Bahn: Prestigeprojekte

Benutzer35148 

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Nein danke, denn das müssten wir armen Steuerzahler auch noch zahlen. :annoyed:
 

Benutzer3277 

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Die Bahn will pünktlicher werden - dafür hatte der Konzern seine Lokführer angewiesen, so schnell wie möglich zu fahren. Positive Ergebnisse brachte der Test allerdings nicht.

Es gibt auf allen Strecken maximale Geschwindigkeiten, die nicht überschritten werden dürfen. Viele Verspätungen kommen davon, wenn Fahrgäste in den Zugtüren stehen und rauchen oder quatschen, wodurch der Zug nicht abfahren kann. Das kann er dann auf der Strecke nicht mehr aufholen.
 

Benutzer11466 

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Es gibt auf allen Strecken maximale Geschwindigkeiten, die nicht überschritten werden dürfen.
Ja - dennoch gibt es auf vielen Verbindungen Spielraum, den die Lokführer nutzen sollten.
Viele Verspätungen kommen davon, wenn Fahrgäste in den Zugtüren stehen und rauchen oder quatschen
Lt. anderen Berichten zum Thema ist das wesentliche Problem, daß viele Bahnknoten überlastet sind. Wenn ein Zug pünktlich Köln-Deutz erreicht, dann aber fünf Minuten dort steht, weil die Hohenzollernbrücke und der Hauptbahnhof aus allen Nähten platzen, ist die Pünktlichkeit am Arsch...
 

Benutzer11466 

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Ja, ja - "bestgeplant..."

Stuttgart 21: Hallenbad ist S21-Tunnel im Weg

Die Fundamente der Schwimmhalle in Untertürkheim reichen weiter in die Tiefe als angenommen. Just dort will die Bahn einen Tunnel für Stuttgart 21 graben. Unklar ist, ob die Arbeiten ohne Auswirkungen für die Badegäste bleiben werden.

Alles kein Problem: Der Bahntunnel wird einfach Teil des Bads - ist bestimmt ein Riesenspaß!
 

Benutzer11466 

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Echt geil...

Bahnchef Richard Lutz: Hätten Stuttgart 21 mit heutigem Wissen nicht gebaut

Die Deutsche Bahn würde das Projekt Stuttgart 21 aus heutiger Sicht nicht noch einmal angehen. „Mit dem Wissen von heute würde man das Projekt nicht mehr bauen“, sagte Vorstandschef Richard Lutz im Verkehrsausschuss des Bundestags, wie die „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Freitag) berichtete.


Außer ein paar schusseligen, selbstvergessenen und arroganten Provinz-Parteienheinis wußte jeder, wirklich jeder, der sich nur 10 Minuten mit dem Schrott befaßte, daß es mindestens ein Milliardengrab wird, wahrscheinlich sogar ein Fiasko für den Bahnverkehr rund um Stuttgart.

Lügenpack. :kotz:
 

Benutzer3277 

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Außer ein paar schusseligen, selbstvergessenen und arroganten Provinz-Parteienheinis wußte jeder, wirklich jeder, der sich nur 10 Minuten mit dem Schrott befaßte, daß es mindestens ein Milliardengrab wird, wahrscheinlich sogar ein Fiasko für den Bahnverkehr rund um Stuttgart.

Das ist leider die traurige Wahrheit und ein weiterer Beweis für die Arroganz, den Größenwahn und die Unfähigkeit der Allianz aus Politik und Wirtschaft. :mad:
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Echt geil...

Bahnchef Richard Lutz: Hätten Stuttgart 21 mit heutigem Wissen nicht gebaut

Die Deutsche Bahn würde das Projekt Stuttgart 21 aus heutiger Sicht nicht noch einmal angehen. „Mit dem Wissen von heute würde man das Projekt nicht mehr bauen“, sagte Vorstandschef Richard Lutz im Verkehrsausschuss des Bundestags, wie die „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Freitag) berichtete.


Außer ein paar schusseligen, selbstvergessenen und arroganten Provinz-Parteienheinis wußte jeder, wirklich jeder, der sich nur 10 Minuten mit dem Schrott befaßte, daß es mindestens ein Milliardengrab wird, wahrscheinlich sogar ein Fiasko für den Bahnverkehr rund um Stuttgart.

Lügenpack. :kotz:

So ist es. Das ist unfassbar. Da wurden damals alle, die dagegen waren, als satte, spießige, schwäbische Wutbürger verunglimpft und jetzt bewahrheiten sich so gut wie alle deren Befürchtungen.

Nicht die "satten Wutbürger" sind das Problem, sondern diejenigen, die denen auf den Leim gehen, die sich mit diesem unsinnigen Projekt trotzdem eine goldene Nase verdienen werden.

Alles, wirklich ALLES, was jetzt als Problem zu Tage tritt, wurde damals von den Gegnern prognostiziert.
 
2 Woche(n) später

Benutzer11466 

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Wir haben kein Ahnung, wo die Kohle herkommen soll - aber wir hauen sie schonmal auf den Kopp

Stuttgart 21: Projektpartner fordern Geld aus Berlin

Man kann es nicht oft genug schreiben: Diesen Bahnhofsabriß wollten Großmannssüchtige aus Stuttgart, der Landesregierung BaWüs und dem Bund - angefangen bei der Kanzlerette. Keiner dieser verantwortungslosen Trottel hat sich offensichtlich Gedanken gemacht, wer den "Spaß" bezahlt. Zum Dank werden diese Herrschaften auch noch aus unseren Steuern finanzierte fürstliche Pensionen verfrühstücken oder tun dies bereits, also Tanja Gönner, Angela Merkel, Wolfgang Schuster, Wolfgang Schäuble, Erwin Teufel, Günther Oettinger, Stefan Mappus, Peter Ramsauer (alle CDUCSU), Wolfgang Drexler, Claus Schmiedel, Nils Schmid, Ivo Gönner, Wolfgang Tiefensee (alle SPD) und der Herr Brüllke von der FDP.

Wer mag, ergänze die Liste - man kann nicht alle Pro-Leten auf dem Radar haben...
 

Benutzer35148 

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1 Woche(n) später

Benutzer11466 

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Wenn Schuttgart sein Bahnhofsabrißfiasko kriegt, kann Hamburg selbstverständlich nicht hintanstehen...

Großprojekt Altona: EU prüft Verfahren gegen Bahnhofsbau in Hamburg - SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
  • Die versprochene Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofs etwa ist vernachlässigbar gering. Der neue Bahnhof könnte zudem bereits bei seiner Eröffnung zu klein sein. Die Bahn bestreitet dies.
  • Vor Gericht klagt derzeit eine Bürgerinitiative gegen den Bau, weil ihrer Meinung nach unter anderem eine Umweltprüfung versäumt wurde.
  • Vor wenigen Wochen forderte der Hamburger Transparenzbeauftragte die Stadt in einem Brief auf, bisher geheime Vertragsdetails zu dem Bahnhofsgebäude zu veröffentlichen. Es geht unter anderem um den Kaufpreis und einen Reinigungsvertrag mit einem bestimmten Unternehmen, das die Stadt dem Investor vorgeschrieben hat.
 

Benutzer11466 

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Peinlich, peinlich...

Anzeigen wegen Stuttgart 21: Zäher Kampf der S-21-Gegner mit der Justiz

Ähnlich wie bei dem Automanager „müssen auch rechtliche Konsequenzen für die DB-Verantwortlichen gezogen werden, die mit ihrem Festhalten an Stuttgart 21 trotz der ihnen bekannten Unwirtschaftlichkeit des Projekts einen Milliardenschaden zulasten der DB AG angerichtet haben“, erklärt der Jurist aus dem Schwarzwald.

Wäre das schön, wenn sich Großkopferte mal für die Folgen ihres Handels verantworten müßten. Aber da im "Rechtsstaat" Deutschland die Staatsanwaltschaften weisungsgebunden sind, bezweifle ich, daß da irgendwas passiert. Zumal die politisch Verantwortlichen für ihre Dummdreistheit ohnehin nicht belangt werden können...
 

Benutzer3277 

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Übrigens wurde in Russland gestern die 19 km (!!!) lange Brücke zur Halbinsel Krim nach reichlich 2 Jahren Bauzeit ein halbes Jahr früher als geplant eingeweiht. :thumbsup:
(Armes Germany!)
 

Benutzer11466 

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Schau mer mal, wann es in Deutschland so weit ist...

Brüchiges Dogma Privatisierung: Warum die britische Regierung jetzt wieder Zugstrecken verstaatlicht - SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von zehn Jahren ist es so: Der Staat muss einschreiten. Er nimmt die wichtige Strecke, die London unter anderem mit dem schottischen Edinburgh verbindet, zurück in die öffentliche Hand.

Deutschland hätte es einfacher: Die DB AG gehört ja noch dem Staat. Man müßte sie nur wieder in eine Behörde umwandeln und die ganzen Parteienkleptokraten aus dem Vorstand werfen.
 
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