Bahn: Prestigeprojekte

Benutzer176107  (48)

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Doof nur, daß die DB nur mit Trassengebühren daran verdient - weil sie zu blöd war, ihre eigenen Nachtzüge zu betreiben.
Da hast Du Recht.

Und die Nachzüge waren gut ausgelastet.
Naja wenn’s die DB nicht macht, dann zeigt es halt die ÖBB wie es geht. :zwinker:
 

Benutzer11466 

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Klingt nach 'nem guten Plan...

Grüne fordern Nachtzug-Sprinter durch Europa

Die Grünen appellieren an die Bundesregierung, sich für Nachtzug-Sprinter durch Europa einzusetzen. Das geht aus einem Positionspapier hervor, das Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter und Bahnpolitiker Matthias Gastel erarbeitet haben und das ZEIT ONLINE vorliegt. Darin fordern die Grünen außerdem, Bahnunternehmen zu verpflichten, in ihren Buchungsportalen Tickets für europäische Zugverbindungen anzubieten. "Ein internationales Bahnticket zu buchen, muss mindestens so einfach werden wie heute die Buchung eines Flugtickets", heißt es in dem Papier.
(..)
Sobald diese Grundlagen geschaffen sind, halten es die Grünen für möglich, neben dem Ausbau des regulären Nachtzugnetzes europaweite Nacht-Sprinter-Verbindungen einzurichten, die in 8 bis 16 Stunden 1.000 bis 2.000 Kilometer zurücklegen. "So kommen Reisende komfortabel über Nacht von Berlin nach Rom, von Köln nach Barcelona oder von München nach Athen", sagte Gastel. Die Nacht-Sprinter könnten dem Papier zufolge eine "bequeme, klimafreundliche Alternative" zu Auto und Flugzeug sein. Nach den Berechnungen der Grünen könnten durch zwanzig Verbindungen jährlich knapp 700.000 Tonnen CO2 eingespart werden.


Dazu müßten allerdings auch ein paar technische Dinge geklärt werden: ETCS ist immer noch in jeder Hinsicht ein Flickenteppich - bis das wirklich europaweit funktioniert, muß an vielen Zügen oft an jeder Grenze Lok und/oder Personal gewechselt werden. Grenzüberschreitende Hochgeschwindigkeitsstrecken sind immer noch die Ausnahme -die ICEs von Frankfurt und Stuttgart nach Paris bummeln auf deutschem Gebiet. Spanier und Portugiesen zockeln auf Breitspur (ein paar der spanischen Hochgeschwindigkeitsstrecken sind immerhin normalspurig) - und auch bei sonstigen Sicherheitsregeln und technischen Details kocht jeder sein eigenes Süppchen. Das müßte zumindest auf internationalen Korridoren vereinheitlicht werden.
 
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Benutzer76373 

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Ein internationales Bahnticket zu buchen, muss mindestens so einfach werden wie heute die Buchung eines Flugtickets", heißt es in dem Papier.
Also ich weiß ja nicht inwieweit die Damen und Herren der Öko Vorzeigeverbotspartei oder du selbst mal versucht hast ein Ticket zum Beispiel von Deutschland nach Mailand (welches wenn mich nicht alles täuscht in Italienliegt) zu buchen. Gerade eben habe ich für eine Abfahrt noch heute (und heutiger Ankunft), bis zum (abgebrochenen) Abschluss des Bezahlvorganges weniger als zwei Minuten gebraucht. Da stellt sich halt die Frage inwieweit solche „Forderungen“ einen realistischen Hintergrund haben oder nur Dampfplauderei sind.

Ach und noch was es gab über S21 in Baden Württemberg eine Volksabstimmung falls du das schon vergessen hast, im Gegensatz zu vielen anderen Entscheidungen die den Steuerzahler betreffen durfte hier das Volk oder in deinem Niveau ausgedrückt das „Stimmvieh“ entscheiden.
 

Benutzer176107  (48)

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So mindestens ein Jahrzehnt später als versprochen wird mal was fertig...

Elektrifizierung der Zugstrecke Lindau - München weitgehend abgeschlossen

Die Reisezeit von München nach Zürich soll dadurch nur noch dreieinhalb Stunden dauern, eine Stunde weniger als bisher.

Das ist doch mal 'ne Ansage.
Das ist es, aber es gibt noch solo viele Baustellen.
War es nicht so, das gerade die Schweizer das ganze am meisten Finanziert hatten? An irgendetwas erinnere ich mich. :cautious:
 

Benutzer76373 

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So mindestens ein Jahrzehnt später als versprochen wird mal was fertig...
Dann überlege doch mal bitte mehr als zwei Minunten, warum solche Projekte solange dauern wie sie dauern. Das liegt wunder oh Wunder oftmals an den Grün denkenden selbst. Passt halt nicht zusammen wenn man einerseits Vollmundig den Ausbau des Schienenverkehrs fordert und dann wegen jedem Tierchen das da vieleicht fleucht (oder man gar Kot dieser Tiere drappiert) dagegen klagt.
Aber wenn man nur Bahnbashing (der Verdacht drängt sich bei dir auf) betreibt interessieren solche Fakten halt nicht.

Mein voriger Beitrag entspricht übrigens den Tatsachen, da wüsstest du wenn du es selbst ausprobiert hättest. Da kannste dich auf den Kopf stellen, wird deshalb trotzdem nicht unwahr. Im übrigen waren und sind die Grünen schon immer groß darin gewesen wilde Forderungen aufzustellen ohne über die Konsequenzen nachzudenken.

Nachts dürften die meisten Trassen mit langsamen Güterzügen verstopft sein, einfach mehr Züge anbieten hört sich halt auch wiedereinmal sooo einfach an, vor allem wenn man Null Ahnung von der Materie hat.
 

Benutzer176107  (48)

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Passt halt nicht zusammen wenn man einerseits Vollmundig den Ausbau des Schienenverkehrs fordert und dann wegen jedem Tierchen das da vieleicht fleucht (oder man gar Kot dieser Tiere drappiert) dagegen klagt.
Dann hört man sich mal die Anwohner vom Inntal an.
Bloß keine zweite Trasse, unser gelobtes Inntal. Das aber in den Wintermonaten jedesmal mal Autobahn und diverse Ortschaft von Touristen zugefüllt werden, da regt sich die wenigsten auf, wenn überhaupt.

Es ist ja leider so , jeder möchte seine bestellte Ware sofort haben, innerhalb 24 h.
Aber , die vielen LKWs nerven auf den Autobahnen. Aber auf der Schiene , da sollen die LKWs hin.
Aber nein, der Zug ist zu laut, und was Der soll an meine „Haustüre“ vorbeifahren,das geht gar nicht.

Was ich damit sagen möchte. Das Denken passt nicht ganz zusammen. Ich kann nicht etwas haben wollen, aber nicht investieren wollen.
 

Benutzer76373 

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K Katjes wirklich traurig ist deine eigene Vergesslichkeit, du hast meinen Argumenten ja bereits in der Vergangenheit in anderen Fäden zugestimmt. Ich erpare dir die blamage und mir die Arbeit und belasse es dabei. Du willst nicht diskutieren, sondern den allein Unterhalter geben.

do svidaniya
 

Benutzer11466 

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Andi B. Scheuert gibt den Ankündigungsminister in Endlosschleife:

Bahnverkehr - Gastel skeptisch zu Scheuers TEE-Vorschlag

Der bahnpolitische Sprecher der Grünen, Gastel, hat den Vorstoß von Bundesverkehrsminister Scheuer für einen neuen "Trans-Europ-Express" begrüßt.

Allerdings äußerte Gastel Zweifel, dass dieser die Pläne auch umsetzen will. Er sagte im Deutschlandfunk (audio-link), wenn der CSU-Politiker an dem Tag, an dem er Nachtzüge fordere, auch höhere Subventionen für Regionalflughäfen verlange, dann zeige dies, dass es ihm nicht wirklich ernst sei.
 

Benutzer106548 

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Naja, da zeigt eher der Herr Gastel, übrigens nicht zum ersten Mal, dass er beim Thema Verkehr, speziell Luftverkehr, einfach komplett kompetenzbefreit ist.
 

Benutzer11466 

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Und wieder: "bestgeplant", ja, ja...

VCD und Pro Bahn fordern „Dialog Stuttgart 21 plus“: Gäubahn soll weiter ins Stuttgarter Zentrum fahren

Allein das Trauerspiel um die Zukunft dieser Strecke belegt die Doofheit der S-21-Durchprügler. Die Strecke (ohnehin schon arg vernachlässigt - die Gleise, die die Franzosen vor 75 Jahren als Reparation rausrissen, sind immer noch nicht überall ersetzt, die durchgehenden Verbindungen nach Italien seit Jahren gestrichen) ist die direkte Verbindung Richtung Schweiz/Italien; im Stadtgebiet ist sie Ausweichpiste für die S-Bahn Richtung Süden, sofern der S-Bahntunnel blockiert ist. Bei der Planung von Schrott 21 machte man sich nicht wirklich Gedanken über den Wert der Strecke und wollte sie stillegen, was ein ziemlicher Dreck wäre. Aber um bessere Schienenverbindungen ging es bei dem Murks ja nie.

Und, neeeiiiiiin - wir haben nix zu verbergen.

Außer, was für ein Fiasko dieser CDUCSUFDPSPD-Murks tatsächlich ist!

Stuttgart 21: Ministerium bremst Veröffentlichung: S 21: Kritik der Prüfer unter Verschluss

Der brisante Bericht zu den weiteren S-21-Risiken blieb damals unter Verschluss und soll der Öffentlichkeit im Original weiter vorenthalten bleiben. Das geht aus einem aktuellen Schreiben des Bundesrechnungshofs an den Bundestag vom 17. September hervor, das unserer Redaktion vorliegt. Demnach lehnen sowohl das federführende Bundesverkehrsministerium (BMVI) als auch die Deutsche Bahn AG eine Veröffentlichung ab.

Der unabhängige Rechnungshof will seine kritische Expertise dennoch auf seiner Homepage noch im September mit zwei Schwärzungen veröffentlichen und gleichzeitig einen Journalisten informieren, der die Herausgabe beantragt hat.

Off-Topic:
Übrigens...
Also ich weiß ja nicht inwieweit die Damen und Herren der Öko Vorzeigeverbotspartei oder du selbst mal versucht hast ein Ticket zum Beispiel von Deutschland nach Mailand (welches wenn mich nicht alles täuscht in Italienliegt) zu buchen. Gerade eben habe ich für eine Abfahrt noch heute (und heutiger Ankunft), bis zum (abgebrochenen) Abschluss des Bezahlvorganges weniger als zwei Minuten gebraucht. Da stellt sich halt die Frage inwieweit solche „Forderungen“ einen realistischen Hintergrund haben oder nur Dampfplauderei sind.
Erzähl das den Lügenpreßbengeln vom Deutschlandfunk (leider nur Ton) und dem Scheuer Andi. Die wissen das nämlich noch nicht...
 

Benutzer106548 

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Naja, wenn man Köln-Paris zugrunde legt: die sollte in den 90ern fertig sein. Belgien und Frankreich sind auch fertig. Deutschland hat m.W. die Strecke mittlerweile aus dem BVWP gestrichen.
 

Benutzer11466 

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Deutschland hat m.W. die Strecke mittlerweile aus dem BVWP gestrichen.
Ich bin da schon ewig nicht mehr langgefahren - aber was wäre denn da zu machen? Sollte da 'ne komplett neue Piste hin? Oder weitere Gleise? Weil: Wenn ich mich recht entsinne, ist die Strecke topfeben und geht schnurstracks. Sind ja beides nicht die schlechtesten Voraussetzungen für hohe Geschwindigkeiten...
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Die Strecke ist wirklich topfeben und weitestgehend geradeaus. Bis auf das Stück zwischen Eschweiler und Aachen. Da gibt es ein paar kleine Tunnel, noch aus dem 13. Jahrhundert oder so :grin:, die müssten neu gebaut werden. Die Strecke selber müsste mit weiteren Gleisen ausgebaut werden, da sie zu stark frequentiert ist, v.A. mit Güterzügen aus/nach Westdeutschland zu/von den belg. Nordseehäfen und Nahverkehr, da der Großraum Köln mittlerweile bis Düren reicht.
Ein zusätzliches Gleispaar hat man dort mittlerweile gebaut, das von der S-Bahn genutzt wird. Wenn man es sich aber mal näher anschaut (ich empfehle die wunderbare Seite openrailwaymap.org - hier die orange Strecke 2622), wird selbst diese immer wieder unterbrochen und nur noch eingleisig geführt. D.h., dass z.B. Ferngüterzüge oder auch demnächst der RRX immer noch auf den Schnellfahrgleisen verkehren müssen.
Man hat den Abschnitt Köln-Ehrenfeld bis Merzenich (das liegt vor Düren) auf 250km/h ausgebaut und nennt dies nun Schnellfahrstrecke. Immerhin. Von Merzenich bis Aachen ist aber weiterhin Bummeln angesagt. erst 160, ab Eschweiler nur noch 100-120 km/h.
Hinter Aachen beginnt das nächste Problem: es geht ziemlich steil bergauf, es kommt wieder ein Tunnel, der m.W. einer HGS nicht gerecht wäre. Deswegen war lange Jahre in der Planung, für Aachen einen neuen Bahnhof weit außerhalb (und eben höher gelegen) zu bauen (mein Prof. war daran beteiligt, daher weiß ich Einiges darüber). Was für die Pendler eine Katastrophe gewesen wäre und sehr wahrscheinlich die Nutzung des ICE-Bahnhofs auch nicht gefördert hätte (was ich damals nicht wusste: heute wohne ich ziemlich genau da, wo er hin sollte, ich hätte also zu Fuß zum ICE gehen können :zwinker: Stattdessen habe ich einen Stadtbus 1x die Stunde :cry:)

Hier ist die aktuelle Beschreibung der geplanten Maßnahmen auf dem letzten Teilstück: Deutsche Bahn AG. Keine Rede mehr von neuen Tunneln, Ausbau der Gleiskörper usw. Nur noch Maßnahmen für den Nahverkehr und ein paar Umfahrungen im Bahnhofsbereich.
 

Benutzer36720 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn ich einen Euro halt nur einmal ausgeben kann, finde ich es ja wesentlich sinnvoller ihn in einen sehr guten Regionalverkehr zu investieren, wo sehr viele Pendler täglich davon profitieren. Und vielleicht doch das Auto stehen lassen.
 

Benutzer11466 

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Ja, ja - unser "Rechts"staat...

Rechtsstreit um Stuttgart 21: Gericht weist Klage von Brandschutz-Kritiker ab

Die Mannheimer Richter sahen keine besondere Betroffenheit des 80 Jahre alten Klägers Hans Heydemann - und damit auch keine Zulässigkeit seiner Klage gegen das für den Brandschutz verantwortliche EBA. Letzteres hatte beantragt, die Klage abzuweisen.

Geile "Argumentation": Wurstegal, ob das Ding buchtäblich brandgefährlich ist - solange nur andere und nicht der Kläger in Gefahr ist, ist's uns egal... Schon geil, was man alles so mit seinen Steuern durchfüttert.

Hinter der Zahlschranke, aber der Anreißer verrät genug:

PR-Konzept zu Stuttgart 21: Bahn kämpfte jahrelang um Geheimhaltung

Geheimhaltung war das oberste Gebot, als die Stuttgart-21-Strategen im September vor zehn Jahren planten, wie sich die Stimmung gegen das Bahnprojekt endlich drehen ließe. „Streng vertraulich“ stand auf dem Titelblatt des Kommunikationskonzeptes, das die von der Landesregierung vorgeschickte Bahn damals bei der Agentur CNC in Auftrag gegeben hatte – und über jeder einzelnen Seite nochmals „strictly confidential“.

Warum nur?

Und für all diejenigen, die das Murksprojekt immer noch gesundbeten wollen, hier ein bißchen Lektüre:

Brandschutzmängel könnten S21 stoppen

Spiel mit dem Feuer

Zehn Jahre Großbaustelle Stuttgart 21: "Es ist der totale Wahnsinn"
 

Benutzer11466 

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Und wenn's Region, Land und DB ausnahmsweise mal hinkriegen, spuckt Alstom in die Suppe...

Quietschende S-Bahn raubt Kaiserstühlern letzten Nerv

Jahrzehntelang tuckerte die Breisgau-S-Bahn mit Dieselmotoren durch das Land und keiner störte sich daran. Doch seit sie elektrifiziert ist, ist es damit vorbei. Denn die neue, moderne Bahn quietscht – und zwar nicht nur ein bisschen.
 
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