit ihm darüber gesprochen. Wir haben uns nie deswegen gestritten. Ich habe zwar mal dabei geweint, weil es mich echt belastet hat aber unsere Gespräche darüber waren immer ruhig. Er sagt, er hat ein Problem damit etwas an den Fingern zu haben. Er mag auch keinen Dreck oder anderes Zeug wie z.B. Kleber an den Fingern und hat manchmal dann das Gefühl, es nicht mehr von der Haut zu bekommen. Man stellt sich jetzt die Extremfälle aus dem Fernsehen vor, die einen totalen Hygienefimmel haben, aber so extrem ist es nicht bei ihm. Es ist eine leichte Form. Was die Sachen mit dem Mund betrifft, da sagt er zu, dass auch da er das Gefühl am Mund nicht mag. Okay, dass kann ich noch irgendwie verstehen und verlange jetzt auch wirklich nicht, dass ich das regelmäßig bekomme. Aber er mag es auch nicht meinen restlichen Körper mit dem Mund zu bearbeiten, da ihm sein Speichel stören würde. So auch beim Küssen. Ein wirkliches Rumknutschen gibt es bei uns auch nicht oft. Der Abend, wo wir uns das erste Mal geküsst haben, da haben wir kaum Luft bekommen, aber so war es auch schon lange nicht mehr. Das fehlt mir auch. Dadurch, dass er diese Dinge nicht mag, fallen auch diese Typischen Vorspiele vor dem Sex weg.

Ich kann es verstehen, dass es auch Männer gibt, die nicht drauf fliegen eine Frau so zu befriedigen, gibt ja auch Frauen, die keine BJ mögen. Und wenn er wirklich da eine Riesenhemmung und Ekel hätte, dann könnte ich damit umgehen. Zwar schwer, aber ich könnte es. Allerdings hat er mich schon mal in allen Arten so befriedigt. Alles in allem habe ich jede Möglichkeit jeweils 2- bis 3-mal in dieser Zeit bekommen. Und wenn er es dann macht, dann dauert das auch richtig lange. Er gibt sich Mühe und wird selbst dadurch auch geil. Danach hatten wir immer Sex und es war einfach so, wie man es sich wünscht. Aber jetzt gab es schon seit langer Zeit nichts mehr. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mir nicht fehlt und dass ich mittlerweile Tage habe, wo ich echt unzufrieden deshalb bin und fast wahnsinnig werde, wenn wir Abends einfach nur kuschelnd im Bett liegen.

Wir haben schon oft drüber gesprochen. Ich war immer sehr verständnisvoll und habe gesagt, dass ich auch kein Problem habe, ihm dass irgendwie zu erleichtern. Wie z.B, kurz vorher nochmal waschen, um richtig frisch zu sein usw. und ich verlange es auch nicht regelmäßig. 2-3 mal im Monat würde mir zusätzlich zum Sex schon reichen. Wenn ich ihn Frage, ob es ihm hilft, zuckt er nur mit den Schultern. Er betont, dass es nichts mit mir zu tun hat und dass er das gleiche Problem auch bei seinen Ex-Freundinnen hatte. Er ist sehr traurig darüber, dass er es mir nicht geben kann, beschimpft sich selbst als Idiot und dass er alles kaputt macht und entschuldigt sich tausendmal deswegen. Das wars dann. Jedes Gespräch endet so und das wars dann auch. Es gab auch noch zwei Momente, die mich beschäftigt haben.

Wir lagen mal zusammen auf der Couch. Ich auf den Rücken und die Beine angewinkelt. Er lag vor mir auf dem Rücken und hatte seinen Kopf halt zwischen meine Beine gelegt. Das hat mich schon tierisch angemacht, aber ich habe nichts weiter dazu gesagt. Irgendwann hat er sich umgedreht und schaute mich an. Ich sagte „Du bist gemein.“ Er meinte dann. „Soll ich mal gemein sein?“ und küsste mich dann auf diese gerade seeeehr empfindliche Stelle. Das wars. Er wechselte danach das Thema und setzte sich auf. Ich war echt fassungslos und war mit meiner Geilheit am Kämpfen. Das hat er sogar bemerkt und sagte das auch noch. Danach entschuldigte er sich wieder tausendmal und war sichtlich traurig über die Situation. Ich habe nichts gesagt, die Situation durchgestanden und das wars. Innerlich war ich natürlich sauber darüber. Ich habe wirklich dann erwartet, dass er mir es endlich in der Situation gibt. Oder zumindest an dem Tag am Abend, oder am nächsten Tag. So als „Entschädigung“ aber es kam nichts. Auch keine andere Art der Befriedigung. Auf der anderen Seite denke ich auch, ich tue ihm unrecht und sollte nicht so denken.

Die Zweite Situation ist schon etwas her, ist aber immer noch fest in meinem Kopf. Wir lagen im Bett und dieses Thema wurde leicht angekratzt. Er fragte mich, ob ich einen Dreier bzw mal einen anderen Mann haben möchte, der mir das mal gibt. Ich war total geschockt über diese Aussage. Ich fragte ihn, ob er dies möchte. Hätte ja sein können, dass er mir durch die Blume eine offene Beziehung vorschlagen wollte. Das verneinte er sofort energisch und er ist auch überhaupt nicht der Typ dafür und eigentlich auch relativ eifersüchtig was mich betrifft. Deshalb wunderte mich diese Aussage umso mehr. Ich sagte, dass ich das nicht möchte. Ich möchte nur ihn und wie er denn auf sowas kommt und ob ihn das denn nicht stören würde, wenn ich jetzt ja gesagt hätte. Er meinte, es würde ihn natürlich stören, aber ihm wäre wichtiger, dass ich glücklich und zufrieden bin. Und wenn er nicht alles geben kann, kann es vielleicht jemand anderes ausgleichen. Ich bin heute noch geschockt darüber, dass dies eine Option für ihn ist aber er nicht bereit ist (ich drücke mich jetzt böse aus) sich 2-3 Mal im Monat selbst zusammenzureißen. Wir haben nicht weiter über das Thema gesprochen.

Wenn ich ihn gezielt darauf anspreche und drum bitte (Wir liegen im Bett, die Situation passt) dies oder das zu machen, möchte er das auch nicht. Er will, dass es einfach so passiert und nicht "geplant" ist.

Ich will dieses Thema auch nicht ständig ansprechen, weil es eh immer aufs selbe Ende hinausläuft, ich will ihn nicht unter druck setzen will, sonst alles perfekt ist und er wirklich ein absoluter Traumpartner ist und ich denke, es gibt vielleicht auch wichtigeres im Leben. Aber trotzdem fehlt es mir sehr einfach mal so begehrt und bearbeitet zu werden. Es ist echt schwer für mich damit umzugehen. Wie seht ihr das?

... ich sehe das so:

8 monate? also der beginn einer beziehung, also etwa in der mitte des ersten großen kennenlernens ...

ist ein positives (eigenes) sexerleben wichtig (in einer beziehung)?
ja.

harmoniert ihr beide im sexuellen?
nein.

wird er sich einfach so darin entscheidend verändern?
ich denke: nein.

und sehe da drei zukunftsszenarien:

1.
ihr macht eine gemeinsame sexualberatung/-therapie,
und es ändert sich dadurch entscheidendes - du magst ihn weiterhin auch "außerhalb des bettes", und ihr werdet glücklich bis ans ende eurer tage ...

2.
ihr macht ersteres nicht, alles bleibt daher wie es jetzt ist - und du entscheidest dich für ein glückliches frauenleben und demzufolge zugleich gegen das weitere zusammensein mit ihm ...

3.
es ändert sich nix, und du lebst weiter ein lauwarmes und halbherziges frausein bis ans ende eurer tage (= wahrscheinlich einige jahrzehnte) ...
 

Benutzer152906 

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S Souvereign wer bestimmt das denn, dass man daran arbeiten soll? Du? Warum, weil es nicht normal ist?

Das "den Körper des geliebten Menschen mit Küssen zu bedecken" NICHT eklig sein sollte, ist hoffentlich ein mehrheitsfähiger Konsens.

Sexuelle Vorlieben sind nunmal unterschiedlich und wenn man was ekelig findet ist das so, egal wie normal das ist.

Absurde Ansichten, die man ggf. über die Erziehung eingetrichtert bekommen hat, sollte man nicht mittels "ist so, basta" als unabänderlich ansehen.

Manche Schwule finden den Sex mit Frauen ekelig, das muss nicht therapiert werden. Manche finden Sex an sich ekelig, muss nicht therapiert werden. Manche finden Analsex ekelig, ist auch okay.

Ekel wird anerzogen ... wieso sollte man nicht hingehen und sowas therapieren? Nur weil es schick ist?

Aber wenn der Typ keine Körperflüssigkeiten mag ist er gestört? Nope, ich weigere mich das zu akzeptieren. Wenn er da Handlungsbedarf sieht und drunter leidet kann er sich jederzeit Hilfe holen. Tut er aber nicht, weil er das für sich wohl so entscheidet, dass er es nicht machen will. Und das ist sein gutes Recht.

Die Beziehung leidet darunter und der Typ heult rum. Keine Ahnung, wie Du sowas nennst, aber ich würde es durchaus als "Handlungsbedarf sehen" angucken. Und "kann er sich jederzeit Hilfe holen" ist ein ganz schlechter Scherz. Da draußen gibt es tausende und abertausende die sich ritzen oder Erwachsene, die sich an Kinder ran machen. Ja, es wäre schön wenn die Menschen, die Hilfe benötigen, einfach nur losgehen müssten und sich Hilfe holen würden. Das ist aber nicht die Realität.
 

Benutzer77893 

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Das "den Körper des geliebten Menschen mit Küssen zu bedecken" NICHT eklig sein sollte, ist hoffentlich ein mehrheitsfähiger Konsens.
Nein und auch wenn es der Konsens wäre spielt es keine Rolle für ein Paar oder einem Individuum! Oder denkst du nur weil die meisten auf Kuschelsex stehen musst du das auch oder ein Paar?
Absurde Ansichten, die man ggf. über die Erziehung eingetrichtert bekommen hat, sollte man nicht mittels "ist so, basta" als unabänderlich ansehen.
Richtig aber das entscheidest nicht du! Nicht einmal ein Psychiater, Arzt oder Polizist, es sei denn derjenige gefährdet offensichtlich sich Selber oder Andere akut (Gefahr in Verzug), aber bis dahin dürfen z.B. Rechtsradikale ja auch mit ihren anerzogenen Ansichten frei herumlaufen usw.
Ekel wird anerzogen ... wieso sollte man nicht hingehen und sowas therapieren? Nur weil es schick ist?
Ja und nein, Ekel hat auch eine genetische Komponente und dient zum Schutz vor verdorbenen, giftigen etc. Sachen. Nur kann man sich einige Dinge anerziehen oder abgewöhnen, nur noch einmal, wer Entscheidet das? Nicht umsonst steht im Artikel 1: "Die würde des Menschen ist unantastbar"!
Die Beziehung leidet darunter und der Typ heult rum. Keine Ahnung, wie Du sowas nennst, aber ich würde es durchaus als "Handlungsbedarf sehen" angucken. Und "kann er sich jederzeit Hilfe holen" ist ein ganz schlechter Scherz. Da draußen gibt es tausende und abertausende die sich ritzen oder Erwachsene, die sich an Kinder ran machen. Ja, es wäre schön wenn die Menschen, die Hilfe benötigen, einfach nur losgehen müssten und sich Hilfe holen würden. Das ist aber nicht die Realität.
Genau das gleiche gedankliche Problem bei dir! Niemand darf dabei handeln, wenn jemand sexuelle Phantasien mit Kindern hat oder ein Terroranschlag gedanklich am liebsten machen will. Man darf erst handeln, wenn diese Menschen handeln oder nachweislich etwas Planen, was (Artikel 1) von Anderen verletzt und dann gilt: "Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." Nur der Staat/das Volk darf eingreifen und nicht eine Person die denkt, das dies die Würde von jemand Anderen verletzt!

Aber Achtung, Würde heißt nicht Ehre oder Befindlichkeit. Denn nach Befinden vieler gehören solche Menschen therapiert, aber in diesem Kontext kann ich nicht erkennen, wie der Freund der TS, Ihre Würde verletzt, nur weil er sich vor Dingen ekelt!
 
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Benutzer184130 

Ist noch neu hier
Dich scheint das echt fertig zu machen. Ich hatte auch mal so eine Erfahrung und habe echt ne Lehre daraus gezogen. sexuelle Kompatibilität gehört für mich definitv zur Partnerauswahl dazu. Da bin ich knallhart, einfach weil ich weiß, dass mir Sex (unter vielen anderen Dingen) sehr wichtig ist. Männer sagen oft von vornherein, dass sie nicht oder ungern lecken. Da sortiere ich sofort aus! Du solltest dir für dich überlegen, ob es dir das wert ist. Was mich stutzig macht, ist die Tatsache, dass er wirklich so gemein war und dich provokant geküsst hat.. hört sich für mich nicht sensibel an. Für mich käme es nicht infrage, meine Bedürfnisse zurückzustecken, aber das musst du für dich wissen.
 

Benutzer174652 

Öfters im Forum
Im grunde weiß ich das. Aber man kann auch vieles kaputt diskutieren. Mein Ex Freund hat das immer behauptet ich würde zu viel reden wollen und das würde nerven und wäre ein abturner

*schmunzel
war also erfolgreich mit seinem totschlagargument?
 

Benutzer174652 

Öfters im Forum
liebe wren,
was ich mir an deiner stelle auch ansehen würde ist das thema "welche männer wähle ich?" ...

denn du hast nun schon zumindest den zweiten mann, wo dir ein gutes, zumindest durchschnittliches sexualleben verunmöglicht wird ...

(außerdem - bei beiden deinen beschreibungen nach offenbar mit pathologischem background: 1x porno-konsum-sucht, 1x körperflüssigkeit-phobie ...)
 

Benutzer152906 

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Nein und auch wenn es der Konsens wäre spielt es keine Rolle für ein Paar oder einem Individuum! Oder denkst du nur weil die meisten auf Kuschelsex stehen musst du das auch oder ein Paar?

Nicht alles was hinkt, ist ein sinnvoller Vergleich. Wenn ich 2 Personen habe, wo die eine auf Kuschelsex steht und die Andere auf harten BDSM, dann würde ich darauf hinweisen, das man keine gemeinsame Basis hat. Und wenn eine der beiden Seiten aber gerne auf die andere Seite "wechseln möchte", dann würde ich Wege aufzeigen, wie man das ggf. erreichen kann. Das hat mit dem Fall hier aber rein gar nichts zu tun.

Richtig aber das entscheidest nicht du! Nicht einmal ein Psychiater, Arzt oder Polizist, es sei denn derjenige gefährdet offensichtlich sich Selber oder Andere akut (Gefahr in Verzug), aber bis dahin dürfen z.B. Rechtsradikale ja auch mit ihren anerzogenen Ansichten frei herumlaufen usw.

Es gibt Aussteigerprogramme für Rechtsradikale ... Pädophile etc.

Ja und nein, Ekel hat auch eine genetische Komponente und dient zum Schutz vor verdorbenen, giftigen etc. Sachen. Nur kann man sich einige Dinge anerziehen oder abgewöhnen, nur noch einmal, wer Entscheidet das? Nicht umsonst steht im Artikel 1: "Die würde des Menschen ist unantastbar"!

Und wo taste ich die Würde eines Menschen an, wenn ich einem mit ner Körperflüssigkeitenphobie aufzeige, dass das nicht normal ist (was man hier in diesem Fall noch nicht einmal muss, weil aus den Beschreibungen hervorgeht, das IHM das selbst bewusst ist) und dabei behilflich bin, das zu überwinden?

Genau das gleiche gedankliche Problem bei dir! Niemand darf dabei handeln, wenn jemand sexuelle Phantasien mit Kindern hat oder ein Terroranschlag gedanklich am liebsten machen will. Man darf erst handeln, wenn diese Menschen handeln oder nachweislich etwas Planen, was (Artikel 1) von Anderen verletzt und dann gilt: "Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." Nur der Staat/das Volk darf eingreifen und nicht eine Person die denkt, das dies die Würde von jemand Anderen verletzt!

Aber Achtung, Würde heißt nicht Ehre oder Befindlichkeit. Denn nach Befinden vieler gehören solche Menschen therapiert, aber in diesem Kontext kann ich nicht erkennen, wie der Freund der TS, Ihre Würde verletzt, nur weil er sich vor Dingen ekelt!

Wenn Du Dir diesen Abschnitt nochmal in Ruhe und mit Verstand durchliest, dann wirst Du hoffentlich erkennen, das DU diejenige Person bist, die völlig falsch abgebogen ist. NIEMAND redet davon, ihren Freund zwangsweise in eine Klapse einzuweisen und gegen seinen Willen zu therapieren. Es geht darum, der TE deutlich zu machen, dass das Verhalten ihres Freundes weder unabänderlich ist, noch etwas, mit dem man sich zwangsweise zufrieden geben MUSS. Ja, wenn der Typ keinen Bock hat, an sich zu arbeiten wird irgendwann der Punkt kommen, an dem Sie ihn "abservieren" sollte. ABER keinesfalls sollte man der TE hier suggerieren, dass man keine Kritik an Ihrem Freund äußern darf und das sie sein Verhalten "absolut zu akzeptieren hat".

W Wren2009

Was Du festgestellt hast, wird nie wieder verschwinden. Du wirst die Gedanken zur Seite schieben können und vielleicht auch eine ziemlich lange Zeit damit "klarkommen". Aber die Dinge werden immer wieder durchbrechen und Eure Beziehung belasten. Die Reaktionen Deines Freundes zeigen, das ihm bewusst ist, dass sein Verhalten "nicht normal ist". Es stellt sich die Frage, in wieweit er dann auch bereits ist, etwas für Dich / die Beziehung zu tun. Und ich finde jedenfalls, dass man von einem volljährigen Partner auch erwarten kann, etwas für die Beziehung zu tun. Von mir aus, soll er sich Handschuhe anziehen, wenn er sich ekelt. Aber wenn er das auch ablehnt, dann würde ich das nur durchgehen lassen, wenn er entweder daran arbeitet den Ekel loszuwerden (und dann solltest Du ihm dabei helfen), oder dann soll er sich eine gangbare Alternative überlegen.

Deine Wünsche und Bedürfnisse werden nicht angemessen "befriedigt". Das solltest Du nicht die nächsten 60 Jahre so hinnehmen. Du hast es sicherlich verdient, das er auch etwas für Dich tut. Und zwar mehr, als nur jeden 2ten Tag mal einen Strauss Blumen mitzubringen.

Wenn eine Frau den ganzen Haushalt macht und sich um die Kinder kümmert und er nur faul vor dem Fernseher hockt, dürfte man dem Typen auch "einen erzählen". Es geht auch nicht darum, ihn zu Dingen zu zwingen, die er partout nicht machen will. ABER ... wenn er sich vor Deinen Körperflüssigkeiten ekelt, kann man etwas dagegen tun.
 

Benutzer77893 

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Nicht alles was hinkt, ist ein sinnvoller Vergleich. Wenn ich 2 Personen habe, wo die eine auf Kuschelsex steht und die Andere auf harten BDSM, dann würde ich darauf hinweisen, das man keine gemeinsame Basis hat. Und wenn eine der beiden Seiten aber gerne auf die andere Seite "wechseln möchte", dann würde ich Wege aufzeigen, wie man das ggf. erreichen kann. Das hat mit dem Fall hier aber rein gar nichts zu tun.
Ja, wenn man Selber gerne wechseln würde. Aber hier schreibst du nicht mit ihrem Freund....
Und wo taste ich die Würde eines Menschen an, wenn ich einem mit ner Körperflüssigkeitenphobie aufzeige, dass das nicht normal ist (was man hier in diesem Fall noch nicht einmal muss, weil aus den Beschreibungen hervorgeht, das IHM das selbst bewusst ist) und dabei behilflich bin, das zu überwinden?
Das dieses Verhalten nicht normal ist, da stimme ich dir doch auch zu. Nur woher weißt du das Er das ändern will? Das geht mir aus diesem Thread nicht hervor...
Es geht darum, der TE deutlich zu machen, dass das Verhalten ihres Freundes weder unabänderlich ist, noch etwas, mit dem man sich zwangsweise zufrieden geben MUSS. Ja, wenn der Typ keinen Bock hat, an sich zu arbeiten wird irgendwann der Punkt kommen, an dem Sie ihn "abservieren" sollte. ABER keinesfalls sollte man der TE hier suggerieren, dass man keine Kritik an Ihrem Freund äußern darf und das sie sein Verhalten "absolut zu akzeptieren hat".
Nun darauf hätten wir uns gleich am Anfang einigen können. Ich hatte ihr auch schon geschrieben, dass sie das nicht zu akzeptieren braucht, aber Sie kann und ist nicht der Therapeut für Ihn. Besonders nicht wenn Er anfängt zu weinen, sich selbst zu beschimpfen etc. Da fehlt ein ganz wichtiges Stück Selbstreflexion und Selbstbewusstsein, um überhaupt eine vernünftige Basis für Veränderung zu haben. Und das ist genau das was ich geschrieben habe, die Veränderung muss von Ihm aus gehen.
 

Benutzer164451 

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Es geht darum, der TE deutlich zu machen, dass das Verhalten ihres Freundes weder unabänderlich ist
Über den Rest des Beitrags red ich jetzt gar nicht, ich glaub da würden wir uns nur im Kreis drehen - ich finde deine Einstellung einfach grundlegend total falsch.

Aber das Zitat oben wollte ich noch rauspicken. Ich glaub das nämlich nicht wirklich. Selbst wenn eine Phobie therapiert wird, mag man diese Sache trotzdem noch immer nicht. Keine Therapie der Welt wird diesen Mann dazu bringen Küsse, Oralverkehr etc. zu mögen oder gar zu lieben. Er wird sich nicht mehr grausen und kann das dann vielleicht machen ohne sich schlecht zu fühlen (wenn er sich dann nicht benutzt vorkommt). Aber er wird nie, niemals ein Mann sein, der das gerne machen wird.
 

Benutzer152906 

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Ja, wenn man Selber gerne wechseln würde. Aber hier schreibst du nicht mit ihrem Freund....

Richtig, ich schreibe hier nicht mit ihrem Freund. Allerdings kann ich nicht erkennen, welche Relevanz dies haben sollte. Ob ich mit ihm rede "vielleicht solltest Du eine Therapie machen" oder mit ihr Rede "Du solltest ihn mal fragen, ob er eine Therapie macht" ist doch völlig egal.

Das dieses Verhalten nicht normal ist, da stimme ich dir doch auch zu. Nur woher weißt du das Er das ändern will? Das geht mir aus diesem Thread nicht hervor...

Ich zitiere mal:

Wir haben schon oft drüber gesprochen. Ich war immer sehr verständnisvoll und habe gesagt, dass ich auch kein Problem habe, ihm dass irgendwie zu erleichtern. Wie z.B, kurz vorher nochmal waschen, um richtig frisch zu sein usw. und ich verlange es auch nicht regelmäßig. 2-3 mal im Monat würde mir zusätzlich zum Sex schon reichen. Wenn ich ihn Frage, ob es ihm hilft, zuckt er nur mit den Schultern. Er betont, dass es nichts mit mir zu tun hat und dass er das gleiche Problem auch bei seinen Ex-Freundinnen hatte. Er ist sehr traurig darüber, dass er es mir nicht geben kann, beschimpft sich selbst als Idiot und dass er alles kaputt macht und entschuldigt sich tausendmal deswegen. Das wars dann. Jedes Gespräch endet so und das wars dann auch. Es gab auch noch zwei Momente, die mich beschäftigt haben.

und ja, natürlich steht dort nicht wörtlich: "Karina, bitte hilf mir. Ich habe ein Problem und möchte es weg haben". Aber es ist deutlich genug, das er es selbst als Problem sieht und selbst traurig darüber ist, das es eben so ist. Und dann geht es ja nicht darum, jemanden gegen seinen Willen zu etwas zu zwingen, sondern mit ihm daran zu arbeiten. Und wenn die Beiden es alleine nicht schaffen, kann Sie ihm ja durchaus auch eine Therapie ans Herz legen.

Klar, wenn er daran dann nichts ändern will, muss man sehen, wie es weiter geht. Da wäre bei mir dann "der Ofen aus". Aber das muss die TE für sich selbst entscheiden und mit der Entscheidung dann auch leben.

Nun darauf hätten wir uns gleich am Anfang einigen können. Ich hatte ihr auch schon geschrieben, dass sie das nicht zu akzeptieren braucht, aber Sie kann und ist nicht der Therapeut für Ihn. Besonders nicht wenn Er anfängt zu weinen, sich selbst zu beschimpfen etc. Da fehlt ein ganz wichtiges Stück Selbstreflexion und Selbstbewusstsein, um überhaupt eine vernünftige Basis für Veränderung zu haben. Und das ist genau das was ich geschrieben habe, die Veränderung muss von Ihm aus gehen.

Das es vermutlich nur funktioniert, wenn er sich selbst verändern will, ist richtig. Und das Sie nicht seine Therapeutin sein kann, ist angesichts des Ausmaßes des Problems recht wahrscheinlich. Aber es geht ja darum, "ihn in die richtige Richtung zu schieben". Und ja, das kann funktionieren. Habe ich in meinem Umfeld oft genug erlebt und auch bei mir selbst schon öfter festgestellt. Das es auch fehlschlagen kann (meine Mutter hat nie mit dem Rauchen aufgehört und ist dann jämmerlich an Krebs verstorben ... tja, das gehört auch dazu.
 

Benutzer77893 

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Off-Topic:

Um dieses mittlerweile OT abzukürzen:
Das es vermutlich nur funktioniert, wenn er sich selbst verändern will, ist richtig. Und das Sie nicht seine Therapeutin sein kann, ist angesichts des Ausmaßes des Problems recht wahrscheinlich. Aber es geht ja darum, "ihn in die richtige Richtung zu schieben". Und ja, das kann funktionieren. Habe ich in meinem Umfeld oft genug erlebt und auch bei mir selbst schon öfter festgestellt. Das es auch fehlschlagen kann (meine Mutter hat nie mit dem Rauchen aufgehört und ist dann jämmerlich an Krebs verstorben ... tja, das gehört auch dazu.
Du willst jemand der Problem mit sich selber hat noch weiter schieben?! Ich lehne das ab, denn die folgen kannst du nicht absehen.
1. Mag sein das er selber einsieht und die Hilfe annimmt, kann aber auch sein das es genau den gegenteiligen Effekt hat.
2. Mag sein du konntest ihn dazu bewegen etwas zu ändern, aber wie froschteich froschteich schreibt mögen wird er es niemals ganz. Und Sex nur auf (mache ich nur aus Liebe zu meinem Partner) ist scheiße und wird es immer bleiben.
3. Durch 1. und 2. könnte sein Selbstbewusstsein noch mehr Schaden nehmen und am Ende hast du jemand der zu allem Ja sagt und total von ihr abhängig ist. Spätestens dann hat die @TS ein Partner den sie eigentlich gar nicht haben wollt.
 

Benutzer152906 

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Unabsehbare Folgen? Man könnte meinen, wir redeten hier davon, einer Person die gerne Krankenhaus-Serien schaut ein Skalpell in die Hand zu drücken und sie eine Herz-OP durchführen zu lassen. :grin:
 

Benutzer177659  (37)

Öfters im Forum
Aber er mag es auch nicht meinen restlichen Körper mit dem Mund zu bearbeiten, da ihm sein Speichel stören würde
Wenn das keine Ausrede ist, dann soll er ohne Speichel küssen. Das kriegt auch ein Mann hin.

Ich habe tatsächlich mal Handschuhe angesprochen. Aber das möchte er auch nicht. Da käme er sich dämlich vor und wenn schon dann richtig.
Da widerspricht er sich ja selbst. Er will nicht ohne Handschuhe und nicht mit Handschuhen, denn er will lieber ohne Handschuhe. Hä?

Er ist wirklich mein Traummann, wie ich es mir immer vorgestellt habe. So liebevoll und fürsorglich. Ich liebe ihn über alles und er mich auch.
Nein, er ist in einigen Aspekten dein Traummann, in anderen (nämlich beim Sex) nicht.

Er hat ja wirklich ein Problem. So empfinde ich das
Ja, aber er tut nichts dagegen. Er findet "Das ist mein Problem, deal with it!" reicht.

Überdies hat er ja selber null Änderungswille. Du kannst es nur erleiden und erdulden und mit dir ausmachen wie kriegsentscheidend das für dich ist.
Das wäre für mich ein großer Aspekt. Er will nichts ändern.

Ich weiß halt nicht, (und das hört sich jetut wieder böse an) wie ernst ich diese Störung nehmen soll. Ob es wirklich eine psychische Störung ist oder eher in die Richtung "ausrede" geht.
Das sollte er abklären lassen.

Bitte ihn doch mal explizit darum, dir zu sagen, zu was er bereit wäre. Wenn er deine Brüste massiert oder sonstige erogene Zonen streichelt, macht er sich nicht schmutzig. Wenn er dich an manchen Stellen küsst, ohne zu lecken, sollten keine Probleme mit Speichel auftreten.
Eben, ich vermisse bei ihm auch die Bereitschaft mal kreativ zu werden und Lösungen zu suchen statt nur das Problem zu beweinen.

Was fällt ihm ein, was will er ausprobieren, womit er sich nicht völlig unwohl fühlt?
Ja, sowas.

Sicher leidet er wirklich darunter und schämt sich vielleicht auch dafür, dass ihr aufgrund seiner Störung so einseitigen Sex habt. Aber dann sollte eben auch mal ein bisschen Engagement von ihm kommen, etwas zu ändern
!!!

Und dann denke ich immer "mein Gott, es gibt auch echt andere Probleme. Was mache ich hier wieder für n fass auf."
Nee, diese Abwesenheit von nicht-steriler Körperlichkeit ist ein dickes Brett. Das ist keine Bagatelle.

Mein Ex Freund hat das immer behauptet ich würde zu viel reden wollen und das würde nerven und wäre ein abturner
Doofer Kerl, zurecht dein Exfreund! :cool:

wenn er duscht und sich unten rum gewaschen hat, muss er sich danach nochmal die Hände waschen
Klingt schon eher nach was zwanghaftem...

Er will diese Sexpraktiken nicht machen, Punkt aus.
Ja, aber er leidet darunter, das er das nicht will/kann. Wenn er sagen würde "Ja, ich mag das nicht, ist so, musste mit klarkommen", dann wäre ich bei dir. Er sagt aber (sinngemäß) "Ich würde ja gerne, aber ich KANN nicht und ich bin schuld das es dir nicht gut geht", daher ist es für mich anders gelagert als "Ich mag keinen Analsex".

Dafür alles aufzugeben finde ich einfach zu hart. Nur weil da unten nicht rumgefummelt wird. Weißt du was ich meine? Ich will das nicht aufgeben.
Nee, es ist ja nicht nur "da unten rumfummeln". Auch Zungenküsse fallen doch weg. Ich komm monatelang ohne Sex aus, aber ohne intime Küsse nicht.

Wenn er sich duscht, ist er sauber. Und wenn er seinen Penis (vernünftig) säubert, muss er sich danach nicht noch die Hände waschen. Das ist ABSURD!
Ja, es klingt nach einer behandlungsbedürftigen Sache, aber das müsste ein Arzt klären, zu dem er geht, weil er was ändern will.

wer bestimmt das denn, dass man daran arbeiten soll? Du? Warum, weil es nicht normal ist?
Weil es die Beziehung von TS und ihrem Freund ganz stark belastet, weil ein großer Teil (ja nicht nur Oralsex, sondern auch intime Küsse) wegfallen.
 
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