Bedingungsloses Grundeinkommen nicht aufzuhalten?

Benutzer161456 

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Sagen wie mal so.

Wenn der Staat tatsächlich alle Erziehungskosten frei zur Verfügung stellen würde, dann könnte in verminderter Satz schon ausreichen. Nur ist das nicht die Realität.

Beispiel: hier In Fr zahlt jedes Kind jeden Monat vollen Bustransfer, also eine Schüler Regiokarte: 45 Eur/mt./Kind.
Wenn du nun 3 Kinder hast, sind alleine das schon 135€/mt.

Es gibt zwar billige Kitaplätze vom Staat, aber viel zu wenig, mit einer ellen langen Warteliste. Wir hatten Glück und unsere Kinder zahlten nur 180€/Mt. Pro Kind.
Wenn du da keinen Platz bekommst, musst du Wohl oder Übel auf die teuren Privaten zurück greifen.

Das Gleiche bei den Schulen.

Musikunterricht wurde outgesourcet.
Daher muss man nun extra zahlen. 50 €/Mt.. Wenn die Kinder in der Schule nicht mitkommen, wird Nachhilfe fällig.

Kleidung und persönliche Interessensgebiete wechseln auch in dem Alter sehr schnell, und müssen mit der Zeit ausgewechselt werden. Viel öfters als bei Erwachsenen.
Ein Schwimmbadeintritt kostet für Kinder bis 12 3 Eur, danach 4.50€.

Das sind alles Kosten, die ein Erwachsener nicht hat. Dafür spart man Geld weil man sich ja eine Wohnung teilt.

Trotzdem braucht jedes Kind sein Zimmer, also zusätzliche Mietkosten.

Also meine Meinung ist, solange der Staat nicht die Infrastruktur für die Erziehung der neuen Generation komplett übernimmt, ist das BGE ein elegantes und probates Mittel, die Kinderarmut in den Griff zu bekommen.

Sollte das im Zuge des BGE reformiert und angegangen werden, lässt sich von mir aus über eine Kinderreduzierung beim BGE reden.
Sonst nicht. Dann sind nämlich die 1000 Eur für Jedermann angemessen.
Denn von den 1000 oder 2000 der Eltern lassen sich in D. keine Kinder ausreichend gut aufziehen.
Damit würde man Familien in die Armut treiben.
 
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Benutzer2610 

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Edelweiß schrieb etwas von Kita-Kosten von bis zu 500 EUR. Das kannst Du hier auch bezahlen. Aber natürlich nur in PRIVATEN Einrichtungen mit spezieller pädagogischer Ausrichtung. Habge gerade mal nachgeschaut: Im GEMEINDEkindergaten meines Wohnorts kostet ein Kita-Platz (ganztätgig von 7 bis 17 Uhr) ca. 80 EUR im Montat (je nach Alter). Ein Halbstagsplatz kostet ca. 40 EUR im Monat.
Ich habe gerade mal interessehalber nachgeschaut:
An meinem Wohnort würde mich die Betreuung eines Kindes unter 3 Jahren in einer staatlichen Einrichtung 240 € kosten (Kleinstadt mit ca. 60K Einwohnern in Rheinland-Pfalz) - AFAIK wird schon seit längerem darüber diskutiert den Satz auf bis zu 500 € anzuheben (habe das aber nicht soo genau verfolgt da es mich selbst ja nicht betrifft).
 

Benutzer135968 

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die roboter sind tatsächlich im vormarsch und die müssen besteuert werden. und wie die vergangenheit zeigte, wird etwas einfacher, werden jobs wegrationalisiert. klar könnte man vermuten, es könnten neue jobs entstehen, ja es gibt sicherlich einen, robter müssen auch gewartet werden.

beim link vom schuichi schuichi ~ und da will noch jemand behaupten, es gibt keine ungerechtigkeit bei den berufen. und genau das wird noch schlimmer werden. man fragt sich dann doch, warum wehren sich jene nicht? wieso wehren sich so viele nicht? weil die angst haben! angst vom staat im stich gelassen zu werden und vorallem angst vor den ganzen hetzern gegen ALG2-bezieher! und nur die unterschicht, kriegt davon wirklichs was mit, die mittelschicht hat keine ahnung davon!

das BGE verhindert so eine ausbeutung.
 

Benutzer135918 

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Ich habe gerade mal interessehalber nachgeschaut:
An meinem Wohnort würde mich die Betreuung eines Kindes unter 3 Jahren in einer staatlichen Einrichtung 240 € kosten (Kleinstadt mit ca. 60K Einwohnern in Rheinland-Pfalz) - AFAIK wird schon seit längerem darüber diskutiert den Satz auf bis zu 500 € anzuheben (habe das aber nicht soo genau verfolgt da es mich selbst ja nicht betrifft).
Bei uns nicht anderster mein halber Lohn würde im Fall einer Vaterschaft für die KITA drauf gehen !
Eine Ex von mir sagte schon mal, dass es dann durchaus besser wäre wenn wir (war damals sogar in Diskussion so zum abstecken) Kinder bekommen sollten, dass ich dann Hausmann mache würde mehr bringen als bei meinem Mickrigen Lohn weiterzuarbeiten nur damit die Kinder in der Kita unter sind ! Bei uns gibt es sogar gestaffelte Preise ein "Kindergartenpaltz" kostet derzeit sogar 350 € im Monat , ein Kitaplatz kostet 550 und alles ohne Versorgungsnebenkosten sprich das Essen wird noch gesondert abgrechent und im Städtischen muss es unbedingt Bio sein ! Der völlig überfüllte meiner Kirchengemeinde kostet als Kindergartenplatz inc. Verpflegung nur 250 € und als KITA Platz 450 € . Alte Freunde von mir mit Kinder sagten auch, dass die Kommunen damit nur den Ausbau klein halten wollen weil sich die Eltern aus finanzieller Not ehr dazu entscheiden kürzer zu treten .
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die roboter sind tatsächlich im vormarsch und die müssen besteuert werden. und wie die vergangenheit zeigte, wird etwas einfacher, werden jobs wegrationalisiert. klar könnte man vermuten, es könnten neue jobs entstehen, ja es gibt sicherlich einen, robter müssen auch gewartet werden.

beim link vom schuichi schuichi ~ und da will noch jemand behaupten, es gibt keine ungerechtigkeit bei den berufen. und genau das wird noch schlimmer werden. man fragt sich dann doch, warum wehren sich jene nicht? wieso wehren sich so viele nicht? weil die angst haben! angst vom staat im stich gelassen zu werden und vorallem angst vor den ganzen hetzern gegen ALG2-bezieher! und nur die unterschicht, kriegt davon wirklichs was mit, die mittelschicht hat keine ahnung davon!

das BGE verhindert so eine ausbeutung.
In der Gastronomie ist es derzeit noch Prikärer, es gibt da auch solche Verträge dazu werden in der Hochsaison oft die Leute nur arbeiten gelassen und die Stunden fallen unter den Tisch !
 

Benutzer135968 

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In der Gastronomie ist es derzeit noch Prikärer, es gibt da auch solche Verträge dazu werden in der Hochsaison oft die Leute nur arbeiten gelassen und die Stunden fallen unter den Tisch !
dazu hab ich mir auch ein video angeschaut. war sogar vor kurzem. große firmen wir knorr bieten sehr verlockende hilfen an, damit der koch noch schneller kochen kann. nichts anderes als fertiggerichte (sogar schock-gefrostete spiegeleier die man nur noch in der mikrowelle aufwärmen muss ... und man muss es garnicht auf die speißekarte schreiben). zwar muss man noch etwas dafür tun, aber man braucht praktisch keine kochausbildung mehr und auch nur noch einen koch. und das auch in nobel-restaurants ... es konnte garnicht anders sein, wurden auch die lehrlinge beleuchtet und natürlich kotzt sie es an, wenn sie es ausbaden müssen, weniger lohn, geringere chancen einen job zu finden. ergo, kein bock mehr. ach und dann gibt es noch restaurants die outsourcen ... gekocht wird nicht mehr im restaurant selbst, sondern in großküchen, die mehrere restaurants bekochen und der "koch" was auch die putzfrau machen kann, muss nichts anderes tun als dies aufwärmen und garnieren. koch ist also kein job mit zukunft.

---
ist schon krass, wie unterschiedlich die preise für kitas ist. aber das liegt vorallem daran, wie man es plant. muss es immer bio sein? nein! muss man immer das teuerste und beste kaufen? nein! aber scheinbar tun das einige kitas in DE. und ich wette, man richtet sich vorallem an die besser verdienden, die können es sich ja locker leisten. die anderen haben dann die arschkarte.

naja, offtopic-inception. das BGE verhindert sowas, indem es generell geld schenkt, damit man entscheiden kann, ob man nun arbeiten geht, auch wenn man keine zukunft sieht, oder mit dem was man bekommt, leben kann. bekommt man kinder, muss man arbeiten gehen, oder spart weiter. BGE kommen dann nur die, die auch erwerbstätig sein könnten, oder erwachsene allgemein. kinder brauchen es schlicht nicht, weil die ELTERN erstmal für sie aufkommen sollen. und um das noch mal zu unterstreichen. BGE ist nicht die wohlfahrt.
 

Benutzer2610 

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Off-Topic:

koch ist also kein job mit zukunft.
Das würde ich so nicht unterschreiben wollen.
Bio boomt, und das nicht ohne Grund - es gibt immer mehr Menschen die sich sehr bewusst ernähren und gerne gut essen gehen.
Für den Massenmarkt stimme ich dir zu, aber kein industriell hergestelltes Gericht kommt auch nur ansatzweise an ein aus hochwertigen Zutaten handwerklich perfekt zubereitetes Essen heran.
 
M

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Gast
kinder brauchen es schlicht nicht, weil die ELTERN erstmal für sie aufkommen sollen.
Und Eltern sind natürlich nicht prekären Arbeitsverhältnissen ausgesetzt, weil sie ja z.B. viel flexibler sein können und es so sehr viel leichter auf dem Arbeitsmarkt haben und außerdem haben sie es ja viel einfacher, weil sie mit den prekären Jobs ja nur mehrere und nicht nur sich alleine versorgen sollen. :rolleyes:
BGE ist nicht die wohlfahrt.
Genau, zumindest nicht für Eltern oder andere, die, wenn die Welt denn so wäre, wie es sich hier viele scheinbar denken irgendwelche anderen Fürsorgeleistungen bekämen.
bekommt man kinder, muss man arbeiten gehen,
Das macht sehr viel Sinn. Keine Kinder, geht ohne Arbeit Mit Kinder, wenn man mehr Freizeit braucht muss man eben arbeiten. Dann gibts ja Kindergärten, die Gebühren muss man sich dann zwar irgendwie ersparen, weil Kinder sind ja noch nicht 18, muss man eben noch mehr arbeiten. :rolleyes:
 

Benutzer24152 

Verbringt hier viel Zeit
die roboter sind tatsächlich im vormarsch und die müssen besteuert werden. und wie die vergangenheit zeigte, wird etwas einfacher, werden jobs wegrationalisiert. klar könnte man vermuten, es könnten neue jobs entstehen, ja es gibt sicherlich einen, robter müssen auch gewartet werden.
Wie oben schon mal im Artikel von DaMax DaMax gefragt wurde: "Was ist den ein Roboter?"

Was die Arbeit auf Abruf angeht: Warum wird nicht das Arbeitsrecht veraendert? Warum soll potentieller "Missbrauch des Arbeitsrechts" nur mit einem BGE loesbar sein?
 

Benutzer135918 

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Wie oben schon mal im Artikel von DaMax DaMax gefragt wurde: "Was ist den ein Roboter?"

Was die Arbeit auf Abruf angeht: Warum wird nicht das Arbeitsrecht veraendert? Warum soll potentieller "Missbrauch des Arbeitsrechts" nur mit einem BGE loesbar sein?
Das BGE würde Angebot und Nachfrage verändern es würde viele Regularien unnötig machen weil sich dann vieles eben durch die Gesetze der Marktwirtschaft selbst reguliert . In den ersten 2 Jahren dürften zwar zig Einzelhandels und Gastronomie Betriebe pleite gehen weil die Chefs sich nicht schnell genug an den Markt anpassen . Dennoch wäre es langfristig eine Verbesserung . Das BGE in ausgefeilter Form empfinde ich sogar besser durchzusetzen als alles andere .
 

Benutzer135968 

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Und Eltern sind natürlich nicht prekären Arbeitsverhältnissen ausgesetzt, weil sie ja z.B. viel flexibler sein können und es so sehr viel leichter auf dem Arbeitsmarkt haben und außerdem haben sie es ja viel einfacher, weil sie mit den prekären Jobs ja nur mehrere und nicht nur sich alleine versorgen sollen.
kinder müssen nicht arbeiten, also muss sich jemand um sie kümmern - um nichts anderes geht es. in dem fall, die eltern. kinder sind zudem immer noch eine freiwillige sache und da eine gesunde frau, von 18 - 50 jahren, ca 40 kinder bekommen kann, würde sie niemals wieder arbeiten müssen, wenn die kinder noch extra 1000 euro bekommen. sowieso muss dann keine frau mehr arbeiten, wenn die kinder so viel bekommen. das kind, kann mit dem geld nichts anfangen, und wer mit den kosten nicht klar kommt, macht einfach was falsch. da es genug menschen gibt, die mit 1000 € (+kindergeld und zuschuss vom amt) alleinerziehend, und einem kind, klar kommen. warum sollte man sich dann nach denen richten, die nicht damit klar kommen?

Genau, zumindest nicht für Eltern oder andere, die, wenn die Welt denn so wäre, wie es sich hier viele scheinbar denken irgendwelche anderen Fürsorgeleistungen bekämen.
aber du willst ja anscheinend eine wohlfahrts-vergütung, sonst würdest du nichts dagegen haben, wenn kinder immer noch von den eltern versorgt werden.

Das macht sehr viel Sinn. Keine Kinder, geht ohne Arbeit Mit Kinder, wenn man mehr Freizeit braucht muss man eben arbeiten. Dann gibts ja Kindergärten, die Gebühren muss man sich dann zwar irgendwie ersparen, weil Kinder sind ja noch nicht 18, muss man eben noch mehr arbeiten.
wer kinder haben will, aber denkt, das BGE reicht nicht, geht arbeiten. was ist daran so schwer zu verstehen? soll man nun alle möglichkeiten in betracht ziehen, damit niemand mehr jammern kann? siehe:

frau A (alleinerziehend) will 5 kinder haben, jedes jahr ein kind und hat damit insgesamt, nach 5 jahren, jeden monat 6000 € zur verfügung (wenn kinder auch 1000 € bekommen sollen), genau das gleiche wie, wenn sie nen gutbezahlten job hätte. dies system könnte man vielfach einfacher ausnutzen als ALG2. damit müsste keine frau mehr arbeiten gehen, sie müsste also nicht mal darüber nachdenken, weil das geld 100% reicht. aber das ist und war nie der sinn des BGE. es soll nur für die minimalsisten reichen, die, die mit geld richtig umgehen können.

Was die Arbeit auf Abruf angeht: Warum wird nicht das Arbeitsrecht veraendert? Warum soll potentieller "Missbrauch des Arbeitsrechts" nur mit einem BGE loesbar sein?
wenn man nicht das BGE nimmt, muss man dann den mindestlohn weiter erhöhen, minimal 10 € pro stunde. und teilzeit-jobber bräuchten mehr rechte. zudem muss man die anforderungen, um in berufe zu gelangen, stark verringern. es ist schwachsinn, wenn man nicht polizist werden darf, weil man etwas zu alt ist. zudem muss es allgemein einfacher werden, zu kündigen, bzw in einen job zu kommen. und ALG2 würde weiter bestehen, weil es einfach asozial ist, die jobs mit den menschen zu füllen, die meistens, vom selben system einen arschtritt spüren mussten.

Das BGE würde Angebot und Nachfrage verändern es würde viele Regularien unnötig machen weil sich dann vieles eben durch die Gesetze der Marktwirtschaft selbst reguliert . In den ersten 2 Jahren dürften zwar zig Einzelhandels und Gastronomie Betriebe pleite gehen weil die Chefs sich nicht schnell genug an den Markt anpassen . Dennoch wäre es langfristig eine Verbesserung . Das BGE in ausgefeilter Form empfinde ich sogar besser durchzusetzen als alles andere .
seh ich auch so, es werden vorallem die pleite gehen, die schon immer auf des messers schneide kalkulieren mussten. die generell in einem massiv überfüllten unternehmer-markt (nenn ichs mal) trotzdem noch ihr eigenes unternehmen eröffnen wollen. aber praktisch nie wegen den wettbewerb, sondern vorallem wegen dem geld. diese haben kein mitleid verdient, denn sowas muss man einkalkulieren. schade ist es nur für die, die gut zu ihren arbeitern waren, immer fair, sozial und die nicht allein wegen dem geld ein unternehmen eröffneten.

man sieht es bei den zeitarbeitsfirmen, die wie pilze aus den boden spriesen, und alle, sehen nur das schnelle geld! und wer muss darunter leiden? der arbeitnehmer. die werden beschissen bis zum geht nicht mehr.

generell hat sich immer was in der wirtschaft verändert. das ist normal. und da es vorallem unternehmer sind, die sagen, was sich alles ändert, siehe robter, automatisierung wird ausgebaut, wird schon was dran sein. dass immer mehr menschen, keinen job haben.
 
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kinder müssen nicht arbeiten, also muss sich jemand um sie kümmern - um nichts anderes geht es. in dem fall, die eltern. kinder sind zudem immer noch eine freiwillige sache und da eine gesunde frau, von 18 - 50 jahren, ca 40 kinder bekommen kann, würde sie niemals wieder arbeiten müssen, wenn die kinder noch extra 1000 euro bekommen. sowieso muss dann keine frau mehr arbeiten, wenn die kinder so viel bekommen. das kind, kann mit dem geld nichts anfangen, und wer mit den kosten nicht klar kommt, macht einfach was falsch. da es genug menschen gibt, die mit 1000 € (+kindergeld und zuschuss vom amt) alleinerziehend, und einem kind, klar kommen. warum sollte man sich dann nach denen richten, die nicht damit klar kommen?

aber du willst ja anscheinend eine wohlfahrts-vergütung, sonst würdest du nichts dagegen haben, wenn kinder immer noch von den eltern versorgt werden.

wer kinder haben will, aber denkt, das BGE reicht nicht, geht arbeiten. was ist daran so schwer zu verstehen? soll man nun alle möglichkeiten in betracht ziehen, damit niemand mehr jammern kann? siehe:

frau A (alleinerziehend) will 5 kinder haben, jedes jahr ein kind und hat damit insgesamt, nach 5 jahren, jeden monat 6000 € zur verfügung (wenn kinder auch 1000 € bekommen sollen), genau das gleiche wie, wenn sie nen gutbezahlten job hätte. dies system könnte man vielfach einfacher ausnutzen als ALG2. damit müsste keine frau mehr arbeiten gehen, sie müsste also nicht mal darüber nachdenken, weil das geld 100% reicht. aber das ist und war nie der sinn des BGE. es soll nur für die minimalsisten reichen, die, die mit geld richtig umgehen können.

wenn man nicht das BGE nimmt, muss man dann den mindestlohn weiter erhöhen, minimal 10 € pro stunde. und teilzeit-jobber bräuchten mehr rechte. zudem muss man die anforderungen, um in berufe zu gelangen, stark verringern. es ist schwachsinn, wenn man nicht polizist werden darf, weil man etwas zu alt ist. zudem muss es allgemein einfacher werden, zu kündigen, bzw in einen job zu kommen. und ALG2 würde weiter bestehen, weil es einfach asozial ist, die jobs mit den menschen zu füllen, die meistens, vom selben system einen arschtritt spüren mussten.

seh ich auch so, es werden vorallem die pleite gehen, die schon immer auf des messers schneide kalkulieren mussten. die generell in einem massiv überfüllten unternehmer-markt (nenn ichs mal) trotzdem noch ihr eigenes unternehmen eröffnen wollen. aber praktisch nie wegen den wettbewerb, sondern vorallem wegen dem geld. diese haben kein mitleid verdient, denn sowas muss man einkalkulieren. schade ist es nur für die, die gut zu ihren arbeitern waren, immer fair, sozial und die nicht allein wegen dem geld ein unternehmen eröffneten.

man sieht es bei den zeitarbeitsfirmen, die wie pilze aus den boden spriesen, und alle, sehen nur das schnelle geld! und wer muss darunter leiden? der arbeitnehmer. die werden beschissen bis zum geht nicht mehr.

generell hat sich immer was in der wirtschaft verändert. das ist normal. und da es vorallem unternehmer sind, die sagen, was sich alles ändert, siehe robter, automatisierung wird ausgebaut, wird schon was dran sein. dass immer mehr menschen, keinen job haben.
Jetzt machen wir das doch mal so, denn ich finde es langsam ungeheuer mühsam, mich Leuten, denen scheinbar jegliche Fähigkeit fehlt, sich in andere Situationen, in andere Menschen und andere Lebenslagen hineinzuversetzen, immer wieder und wieder zu erklären und nichts bleibt hängen, wenn Du andere Menschen, die z B. Kinder haben ('ist ja schließlich immer noch eine freie Entscheidung Kinder in die Welt zu setzen, besser noch Sex zu haben, damit es keine Verhütungspannen gibt und schließlich hat ja auch niemand anders als die Eltern etwas von Kindern, weil die werden niemals erwachsen und tragen dann zum BSP etwas bei') oder die Angehörige pflegen, die wiederum ihr ganzes Leben gearbeitet haben, oder die krank sind (und weil es scheinbar nicht oft genug gesagt werden kann, weil sich auch hier das Gerücht hartnäckig hält, dass es alleine deshalb irgendwelche Fürsorgeleistungen geben würde: krank sein, behindert sein, eingeschränkt arbeitsfähig sein, heißt ABSOLUT NICHT irgendwelche Fürsorgeleistungen zu bekommen, Frührente bekommen ist nochmals etwas anderes!) und daher (unverschuldet) Zusatzkosten haben oder die andere Handicaps haben, wenn Du diese Menschen also locker flockig dazu aufforderst (z.B.):
wer kinder haben will, aber denkt, das BGE reicht nicht, geht arbeiten.
sich den Mehraufwand doch gefälligst einfach so zu erarbeiten (geht ja dann auch viel leichter :smile: ), was ist denn der gewichtige Grund, dass DU nicht arbeiten gehst, dass DU Dir das Recht heraus nehmen möchtest sanktionsfrei nicht zu arbeiten?
Oder alternativ, denn Du schlägst ja auch Maximalminimierung für Familen vor, was umgekehrt ist der Grund, dass ebenso Du Dir das Recht herausnimmst, dass Du NICHT maximalminimierst? Ich hatte ja bereits erwähnt, dass es ja Menschen gibt, die komplett geldlos leben, alternative Wohnideen, containering, etc. Außerdem heißen Sanktionen ja nicht gleich nichts, wenn Du so ein Minimierungskünstler bist, wie Du es anderen aufträgst, dann kannst Du doch auch noch mit gekürztem ALG2 auskommen.

Was spräche denn dann dagegen, dass wir prekäre Arbeitsverhältnisse bekämpfen, streng die Einhaltung von Mindestlohn (gerne erhöhen), Mindesturlaub, Fortzahlung im Krankheitsfall kontrollieren, Auswüchse wie die Möglichkeit der Leiharbeit abschaffen, Teilzeitarbeit fördern, genauso wie das Ehrenamt stärken und vieles mehr?

"Sollen DIE halt arbeiten gehen" funktioniert doch nicht nur für andere!
 

Benutzer165615 

Öfters im Forum
streng die Einhaltung von Mindestlohn (gerne erhöhen)

Dann gibt es Mindestlohn aber auf der anderen Seite wird einfach der Zeitbedarf herabgesetzt. Dann arbeitest halt nur noch 20 Std. die Woche und kommst am Ende auf den selben Lohn wie vorher.


Gibt es heute schon. Bundesurlaubsgesetz.

Fortzahlung im Krankheitsfall kontrollieren,

Was meinst Du damit? Krankentagegeld? Bez. Krankengeld?

Teilzeitarbeit fördern

Lohnt sich doch nur, wenn der Verdienst per Std. so auskömmlich ist das mit Teilzeit noch ein Gehalt erwirtschaftet wird, dass zum Leben reicht. Andernfalls resultiert darin doch nur die mehrfach Teilzeit. Weil es sonst hinten und vorne nicht reicht.

Das ist zwar alles aus einem sozialem Hintergrund verständlich. Löst aber nicht die Problematik der Umverteilung. Deswegen generiert ein BGE auch nicht nur Gewinner. Die Schere wirst damit nicht wesentlich abmildern.
 
M

Benutzer

Gast
Gibt es heute schon. Bundesurlaubsgesetz.
Was meinst Du damit? Krankentagegeld? Bez. Krankengeld?
, streng die Einhaltung von Mindestlohn (gerne erhöhen), Mindesturlaub, Fortzahlung im Krankheitsfall kontrollieren,
Siehe fettgedrucktes, wenn Du schon genauso oft und lang wie ich in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt warst, weißt Du, dass Papier geduldig ist und es ohne strenge Kontrollen viele Möglichkeiten zum aushebeln vieler Gesetze gibt.
Den Mindestlohn kann man übrigens auch prima mit unbezahlten Überstunden ausgleichen, gibt eine Menge Branchen (z.B. Reinigung, Gastronomie, Pflege, u.a.) da wird so kalkuliert. Das wären für mich wichtigste Baustellen.
Dann gibt es Mindestlohn aber auf der anderen Seite wird einfach der Zeitbedarf herabgesetzt. Dann arbeitest halt nur noch 20 Std. die Woche und kommst am Ende auf den selben Lohn wie vorher.
Wie gesagt, HEUTE schon häufig Usus und das (muss man einfach mal sagen) auch nicht erst seit ein paar Jahren. Unbezahlte Überstunden kenne ich schon mein ganzes Leben lang.
Was meinst Du damit? Krankentagegeld? Bez. Krankengeld?
Fortzahlung im Krankheitsfall heißt das, was der Arbeitgeber die ersten sechs Wochen, bevor die Krankenkasse Krankengeld bezahlt, machen muss oder müsste, nämlich den Lohn weiterzahlen, nur auch hier, insbesondere bei kurzer Krankheit eine tolle Sparmöglichkeit für AG, denn wo kein Kläger, da kein Richter, deshalb muss sich das ändern, nämlich
streng die Einhaltung von Mindestlohn (gerne erhöhen), Mindesturlaub, Fortzahlung im Krankheitsfall kontrollieren,
und ich füge hinzu, bei Regelverstoß streng bestrafen um den Anreiz zum kreativen sparen stark zu minimalisieren.
Deswegen generiert ein BGE auch nicht nur Gewinner.
So wie sich das manche hier vorstellen, sehe ich das absolut nicht so und ich war nie so weit weg von der Idee des BGE wie nach dieser Diskussion hier.
Lohnt sich doch nur, wenn der Verdienst per Std. so auskömmlich ist das mit Teilzeit noch ein Gehalt erwirtschaftet wird, dass zum Leben reicht. Andernfalls resultiert darin doch nur die mehrfach Teilzeit. Weil es sonst hinten und vorne nicht reicht.

Das ist zwar alles aus einem sozialem Hintergrund verständlich. Löst aber nicht die Problematik der Umverteilung. Deswegen generiert ein BGE auch nicht nur Gewinner. Die Schere wirst damit nicht wesentlich abmildern.
Die Frage war eine völlig andere, die Du natürlich nicht zu beantworten brauchst, da sie ja auch gar nicht an Dich gerichtet warst, das was Du hier gerne zerpflücken möchtest, sind ein paar kurze Gedankenfetzen, was alternativ zum BGE denkbar wäre, da gäbe es noch sehr viel mehr und das wäre auch gut auszuarbeiten, nur darum ging es nicht in meiner Frage.
 

Benutzer165615 

Öfters im Forum
So wie sich das manche hier vorstellen, sehe ich das absolut nicht so und ich war nie so weit weg von der Idee des BGE wie nach dieser Diskussion hier.

Eben. Deine Absicht ist, die soziale Ungerechtigkeit in weiten Teilen damit zerschlagen zu wollen. Für andere ist es nicht mehr als ein Umverteilungsprozess in Hinsicht auf eine sich veränderten Arbeitswelt. Kein BGE der Welt wird das, was du gerne ändern willst, ändern können. Weil es einfach die verkehrte Stellschraube ist. Das Gießkannen-Prinzip funktioniert nicht. Ich kann nicht einfach so lange laufen lassen, bis sich die Ausbeutung dezimiert. Ich kann nur für nachkommende Generation eine relative Chancengleichheit schaffen diesem System nicht unmittelbar zum Opfer zu fallen.

Ausgebeutete wird es immer geben und es werden zwangsläufig immer die schwächeren einer Gesellschaft sein. Es muss nur in Zukunft nicht mehr so sein, dass dies von Beginn der Geburt quasi zementiert ist.
 
M

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Gast
Ausgebeutete wird es immer geben und es werden zwangsläufig immer die schwächeren einer Gesellschaft sein. Es muss nur in Zukunft nicht mehr so sein, dass dies von Beginn der Geburt quasi zementiert ist.
Und wie gesagt, besonders die Änderung des "nicht von Geburt an zementiert", sehe ich bei manchen Formen, die hier diskutiert werden, NICHT so, u.a. deshalb finden diese Formen bei mir auch keine Akzeptanz.
Ausgebeutete wird es immer geben und es werden zwangsläufig immer die schwächeren einer Gesellschaft sein.
Das möchte ich zumindest minimieren, wenn wir schon ein Experiment eingehen würden, das mit großen Risiken verbunden wäre.
Das Gießkannen-Prinzip funktioniert nicht. Ich kann nicht einfach so lange laufen lassen, bis sich die Ausbeutung dezimiert.
Das BGE ist ein viel größeres Gießkannen-Prinzip als das jetzige.
Ich kann nicht einfach so lange laufen lassen, bis sich die Ausbeutung dezimiert. Ich kann nur für nachkommende Generation eine relative Chancengleichheit schaffen diesem System nicht unmittelbar zum Opfer zu fallen.
Deshalb wäre z.B. die Förderung der Teilzeitarbeit eine Alternative, es ist nicht genug Arbeit für alle da, weil viele Vollzeit und oft Vollzeit mit Überstunden arbeiten, aufgeteilt auf mehrere, bei einem Gehalt von dem man doch leben kann (vielleicht nicht ganz so wie zuvor, aber eben doch), ist ein Konzept. Gibt übrigens einige Länder, in denen sowas durchaus schon praktiziert wird.

Aber wie gesagt, das war nicht die Frage, die nicht an Dich gerichtet war.
 

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
kinder müssen nicht arbeiten, also muss sich jemand um sie kümmern - um nichts anderes geht es. in dem fall, die eltern. kinder sind zudem immer noch eine freiwillige sache und da eine gesunde frau, von 18 - 50 jahren, ca 40 kinder bekommen kann, würde sie niemals wieder arbeiten müssen, wenn die kinder noch extra 1000 euro bekommen. sowieso muss dann keine frau mehr arbeiten, wenn die kinder so viel bekommen. das kind, kann mit dem geld nichts anfangen, und wer mit den kosten nicht klar kommt, macht einfach was falsch. da es genug menschen gibt, die mit 1000 € (+kindergeld und zuschuss vom amt) alleinerziehend, und einem kind, klar kommen. warum sollte man sich dann nach denen richten, die nicht damit klar kommen?

aber du willst ja anscheinend eine wohlfahrts-vergütung, sonst würdest du nichts dagegen haben, wenn kinder immer noch von den eltern versorgt werden.

wer kinder haben will, aber denkt, das BGE reicht nicht, geht arbeiten. was ist daran so schwer zu verstehen? soll man nun alle möglichkeiten in betracht ziehen, damit niemand mehr jammern kann? siehe:

frau A (alleinerziehend) will 5 kinder haben, jedes jahr ein kind und hat damit insgesamt, nach 5 jahren, jeden monat 6000 € zur verfügung (wenn kinder auch 1000 € bekommen sollen), genau das gleiche wie, wenn sie nen gutbezahlten job hätte. dies system könnte man vielfach einfacher ausnutzen als ALG2. damit müsste keine frau mehr arbeiten gehen, sie müsste also nicht mal darüber nachdenken, weil das geld 100% reicht. aber das ist und war nie der sinn des BGE. es soll nur für die minimalsisten reichen, die, die mit geld richtig umgehen können.

wenn man nicht das BGE nimmt, muss man dann den mindestlohn weiter erhöhen, minimal 10 € pro stunde. und teilzeit-jobber bräuchten mehr rechte. zudem muss man die anforderungen, um in berufe zu gelangen, stark verringern. es ist schwachsinn, wenn man nicht polizist werden darf, weil man etwas zu alt ist. zudem muss es allgemein einfacher werden, zu kündigen, bzw in einen job zu kommen. und ALG2 würde weiter bestehen, weil es einfach asozial ist, die jobs mit den menschen zu füllen, die meistens, vom selben system einen arschtritt spüren mussten.

seh ich auch so, es werden vorallem die pleite gehen, die schon immer auf des messers schneide kalkulieren mussten. die generell in einem massiv überfüllten unternehmer-markt (nenn ichs mal) trotzdem noch ihr eigenes unternehmen eröffnen wollen. aber praktisch nie wegen den wettbewerb, sondern vorallem wegen dem geld. diese haben kein mitleid verdient, denn sowas muss man einkalkulieren. schade ist es nur für die, die gut zu ihren arbeitern waren, immer fair, sozial und die nicht allein wegen dem geld ein unternehmen eröffneten.

man sieht es bei den zeitarbeitsfirmen, die wie pilze aus den boden spriesen, und alle, sehen nur das schnelle geld! und wer muss darunter leiden? der arbeitnehmer. die werden beschissen bis zum geht nicht mehr.

generell hat sich immer was in der wirtschaft verändert. das ist normal. und da es vorallem unternehmer sind, die sagen, was sich alles ändert, siehe robter, automatisierung wird ausgebaut, wird schon was dran sein. dass immer mehr menschen, keinen job haben.

Sorry, aber diese Ausführungen muss ich als in weiten Teilen asozial bewerten. :realmad::realmad::what:

Du willst die, die eh schon mit Erziehungsleistungen bis an den Rand belastet sind, für deine gemütliche BGE arbeiten lassen?
Und verhöhnst sie dann auch noch nach Strich und Faden?
Meine Herren selten so was Gehaltvolles gelesen.

Sag mal, würdest du das hier auch deiner Mutter, die dich mit persönlichen Entbehrungen und ihrer ganzen Zuneigung aufgezogen hat, an den Kopf werfen?

Wie wäre es, wenn du deine "durchdachten" Thesen zum BGE mal im PL-Kinderkneipchen los lassen würdest.:tongue:
 
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Benutzer24152 

Verbringt hier viel Zeit
wenn man nicht das BGE nimmt, muss man dann den mindestlohn weiter erhöhen, minimal 10 € pro stunde. und teilzeit-jobber bräuchten mehr rechte. zudem muss man die anforderungen, um in berufe zu gelangen, stark verringern. es ist schwachsinn, wenn man nicht polizist werden darf, weil man etwas zu alt ist. zudem muss es allgemein einfacher werden, zu kündigen, bzw in einen job zu kommen. und ALG2 würde weiter bestehen, weil es einfach asozial ist, die jobs mit den menschen zu füllen, die meistens, vom selben system einen arschtritt spüren mussten.

Diese Aussagen finde ich etwas konfus.
Warum muss man die Anforderungen um in Berufe zu gelangen verringern? Sollen wir jetzt saemtliche Ausbildungen abschaffen?
Was hat den jetzt die Altersbegrenzung bei Polizisten mit dem Missbrauch von flexiblen Teilzeitvertraegen bei Verkaeufern zu tun?
Seit wann ist es den ein Problem das der Arbeitnehmer nicht kuendigen kann? Prekaere Beschaeftigungsverhaeltnisse werden doch nicht gekuendigt weil im Falle der Kuendigung das Arbeitslosengeld erst 6 Wochen spaeter bezahlt wird (es also ein Finanzierungsproblem gibt - das koennte auch ohne BGE geloest werden).
 
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