Basteln an der Frauenquote

Benutzer20345 

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Der Gesetzesentwurf zur Frauenquote wurde nochmals überarbeitet, bevor er zur Abstimmung vorgelegt wird.

Spiegel
 

Benutzer118204 

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Bisher sah der Entwurf zum Gleichstellungsgesetz eine Passage vor, die in den sogenannten Hierarchieebenen der Verwaltung faktisch eine Männerquote vorsieht. Die Novelle des "Bundesgleichstellungsgesetzes" strebt eine "paritätische Vertretung beider Geschlechter" an.

Das Ziel sei, "dass auch Männer künftig in denjenigen Bereichen gefördert werden müssen, in denen sie benachteiligt sind". Das heißt de facto, dass Männer bei Einstellung und beruflichem Aufstieg bevorzugt würden, falls sie im jeweiligen Bereich unterrepräsentiert sind.

Diese Form der "Männerförderung" sei verfassungswidrig, stellten mehrere Experten fest. Denn allein aus der Feststellung, dass ein Geschlecht in einem bestimmten Bereich in der Minderheit sei, folge noch keine tatsächliche Benachteiligung.
Irgendwie komme ich mir dabei verarscht vor. Auch wenn die Notwendigkeit des Gesetztes durch die Frauen entstanden ist sollte es doch auch in die andere Richtung funktionieren. Oder hat Gleichstellung plötzlich nichts mehr mit Gleichheit zu tun?
 
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