Beeinflussung des Fettstoffwechsels durch die Pille

Benutzer62847 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo :smile:

In diesem https://www.planet-liebe.com/threads/pillenpause-wegem-hohen-blutdruck.215180/ kam die Frage auf, ob die Pille die Cholesterinwerte beeinflussen kann.

Eigentlich war ich mir sicher, dass meine Aussage richtig ist. Mich hat aber jemand in einer Bewertung drauf hingewiesen, dass ich unrecht habe. Jetzt würde ich das natürlich etwas genauer wissen.

Die Mikropille ist ein Präperat aus Gestagenen und Östrogenen.

In hoher Dosis beeinflussen diese Hormone den Fettstoffwechsel, in geringer Dosis wird der Fettstoffwechsel meiner Meinung nach jedoch kaum beeinflusst. Dies bestätigte mir auch mein Arzt.

Hier hab ich noch etwas zu dem Thema gefunden, fragt sich nur wie glaubwürdig die Quelle ist.

http://www.pharmacie.de/alteseiten/fettstoffwechsel/cholest_behandlung.html schrieb:
Östrogene erhöhen die VLDL-Synthese und damit den Triglyceridspiegel; gleichzeitig aktivieren sie die LDL-Rezeptoren und senken somit das LDL-Cholesterin. Das HDL-Cholesterin steigt an, Lipoprotein (a) sinkt. Gestagene bewirken hingegen eine Senkung der Triglyceride und des HDL-Cholesterins sowie eine Erhöhung des LDL-Cholesterins. Moderne, niedrig dosierte Kontrazeptiva ("Mikropille") beeinflussen den Fettstoffwechsel nicht. Einzig eine Hypertriglyceridämie mit Werten über 500 mg/dl spricht gegen die Einnahme der "Pille", ebenso das Vorliegen einer familiären Dysbetalipoproteinämie (Typ III Hyperlipoproteinämie).

Ich habe mir grade die Nebenwirkungen durchgelesen, die bei der Valette aufgeführt sind. Da konnte ich erhöhte Blutfettwerte nicht als Nebenwirkung lesen.

Es wurde lediglich darauf hingewiesen, dass ein erhöhter Cholesterinwert in Verbindung mit der Pille zu einem höheren Thromboserisiko führen kann.

Liebe Grüße, ann :zwinker:
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
na jetzt bin ich aber mal gespannt :zwinker: :zwinker:

"
Östrogene erhöhen die VLDL-Synthese und damit den Triglyceridspiegel; gleichzeitig aktivieren sie die LDL-Rezeptoren und senken somit das LDL-Cholesterin. Das HDL-Cholesterin steigt an, Lipoprotein (a) sinkt. Gestagene bewirken hingegen eine Senkung der Triglyceride und des HDL-Cholesterins sowie eine Erhöhung des LDL-Cholesterins. Moderne, niedrig dosierte Kontrazeptiva ("Mikropille") beeinflussen den Fettstoffwechsel nicht. Einzig eine Hypertriglyceridämie mit Werten über 500 mg/dl spricht gegen die Einnahme der "Pille", ebenso das Vorliegen einer familiären Dysbetalipoproteinämie (Typ III Hyperlipoproteinämie)."

Wenn HDL ansteigt, wieso sinkt dann das Lipoprotein?
 

Benutzer53463 

Meistens hier zu finden
Östrogen-Gestagen-Kombinationen (i. d. R. hormonelle Kontrazeptiva)
Nebenwirkungen
Haut
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Nervensystem und Psyche
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Gastrointestinaltrakt
f Magenbeschwerden
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Leber, Galle
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i Benigne Lebertumoren (sehr selten), noch seltener maligne Lebertumoren, die vereinzelt zu gefährlichen intraabdominellen Blutungen führen

Stoffwechsel, Endokrinium
j Spannungsgefühl in den Brüsten
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l Beeinflussung des Körpergewichts
m Veränderungen des Fettstoffwechsels
n Hinweise auf Mammakarzinom (Analysen aus epidemiologischen Studien, Tumorbiologie)
o Brustsekretion u. -vergrößerung (sehr selten)

Herz, Kreislauf
p Blutdruckanstieg

Gefäße
q Erhöhtes Risiko von venösen u. arteriellen thromboembolischen Krankheiten (z. B. venöse Thrombosen, Lungenembolien, Schlaganfall, Herzinfarkt)
Hinweis: Dieses Risiko kann durch zusätzliche Faktoren (Rauchen, Bluthochdruck, Störung der Blutgerinnung od. des Fettstoffwechsels, erhebliches Übergewicht, Krampfadern, vorausgegangene Venenentzündungen u. Thrombosen sowie Herzerkrankungen) weiter erhöht werden. Die Anwendung kombinierter oraler Kontrazeptiva birgt ein erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien (VTE), wobei das zusätzliche VTE-Risiko im 1. Jahr bei erstmaliger Anwendung am höchsten, insgesamt aber niedriger als bei einer Schwangerschaft ist.

Urogenitaltrakt
r Hypomenorrhö
s Spotting
t Amenorrhö
u Zwischenblutungen
Quelle: Rote Liste
 
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